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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Montag, 27. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 31/2026

Angesichts der angekündigten erneuten Hitzewelle bereite ich schon mal darauf vor, daß die TV-Tips nächste und vielleicht auch übernächste Woche ausfallen dürften. Zumindest die August-Kinovorschau schaffe ich aber hoffentlich vorher noch ...

Montag, 27. Juli:

ARD, 20.15 Uhr: "Die leisen und die großen Töne" (2024)

Free-TV-Premiere der für sieben Césars nominierten Tragikomödie von Emmanuel Courcol ("Ein Triumph"), die in ihrer französischen Heimat mehr als 2,6 Millionen Kinogänger sehen wollten. Benjamin Lavernhe ("Jeanne du Barry") spielt den weltweit erfolgreichen Dirigenten Thibaut, dessen Leben durch eine Leukämie-Diagnose auf den Kopf gestellt wird. Eine Knochenmarkspende eines Verwandten könnte ihn retten, doch auf diese Weise erfährt Thibaut, daß er adoptiert wurde. Immerhin hat er einen jüngeren Bruder (Pierre Lottin, "Die Tuschs - Mit Karacho nach Monaco!"), von dem er bisher nichts wußte - und der ganz anders als er ist und zunächst auch wenig Lust hat, einem ihm Unbekannten mit seinem Knochenmark zu helfen. Doch zumindest teilen die Brüder, so unterschiedlich sie sonst auch sind, die Liebe zur Musik ...

Außerdem:

Iron Man 3 (unter Comic-Fans ist der Film wegen zu viel Tony Stark und zu wenig Iron Man sowie aufgrund einer Abweichung gegenüber der Vorlage umstritten, für "normale" Zuschauer bietet er aber hervorragende Unterhaltung; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Duell in der Sonne (für zwei OSCARs nominierte und elegant inszenierte, dabei aber hoffnungslos übertrieben melodramatische Seifenoper von 1946 mit Gregory Peck, Jennifer Jones und Joseph Cotten; 20.15 Uhr bei Arte)

Dienstag, 28. Juli:

RBB, 22.15 Uhr: "Viet und Nam" (2024)

Free-TV-Premiere des hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten melancholischen vietnamesischen Liebesdramas über die beiden titelgebenden jungen Bergleute, die heimlich ein Liebespaar sind. Ihre Zeit ist begrenzt, denn Nam will einen Neuanfang in einem anderen Land versuchen - doch vorher machen sie sich gemeinsam auf, um die Leiche von Nams Vater zu finden, der im Krieg irgendwo im Wald gefallen ist und nie geborgen wurde.

Mittwoch, 29. Juli:

Arte, 20.15 Uhr: "Vera Drake" (2004)

In Mike Leighs ("Happy-Go-Lucky") für drei OSCARs nominiertem, zutiefst bewegenden Sozialdrama glänzt Imelda Staunton ("Harry Potter 4") als sozial engagierte Hausfrau im Großbritannien der 1950er Jahre, die ein brisantes Geheimnis hat: Sie führt illegale Abtreibungen durch! Als es bei einer dieser Abtreibungen zu schweren Komplikationen kommt, fliegt ihre Arbeit auf und schon bald steht die Polizei vor ihrer Tür ... 

Außerdem:

Godzilla vs. Kong (visuell beeindruckender, inhaltlich aber überschaubarer Monster-Clash mit Rebecca Hall, Alexander Skarsgård, Millie Bobby Brown und der kürzlich tragisch verstorbenen Kaylee Hottle in den menschlichen Hauptrollen; 20.15 Uhr bei Pro 7)

Planet der Affen: New Kingdom (weitgehend unterhaltsames Reboot der Reihe, das allerdings nie die Klasse der vorangegangenen Caesar-Trilogie erreicht; 22.35 Uhr bei Pro 7)

Donnerstag, 30. Juli:

Suicide Squad (inhaltlich wenig aufregender, aber unterhaltsamer und mit Will Smith, Margot Robbie und Jared Leto topbesetzter DC-Blockbuster, der im "Das dreckige Dutzend"-Stil eine Gruppe Bösewichte zur Rettung der Welt schickt; 20.15 Uhr um rund eine Minute gekürzt bei VOX, ungeschnittene Wiederholung am Freitag um 22.20 Uhr)

Pacific Rim (Guillermo del Toros bombastischer "Riesenroboter vs. Riesenmonster"-Actionfilm mit Charlie Hunnam, Rinko Kikuchi und Idris Elba; 22.40 Uhr bei VOX)

Freitag, 31. Juli:

ARD, 22.20 Uhr: "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" (2023)

Free-TV-Premiere der sympathischen, wohlwollend rezensierten britischen Tragikomödie von Hettie Macdonald ("Beautiful Thing"), in der Jim Broadbent ("Cloud Atlas") nach einem Roman von Rachel Joyce den titelgebenden älteren Herren spielt. Als Harold erfährt, daß seine alte Freundin Queenie (Linda Bassett) nicht mehr lange zu leben hat, will er ihr eigentlich nur einen letzten Brief schreiben. Stattdessen beschließt er spontan, sie persönlich in dem rund 500 Meilen entfernten Hospiz aufzusuchen - und zwar zu Fuß!

3sat, 22.25 Uhr: "The Convert" (2023)

Free-TV-Premiere des positiv rezensierten und u.a. mit vier Neuseeländischen Filmpreisen geehrten actionreichen Historiendramas des Ende 2025 verstorbenen Lee Tamahori ("James Bond: Stirb an einem anderen Tag") über den Laienprediger Thomas Munro (Guy Pearce, "L.A. Confidential"), der 1830 auf der später als Neuseeland bekannten Insel Aotearoa ankommt und die indigenen Maori zum Christentum bekehren will. Dabei gerät er rasch in einen blutigen Konflikt zwischen den britischen Kolonialisten und zwei verfeindeten Maori-Stämmen.

Außerdem:

Kingsman: The Golden Circle (leider deutlich schwächerer zweiter Teil der auf einer Comicreihe basierenden parodistischen Geheimagenten-Reihe mit Taron Egerton und Colin Firth; um zwei Minuten geschnitten um 20.15 Uhr bei Pro 7, ungekürzte Wiederholung am Sonntag um 23.00 Uhr)

Knives Out - Mord ist Familiensache (Daniel Craig glänzt als exzentrischer Ermittler in Rian Johnsons äußerst vergnüglicher, OSCAR-nominierter Whodunit-Krimikomödie; 22.50 Uhr im BR) 

Samstag, 1. August:

ZDF, 23.35 Uhr: "Arthur der Große" (2024)

Free-TV-Premiere von Simon Cellan Jones' ("The Family Plan") trotz einer allzu konventionellen und überraschungsarmen Inszenierung recht wohlwollend rezensierter Verfilmung der wahren Geschichte des titelgebenden Hundes. Der ecuadorianische Straßenhund freundete sich 2014 während eines 435 Meilen-Langstreckenrennens durch Südamerika mit dem schwedischen Läufer Mikael Lindnord an und begleitete ihn und sein Team bis zum Ziel. Im Film wurde das etwas abgeändert, so ist der Läufer nun ein US-Amerikaner namens Michael (Mark Wahlberg), der Schauplatz ist die Dominikanische Republik und das Rennen findet im Jahr 2018 statt.

