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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Mittwoch, 27. Juli 2016

R100 – HÄRTER IST BESSER (2013)

Regie: Hitoshi Matsumoto, Drehbuch: Mitsuyoshi Takasu, Tomoji Hasegawa, Kôji Ema, Mitsuru Kuramoto und Hitoshi Matsumoto, Musik: Shûichi Sakamoto und Shûichirô Toki
Darsteller: Nao Ômori, Suzuki Matsuo, Shinobu Terajima, Naomi Watanabe, Katagiri Hairi, Mao Daichi, You, Eriko Sato, Ai Tominaga, Lindsay Hayward, Hitoshi Matsumoto, Haruki Nishimoto, Gin Maeda, Atsurô Watabe
R100
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,9); US-Einspielergebnis: $0,025 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.
Der biedere Bettenverkäufer Takafumi Katayama (Nao Ômori, Titeldarsteller von Takashi Miikes kontroversem Kultfilm "Ichi the Killer") schließt eines Tages einen ungewöhnlichen Vertrag ab: Der alleinerziehende Vater, dessen Frau seit vielen Jahren im Koma liegt, bezahlt den Club "Bondage", damit der ein Jahr lang unregelmäßig Dominas (die "Königinnen" genannt werden und jeweils ein Spezialgebiet haben) ausschickt, die ihn ohne jede Vorwarnung und gerne auch in aller Öffentlichkeit demütigen. Nun gut, warum nicht? Wenn es das ist, was Takafumi gefällt ... Klitzekleines Problem: Es gibt keine Ausstiegsklausel. Und nach den ersten für Takafumi sehr wonnigen Zusammentreffen muß er feststellen, daß die Demütigungen immer extremer werden und er sogar an seinem Arbeitsplatz "besucht" wird. Nun will Takafumi das Ganze doch unbedingt beenden, doch dieses Vorhaben bringt ihn in höchste Lebensgefahr …

Donnerstag, 23. Juli 2015

PATEMA INVERTED (2013)

Originaltitel: Sakasama no Patema
Regie und Drehbuch: Yasuhiro Yoshiura, Musik: Michiru Ôshima
Sprecher der Originalfassung: Yukiyo Fujii, Nobuhiko Okamoto, Hiroki Yasumoto, Masayuki Katô, Shintarô Oohata, Shinya Fukumatsu, Maaya Uchida, Gou Shinomiya
Sakasama no Patema
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 73% (5,5); FSK: 12, Dauer: 99 Minuten.
In der nicht allzu fernen Zukunft sorgt ein katastrophal fehlgeschlagenes Experiment dafür, daß die Gravitation auf der Erde sich umkehrt und ein Großteil der Menschen in den Weltall "fliegt" (und damit natürlich stirbt). Einige Überlebende bauen eine komplett unterirdische Gesellschaft auf, in der auch die 15-jährige Patema lebt. Ihr väterlicher Freund Lagos, ein Entdecker, ist vor Jahren spurlos verschwunden und so wird Patema stets gefährlich von den wenigen offenen Zugängen zur Oberfläche angezogen, deren Betreten streng verboten ist. Eines Tages fällt sie (aufgrund der umgekehrten Schwerkraft) versehentlich in einen dieser Schächte und landet verängstigt auf der Erdoberfläche, wo sie sich nur mit Mühe festhalten kann, um nicht ins All zu fallen. Zu ihrem Glück findet sie der gleichaltrige Schüler Age, denn auf der Oberfläche hat sich die Gravitation wieder in ihren ursprünglich Zustand zurückverwandelt und andere Überlebende haben einen totalitären Staat gegründet. Age hilft Patema, denn indem sie sich aneinander festhalten, kann er sie ebenso auf der Erde halten, wie unterirdisch sie ihn vor einem tödlichen Sturz bewahren könnte. Patema und Age freunden sich schnell an, doch unglücklicherweise wird durch die zahlreichen Sicherheitskameras ebenso der fanatische Staatschef Izamura auf Patema aufmerksam, der die "Inverts" für Sünder hält und sie allesamt vernichten will …

Mittwoch, 22. Juli 2015

WRONG COPS (2013)

Regie und Drehbuch: Quentin Dupieux, Musik: Mr. Oizo
Darsteller: Mark Burnham, Steve Little, Éric Judor, Arden Myrin, Eric Wareheim, Daniel Quinn, Marilyn Manson, Ray Wise, Eric Roberts, Agnes Bruckner, Kurt Fuller, Grace Zabriskie, Hillary Tuck, Jennifer Blanc, Tim Trobec, Don Stark, Bob McCracken, Brandon Beemer, Jonathan Lajoie, Roxane Mesquida, Jack Plotnick
 Wrong Cops
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 55% (5,3); FSK: 16, Dauer: 82 Minuten.
In der nahen Zukunft gibt es kaum noch Kriminalität. Die folgende Beschäftigungslosigkeit der Polizisten trägt allerdings seltsame Früchte. Duke (Mark Burnham) beispielsweise ist ein Cop; seine Hobbys sind elektronische Musik und das Verkaufen von Drogen. Shirley (Arden Myrin, "Evan Allmächtig") ist ebenfalls ein Cop; ihr Hobby ist es, Menschen zu erpressen, um an das Geld für Nasenoperationen zu kommen. Rough (Éric Judor, "Die Daltons gegen Lucky Luke") ist ein einäugiger Cop; sein Hobby ist das Komponieren elektronischer Musik in der Hoffnung, den nächsten Superhit zu landen. Auch de Luca (Eric Wareheim) ist ein Cop; sein Hobby ist es, Frauen mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, ihre Brüste zu entblößen. Und "Sunshine" (Steve Little) ist ein Cop; sein Hobby ist der Drogengenuß, was auf Dauer jedoch ziemlich ins Geld geht. Deshalb nimmt Sunshine auch das Angebot seines Kollegen Duke an, die Leiche von dessen Nachbar (Daniel Quinn) zu entsorgen, den Duke versehentlich erschossen hat. Allerdings stellt sich heraus, daß die im Kofferraum von Dukes Wagen transportierte Leiche so tot noch gar nicht ist …

