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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Mittwoch, 26. November 2025

FURIOSA: A MAD MAX SAGA (2024)

Regie: George Miller, Drehbuch: Nick Lathouris und George Miller, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Anya Taylor-Joy, Chris Hemsworth, Tom Burke, Alyla Browne, Nathan Jones, Josh Helman, Lachy Hulme, Angus Sampson, George Shevtsov, John Howard, Charlee Fraser, Elsa Pataky, David Field, Rahel Romahn, Goran D. Kleut, David Collins, CJ Bloomfield, Ian Roberts, Guy Spence, Matuse, Lee Perry, Peter Stephens
IMDb: 7,5; Rotten Tomatoes: 90%; weltweites Einspielergebnis: $174,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 143 Minuten.
Der Stamm der Vuvalini hat sich im dystopischen Australien in einer gut versteckten Oase angesiedelt und führt dort ein harmonisches Leben. Eines Tages finden durch einen Zufall jedoch einige Biker in die Außengebiete der Oase, wo sie auf ein junges Mädchen namens Furiosa (Alyla Browne, "Sonic the Hedgehog 3") stoßen und es trotz seiner erbitterten Gegenwehr entführen. Die Biker bringen sie zu ihrem Anführer Dementus (Chris Hemsworth, "Bad Times at the El Royale"), der von ihr den genauen Standort ihrer Heimat erfahren will. Als Furiosa sich weigert, adoptiert Dementus sie kurzerhand und nennt sie "Little D". In einem Tauschgeschäft landet das Mädchen wenig später jedoch beim tyrannischen Immortan Joe (Lachy Hulme, "Three Thousand Years of Longing"), der sie in seiner vermeintlich uneinnehmbaren Zitadelle als eine seiner Bräute aufnimmt. Furiosa gelingt die Flucht aus der Kammer, woraufhin sie sich als stummer Junge tarnt und zu einem von Immortan Joes fanatischen "War Boys" wird. Jahre später tut sich die inzwischen erwachsene Furiosa (Anya Taylor-Joy, "Dune: Part Two") mit Joes Kriegswagen-Fahrer Praetorian Jack (Tom Burke, "Mank") zusammen – bis ein offener Krieg zwischen Immortan Joe und Dementus ausbricht ...

Donnerstag, 18. September 2025

GODZILLA X KONG: THE NEW EMPIRE (2024)

Regie: Adam Wingard, Drehbuch: Terry Rossio, Simon Barrett und Jeremy Slater, Musik: Antonio Di Iorio und Tom Holkenborg
Darsteller: Rebecca Hall, Dan Stevens, Brian Tyree Henry, Kaylee Hottle, Alex Ferns, Fala Chen, Rachel House
IMDb: 6,0; Rotten Tomatoes: 54%; weltweites Einspielergebnis: $572,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 115 Minuten.
Während Kong in der Hohlerde seit drei Jahren auf der bislang vergeblichen Suche nach Artgenossen ist, räumt auf der Erde weiterhin Godzilla mit gelegentlichen Titanen-Bedrohungen auf (wobei er natürlich oft ziemlich viel Zerstörung hinterläßt und der Umgang mit ihm deshalb nicht unumstritten ist). Für Spannung sorgt dann aber ein rätselhaftes Signal aus einem unerforschten Bereich der Hohlerde – denn es scheint Godzilla dazu anzuspornen, sich mit nuklearer Energie vollzupumpen, offensichtlich als Vorbereitung auf ein großes Gefecht. Als gleichzeitig der Kontakt zu einem Außenposten in der Hohlerde abreißt, macht sich Kong-Expertin Dr. Ilene Andrews (Rebecca Hall, "Iron Man 3") mit dem Titanen-Tierarzt Trapper (Dan Stevens, "Die Schöne und das Biest"), dem Podcaster Bernie Hayes (Brian Tyree Henry, "Bullet Train"), dem Piloten Mikael (Alex Ferns, "The Batman") und ihrer Adoptivtochter Jia (Kaylee Hottle) – die als letzte Überlebende des Iwi-Stammes eine mentale Verbindung zu Kong hat – auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Derweil wird Kong endlich fündig und stößt auf gleich einen ganzen Stamm weiterer Riesenaffen – der aber dummerweise vom tyrannischen Skar King angeführt wird, welcher schon lange nach einem Weg auf die Erdoberfläche sucht ...

Donnerstag, 10. Juli 2025

DIE TRIBUTE VON PANEM – THE BALLAD OF SONGBIRDS AND SNAKES (2023)