ZDF, 2.10 Uhr: "Evacuate from the 21st Century" (2024)

Free-TV-Premiere der mehrfach prämierten chinesischen SciFi-Actionkomödie von Yang Li, in der drei befreundete Schüler entdecken, daß sie durch die Zeit reisen können - allerdings nur um genau 20 Jahre in eine nicht allzu idyllische Zukunft. Sie beschließen, diese zu verhindern und das Böse zu bekämpfen ...

Außerdem:

Men in Black: International (sehr mittelmäßiges und dementsprechend geflopptes Reboot mit Chris Hemsworth, Tessa Thompson und Liam Neeson; 20.15 Uhr bei SAT. 1)

Sonntag, 2. August:

Pro 7, 20.15 Uhr: "Better Man - Die Robbie Williams Story" (2024)

Free-TV-Premiere des OSCAR-nominierten und mit viel Lob bedachten Musiker-Biopics von Michael Gracey ("Rocketman"), das den abwechslungsreichen Lebens- und Karriereweg des populären britischen Popstars und Ex-"Take That"-Mitglieds nachzeichnet. Der Clou daran: Williams wird von einem computeranimierten Schimpansen gespielt! Einen tieferen Sinn hat das nicht, aber Williams liebte die Idee und irgendwie funktioniert es tatsächlich.

SAT. 1, 20.15 Uhr: "Alles Fifty Fifty" (2024)

Free-TV-Premiere der mit einem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Komödie von Alireza Golafshan ("Die Goldfische"), in der Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) nach ihrer Trennung weiterhin gleichberechtigt den 11-jährigen Sohn Milan (Valentin Thatenhorst) großziehen wollen. Sie fahren sogar zusammen mit Marions neuem Partner Robin (David Kross) in den Sommerurlaub in Italien - wo sie allerdings feststellen müssen, daß sie mit ihrer Erziehungsmethode beim trickreichen Sprößling vielleicht doch eher versagt haben. Beim Bemühen, das zu ändern, scheinen sie sich wieder näherzukommen ...

Außerdem:

Ein Quantum Trost (der infolge eines Autorenstreiks während der Vorproduktion schwächste James Bond-Film mit Daniel Craig, der aber trotzdem einige starke Sequenzen enthält; 20.15 Uhr bei RTL)

Montag, 13. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 29/2026

Montag, 13. Juli:

Arte, 20.15 Uhr: "Tausend Milliarden Dollar" (1982)

In Henri Verneuils ("Lautlos wie die Nacht") von der Kritik gelobtem französischen Politthriller kommt der Pariser Reporter Paul (Patrick Dewaere, "Die Ausgebufften") nach dem vermeintlichen Selbstmord eines Politikers einer großangelegten internationalen Verschwörung auf die Spur.

One, 20.15 Uhr: "Control" (2007)

Anton Corbijns ("The American") u.a. in Cannes prämiertes künstlerisches, in Schwarzweiß gedrehtes Musiker-Biopic über den charismatischen "Joy Division"-Sänger Ian Curtis (Sam Riley), der mit nur 23 Jahren Selbstmord beging. Mit Samantha Morton und Alexandra Maria Lara (mit der der Brite Riley seit 2009 verheiratet ist).

ZDF, 22.15 Uhr: "Heads of State" (2025)

Free-TV-Premiere der wohlwollend rezensierten, direkt bei Amazon Prime veröffentlichten Actionkomödie von Ilya Naishuller ("Nobody"), in der der US-Präsident (John Cena) und der britische Premierminister (Idris Elba) - die sich nicht leiden können - einen Anschlag auf Air Force One überleben und daraufhin zusammenarbeiten müssen, um zuerst mal zu überleben und dann die Hintermänner des Attentats aufzuspüren. Unterstützt werden sie dabei von der MI6-Agentin Bisset (Priyanka Chopra Jonas).

Arte, 22.20 Uhr: "Carlito's Way" (1993)

Brian De Palmas vorletzter richtig guter Film (drei Jahre später folgte "Mission: Impossible") ist ein für zwei Golden Globes nominierter klassischer Gangsterfilm, in dem Al Pacino als puertoricanischer Mafioso überzeugt, der nach der vorzeitigen Entlassung aus einer langjährigen Haftstrafe (dank der Winkelzüge seines raffinierten Anwalts, der von Sean Penn verkörpert wird) ein gesetzestreues neues Leben führen will. Doch wie sagte Pacino selbst es schon so schön als Michael Corleone in "Der Pate, Teil III": "Gerade wo ich denke, ich bin draußen, ziehen die mich wieder rein!" ...

Außerdem:

Iron Man (der starke erste Auftritt von Robert Downey Jr. als Unternehmer und Erfinder Tony Stark begründete den gigantischen Erfolg des Marvel Cinematic Universe; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Unternehmen Petticoat (herrliche Kriegskomödie von Blake Edwards mit Cary Grant, Tony Curtis, einem rosa U-Boot und diversen Krankenschwestern an Bord; 22.45 Uhr im NDR)

Montag, 6. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 28/2026

Montag, 6. Juli:

One, 20.15 Uhr: "Frida" (2002)

Das von Julie Taymor einfallsreich gestaltete Biopic über die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo war ein langjähriges Herzensprojekt für Schauspielerin Salma Hayek, die auch als Co-Produzentin fungierte. Und die Begeisterung für das Projekt merkt man Hayek an, denn mit der leidenschaftlichen Darstellung der nicht gerade vom Glück verfolgten Künstlerin bot sie die stärkste schauspielerische Leistung ihrer Karriere (und erhielt dafür eine verdiente OSCAR-Nominierung; insgesamt gab es sechs Nominierungen bei zwei Siegen). Mit Alfred Molina, Mía Maestro, Diego Luna, Valeria Golino, Edward Norton, Geoffrey Rush und Antonio Banderas.

Dienstag, 7. Juli:

Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (solider, aber nicht an den ersten Teil heranreichender Abschluß der Harry Potter-Spin-Off-Reihe mit Eddie Redmayne; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Mittwoch, 8. Juli:

Arte, 15.40 Uhr: "Liebe 1962" (1962)

In Michelangelo Antonionis ("Der Schrei") in Cannes ausgezeichnetem romantischen Melodram beginnt die junge römische Übersetzerin Vittoria (Monica Vitti, "Die Nacht") eine Affäre mit dem Börsenhändler Piero (Alain Delon), wobei beide vor allem ihre Verlorenheit im Leben eint. Doch das ist nicht die beste Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung.

