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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 13. November 2025

GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE (2024)

Regie: Gil Kenan, Drehbuch: Gil Kenan und Jason Reitman, Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Mckenna Grace, Finn Wolfhard, Paul Rudd, Carrie Coon, Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Bill Murray, Annie Potts, Kumail Nanjiani, Emily Alyn Lind, Celeste O'Connor, James Acaster, Patton Oswalt, William Atherton
IMDb: 6,1; Rotten Tomatoes: 42%; weltweites Einspielergebnis: $202,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 116 Minuten.
Die neue Generation der Ghostbusters ist inzwischen nach New York gezogen, wo sie die alte Ghostbusters-Zentrale in einer ehemaligen Feuerwache mit der finanziellen Unterstützung von Winston Zeddemore (Ernie Hudson, "The Crow") wieder in Betrieb nehmen und … nunja, Geister jagen. Da sie dabei jede Menge Chaos und auch einigen Sachschaden verursachen, versucht Bürgermeister Peck (William Atherton, "Stirb Langsam") – der schon die Original-Ghostbusters nicht leiden konnte – sie möglichst einzubremsen. Dazu gehört auch, dass die noch minderjährige Phoebe (Mckenna Grace, "Regretting You") nicht mehr an den Einsätzen teilnehmen darf, bis sie volljährig ist. Während also ihr älterer Bruder Trevor (Finn Wolfhard, "Es"), ihre Mutter Callie (Carrie Coon, "Gone Girl") und deren Freund Gary (Paul "Ant-Man" Rudd) weiterhin auf Geisterjagd gehen, lernt die frustrierte Phoebe den Teenager-Geist Melody (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen") kennen und freundet sich mit ihm an. Unterdessen zieht eine große Gefahr auf, denn Ex-Geisterjäger Ray Stentz (Dan Aykroyd, "Blues Brothers") kauft vom chaotischen Nadeem (Kumail Nanjiani, "The Big Sick") eine mysteriöse Kugel seiner verstorbenen Großmutter – ohne zu ahnen, dass diese einen mächtigen uralten Gott namens Garraka gefangenhält ...

Donnerstag, 14. März 2024

GHOSTBUSTERS: LEGACY (2021)

Originaltitel: Ghostbusters: Afterlife
Regie: Jason Reitman, Drehbuch: Gil Kenan und Jason Reitman, Musik: Rob Simonsen
Darsteller: Mckenna Grace, Logan Kim, Finn Wolfhard, Celeste O'Connor, Carrie Coon, Paul Rudd, Dan Aykroyd, Bill Murray, Ernie Hudson, Annie Potts, Bokeem Woodbine, Tracy Letts, J.K. Simmons, Shohreh Aghdashloo (Stimme), Josh Gad (Stimme), Bob Gunton, Ivan Reitman, Olivia Wilde, Sigourney Weaver
Ghostbusters: Afterlife (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 64% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $204,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 124 Minuten.
Die 12-jährige Phoebe (Mckenna Grace, "Captain Marvel") und ihr älterer Bruder Trevor (Finn Wolfhard, "Es") sind alles andere als begeistert, als ihre Mutter Callie (Carrie Coon, "Gone Girl") mit ihnen aus Finanznot ihre Wohnung in Chicago verläßt, um vorübergehend auf eine heruntergekommene Farm in Oklahoma zu ziehen, die Callie von ihrem kürzlich verstorbenen Vater geerbt hat. Doch dann finden Phoebe und Trevor heraus, daß ihr Großvater – den sie nie kennengelernt haben – kein Geringerer als der ehemalige Ghostbuster Egon Spengler war. Und es zeigt sich ebenfalls, daß er seine Familie und Freunde nicht ohne Grund verlassen hatte, um sich irgendwo im Nirgendwo niederzulassen. Vielmehr war er überzeugt, daß von diesem unscheinbaren Ort namens Summerville aus das Ende der Welt beginnen könnte! Niemand, nicht einmal seine Ghostbusters-Kollegen, wollte Egon das glauben – doch als Phoebe im Gebäude eine "besetzte" Geisterfalle ihres Großvaters findet und diese ihrem Lehrer, dem Wissenschaftler Mr. Grooberson (Paul Rudd, "Ant-Man"), zeigt, löst sie eine Kettenreaktion aus, die tatsächlich zur Rückkehr jener uralten bösen Gottheit Gozer führen könnte, die mehr als drei Jahrzehnte zuvor die Original-Ghostbusters mit Mühe und Not verhindern konnten ...

