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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 30. Juli 2020

DER NUSSKNACKER UND DIE VIER REICHE (2018)

Originaltitel: The Nutcracker and the Four Realms
Regie: Lasse Hallström und Joe Johnston, Drehbuch: Ashleigh Powell, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Mackenzie Foy, Keira Knightley, Helen Mirren, Matthew Macfadyen, Jayden Fowora-Knight, Morgan Freeman, Ellie Bamber, Tom Sweet, Anna Madeley, Richard E. Grant, Eugenio Derbez, Omid Djalili, Meera Syal, Jack Whitehall, Misty Copeland, Sergei Polunin, Gustavo Dudamel
 Der Nussknacker und die vier Reiche (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 32% (5,1); weltweites Einspielergebnis: $174,0 Mio.
FSK: 0, Dauer: 100 Minuten.
Es ist ein trauriges Weihnachtsfest für die Familie Stahlbaum im viktorianischen London, denn es ist das erste, seit Marie (Anna Madeley, "Brügge sehen … und sterben?") gestorben ist. Während ihr Ehemann Benjamin (Matthew Macfadyen, "Stolz und Vorurteil") versucht, für seine drei Kinder stark zu sein und alles mehr oder weniger seinen gewohnten Gang nehmen zu lassen, hat vor allem die mittlere Tochter Clara (Mackenzie Foy, "Black Beauty") ihre Probleme damit. Sie sieht nicht ein, warum sie den Anschein wahren soll, wo sie doch viel lieber mit ihrer Trauer alleine sein will. Entsprechend widerwillig geht sie mit zu der großen Party ihres als Erfinder reich gewordenen Patenonkels Drosselmeyer (Morgan Freeman, "Oblivion"), zu der die feine Gesellschaft der Stadt geladen ist. Doch im beeindruckenden Anwesen ihres Patenonkels gelangt sie durch einen Tunnel in ein magisches Reich, und es stellt sich heraus, daß hier ihre Mutter eine Maschine baute, mit der sie Spielzeug zum Leben erweckte! Doch weil "Königin Marie" ihre Märchenwelt irgendwann nicht mehr besuchte, kam es zu Schwierigkeiten: Wie die Zuckerfee (Keira Knightley, "Niemandsland") Clara erläutert, wollte Mutter Ingwer (Helen Mirren, "Trumbo") die Macht über die vier Reiche an sich reißen. Das scheiterte, doch Mutter Ingwer bleibt eine Gefahr für die Märchenwelt, und nur Clara kann alle retten, wenn sie den Schlüssel zu der Maschine ihrer Mutter findet …

Dienstag, 23. April 2019

TRUMBO (2015)

Regie: Jay Roach, Drehbuch: John McNamara, Musik: Theodore Shapiro
Darsteller: Bryan Cranston, Diane Lane, Elle Fanning, Michael Stuhlbarg, Louis C.K., Helen Mirren, Dean O'Gorman, John Goodman, David James Elliott, Alan Tudyk, Christian Berkel, Roger Bart, Stephen Root, John Getz, Richard Portnow, Dan Bakkedahl, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Sean Bridgers
Trumbo
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $12,2 Mio.
FSK: 6, Dauer: 125 Minuten.

USA, Ende der 1940er Jahre: Nachdem die Vereinigten Staaten wenige Jahre zuvor gemeinsam mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg Nazi-Deutschland bezwangen, ist ein kalter Krieg zwischen diesen Weltmächten mit ihren so komplett unterschiedlichen politischen Ideologien ausgebrochen. In den USA macht sich das (verkürzt formuliert) vor allem daran bemerkbar, daß alle aktuellen oder früheren Mitglieder der Kommunistischen Partei sowie alle, die öffentlich für kommunistische oder sozialistische Ideen eingetreten sind, vom "Komitee für unamerikanische Umtriebe" unter einen generellen Verdacht des (potentiellen) Landesverrats gestellt werden. Da Hollywood seit jeher politisch eher links steht, sind besonders viele Filmschaffende betroffen, darunter zehn Drehbuch-Autoren um den bereits renommierten Dalton Trumbo (Bryan Cranston, "Drive"), die für ihre prinzipielle Weigerung, vor dem Kongreßausschuß Fragen zu beantworten und in letzter Konsequenz Kollegen zu verpfeifen, zu kurzen Gefängnisstrafen verurteilt werden. Damit ist es jedoch nicht getan: Weil die antikommunistische Hysterie in den 1950er Jahren immer weiter zunimmt, stehen sie noch Jahre nach ihrer Haftentlassung auf einer schwarzen Liste von Menschen, die nicht in Hollywood arbeiten dürfen. Oder zumindest nicht unter ihrem echten Namen …

Freitag, 26. April 2013

DIE QUEEN (2006)

Regie: Stephen Frears, Drehbuch: Peter Morgan, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Dame Helen Mirren, James Cromwell, Michael Sheen, Helen McCrory, Sylvia Syms, Alex Jennings, Roger Allam, Tim McMullan, Mark Bazeley, Douglas Reith, Wolfgang Pissors
The Queen
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 97% (8,4); weltweites Einspielergebnis: $124,9 Mio.
FSK: 0, Dauer: 104 Minuten.

Im Frühjahr 1997 wird Tony Blair (Michael Sheen, "Midnight in Paris") in Großbritannien zum Premierminister gewählt und absolviert kurz darauf seinen Antrittsbesuch bei Queen Elizabeth II. (OSCAR für Dame Helen Mirren). Die beiden starken Persönlichkeiten sind sich auf Anhieb nicht übermäßig sympathisch, auch wenn Blair – zum Unwillen seiner monarchiekritischen Gattin Cherie (Helen McCrory, "Hugo Cabret") – eine gewisse Faszination, die von der Aura der Queen ausgeht, nicht leugnen kann. Wenige Wochen später verunglückt Prinzessin Diana, gejagt von Paparazzi, in einem Pariser Autotunnel tödlich. Ganz Großbritannien ist in Trauer, nur die königliche Familie bleibt in ihrem Urlaub im schottischen Landsitz Balmoral und schweigt – schließlich war Diana nach der Scheidung von Prinz Charles (Alex Jennings, "Babel") nicht mehr allzu beliebt bei den Royals. Die Nicht-Reaktion schürt allerdings den Zorn der Massen, befeuert und gesteuert durch die berüchtigte britische Regenbogenpresse, die teilweise bereits den Anfang vom Ende der Monarchie gekommen sieht. Blair, obwohl selbst kein erklärter Freund der Monarchie, versucht alles, um die Queen vom Ernst der Lage zu überzeugen, doch sie, ihre Familie und die die Berater bestehen zunächst darauf, die althergebrachten Regeln und Traditionen einzuhalten, die es beispielsweise noch nicht einmal erlauben, die königliche Flagge auf dem Buckingham Palace auf Halbmast zu setzen, wie es von der Presse gefordert wird ...