Außerdem:

Nur ein kleiner Gefallen (unterhaltsamer schwarzhumoriger Thriller, der vor allem mit seinem zentralen Darsteller-Trio Anna Kendrick, Blake Lively und Henry Golding punktet; 20.15 Uhr bei Pro 7)

Montag, 15. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 25/2026

Montag, 15. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Miss Daisy und ihr Chauffeur" (1989)

Bruce Beresfords ("Doppelmord") größter Kinoerfolg ist eine mit vier OSCARs (darunter dem Hauptpreis als Bester Film) ausgezeichnete Tragikomödie nach einem Theaterstück von Alfred Uhry. Morgan Freeman spielt den Chauffeur Hoke, der von Millionärssohn Boolie (Dan Aykroyd) als Fahrer seiner exzentrischen 72-jährigen Mutter Daisy (Jessica Tandy) angeheuert wird - gegen deren ausdrücklichen Willen. Obwohl sie dem ebenfalls verwitweten Hoke zunächst sehr eisig begegnet, entwickelt sich nach und nach eine innige Freundschaft zwischen den auf den ersten Blick in jeder Hinsicht so unterschiedlichen Persönlichkeiten.

Außerdem:

Das Phantom der Oper (1925) (immer noch faszinierender, so opulenter wie stimmungsvoller Stummfilm mit dem "Mann mit den 1000 Gesichtern" Lon Chaney in der Titelrolle; 0.20 Uhr bei Arte)

Dienstag, 16. Juni:

ZDF Neo, 22.35 Uhr: "Sinn und Sinnlichkeit" (1995)

Ang Lees ("Tiger & Dragon") meisterhafte, für sieben OSCARs nominierte Jane Austen-Adaption, in der Alan Rickman als melancholischer Colonel der jungen Kate Winslet den Hof macht. Auch mit von der Partie: Emma Thompson (die zudem das Drehbuch schrieb und dafür einen OSCAR erhielt), Hugh Grant, Tom Wilkinson, Imelda Staunton, Hugh Laurie und Harriet Walter.

ZDF, 0.15 Uhr: "Jagen auf Französisch" (2023)

Free-TV-Premiere der schwarzhumorigen französischen Komödie von Frédéric Forestier ("Asterix bei den Olympischen Spielen") und Antonin Fourlon, die über 1,9 Millionen Franzosen in die Kinos lockte und 2025 eine Fortsetzung nach sich zog. Das Ehepaar Adélaïde (Camille Lou, TV-Serie "Cat's Eyes") und Simon (Hakim Jemili) zieht mit den beiden Kindern von seinem kleinen Pariser Appartement in ein schönes Haus auf dem Land. Dabei unterschätzen sie im Kaufvertrag jedoch eine Bedingung, an die das Geschäft geknüpft ist: Sie müssen in der Jagdsaison (September bis Februar) den Dorfbewohnern die Jagd auf ihrem an einen Wald angrenzenden Grundstück erlauben. Und diese Erlaubnis wird von den Dorfbewohnern so weidlich ausgenutzt, daß die Neulinge um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kinder fürchten ...

Montag, 8. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 24/2026

Montag, 8. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Ich habe keine Angst" (2003)

In dem u.a. für sechs Italienische Filmpreise und einen Europäischen Filmpreis nominierten italienisch-spanisch-britischen Drama von Gabriele Salvatores ("Marrakech Express") findet der 9-jährige Michele (Giuseppe Cristiano) im Sommer 1978 beim Spielen in der Nähe seines Dorfes ein tiefes Loch, in dem ein verwahrloser Junge offenbar gefangengehalten wird. Nachdem er anfangs verängstigt ist und sich auch nicht traut, jemandem von seiner Entdeckung zu erzählen, entscheidet sich Michele schließlich dazu, den Gefangenen zu befreien. Dabei gelingen ihm einige schockierende Enthüllungen ...

Pro 7, 22.40 Uhr: "Nope" (2022)

Free-TV-Premiere des unkonventionellen Mystery-Horrorthrillers von Jordan Peele ("Get Out"), der vor allem gegen Ende mit seinem absurden Humor ein wenig an die Werke der Coen-Brüder ("Fargo") erinnert. Daniel Kaluuya ("Sicario") und Keke Palmer ("Hustlers") spielen die Geschwister OJ und Emerald, die in der Nähe von Los Angeles eine geerbte Pferderanch betreiben. Diese läuft allerdings nicht sonderlich gut und so denken die Geschwister darüber nach, das Gelände an einen benachbarten Freizeitpark mit Streichelzoo zu verkaufen, der von einem ehemaligen Hollywood-Kinderstar (Steven Yeun aus der TV-Serie "The Walking Dead") geleitet wird. Doch dann kommt es auf der Ranch zu unerklärlichen Phänomenen bis hin zu einer UFO-Sichtung ...

Montag, 1. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 23/2026

Montag, 1. Juni:

Pro 7, 22.15 Uhr: "Abigail" (2024)

Free-TV-Premiere der sehr spaßigen Horrorkomödie von den "Ready or Not"-Machern, in der einige Auftrags-Kidnapper (gespielt u.a. von Melissa Barrera, Dan Stevens und Kathryn Newton) feststellen müssen, daß das von ihnen entführte titelgebende Mädchen weit mehr ist als ein normales Kind.

Außerdem:

Get Out (Jordan Peeles satirischer Horror-Thriller mit Daniel Kaluuya und Allison Williams als gemischtrassigem Paar auf Besuch bei ihrer sich betont liberal gebenden Familie gewann den Drehbuch-OSCAR; 0.25 Uhr bei Pro 7)

Dienstag, 2. Juni:

300 - Rise of an Empire (die epische Fortsetzung der antiken Spartaner-Schlachtplatte, in der erneut klar die Devise "style over substance" herrscht, was aber dank grandioser Optik, toller Kampfchoreographien, einer mitreißenden Musik und vor allem der umwerfenden Eva Green sehr verschmerzbar ist; 23.25  Uhr bei Nitro)

Mittwoch, 3. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Blindgänger" (2024)

Free-TV-Premiere der deutsch-schweizerischen, betont diversen Ensemble-Tragikomödie von Kerstin Polte ("Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?"), die während einer Evakuierungsaktion nach dem Fund einer nicht explodierten Weltkriegsbombe in Hamburg spielt und dabei zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Lebensumständen begleitet. Mit Anne Ratte-Polle, Bernhard Schütz, Claudia Michelsen, Thelma Buabeng, Karl Markovics.

Arte, 21.45 Uhr: "Wie wilde Tiere" (2022)

Free-TV-Premiere des auf einer wahren Geschichte basierenden, hochgelobten und u.a. mit neun spanischen Goyas ausgezeichneten Thriller-Dramas von Rodrigo Sorogoyen ("Stockholm"). Das französische Ehepaar Antoine (Denis Ménochet, "Barfuß auf Nacktschnecken") und Olga (Marina Foïs, "Mama gegen Papa") zieht in die spanische Provinz, wo sie Bio-Lebensmittel anbauen und sich für die ziemlich heruntergekommene kleine Gemeinschaft engagieren. Zum Bruch zwischen den Zugezogenen und den Einheimischen kommt es, als eine Windkraftanlage gebaut werden soll - während die meisten Dorfbewohner ihre Grundstücke bereitwillig verkaufen wollen (um dann das Dorf zu verlassen), weigern sich Antoine und Olga - und bedrohen somit auch den erhofften Geldsegen der übrigen ...