Donnerstag, 19. Oktober 2023

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA (2023)

Regie: Peyton Reed, Drehbuch: Jeff Loveness, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Jonathan Majors, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Kathryn Newton, Corey Stoll, Katy O'Brian, William Jackson Harper, David Dastmalchian, Bill Murray, Randall Park, Patricia Belcher, Tom Hiddleston, Owen Wilson
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 46% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $476,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 125 Minuten.
Scott "Ant-Man" Lang (Paul Rudd, "Wanderlust") schwebt im siebten Himmel: Seit dem Sieg über Thanos ist er als Teil der Avengers ein Superstar, seine Memoiren sind zum Bestseller geworden und auch privat läuft es mit seiner großen Liebe Hope "Wasp" van Dyne (Evangeline Lilly, "Der Hobbit 2") und der inzwischen erwachsenen Tochter Cassie (Kathryn Newton, "Ben is Back") glänzend. Doch als Cassie Scott ihr neues wissenschaftliches Projekt vorführen will, an dem sie mit Hope und deren Vater Hank (Michael Douglas, "Wall Street") gearbeitet hat, ist Hopes jahrzehntelang im Quantenreich gefangen gewesene Mutter Janet (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") alarmiert und fordert panisch den sofortigen Abbruch – denn Cassie hat ein Gerät entwickelt, mit dem man Kontakt zum Quantenreich aufnehmen kann. Doch es ist zu spät und das Quintett wird unvermittelt durch ein Portal ins Quantenreich hineingezogen. Erst jetzt kann Janet ihren Mitstreitern beichten, daß sie ihnen bei weitem nicht alles über ihre Zeit im Quantenreich erzählt hatte – beispielsweise hatte sie nicht erwähnt, daß es dort Bewohner gibt. Vor allem hatte sie verschwiegen, daß sie die Bekanntschaft eines weiteren Gefangenen namens Kang (Jonathan Majors, "Da 5 Bloods") gemacht hatte, der zunächst sehr hilfreich war, sich aber als größenwahnsinniger Exilant mit Multiversums-Eroberungs-Phantasien entpuppte. Daher verhinderte Janet seine Flucht aus dem Quantenreich und ist nun Ziel der Rachegelüste des mithilfe seiner gesichtslosen "Quantumnauten" tyrannisch herrschenden und immer noch nach einem Ausweg suchenden Kang ...

Mittwoch, 3. August 2022

ON THE ROCKS (2020)

Regie und Drehbuch: Sofia Coppola, Musik: Phoenix
Darsteller: Rashida Jones, Bill Murray, Marlon Wayans, Jessica Henwick, Jenny Slate, Liyanna Muscat, Barbara Bain, Juliana Canfield, Alva Chinn
On the Rocks (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $1,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 101 Minuten.
Wegen eines kleinen irritierenden Moments beginnt die Schriftstellerin Laura (Rashida Jones, "The Social Network") zu befürchten, ihr Ehemann und Vater ihrer beider Töchter Dean (Marlon Wayans, "G.I. Joe") könnte eine Affäre haben. Ein paar weitere verdächtige Details sowie die Tatsache, daß der Tech-Unternehmer Dean aktuell ständig geschäftlich unterwegs ist und seine Kollegin Fiona (Jessica Henwick, "Underwater") ausgesprochen attraktiv ist, verstärken Lauras Furcht um ihre Ehe. Und als sie ihrem Vater, dem großspurigen und reichen Kunsthändler und Frauenheld Felix (Bill Murray, "Moonrise Kingdom"), am Telefon von der Sache berichtet, ist seine Reaktion auch nicht gerade hilfreich, denn er ist überzeugt, daß Dean sie betrügt. Wenig später taucht Felix vor Lauras Tür auf und überredet sie dazu, Dean zu beschatten und zudem durch seine zahlreichen Kontakte herauszufinden, was er wirklich auf seinen Geschäftsreisen anstellt. Laura hält davon eigentlich nichts, doch andererseits will sie natürlich wissen, wie es wirklich um ihre Ehe steht – und etwas Zeit mit dem charmanten Macho Felix zu verbringen, der in ihrer Kindheit nicht wirklich oft für sie da war, fühlt sich auch nicht so schlecht an ...