Donnerstag, 9. Juli 2015

PALO ALTO (2013)

Regie und Drehbuch: Gia Coppola, Musik: Devonté Hynes und Robert Schwartzman
Darsteller: Jack Kilmer, Emma Roberts, Nat Wolff, Zoe Levin, James Franco, Val Kilmer, Olivia Crocicchia, Claudia Levy, Keegan Allen, Margaret Qualley, Chris Messina, Talia Shire
Palo Alto
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,2), weltweites Einspielergebnis: $0,9 Mio.
FSK: 16, Dauer: 100 Minuten.
April (Emma Roberts, "Scream 4") ist ein kluges Mädchen mit guten Aussichten auf einen Studienplatz an einem hochkarätigen College, doch beschäftigt die bekennende Jungfrau im Moment vor allem ihre angehende Affäre mit ihrem charmanten Fußball-Trainer (James Franco, "127 Hours"). Teddy (Jack Kilmer) ist heimlich in April verliebt, hängt jedoch lieber mit seinem besten Freund Fred (Nat Wolff, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter") ab, mit dem er ständig kifft. Beide haben eine sexuelle Begegnung mit der offenherzigen Emily (Zoe Levin, "Ganz weit hinten"). Alle vereint, daß sie gewisse Probleme mit dem Erwachsenwerden haben. Als Teddy betrunken einen Autounfall (ohne Verletzte) baut und zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt wird, erhält er immerhin indirekt Unterstützung – Fred, der zunehmend psychopathische Tendenzen an den Tag legt, hat dieses Glück nicht …

Dienstag, 2. Dezember 2014

UNDER THE SKIN – TÖDLICHE VERFÜHRUNG (2013)

Regie und Drehbuch: Jonathan Glazer, Musik: Mica Levi
Darsteller: Scarlett Johansson, Jeremy McWilliams, Paul Brannigan, Kryŝtof Hádek, Michael Moreland, Adam Pearson, Antonia Campbell-Hughes
Under the Skin
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $7,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.
Glasgow, Schottland: Eine bildschöne junge Frau (Scarlett Johansson, "Lucy") fährt Abend für Abend in einem Auto kreuz und quer durch die Stadt und ihr Umland und spricht immer wieder einzelne Männer an, um diese nach dem Weg zu fragen. Gelegentlich lädt sie einen ein, zu ihr in den Wagen zu steigen und sie direkt zu ihrem Ziel zu lotsen. Dort verführt sie die Männer. Niemals weit entfernt ist ein Motorradfahrer (Jeremy McWilliams), der auf die Frau aufzupassen scheint …

Kritik:
Es ist schon ein bißchen gemein: Da dreht der Filmemacher Jonathan Glazer ("Sexy Beast") einen formal höchst anspruchsvollen experimentellen Kunstfilm … und am Ende diskutiert alle Welt nur über Scarlett Johansson und ihre Nacktszenen-Premiere! Aber andererseits muß das Glazer von vornherein klar gewesen sein, außerdem darf man getrost davon ausgehen, daß ohne Johanssons Mitwirkung generell viel weniger über "Under the Skin – Tödliche Verführung" gesprochen und geschrieben würde und vor allem davon, daß ihn außer den professionellen Kritikern und ein paar hartgesottenen Filmkunst-Anhängern niemand je gesehen hätte. Insofern mag es Glazer ein wenig schmerzen, daß seine künstlerische Vision in der Aufgeregtheit um die Nacktszenen gerne übersehen wird; aber er wird es sicher überleben.

Donnerstag, 6. November 2014

OCULUS (2013)

Regie: Mike Flanagan, Drehbuch: Jeff Howard und Mike Flanagan, Musik: The Newton Brothers
Darsteller: Brenton Thwaites, Karen Gillan, Rory Cochrane, Katee Sackhoff, Miguel Sandoval, Garrett Ryan, Annalise Basso
Oculus
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $44,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.
Als Kinder mußten Tim (Garrett Ryan, "Insidious: Chapter 2") und Kaylie Russell (Annalise Basso, TV-Serie "The Red Road") mitansehen, wie ihr von einem bösartigen Geist besessener Vater Alan (Rory Cochrane, "Argo", TV-Serie "CSI: Miami") ihre Mutter Marie (Katee Sackhoff, "Riddick") ermordete. Anschließend wollte er auch seine Kinder töten, doch Tim konnte ihm zuvorkommen. Die Polizei hielt von dieser Beschreibung des Tathergangs nicht wirklich viel und steckte Tim in eine psychiatrische Anstalt. Elf Jahre später wird der nun erwachsene Tim (Brenton Thwaites, "Maleficent") als geheilt entlassen, er selbst glaubt inzwischen, daß der Geist seiner kindlichen Einbildungskraft entsprang. Diese Überzeugung wird jedoch erschüttert, als die nun für ein Auktionshaus tätige Kaylie (Karen Gillan, "Guardians of the Galaxy") ihm nach seiner Rückkehr enthüllt, daß sie jüngst jenen antiken Spiegel aufgetrieben hat, der ihrer Überzeugung nach den blutrünstigen Geist beherbergt. Wie Tim es ihr nach den schrecklichen Geschehnissen jener Nacht vor elf Jahren versprochen hatte, fordert sie ihn auf, gemeinsam mit ihr den Tod ihrer Eltern zu rächen und den Geist für alle Zeiten in die Hölle zu schicken …