Originaltitel: The Hunger Games: The Ballad of Songbirds & Snakes
Regie: Francis Lawrence, Drehbuch: Michael Lesslie und Michael Arndt, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Tom Blyth, Rachel Zegler, Josh Andrés Rivera, Viola Davis, Peter Dinklage, Jason Schwartzman, Hunter Schafer, Fionnula Flanagan, Burn Gorman, Ashley Liao, Zoe Renee, Lilly Cooper, Aamer Husain, Max Raphael, Mackenzie Lansing, Nick Benson, Jerome Lance, Sofia Sanchez, Dakota Shapiro, George Somner, Flora Li Thiemann, Florian Burgkart, Aaron Finn Schultz, Anni Baumann, Serena Oexle, Emma Brüggler, Irene Böhm, Michael Greco, Daniela Grubert, Clemens Schick
IMDb: 6,7, Rotten Tomatoes: 64%; weltweites Einspielergebnis: $348,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 157 Minuten.
64 Jahre vor dem Aufstieg von Katniss Everdeen, zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges um Panem: Der 18-jährige Coriolanus Snow (Tom Blyth, TV-Serie "Billy the Kid") wächst mit seiner Cousine Tigris (Hunter Schafer, TV-Serie "Euphoria") und seiner Großmutter (Fionnula Flanagan, "The Others") auf. Die Familie Snow gehört zum Adel von Panem und war einst sehr einflußreich, doch seit Coriolanus' Eltern im Krieg starben, ging es stark bergab und nur noch mit Mühe gelingt es, nach außen hin den Schein einer wohlhabenden Familie aufrechtzuerhalten. Die große Hoffnung auf eine Wende zum Besseren ist das hochdotierte, jedes Jahr an den besten Studenten verliehene Plinth-Stipendium, auf das Coriolanus konsequent hingearbeitet hat. Dummerweise gibt es im letzten Moment eine nicht unerhebliche Änderung, denn in diesem Jahr sollen nicht allein die Noten für die Verleihung zählen, sondern die alljährlichen Hungerspiele in die Entscheidung einbezogen werden, bei denen jeder der Stundenten als Mentor für ein Tribut dienen soll. Die nach dem Ende des Krieges eingeführten Hungerspiele, in denen aus jedem unterworfenen Bezirk zwei Personen ausgewählt werden und es am Ende nur einen Überlebenden gibt, leiden nämlich unter starkem Zuschauerschwund, weshalb die Spielmacherin Volumnia Gaul (Viola Davis, "Glaubensfrage") neue Wege beschreitet und die ganze Sache für das Publikum abwechslungsreicher gestalten will. Coriolanus wird die junge Wandermusikerin Lucy Gray Baird (Rachel Zegler, "West Side Story") zugeteilt, die zwar keine ausgebildete Kämpferin ist, dafür aber eine geborene Rebellin, die mit ihrem Gesangstalent die Leute erreicht. Nicht die schlechteste Ausgangsposition, beschließt Coriolanus ...

Mittwoch, 18. Juni 2025

THE FLASH (2023)

Regie: Andy Muschietti, Drehbuch: Christina Hodson, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Ezra Miller, Michael Keaton, Sasha Calle, Kiersey Clemons, Maribel Verdú, Ron Livingston, Michael Shannon, Ben Affleck, Gal Gadot, Jeremy Irons, Saoirse-Monica Jackson, Rudy Mancuso, Sanjeev Bhaskar, Luke Brandon Field, Antje Traue, Temuera Morrison, Nikolaj Coster-Waldau, Andy Muschietti, Jason Momoa, Nicolas Cage, George Clooney
IMDb: 6,6, Rotten Tomatoes: 63%; weltweites Einspielergebnis: $271,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.
Als Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") durch Zufall herausfindet, dass er, wenn er schnell genug rennt, sogar durch die Zeit reisen kann, nutzt er das entgegen der eindringlichen Warnungen von Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl"), um das Leben seiner in Barrys Kindheit ermordeten Mutter Nora (Maribel Verdú, "Pans Labyrinth") zu retten – für deren Tod ausgerechnet sein Vater Henry (Ron Livingston ersetzt Billy Crudup, der die Rolle in "Justice League" spielte, aber wegen Terminüberschneidungen nicht zurückkehren konnte) im Gefängnis sitzt. Das gelingt, doch auf dem Weg zurück in die Gegenwart wird Barry vorzeitig aus der Speedforce herausgeschleudert und landet im Jahr 2013 – kurz vor dem Tag, an dem er durch einen Unfall seine Kräfte erhielt. Begeistert stellt Barry fest, dass Nora tatsächlich am Leben ist – und er trifft versehentlich auf sein jüngeres Ich, das angesichts der veränderten Zeitlinie studiert und deshalb nie die Flash-Kräfte zu erhalten droht. Dem älteren Barry gelingt es zwar, den jüngeren Barry rechtzeitig zum folgenschweren Blitzschlag zu bringen; dabei verliert er aber dummerweise seine eigenen Kräfte! Während Barry versucht, seinem jüngeren Ich die Beherrschung seiner neuen Kräfte beizubringen, taucht auch noch der kryptonische General Zod (Michael Shannon, "Shape of Water") auf und droht, die Menschheit zu vernichten – und kein Superman ist in Sicht! Denn irgendwie hat Barrys Eingreifen dazu geführt, dass nicht nur direkt damit zusammenhängende Dinge sich geändert haben, sondern die gesamte Zeitlinie eine ganz andere wurde. Hilfesuchend wendet sich Barry an Bruce Wayne (Michael Keaton, "Spotlight"), den es, anders als Wonder Woman oder Aquaman, immerhin auch hier gibt – allerdings älter und mit einer ganz anderen Gestalt!

Mittwoch, 11. Juni 2025

GLADIATOR II (2024)

Regie: Sir Ridley Scott, Drehbuch: David Scarpa, Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Paul Mescal, Denzel Washington, Pedro Pascal, Connie Nielsen, Joseph Quinn, Fred Hechinger, Tim McInnerny, Alexander Karim, Peter Mensah, Sir Derek Jacobi, Matt Lucas, Lior Raz, Rory McCann, Yuval Gonen
IMDb: 6,5, Rotten Tomatoes: 70%; weltweites Einspielergebnis: $462,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 148 Minuten.
Als der römische General Justus Acacius (Pedro Pascal, "The Equalizer 2") mit seinen Truppen im Auftrag der Zwillingskaiser Geta (Joseqh Quinn, "A Quiet Place: Tag Eins") und Caracalla (Fred Hechinger, "Der denkwürdige Fall des Mr. Poe") die letzte freie numidische Stadt erobert, zählt auch der junge Krieger Hanno (Paul Mescal, "All of Us Strangers") zu den Gefangenen. Auf dem Weg nach Rom fällt Hanno dem Sklavenhändler Macrinus (Denzel Washington, "Fences") auf, der ihn zum Gladiator ausbilden lässt. Aufgrund seines kämpferischen Könnens und seiner Aggressivität wird Hanno auch im Colosseum von Rom schnell zum Publikumsliebling – allerdings denkt er nur daran, Rache an General Acacius zu nehmen. Was niemand weiß: In Wirklichkeit ist Hanno ein waschechter Römer, nämlich Lucius, Enkel des legendären Kaisers Marcus Aurelius und Sohn von Lucilla (Connie Nielsen, "Wonder Woman"), die Lucius nach dem gewaltsamen Tod von Marcus Aurelius' Sohn und Nachfolger Commodus zu seinem Schutz in die Ferne geschickt hatte. Inzwischen ist Lucilla ausgerechnet mit General Acacius verheiratet und plant mit ihm eine Revolution gegen die launischen und inkompetenten Zwillingskaiser, unter denen Rom immer weiter verkommt ...