Mittwoch, 20. April 2022

THE FRENCH DISPATCH (2021)

Regie und Drehbuch: Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Owen Wilson, Benicio del Toro, Adrien Brody, Léa Seydoux, Tilda Swinton, Tony Revolori, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Lyna Khoudri, Jeffrey Wright, Bill Murray, Mathieu Amalric, Liev Schreiber, Elisabeth Moss, Bob Balaban, Henry Winkler, Lois Smith, Denis Menochet, Morgane Polanski, Christoph Waltz, Cécile de France, Stéphane Bak, Rupert Friend, Guillaume Gallienne, Willem Dafoe, Edward Norton, Saoirse Ronan, Stephen Park, Hippolyte Girardot, Damien Bonnard, Jason Schwartzman, Fisher Stevens, Griffin Dunne, Wally Wolodarsky, Pablo Pauly, Antonia Desplat, Bruno Delbonnel, Jarvis Cocker, Anjelica Huston (Stimme)
The French Dispatch (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $46,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.
Als Arthur Howitzer Jr. (Bill Murray, "Lost in Translation"), der Gründer und Chefredakteur des Magazins "The French Dispatch", unerwartet verstirbt, bedeutet dies das Ende der Publikation – denn in seinem Testament hat Howitzer verfügt, den "French Dispatch" nach seinem Tod mit einer Abschiedsausgabe einzustellen. Und so wird diese letzte Ausgabe nicht nur ein Nachruf auf Howitzer, sondern ebenso auf den "French Dispatch" selbst mit seinen unkonventionellen Journalisten. Für die finale Ausgabe wird ein Best-of zusammengestellt, das die Vielseitigkeit des Magazins betont. So berichtete der radelnde Reporter Herbsaint Sazerac (Owen Wilson, "Inherent Vice") einfühlsam über die Kleinstadt Ennui-sur-Blasé, Sitz der Redaktion, während die Kritikerin J.K.L. Berensen (Tilda Swinton, "Suspiria") ausführlich von dem genialen, jedoch sehr eigenwilligen Künstler Moses Rosenthaler (Benicio del Toro, "Sicario") und seiner Muse Sabine (Léa Seydoux, "Mission: Impossible – Phantom Protokoll") berichtet. Die Politikexpertin Lucinda Krementz (Frances McDormand, "Nomadland") wiederum begleitete die französische Studentenrevolte, wobei "begleitet" angesichts ihres großen Einflusses auf den Studentenführer Zeffirelli (Timothée Chalamet, "Dune") eigentlich zu tief gegriffen ist. Und schließlich erfahren wir vom Food-Journalisten Roebuck Wright (Jeffrey Wright, "Die Tribute von Panem – Catching Fire"), wie ihn sein geplanter Bericht über den Koch Nescaffier (Stephen Park, "Snowpiercer") ins Zentrum eines echten Krimis bringt, als der Sohn des Polizeipräsidenten (Mathieu Amalric, "Adéle und das Geheimnis des Pharaos") entführt wird ...

Dienstag, 13. Oktober 2020

LOST IN TRANSLATION (2003)

Regie und Drehbuch: Sofia Coppola, Musik: Kevin Shields
Darsteller: Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi, Anna Faris, Fumihiro Hayashi, Catherine Lambert, Akiko Takeshita
Lost in Translation (2003) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (8,4); weltweites Einspielergebnis: $119,7 Mio.
FSK: 6, Dauer: 102 Minuten.
Der verheiratete Hollywood-Schauspieler Bob Harris (Bill Murray, "Grand Budapest Hotel") ist für eine Woche in Tokio, um einen Whisky-Werbespot zu drehen. Im gleichen Hotel wohnt die junge, beruflich ziellose Charlotte (Scarlett Johansson, "Ghost in the Shell"), die ihren Mann John (Giovanni Ribisi, "Selma") begleitet, der als Photograph arbeitet und sie aufgrund eines Auftrags für ein paar Tage alleine in Tokio zurücklassen muß. Sowohl Bob als auch Charlotte leiden aufgrund des Jetlags unter extremer Schlaflosigkeit, haben zudem Schwierigkeiten, sich mit der japanischen Mentalität anzufreunden. Beide sind irgendwie unzufrieden und – obwohl ständig umgeben von unzähligen Menschen – einsam. So kommt es fast zwangsläufig dazu, daß sich Bob und Charlotte immer wieder zufällig treffen: zuerst im Fahrstuhl, dann in einer schlaflosen Nacht in der Hotelbar. Trotz des Altersunterschieds freunden sie sich rasch an, streifen durchs nächtliche Tokio, vergnügen sich in einer Karaoke-Bar, lachen zusammen und reden über ihre Erfahrungen, Sorgen und Probleme …

Donnerstag, 21. November 2019

ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER (2019)

Originaltitel: Zombieland: Double Tap
Regie: Ruben Fleischer, Drehbuch: Dave Callaham, Rhett Reese und Paul Wernick, Musik: David Sardy
Darsteller: Woody Harrelson, Emma Stone, Jesse Eisenberg, Abigail Breslin, Rosario Dawson, Zoey Deutch, Luke Wilson, Thomas Middleditch, Avan Jogia, Victor Rivera, Rachel Luttrell, Bill Murray
 Zombieland 2: Doppelt hält besser (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $122,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 99 Minuten.