Dienstag, 16. September 2014

THESE FINAL HOURS (2013)

Regie und Drehbuch: Zak Hilditch, Musik: Cornel Wilczek
Darsteller: Nathan Phillips, Angourie Rice, David Field, Jessica De Gouw, Kathryn Beck, Daniel Henshall, Sarah Snook, Lynette Curran
These Final Hours
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 87 Minuten.
Als ein großer Meteorit irgendwo im Atlantik einschlägt, ist es um das Leben auf der Erde geschehen: Ein gewaltiger, alles verzehrender Feuersturm breitet sich von der Einschlagstelle aus und überzieht nach und nach alle Kontinente. Als letztes ist Australien an der Reihe, 12 Stunden Zeit bleiben den Menschen, um sich auf ihr Ende vorzubereiten. Manche wollen gar nicht so lange warten und bringen sich lieber gleich um; andere koksen sich das Gehirn weg; einige plündern und brandschatzen sich ungehindert durch die Gegend; wieder andere bilden Gebetskreise und bitten Gott bis zum Schluß um Gnade für ihre Seelen; manche rennen mit der Machete durch die Gegend und hacken wahllos Menschen die Köpfe ein. James (Nathan Phillips, "Wolf Creek") will seine letzten Stunden auf einer ekstatischen Party verbringen, doch auf dem Weg dorthin begegnet er dem eben erwähnten Macheten-Schwinger. Mit viel Glück kann er sich vor dem Irren retten, der ihm allerdings sein Auto klaut. Als James wenig später sieht, wie zwei wenig vertrauenerweckend aussehende Männer ein etwa 10-jähriges, hübsches Mädchen (Angourie Rice, "Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten") aus ihrem Auto zerren, will er eigentlich nur selbiges stehlen. Doch als er die panischen Schreie der Kleinen vernimmt, kann er einfach nicht anders, als ihr zu Hilfe zu kommen …

Donnerstag, 11. September 2014

COHERENCE (2013)

Regie und Drehbuch: James Ward Byrkit, Musik: Kristin Øhm Dyrud
Darsteller: Emily Foxler, Nicholas Brendon, Maury Sterling, Hugo Armstrong, Lauren Maher, Elizabeth Gracen, Lorene Scafaria, Alex Manugian
 Coherence
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.
An einem Abend, an dem ein großer Komet die Erde ungewöhnlich nah passiert, treffen sich acht Freunde bei Gastgeber Mike (Nicholas Brendon, Xander in der TV-Serie "Buffy") zu einem gemeinsamen Essen. Es entwickelt sich schnell eine angeregte Unterhaltung, auch wenn früh sämtliche Telefonverbindungen zusammenbrechen und die eher ungeplante Anwesenheit von Kevins (Maury Sterling, TV-Serie "Homeland") Ex-Freundin Laurie (Lauren Maher, "Fluch der Karibik") für leichte Spannungen sorgt – vor allem bei Kevins aktueller Freundin Emily (Emily Foxler). Als zu vorgerückter Stunde der Strom ausfällt, macht sich zunächst keiner großartig Sorgen – seltsam ist nur, daß die gesamte Nachbarschaft von dem Stromausfall betroffen ist, ein Haus zwei Blocks weiter aber als einziges hell erleuchtet bleibt. Hugh (Hugo Armstrong) und Amir (Alex Manugian) beschließen, dort nach dem Rechten zu sehen, zumal Hugh hofft, ein funktionierendes Telefon zu finden, mit dem er seinen Bruder einen Wissenschaftler, der ihn vor den möglichen Auswirkungen des Komets gewarnt hatte kontaktieren kann. Doch was die beiden am Ziel ihres kurzen Weges finden, versetzt die gesamte Gruppe in leicht panische Aufregung …

Freitag, 5. September 2014

CAN A SONG SAVE YOUR LIFE? (2013)

Originaltitel: Begin Again
Regie und Drehbuch: John Carney, Musik: Gregg Alexander
Darsteller: Mark Ruffalo, Keira Knightley, Adam Levine, Hailee Steinfeld, Catherine Keener, James Corden, Yasiin Bey (alias Mos Def), Cee Lo Green, Rob Morrow, Ian Brodski, Shannon Maree Walsh, David Abeles, Harvey Morris, Marco Assante, Jennifer Li
Begin Again
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $84,1 Mio.
FSK: 0, Dauer: 104 Minuten.

