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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 18. Dezember 2025

THE BIKERIDERS (2023)

Regie und Drehbuch: Jeff Nichols, Musik: David Wingo
Darsteller: Jodie Comer, Austin Butler, Tom Hardy, Mike Faist, Damon Herriman, Michael Shannon, Boyd Holbrook, Emory Cohen, Beau Knapp, Karl Glusman, Norman Reedus, Happy Anderson, Toby Wallace, Paul Sparks, Will Oldham
IMDb: 6,6; Rotten Tomatoes: 79%; weltweites Einspielergebnis: $36,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.
Mittlerer Westen der USA, Mitte der 1960er Jahre: Als der Trucker und Familienvater Johnny (Tom Hardy, "Mad Max: Fury Road") im TV Marlon Brando als "Der Wilde" sieht, beschließt er spontan, selbst einen Motorradclub zu gründen. Einige Gleichgesinnte sind schnell gefunden und so wird Johnny Anführer der "Vandals", zu deren Gründungsmitgliedern auch Johnnys rechte Hand Brucie (Damon Herriman, "Once Upon a Time in ... Hollywood"), Zipco (Michael Shannon, "The Flash"), der gutmütige Cockroach (Emory Cohen, "Rebel Ridge") und der hitzköpfige Benny (Austin Butler, "Elvis") gehören. Kathy Bauer (Jodie Comer, "The Last Duel") hält eigentlich gar nichts von den raubeinigen Rockern, auf die sie überhaupt nur durch eine Freundin trifft – bis sie Benny sieht und sich Hals über Kopf in den gutaussehenden, schweigsamen jungen Mann verliebt. Keine fünf Wochen später sind sie verheiratet und in den folgenden Jahren breiten sich die Vandals durch neue lokale Gruppierungen immer weiter im Land aus. Als jedoch zunehmend traumatisierte und teils drogenabhängige Vietnam-Veteranen Teil der "Vandals" werden, wird aus der zunächst eher harmlosen Vereinigung von Motorrad-Fans, die einfach nur zusammen Spaß haben und dabei cool aussehen wollen, eine immer gefährlichere Gang, die Johnnys Griff zu entgleiten droht ...

Donnerstag, 10. Juli 2025

DIE TRIBUTE VON PANEM – THE BALLAD OF SONGBIRDS AND SNAKES (2023)

Originaltitel: The Hunger Games: The Ballad of Songbirds & Snakes
Regie: Francis Lawrence, Drehbuch: Michael Lesslie und Michael Arndt, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Tom Blyth, Rachel Zegler, Josh Andrés Rivera, Viola Davis, Peter Dinklage, Jason Schwartzman, Hunter Schafer, Fionnula Flanagan, Burn Gorman, Ashley Liao, Zoe Renee, Lilly Cooper, Aamer Husain, Max Raphael, Mackenzie Lansing, Nick Benson, Jerome Lance, Sofia Sanchez, Dakota Shapiro, George Somner, Flora Li Thiemann, Florian Burgkart, Aaron Finn Schultz, Anni Baumann, Serena Oexle, Emma Brüggler, Irene Böhm, Michael Greco, Daniela Grubert, Clemens Schick
IMDb: 6,7, Rotten Tomatoes: 64%; weltweites Einspielergebnis: $348,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 157 Minuten.
64 Jahre vor dem Aufstieg von Katniss Everdeen, zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges um Panem: Der 18-jährige Coriolanus Snow (Tom Blyth, TV-Serie "Billy the Kid") wächst mit seiner Cousine Tigris (Hunter Schafer, TV-Serie "Euphoria") und seiner Großmutter (Fionnula Flanagan, "The Others") auf. Die Familie Snow gehört zum Adel von Panem und war einst sehr einflußreich, doch seit Coriolanus' Eltern im Krieg starben, ging es stark bergab und nur noch mit Mühe gelingt es, nach außen hin den Schein einer wohlhabenden Familie aufrechtzuerhalten. Die große Hoffnung auf eine Wende zum Besseren ist das hochdotierte, jedes Jahr an den besten Studenten verliehene Plinth-Stipendium, auf das Coriolanus konsequent hingearbeitet hat. Dummerweise gibt es im letzten Moment eine nicht unerhebliche Änderung, denn in diesem Jahr sollen nicht allein die Noten für die Verleihung zählen, sondern die alljährlichen Hungerspiele in die Entscheidung einbezogen werden, bei denen jeder der Stundenten als Mentor für ein Tribut dienen soll. Die nach dem Ende des Krieges eingeführten Hungerspiele, in denen aus jedem unterworfenen Bezirk zwei Personen ausgewählt werden und es am Ende nur einen Überlebenden gibt, leiden nämlich unter starkem Zuschauerschwund, weshalb die Spielmacherin Volumnia Gaul (Viola Davis, "Glaubensfrage") neue Wege beschreitet und die ganze Sache für das Publikum abwechslungsreicher gestalten will. Coriolanus wird die junge Wandermusikerin Lucy Gray Baird (Rachel Zegler, "West Side Story") zugeteilt, die zwar keine ausgebildete Kämpferin ist, dafür aber eine geborene Rebellin, die mit ihrem Gesangstalent die Leute erreicht. Nicht die schlechteste Ausgangsposition, beschließt Coriolanus ...