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Zombie-Apokalypse, in deren turbulenter Anfangszeit das ungleiche Quartett Tallahassee (Woody Harrelson, "Planet der Affen: Survival"), Wichita (Emma Stone, "The Favourite"), Columbus (Jesse Eisenberg, "Batman v Superman") und Little Rock (Abigail Breslin, "Haunter") zusammenfand, ist so etwas wie Alltag eingekehrt. Die Vier haben es sich im Weißen Haus gemütlich gemacht und eine große Routine im Zombietöten erworben. Die erzwungene Monotonie sorgt aber für Probleme, allen voran ist Little Rock von Tallahassees übervorsichtigem Vater-Gehabe genervt und zwischen Columbus und Wichita kriselt es auch ein wenig. Als Little Rock schließlich den charmanten Kiffer Berkeley (Avan Jogia, "Shaft") trifft, haut sie kurzerhand mit ihm ab und läßt die anderen zurück. Die wollen Little Rock natürlich zurückholen und machen sich auf die Suche, doch einziger Anhaltspunkt ist, daß Little Rock unbedingt Graceland besuchen wollte. Auf dem Weg dorthin treffen sie auch auf einige andere Überlebende wie die naive Madison (Zoey Deutch, "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie") – die für noch mehr Probleme zwischen Columbus und Wichita sorgt – oder die taffe Nevada (Rosario Dawson, "Sin City 2"). Und sie müssen feststellen, daß einige Zombies mutiert zu sein scheinen und noch viel gefährlicher als ihre weitgehend berechenbaren "Verwandten" geworden sind …

Dienstag, 18. Juni 2019

THE DEAD DON'T DIE (2019)

Regie und Drehbuch: Jim Jarmusch, Musik: SQÜRL
Darsteller: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Tom Waits, Danny Glover, Caleb Landry Jones, Steve Buscemi, Selena Gomez, Austin Butler, Luka Sabbat, RZA, Rosie Perez, Eszter Balint, Maya Delmont, Taliyah Whitaker, Jahi Di'Allo Winston, Larry Fessenden, Carol Kane, Sara Driver, Sturgill Simpson, Iggy Pop
The Dead Don't Die (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 55% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $15,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 105 Minuten.

Als extensives Fracking in den polaren Regionen die Erdachse aus dem Gleichgewicht bringt, können Industrie und Behörden noch so viel dementieren und alles als "Panikmache" abtun: Es ist offensichtlich, daß immer merkwürdigere Dinge geschehen. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung ist, daß sich die Toten aus ihren Gräbern erheben und einen großen Hunger auf Menschenfleisch offenbaren. Mit dieser Zombieinvasion muß sich in der ländlichen Kleinstadt Centerville der Polizeichef Cliff Robertson (Bill Murray, "Die Tiefseetaucher") mit seinen Officers Ronnie (Adam Driver, "BlacKkKlansman") und Mindy (Chloë Sevigny, "Zodiac") herumplagen. Nach den ersten zwei Todesfällen kennt man zwar die Urheber noch nicht, aber sowohl Ronnie als auch der an der örtlichen Tankstelle arbeitende Nerd Bobby (Caleb Landry Jones, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") sind sich sicher: Das können nur Untote gewesen sein! Glücklicherweise gibt es außerdem noch Zelda Winston (Tilda Swinton, "Doctor Strange"), die exzentrische neue Bestatterin mit dem merkwürdigen Akzent, die ein echtes Samuraischwert besitzt und damit vorzüglich umzugehen weiß …

Mittwoch, 23. Mai 2018

ISLE OF DOGS – ATARIS REISE (2018)

Regie und Drehbuch: Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Sprecher der Originalfassung: Bryan Cranston, Edward Norton, Liev Schreiber, Bill Murray, Jeff Goldblum, Bob Balaban, Koyu Rankin, Kunichi Nomura, Greta Gerwig, Scarlett Johansson, F. Murray Abraham, Akira Takayama, Frances McDormand, Akira Ito, Yoko Ono, Tilda Swinton, Harvey Keitel, Fisher Stevens, Ken Watanabe, Roman Coppola, Kara Hayward, Courtney B. Vance, Anjelica Huston
Sprecher der deutschen Synchronfassung: Torsten Michaelis, Andreas Fröhlich, Leon Boden, Klaus-Dieber Klebsch, Tom Vogt, Lutz Mackensy, Manja Doering, Luise Helm, Karin Buchholz, Christian Brückner, Wolf Frass, Martin Umbach
Ataris Reise
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (8,0); weltweites Einspielergebnis: $64,7 Mio.
FSK: 6, Dauer: 102 Minuten.