Dan Mulligan (Mark Ruffalo, "Die Unfaßbaren") hatte gar keinen guten Tag: Der eigenwillige Musikproduzent wurde aus dem Independent-Label, das er einst mitbegründet hatte, mangels Erfolgen sowie Anpassungsfähigkeit an die modernen Anforderungen an das Musikgeschäft im Internet-Zeitalter gefeuert, er ist so gut wie pleite und seine Teenager-Tochter Violet (Hailee Steinfeld, "True Grit") – die Dan seit der Trennung von seiner Frau Miriam (Catherine Keener, "Captain Phillips") nur noch selten sieht – zeigt neuerdings in der Schule mehr Haut als eine durchschnittliche Prostituierte auf dem Straßenstrich. Kein Wunder, daß er sich am Abend kräftig vollaufen läßt und dabei in einer New Yorker Bar mit "Open Mic"-Wettbewerb landet. Gretta (Keira Knightley, "Anna Karenina") hatte keinen guten Tag: Nachdem ihr Musiker-Freund Dave (Maroon 5-Sänger Adam Levine), kaum daß er den Durchbruch zum Rockstar geschafft hat, seine musikalische Integrität aufgegeben und die Songs, die er teils zusammen mit Gretta schrieb, zu pompösem Mainstream-Sound verschlimmbessert hat, mußte sie nun auch noch erfahren, daß er sie mit seiner Betreuerin vom Plattenlabel betrogen hat. Kein Wunder, daß sich Gretta einfach nur in der Wohnung ihres alten Freundes Steve (James Corden aus "One Chance"), ebenfalls ein (erfolgloser) Musiker, vergraben und sich selbst bemitleiden will. Doch Steve überredet sie, stattdessen lieber mit zu einer Bar zu kommen, in der es einen "Open Mic"-Wettbewerb gibt. Dort trägt Gretta auf Steves Drängen hin einen von ihr geschriebenen Song vor, der nur zwei der Anwesenden zu begeistern scheint: Steve – und Dan, der Gretta prompt anspricht und mit ihr ein komplettes Album produzieren möchte …

Mittwoch, 30. Juli 2014

WIE DER WIND SICH HEBT (2013)

Originaltitel: Kaze tachinu, Englischsprachiger Titel: The Wind Rises
Regie und Drehbuch: Hayao Miyazaki, Musik: Joe Hisaishi
Sprecher der Originalversion (zu den deutschen Sprechern konnte ich keine Informationen finden): Hideaki Anno, Miori Takimoto, Hidetoshi Nishijima, Masahiko Nishimura, Mirai Jita, Keiko Takeshita, Jun Kunimura, Mansai Nomura, Stephen Alpert
Kaze tachinu
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (8,0); weltweites Einspielergebnis: $136,9 Mio.
FSK: 6, Dauer: 127 Minuten.

Japan nach dem Ersten Weltkrieg: Schon als Schüler sind Flugzeuge die größte Leidenschaft von Jirō Horikoshi. Schnell weiß er, was er später einmal werden will: Flugzeug-Konstrukteur. Zielstrebig geht er seinen Weg, daß er tatsächlich großes Talent besitzt, ist naturgemäß sehr hilfreich. So landet Jirō nach der Schule auf der Universität in Tokio, mit einem hervorragenden Abschluß ergattert er sogleich eine Anstellung beim Konzern Mitsubishi, wo er seine Kollegen und Vorgesetzten mit seinen innovativen Ideen fasziniert und begeistert. Allerdings geht die Weltwirtschaftskrise auch an Mitsubishi nicht spurlos vorüber, und nach einem gescheiterten Konstruktions-Auftrag für ein neues Kampfflugzeug für die japanische Marine geht der Konzern eine Partnerschaft mit den deutschen Verbündeten ein, die den Japanern technisch um 20 Jahre voraus sind. Jirō, der nach Deutschland geschickt wird, um vor Ort über die Flieger des berühmten Dr. Junkers zu lernen, nutzt die Gelegenheit, um sein Wissen fleißig zu erweitern. Während der Zweite Weltkrieg bereits am Horizont heraufdämmert, entwickelt Jirō während einer Urlaubsreise die Idee zu einem revolutionären Jäger, der unter dem Namen "Zero" in die Militärgeschichte eingehen soll …

Freitag, 11. April 2014

SNOWPIERCER (2013)

Regie: Bong Joon-ho, Drehbuch: Kelly Masterson und Bong Joon-ho, Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Chris Evans, Song Kang-ho, Ed Harris, Tilda Swinton, Jamie Bell, Octavia Spencer, John Hurt, Ko Ah-sung, Ewen Bremner, Alison Pill, Vlad Ivanov, Luke Pasqualino, Stephen Park, Emma Levie, Kenny Doughty, Clark Middleton, Tómas Lemarquis
Snowpiercer
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $86,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 126 Minuten.

Endlich haben die Wissenschaftler ein Mittel gegen die Erderwärmung gefunden! Es trägt die Bezeichnung CW-7, wird von Flugzeugen in der Atmosphäre versprüht und soll die globale Temperatur um wenige Grad senken. Doch natürlich kommt alles anders als geplant: Innerhalb kürzester Zeit überzieht eine neue Eiszeit die Erde und vernichtet den Großteil allen Lebens. Die Menschheit stirbt aus. Die letzten Überlebenden befinden sich an Bord eines riesigen, sich selbst mit Energie versorgenden Zuges, den der Visionär Wilford (Ed Harris, "Sweetwater") rechtzeitig baute, weil er das Versagen von CW-7 vorhersah. Das Gleissystem dieses ganz besonderen Zuges führt über die gesamte Erde, deren Umrundung ein Jahr dauert. An Bord herrscht ein extremes Klassensystem: Vorne leben die Reichen in Saus und Braus, dahinter sorgt die Mittelschicht dafür, daß alles rund läuft, und ganz hinten vegetiert die Unterschicht in sklavereiartigen Verhältnissen. Das sorgt immer wieder für Aufstände, die aber von Wilfords schwerbewaffneten Soldaten und seiner Ministerin Mason (Tilda Swinton, "Moonrise Kingdom") regelmäßig niedergeschlagen werden. Doch dieses Mal – 17 Jahre nach Beginn der Eiszeit – haben die Rebellen um ihren widerwilligen Anführer Curtis (Chris Evans, "The Return of the First Avenger"), dessen Protegé Edgar (Jamie Bell, "Jane Eyre") und ihren weisen Mentor Gilliam (John Hurt, "Alien") mithilfe eines geheimen Verbündeten aus dem vorderen Teil des Zuges einen Plan gefaßt, der funktionieren könnte. Entscheidend für das Gelingen ist der Ingenieur Namgoong (Song Kang-ho, "Memories of Murder"), der aufgrund seiner Drogenabhängigkeit im Zug-Gefängnis unmittelbar vor den Abteilen der Unterschicht sitzt und den Rebellen mit seinen technischen Kenntnissen die Tore zu den vorderen Abteilen öffnen soll …

