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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 10. Juni 2021

MANOLO UND DAS BUCH DES LEBENS (2014)

Originaltitel: The Book of Life
Regie: Jorge R. Gutiérrez, Drehbuch: Doug Langdale und Jorge R. Gutiérrez, Musik: Gustavo Santaolalla
Sprecher der Originalfassung: Diego Luna, Zoe Saldana, Channing Tatum, Kate del Castillo, Ron Perlman, Christina Applegate, Hector Elizondo, Ice Cube, Danny Trejo, Carlos Alazraqui, Ana de la Reguera, Eugenio Derbez, Dan Navarro, Gabriel Iglesias, Miguel Sandoval, Cheech Marin, Sandra Echeverría, Troy Evans, Guillermo del Toro, Jorge R. Gutiérrez, Plácido Domingo
Manolo und das Buch des Lebens (2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $99,8 Mio.
FSK: 6, Dauer: 97 Minuten.
Irgendwann vor ziemlich langer Zeit, wohl im späten 19. Jahrhundert, in Mexiko: In der Ortschaft San Angel wachsen Manolo, Joaquín und María als unzertrennliche Freunde auf, wobei beide Jungs um das Herz der schönen María wetteifern – die jedoch von ihrem Vater auf eine Schule in Spanien geschickt wird. Die drei ahnen nicht, daß sie am traditionellen Tag der Toten die Aufmerksamkeit von La Muerte (in der Originalfassung gesprochen von Kate del Castillo, "Bad Boys for Life"), der gutmütigen Herrin des Reiches der Erinnerten, und ihrem ewigen Rivalen Xibalbá (Ron Perlman, "Hellboy"), dem Herrn des Reiches der Vergessenen, auf sich ziehen. La Muerte und Xibalbá gehen eine Wette ein: Wenn es Manolo gelingt, Marías Herz zu erobern, wird Xibalbá aufhören, sich in die Existenzen der Lebenden einzumischen – wenn aber Joaquín María für sich gewinnt, dann tauschen La Muerte und Xibalbá ihre Reiche. Xibalbá hat schon lange genug vom trostlosen Reich der Vergessenen, weshalb er seine Siegchancen heimlich erhöht, indem er Joaquín ein Medaillon überläßt, das diesen unverwundbar macht. So kommt es, daß Joaquín (Channing Tatum, "Logan Lucky"), als María (Zoe Saldana, "Mister Link") nach Jahren endlich nach San Angel zurückkehrt, ein gefeierter Held geworden ist, während Manolo (Diego Luna, "Rogue One") damit hadert, daß er nach dem Willen seines Vaters die Tradition der Stierkämpfer-Dynastie fortsetzen soll, obwohl er eigentlich Musiker werden und auf keinen Fall in der Arena einen Stier töten will. Dennoch scheint María Manolo zuzuneigen, weshalb Xibalbá erneut schummelt und dafür sorgt, daß Manolo im Reich der Erinnerten landet – wo ihm seine verstorbenen Familienmitglieder helfen müssen, den Weg zurück zu den Lebenden zu finden, ehe es zu spät ist …

Dienstag, 24. November 2020

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE (2014)

Regie: Robert Stromberg, Drehbuch: Linda Woolverton, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Angelina Jolie, Elle Fanning, Sharlto Copley, Lesley Manville, Imelda Staunton, Juno Temple, Brenton Thwaites, Sam Riley, Kenneth Cranham, Hannah New, Ella Purnell, Isobelle Molloy, Eleanor Worthington Cox, Vivienne Jolie-Pitt, Janet McTeer (Stimme)
Maleficent - Die dunkle Fee (2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 54% (5,7); weltweites Einspielergebnis: $759,9 Mio.
FSK: 6 (Kino/DVD) / 12 (Blu-ray/TV), Dauer: 96 / 97 Minuten.
Seit vielen Generationen sind zwei Reiche miteinander verfeindet: Die Moore werden von Feen, Baumwesen und anderen magischen Kreaturen bewohnt, während Menschen das benachbarte Königreich beherrschen. Trotz dieser langen Rivalität freunden sich die junge Fee Maleficent und der Menschenjunge Stefan an, über die Jahre werden sie enge Freunde und verlieben sich sogar ineinander. Doch der ehrgeizige Stefan, eine Waise, hat es sich in den Kopf gesetzt, irgendwann König zu werden. In dem Bestreben, das zu erreichen, hat er sich als Erwachsener (Sharlto Copley, "District 9") immer weiter von Maleficent (Angelina Jolie, "Der fremde Sohn") entfremdet – bis er sie eines Tages sogar hintergeht und ihr die Flügel abschneidet, um vom sterbenden König Henry zu seinem Nachfolger ernannt zu werden. Dieser entsetzliche Verrat verwandelt die gutmütige, freundliche Beschützerin der Moore in eine dunkle, von Rachsucht getriebene Herrscherin. Und als König Stefan und Königin Leila (Hannah New, TV-Serie "Black Sails") eine Tochter bekommen, verflucht Maleficent sie: An ihrem 16. Geburtstag soll sie sich an einer Spindel stechen und daraufhin in einen ewigen Schlaf fallen – einzig ein "Kuß wahrer Liebe" kann sie dann wieder wecken. Stefan überläßt seine Tochter daraufhin drei guten Feen, die sich fernab der Zivilisation um sie kümmern sollen. Da die Feen jedoch keine Ahnung davon haben, wie man ein menschliches Kind aufzieht, sorgt heimlich Maleficent mit ihrem Raben-Vertrauten Diaval (in menschlicher Gestalt: Sam Riley, "Das finstere Tal") dafür, daß Aurora zu einer schönen jungen Frau (Elle Fanning, "The Neon Demon") heranwächst – denn selbst die rachsüchtige dunkle Fee kann sich Auroras liebenswürdigem Wesen nicht entziehen …