Donnerstag, 22. Mai 2025

MISSION: IMPOSSIBLE – DEAD RECKONING (2023)

Leider hat die IMDb das kostenlose Plugin eingestellt, mit dem der IMDb-Wert des jeweiligen Films stets aktuell gehalten wurde. Daher werde ich zukünftig nur noch den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meiner Rezension aktuellen IMDb-Wert angeben können (wie es ja bereits von Anfang beim Rotten Tomatoes-Prozentsatz der Fall war) und ihn ab und zu mal anpassen (beim Abschnitt "Über Der Kinogänger" auf der rechten Seite der Kinogänger-Startseite ist stets das Datum des letzten Updates aller Werte zu sehen).
 
Originaltitel: Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One
Regie: Christopher McQuarrie, Drehbuch: Christopher McQuarrie und Erik Jendresen, Musik: Lorne Balfe
Darsteller: Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Esai Morales, Hayley Atwell, Simon Pegg, Ving Rhames, Pom Klementieff, Vanessa Kirby, Henry Czerny, Shea Whigham, Greg Tarzan Davis, Cary Elwes, Frederick Schmidt, Indira Varma, Mark Gatiss, Rob Delaney, Charles Parnell, Mariela Garriga
IMDB: 7,6; Rotten Tomatoes: 96%; weltweites Einspielergebnis: $571,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 164 Minuten.
Seine neueste Mission setzt den IMF-Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise, "Barry Seal") und seine Kameraden Benji (Simon Pegg, "Star Trek Beyond") und Luther (Ving Rhames, "Dawn of the Dead") auf die Fersen einer alten Bekannten – der britischen Ex-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson, "Greatest Showman"). Doch die besitzt lediglich ein Puzzleteil, das für die Jagd auf das wahre Ziel benötigt wird, den Cyberterroristen Gabriel (Esai Morales, "Rapa Nui"), auf den Hunt bereits Jahrzehnte zuvor getroffen war – mit schlimmen Folgen. Auch Gabriel ist allerdings nicht der echte Antagonist, denn er arbeitet für die fortschrittliche und extrem mächtige Künstliche Intelligenz "Die Entität", die sich verselbständigt hat und nun die Welt bedroht. Um sie zu kontrollieren, werden zwei Teile eines Schlüssels benötigt. Und auf der Suche nach diesen Teilen befinden sich alle Atommächte der Welt sowie etliche weitere Länder, denn die Kontrolle über die Entität verspricht nicht weniger als die Weltherrschaft! Und so treffen Hunt – der die KI vernichten will und damit gegen seine Anweisungen handelt – und sein Team beim Bemühen, die Schlüsselteile zu finden, u.a. auf die Meisterdiebin Grace (Hayley Atwell), die ihnen bereits bekannte "weiße Witwe" (Vanessa Kirby, "Alles eine Frage der Zeit"), die CIA-Agenten Briggs (Shea Whigham, "Joker") und Degas (Greg Tarzan Davis, "Top Gun: Maverick") sowie auf Gabriel und seine kampfstarke Handlangerin Paris (Pom Klementieff, "Guardians of the Galaxy 2") ...

Donnerstag, 17. April 2025

THE GORGE (2025)

Regie: Scott Derrickson, Drehbuch: Zach Dean, Musik: Trent Reznor und Atticus Ross
Darsteller: Miles Teller, Anya Taylor-Joy, Sigourney Weaver, Sope Dirisu, William Houston, Kobna Holdbrook-Smith, Ruta Gedmintas
The Gorge (2025) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (5,9); Altersempfehlung: 12, Dauer: 127 Minuten.
Seit 1946 ist es das vielleicht größte Geheimnis der Menschheit: eine Schlucht irgendwo im Nirgendwo, aus der grausige Kreaturen die Oberfläche erreichen wollen! Dieses "Tor zur Hölle" wird seitdem bewacht von einem großangelegten automatischen Waffensystem, auf das aus Geheimhaltungsgründen immer nur genau zwei Menschen jeweils ein Jahr lang aufpassen und es warten – einer von einem Turm auf der Westseite aus und einer von einem Turm aus der Ostseite aus. Für die neueste Rotation auf dem Westturm wird der Scharfschütze und Ex-Marine Levi Kane (Miles Teller, "Top Gun: Maverick") von der geheimnisvollen Bartholomew (Sigourney Weaver, "Alien") angeheuert, während im Ostturm die litauische Scharfschützin Drasa (Anya Taylor-Joy, "The Northman") ihren Dienst antritt. Obwohl Kontakt zwischen den beiden Türmen streng verboten ist, kommunizieren sie schon bald via Tafel und Fernglas miteinander und kommen sich immer näher, helfen einander auch bei einem Ausbruchsversuch der Kreaturen aus der Schlucht. Doch dann geschieht ein Unglück ...