Mittwoch, 9. April 2014

RIGOR MORTIS – LEICHENSTARRE (2013)

Originaltitel: Geung si
Regie: Juno Mak, Drehbuch: Philip Yung, Lai-yin Leung und Juno Mak, Musik: Nate Connelly
Darsteller: Chin Siu-ho, Anthony Chan, Kara Hui, Paw Hee-ching, Richard Ng, Chung Fat, Lo Hoi-pang, Billy Lau
Geung si
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $3,0 Mio.
FSK: 16, Dauer: 105 Minuten.
Einst war Chin Siu-ho (gespielt von sich selbst) ein gefeierter Filmstar, doch nun steckt seine Karriere in einer Krise und sein Privatleben nach Scheidung und verlorenem Sorgerechtsstreit um den kleinen Sohn erst Recht. Siu-hos Frustration geht sogar so weit, daß er in ein heruntergekommenes Hochhaus umzieht, wo er sich in aller Ruhe umbringen will. Während seines Selbstmordversuches hat er allerdings seltsame Visionen, und als er in letzter Sekunde von dem arbeitslosen Vampirjäger Yau (Anthony Chan, "Mr. Vampire") gerettet wird, will er herausfinden, was genau eigentlich in seinem Appartement vor sich geht. Schnell findet er heraus, daß dort einst ein schreckliches Unglück geschah und im Hochhaus offenbar generell die Geister der Verblichenen ein reges Eigenleben führen. Als der alte Onkel Tung (Richard Ng, "Winners and Sinners") im Treppenhaus verunglückt und seine Frau Mui (Paw Hee-ching, "Fearless") den mysteriösen Mönch Gau (Chung Fat, "The Jade Warriors") anfleht, ihn – mit welchen Mitteln auch immer – wieder gesundzumachen, droht die Situation außer Kontrolle zu geraten …

Dienstag, 1. April 2014

WITCHING & BITCHING (2013)

Originaltitel: Las brujas de Zugarramurdi
Regie: Álex de la Iglesia, Drehbuch: Jorge Guerricaechevarría und Álex de la Iglesia, Musik: Joan Valent
Darsteller: Hugo Silva, Mario Casas, Carolina Bang, Carmen Maura, Pepón Nieto, Santiago Segura, Gabriel Delgado, Jaime Ordóñez, Terele Pávez, Macarena Gómez, Javier Botet, Secun de la Rosa, Carlos Areces
Las brujas de Zugarramurdi
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $7,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 114 Minuten
 Spanien: Einige Kriminelle, die unter anderem als Jesus, Minnie Maus, Spielzeugsoldat und SpongeBob Schwammkopf verkleidet sind, überfallen einen Juwelier und machen reiche Beute. Da die Polizei jedoch schnell vor Ort ist, wird es blutig. Nur Jesus alias José (Hugo Silva, "Fliegende Liebende"), sein kleiner Sohn Sergio (Gabriel Delgado) – den José kurzerhand zum Komplizen des Überfalls machte – und der Spielzeugsoldat alias Tony (Mario Casas, "Sex, Party und Lügen") können in einem kurzerhand gekaperten Taxi entkommen. Gemeinsam mit dem Taxifahrer Manuel (Jaime Ordóñez) und dessen verängstigtem eigentlichen Fahrgast machen sie sich mit der Beute auf den Weg zur Grenze nach Frankreich. Auf dem Weg dorthin legen sie einen Zwischenstop in der kleinen Ortschaft Zugarramurdi ein, die, wie der Taxifahrer dank fleißiger Lektüre während des Wartens auf Kunden zu berichten weiß, als Hexenheimat berüchtigt ist – und das vollkommen zu Recht, wie die bunte Truppe schnell erkennen muß. Denn die mysteriöse, aber charismatische Graciana (Carmen Maura, "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Volver") und ihre laszive Tochter Eva (Carolina Bang, "Mad Circus") stellen sich als Anführerinnen der Hexengemeinschaft heraus, die gerade ein großes Ritual vorbereiten. Ein Ritual, zu dessen Teil José und Co. werden sollen ...

Freitag, 21. März 2014

PHILOMENA (2013)

Regie: Stephen Frears, Drehbuch: Steve Coogan und Jeff Pope, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Dame Judi Dench, Steve Coogan, Anna Maxwell Martin, Sophie Kennedy Clark, Mare Winningham, Barbara Jefford, Amy McAllister, Peter Hermann, Sean Mahon, Michelle Fairley, Ruth McCabe, Wunmi Mosaku
Philomena
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $100,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 98 Minuten.

