Montag, 11. Mai:
One, 20.15 Uhr: "Maurice" (1987)
Das OSCAR-nominierte britische romantische Drama von James Ivory ("Was vom Tage übrig blieb") nach einem Roman von E. M. Forster ("Zimmer mit Aussicht") erzählt von dem aus der britischen Oberschicht stammenden Studenten Maurice Hall (James Wilby, "Gosford Park"), der sich im frühen 20. Jahrhundert in seinen adligen Kommilitonen Clive (Hugh Grant) verliebt und so seine Homosexualität entdeckt - eine echte romantische Beziehung lehnt Clive jedoch mit Blick auf die gesellschaftlichen Konventionen ab. Auch Maurice versucht, seine Neigungen zu unterdrücken, doch als er Jahre später bei Clive und seiner Familie zu Gast ist, trifft er auf den jungen Jagdaufseher Alec (Rupert Graves, "V wie Vendetta") ... Rückblickend gilt "Maurice" als wegweisend, da er das Thema Homosexualität als einer der ersten großen Filme offen und empathisch behandelte und somit für viele in dieser Zeit aufwachsende Homosexuelle ein prägendes Ereignis hinsichtlich der eigenen Akzeptanz war.
Arte, 20.15 Uhr: "Jesse James - Mann ohne Gesetz" (1939)
Tyrone Power ("Im Zeichen des Zorro") spielt die Titelrolle des berühmt-berüchtigten Outlaws Jesse James in Henry Kings ("Der Seeräuber") sich nicht allzu eng an die historische Realität haltendem Western-Klassiker; Henry Fonda agiert als Jesses älterer Bruder Frank.
Pro 7, 23.45 Uhr: "Renfield" (2023)
In Chris McKays ("The Tomorrow War") recht positiv rezensierter Horrorkomödie wird die altbekannte Geschichte von Vampirfürst Dracula (Nicolas Cage) aus der Perspektive seines eher unfreiwilligen Handlangers Renfield (Nicholas Hoult) erzählt. Da dieser seiner jahrzehntelangen Tätigkeit zunehmend überdrüssig wird, sucht er Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe und verliebt sich in die taffe Verkehrspolizistin Rebecca (Awkwafina).
Außerdem:
Venom: Let There Be Carnage (mittelmäßiger zweiter Teil der Antihelden-Trilogie mit Tom Hardy und Michelle Williams; 22.15 Uhr im ZDF)