Japan, 2038: Hunde sind allgegenwärtig, weshalb Bürgermeister Kobayashi (Kunichi Nomura, "Lost in Translation") von Megasaki City – dessen Familie Hunde seit Generationen hasst – zu drastischen Maßnahmen greift, als sich eine Hundegrippe ausbreitet und auf den Menschen überzuspringen droht: Alle Hunde, die auch nur ansatzweise Symptome der Krankheit zeigen, werden nach Trash Island gebracht und dort sich selbst überlassen. Da der Name Programm und Trash Island eine Ansammlung kleinerer Inseln nahe der Küste ist, die verlassen und voller Müllberge sind, ist die Situation für die hungernden Vierbeiner bereits nach einem halben Jahr ziemlich aussichtslos. Eines Tages legt der 12-jährige Atari (Koyu Rankin) mit einem kleinen Flugzeug eine Bruchlandung auf Trash Island hin und wird von einem Rudel Alphahunde um Rex (Edward Norton, "Birdman") und den früheren Streuner Chief (Bryan Cranston, "Godzilla") gefunden. Schnell verstehen sie, was Atari – das Mündel des Bürgermeisters – hier will: Er ist auf der Suche nach seinem geliebten Hund Spots, der als allererster auf die Müllinseln verbannt wurde. Obwohl Chief anfangs dagegen ist, beschließt das fünfköpfige Rudel, dem Jungen zu helfen – immerhin ist er der erste Mensch, der die so schmählich im Stich gelassenen Hunde in ihrer unwirtlichen neuen Heimat aufsucht …

Donnerstag, 21. April 2016

THE JUNGLE BOOK (3D, 2016)

Regie: Jon Favreau, Drehbuch: Justin Marks, Musik: John Debney
Darsteller: Neel Sethi, Ritesh Rajan
Sprecher der Originalfassung: Idris Elba, Sir Ben Kingsley, Bill Murray, Christopher Walken, Lupita Nyong'o, Scarlett Johansson, Giancarlo Esposito, Garry Shandling, Jon Favreau, Sam Raimi
The Jungle Book
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $967,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 106 Minuten.

Als der gutmütige Panther Baghira (Sir Ben Kingsley, "Hugo Cabret") ein Menschenkind allein im Dschungel fand, brachte er es zu einem nahen Wolfsrudel. Dort kümmerte sich die Wölfin Raksha (Lupita Nyong'o, "12 Years a Slave") um Mogli (Neel Sethi), als wäre er einer ihrer Welpen. Inzwischen ist Mogli ganz selbstverständlich ein Teil des Rudels und was ihm an Schnelligkeit gegenüber seinen neuen Brüdern und Schwestern fehlt, macht er durch Athletik und ein schlaues Köpfchen wett. Alles ist also im Lot – bis der tyrannische Tiger Shir Khan (Idris Elba, "Prometheus") von Mogli erfährt. Seit Shir Khan dereinst von einem Menschen mit Feuer verbrannt wurde, hegt er einen unbändigen Haß gegen die Menschen und die nur von ihnen beherrschte "rote Blume", und so fordert er die Wölfe um ihren Anführer Akela (Giancarlo Esposito, TV-Serie "Breaking Bad") ultimativ auf, Mogli an ihn herauszugeben. Natürlich weigert sich Raksha, doch unter den übrigen Rudelmitgliedern ist die Meinung geteilt, da Shir Khan als gefährlichstes und bösartigstes Tier der Gegend gefürchtet ist. Da er nicht will, daß seine neue Familie wegen ihm leidet, entscheidet Mogli schließlich von sich aus, das Rudel zu verlassen und unter Baghiras Führung in das nächstgelegene Menschendorf zu gehen. Shir Khan ist damit allerdings ganz und gar nicht einverstanden, er will Mogli tot sehen …

Mittwoch, 12. März 2014

GRAND BUDAPEST HOTEL (2014)

Regie und Drehbuch: Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Ralph Fiennes, Tony Revolori, Saoirse Ronan, Edward Norton, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Mathieu Amalric, Tilda Swinton, Bill Murray, Léa Seydoux, Harvey Keitel, Karl Markovics, Volker "Zack" Michalowski, Florian Lukas, Owen Wilson, Bob Balaban, Fisher Stevens, Waris Ahluwalia, Gisela Volodi, F. Murray Abraham, Jude Law, Jason Schwartzman, Tom Wilkinson, Matthias Matschke, George Clooney
The Grand Budapest Hotel
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $174,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 101 Minuten.