Mittwoch, 18. Juni 2025

THE FLASH (2023)

Regie: Andy Muschietti, Drehbuch: Christina Hodson, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Ezra Miller, Michael Keaton, Sasha Calle, Kiersey Clemons, Maribel Verdú, Ron Livingston, Michael Shannon, Ben Affleck, Gal Gadot, Jeremy Irons, Saoirse-Monica Jackson, Rudy Mancuso, Sanjeev Bhaskar, Luke Brandon Field, Antje Traue, Temuera Morrison, Nikolaj Coster-Waldau, Andy Muschietti, Jason Momoa, Nicolas Cage, George Clooney
IMDb: 6,6, Rotten Tomatoes: 63%; weltweites Einspielergebnis: $271,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.
Als Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") durch Zufall herausfindet, dass er, wenn er schnell genug rennt, sogar durch die Zeit reisen kann, nutzt er das entgegen der eindringlichen Warnungen von Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl"), um das Leben seiner in Barrys Kindheit ermordeten Mutter Nora (Maribel Verdú, "Pans Labyrinth") zu retten – für deren Tod ausgerechnet sein Vater Henry (Ron Livingston ersetzt Billy Crudup, der die Rolle in "Justice League" spielte, aber wegen Terminüberschneidungen nicht zurückkehren konnte) im Gefängnis sitzt. Das gelingt, doch auf dem Weg zurück in die Gegenwart wird Barry vorzeitig aus der Speedforce herausgeschleudert und landet im Jahr 2013 – kurz vor dem Tag, an dem er durch einen Unfall seine Kräfte erhielt. Begeistert stellt Barry fest, dass Nora tatsächlich am Leben ist – und er trifft versehentlich auf sein jüngeres Ich, das angesichts der veränderten Zeitlinie studiert und deshalb nie die Flash-Kräfte zu erhalten droht. Dem älteren Barry gelingt es zwar, den jüngeren Barry rechtzeitig zum folgenschweren Blitzschlag zu bringen; dabei verliert er aber dummerweise seine eigenen Kräfte! Während Barry versucht, seinem jüngeren Ich die Beherrschung seiner neuen Kräfte beizubringen, taucht auch noch der kryptonische General Zod (Michael Shannon, "Shape of Water") auf und droht, die Menschheit zu vernichten – und kein Superman ist in Sicht! Denn irgendwie hat Barrys Eingreifen dazu geführt, dass nicht nur direkt damit zusammenhängende Dinge sich geändert haben, sondern die gesamte Zeitlinie eine ganz andere wurde. Hilfesuchend wendet sich Barry an Bruce Wayne (Michael Keaton, "Spotlight"), den es, anders als Wonder Woman oder Aquaman, immerhin auch hier gibt – allerdings älter und mit einer ganz anderen Gestalt!

Donnerstag, 22. Mai 2025

MISSION: IMPOSSIBLE – DEAD RECKONING (2023)

Leider hat die IMDb das kostenlose Plugin eingestellt, mit dem der IMDb-Wert des jeweiligen Films stets aktuell gehalten wurde. Daher werde ich zukünftig nur noch den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meiner Rezension aktuellen IMDb-Wert angeben können (wie es ja bereits von Anfang beim Rotten Tomatoes-Prozentsatz der Fall war) und ihn ab und zu mal anpassen (beim Abschnitt "Über Der Kinogänger" auf der rechten Seite der Kinogänger-Startseite ist stets das Datum des letzten Updates aller Werte zu sehen).
 
Originaltitel: Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One
Regie: Christopher McQuarrie, Drehbuch: Christopher McQuarrie und Erik Jendresen, Musik: Lorne Balfe
Darsteller: Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Esai Morales, Hayley Atwell, Simon Pegg, Ving Rhames, Pom Klementieff, Vanessa Kirby, Henry Czerny, Shea Whigham, Greg Tarzan Davis, Cary Elwes, Frederick Schmidt, Indira Varma, Mark Gatiss, Rob Delaney, Charles Parnell, Mariela Garriga
IMDB: 7,6; Rotten Tomatoes: 96%; weltweites Einspielergebnis: $571,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 164 Minuten.
Seine neueste Mission setzt den IMF-Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise, "Barry Seal") und seine Kameraden Benji (Simon Pegg, "Star Trek Beyond") und Luther (Ving Rhames, "Dawn of the Dead") auf die Fersen einer alten Bekannten – der britischen Ex-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson, "Greatest Showman"). Doch die besitzt lediglich ein Puzzleteil, das für die Jagd auf das wahre Ziel benötigt wird, den Cyberterroristen Gabriel (Esai Morales, "Rapa Nui"), auf den Hunt bereits Jahrzehnte zuvor getroffen war – mit schlimmen Folgen. Auch Gabriel ist allerdings nicht der echte Antagonist, denn er arbeitet für die fortschrittliche und extrem mächtige Künstliche Intelligenz "Die Entität", die sich verselbständigt hat und nun die Welt bedroht. Um sie zu kontrollieren, werden zwei Teile eines Schlüssels benötigt. Und auf der Suche nach diesen Teilen befinden sich alle Atommächte der Welt sowie etliche weitere Länder, denn die Kontrolle über die Entität verspricht nicht weniger als die Weltherrschaft! Und so treffen Hunt – der die KI vernichten will und damit gegen seine Anweisungen handelt – und sein Team beim Bemühen, die Schlüsselteile zu finden, u.a. auf die Meisterdiebin Grace (Hayley Atwell), die ihnen bereits bekannte "weiße Witwe" (Vanessa Kirby, "Alles eine Frage der Zeit"), die CIA-Agenten Briggs (Shea Whigham, "Joker") und Degas (Greg Tarzan Davis, "Top Gun: Maverick") sowie auf Gabriel und seine kampfstarke Handlangerin Paris (Pom Klementieff, "Guardians of the Galaxy 2") ...