Donnerstag, 3. Oktober 2024

THE MINISTRY OF UNGENTLEMANLY WARFARE (2024)

Regie: Guy Ritchie, Drehbuch: Paul Tamasy, Eric Johnson, Arash Amel, Guy Ritchie, Musik: Christopher Benstead
Darsteller: Henry Cavill, Eiza González, Alan Ritchson, Henry Golding, Alex Pettyfer, Hero Fiennes Tiffin, Babs Olusanmokun, Til Schweiger, Danny Sapani, Rory Kinnear, Cary Elwes, Freddie Fox, Henrique Zaga, Tim Seyfi, Simon Paisley Day, Victor Oshin
The Ministry of Ungentlemanly Warfare (2024) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $27,1 Mio.
Altersempfehlung: 16, Dauer: 122 Minuten.
Europa, 1941: Die Nazis haben bereits Polen, Belgien und Frankreich erobert und haben es als nächstes auf Großbritannien abgesehen. Trotz Drucks von weiten Teilen des Militärs und der Politik, mit großen Zugeständnissen einen Waffenstillstand mit den Nazis zu schließen, setzt Premierminister Winston Churchill (Rory Kinnear, "Skyfall") weiterhin auf Sieg. Dafür benötigt er aber dringend die Unterstützung der US-Amerikaner und die wird er auf keinen Fall bekommen, solange die unbesiegbar erscheinende deutsche U-Boot-Flotte den Atlantik beherrscht. In einer Art Verzweiflungsakt organisieren Churchill und die Militärgeheimdienstler Brigadier Gubbins (Cary Elwes, "Die Braut des Prinzen") und Ian Fleming (Freddie Fox, TV-Serie "Slow Horses") eine inoffizielle Mission, um ein in neutralem Gebiet im Hafen der spanisch kontrollierten Insel Fernando Po vor der afrikanischen Westküste liegendes wichtiges Versorgungsschiff der Nazis zu zerstören und so den Nachschub für die deutschen U-Boote zu sabotieren. Beauftragt wird der eigenwillige Major Gus March-Phillips (Henry Cavill, "Man of Steel"), der sich ein kleines Team mit dem hünenhaften dänischen Waffenexperten Anders Lassen (Alan Ritchson, TV-Serie "Reacher"), dem Sprengstoffspezialisten Freddy Alvarez (Henry Golding, "Crazy Rich"), dem irischen Seemann Henry Hayes (Hero Fiennes Tiffin, "The Woman King") und dem brillanten Planer Geoffrey Appleyard (Alex Pettyfer, "Elvis & Nixon") zusammenstellt. Vor Ort unterstützt werden sie von den beiden Undercover-Agenten Richard Heron (Babs Olusanmokun, "Dune") und Marjorie Stewart (Eiza González, "Baby Driver"), die primär den SS-Komandanten Heinrich Luhr (Til Schweiger, "King Arthur") ablenken sollen ...

Donnerstag, 19. September 2024

THE PROTÉGÉ – MADE FOR REVENGE (2021)

Regie: Martin Campbell, Drehbuch: Richard Wenk, Musik: Rupert Parkes
Darsteller: Maggie Q, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Robert Patrick, David Rintoul, Ray Fearon, Patrick Malahide, Ori Pfeffer, Eva Nguyen Thorsen
The Protégé (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $8,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Als Kind wurde Anna (Maggie Q, "Mission: Impossible III") vom Profikiller Moody (Samuel L. Jackson, "Django Unchained") aus Vietnam gerettet und anschließend von ihm selbst zu einer Killerin ausgebildet. Als Moody in einem alten Fall recherchiert und nur wenig später einem Anschlag zum Opfer fällt, sinnt Anna logischerweise auf Rache – auch wenn sie dafür in ihre ursprüngliche Heimat Vietnam zurückkehren muß, die sie nie wieder besuchen wollte. Doch dort lebt der zwielichtige Unternehmer Vohl (Patrick Malahide, "Die Piratenbraut"), welcher mit Moodys altem Fall in Zusammenhang zu stehen scheint und von dem Anna deshalb wichtige Informationen zu erhalten hofft. Das gelingt tatsächlich, jedoch gerät Anna so selbst endgültig ins Visier von Moodys Mörder, für den auch der ebenso intelligente wie charismatische Killer Michael Rembrandt (Michael Keaton, "Birdman") arbeitet. Obwohl sie auf verschiedenen Seiten stehen, knistert es gewaltig zwischen den beiden professionellen Tötungsmaschinen ...

Donnerstag, 22. August 2024

PLANET DER AFFEN: NEW KINGDOM (2024)

Originaltitel: Kingdom of the Planet of the Apes
Regie: Wes Ball, Drehbuch: Josh Friedman, Musik: John Paesano
Darsteller: Owen Teague, Freya Allan, Kevin Durand, Peter Macon, William H. Macy, Lydia Peckham, Travis Jeffery, Eka Darville, Neil Sandilands, Sara Wiseman, Ras-Samuel, Kaden Hartcher, Dichen Lachman, Karin Konoval
Kingdom of the Planet of the Apes (2024) on IMDb Rotten Tomatoes: 80 % (7,0); weltweites Einspielergebnis: $397,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 146 Minuten.
Mehrere Generationen nach dem Tod des Affen-Befreiers Caesar sind die Menschen beinahe komplett von der Erdoberfläche verschwunden – die verbleibenden haben ihre Sprachfähigkeit verloren und hausen wie die wilden Tiere. Währenddessen haben sich verschiedene Affen-Clans gebildet, darunter jener des jungen Noa (Owen Teague, "Es"), dessen Spezialität das Zähmen von Adlern ist. Einen Tag, bevor Noa und seine Freunde Soona (Lydia Peckham) und Anaya (Travis Jeffery, "Unbroken") bei einem Ritual das Recht erhalten, ihre eigenen Adler zu zähmen, wird der Clan von maskierten Affen angegriffen. Noas Vater Koro (Neil Sandilands, Netflix-Serie "Sweet Tooth") stirbt im Kampf gegen den mächtigen Sylva (Eka Darville, TV-Serie "Marvel's Jessica Jones"), die Überlebenden werden gefangengenommen und abtransportiert. Noa selbst entkommt mit Glück und nimmt die Verfolgung auf, um seinen Clan zu befreien. Auf dem Weg trifft er auf den weisen Orangutan Raka (Peter Macon, TV-Serie "The Orville"), welcher ihm von Caesars Lehren erzählt, die vom Anführer der "Masken", Proximus Caesar (Kevin Durand, "Resident Evil: Retribution") pervertiert wurden. Zudem stößt mit der jungen Mae (Freya Allan, Netflix-Serie "The Witcher") ein Menschenmädchen zu ihnen, das sich zu ihrer Überraschung als intelligent entpuppt und sogar sprechen kann ...