Die (fiktive) osteuropäische Republik Zubrowka in den 1930er Jahren: Während in Europa die Vorzeichen eines neuen Krieges beinahe täglich deutlicher zu werden scheinen, kümmert sich Chef-Concierge Monsieur Gustave (Ralph Fiennes, "Skyfall") im prachtvollen Grand Budapest Hotel wie immer aufopfernd um seine Gäste – vor allem um die, die schon etwas älter und weiblich sind, so wie Madame D. (Tilda Swinton, "Moonrise Kingdom"). Als die betagte und sehr, sehr reiche Dame – ein langjähriger Stammgast im Grand Budapest Hotel – kurz nach der Rückkehr in das Familienschloß Lutz stirbt, reist Gustave mit seinem neuen Lobby-Boy Zéro (Tony Revolori) sofort hinterher, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Zufällig findet auf dem Schloß auch gerade die Verlesung des Testaments durch den Anwalt Kovacs (Jeff Goldblum, "Die Tiefseetaucher") statt, die für alle Anwesenden mit einer großen Überraschung endet: Madame D. hat Gustave das unschätzbar wertvolle Gemälde "Jüngling mit Apfel" vermacht! Haupterbe Dmitri (Adrien Brody, "Darjeeling Limited") ist von dieser Entscheidung überhaupt nicht angetan. Er bezichtigt Gustave des Mordes an Madame D. und hetzt ihm sowohl die Polizei unter Führung des gewissenhaften Inspektors Albert Henckels (Edward Norton, "Der unglaubliche Hulk") als auch seinen Vertrauten, den skrupellosen Jopling (Willem Dafoe, "Odd Thomas"), auf den Hals. Doch Gustave flüchtet nicht direkt, sondern entwendet und versteckt zunächst das ihm vermachte Gemälde ...

Dienstag, 4. März 2014

DER FANTASTISCHE MR. FOX (2009)

Originaltitel: Fantastic Mr. Fox
Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Noah Baumbach, Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Sprecher der Originalversion: George Clooney, Meryl Streep, Bill Murray, Jason Schwartzman, Willem Dafoe, Michael Gambon, Owen Wilson, Adrien Brody, Helen McCrory, Eric Anderson, Wally Wolodarsky, Brian Cox, Jarvis Cocker, Roman Coppola, Wes Anderson
Fantastic Mr. Fox
(2009) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $58,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 87 Minuten.

Mr. Fox ist – Überraschung! – ein Fuchs. Und ein sehr selbstbewußter Gauner. Doch als er sich mit den drei reichsten und berüchtigsten Bauern der Umgebung anlegt, muß er feststellen, daß er diese unterschätzt hat. Zwar gelingt es ihm problemlos, die Bauern zu bestehlen, doch lassen diese das keineswegs auf sich sitzen, sondern machen mit brachialen Mitteln Jagd auf Mr. Fox. Dummerweise gerät dadurch jedoch nicht allein Mr. Fox mit seiner Familie in Gefahr, sondern alle Wildtiere der Umgebung gleich mit. Da er an der Situation die Schuld trägt, ist es nun die Aufgabe des stets so gewitzten Mr. Fox, auch für dieses existenzbedrohende Problem eine Lösung zu finden ...

Freitag, 16. August 2013

RUSHMORE (1998)

Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Owen Wilson u. Wes Anderson, Musik: Mark Mothersbaugh
Darsteller: Jason Schwartzman, Bill Murray, Olivia Williams, Brian Cox, Luke Wilson, Mason Gamble, Seymour Cassel, Connie Nielsen, Sara Tanaka, Stephen McCole, Alexis Bledel
Rushmore
(1998) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $17,2 Mio.
FSK: 6, Dauer: 93 Minuten.

Der 15-jährige Max Fischer (Jason Schwartzman, "Darjeeling Limited") ist der Sohn eines zwar liebevollen, aber nicht gerade wohlhabenden Friseurs. Durch ein Theaterstück, das Max bereits als Kind schrieb, erhielt er von dessen Leiter Dr. Guggenheim (Brian Cox, "Match Point") ein Stipendium für die exklusive Privatschule Rushmore. Dort gefällt es dem Hochbegabten so gut, daß er am liebsten für immer dort bleiben würde; seinen Förderer Dr. Guggenheim und die Dozenten treibt er durch die Wahl seiner Präferenzen jedoch schier in den Wahnsinn. Max ist nämlich Gründer und/oder Kapitän so ziemlich jeder außerschulischen Gruppierung von der Fechtmannschaft bis hin zur Theatergruppe, doch vor lauter Engagement vernachlässigt er den Unterricht und droht deshalb durchzufallen. Max verspricht, sich mehr zu bemühen, als er sich jedoch in die neue Lehrerin Ms. Cross (Olivia Williams, "Hyde Park am Hudson") verliebt und damit ausgerechnet in Konkurrenz zu seinem Idol, dem Millionär Herman Blume (Bill Murray, "Moonrise Kingdom"), tritt, kommt es zu einer ganzen Reihe von Turbulenzen und unerwarteten Wendungen ...