Donnerstag, 10. April 2025

SUITABLE FLESH (2023)

Regie: Joe Lynch, Drehbuch: Dennis Paoli, Musik: Steve Moore
Darsteller: Heather Graham, Judah Lewis, Barbara Crampton, Johnathon Schaech, Bruce Davison, JD Evermore, Giovannie Cruz, Chris McKenna, Brett Newton
Suitable Flesh (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $0,02 Mio.
FSK: 18, Dauer: 102 Minuten.
Als die Psychiaterin Dr. Elizabeth Derby (Heather Graham, "Hangover") gerade Feierabend machen will, taucht der aufgeregte Asa (Judah Lewis, "The Babysitter") bei ihr auf und bittet sie dringend um Hilfe – er ist überzeugt davon, sein Vater Ephraim (Bruce Davison, "Insidious: The Last Key") übernehme regelmäßig seinen Körper und befürchtet, schon in Kürze permanent ausgeschlossen und damit letztlich getötet zu werden. Ein klarer Fall für den Psychiater also, weshalb Elizabeth – die von einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung ausgeht – Asa eine (mäßig erfolgreiche) Notfallsitzung gewährt. Als sie in der Nacht einen verzweifelten Anruf von Asa erhält, eilt sie zu ihm und findet Ephraim sterbend vor, wobei er zuvor aber noch eine obskure Beschwörungsformel vor sich hinmurmelt. Fortan ist Asa deutlich verändert und wesentlich selbstbewußter, die verheiratete Elizabeth beginnt sogar eine Affäre mit dem viel jüngeren Mann. Doch handelt es sich dabei wirklich noch um Asa?

Donnerstag, 13. Juni 2024

THE HOLDOVERS (2023)

Regie: Alexander Payne, Drehbuch: David Hemingson, Musik: Mark Orton
Darsteller: Paul Giamatti, Dominic Sessa, Da'Vine Joy Randolph, Carrie Preston, Jim Kaplan, Andrew Garman, Naheem Garcia, Brady Hepner, Michael Provost, Ian Dolley, Darby Lily Lee-Stack, Stephen Thorne, Gillian Vigman, Tate Donovan, Kelly AuCoin, Oscar Wahlberg
The Holdovers (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 97% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $44,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.
Als Schüler und Lehrer des privaten Internats "Barton Academy" in Neuengland im Jahr 1970 in die Weihnachtsferien aufbrechen, muß der einzelgängerische und nicht nur bei seinen Schülern unbeliebte Professor für Antike Zivilisationen Paul Hunham (Paul Giamatti, "Barney's Version") zurückbleiben, um auf eine Handvoll Schüler aufzupassen, die die Feiertage an der Academy verbringen müssen. Darunter befindet sich der rebellische Angus (Dominic Sessa), der von seiner Mutter versetzt wurde, da sie lieber mit ihrem neuen Ehemann in die Ferien fährt. Hinzu kommen Angus' arroganter Klassenkamerad Teddy (Brady Hepner, "The Black Phone"), der Strahlemann Jason (Michael Provost, "Fear Street: 1978") – der einen kleinen Machtkampf mit seinem stinkreichen Vater austrägt – und die beiden deutlich jüngeren Ye-Joon (Jim Kaplan, "Marry Me") und Alex (Ian Dolley, "Spirited"). Bis auf Angus dürfen die Schüler nach ein paar Tagen aber doch noch die Academy verlassen, weshalb nur Professor Hunham, Angus, die um ihren im Vietnam-Krieg gefallenen Sohn trauernde afroamerikanische Köchin Mary (Da'Vine Joy Randolph, "Dolemite Is My Name") und Hausmeister Danny (Naheem Garcia, "Challengers") zurückbleiben. Obwohl Hunham und Angus immer wieder miteinander streiten, entwickelt sich nach und nach eine unerwartet enge Bindung zwischen den Zurückgelassenen, die sich immer stärker einander öffnen ...

Donnerstag, 16. Mai 2024

POOR THINGS (2023)

Regie: Yorgos Lanthimos, Drehbuch: Tony McNamara, Musik: Jerskin Fendrix

Darsteller: Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef, Christopher Abbott, Vicki Pepperdine, Hanna Schygulla, Jerrod Carmichael, Margaret Qualley, Kathryn Hunter, Jerskin Fendrix, Suzy Bemba
Poor Things (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $117,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 141 Minuten.
Als dem ebenso genialen wie exzentrischen Arzt und Wissenschaftler Godwin "God" Baxter (Willem Dafoe, "Der Leuchtturm") im viktorianischen London die noch ganz frische Leiche einer hochschwangeren Selbstmörderin in die Hände fällt, nutzt er diese Gelegenheit für ein weiteres bizarres Experiment: Er setzt der Frau das Gehirn ihres ungeborenen Kindes ein und erweckt sie so wieder zum Leben. Das Resultat hört auf den Namen Bella (Emma Stone, "Birdman") und ist erwartungsgemäß nicht ganz normal – immerhin ist es eine erwachsene Frau mit dem Bewußtsein eines Babys. Abgeschottet von der Außenwelt und nur mit der Unterstützung des Medizinstudenten Max McCandles (Comedian Ramy Youssef) und der Haushälterin Mrs. Prim (Vicki Pepperdine, "Johnny English 3") zieht Godwin Bella auf und tatsächlich entwickelt die sich nach und nach recht gut. Dabei bildet sie jedoch auch einen zunehmenden Freiheitsdrang aus und als der windige Anwalt Duncan Wedderburn (Mark Rufallo, "Spotlight") Bella verspricht, sie mit auf eine Reise durch die Welt zu nehmen, überzeugt sie Godwin schließlich, sie gehen zu lassen. Natürlich fällt Bella mit ihrer besonderen, sehr direkten Art und einem ungezügelten Sexualdrang in der Gesellschaft immer wieder auf und bringt nebenbei Duncan an den Rande der Verzweiflung, doch macht sie auf ihrer Suche nach ihrer Identität auch viele interessante Bekanntschaften ...