Dienstag, 14. Juli 2020

GROW UP!? – ERWACHSEN WERD' ICH SPÄTER (2014)

Originaltitel: Laggies
Regie: Lynn Shelton, Drehbuch: Andrea Seigel, Musik: Benjamind Gibbard
Darsteller: Keira Knightley, Sam Rockwell: Chloë Grace Moretz, Mark Webber, Kaitlyn Dever, Jeff Garlin, Ellie Kemper, Gretchen Mol, Daniel Zovatto, Dylan Arnold, Sara Coates
 Grow Up!? - Erwachsen werd' ich später
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $2,4 Mio.
FSK: 0, Dauer: 101 Minuten.
Bei ihrem zehnjährigen Klassentreffen bemerkt Megan (Keira Knightley, "Colette"), daß sie sich doch ziemlich von ihren besten Freundinnen entfremdet hat. Man versteht sich immer noch gut, doch daß Megan nach ihrem Studium nicht wirklich weiß, was sie nun tun soll, sich ein etwas kindisches Gemüt bewahrt hat und mit ihrem Langzeit-Freund Anthony (Mark Webber, "Green Room") generell eher ziellos vor sich hinlebt, unterscheidet sie deutlich von ihren Freundinnen. Als Anthony ihr dann auf der Hochzeit ihrer Freundin Allison (Ellie Kemper, "21 Jump Street") einen Antrag machen will und beide auch noch die Paten des Kindes einer weiteren Freundin werden sollen, ergreift Megan fast panikartig die Flucht. Vor einem Supermarkt trifft sie auf die Schülerin Annika (Chloë Grace Moretz, "The Equalizer") und ihre Freunde, die sie darum bitten, Alkohol für sie zu kaufen. Megan willigt ein und merkt, daß sie sich mit den Teenagern wohler fühlt als mit ihren gleichaltrigen Freunden. Vor allem mit Annika versteht sich Megan prima, weshalb sie sie schließlich sogar bittet, eine Woche lang bei ihr und ihrem alleinerziehenden Vater Craig (Sam Rockwell, "Ganz weit hinten") wohnen zu dürfen, um einen klaren Kopf zu bekommen. Doch daß sich Megan und Craig von Anfang an sehr gut verstehen, macht Megans Selbstfindungsprozeß nicht eben einfacher …

Donnerstag, 23. Mai 2019

JOHN WICK (2014)

Regie: Chad Stahelski und David Leitch, Drehbuch: Derek Kolstad, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Mikael Nyqvist, Willem Dafoe, Adrianne Palicki, Ian McShane, Alfie Allen, Dean Winters, Daniel Bernhardt, John Leguizamo, Lance Reddick, David Patrick Kelly, Randall Duk Kim, Bridget Regan, Toby Leonard Moore, Omer Barnea, Thomas Sadoski, Clarke Peters, Kevin Nash, Bridget Moynahan
John Wick
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $88,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 101 Minuten.

Einstmals war John Wick (Keanu Reeves, "The Neon Demon") ein Auftragskiller – und zwar nicht irgendeiner, sondern ein in seiner Branche geradezu legendärer. Doch als er sich in Helen (Bridget Moynahan, "I, Robot") verliebte, zog er sich ins Privatleben zurück. Bedauerlicherweise verstarb Helen aber an einer tödlichen Krankheit, ihr letztes Geschenk an ihren Gatten war ein Hundewelpen namens Daisy. Als John eines Tages an der Tankstelle mit drei jungen, vorlauten russischen Gangstern aneinandergerät – die keine Ahnung haben, wer er ist –, brechen sie in der Nacht in sein Haus ein, stehlen sein Auto, prügeln John bewußtlos und … töten Daisy! Da so seine letzte Verbindung zu Helen vernichtet wurde, beschließt John, sich zu rächen und die Hundemörder ihrem gerechten Schicksal zuzuführen. Grundsätzlich sollte das kein Problem für eine lebende Killer-Legende wie John sein, jedoch gibt es etwas, das die Angelegenheit ganz erheblich verkompliziert: Das Ziel seiner Rache, der sadistische Iosef (Alfie Allen aus der TV-Serie "Game of Thrones"), ist der einzige Sohn von Viggo Tarasov (Mikael Nyqvist, "Mission: Impossible – Phantom Protokoll"), seines Zeichens mächtiger russischer Gangsterboß und der frühere Boß von John Wick! Da Viggo natürlich um Johns Fähigkeiten weiß, versucht er, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, doch dieser denkt gar nicht daran. Und so wirft ihm Viggo alles entgegen, was er hat – schließlich ist Iosef, so dämlich er auch ist, immer noch sein Sohn …

Mittwoch, 16. August 2017

ANNABELLE (2014)

Regie: John R. Leonetti, Drehbuch: Gary Dauberman, Musik: Joseph Bishara
Darsteller: Annabelle Wallis, Ward Horton, Alfre Woodard, Tony Amendola, Brian Howe, Kerry O'Malley, Eric Ladin, Ivar Brogger, Gabriel Bateman, Joseph Bishara
Annabelle
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 28% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $257,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 99 Minuten.