Dienstag, 26. Mai 2026

TV-Tips für die Woche 22/2026

Dienstag, 26. Mai:

Tele 5, 22.00 Uhr (geschnitten, eventuell ungekürzte Wiederholung am Mittwoch um 23.50 Uhr): "Fight or Flight" (2024) 

Free-TV-Premiere der positiv besprochenen britisch-amerikanischen Actionkomödie von Langfilm-Regiedebütant James Madigan (TV-Serie "Marvel's Runaways"), die vor allem von der leidenschaftlichen Schauspielleistung von Hauptdarsteller Josh Hartnett ("Trap") lebt. Dieser spielt den früheren FBI-Agenten Lucas, der inzwischen als Privatmann brisante Aufträge annimmt. Für seine frühere Partnerin Katherine (Katee Sackhoff), inzwischen Geheimdienstchefin, soll er auf einem Langstreckenflug einen gefährlichen Hacker namens "Ghost" identifizieren und beschützen - denn auf ihn ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt.

ZDF, 0.45 Uhr: "Gangstas 4 Life" (2018)

Free-TV-Premiere des wohlwollend rezensierten belgischen Thrillers, der dem Regie-Duo Adil El Arbi und Bilall Fallah den Weg nach Hollywood ebnete, wo sie u.a. den dritten und vierten Teil der "Bad Boys"-Reihe sowie die Disney+-Miniserie "Ms. Marvel" inszenierten. Wie der Titel schon andeutet, geht es um vier befreundete Kleinkriminelle in Antwerpen, die große Pläne haben - bis sie mitten in einen blutigen Drogenkrieg geraten ...

Außerdem:

Zorn der Titanen (bessere, aber trotz Starbesetzung immer noch nur mittelmäßige Fortsetzung des auf die griechische Sagenwelt zurückgreifenden Fantasy-Spektakels Kampf der Titanen; 20.15 Uhr bei Nitro)

300 (Zack Snyders visuell überwältigendes Schlachtengemälde mit Gerard Butler, Lena Headey und Michael Fassbender; 22.05 Uhr bei Nitro)

Montag, 18. Mai 2026

TV-Tips für die Woche 21/2026

Montag, 18. Mai:

Arte, 20.15 Uhr: "High Heels" (1991)

In Pedro Almodóvars für einen Golden Globe nominiertem Mutter-Tochter-Melodram geht es um das Mädchen Rebeca, das bei der egozentrischen Mutter Becky (Marisa Paredes, "Die Haut, in der ich wohne") - die Sängerin werden will - und einem Stiefvater, der sie nicht leiden kann, aufwächst. Als der stirbt, läßt sich Becky schnell mit Manuel (Féodor Atkine, "Ronin") ein, zieht dann aber ihrer Gesangskarriere wegen in die USA und läßt Manuel und Rebeca zurück. Als Becky 15 Jahre später zurückkehrt, muß sie feststellen, daß Manuel und Rebeca (Victoria Abril, "Das Gesetz der Begierde") inzwischen geheiratet haben ...

Außerdem:

Porträt einer jungen Frau in Flammen (dutzendfach ausgezeichnetes französisches historisches Arthouse-Liebesdrama mit Adèle Haenel und Noémie Merlant; 20.15 Uhr bei One)

Terminator: Genisys (arg mittelmäßiges und trotz ordentlicher Einspielergebnisse schnell wieder eingemottetes Reboot der Reihe, mit Arnold Schwarzenegger und "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke in den Hauptrollen; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Dienstag, 19. Mai:

MDR, 22.55 Uhr: "Beflügelt - Ein Vogel namens Penguin Bloom" (2020)

Naomi Watts spielt in dem überwiegend positiv beurteilten und auf einer wahren Geschichte basierenden Wohlfühl-Drama des australischen Kino-Regiedebütanten Glendyn Ivin (TV-Serie "Deadline Gallipoli") die Krankenschwester Sam Bloom, die nach einem unglücklichen Sturz querschnittsgelähmt ist und ihren Lebensmut zu verlieren droht. Die unverhoffte Rettung kommt ausgerechnet in Form eines verletzten Flötenvogels, den Sams Sohn findet und wieder zu Kräften bringen will. Der hilfsbedürftige Vogel wird auf den Namen Penguin getauft (wegen seines schwarz-weißen Gefieders) und schafft es, Sam wieder aufzurichten und die gesamte Familie einander näherzubringen.

Mittwoch, 20. Mai:

Arte, 23.30 Uhr: "Der Goldman-Prozeß" (2023)

Free-TV-Premiere des für acht Césars nominierten historischen Gerichtsdramas von Cédric Kahn ("Die Familienfeier") über den jüdischen linksradikalen Aktivisten Pierre Goldman (Arieh Worthalter), der im Jahr 1976 in Paris u.a. wegen zweifachen Mordes in zweiter Instanz vor Gericht steht (im ersten Prozeß wurde er verurteilt). Goldman wirft Polizei und Justiz Antisemitismus vor und als sein Anwalt (Arthur Harari) etliche Zeugen in Widersprüche verwickelt, heizt sich die Stimmung rund um den öffentlichkeitswirksamen Fall immer weiter auf.

Montag, 11. Mai 2026

TV-Tips für die Woche 20/2026

Montag, 11. Mai:

One, 20.15 Uhr: "Maurice" (1987)

Das OSCAR-nominierte britische romantische Drama von James Ivory ("Was vom Tage übrig blieb") nach einem Roman von E. M. Forster ("Zimmer mit Aussicht") erzählt von dem aus der britischen Oberschicht stammenden Studenten Maurice Hall (James Wilby, "Gosford Park"), der sich im frühen 20. Jahrhundert in seinen adligen Kommilitonen Clive (Hugh Grant) verliebt und so seine Homosexualität entdeckt - eine echte romantische Beziehung lehnt Clive jedoch mit Blick auf die gesellschaftlichen Konventionen ab. Auch Maurice versucht, seine Neigungen zu unterdrücken, doch als er Jahre später bei Clive und seiner Familie zu Gast ist, trifft er auf den jungen Jagdaufseher Alec (Rupert Graves, "V wie Vendetta") ... Rückblickend gilt "Maurice" als wegweisend, da er das Thema Homosexualität als einer der ersten großen Filme offen und empathisch behandelte und somit für viele in dieser Zeit aufwachsende Homosexuelle ein prägendes Ereignis hinsichtlich der eigenen Akzeptanz war.

Arte, 20.15 Uhr: "Jesse James - Mann ohne Gesetz" (1939)

Tyrone Power ("Im Zeichen des Zorro") spielt die Titelrolle des berühmt-berüchtigten Outlaws Jesse James in Henry Kings ("Der Seeräuber") sich nicht allzu eng an die historische Realität haltendem Western-Klassiker; Henry Fonda agiert als Jesses älterer Bruder Frank.