Mittwoch, 6. März 2013

HYDE PARK AM HUDSON (2012)

Originaltitel: Hyde Park on Hudson
Regie: Roger Michell, Drehbuch: Richard Nelson, Musik: Jeremy Sams
Darsteller: Bill Murray, Laura Linney, Olivia Williams, Samuel West, Olivia Colman, Elizabeth Marvel, Elizabeth Wilson, Eleanor Bron, Martin McDougall, Samantha Dakin, Nancy Baldwin, Andrew Havill
 Hyde Park on Hudson
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 37% (5,3); weltweites Einspielergebnis: $11,0 Mio.
FSK: 0, Dauer: 96 Minuten.

Ende der 1930er Jahre hat der demokratische US-Präsident Franklin D. Roosevelt (Golden Globe-Nominierung für Bill Murray) jede Menge Streß: Noch immer hat er mit den fatalen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf sein Land zu kämpfen, mit dem "New Deal" hat er gegen große Widerstände die bis heute wohl umwälzendsten Sozial- und Wirtschaftsreformen in den USA durchgesetzt und in Europa droht schon wieder ein neuer Krieg. Daß Roosevelt wegen Kinderlähmung seine Beine kaum noch benutzen kann, ist natürlich auch nicht gerade hilfreich. Als mit George VI. und Elizabeth I. zum ersten Mal ein britisches Königspaar auf Staatsbesuch in die USA kommt, um um Unterstützung gegen Hitler zu werben, sieht sich Roosevelt in einer Zwickmühle. Eigentlich sympathisiert er stark mit dem Widerstand gegen Nazi-Deutschland, doch in der Bevölkerung gibt es nur sehr wenig Verlangen, sich erneut in einen "europäischen Krieg" verwickeln zu lassen. Um Proteste gegen das Königspaar zu vermeiden, lädt er es auf seinen Landsitz nahe New York ein. Dort trifft Roosevelt auch auf seine entfernte Cousine Daisy (Laura Linney, "Tatsächlich ... Liebe"), die von seiner Mutter eingeladen wurde, um ihn etwas von seinen Sorgen abzulenken. Das gelingt ihr besser als erwartet, denn zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesaffäre ...

Freitag, 25. Mai 2012

MOONRISE KINGDOM (2012)

Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Roman Coppola, Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Jared Gilman, Kara Hayward, Edward Norton, Bruce Willis, Frances McDormand, Bill Murray, Tilda Swinton, Jason Schwartzman, Harvey Keitel, Seamus Davey-Fitzpatrick, Bob Balaban
 Moonrise Kingdom
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $68,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.

Sommer 1965 auf einer dünn besiedelten Insel vor Neuengland: Zwei Kinder sind ausgerissen. Der 12-jährige Sam (Jared Gilman) ist ein Waisenkind ohne Freunde und hat kurzerhand bei den Pfadfindern gekündigt, um sich mit seiner gleichaltrigen Brieffreundin Suzy (Kara Hayward), einer sich unverstanden fühlenden Tochter eines Anwalts-Ehepaars (Bill Murray und Frances McDormand), in der Wildnis eines früheren Indianergebiets zu treffen. Während die beiden die erste Liebe genießen, werden sie von den Pfadfindern um Scout Master Ward (Edward Norton, "Der unglaubliche Hulk"), dem melancholischen Polizeichef der Insel (Bruce Willis, "Looper") und Suzys Eltern gesucht. Und am Horizont zieht ein Jahrhundertsturm auf ...

Donnerstag, 24. Mai 2012

DIE TIEFSEETAUCHER (2004)

Originaltitel: The Life Aquatic with Steve Zissou
Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Noah Baumbach und Wes Anderson, Musik: Mark Mothersbaugh
Darsteller: Bill Murray, Cate Blanchett, Owen Wilson, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Anjelica Huston, Michael Gambon, Seu Jorge, Waris Ahluwalia, Bud Cort, Noah Taylor, Robyn Cohen, Matthew Gray Gubler, Seymour Cassel, Hal Yamanouchi
The Life Aquatic with Steve Zissou
(2004) on IMDb Rotten Tomatoes: 57% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $34,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 119 Minuten.

