Empfohlener Beitrag

In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Posts mit dem Label #V werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #V werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 19. Februar 2026

VENOM: THE LAST DANCE (2024)

Regie und Drehbuch: Kelly Marcel, Musik: Dan Deacon
Darsteller: Tom Hardy, Chiwetel Ejiofor, Juno Temple, Rhys Ifans, Clark Backo, Stephen Graham, Alanna Ubach, Hala Finley, Dash McCloud, Cristo Fernández, Reid Scott, Andy Serkis
IMDb: 6,0; Rotten Tomatoes: 40%; weltweites Einspielergebnis: $478,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 109 Minuten.
Nachdem der Enthüllungsjournalist Eddie Brock (Tom Hardy, "The Bikeriders") und sein gefräßiger außerirdischer Symbiont Venom den Kampf gegen Carnage gewonnen haben, flüchten sie nach Mexiko – immerhin kam bei der Schlacht in einer Kathedrale auch Detective Mulligan (Stephen Graham, Netflix-Serie "Adolescence") zu Tode, wofür Eddie der Hauptverdächtige ist. Da das aber keine Dauerlösung sein soll, wollen sie sich nach New York aufmachen, um die Dinge aufzuklären. Dummerweise werden sie auf dem Weg dorthin jedoch von einer Xenophage attackiert, einer riesigen, zerstörerischen und scheinbar unbesiegbaren außerirdischen Kreatur, die offensichtlich auf Venom angesetzt wurde. Denn, so erfährt Eddie von Venom, gemeinsam verfügen sie in ihrem Körper über den einzigen Schlüssel im Universum zur Befreiung des gottgleichen und äußerst bösartigen Knull (Andy Serkis, Regisseur von "Venom: Let There Be Carnage"), dessen Ziel die Vernichtung allen Lebens im Universum ist. Als wäre das noch nicht Problem genug, macht auch noch General Strickland (Chiwetel Ejiofor, "Doctor Strange") mit einer Spezialeinheit des US-Militärs namens "Imperium" Jagd auf Eddie und Venom, der in einem geheimen Testlabor unterhalb von Area 51 von einem von Dr. Teddy Payne (Juno Temple, "Wonder Wheel") geleiteten Wissenschaftlerteam untersicht werden soll ...

Donnerstag, 8. Februar 2024

VENOM: LET THERE BE CARNAGE (2021)

Regie: Andy Serkis, Drehbuch: Kelly Marcel, Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Tom Hardy, Woody Harrelson, Michelle Williams, Stephen Graham, Naomie Harris, Reid Scott, Peggy Lu, Reece Shearsmith, Scroobius Pip, Little Simz, J.K. Simmons, Tom Holland
Venom: Let There Be Carnage (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 57 % (5,4); weltweites Einspielergebnis: $506,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Eigentlich haben sich der Reporter Eddie Brock (Tom Hardy, "Dunkirk") und sein außerirdischer Symbiont Venom inzwischen ganz gut mit ihrer Koexistenz arrangiert – Eddie beschert sie gar einen Karrieresprung, als Venom nach einem Interview mit dem Serienmörder Cletus Kasady (Woody Harrelson, "Zombieland 2") ein entscheidendes Detail auffällt. Nach einem emotionalen Streit darüber, daß Eddie Venom einfach keine menschlichen Gehirne verspeisen läßt, gehen sie dennoch getrennte Wege. Das ist denkbar schlechtes Timing, denn kurz zuvor hatten Eddie und Venom bei einem letzten Besuch im Todestrakt bei Cletus diesen unwissentlich "infiziert", weshalb auch der wahnsinnige Serienkiller nun einen Symbionten namens Carnage mit sich trägt. Dergestalt gelingt Cletus leicht der Ausbruch aus dem Gefängnis und nachdem er seine mit einer übernatürlichen Fähigkeit ausgestattete Kindheitsfreundin Frances "Shriek" Barrison (Naomie Harris, "Skyfall") aus der geheimen Ravencroft-Anstalt befreit hat, will er sich an Eddie rächen sowie an Detective Patrick Mulligan (Stephen Graham, "The Irishman"), der für Shrieks Gefangenschaft verantwortlich zeichnet. Mit Hilfe von Eddies Ex-Frau Anne (Michelle Williams, "Greatest Showman") und ihrem Verlobten Dan (Reid Scott, "Late Night") müssen sich Eddie und Brock wieder zusammenraufen, um Cletus, Carnage und Shriek zu besiegen ...