Martin Sixsmith (Steve Coogan, "In 80 Tagen um die Welt", "Ruby Sparks") ist deprimiert. Einst ein renommierter Journalist, der dann als einflußreicher Berater in die Politik wechselte, ist er nach einem Skandälchen plötzlich arbeits- und antriebslos. Theoretisch will er ein Buch über russische Geschichte schreiben, aber so richtig Lust darauf verspürt er nicht. Der Funke der Inspiration überkommt ihn unerwartet, als er bei einer Party von einer jungen Dame vom Catering angesprochen wird, die sich ihm als Jane (Anna Maxwell Martin, "Geliebte Jane") vorstellt und die Geschichte ihrer Mutter Philomena Lee (Dame Judi Dench, "Skyfall") erzählt, der vor 50 Jahren als Teenager in Irland der unehelich geborene Sohn wegnommen und gegen ihren Willen zur Adoption freigegeben wurde. Nach anfänglichem Zögern trifft sich der zynische Martin mit der naiv-herzensguten alten Dame, und trotz ihrer Gegensätzlichkeit entscheidet sich der Ex-Journalist, Philomena bei der Suche nach ihrem Sohn zu helfen und daraus eine (von ihm eigentlich verachtete) "Human Interest"-Story für ein Magazin zu machen ...

Freitag, 14. März 2014

SAVING MR. BANKS (2013)

Regie: John Lee Hancock, Drehbuch: Kelly Marcel und Sue Smith, Musik: John Newman
Darsteller: Emma Thompson, Tom Hanks, Colin Farrell, Paul Giamatti, Ruth Wilson, Bradley Whitford, Jason Schwartzman, B.J. Novak, Annie Rose Buckley, Rachel Griffiths, Kathy Baker, Melanie Paxson, Andy McPhee, Lily Bigham, Leigh Anne Tuohy
Saving Mr. Banks
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $117,9 Mio.
FSK: 0, Dauer: 126 Minuten.

20 Jahre lang hat Walt Disney (Tom Hanks, "Cloud Atlas") versucht, die Filmrechte an dem Kinderbuch "Mary Poppins" zu erlangen, da er es seinen von der Geschichte des magisch begabten Kindermädchens begeisterten Sprößlingen einst versprochen hatte. Doch die Autorin P.L. Travers (Emma Thompson, "Radio Rock Revolution") weigerte sich stets, ihre geliebten Romanfiguren einem Mann auszuliefern, der daraus bestimmt einen kitschigen Animations-Musical-Mix machen würde. Erst als Travers das Geld auszugehen beginnt, willigt sie ein, sich zumindest in Los Angeles mit Disney zu treffen und sich die Ideen des Drehbuch-Autors Don DaGradi (Bradley Whitford, "The Cabin in the Woods") und der Komponisten-Brüder Richard (Jason Schwartzman, "Rushmore") und Robert Sherman (B.J. Novak, "Inglourious Basterds") anzuhören. Wie erwartet, ist sie entsetzt. Doch Walt setzt seinen ganzen Charme und seine Überredungskunst daran, die eigenwillige Autorin – die nur "Mrs. Travers" genannt werden will – umzustimmen, selbst auf einige gar absonderliche Forderungen der Dame (etwa den Verzicht auf die Farbe Rot im Film!) würde er sich zähneknirschend einlassen. Bei Mrs. Travers werden derweil durch die Arbeiten am Drehbuch lange unterdrückte Erinnerungen an ihre Kindheit in Australien geweckt, denn ihr Vater Travers Goff (Colin Farrell, "7 Psychos") – ein künstlerisch veranlagter Banker, der mit dem Leben einfach nicht klarkommt und deshalb zum Alkohol greift –, war die Vorlage für den Familienvater Mr. Banks in ihrem Buch ...

Donnerstag, 27. Februar 2014

AMERICAN HUSTLE (2013)

Regie: David O. Russell, Drehbuch: Eric Warren Singer und David O. Russell, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jeremy Renner, Robert De Niro, Louis C.K., Michael Peña, Elisabeth Röhm, Shea Whigham, Saïd Taghmaoui, Jack Huston, Anthony Zerbe
 American Hustle
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $251,2 Mio.
FSK: 6, Dauer: 138 Minuten.

New York, 1978: Der nicht mehr ganz junge Irving Rosenfeld (Christian Bale, "The Dark Knight") lebt dank raffinierter Betrügereien in Saus und Braus, finanziell geht es ihm sogar so gut, daß er einige legale Geschäfte betreibt. Lediglich privat ist er nicht glücklich in seiner Ehe mit der selbstsüchtigen, ziemlich durchgeknallten Rosalyn (Jennifer Lawrence, "Die Tribute von Panem – Catching Fire"), bei der er nur bleibt, um seinem Adoptivsohn weiterhin ein guter Vater sein zu können. Als Irving bei einer Party die attraktive Mittdreißigerin Sydney (Amy Adams, "Man of Steel") kennenlernt, entdecken beide schnell, daß sie Seelenverwandte sind. Fortan ist sie seine Geliebte und auch ihre Betrügereien betreiben sie gemeinsam. Zumindest so lange, bis sich eines ihrer Opfer, der quirlige Lockenkopf Richie DiMaso (Bradley Cooper, "Hangover"), als FBI-Agent entpuppt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, erklärt sich das Paar bereit, Richie einige andere Betrüger ans Messer zu liefern. Doch dann findet der ehrgeizige Agent heraus, daß auch respektierte Politiker und selbst der allseits beliebte Bürgermeister von New Jersey, Carmine Polito (Jeremy Renner, "Das Bourne Vermächtnis"), via Annahme von Schmiergeldern in Irvings Geschäfte verwickelt sind. Während Richie mit Feuereifer die Möglichkeit verfolgt, große Fische hinter Gitter zu bringen, ahnt Irving, daß ihnen die Geschichte bald über den Kopf wachsen wird und sucht verzweifelt nach einem Ausweg für sich und Sydney ...