Pro 7, 23.45 Uhr: "Renfield" (2023)

In Chris McKays ("The Tomorrow War") recht positiv rezensierter Horrorkomödie wird die altbekannte Geschichte von Vampirfürst Dracula (Nicolas Cage) aus der Perspektive seines eher unfreiwilligen Handlangers Renfield (Nicholas Hoult) erzählt. Da dieser seiner jahrzehntelangen Tätigkeit zunehmend überdrüssig wird, sucht er Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe und verliebt sich in die taffe Verkehrspolizistin Rebecca (Awkwafina).

Außerdem:

Venom: Let There Be Carnage (mittelmäßiger zweiter Teil der Antihelden-Trilogie mit Tom Hardy und Michelle Williams; 22.15 Uhr im ZDF)

Montag, 27. April 2026

TV-Tips für die Woche 18/2026

Da meine TV-Zeitschrift nicht geliefert wurde, gibt es heute nur Tips für Montag bis Freitag, die zudem eher dünn ausfallen: 

Montag, 27. April:

Arte, 22.50 Uhr: "Ellos eatnu - Der Fluß soll leben" (2023)

Free-TV-Premiere des mit drei Norwegischen Filmpreisen ausgezeichneten historischen Dramas über die Sami Ester (Ella Marie Hætta Isaksen), die im Norwegen des Jahres 1979 ihre Herkunft aus Furcht vor Diskriminierung verheimlicht. Doch als der geplante Bau eines Staudamms viele Samen im Protest vereinigt, muß auch die junge Grundschullehrerin entscheiden, wie sie zu ihrer indigenen Herkunft steht ...

Außerdem:

Creed (gelungenes "Rocky"-Reboot, in dem Sylvester Stallone als Rocky den von Michael B. Jordan verkörperten Sohn seines verstorbenen Rivalen und Freundes Apollo Creed trainiert; 3.15 Uhr bei Kabel Eins)

Dienstag, 28. April:

Prince of Persia (Jake Gyllenhaal als arabischer Prinz in einer der ersten kommerziell halbwegs erfolgreichen Computerspiel-Adaptionen - zu einer Fortsetzung reichte es jedoch trotzdem nicht; 20.15 Uhr im Disney Channel)

Bad Teacher (derbe Komödie mit einer furios aufspielenden Cameron Diaz; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Pathfinder - Fährte des Kriegers (mies ausgeführter Action-Abenteuerfilm von Marcus Nispel, der aus der spaßigen "Wikinger gegen Indianer"-Prämisse viel zu wenig macht; 22.35 Uhr um etwa eine Minute geschnitten bei Nitro)

Mittwoch, 29. April:

Arte, 22.40 Uhr: "Woman on the Roof - Die Frau auf dem Dach" (2022)

Free-TV-Premiere (im Originalton mit deutschen Untertiteln) des für fünf Polnische Filmpreise nominierten, von einer wahren Geschichte inspirierten Dramas von Anna Jadowska ("Wilde Rosen"). Die 60-jährige Mira (Dorota Pomykala) führt ein unauffälliges Leben als Hebamme - bis sie eines Tages, getrieben von Geldsorgen, beschließt, eine Bank zu überfallen! Die spontane Verzweiflungstat läuft aber natürlich nicht wie erhofft und droht, ihre Familie auseinanderzureißen.Außerdem:

San Andreas (allzu formelhafter, aber visuell voll überzeugender Katastrophenfilm mit Dwayne Johnson; 20.15 Uhr bei Nitro)

Donnerstag, 30. April:

VOX, 20.15 Uhr: "Der Teufel trägt Prada" (2006)

Passend zum heutigen Kinostart der späten Fortsetzung zeigt VOX David Frankels für zwei OSCARs nominierten Komödienklassiker, in dem sich Anne Hathaway und Emily Blunt als Assistentinnen in einem Modemagazin um die Gunst ihrer (von der langjährigen "Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour inspirierten) exzentrischen und wegen ihrer nahezu unerfüllbaren Ansprüche gefürchteten Chefin Miranda (Meryl Streep) balgen.

Freitag, 1. Mai:

Pro 7, 20.15 Uhr: "Bob Marley: One Love" (2024)

Free-TV-Premiere des mittelmäßig rezensierten, aber immerhin mit einem Grammy prämierten US-Biopics von Reinaldo Marcus Green ("King Richard") über die jamaikanische Reggae-Legende Bob Marley (Kingsley Ben-Adir, "One Night in Miami"). Dabei stehen dessen letzte fünf Lebensjahre nach einem gescheiterten Mordanschlag auf ihn im Jahr 1976 im Mittelpunkt - inklusive der Aufnahmen zu seinem in London entstandenen Album "Exodus" (1977).

Außerdem:

Snowpiercer (höchst unkonventioneller, fast komplett in einem riesigen Zug spielender Arthouse-Endzeitfilm, der mit starker Besetzung - Chris Evans, Tilda Swinton, John Hurt, Ed Harris - eine wenig glaubwürdige, aber sehr unterhaltsame gesellschaftskritische Story erzählt; 23.15 Uhr bei 3sat)

Montag, 20. April 2026

TV-Tips für die Woche 17/2026

Montag, 20. April:

Pro 7, 22.05 Uhr: "Lisa Frankenstein" (2024)

Free-TV-Premiere der recht spaßigen Horrorkomödie, mit der Robin Williams' Tochter Zelda ihr Regiedebüt feierte. Kathryn Newton ("Freaky") spielt die einzelgängerische Schülerin Lisa, die Ende der 1980er Jahre während eines Gewitters die Leiche eines gutaussehenden jungen Mannes aus dem Viktorianischen Zeitalter eher züfällig wiedererweckt. Während ihre Kreatur (Cole Sprouse, "Drei Schritte zu Dir") sich erst einmal mühsam an die neue Zeit gewöhnen muß, versucht Lisa, sie zu ihrem Traummann umzugestalten ...

ZDF, 22.15 Uhr: "G20" (2025)

Free-TV-Premiere des mittelmäßig rezensierten Actionthrillers von Patricia Riggen ("69 Tage Hoffnung"), der aber eine spaßige Prämisse und eine gute Besetzung hat (und hierzulande direkt bei Amazon Prime veröffentlicht wurde). Bei einem G20-Treffen in Südafrika schlagen Terroristen zu und nehmen unter den Staatschefs und sonstigen hochrangigen Gästen zahlreiche Geiseln - die US-Präsidentin Sutton (Viola Davis), eine Veteranin, kann mit einigen anderen entkommen und plant, die Terroristen zu überwältigen. Mit Anthony Anderson, Clark Gregg und "The Boys"-Star Antony Starr als Anführer der Terroristen.