Donnerstag, 25. April 2024

A HAUNTING IN VENICE (2023)

Regie: Kenneth Branagh, Drehbuch: Michael Green, Musik: Hildur Guðnadóttir
Darsteller: Kenneth Branagh, Tina Fey, Kelly Reilly, Michelle Yeoh, Riccardo Scamarcio, Jamie Dornan, Jude Hill, Kyle Allen, Camille Cottin, Emma Laird, Ali Khan, Rowan Robinson
A Haunting in Venice (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $122,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 104 Minuten.
Venedig, 1947: Der exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh, "Dunkirk") hat sich in den Ruhestand zurückgezogen und läßt den früheren Polizisten Vitale (Riccardo Scamarcio, "John Wick 2") die zahlreichen Menschen abwimmeln, die ihn immer noch anheuern wollen. Nur eine Frau läßt Vitale zu Poirot durch, nämlich dessen alte Bekannte Ariadne Oliver (Tina Fey, "Date Night"). Die Krimi-Autorin hat ihren beliebten Romanhelden deutlich von Poirot inspirieren lassen, feierte damit in 27 Romanen große Erfolge (die letzten drei floppten allerdings) und mehrte nebenbei auch Poirots Ruhm. Ariadne ködert den unwilligen Poirot nicht direkt mit einem neuen kriminalistischen Fall, sondern mit einer etwas anderen Herausforderung: Er soll dabei helfen, das Medium Mrs. Reynolds (Michelle Yeoh, "Everything Everywhere All at Once") als Hochstaplerin zu entlarven, die an einem stürmischen Halloween-Abend in einer heruntergekommenen, als verflucht geltenden venetianischen Villa eine Séance abhalten will. Dort war die erwachsene Tochter Alicia der Schauspielerin Rowena Drake (Kelly Reilly, "Lady Henderson präsentiert") in ihren Tod gestürzt und Rowena hofft, durch die Séance Kontakt mit ihr aufnehmen zu können. Poirot glaubt ebenso wenig an solchen Humbug wie Ariadne – doch schon bald gibt es einen ersten Todesfall und Poirots Ermittlungskünste sind einmal mehr gefragt ...

Donnerstag, 18. April 2024

BOSTON STRANGLER (2023)

Regie und Drehbuch: Matt Ruskin, Musik: Paul Leonard-Morgan
Darsteller: Keira Knightley, Carrie Coon, Chris Cooper, Alessandro Nivola, David Dastmalchian, Morgan Spector, Bill Camp, Rory Cochrane, Robert John Burke, Peter Gerety, Ryan Winkles, Luke Kirby
Boston Strangler (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,3); Altersempfehlung: 12, Dauer: 112 Minuten.
Boston, 1962: Zum Unverständnis des Großteils ihres Umfeldes arbeitet die dreifache Mutter Loretta McLaughlin (Keira Knightley, "Stolz und Vorurteil") als Reporterin beim "Boston Record-American". Dort soll sie sich nur um "Frauenthemen" kümmern, obwohl sie die investigative Kriminalberichterstattung viel mehr interessiert. Als in der Stadt innerhalb kurzer Zeit mehrere Frauen in ihren Wohnungen brutal erwürgt werden, recherchiert Loretta zunächst auf eigene Faust und schafft es so schließlich, ihren Chefredakteur Jack MacLaine (Chris Cooper, "Little Women") dazu zu bringen, sie mit der Geschichte zu betrauen. Zwar wird ihr zu ihrem Unwillen die erfahrene Kollegin Jean Cole (Carrie Coon, "Ghostbusters: Legacy") zur Seite gestellt, aber die beiden Frauen erweisen sich schnell als ein gutes Team, das nicht nur Spuren zum Täter findet, sondern auch grobe Fehler und Nachlässigkeiten der Polizei aufdeckt – womit sie sich natürlich nicht nur Freunde machen ...

Donnerstag, 22. Februar 2024

THE MARVELS (2023)

Regie: Nia DaCosta, Drehbuch: Megan McDonnell, Elissa Karasik, Nia DaCosta, Musik: Laura Karpman
Darsteller: Brie Larson, Teyonah Parris, Iman Vellani, Samuel L. Jackson, Zenobia Shroff, Zawe Ashton, Mohan Kapur, Saagar Shaikh, Gary Lewis, Park Seo-joon, Abraham Popoola, Leila Farzad, Daniel Ings, Lashana Lynch, Tessa Thompson, Hailee Steinfeld, Kelsey Grammer
The Marvels (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 62% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $206,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 105 Minuten.
Nachdem Carol Danvers alias Captain Marvel (Brie Larson, "Raum") die das Kree-Imperium kontrollierende "Oberste Intelligenz" zerstört hat, machten die Kree leider das Schlechteste aus ihrer (unfreiwillig) neu gewonnenen Freiheit und ergingen sich in einem Bürgerkrieg, der ihren Heimatplaneten Hala praktisch unbewohnbar machte. Die neue Kree-Anführerin Dar-Benn (Zawe Ashton, "Blitz") will das rückgängig machen, indem sie mithilfe eines Quantenbandes Sprungpunkte im Universum öffnet, durch die sie anderen (bewohnten) Planeten Ressourcen wie Sauerstoff oder Wasser stiehlt und sie nach Hala leitet. Da es aber zwei Quantenbänder gibt, die nur im Zusammenspiel einwandfrei funktionieren, sorgt Dar-Benns Vorgehen für einen ungewöhnlichen Nebeneffekt: Die Kräfte von Captain Marvel, ihrer inzwischen für Nick Fury (Samuel L. Jackson, "The Hateful 8") arbeitenden Nichte Monica Rambeau (Teyonah Parris, "They Cloned Tyrone") und der jugendlichen Kamala Khan alias Ms. Marvel (Iman Vellani) – die als Erbstück das zweite Quantenband besitzt – verschmelzen irgendwie miteinander, womit sie stets ihre Plätze tauschen, sobald zwei von ihnen gleichzeitig ihre Kräfte einsetzen. Das sorgt naturgemäß für viel Chaos, aber das Trio muß schnell lernen, zusammenzuarbeiten, denn Dar-Benns Aktionen bedrohen unzählige Lebewesen im gesamten Universum ...