Donnerstag, 8. Februar 2024

VENOM: LET THERE BE CARNAGE (2021)

Regie: Andy Serkis, Drehbuch: Kelly Marcel, Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Tom Hardy, Woody Harrelson, Michelle Williams, Stephen Graham, Naomie Harris, Reid Scott, Peggy Lu, Reece Shearsmith, Scroobius Pip, Little Simz, J.K. Simmons, Tom Holland
Venom: Let There Be Carnage (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 57 % (5,4); weltweites Einspielergebnis: $506,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Eigentlich haben sich der Reporter Eddie Brock (Tom Hardy, "Dunkirk") und sein außerirdischer Symbiont Venom inzwischen ganz gut mit ihrer Koexistenz arrangiert – Eddie beschert sie gar einen Karrieresprung, als Venom nach einem Interview mit dem Serienmörder Cletus Kasady (Woody Harrelson, "Zombieland 2") ein entscheidendes Detail auffällt. Nach einem emotionalen Streit darüber, daß Eddie Venom einfach keine menschlichen Gehirne verspeisen läßt, gehen sie dennoch getrennte Wege. Das ist denkbar schlechtes Timing, denn kurz zuvor hatten Eddie und Venom bei einem letzten Besuch im Todestrakt bei Cletus diesen unwissentlich "infiziert", weshalb auch der wahnsinnige Serienkiller nun einen Symbionten namens Carnage mit sich trägt. Dergestalt gelingt Cletus leicht der Ausbruch aus dem Gefängnis und nachdem er seine mit einer übernatürlichen Fähigkeit ausgestattete Kindheitsfreundin Frances "Shriek" Barrison (Naomie Harris, "Skyfall") aus der geheimen Ravencroft-Anstalt befreit hat, will er sich an Eddie rächen sowie an Detective Patrick Mulligan (Stephen Graham, "The Irishman"), der für Shrieks Gefangenschaft verantwortlich zeichnet. Mit Hilfe von Eddies Ex-Frau Anne (Michelle Williams, "Greatest Showman") und ihrem Verlobten Dan (Reid Scott, "Late Night") müssen sich Eddie und Brock wieder zusammenraufen, um Cletus, Carnage und Shriek zu besiegen ...

Donnerstag, 11. Januar 2024

JOHN WICK: KAPITEL 4 (2023)

Regie: Chad Stahelski, Drehbuch: Shay Hatten und Michael Finch, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Bill Skarsgård, Donnie Yen, Shamier Anderson, Laurence Fishburne, Ian McShane, Hiroyuki Sanada, Rina Sawayama, Clancy Brown, Marko Zaror, Scott Adkins, Natalia Tena, Lance Reddick, George Georgiou, Sven Marquardt, Yoshinori Tashiro, Ivy Quainoo
John Wick: Chapter 4 (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $440,2 Mio.
FSK: 18, Dauer: 170 Minuten.
Der frühere Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves, "47 Ronin") hat seinen Sturz vom New Yorker Continental Hotel überlebt, was das Gebäude und sein Manager Winston (Ian McShane, "Hercules") teuer bezahlen müssen. Die Hohe Kammer hat, um sich des John Wick-Problems endgültig zu entledigen, dem ebenso stinkreichen wie skrupellosen Marquis de Gramont (Bill Skarsgård, "Eternals") freie Hand und nahezu unbegrenzte Mittel gegeben, der daraufhin Johns blinden Killer-Freund Caine (Donnie Yen, "Rogue One") auf ihn ansetzt. Doch John findet mit der Hilfe eines Freundes ein potentielles Schlupfloch: Wenn es ihm irgendwie gelingt, wieder Mitglied der Organisation werden, kann er den Marquis zu einem alles entscheidenden Duell herausfordern. Dafür muß er sich aber zuerst mit seiner "Familie", den in Berlin angesiedelten, von Katia (Natalia Tena, "Lady Henderson präsentiert") angeführten Ruska Roma, versöhnen. Das alles, während das Kopfgeld auf ihn immer weiter erhöht wird und unzählige Kopfgeldjäger anlockt, auch den begnadeten Spurenleser "Mr. Nobody" (Shamier Anderson, "Destroyer") ...

Donnerstag, 12. Oktober 2023

BLACK PANTHER: WAKANDA FOREVER (2022)