Der exzentrische Dokumentarfilmer Steve Zissou (Bill Murray, "Hyde Park am Hudson") und seine Crew wollen Jagd auf einen geheimnisvollen "Jaguarhai" machen, der Steves besten Freund gefressen hat. Da Steve dem Hai einen Sender verpassen konnte, ist die Suche nach ihm eigentlich gar nicht so aussichtslos. Allerdings kommen ihm schon vor Beginn der Expedition jede Menge Probleme dazwischen: Seine Gattin Eleanor (Anjelica Huston, "50/50") ist seiner zunehmend überdrüssig, ihr arroganter Ex-Mann Hennessey (Jeff Goldblum, "Grand Budapest Hotel"), ebenfalls ein Dokumentarfilmer, stiehlt Steve in der Fachwelt die Schau, und dann taucht auch noch der 30-jährige Ned (Owen Wilson, "Midnight in Paris") auf, der ihn mit der Nachricht überrascht, sein Sohn aus einer lange vergessenen Affäre zu sein. Um sich näher kennenzulernen, lädt Steve Ned ein, Teil seiner Crew zu werden – zum Unwillen vor allem seines eifersüchtigen deutschen Stellvertreters Klaus (Willem Dafoe, "Daybreakers"). Um die sowieso schon chaotische Konstellation noch weiter zu verkomplizieren, haben Steve und sein Finanzier Oseary Drakoulias (Michael Gambon, "Open Range") Probleme bei der Finanzierung der neuen Expedition, weshalb Steve einige Kompromisse eingehen muß. Diese umfassen unter anderem die Anwesenheit eines "Versicherungsfuzzis" (Bud Cort, "Harold und Maude") und der hochschwangeren Journalistin Jane Winslett-Richardson (Cate Blanchett, "Carol"). Zu allem Überfluß hält sich der Jaguarhai auch noch in piratenverseuchten Gewässern auf ...

Mittwoch, 23. Mai 2012

DIE ROYAL TENENBAUMS (2001)

Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Owen Wilson, Wes Anderson, Musik: Mark Mothersbaugh
Darsteller: Ben Stiller, Gene Hackman, Anjelica Huston, Gwyneth Paltrow, Bill Murray, Owen Wilson, Luke Wilson, Danny Glover, Seymour Cassel, Grant Rosenmeyer, Jonah Meyerson
The Royal Tenenbaums
(2001) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $71,4 Mio.
Die Tenenbaums sind ein Paradebeispiel für das, was man im allgemeinen als dysfunktionale Familie bezeichnet. Vater Royal (Gene Hackman), ein exzentrischer Anwalt, hatte sich 22 Jahre lang von Frau und Kindern abgesetzt. Als er nun zurückkehrt, muß er erkennen, daß seine eigentlich hochtalentierten Sprößlinge ohne Vaterfigur ziemlich vermurkst wurden. Richie (Luke Wilson) hat seine erfolgreiche Profi-Tennis-Karriere nach einem Nervenzusammenbruch auf dem Court an den Nagel gehängt und sich seitdem nicht richtig davon erholt, zumal er seit langem in seine Adoptivschwester Margot (Gwyneth Paltrow) verliebt ist; diese wiederum, eine Theater-Autorin, ist wenig glücklich verheiratet mit einem deutlich älteren Psychiater (Bill Murray); Chas ist ein Finanzgenie, aber seit dem Unfalltod seiner Frau geradezu manisch um die Sicherheit seiner beiden Söhne besorgt. Und Royals Ehefrau Ethel (Anjelica Huston) ist inzwischen mit ihrem Buchhalter Henry (Danny Glover) liiert. Kann der von seinen Verwandten nicht gerade freudig empfangene Royal sich nach seiner langen Abwesenheit wohl wieder in das familiäre Chaos einfügen und vielleicht sogar etwas wiedergutmachen?

Dienstag, 22. Mai 2012

DARJEELING LIMITED / HOTEL CHEVALIER (2007)

Regie: Wes Anderson, Drehbuch: Roman Coppola, Jason Schwartzman und Wes Anderson
Darsteller: Adrien Brody, Owen Wilson, Jason Schwartzman, Amara Karan, Anjelica Huston, Bill Murray, Barbet Schroeder, Irrfan Khan, Natalie Portman
The Darjeeling Limited
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $35,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 105 Minuten.

Die drei ungleichen, nach dem Tod ihres Vaters ein Jahr zuvor entfremdeten Brüder Francis (Owen Wilson, "Midnight in Paris"), Jack (Jason Schwartzman, "Moonrise Kingdom") und Peter (Adrien Brody, "Predators") begeben sich auf Francis' Veranlassung hin auf eine "spirituelle Reise" durch Indien, um wieder zueinander zu finden. Doch Francis hat dabei noch einen Hintergedanken, er hat nämlich ihre Mutter (Anjelica Huston, "50/50") ausfindig gemacht, die die Familie vor langer Zeit verlassen hatte, um eine Nonne zu werden – in einem indischen Kloster. Erwartungsgemäß verläuft die Reise nicht ganz frei von Zwischenfällen ...