Donnerstag, 18. Januar 2024

KILLERS OF THE FLOWER MOON (2023)

Regie: Martin Scorsese, Drehbuch: Eric Roth und Martin Scorsese, Musik: Robbie Robertson
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Robert De Niro, Lily Gladstone, Jesse Plemons, Jillian Dion, Tantoo Cardinal, Cara Jade Myers, Scott Shepherd, Janae Collins, Jason Isbell, John Lithgow, William Belleau, Brendan Fraser, Tatanka Means, Pete Yorn, Tommy Schultz, Barry Corbin, Sturgill Simpson, Ty Mitchell, Gary Basaraba, Elden Henson, Jack White, Larry Fessenden, Martin Scorsese
Killers of the Flower Moon (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $157,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 206 Minuten.
Als Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Stammesgebiet der Osage große Mengen Öl gefunden werden, schwimmen die Stammesmitglieder fortan im Reichtum – und ziehen damit natürlich auch jede Menge Weiße an, die sich auf die eine oder andere Weise bereichern wollen. Als der Weiße Ernest Burkhart (Leonardo DiCaprio, "The Revenant") im Jahr 1919 aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt, zieht er zu seinem Onkel William "King" Hale (Robert De Niro, "Joker"), der im Osage-Gebiet eine große Ranch besitzt – ohne Ölzugang, dennoch ist Hale wohlhabend und bei den Osage wegen seiner großzügigen Investitionen in die Gemeinschaft anerkannt und beliebt. In Wirklichkeit geht es Hale allerdings primär darum, sich den Reichtum der Osage auf illegale Weise anzueignen. Da kommt es gerade recht, daß Ernest sich in die Osage Mollie (Lily Gladstone, "Certain Women") verliebt – ermutigt von Hale heiraten sie bald und bekommen Kinder. Um an Mollies gesamte, riesige Erbschaft zu gelangen, muß Hale allerdings zuerst ihre Mutter und ihre Schwestern beseitigen. Hale schreckt dafür auch vor Mord nicht zurück und spannt den leicht beeinflußbaren Ernest und dessen Bruder Byron (Scott Shepherd, "Jason Bourne") für sich ein. Irgendwann wird der Staat auf die jahrelange Mordserie im Osage-Gebiet (die nicht allein auf Hale zurückgeht) aufmerksam und schickt den Bundesagenten Tom White (Jesse Plemons, "Game Night"), um der Sache auf den Grund zu gehen ...

Donnerstag, 11. Januar 2024

JOHN WICK: KAPITEL 4 (2023)

Regie: Chad Stahelski, Drehbuch: Shay Hatten und Michael Finch, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Bill Skarsgård, Donnie Yen, Shamier Anderson, Laurence Fishburne, Ian McShane, Hiroyuki Sanada, Rina Sawayama, Clancy Brown, Marko Zaror, Scott Adkins, Natalia Tena, Lance Reddick, George Georgiou, Sven Marquardt, Yoshinori Tashiro, Ivy Quainoo
John Wick: Chapter 4 (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $440,2 Mio.
FSK: 18, Dauer: 170 Minuten.
Der frühere Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves, "47 Ronin") hat seinen Sturz vom New Yorker Continental Hotel überlebt, was das Gebäude und sein Manager Winston (Ian McShane, "Hercules") teuer bezahlen müssen. Die Hohe Kammer hat, um sich des John Wick-Problems endgültig zu entledigen, dem ebenso stinkreichen wie skrupellosen Marquis de Gramont (Bill Skarsgård, "Eternals") freie Hand und nahezu unbegrenzte Mittel gegeben, der daraufhin Johns blinden Killer-Freund Caine (Donnie Yen, "Rogue One") auf ihn ansetzt. Doch John findet mit der Hilfe eines Freundes ein potentielles Schlupfloch: Wenn es ihm irgendwie gelingt, wieder Mitglied der Organisation werden, kann er den Marquis zu einem alles entscheidenden Duell herausfordern. Dafür muß er sich aber zuerst mit seiner "Familie", den in Berlin angesiedelten, von Katia (Natalia Tena, "Lady Henderson präsentiert") angeführten Ruska Roma, versöhnen. Das alles, während das Kopfgeld auf ihn immer weiter erhöht wird und unzählige Kopfgeldjäger anlockt, auch den begnadeten Spurenleser "Mr. Nobody" (Shamier Anderson, "Destroyer") ...

Donnerstag, 23. November 2023

AIR – DER GROSSE WURF (2023)

Regie: Ben Affleck, Drehbuch: Alex Convery
Darsteller: Matt Damon, Ben Affleck, Viola Davis, Jason Bateman, Chris Tucker, Matthew Maher, Chris Messina, Julius Tennon, Marlon Wayans, Barbara Sukowa, Gustaf Skarsgård, Jay Mohr, Joel Gretsch, Michael O'Neill, Asanté Deshon, Dan Bucatinsky, Damian Young
Air (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $90,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 112 Minuten.
Im Jahr 1984 läuft es für den US-Sportartikelhersteller Nike eher so lala: Hinter den beiden Marktführern Converse und Adidas liegt man weit zurück und gerade die Basketballsparte steht kurz vor der Auflösung, weil die talentiertesten NBA-Stars sich lieber von den größeren, bei der Jugend angesagteren Wettbewerbern als Werbeträger verpflichten lassen. Der unkonventionell denkende Markenchef Sonny Vaccaro (Matt Damon, "Der Marsianer") will die Schließung der Sparte unbedingt verhindern und überredet den mit ihm befreundeten Unternehmenschef Phil Knight (Ben Affleck, "Gone Girl") dazu, eine eigentlich aussichtslose Mission zu genehmigen: mit allen Mitteln den hochtalentierten 21-jährigen College-Spieler Michael Jordan für Nike zu gewinnen, obwohl dessen Agent David Falk (Chris Messina, "Birds of Prey") bereits abgesagt und Sonny klargemacht hat, daß Jordan keinerlei Interesse an Nike hat. Auf einen Tip seines erfahrenen Kollegen Howard White (Chris Tucker, "Silver Linings") hin umgeht Sonny aber den Agenten und besucht direkt Jordans Eltern Deloris (Viola Davis, "Widows") und James (Julius Tennon, "The Woman King"). Deloris zeigt sich zunächst unbeeindruckt von Sonnys Chuzpe, doch bei den weiteren Verhandlungen mit den anderen Unternehmen merkt sie, daß Sonny mit vielem Recht hatte ...