Regie: Ryan Coogler, Drehbuch: Ryan Coogler und Joe Robert Cole, Musik: Ludwig Göransson
Darsteller: Letitia Wright, Angela Bassett, Lupita Nyong'o, Danai Gurira, Dominique Thorne, Tenoch Huerta Mejía, Martin Freeman, Julia Louis-Dreyfus, Trevor Noah (Stimme), Winston Duke, Florence Kasumba, Michaela Coel, Mabel Cadena, Alex Livinalli, Isaach De Bankolé, Danny Sapani, Dorothy Steel, Zainab Jah, Sope Aluko, Richard Schiff, Robert John Burke, Lake Bell, Anderson Cooper, Michael B. Jordan
Rotten Tomatoes: 83% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $859,2 Mio.
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb FSK: 12, Dauer: 162 Minuten.
König T'Challa von Wakanda ist tot. Und da der Usurpator Killmonger (Michael B. Jordan, "Creed") alle verbliebenen Exemplare des geheimnisvollen herzförmigen Krauts zerstört hat, kann es auch keinen neuen, mit Superkräften ausgestatteten Black Panther als Beschützer Wakandas mehr geben. Dies versuchen andere Nationen auszunutzen, um an das mächtige Vibranium heranzukommen, das es nur in Wakanda gibt – oder so dachte man zumindest. Die Amerikaner spüren nämlich durch eine neue Erfindung auf dem Meeresboden einen Vibranium-Vorrat auf – allerdings wird die gesamte Besatzung des Forschungsschiffes von unbekannten Angreifern getötet! Verdächtigt wird natürlich Wakanda, doch in Wirklichkeit handelte es sich um die Bewohner der Unterwasserstadt Talocan, die bislang ihre Existenz geheimgehalten hat, sich nun aber von den Menschen bedroht sieht und daher einen Krieg mit der Oberwelt starten will. Talocans seit Jahrhunderten regierender König Namor (Tenoch Huerta Mejía, "The Forever Purge") will hierfür Wakandas neue (und alte) Königin Ramonda (Angela Bassett, "Mission: Impossible - Fallout") als Verbündete gewinnen, jedoch ist die trotz der politischen Spannungen nicht zu einem Krieg bereit – zumal Namor darauf besteht, die junge US-Wissenschaftlerin Riri Williams (Dominique Thorne, "Judas and the Black Messiah") zu töten, deren Erfindung die Entdeckung der unterseeischen Vibranium-Vorräte ermöglicht hatte. Doch es gelingt Namor, Riri und T'Challas jüngere Schwester Shuri (Letitia Wright, "Ready Player One") nach Talocan zu entführen ...

Donnerstag, 28. September 2023

THE 355 (2022)

Regie: Simon Kinberg, Drehbuch: Theresa Rebeck und Simon Kinberg, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Jessica Chastain, Diane Kruger, Lupita Nyong'o, Penélope Cruz, Sebastian Stan, Fan Bingbing, Jason Flemyng, Édgar Ramírez, Sylvester Groth, John Douglas Thompson
The 355 (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 24% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $27,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 124 Minuten.
Als der Gangsterboß Elijah Clarke (Jason Flemyng, "Solomon Kane") in den Besitz eines hochmodernen Programms gelangt, mit dem man quasi alles hacken kann, bietet er es auf dem Schwarzmarkt zum Kauf an – nachdem er mit einigen herbeigeführten Flugzeugabstürzen die Wirksamkeit des Programms unter Beweis gestellt hat. Die CIA-Agenten Mace (Jessica Chastain, "Molly's Game") und Nick (Sebastian Stan, "I, Tonya") sollen das Programm vorher stehlen, jedoch geht die Operation komplett in die Hose, als ihnen die deutsche BND-Agentin Marie (Diane Kruger, "Inglourious Basterds") in die Quere kommt. Um die Auktion irgendwie zu verhindern, müssen sich Mace und Marie widerwillig zusammenraufen, zudem bekommen sie Unterstützung durch die mit Mace befreundete frühere MI6-Agentin Khadijah (Lupita Nyong'o, "Black Panther") und die für den kolumbianischen Geheimdienst tätige Psychologin Graciela (Penélope Cruz, "Leid und Herrlichkeit"), die eher zufällig in die Sache hineingerät. Während das Quartett die in Schanghai stattfindende Schwarzmarkt-Auktion zu verhindern sucht, stellt sich allerdings heraus, daß einige böse Überraschungen auf sie warten ...

Donnerstag, 20. Juli 2023

TENET (2020)

Regie und Drehbuch: Christopher Nolan, Musik: Ludwig Göransson
Darsteller: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Sir Kenneth Branagh, Dimple Kapadia, Aaron Taylor-Johnson, Himesh Patel, Yuri Kolokolnikov, Clémence Poésy, Fiona Dourif, Martin Donovan, Wes Chatham, Jack Cutmore-Scott, Matthew Marsden, Jeremy Theobald, Josh Stewart (Stimme), Tom Nolan, Sir Michael Caine
Tenet (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $365,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 150 Minuten.
Als auf die Oper in Kiew während einer Vorstellung ein Terroranschlag verübt wird, greift eine Einsatztruppe der CIA ein. Chaos bricht aus und die Sache endet mit dem vermeintlichen Tod des namenlos bleibenden Anführers (John David Washington, "Ein Gauner & Gentleman") der CIA-Agenten. Jedoch wacht dieser wenig später wieder auf und wird von der mysteriösen Priya (Bollywood-Star Dimple Kapadia) für eine hochgradig brisante Geheimoperation namens "Tenet" rekrutiert, die über nicht weniger als die Zukunft der Menschheit entscheiden soll. Die befindet sich nämlich, unbemerkt von der Öffentlichkeit, unter einer Attacke aus der Zukunft! Dort wird irgendwann eine Technologie entwickelt, die Objekte invertiert – alles bewegt sich rückwärts und somit sind (auf umständliche Art und Weise) Zeitreisen möglich. Als Schlüssel dazu, den Angriff aus der Zukunft abzuwehren, wird der russische Oligarch Andrei Sator (Sir Kenneth Branagh, "Tod auf dem Nil") betrachtet. Also versucht der Protagonist – wie der CIA-Agent nur genannt wird – gemeinsam mit seinem neuen Kollegen Neil (Robert Pattinson, "Die versunkene Stadt Z"), über Sators Gattin Kat (Elizabeth Debicki, "Widows") an ihn heranzukommen. Doch die ganze Angelegenheit entpuppt sich als noch viel komplizierter als gedacht ...