USA, 1970: Mia (Annabelle Wallis, "Die Mumie") und John Gordon (Ward Horton) freuen sich riesig, als Mia schwanger wird. Zur Feier des Tages schenkt John seiner Ehefrau eine seltene Porzellanpuppe, die ihre sorgfältig gehegte Sammlung vervollständigt. Doch das Familienglück ist nicht von Dauer, denn eines Nachts ermorden Satanisten ihre Nachbarn und anschließend dringen sie auch bei den Gordons ein, wo sie Mia schwer verletzen, ehe sie von der Polizei zur Strecke gebracht werden können – wobei eine Satanistin die neue Puppe in der Hand hat, als sie stirbt. Das ungeborene Baby kann derweil gerettet werden, doch Mia ist fortan bettlägerig – und wird schon bald von seltsamen Geräuschen und anderen unerklärlichen Geschehnissen im Haus verstört. Und irgendwie scheint immer die Puppe in der Nähe zu sein …

Dienstag, 23. Mai 2017

THE MISSING (TV-Serie, 2014, 1. Staffel)

Regie: Tom Shankland, Drehbuch: Harry und Jack Williams, Musik: Dominik Scherrer
Darsteller: James Nesbitt, Tchéky Karyo, Frances O'Connor, Jason Flemyng, Saïd Taghmaoui, Anastasia Hille, Arsher Ali, Ken Stott, Émilie Dequenne, Titus De Voogdt, Eric Godon, Astrid Whettnall, Jean-François Wolff, Anamaria Marinca, Johan Leysen, Diana Quick, Joséphine de La Baume, Oliver Hunt
 The Missing
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (8,4); FSK: 16, Dauer: 480 Minuten.
Samstag, 1. Juli 2006: Kurz bevor am Abend bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland das Viertelfinale Brasilien gegen Frankreich ansteht, strandet die britische Familie Hughes auf der Fahrt in den Urlaub als Folge einer Autopanne in der französischen Kleinstadt Chalons du Bois. Eigentlich halb so wild, immerhin finden sie Unterkunft in der netten kleinen Pension von Sylvie Deloix (Astrid Whettnall, "In the Name of the Son") und ihrem Mann Alain (Jean-François Wolff, "Das brandneue Testament") und während die Franzosen in einer nahegelegenen Poolbar allesamt gebannt das Fußballspiel verfolgen, kann der fünfjährige Ollie (Oliver Hunt) mit seinem Vater Tony (James Nesbitt, Zwerg Bofur in "Der Hobbit") ausgiebig und völlig ungestört seiner Schwimmleidenschaft nachgehen. Als Tony an der überfüllten Bar Getränke kaufen will, verliert er im Gedränge Ollie – und findet ihn nicht wieder! Als eine ausführliche Suchaktion der lokalen Polizei keinen Erfolg zeitigt, geht man davon aus, daß Ollie wohl entführt wurde. Der erfahrene Spezialist Julien Baptiste (Tchéky Karyo, "Belle und Sebastian") übernimmt die Ermittlungen, doch trotz vielversprechender Spuren bleibt Ollie verschwunden. Acht Jahre später taucht Tony Hughes wieder in Chalons du Bois auf, da er im Internet ein Foto gefunden hat, auf dem jemand Ollies unverwechselbaren Schal trägt, den dieser bei seinem Verschwinden dabei hatte. Für die Polizei und speziell den vor der Wiederwahl stehenden Ermittlungsrichter Georges (Eric Godon, "Nichts zu verzollen") reicht das nicht aus, um den Fall wieder zu öffnen, doch der inzwischen pensionierte Julien glaubt Tony und hilft ihm bei weiteren Nachforschungen zum Schicksal des kleinen Ollie …

Donnerstag, 19. November 2015

REALITY (2014)

Originaltitel: Réalité
Regie, Drehbuch und Musik (und Schnitt und Kamera): Quentin Dupieux
Darsteller: Alain Chabat, Jon Heder, Jonathan Lambert, Kyla Kenedy, Élodie Bouchez, John Glover, Eric Wareheim, Matt Battaglia, Lola Delon, Roxane Mesquida, Michel Hazanavicius
 Réalité
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 64% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 91 Minuten.
Jason Tantra (Alain Chabat, Julius Cäsar in "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra") arbeitet als Kameramann bei einer TV-Kochshow, will aber als Regisseur und Autor einen eigenen Film drehen. Als er seine Idee dem Produzenten Bob Marshal (Jonathan Lambert, "Das verflixte 3. Jahr"), für den er früher gearbeitet hat, pitcht, ist dieser begeistert von der Story über auf der ganzen Welt bösartig werdende TV-Geräte, die ihre Zuschauer Tag für Tag dümmer machende (und schließlich tötende) Strahlen aussenden … Nur eines fehlt Bob noch, damit er den Film bewilligt: Jason muß ihm innerhalb zweier Tage eine Aufnahme des perfekten schmerzerfüllten Stöhnens besorgen, mit dem die TV-Opfer qualvoll aus dem Leben scheiden sollen. Bob muß sich parallel mit dem eigenwilligen Ex-Dokumentarfilmer Zog (John Glover, Lionel Luther in der TV-Serie "Smallville") herumschlagen, dessen extravagantes Spielfilmdebüt vielversprechend wirkt, Bob aber auch jede Menge Nerven kostet. Der Moderator der oben erwähnten Kochshow, Denis (Jon Heder, "Napoleon Dynamite"), hat derweil andere Probleme: Er leidet seit Tagen unter einem unerträglichen Juckreiz und fast seinen ganzen Körper bedeckenden Ausschlägen – die außer ihm aber niemand sieht! Und dann wäre da noch ein kleines Mädchen namens Reality (Kyla Kenedy, Mika in der 4. Staffel der TV-Serie "The Walking Dead"), das in den Innereien eines von ihrem Vater bei der Jagd erlegten Wildschweins eine komplett unverdaute Videokassette findet …

Donnerstag, 27. August 2015

THERAPIE FÜR EINEN VAMPIR (2014)

Regie und Drehbuch: David Rühm, Musik: Bernd und Stefan Jungmair
Darsteller: Tobias Moretti, Jeanette Hain, Dominic Oley, Cornelia Ivancan, Karl Fischer, David Bennent, Erni Mangold, Lars Rudolph, Anatole Taubman
Therapie für einen Vampir
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 87 Minuten.