Dienstag, 21. April:

Taffe Mädels (recht derbe, aber witzige Actionkomödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy als ungleichen Ermittlerinnen; 20.15 Uhr bei Kabel Eins, das in der Nachtwiederholung um 0.55 Uhr voraussichtlich den gut drei Minuten längeren Unrated Cut zeigt)

The Limehouse Golem (düster-stimmungsvolle viktorianische Krimi-Schauermär mit Bill Nighy und Olivia Cooke; 20.15 Uhr um gut zwei Minuten gekürzt bei Tele 5, möglicherweise ungeschnittene Nachtwiederholung um 2.25 Uhr - leider hat Tele 5 in letzter Zeit häufig auch nachts nur geschnittene Filmversionen gezeigt)

Mittwoch, 22. April:

Arte, 20.15 Uhr: "Kopf hoch!" (1999)

Späte Free-TV-Premiere des für drei Césars nominierten autobiographischen Dramas von Spielfilm-Regiedebütantin Sólveig Anspach ("Der Effekt des Wassers") über die junge Musikerin Emma (Karin Viard), die im fünften Monat ihrer Schwangerschaft eine Brustkrebsdiagnose erhält. Die Ärzte raten zum Schwangerschaftsaabruch, doch Emma und ihr Freund Simon (Laurent Lucas) entscheiden sich dafür, um das Baby zu kämpfen und wählen deshalb eine weniger erfolgversprechende Behandlungsmethode ...

Montag, 13. April 2026

TV-Tips für die Woche 16/2026

Montag, 13. April:

One, 20.15 Uhr: "Tiere" (2017)

Free-TV-Premiere des im Kino unter dem Titel "Animals - Stadt Land Tier" veröffentlichten schwarzhumorigen österreichisch-schweizerisch-polnischen Psychothrillers von Greg Zglinski, in dem Birgit Minichmayr die Hauptrolle der verheirateten Wiener Autorin Anna spielt, deren Ehe in der Krise steckt, weil Gatte Nick (Philipp Hochmair) gerne fremdgeht. Ein gemeinsames Sabbatical in der Schweiz soll die Beziehung retten und am besten gleich noch Annas Schreibblockade lösen. Doch nach einem eigentlich nicht allzu schweren Autounfall bei der Anreise geschehen immer neue merkwürdige Dinge ...

Arte, 21.50 Uhr: "Die Theorie von Allem" (2023)

Free-TV-Premiere von Timm Krögers u.a. mit drei Deutschen Filmpreisen ausgezeichetem kunstvollen Schwarzweiß-Mysterythriller über den Doktoranden Johannes (Jan Bülow), der im Jahr 1962 mit seinem Doktorvater (Hanns Zischler) einen Physikerkongreß in der Schweiz besucht. Geplanter Höhepunkt der Veranstaltung ist die Präsentation eines iranischen Wissenschaftlers, der eine "bahnbrechende Theorie der Quantenmechanik" entwickelt hat, quasi eine "Theorie von Allem". Allerdings ist der Iraner dummerweise verschwunden, weshalb die übrigen Gäste sich irgendwie die Zeit zu vertreiben versuchen. Dann gibt es einen Toten ...

Pro 7, 22.05 Uhr: "Five Nights at Freddy's" (2023)

Free-TV-Premiere der trotz ziemlich mieser Kritiken und auch nur verhaltener Publikumsreaktionen enorm erfolgreichen Adaption des gleichnamigen Horror-Computerspiels. "Die Tribute von Panem"-Star Josh Hutcherson spielt den Nachtwächter Mike, der eine Nacht in einer Pizzeria überleben muß, in der animatronische Figuren zu blutrünstigem Leben erwachen. 2025 folgte bereits eine Fortsetzung, die trotz noch schlechterer Kritiken ähnlich kommerziell erfolgreich war, weshalb 2027 Teil 3 folgen wird.

Montag, 30. März 2026

TV-Tips für die Woche 14/2026

Montag, 30. März:

Arte, 20.15 Uhr: "Tage des Himmels / In der Glut des Südens" (1978)

Terrence Malicks zweiter (und für 20 lange Jahre auch letzter) Kinofilm ist ein poetisches, schwelgerisches Liebesdrama, das zur Zeit des Ersten Weltkrieges spielt. Richard Gere agiert als unbeherrschter Stahlarbeiter Bill, der, nachdem er seinen Boß im Affekt getötet hat, mit seiner Freundin Abby (Brooke Adams, "Die Körperfresser kommen") nach Texas flieht, wo sie sich als Geschwister ausgeben und als Erntehelfer auf einer Farm arbeiten. Als Bill hört, daß der Farmer (Sam Shepard) schwer erkrankt sei, ermutigt er Abby, diesen zu heiraten, damit sie nach seinem Tod alles erbt und sie somit ausgesorgt haben ... Der auch als "In der Glut des Südens" bekannte "Tage des Himmels" gewann den Kamera-OSCAR und war in weiteren drei Kategorien nominiert, darunter für Ennio Morricones gewohnt grandiose Musik. Direkt im Anschluß um 21.45 Uhr zeigt Arte die einstündige deutsche Doku "Terrence Malick - Suche nach dem Unsichtbaren" aus dem Jahr 2025.

One, 20.15 Uhr: "Tenor: Eine Stimme - zwei Welten" (2022)

Free-TV-Premiere der musikalischen französischen Komödie von Claude Zidi Jr., Sohn des erfolgreichen Filmemachers Claude Zidi ("Ein irrer Typ", "Brust oder Keule"). Der Pariser Student und Hobby-Rapper Antoine (Mohammed Belkhir) weiß noch nicht recht, was er mit seinem Leben anfangen soll, als er zufällig auf die Gesangslehrerin Madame Loyseau (Michèle Laroque) trifft, die in ihm das Talent zu einem Opernsänger zu erkennen glaubt! Obwohl der eher aus der Unterschicht stammende Antoine keinerlei Berührungspunkte zur Welt der Oper hat, läßt er sich auf ihr Angebot zu Gesangsstunden ein - verheimlicht das allerdings Familie und Freunden ...

ZDF, 22.15 Uhr: "Verheißung - Der Grenzenlose" (2024)

Free-TV-Premiere des für sieben Dänische Filmpreise nominierten Thrillers von Ole Christian Madsen ("Tage des Zorns") nach einem Roman von Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen. Der zweite Auftritt von Ulrich Thomsen als Kommissar Carl Mørck kam in Deutschland nicht ins Kino, sondern wurde direkt fürs Heimkino veröffentlicht - möglicherweise auch wegen ziemlich mediokrer Kritiken. Mørck wird von seinem alten Freund Christian auf der Insel Bornholm um Hilfe bei einem ungelösten alten Fall gebeten, schickt allerdings zunächst nur seine junge Kollegin Rose (Sofie Torp). Erst als Christian sich das Leben nimmt, kommt Mørck nach.

Montag, 23. März 2026

TV-Tips für die Woche 13/2026

Wieder einmal eine recht magere Woche:

Montag, 23. März:

Arte, 20.15 Uhr: "Razzia in Paris" (1955)

Authentischer, im Drogenmilieu spielender französischer Gangsterfilm von Henri Decoin ("Die Katze") nach einem Roman von Auguste Le Breton mit den damaligen Topstars Jean Gabin und Lino Ventura in den Hauptrollen. Erzählerisch kein ganz großes Highlight, aber schon wegen Gabin und Ventura sehenswert.