Donnerstag, 9. November 2023

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3 (2023)

Regie und Drehbuch: James Gunn, Musik: John Murphy
Darsteller: Chris Pratt, Karen Gillan, Bradley Cooper (Stimme), Vin Diesel (Stimme), Dave Bautista, Pom Klementieff, Zoe Saldana, Chukwudi Iwuji, Sean Gunn, Will Poulter, Elizabeth Debicki, Maria Bakalova (Stimme), Nico Santos, Miriam Shor, Linda Cardellini (Stimme), Asim Chaudhry (Stimme), Mikaela Hoover (Stimme), Judy Greer (Stimme), Sylvester Stallone, Tara Strong (Stimme), Michael Rosenbaum, Nathan Fillion, Jennifer Holland, Gregg Henry, Daniela Melchior, Elan Gale, Molly C. Quinn, Dee Bradley Baker, Seth Green (Stimme), Christopher Fairbank, Lloyd Kaufman, Pete Davidson, Michael Rooker, James Gunn
Guardians of the Galaxy Vol. 3 (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $845,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 151 Minuten.
Nach dem Triumph über Thanos haben die Guardians of the Galaxy ihr Hauptquartier auf Knowhere – der früheren Heimstatt des Collectors – aufgeschlagen und dort eine ziemlich harmonische Gemeinschaft etabliert. Ihr Anführer Peter "Star-Lord" Quill (Chris Pratt, "Jurassic World") leidet aber noch immer unter dem Verlust seiner großen Liebe Gamora (Zoe Saldana, "Star Trek Beyond") – die ist zwar noch am Leben, allerdings in der Prä-Guardians-Variante und damit ohne jede Erinnerung an Peter und die anderen (abgesehen von ihrer Schwester Nebula). Peter ist also nicht gerade in Bestform, als Knowhere wie aus dem Nichts von dem mächtigen, wenn auch unerfahrenen Krieger Adam Warlock (Will Poulter, "The Revenant") – der von Ayesha (Elizabeth Debicki, "Tenet"), Hohepriesterin der Sovereign, die mit den Guardians immer noch ein Hühnchen zu rupfen haben, erschafffen wurde – angegriffen wird. Rocket (im Original gesprochen von Bradley Cooper, "A Star Is Born") wird schwer verwundet und seine Kameraden haben nur 48 Stunden Zeit, um den genmanipulierten Waschbär zu retten – wofür sie dessen größenwahnsinnigen Schöpfer und Unternehmenschef des sinistren Orgocorp-Konzerns aufsuchen müssen, den High Evolutionary (Chukwudi Iwuji, TV-Serie "Peacemaker"). Dafür benötigen sie die Hilfe von Gamora, die inzwischen Mitglied der Ravager-Weltraumpiraten um Stakar Ogord (Sylvester Stallone, "The Expendables") geworden ist ...

Donnerstag, 19. Oktober 2023

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA (2023)

Regie: Peyton Reed, Drehbuch: Jeff Loveness, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Jonathan Majors, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Kathryn Newton, Corey Stoll, Katy O'Brian, William Jackson Harper, David Dastmalchian, Bill Murray, Randall Park, Patricia Belcher, Tom Hiddleston, Owen Wilson
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 46% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $476,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 125 Minuten.
Scott "Ant-Man" Lang (Paul Rudd, "Wanderlust") schwebt im siebten Himmel: Seit dem Sieg über Thanos ist er als Teil der Avengers ein Superstar, seine Memoiren sind zum Bestseller geworden und auch privat läuft es mit seiner großen Liebe Hope "Wasp" van Dyne (Evangeline Lilly, "Der Hobbit 2") und der inzwischen erwachsenen Tochter Cassie (Kathryn Newton, "Ben is Back") glänzend. Doch als Cassie Scott ihr neues wissenschaftliches Projekt vorführen will, an dem sie mit Hope und deren Vater Hank (Michael Douglas, "Wall Street") gearbeitet hat, ist Hopes jahrzehntelang im Quantenreich gefangen gewesene Mutter Janet (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") alarmiert und fordert panisch den sofortigen Abbruch – denn Cassie hat ein Gerät entwickelt, mit dem man Kontakt zum Quantenreich aufnehmen kann. Doch es ist zu spät und das Quintett wird unvermittelt durch ein Portal ins Quantenreich hineingezogen. Erst jetzt kann Janet ihren Mitstreitern beichten, daß sie ihnen bei weitem nicht alles über ihre Zeit im Quantenreich erzählt hatte – beispielsweise hatte sie nicht erwähnt, daß es dort Bewohner gibt. Vor allem hatte sie verschwiegen, daß sie die Bekanntschaft eines weiteren Gefangenen namens Kang (Jonathan Majors, "Da 5 Bloods") gemacht hatte, der zunächst sehr hilfreich war, sich aber als größenwahnsinniger Exilant mit Multiversums-Eroberungs-Phantasien entpuppte. Daher verhinderte Janet seine Flucht aus dem Quantenreich und ist nun Ziel der Rachegelüste des mithilfe seiner gesichtslosen "Quantumnauten" tyrannisch herrschenden und immer noch nach einem Ausweg suchenden Kang ...