Wien, 1932: Graf Geza von Közsnöm (Tobias Moretti, "Jud Süß – Film ohne Gewissen") ist zu Tode gelangweilt. Er hat in seinen eigenen Worten  alles gesehen und alles erlebt, seine Gattin Elsa (Jeanette Hain, "Poll") nervt ihn mit ihrer Ichbezogenheit schon seit Jahren und sogar das Essen ödet ihn einfach nur noch an. Hilfe sucht der Graf bei einem Psychoanalytiker namens Sigmund Freud (Karl Fischer, "Gloomy Sunday"), der die unglaublichen Geschichten seines neuen Patienten fasziniert notiert. Was er nicht ahnt: So verrückt ist der Graf gar nicht … dafür ist er ein Vampir! In Dr. Freuds Praxis findet der Graf tatsächlich neue Lebenslust, allerdings auf gänzlich andere Art und Weise, als man meinen könnten. Ein Gemälde dort zeigt des Grafen große Liebe Nadilla, die vor Jahrhunderten starb, ihm aber versprach, eines Tages wiedergeboren zu werden. Als Graf Geza erfährt, daß das Gemälde die Freundin des Künstlers Viktor (Dominic Oley) zeigt, der für Dr. Freud die Träume und sexuellen Phantasien seiner Patienten illustriert, sucht er den jungen Mann sofort auf. Und in der Tat: Viktors selbstbewußte Freundin Lucy (Cornelia Ivancan, TV-Serie "CopStories") ist Nadillas Ebenbild. Während der Graf Lucy auf sein Anwesen bringt, um mithilfe eines Rituals ihre wahre Natur als Nadilla zum Vorschein zu bringen, schickt er seine Frau Elsa zu Viktor, der sie porträtieren soll – denn Vampire haben bekanntlich kein Spiegelbild, und da Elsa vergessen hat, wie sie aussieht, würde sie alles tun, um endlich wieder in ihr eigenes Gesicht zu blicken …

Freitag, 12. Juni 2015

KISS THE COOK – SO SCHMECKT DAS LEBEN! (2014)

Originaltitel: Chef
Regie und Drehbuch: Jon Favreau
Darsteller: Jon Favreau, John Leguizamo, Sofía Vergara, Emjay Anthony, Scarlett Johansson, Dustin Hoffman, Bobby Cannavale, Oliver Platt, Amy Sedaris, Jose C. Hernandez "Perico", Robert Downey Jr.
Chef
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $50,4 Mio.
FSK: 6, Dauer: 114 Minuten.

Carl Casper (Jon Favreau, "Iron Man 3") war einst der angesagte neue Koch in Los Angeles schlechthin. Zehn Jahre später ist er immerhin Chefkoch des erfolgreichsten Restaurants der Stadt, allerdings hält dessen konservativer Besitzer Riva (Dustin Hoffman, "Barney's Version") Carl an der kurzen Leine: Er soll gefälligst immer die bewährte Speisekarte anbieten, die das Restaurant so beliebt gemacht hat. Aus Rivas Sicht nachvollziehbar, allerdings kann Carl so seine Kreativität kaum noch ausleben. Als das zu einer richtig miesen Kritik des einflußreichen Foodbloggers Ramsey Michel (Oliver Platt, "X-Men: Erste Entscheidung") samt anschließender öffentlicher Twitter-Schlammschlacht führt, steht Carl unvermittelt ohne Job da. Nach einigem Zögern entscheidet er sich, eine alte Idee seiner Ex-Frau Inez (Sofía Vergara, "Machete Kills") aufzugreifen und einen Foodtruck zu starten, in dem er und sein loyaler Kollege Martin (John Leguizamo, "The Happening") selbst kreierte, kubanisch geprägte Speisen anbieten. So ganz nebenbei ergibt sich bei der Fahrt mit dem Foodtruck von Chicago zurück nach L.A. für Carl auch die Chance, die Beziehung zu seinem bei der Mutter lebenden, die Sommerferien aber bei ihm verbringenden zehnjährigen Sohn Percy (Emjay Anthony, "Die Bestimmung – Insurgent") zu intensivieren …

Mittwoch, 27. Mai 2015

THE GUEST (2014)