Außerdem:

3 Engel für Charlie (an den Kinokassen gescheitertes, dabei durchaus unterhaltsames Reboot der Actionkomödien-Reihe - mit Kristen Stewart und Elizabeth Banks, die auch Regie führte; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Dallas Buyers Club (mit drei OSCARs prämiertes, trotz der ernsten Thematik unterhaltsames AIDS-Drama mit Matthew McConaughey und Jared Leto; 21.55 Uhr bei Arte)

Dienstag, 24. März:

King Arthur: Legend of the Sword (brutal geflopptes, dabei aber durchaus unterhaltsames Fantasy-Mittelalter-Abenteuer mit Charlie Hunnam, das allerdings wenig mit der Artus-Legende zu tun hat; 20.15 Uhr bei Nitro)

The Nice Guys (Shane Blacks zu Unrecht gefloppte Actionkomödie profitiert von amüsanten Dialogen und der umwerfend gut miteinander harmonierenden Hauptdarsteller-Paarung Ryan Gosling und Russell Crowe; 22.30 Uhr bei Kabel Eins)

Mittwoch, 25. März:

Arte, 20.15 Uhr: "Der Regenschirmmörder" (1980)

In der für einen César nominierten französischen Komödie von Genrespezialist Gérard Oury ("Drei Bruchpiloten in Paris") spielt Pierre Richard ("Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh") den erfolglosen Schauspieler und Frauenhelden Grégoire, der hoffnungsvoll zu einem Casting für die Rolle eines Mörders geht. Dummerweise irrt er sich in der Tür und landet so bei einem Mafia-Boß, der gerade auf einen Auftragsmörder wartet und Grégoire für diesen hält. Auf diese Weise wird Grégoire unwissentlich als Killer angeheuert und mit der "Mordwaffe" ausgestattet (einem Regenschirm mit vergifteter Spitze), denkt aber immer noch, es handle sich nur um einen Film ... Grégoires Opfer wird vom bis heute legendärsten Bond-Bösewicht Gert "Goldfinger" Fröbe verkörpert.

Montag, 16. März 2026

TV-Tips für die Woche 12/2026

Montag, 16. März:

Arte, 20.15 Uhr: "Blutige Hochzeit" (1973)

Stéphane Audran ("Der diskrete Charme der Bourgeoisie") spielt in Claude Chabrols von einer wahren Geschichte inspiriertem Thriller Lucienne, Frau des ambitionierten Bürgermeisters einer Kleinstadt. Lucienne beginnt eine Affäre mit dem verheirateten Pierre (Michel Piccoli), der zum Protegé ihres nichtsahnenden Mannes Paul (Claude Piéplu) wird. Als Paul schließlich doch Verdacht schöpft, entwickelt sich ein perfides Ränkespiel um Macht, Begehren und Abhängigkeit. Um 23.10 Uhr zeigt Arte zusätzlich die einstündige französische Doku "Claude Chabrols Komplizin: Stéphane Audran" aus dem Jahr 2024.

Außerdem:

Parker (mittelmäßiger Actionfilm mit Jason Statham und Jennifer Lopez; 20.15 Uhr um fünf Minuten geschnitten bei Kabel Eins, ungekürzte Wiederholung am Mittwoch um 22.40 Uhr)

Dienstag, 17. März:

Nitro, 20.15 Uhr (um zweieinhalb Minuten gekürzt, ungeschnittene Wiederholung am 25. März um 22.10 Uhr): "Eraser" (1996)

Solider Actionreißer von Chuck Russell ("The Scorpion King"), in dem Arnold Schwarzenegger als US-Marshal für das Zeugenschutzprogramm arbeitet und in seinem neuesten Fall - dem Schutz für die Rüstungsunternehmens-Whistleblowerin Lee Cullen ("Desperate Housewife" Vanessa Williams) - in eine große Verschwörung verwickelt wird.

Mittwoch, 18. März:

Arte, 0.00 Uhr: "Die ewigen Brüste" (1955)

Sehr späte Free-TV-Premiere (im Originalton mit deutschen Untertiteln) des japanischen Frauenportraits von Kinuyo Tanaka ("Das Leben der Frau Oharu") über die Dichterin Fumiko (Yumeji Tsukioka, "Später Frühling"), die nach der Scheidung von ihrem untreuen Mann ein neues, eigentlich glückliches Leben beginnt - bis bei ihr Brustkrebs im Spätstadium diagnostiziert wird ...

Montag, 9. März 2026

TV-Tips für die Woche 11/2026

Montag, 9. März:

Arte, 20.15 Uhr: "Tagebuch einer Kammerzofe" (1964)

Luis Buñuels ("Der diskrete Charme der Bourgeoisie") bitterböse Verfilmung eines Romans von Octave Mirbeau ist ein satirischer Kriminalfilm, in dessen Mittelpunkt die titelgebende, von Jeanne Moreau ("Die Liebenden") verkörperte Kammerzofe Célestine steht. Die kultivierte Pariserin tritt im Jahr 1928 ihre neue Stelle in einem prächtigen Herrschaftssitz in der Provinz an - und ist schnell schockiert von der dargebotenen Dekadenz und Morallosigkeit. Eigentlich will sie kündigen, doch dann geschieht ein Mord und Célestine beschließt, den Mörder zu überführen ...

Arte, 21.50 Uhr: "Die Aussprache" (2022)

Free-TV-Premiere des dialogstarken, verdientermaßen mit dem Drehbuch-OSCAR ausgezeichneten US-Dramas von Sarah Polley ("Take This Waltz"). In der packenden und zum Nachdenken anregenden Adaption eines Romans von Miriam Toews geht es um eine Gruppe von Frauen, die in einer von der Umwelt isolierten Mennoniten-Gemeinde leben. Eine Reihe sexueller Übergriffe sorgt für Unruhe und zwingt die Frauen dazu, sich entgegen der Gewohnheit in dieser Gemeinde offen über intimste Dinge auszutauschen - und zu entscheiden, wie man mit der bedrohlichen Situation umgeht. Die Meinungen dazu sind mannigfaltig ... Mit Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley, Frances McDormand und Ben Whishaw.

Außerdem:

Predators (anspruchslose, aber spaßige Fortsetzung des 1980er Jahre-Klassikers, in der die von Adrien Brody angeführten Antihelden nach und nach von außerirdischen Kopfgeldjägern dezimiert werden; 22.25 Uhr bei Kabel Eins um gut fünf Minuten gekürzt, ungeschnittene Wiederholung am kommenden Sonntag um 23.40 Uhr)

Montag, 23. Februar 2026

TV-Tips für die Woche 9/2026

Montag, 23. Februar:

Arte, 20.15 Uhr: "Ladykillers" (1955)

In  Alexander Mackendricks ("Dein Schicksal in meiner Hand") OSCAR-nominiertem britischen Klassiker der schwarzen Komödie aus den Ealing Studios mieten sich einige Kriminelle (darunter Alec Guinness, Peter Sellers und Herbert Lom) bei einer älteren Dame ein, da sie dort in aller Ruhe ihren nächsten Coup planen wollen. Mrs. Wimmerforce (Katie Johnson) ist die Liebenswürdigkeit in Person und erscheint absolut harmlos, dennoch kommt sie der Bande durch eine Verkettung (un)glücklicher Zufälle mächtig in die Quere.