Donnerstag, 21. September 2023

ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU (2023)

Originaltitel: The Little Mermaid
Regie: Rob Marshall, Drehbuch: David Magee, Musik: Alan Menken
Darsteller: Halle Bailey, Jonah Hauer-King, Melissa McCarthy, Javier Bardem, Daveed Diggs (Stimme), Awkwafina (Stimme), Jacob Tremblay (Stimme), Noma Dumezweni, Martina Laird, Art Malik, Jessica Alexander, Emily Coates, Jodi Benson
The Little Mermaid (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $569,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 136 Minuten.
Arielle (Halle Bailey, TV-Serie "Grown-ish") ist eine Meerjungfrau und eine echte Prinzessin, denn ihr Vater ist König Triton (Javier Bardem, "Skyfall") von Atlantica. Allerdings sorgt Arielles Faszination für die Welt der Menschen wiederholt für Ärger, denn Triton ist auf die Menschen nicht gut zu sprechen und hält sie für gefährlich. So kommt es, daß Arielle eines Tages, als sie den schiffbrüchigen Menschenprinz Eric (Jonah Hauer-King, "Die unglaublichen Abenteuer von Bella") rettet und sich in ihn verliebt, sich nicht an ihren Vater wendet, sondern das Angebot ihrer von Triton einst verbannten Tante Ursula (Melissa McCarthy, "Spy") annimmt, sie für drei Tage zu einem Menschen zu machen. Jedoch muß sie innerhalb dieser drei Tage einen "Kuß wahrer Liebe" erhalten, um ein Mensch zu bleiben. Erschwert wird diese Aufgabe dadurch, daß Ursula erstens Arielle ihre sirenenhafte Stimme nimmt und zweitens ihr die Erinnerung an die "Kuß-Bedingung" raubt. Zum Glück hat sie allerdings die Hilfe ihrer treuen Tierfreunde Krabbe Sebastian (in der Originalfassung gesprochen und gesungen von Daveed Diggs, "Hamilton"), Möwe Scuttle (Awkwafina, "Shang-Chi") und Fisch Fabius (Jacob Tremblay, "Raum"), die alles geben, um Arielle und Eric in die richtige Richtung zu lenken ...

Donnerstag, 7. September 2023

TETRIS (2023)

Regie: Jon S. Baird, Drehbuch: Noah Pink, Musik: Lorne Balfe
Darsteller: Taron Egerton, Nikita Jefremov, Sofia Lebedeva, Igor Grabuzov, Toby Jones, Anthony Boyle, Roger Allam, Oleg Shtefanko, Ben Miles, Ken Yamamura, Ayane Nagabuchi, Matthew Marsh, Kanon Narumi, Ieva Andrejavaite, Togo Igawa, Len Blavatnik
Tetris (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (6,7); Altersempfehlung: 12, Dauer: 118 Minuten.
Der mit seiner Familie in Japan lebende holländisch-amerikanische Spiele-Programmierer Henk Rogers (Taron Egerton, "Rocketman") ist eigentlich bei der Consumer Electronics Show des Jahres 1988 in Las Vegas, um dort seine Brettspiel-Adaption "Go" zu verkaufen – allerdings mit wenig Erfolg. Dafür stößt er bei einem Konkurrenzstand auf ein neues, ursprünglich aus der Sowjetunion stammendes Geschicklichkeitsspiel namens "Tetris", dessen Hit-Potential Henk sofort erkennt. Er erwirbt vom amerikanischen Lizenzhalter Mirrorsoft die Japan-Rechte für das Spiel und das läuft so gut, daß er diese bald ausweiten möchte. Um das zu erreichen, reist er entgegen aller Warnungen illegal nach Moskau, um direkt mit "Tetris"-Erfinder Alexey Pajitnow (Nikita Yefremov, TV-Serie "Londongrad") und dessen Arbeitgeber – dem staatlichen Moskauer Computer- und Wissenschaftszentrum – zu verhandeln. Dummerweise stellt sich dort heraus, daß Mirrorsoft jene Rechte, die sie an Henk verkauft haben, gar nicht besaßen – jedenfalls nicht nach Meinung der Sowjets. Somit ergeben sich langwierige Verhandlungen zwischen den Sowjets, Henk, dem britischen Zwischenhändler Robert Stein (Toby Jones, "Captain America") und dem Mirrorsoft-Chef Robert Maxwell (Roger Allam, "A Royal Night") sowie dessen Sohn Kevin (Anthony Boyle, "Tolkien"). Und das allen unter den mitleidlosen Augen des so korrupten wie skrupellosen KGB-Offiziers Valentin Trifonov (Igor Grabuzov) ...

Donnerstag, 27. Juli 2023

THEY CLONED TYRONE (2023)