Regie: Adam Wingard, Drehbuch: Simon Barrett, Musik: Steve Moore
Darsteller: Dan Stevens, Maika Monroe, Brendan Meyer, Lance Reddick, Sheila Kelley, Leland Orser, Tabatha Shaun, Chase Williamson, Joel David Moore, Ethan Embry, AJ Bowen
The Guest
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $2,7 Mio.
FSK: 18, Dauer: 100 Minuten.
Familie Peterson trauert um den ältesten Sohn Caleb, der als US-Soldat im Einsatz getötet wurde. Als einige Zeit später ein gutaussehender junger Mann namens David (Dan Stevens) vor der Tür steht, der erzählt, er habe mit Caleb gedient, sei gut mit ihm befreundet gewesen und habe dem Sterbenden versprochen, sich um seine Familie zu kümmern, bietet ihm Laura (Sheila Kelley, "Tage wie dieser …") sofort an, ein paar Tage zu bleiben und im Zimmer ihres gefallenen Sohnes zu übernachten. Lauras Ehemann Spencer (Leland Orser, "Alien – Die Wiedergeburt") ist von dem eigenmächtigen Angebot zunächst wenig begeistert, lernt David jedoch schnell als angenehmen Saufkumpan zu schätzen. Der jüngste Sohn Luke (Brendan Meyer, Hauptdarsteller der kanadischen Teenie-Sitcom "Mr. Young") himmelt David regelrecht an, nachdem ihm dieser gegen einige Rüpel aus seiner Highschool geholfen hat; lediglich die 20-jährige Tochter Anna (Maika Monroe, "It Follows") bleibt dem geheimnisvollen Fremden gegenüber skeptisch. Dennoch fügt sich der äußerst hilfsbereite David gut in die Familie ein und so werden aus wenigen Tagen Aufenthalt mehrere Wochen, auch Anna kann sich dem Charisma des stets zuvorkommenden David irgendwann nicht mehr verschließen – doch dann hört sie zufällig eine Telefonat Davids mit und beschließt, etwas über dessen Vergangenheit zu recherchieren. Eine folgenschwere Entscheidung, die eine ganze Kette fataler Geschehnisse in Gang setzt …

Donnerstag, 14. Mai 2015

DAS VERSPRECHEN EINES LEBENS (2014)

Originaltitel: The Water Diviner
Regie: Russell Crowe, Drehbuch: Andrew Anastasios und Andrew Knight, Musik: David Hirschfelder
Darsteller: Russell Crowe, Olga Kurylenko, Yilmaz Erdogan, Cem Yilmaz, Jai Courtney, Dylan Georgiades, Ryan Corr, James Fraser, Ben O'Toole, Jacqueline McKenzie, Isabel Lucas, Steve Bastoni, Damon Herriman
The Water Diviner
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $38,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 112 Minuten.

Das idyllische Leben der australischen Farmerfamilie Connor findet ein jähes Ende, als der Erste Weltkrieg ausbricht und die drei Söhne der Familie als Soldaten in Europa ins Feld ziehen – wo sie nach der verheerenden Schlacht von Gallipoli in der Türkei allesamt als gefallen gelten. Als nach dem Krieg Mutter Eliza (Jacqueline McKenzie, "Deep Blue Sea") ihrem Leben, von der Trauer überwältigt, ein Ende setzt, macht sich Witwer Joshua (Russell Crowe, "Robin Hood") – in seiner Heimat bekannt dafür, versteckte Wasserquellen im Wüstenboden zu finden – auf den Weg nach Europa. Dort will er auf dem Schlachtfeld die sterblichen Überreste seiner Söhne finden und sie zuhause neben dem Grab ihrer Mutter beerdigen – angesichts von etwa 100.000 Toten dieser Schlacht ein schier hoffnungsloses Unterfangen, das durch die Bürokratie der britischen Besatzer zusätzlich erschwert wird. Doch Joshua denkt nicht daran, aufzugeben; schließlich findet er mit Hilfe des türkischen Majors Hasan (Yilmaz Erdogan, "Es war einmal in Anatolien") heraus, daß sein ältester Sohn Art (Ryan Corr, "Wolf Creek 2") in den türkischen Aufzeichnungen als Kriegsgefangener geführt wird und somit tatsächlich noch leben könnte! Die einstigen Lager sind inzwischen allerdings aufgelöst, das ganze Land versinkt im Chaos und überall brechen schwere Kämpfe zwischen Türken und Griechen auf …

Dienstag, 12. Mai 2015

HAMATORA – THE ANIMATION (TV-Serie, 2014, Episoden 1-3)

Eigentlich bespreche ich ja auf "Der Kinogänger" Nomen est omen – nur Filme, aber wenn mir (wie in diesem Fall von Kazé Anime) ein Rezensionsexemplar zugesandt wird, schrecke ich natürlich auch nicht vor einer TV-Serie zurück. Zumal, wenn es sich nur um die ersten drei Folgen handelt und der Zeitaufwand somit nicht größer ist als bei einem Kinofilm.

Regie: Seiji Kishi und Hitoshi Kimura, Drehbuch: Tōka Machida und Jun Kumagi, Musik: Makoto Yoshimori
 Hamatora the Animation
(2014) on IMDb FSK: 12, Dauer: 70 Minuten.
Der 17-jährige Nice ist ein ziemlich fauler Teenager, der es sich am liebsten einfach gut gehen läßt. Murasaki ist vier Jahre älter und ziemlich das Gegenteil von Nice: ein fleißiger und betont verantwortungsbewußter junger Mann. Gemeinsam führen die beiden die Detektei Hamatora in Yokohama. Was sie dazu befähigt? Sie sind sogenannte Minimum Holder – Besitzer eines "Minimum-Gens", das ihnen eine übermenschliche Fähigkeit verleiht. Bei Nice handelt es sich um Schallgeschwindigkeit, bei Murasaki um gewaltige Greifkraft. Doch sind sie bei weitem nicht die einzigen Minimum Holder, und so treffen sie bei ihren Aufträgen immer wieder auf andere übermenschlich Begabte – und auf einen Serienmörder, der Minimum Holder grausam tötet und ihnen die Gehirne entfernt …

Freitag, 24. April 2015

WYRMWOOD: ROAD OF THE DEAD (2014)