Arte, 0.10 Uhr: "Possession" (1981)

In Andrzej Zulawskis ("Meine Nächte sind schöner als deine Tage") an die frühen Werke von Roman Polanski erinnerndem Arthouse-Horrorfilm geht es um das in Berlin lebende Ehepaar Mark (Sam Neill) und Anna (Isabelle Adjani), das sich trennt. Als Mark nach ein paar Wochen zu der Wohnung zurückkehrt, in der nun Anna und der gemeinsame Sohn Bob leben, stellt er fest, daß Anna sich immer merkwürdiger verhält ... Diese Inhaltsbeschreibung klingt sehr vage, aber mehr kann man kaum dazu schreiben, denn die oft als kafkaesk beschriebene Handlung spielt hier sowieso nur eine Nebenrolle; viel eher geht es um die höchst verstörende Atmosphäre. Definitiv nichts für jeden Zuschauer, aber wer sich für eher abseitige, künstlerische Gruselstoffe interessiert, könnte mit "Possession" glücklich werden.

Außerdem:

Ant-Man and the Wasp (spaßiges zweites Abenteuer des - im Anzug - winzigen Marvel-Superhelden, der diesmal versucht, die von Michelle Pfeiffer gespielte, im Subatomaren Raum gefangene Ehefrau seines Mentors zu befreien; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Hulk (Ang Lees Versuch, Superhelden-Abenteuer mit Arthouse-Drama zu kombinieren, kam bei den Kritikern deutlich besser an als bei den Comicfans; 22.40 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 16. Februar 2026

TV-Tips für die Woche 8/2026

Montag, 16. Februar:

Arte, 20.15 Uhr: "Zwei Freundinnen" (1968)

Hauptdarstellerin Stéphane Audran gewann bei der Berlinale den Silbernen Bären für ihre Hauptrolle der Frédérique in Claude Chabrols Thriller-Drama über zwei denkbar unterschiedliche Frauen, die sich trotzdem miteinander anfreunden und sogar eine Liebesbeziehung beginnen - bis, natürlich, ein Mann (Jean-Louis Trintignant) zwischen sie kommt ...

Außerdem:

Hellboy - Die goldene Armee (fantastische Fortsetzung, in der es der rothäutige Halbdämon und seine Gefährten mit Elfen-Prinz Nuada zu tun bekommen, der mit Hilfe der mechanischen "goldenen Armee" die Menschheit vernichten will; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Operation: Overlord (etwas unausgewogenes, aber durchaus spaßiges Horror-Kriegsfilm-B-Movie über alliierte Soldaten, die 1944 in Frankreich auf mit Zombie-Supersoldaten experimentierende Nazis treffen; 22.40 Uhr bei Kabel Eins)

Ghost in the Shell (in den Kinos gefloppte, aber durchaus sehenswerte Manga-Adaption mit Scarlett Johansson, Juliette Binoche und Takeshi Kitano; 0.50 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 9. Februar 2026

TV-Tips für die Woche 7/2026

Montag, 9. Februar:

One, 20.15 Uhr: "Hannah und ihre Schwestern" (1986) 

Woody Allens mit drei OSCARs ausgezeichnete (bei sieben Nominierungen), komplex strukturierte Tragikomödie zeigt auf, wie sich das Leben mehrerer Schwestern und ihrer Familien innerhalb eines Jahres entwickelt. Mit Mia Farrow, Woody Allen, Barbara Hershey, Carrie Fisher, Max von Sydow sowie den OSCAR-gekrönten Michael Caine und Dianne Wiest.

Arte, 21.55 Uhr: "Verbrannte Erde" (2024)

Free-TV-Premiere des positiv rezensierten deutschen Gangster-Thrillers von Thomas Arslan ("Gold"), in dem der Verbrecher Trojan (Mišel Matičević, "Wir waren Könige") nach 12 Jahren in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrt, die er einst fluchtartig verlassen mußte. Vieles hat sich verändert, weshalb Trojan sich zunächst schwertut, Geld zu verdienen - bis er vom undurchschaubaren Victor (Alexander Fehling) mit dem Diebstahl eines wertvollen Gemäldes von Caspar David Friedrich beauftragt wird ...

Außerdem:

Aquaman (unterhaltsames, actionreiches DC-Superheldenabenteuer mit Jason Momoa als halbatlantischem Superhelden, der gegen seinen kriegslüsternen Halbbruder um den unterseeischen Thron kämpft; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 2. Februar 2026

TV-Tips für die Woche 6/2026

Eine ausgesprochen magere Woche im Schatten von Karneval und Olympia: 

Montag, 2. Februar:

Arte, 20.15 Uhr: "12 Monkeys" (1995)

Über die Logik von Terry Gilliams kultigem Zeitreisefilm kann man sich lange streiten, erstklassige Unterhaltung bietet "12 Monkeys" mit seiner originellen, wenn auch sehr komplizierten Story und der düsteren visuellen Gestaltung allemal. Schwerverbrecher Cole (Bruce Willis) wird aus dem Jahr 2035 knapp 40 Jahre in die Vergangenheit geschickt, um die Ausbreitung jenes Virus zu verhindern, das in den folgenden vier Dekaden fast die gesamte Menschheit ausrotten wird. Eine verzweifelte Schnitzeljagd beginnt, da Cole nur wenig Hinweise über den oder die Urheber der Seuche hat ... Brad Pitt erhielt für seine Nebenrolle als Patient einer Irrenanstalt seine erste OSCAR-Nominierung. Direkt im Anschluß um 22.20 Uhr zeigt Arte die einstündige französische Doku "Terry Gilliams Welt: Im Reich der Fantasie" von 2025.

Außerdem:

Justice League (das enttäuschende erste große DC-Superhelden-Crossover rund um Batman, Wonder Woman, Aquaman und den totgeglaubten Superman will trotz erstaunlich viel Humor nicht wirklich zünden; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Dienstag, 3. Februar:

Nitro, 20.15 Uhr: "Rush Hour" (1998)

Jackie Chans erster richtig großer US-Erfolg ist eine sehr klassisch gehaltene, aber unterhaltsame Actionkomödie, in der zwei ungleiche Cops zusammenarbeiten müssen, um einen Fall zu lösen. Wobei in diesem Fall zu den charakterlichen Unterschieden noch eine Culture Clash-Komponente kommt, da es sich um einen Polizisten aus Hongkong (Chan) und einen aus Los Angeles (Chris Tucker) handelt. Regie führte der in den letzten Jahren wegen diverser Verfehlungen in Ungnade gefallene Brett Ratner, der gerade ein Comeback mit der kontroversen Doku "Melania" feiert (und in den Epstein-Akten auftaucht).