Mittwoch, 26. Februar 2014

DALLAS BUYERS CLUB (2013)

Regie: Jean-Marc Vallée, Drehbuch: Craig Borten und Melisa Wallack
Darsteller: Matthew McConaughey, Jennifer Garner, Jared Leto, Michael O'Neill, Denis O'Hare, Steve Zahn, Kevin Rankin, Dallas Roberts, Griffin Dunne, Donna Duplantier, Deneen D. Tyler
Dallas Buyers Club
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $55,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.

Wir schreiben das Jahr 1985: Ein neuer, durch Geschlechtsverkehr übertragbarer Virus namens HIV, der eine tödliche Krankheit namens AIDS auslöst, verbreitet sich immer stärker in den USA und auf der ganzen Welt. Da AIDS zunächst hauptsächlich bei homosexuellen Männern vorkommt, gilt es als eine "Schwulenseuche" und damit im Grunde genommen als göttliche Strafe für sexuelle Perversion. Entsprechend gering sind die Bemühungen des Staates, die Entwicklung eines Heilmittels voranzutreiben. Der eindeutig heterosexuelle Elektriker Ron Woodroof (Matthew McConaughey, "Killer Joe"), ein texanischer Cowboy ohne Manieren und mit einem Hang zu Rassismus und Homophobie, denkt genauso. Bis er eines Tages bei der Arbeit von einem Stromschlag ausgekockt wird und in einem Krankenhaus wieder aufwacht – wo ihm Dr. Sevard (Denis O'Hare, TV-Serie "True Blood") und Dr. Saks (Jennifer Garner, "Juno") offenbaren, daß er an AIDS leide und wahrscheinlich in 30 Tagen tot sein werde. Ron lacht zunächst nur darüber und läßt die Ärzte einfach stehen; er ist keine "verdammte Schwuchtel", wie könnte er da AIDS haben? Doch da es ihm tatsächlich nicht gut geht, recherchiert er über die Krankheit und muß schließlich einsehen, daß er sie doch hat. Das einzige in den USA zugelassene Medikament verschlechtert seinen Zustand nur noch, also fährt er kurzerhand nach Mexiko und probiert dort vielversprechende, in den USA noch nicht erlaubte Medikamente aus, die ihm hervorragend bekommen. Er führt große Mengen davon illegal in die Staaten ein, wo er sie im Rahmen eines "Käuferclubs" gemeinsam mit dem Transsexuellen Rayon (Jared Leto, "Lord of War", "Mr. Nobody"), den er im Krankenhaus kennengelernt hat, an HIV-Positive verkauft ...

Freitag, 7. Februar 2014

THE WOLF OF WALL STREET (2013)

Regie: Martin Scorsese, Drehbuch: Terence Winter
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Margot Robbie, Kyle Chandler, Jean Dujardin, Jon Bernthal, Matthew McConaughey, Rob Reiner, Jon Favreau, Joanna Lumley, Katarina Čas, Cristin Milioti, Ethan Suplee, Kenneth Choi, Henry Zebrowski, P.J. Byrne, Christine Ebersole, Sharon Jones, Spike Jonze
The Wolf of Wall Street
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $407,0 Mio.
FSK: 16, Dauer: 180 Minuten.

Anfang 1987 ergattert der junge Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio, "Der große Gatsby") einen Job bei einer traditionsreichen Brokerfirma an der Wall Street. Sein Boss Mark Hanna (Matthew McConaughey, "Killer Joe") findet Gefallen an dem ehrgeizigen Jordan und wird zu seinem Mentor, der ihn in die Feinheiten des Verkaufs von Aktien an (bestenfalls) schlecht informierte Kunden einführt. Allerdings bringt er dem eigentlich abstinenten Jordan auch bei, daß man diesen stressigen Job nur mithilfe von Sex und Drogen auf Dauer erfolgreich ausüben könne. Jordan erweist sich in jeder Hinsicht als gelehriger Schüler und schafft es so, selbst den ersten Rückschlag – ausgerechnet an seinem ersten Tag als vollwertiger Broker kommt es zum "Black Monday", der zur Pleite seines Arbeitgebers führt – wegzustecken und mit ein paar Freunden um den Kindermöbel-Verkäufer Donnie (Jonah Hill, "Moneyball") eine eigene kleine Brokerfirma aufzubauen. Klein bleibt diese allerdings nicht lange, denn Jordans grandioses Verkäufertalent, das er seinen Mitarbeitern so beibringt, wie er es einst von Mark Hanna gelernt hatte, sorgt dafür, daß Stratton Oakmont Inc. schon bald millionenschwer ist. Das (ebenso wie die Berichte über ausschweifenden Orgien nach Büroschluß) weckt die Aufmerksamkeit der alteingesessenen Börsenprofis und der Medien – sowie die des fleißigen FBI-Agenten Patrick Denham (Kyle Chandler, "Argo"), der (zu Recht) bezweifelt, daß bei Stratton Oakmont alles mit legalen Dingen zugeht ...