Regie: Kiah Roache-Turner, Drehbuch: Tristan und Kiah Roache-Turner, Musik: Michael Lira
Darsteller: Jay Gallagher, Bianca Bradey, Leon Burchill, Berynn Schwerdt, Keith Agius, Luke McKenzie, Cain Thompson, Yure Covich, Meganne West, Catherine Terracini
Wyrmwood
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 18; Dauer: 98 Minuten.
 In der einen Sekunde leben die Australier noch ganz normal ihr tägliches Leben vor sich hin – in der nächsten verwandeln sich die meisten von ihnen unvermittelt in zombieartige Infizierte und gieren nach dem Fleisch der wenigen Überlebenden. Zu denen zählen Familienvater Barry (Jay Gallagher) und seine Schwester Brooke (Bianca Bradey), die allerdings zunächst getrennt sind. Während Barry versucht, zu Brookes Wohnort zu kommen und dabei auf einige weitere Überlebende trifft, droht seiner Schwester ein schlimmes Schicksal: Da sie immun gegen die "Zombifizierung" ist, wurde sie vom Militär festgenommen und in die Hände eines exzentrischen Arztes (Berynn Schwerdt) gegeben, der sie ebenso wie einige Leidensgenossen für äußerst fragwürdige medizinische Experimente mißbraucht. Die scheinen bei ihr allerdings unerwartete Resultate zu zeitigen …

Mittwoch, 22. April 2015

KINGSMAN: THE SECRET SERVICE (2014)

Regie: Matthew Vaughn, Drehbuch: Jane Goldman, Matthew Vaughn, Musik: Henry Jackman und Matthew Margeson
Darsteller: Colin Firth, Taron Egerton, Samuel L. Jackson, Sir Michael Caine, Mark Strong, Sophie Cookson, Sofia Boutella, Samantha Womack, Geoff Bell, Nicholas Banks, Nicholas Agnew, Jack Cutmore-Scott, Rowan Polonski, Tom Prior, Fiona Hampton, Björn Floberg, Hanna Alström, Jack Davenport, Mark Hamill
Kingsman: The Secret Service
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $414,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 129 Minuten.

Gary Unwin (Taron Egerton), genannt "Eggsy", ist eigentlich ein sehr talentierter junger Mann, doch aus Sorge um seine Mutter – die den frühen Tod ihres Mannes nie verwunden hat und nun mit einem brutalen Gangster zusammenlebt – nutzt er seine Möglichkeiten nicht, sondern bleibt bei ihr in einem heruntergekommenen Londoner Vorort. Als er sich eines Tages wieder einmal mit den Schergen seines Stiefvaters anlegt und in der Folge im Gefängnis landet, zieht Eggsy seinen letzten Trumpf: Er ruft eine Telefonnummer an, die ihm ein eleganter Gentleman vor vielen Jahren für den Notfall überreicht hat, als er Eggsys Mutter vom Tod ihres Gatten in Kenntnis setzte. Und der Anruf wirkt Wunder: In Windeseile ist Eggsy wieder frei und wird von besagtem Gentleman abgeholt, der sich ihm als Harry Hart (Colin Firth, "Dame, König, As, Spion") vorstellt, Inhaber eines traditionsreichen Schneidergeschäfts. Allerdings ist das nur eine Tarnidentität, denn in Wirklichkeit ist dieser Harry Hart – wie einst Eggsys Vater – ein britischer Geheimagent, ein "Kingsman". Harry bietet Eggsy an, ihn auszubilden, damit er ebenfalls in die Organisation aufgenommen werden kann. Der akzeptiert, doch das Auswahlverfahren der Kingsmen ist richtig hart. Während der junge Mann und seine Konkurrenten verbissen um einen freigewordenen Platz als Geheimagent kämpfen, bekommt es Harry mit dem mysteriösen Verschwinden zahlreicher Prominenter rund um die Welt zu tun – und mit dem hemdsärmeligen Milliardär Valentine (Samuel L. Jackson, "Django Unchained"), der sich als Wohltäter gibt, aber finstere Hintergedanken hegt …

Freitag, 17. April 2015

AMERICAN SNIPER (2014)

Regie: Clint Eastwood, Drehbuch: Jason Hall
Darsteller: Bradley Cooper, Sienna Miller, Luke Grimes, Jake McDorman, Sammy Sheik, Mido Hamada, Eric Close, Navid Negahban, Max Charles, Kyle Gallner, Cory Hardrict, Kathe Mazur, Brian Hallisay, Ben Reed, Assaf Cohen, Jonathan Groff, Owain Yeoman, Jason Hall
American Sniper
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $547,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 132 Minuten.

Der Texaner Chris Kyle (Bradley Cooper, "American Hustle"), von einem strengen Vater religiös-konservativ erzogen, verbringt sein Leben als rodeoreitender Möchtegern-Cowboy, ohne einen echten Lebensplan zu haben. Erst als er 1998 in den Nachrichten von zwei Bombenanschlägen auf US-Botschaften in Afrika erfährt, glaubt er zu wissen, was zu tun ist: Er meldet sich zum Militär und beginnt, obwohl älter als die meisten anderen Anwärter, das harte Training der Navy Seals. Tatsächlich übersteht er es, und aufgrund seiner Fähigkeiten mit Schußwaffen wird er zum Scharfschützen ausgebildet. Auch privat läuft es rund für Chris, als er die hübsche Taya (Sienna Miller, "G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra") kennenlernt und wenig später heiratet. Doch dann finden die Terroranschläge des 11. September 2001 statt und während Taya schwanger ist, wird Chris im Irak-Krieg eingesetzt, wo er bald als meisterhafter Scharfschütze mit dem Ehrennamen "Legende" gefeiert respektive gefürchtet wird …