Regie: Juel Taylor, Drehbuch: Tony Rettenmaier, Juel Taylor, Musik: Pierre Charles, Desmond Murray
Darsteller: John Boyega, Teyonah Parris, Jamie Foxx, Kiefer Sutherland, Tamberla Perry, J. Alphonse Nicholson, David Alan Grier, Leon Lamar, Trayce Malachi, Big Boy, Juel Taylor
They Cloned Tyrone (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (7,5); Altersempfehlung: 16, Dauer: 122 Minuten.
Der Afroamerikaner Fontaine (John Boyega, "Attack the Block") ist ein Drogendealer, der mit seiner Gang sein Revier in einer heruntergekommenen Gegend namens "The Glen" hat. Als Fontaine dem Zuhälter Slick Charles (Jamie Foxx, "Django Unchained") einen Besuch in einem Motel abstattet, weil der ihm Geld schuldet, läuft er anschließend jedoch in einen Hinterhalt des rivalisierenden Dealers Isaac (J. Alphonse Nicholson, "Just Mercy") und bekommt etwa ein halbes Dutzend Kugeln in den Körper – was erwartungsgemäß den sofortigen Tod zur Folge hat. Umso schockierter ist Slick Charles, als am nächsten Abend ein quicklebendiger Fontaine vor seiner Tür steht und das Geld eintreiben will, das Slick ihm schuldet. An die Ereignisse des Vorabends hat Tyrone keinerlei Erinnerungen und glaubt Slick dessen verrückte Story deshalb nicht, weshalb Slick ihn zu der bislang für ihn arbeitenden Prostituierten Yo-Yo (Teyonah Parris, "The Marvels") bringt, die seine Geschichte weitgehend bezeugen kann. Da Yo-Yo zudem einen Wagen wiedererkannt hat, der am Tatort war, stößt das Trio auf der Suche nach Antworten bald auf ein geheimes unterirdisches Labor – und findet heraus, daß der "neue" Fontaine offenbar ein Klon ist! Doch das ist nur ein winziger Teil einer riesigen Regierungsverschwörung ...

Donnerstag, 29. Juni 2023

TYLER RAKE: EXTRACTION 2 (2023)

Originaltitel: Extraction 2
Regie: Sam Hargrave, Drehbuch: Joe Russo, Musik: Alex Belcher und Henry Jackman
Darsteller: Chris Hemsworth, Golshifteh Farahani, Adam Bessa, Tornike Gogrichiani, Tinatin Dalakishvili, Andro Japaridze, Tornike Bziava, Mariami und Marta Kovziashvili, Dato Bakhtadze, Daniel Bernhardt, Legan Saginashvili, Sam Hargrave, Idris Elba, Olga Kurylenko
Extraction II (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,7); Altersempfehlung: 16, Dauer: 122 Minuten.
Irgendwie hat der australische Ex-Elitesoldat und Söldner Tyler Rake (Chris "Thor" Hemsworth) seinen Sturz von einer Brücke in Dhaka trotz mehrerer Schuß- und Stichwunden im Körper tatsächlich überlebt, jedoch ist er von den Erlebnissen bei der Befreiung des Jungen Ovi schwer gezeichnet. Wochenlang lag er im Koma, anschließend war monatelange Reha nötig, damit er körperlich wieder halbwegs in Form kam – mental ist und bleibt der immer noch vom Krebstod seines kleinen Sohns Traumatisierte sowieso ziemlich labil. Da kommt es gerade recht, als ein mysteriöser Mann (Idris Elba, "Pacific Rim") bei jener österreichischen Berghütte auftaucht, in der Tyler neun Monate nach Dhaka lebt, und ihm einen neuen Auftrag anbietet: Ketevan (Tinatin Dalakishvili, "Rebellion der Magier"), die Schwester von Tylers Ex-Frau Mia (Olga Kurylenko, "Oblivion"), wird mit ihren beiden Kindern in einem georgischen Gefängnis festgehalten, in dem ihr Gatte Davit (Tornike Bziava) inhaftiert ist, der mit seinem Bruder Zurab (Tornike Gogrichiani) der mächtigste Kriminelle in Georgien mit seiner eigenen kleinen Privatarmee ist. Tyler willigt ein, Ketevan und die Kinder zu befreien, und macht sich gemeinsam mit seiner Partnerin Nik (Golshifteh Farahani, "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache"), deren Bruder Yaz (Adam Bessa, "Mosul") und einem professionellen Söldner-Team auf den Weg nach Georgien. Die Befreiung glückt nach hartem Kampf, doch durch eine undichte Stelle findet der rachsüchtige Zurab heraus, daß sich Tyler, Ketevan und Co. anschließend in Wien aufhalten ...

Donnerstag, 8. Juni 2023

BLOOD & GOLD (2023)

Regie: Peter Thorwarth, Drehbuch: Stefan Barth, Musik: Jessica de Rooij und Hendrik Nölle
Darsteller: Robert Maaser, Marie Hacke, Alexander Scheer, Florian Schmidtke, Simon Rupp, Jochen Nickel, Stephan Grossmann, Jördis Triebel, Petra Zieser, Christian Kahrmann, Steffen Wink, Heiko Schaffartzik
Blood & Gold (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); Altersempfehlung: 16, Dauer: 100 Minuten.
Frühjahr 1945: Der Zweite Weltkrieg ist aus deutscher Sicht eigentlich bereits verloren, nur die größten Nazi-Fanatiker wollen das noch nicht glauben. Zu diesen zählt der Wehrmachts-Soldat Heinrich (Robert Maaser, "1917") nicht, weshalb er nach einer schlimmen Nachricht desertiert, um sich in seiner Heimatstadt Hagen um seine kleine Tochter zu kümmern. So weit kommt er allerdings bei weitem nicht, denn der SS-Obersturmbannführer von Starnfeld (Alexander Scheer, "Gundermann") – definitiv einer von der fanatischen Sorte – und seine Truppe jagen Heinrich und knüpfen ihn kurzerhand am nächsten Baum auf. Seinen Tod warten sie allerdings nicht ab, weshalb Heinrich in letzter Sekunde von Elsa (Marie Hacke) gerettet wird, die in der Nähe mit ihrem mit dem Down-Syndrom geborenen jüngeren Bruder Paule (Simon Rupp) einen kleinen Bauernhof bewirtschaftet. Dummerweise tauchen von Starnfelds Männer – die in einem nahen Ort auf der Suche nach einem verborgenen Goldschatz sind – unter Leitung des sadistischen Dörfler (Florian Schmidtke, Netflix-Serie "Barbaren") am nächsten Morgen auf der Suche nach Verpflegung genau auf diesem Bauernhof auf ...