Donnerstag, 29. Juni 2023

TYLER RAKE: EXTRACTION 2 (2023)

Originaltitel: Extraction 2
Regie: Sam Hargrave, Drehbuch: Joe Russo, Musik: Alex Belcher und Henry Jackman
Darsteller: Chris Hemsworth, Golshifteh Farahani, Adam Bessa, Tornike Gogrichiani, Tinatin Dalakishvili, Andro Japaridze, Tornike Bziava, Mariami und Marta Kovziashvili, Dato Bakhtadze, Daniel Bernhardt, Legan Saginashvili, Sam Hargrave, Idris Elba, Olga Kurylenko
Extraction II (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,7); Altersempfehlung: 16, Dauer: 122 Minuten.
Irgendwie hat der australische Ex-Elitesoldat und Söldner Tyler Rake (Chris "Thor" Hemsworth) seinen Sturz von einer Brücke in Dhaka trotz mehrerer Schuß- und Stichwunden im Körper tatsächlich überlebt, jedoch ist er von den Erlebnissen bei der Befreiung des Jungen Ovi schwer gezeichnet. Wochenlang lag er im Koma, anschließend war monatelange Reha nötig, damit er körperlich wieder halbwegs in Form kam – mental ist und bleibt der immer noch vom Krebstod seines kleinen Sohns Traumatisierte sowieso ziemlich labil. Da kommt es gerade recht, als ein mysteriöser Mann (Idris Elba, "Pacific Rim") bei jener österreichischen Berghütte auftaucht, in der Tyler neun Monate nach Dhaka lebt, und ihm einen neuen Auftrag anbietet: Ketevan (Tinatin Dalakishvili, "Rebellion der Magier"), die Schwester von Tylers Ex-Frau Mia (Olga Kurylenko, "Oblivion"), wird mit ihren beiden Kindern in einem georgischen Gefängnis festgehalten, in dem ihr Gatte Davit (Tornike Bziava) inhaftiert ist, der mit seinem Bruder Zurab (Tornike Gogrichiani) der mächtigste Kriminelle in Georgien mit seiner eigenen kleinen Privatarmee ist. Tyler willigt ein, Ketevan und die Kinder zu befreien, und macht sich gemeinsam mit seiner Partnerin Nik (Golshifteh Farahani, "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache"), deren Bruder Yaz (Adam Bessa, "Mosul") und einem professionellen Söldner-Team auf den Weg nach Georgien. Die Befreiung glückt nach hartem Kampf, doch durch eine undichte Stelle findet der rachsüchtige Zurab heraus, daß sich Tyler, Ketevan und Co. anschließend in Wien aufhalten ...

Donnerstag, 8. Juni 2023

BLOOD & GOLD (2023)

Regie: Peter Thorwarth, Drehbuch: Stefan Barth, Musik: Jessica de Rooij und Hendrik Nölle
Darsteller: Robert Maaser, Marie Hacke, Alexander Scheer, Florian Schmidtke, Simon Rupp, Jochen Nickel, Stephan Grossmann, Jördis Triebel, Petra Zieser, Christian Kahrmann, Steffen Wink, Heiko Schaffartzik
Blood & Gold (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); Altersempfehlung: 16, Dauer: 100 Minuten.
Frühjahr 1945: Der Zweite Weltkrieg ist aus deutscher Sicht eigentlich bereits verloren, nur die größten Nazi-Fanatiker wollen das noch nicht glauben. Zu diesen zählt der Wehrmachts-Soldat Heinrich (Robert Maaser, "1917") nicht, weshalb er nach einer schlimmen Nachricht desertiert, um sich in seiner Heimatstadt Hagen um seine kleine Tochter zu kümmern. So weit kommt er allerdings bei weitem nicht, denn der SS-Obersturmbannführer von Starnfeld (Alexander Scheer, "Gundermann") – definitiv einer von der fanatischen Sorte – und seine Truppe jagen Heinrich und knüpfen ihn kurzerhand am nächsten Baum auf. Seinen Tod warten sie allerdings nicht ab, weshalb Heinrich in letzter Sekunde von Elsa (Marie Hacke) gerettet wird, die in der Nähe mit ihrem mit dem Down-Syndrom geborenen jüngeren Bruder Paule (Simon Rupp) einen kleinen Bauernhof bewirtschaftet. Dummerweise tauchen von Starnfelds Männer – die in einem nahen Ort auf der Suche nach einem verborgenen Goldschatz sind – unter Leitung des sadistischen Dörfler (Florian Schmidtke, Netflix-Serie "Barbaren") am nächsten Morgen auf der Suche nach Verpflegung genau auf diesem Bauernhof auf ...

Donnerstag, 11. Mai 2023

MORBIUS (2022)

Regie: Daniel Espinosa, Drehbuch: Matt Sazama und Burk Sharpless, Musik: Jon Ekstrand
Darsteller: Jared Leto, Matt Smith, Adria Arjona, Jared Harris, Tyrese Gibson, Charlie Shotwell, Al Madrigal, Joseph Esson, Michael Keaton
Morbius (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 15% (3,8); weltweites Einspielergebnis: $167,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 105 Minuten.
Obwohl Dr. Michael Morbius (Jared Leto, "Suicide Squad") angesichts einer seltenen, bislang unheilbaren Blutkrankheit ein kurzes Leben prophezeit wurde, gelang es ihm, als Hämatologe zu einem der besten Ärzte und Wissenschaftler der Welt zu werden – inklusive Nobelpreis! Den lehnt er jedoch ab, weil er aus seiner Perspektive für zufällige Nebeneffekte seines Scheiterns prämiert werden soll, während er noch immer mit seiner Kollegin Dr. Martine Bancroft (Adria Arjona, TV-Serie "Good Omens") erfolglos an einer Heilung für sich selbst und seinen besten Freund Milo (Matt Smith, "Official Secrets") forscht. Schließlich scheint ihm ein Durchbruch zu gelingen, indem Michael menschliches Blut mit dem von Vampirfledermäusen kombiniert. Nach gelungenen Tierversuchen injiziert sich Michael das Serum (illegalerweise) selbst – doch die Wirkung fällt anders aus als erhofft. Zwar fühlt sich Michael so gesund und stark wie noch nie in seinem Leben, entwickelt gar übermenschliche Fähigkeiten; allerdings wird er auch extrem aggressiv, hat einen unstillbaren Durst nach Blut und kann nur schwer die Kontrolle über sein Tun behalten. Dummerweise stillt künstliches Blut seinen Durst nur für ein paar Stunden und die Zeitspanne wird von Mal zu Mal kürzer. Trotz dieser erheblichen Probleme nimmt heimlich auch Milo das Serum zu sich – und er hat keinerlei Skrupel, sich am Blut echter Menschen zu bedienen ...