Donnerstag, 26. März 2015

A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT (2014)

Regie und Drehbuch: Ana Lily Amirpour
Darsteller: Sheila Vand, Arash Marandi, Mozhan Marnó, Dominic Rains, Marshall Manesh, Rome Shadanloo, Milad Eghbali, Pej Vahdat
A Girl Walks Home Alone at Night
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (8,0); weltweites Einspielergebnis: $0,6 Mio.
FSK: 12; Dauer: 100 Minuten.
In der (fiktiven) heruntergekommenen iranischen Industriestadt Bad City lebt der junge Arash (Arash Marandi) mit seinem Vater in einer kleinen Wohnung. Arashs ganzer Stolz ist sein Auto, auf dessen Kauf er über sechs Jahre lang konsequent hingespart hat. Eines Tages nimmt ihm Saeed (Dominic Rains, TV-Serie "Flash Forward"), ein selbstverliebter Drogendealer und Zuhälter in Jogginghosen und mit Pac-Man-Tätowierung am Hals, den Wagen weg – als eine Bezahlung für die hohen Schulden, die Arashs seit dem Tod seiner Ehefrau drogensüchtiger Vater bei ihm hat. Wenig später scheint Arash doch das Glück zuzulächeln, als er nach einem zufälligen Aufeinandertreffen mit einer geheimnisvollen Schönheit (Sheila Vand, "Argo") Saeeds krumme Geschäfte übernimmt. Im Anschluß an eine wilde Party in einem Nachtclub trifft Arash in ziemlich drogenvernebeltem Zustand erneut auf die junge Frau, die – wie sich herausstellt – ein einsamer Vampir ist …

Donnerstag, 19. März 2015

BAYMAX – RIESIGES ROBOWABOHU (2014)

Originaltitel: Big Hero 6
Regie: Don Hall und Chris Williams, Drehbuch: Jordan Roberts, Daniel Gerson und Robert L. Baird, Musik: Henry Jackman
Sprecher der deutschen Synchronfassung: Amadeus Strobl, Bastian Pastewka, Daniel Fehlow, Andreas Bourani, Nora Hütz, Daniel Zillmann, Maria Hönig, Vera Teltz, Ronald Nitschke, Peter Flechtner
Big Hero 6
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $657,9 Mio.
FSK: 6, Dauer: 102 Minuten.

Irgendwann in der nicht allzu fernen Zukunft lebt der 14-jährige Hiro Hamada in einer Metropole namens San Fransokyo. Hiro, der seit dem Tod der Eltern mit seinem älteren Bruder Tadashi bei seiner Tante Cass lebt, ist ein ziemlich typischer Teenager: rebellisch, vorlaut, aber auch ungemein gewitzt. Genauer gesagt ist er sogar ein kleines Genie, das sich mit selbstgebauten Mini-Robotern bei illegalen Roboter-Kämpfen Geld dazuverdient. Da er auf diese Weise auf die schiefe Bahn zu geraten droht, versucht ihm der besorgte Tadashi die Universität schmackhaft zu machen, an der er Teil des hochmodernen Robotik-Programms ist. Anfangs ist Hiro noch skeptisch, doch schnell ist er begeistert von dem, was Tadashi und seine Freunde unter der Führung von Professor Callaghan entwickeln. Letzterer bietet Hiro sogar einen Platz in seinem Team an  jedoch wirft wenig später ein schreckliches Unglück genau am Tag seines ersten großen wissenschaftlichen Triumphes den jungen Mann vollends aus der Spur. Bis er zufällig auf einen versteckten Prototyp des von Tadashi entwickelten Sanitätsroboters Baymax stößt. Durch den liebenswerten Roboter erfährt Hiro auch, daß besagtes Unglück in Wirklichkeit wohl ein gezielter Anschlag war, um seine Erfindung zu stehlen – und so machen sich Hiro, Baymax und vier weitere Robotik-Studenten aus Tadashis Gruppe auf, um den oder die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen …

Dienstag, 17. März 2015

SELMA (2014)

Regie: Ava DuVernay, Drehbuch: Paul Webb
Darsteller: David Oyelowo, Tom Wilkinson, Carmen Ejogo, André Holland, Tim Roth, Stephan James, Tessa Thompson, Giovanni Ribisi, Colman Domingo, Omar Dorsey, Wendell Pierce, Dylan Baker, Cuba Gooding Jr., Common, Alessandro Nivola, Lorraine Toussaint, Nigél Thatch, Stan Houston, Ruben Santiago-Hudson, Niecy Nash, LaKeith Stanfield, Ledisi Young, Jeremy Strong, Tara Ochs, E. Roger Mitchell, Oprah Winfrey, Martin Sheen, Stephen Root
Selma
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 99% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $67,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 128 Minuten.