Freitag, 31. Januar 2014

47 RONIN (3D, 2013)

Regie: Carl Rinsch, Drehbuch: Chris Morgan und Hossein Amini, Musik: Ilan Eshkeri
Darsteller: Keanu Reeves, Hiroyuki Sanada, Tadanobu Asano, Rinko Kikuchi, Kō Shibasaki, Cary-Hiroyuki Tagawa, Min Tanaka, Jin Akanishi, Takato Yonemoto, Masayoshi Haneda, Togo Igawa, Hiroshi Sogabe, Yorick van Wageningen, Clyde Kusatsu, Neil Fingleton, Rick Genest
 47 Ronin
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 16% (4,2); weltweites Einspielergebnis: $151,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 119 Minuten.

Japan um das Jahr 1700 herum: Auf der Reise durch einen Wald finden der gutmütige Fürst Asano (Min Tanaka, "Samurai der Dämmerung") und seine Männer einen völlig erschöpften und verwundeten Halbblut-Jungen. Da dieser eine ungewöhnliche Zeichnung auf dem Kopf hat, halten ihn seine Samurai für einen der Dämonen, die der Legende zufolge im Wald leben, und wollen das Kind deshalb auf der Stelle töten; doch Asano verbietet das und nimmt den Jungen namens Kai mit in sein Fürstentum Akō. Obwohl er fortan von fast allen außer dem Fürsten und dessen Tochter Mika (Kō Shibasaki, "The Call") wie ein rohes Ei behandelt wird, wächst Kai (Keanu Reeves, "Matrix") zu einem talentierten und sehr loyalen Krieger heran, der Fürst Asanos Samurai als Kundschafter dient. Doch dann fällt Asano während des Besuchs des Shogun (Cary-Hiroyuki Tagawa, "Die Geisha") einer Intrige des benachbarten Fürsten Kira (Tadanobu Asano, "Der Mongole") zum Opfer, der Akō seinem Herrschaftsgebiet einverleiben will. Sein Plan gelingt dank der tatkräftigen Hilfe der Hexe Mizuki (Rinko Kikuchi, "Pacific Rim"), Asanos Männer werden daraufhin, da sie ihren Fürsten nicht beschützen konnten, zu Ronin: herrenlosen, ausgestoßenen Samurai. Doch Asanos oberster Ratgeber Ōishi (Hiroyuki Sanada, "Wolverine – Weg des Kriegers") will den Tod seines Herrn nicht ungesühnt lassen und sinnt entgegen des ausdrücklichen Verbots des Shogun auf Rache – und Kais Fähigkeiten wie auch seine mysteriöse Herkunft sind der Schlüssel zu deren Gelingen ...

Freitag, 17. Januar 2014

12 YEARS A SLAVE (2013)

Regie: Steve McQueen, Drehbuch: John Ridley, Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Lupita Nyong'o, Benedict Cumberbatch, Sarah Paulson, Paul Dano, Paul Giamatti, Brad Pitt, Garret Dillahunt, Alfre Woodard, Liza J. Bennett, Adepero Oduye, Dwight Henry, Bryan Batt, Ashley Dyke, Scoot McNairy, Taran Killam, Jay Huguley, Ruth Negga, Kelsey Scott, Bill Camp, Quvenzhané Wallis
12 Years a Slave
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (8,9); weltweites Einspielergebnis: $187,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 135 Minuten.

Amerika, 1841: Während in den Südstaaten noch immer ungehemmt der Sklaverei gefrönt wird, können Schwarze im Norden ein freies und sogar halbwegs gleichberechtigtes Leben führen. Davon profitiert auch Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor, "Serenity"), der mit seiner Frau und den beiden Kindern (die junge Tochter wird vom OSCAR-nominierten "Beasts of the Southern Wild"-Shooting Star Quvenzhané Wallis gespielt) im Umfeld von New York lebt und sein Geld als weithin respektierter Musiker verdient. Deshalb ist er auch nicht weiter mißtrauisch, als ihm zwei fremde Gentlemen eine gute Bezahlung dafür anbieten, daß er zwei Wochen lang eine Art fahrenden Zirkus auf dem Weg nach Washington begleitet und bei seinen Shows mit der Geige unterstützt. Unglücklicherweise entpuppen sich die Gentlemen als nicht ganz so fein, denn in Washington angekommen, betäuben sie Solomon und verscherbeln ihn an die Männer eines Sklavenhändlers aus dem Süden (Paul Giamatti, "Barney's Version"). Verständlicherweise ist Solomon verzweifelt, muß jedoch bald lernen, daß er sich anpassen und zumindest vorgeblich in sein neues Sklaven-Schicksal fügen muß, wenn er überleben will. Zunächst scheint er sogar Glück im Unglück zu haben, denn sein Käufer, der gläubige Plantagenbesitzer Ford (Benedict Cumberbatch, "Star Trek Into Darkness"), behandelt seine Sklaven wohlwollend und gewährt dem gebildeten Solomon – der nun "Platt" heißt – sogar eine Vorzugsbehandlung. Da dies jedoch den Neid von Fords Stellvertreter Tibeats (Paul Dano, "Looper") und damit anhaltende Schwierigkeiten auf der Plantage hervorruft, wird Solomon an den "Niggerbrecher" Edwin Epps (Michael Fassbender, "Prometheus") weiterverkauft ...