Donnerstag, 16. März 2023

JURASSIC WORLD: EIN NEUES ZEITALTER (2022)

Originaltitel: Jurassic World: Dominion
Regie: Colin Trevorrow, Drehbuch: Emily Carmichael und Colin Trevorrow, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Bryce Dallas Howard, Chris Pratt, Laura Dern, Sam Neill, Jeff Goldblum, Isabella Sermon, Campbell Scott, DeWanda Wise, Mamoudou Athie, BD Wong, Omar Sy, Daniella Pineda, Justice Smith, Dichen Lachman, Kristoffer Polaha
Jurassic World: Dominion (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 29% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $1002,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 147 Minuten.
Vier Jahre sind vergangen, seit die Dinosaurier aus dem Lockwood-Anwesen entkommen sind und sich nach und nach in der ganzen Welt ausgebreitet haben. Das lief insgesamt besser, als man befürchten konnte, aber natürlich kommt es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen mit Dinos wie dem Tyrannosaurus Rex. Deshalb hat es sich das Biotech-Unternehmen Biosyn mit dem Konzernchef Lewis Dodgson (Campbell Scott, "Der Exorzismus von Emily Rose") zum Ziel gesetzt, möglichst viele Dinos einzufangen und in ein sicheres Reservat in den Dolomiten zu bringen, wo sie ungestört leben können. Zumindest ist das die offizielle Mission, tatsächlich wird Dodgson aber von Gier und Größenwahn getrieben, was sich primär darin manifestiert, daß er Dr. Henry Wu (BD Wong, "Focus") genetisch manipulierte Heuschrecken entwickeln ließ, die nur Biosyn-Saatgut unangetastet lassen. Leider funktionieren die Heuschrecken etwas zu gut, weshalb nun weltweite Hungersnöte drohen. Um das zu verhindern, benötigt Dr. Wu den menschlichen Klon Maisie Lockwood (Isabella Sermon) sowie den Nachwuchs der genetisch manipulierten Velociraptorin Blue. Als es den Biosyn-Leuten gelingt, Maisie und Baby-Raptor Beta aus der Obhut von Claire Dearing (Bryce Dallas Howard, "Rocketman") und Owen Grady (Chris Pratt, "Guardians of the Galaxy") zu entführen, machen diese sich sofort auf den Weg zu den Dolomiten, um sie zurückzuholen. Parallel finden sich in der dortigen Biosyn-Zentrale die Wissenschaftler Dr. Ellie Sattler (Laura Dern, "The Tale") und Dr. Alan Grant (Sam Neill, "Daybreakers") auf Einladung ihres für Biosyn arbeitenden alten Freundes Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum, "Hotel Artemis") ein, wo sie auf das unheilvolle Heuschrecken-Projekt stoßen ...

Donnerstag, 23. Februar 2023

THE BATMAN (2022)

Regie: Matt Reeves, Drehbuch: Matt Reeves und Peter Craig, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Robert Pattinson, Zoë Kravitz, Jeffrey Wright, Paul Dano, John Turturro, Colin Farrell, Andy Serkis, Rupert Penry-Jones, Peter Sarsgaard, Jayme Lawson, Gil Perez-Abraham, Peter McDonald, Con O'Neill, Alex Ferns, Charlie Carver, Max Carver, Luke Roberts, Stella Stocker, Hana Hrzic, Barry Keoghan
The Batman (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $772,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 177 Minuten.
Seit fast zwei Jahren ist der früh verwaiste Milliardär Bruce Wayne (Robert Pattinson, "Wasser für die Elefanten") in seiner Heimatstadt Gotham City inkognito als von der Polizei kritisch beäugter maskierter Superheld Batman tätig. Allerdings kommen ihm langsam Zweifel an der Sinnhaftigkeit seines Doppellebens, denn wie viele Verbrechen er auch verhindert und wie viele Kriminelle er auch hinter Gitter bringt – die Verbrechensrate nimmt dennoch stetig zu. Doch es wird noch schlimmer, denn an Halloween macht ein mysteriöser Mann namens Riddler (Paul Dano, "There Will Be Blood") von sich reden, indem er den in der Endphase des Wahlkampfes befindlichen Bürgermeister Don Mitchell Jr. (Rupert Penry-Jones, "Match Point") ermordet und mit an Batman persönlich gerichteten Rätseln gleich die nächsten Morde ankündigt. Batman und sein einziger Verbündeter bei der Polizei, Lieutenant James Gordon (Jeffrey Wright, "Keine Zeit zu sterben"), gehen den Spuren nach und vermuten, dass der mächtige Mafioso Carmine Falcone (John Turturro, "O Brother, Where Art Thou?") und/oder sein Geschäftspartner Oswald "Pinguin" Cobblepot (Colin Farrell, "Phantastische Tierwesen") in die Sache verwickelt sind. Bei seinen Ermittlungen stößt Batman außerdem auf die attraktive Selina Kyle (Zoë Kravitz, "Mad Max: Fury Road"), die in Pinguins Club "Iceberg Lounge" arbeitet, in Wirklichkeit aber auf der Suche nach ihrer vermissten Mitbewohnerin Annika ist ...