Die USA Mitte der 1960er Jahre: Unter den Präsidenten Kennedy und Johnson (Tom Wilkinson, "Michael Clayton") hat die schwarze Bürgerrechtsbewegung wichtige Erfolge feiern können, doch echte Gleichberechtigung ist noch immer weit entfernt. Ganz besonders gilt das für die Südstaaten, in denen die neuen Gesetze und Vorschriften häufig von den weißen Politikern und Beamten nach Herzenslust ignoriert oder umgangen werden. Ein Musterbeispiel dafür ist die Kleinstadt Selma in Alabama, in der die schwarze Bevölkerungsmehrheit sehr hartnäckig durch albernste Anforderungen für die Eintragung in das Wählerregister ("Nennen Sie die Namen aller 67 Amtsrichter in Alabama!") davon abgehalten wird, ihr durch Johnsons "Voting Rights Act" garantiertes Wahlrecht auszuüben. Zusätzlich zu den lokalen, bislang fruchtlosen Protesten wird daher der erst kurz zuvor mit dem Friedensnobelpreis geehrte Anführer der gewaltlosen Protestbewegung nach Selma eingeladen: Dr. Martin Luther King (David Oyelowo, "Der Butler"). Obwohl sich nicht alle vor Ort einig über das genaue weitere Vorgehen sind, soll schließlich ein Protestmarsch von Selma in die Landeshauptstadt Montgomery für mediale Aufmerksamkeit und damit auch politischen Druck sorgen. Gouverneur Wallace (Tim Roth, "Pulp Fiction") und der Sheriff von Selma, Jim Clark (Stan Houston, "Devil's Knot"), wollen das aber mit aller Macht verhindern …

Mittwoch, 4. März 2015

INHERENT VICE – NATÜRLICHE MÄNGEL (2014)

Regie und Drehbuch: Paul Thomas Anderson, Musik: Jonny Greenwood
Darsteller: Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Katherine Waterston, Benicio del Toro, Owen Wilson, Reese Witherspoon, Joanna Newsom, Martin Short, Maya Rudolph, Hong Chau, Eric Roberts, Jena Malone, Martin Donovan, Sasha Pieterse, Peter McRobbie, Keith Jardine, Jefferson Mays, Elaine Tan, Jeannie Berlin, Serena Scott Thomas, Michael Kenneth Williams, Michelle Sinclair, Wilson Bethel, Anders Holm
Inherent Vice
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $14,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 148 Minuten.

Los Angeles, 1970: Larry "Doc" Sportello (Joaquin Phoenix, "Hotel Ruanda") ist Privatdetektiv und ein leidenschaftlicher Kiffer. Man möchte meinen, daß Letzteres für Ersteres nicht gerade zuträglich ist, doch tatsächlich hat er so einiges zu tun. Dafür, daß Doc in einen ziemlichen Schlamassel gerät, der eigentlich mindestens eine Nummer zu groß für ihn ist, ist primär seine Ex-Freundin Shasta (Katherine Waterston, "Taking Woodstock") verantwortlich. Die informiert Doc nämlich darüber, daß sie von der Frau ihres Geliebten – dem reichen Immobilientycoon Michael Z. Wolfmann (Eric Roberts, "Express in die Hölle") – und deren Liebhaber aufgefordert wurde, ihnen bei einem Komplott gegen Wolfmann zu helfen. Kurz nachdem Doc dies erfahren hat, verschwinden sowohl Wolfmann als auch Shasta scheinbar spurlos. Unterdessen erhält der Privatdetektiv weitere Aufträge, so soll er beispielsweise im Auftrag dessen vermeintlicher Witwe (Jena Malone, "Die Tribute von Panem – Catching Fire") den angeblichen Tod des Surfer-Saxophonisten Coy Harlingen (Owen Wilson, "Midnight in Paris") überprüfen. Und irgendwie scheinen all seine neuen Fälle mit Michael Z. Wolfmann in Zusammenhang zu stehen. Das ruft auch den mit Doc nicht wirklich befreundeten Detective "Bigfoot" Bjornsen (Josh Brolin, "True Grit"), das FBI sowie die Staatsanwaltschaft – in Person von Docs aktueller Freundin Penny Kimball (Reese Witherspoon, "Wasser für die Elefanten") – auf den Plan …

Donnerstag, 26. Februar 2015

INTO THE WOODS (2014)

Regie: Rob Marshall, Drehbuch: James Lapine, Songs: Stephen Sondheim
Darsteller: Emily Blunt, James Corden, Anna Kendrick, Meryl Streep, Lilla Crawford, Daniel Huttlestone, Chris Pine, Tracey Ullman, Johnny Depp, Mackenzie Mauzy, Billy Magnussen, Christine Baranski, Lucy Punch, Tammy Blanchard, Annette Crosbie, Frances de la Tour
Into the Woods
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $212,9 Mio.
FSK: 6, Dauer: 125 Minuten.

Eigentlich leben der Bäcker (James Corden, "One Chance") und seine schöne Frau (Emily Blunt, "Edge of Tomorrow") ein sehr zufriedenes Leben am Rande des Zauberwalds, nur eines fehlt ihnen zu ihrem Glück: ein Kind. Eines Tages erfahren sie, warum es einfach nicht klappen will: Ihre Nachbarin, die böse Hexe (Meryl Streep, "Glaubensfrage"), hat den Vater des Bäckers und all seine männlichen Nachfahren verflucht, nachdem der ihr einige Zauberbohnen stahl und sie damit (unwissentlich) ihrer Jugend und Schönheit beraubte. Damit die Hexe den Fluch wieder aufhebt, soll ihr der Bäcker innerhalb der nächsten zwei Tage vier Dinge bringen: eine schneeweiße Kuh, einen blutroten Umhang, maisgelbes Haar und Schuhe aus Gold. Da trifft es sich gut, daß sich im Zauberwald auch Cinderella (Anna Kendrick, "The Voices"), Rapunzel (MacKenzie Mauzy) und Rotkäppchen (Lilla Crawford) aufhalten sowie der junge Hans (Daniel Huttlestone, "Les Misérables"), der die alte, weiße Kuh seiner Mutter verkaufen soll …