Donnerstag, 11. Februar 2021

THE VIGIL – DIE TOTENWACHE (2019)

Regie und Drehbuch: Keith Thomas, Musik: Michael Yezerski
Darsteller: Dave Davis, Lynn Cohen, Menashe Lustig, Malky Goldman, Ronald Cohen, Fred Melamed, Rob Tunstall
The Vigil - Die Totenwache (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $1,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 90 Minuten.
Der ca. 30-jährige Yakov Ronen (Dave Davis, "The Big Short") hat kürzlich seine ultraorthodoxe jüdische Gemeinde verlassen und versucht seitdem, sich in der "normalen" Welt von New York einzupassen. Da ihm das durch seine buchstäbliche Weltfremdheit alles andere als leicht fällt, sucht er den Beistand einer Selbsthilfegruppe, bei der er auch die an ihm interessierte Sarah (Malky Goldman, Netflix-Serie "Unorthodox") kennenlernt. Durch seine Defizite im Umgang mit gewöhnlichen New Yorkern konnte Yakov allerdings noch keine Arbeit finden, weshalb er das Angebot von Rabbi Shulem (Menashe Lustig) aus seiner alten Gemeinde widerwillig annimmt, für gutes Geld die traditionelle Totenwache für den verstorbenen Rubin Litvak zu übernehmen – auch wenn ihm klar ist, daß der Rabbi ihn vor allem wieder in die Gemeinde zurückholen will. Bei der Totenwache, die bis zum Morgengrauen andauert und bei der außer dem Verblichenen nur noch dessen an Demenz erkrankte Witwe (Lynn Cohen, "Die Tribute von Panem – Catching Fire") im Haus ist, vernimmt Jakov schon bald unheimliche Geräusche und sieht Dinge, die eigentlich nicht existieren können. Mrs. Litvak erklärt dem verunsicherten Jakov, daß ihr Mann seit seiner Flucht aus dem KZ Buchenwald von einem unsichtbaren Dämon namens Mazzik begleitet wurde, der sich von der Angst eines Menschen nährt und nach dem Tod von Mr. Litvak einen neuen Wirt sucht – und der nach einem traumatischen Erlebnis mental angeschlagene Jakov scheint dafür das ideale Opfer zu sein. Oder ist er doch einfach nur kurz davor, verrückt zu werden?

Donnerstag, 16. Juli 2020

VAIANA (2016)

Originaltitel: Moana
Regie: Ron Clements und John Musker, Drehbuch: Jared Bush, Musik: Mark Mancina, Opetaia Foa'i und Lin-Manuel Miranda
Sprecher der Originalfassung: Auli'i Cravalho, Dwayne Johnson, Jemaine Clement, Temuera Morrison, Rachel House, Nicole Scherzinger, Alan Tudyk
 Vaiana - Das Paradies hat einen Haken
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $690,9 Mio.
FSK: 0, Dauer: 107 Minuten.
Etwa 3000 Jahre vor unserer Zeit wächst Vaiana (in der Originalfassung gesprochen von Auli'i Cravalho, TV-Serie "Rise") als Tochter des Häuptlings (Temuera Morrison, "Green Lantern") des Volks der polynesischen Insel Motunui auf. Seit ihrer frühesten Kindheit fühlt sich Vaiana auf magische Weise vom Ozean angezogen, doch ist es allen Bewohnern strengstens untersagt, das die Insel schützend umgebende Riff zu überqueren. Als aber die Fische verschwinden und die Pflanzen verrotten, wird klar, daß etwas nicht stimmt. Von ihrer Großmutter (Rachel House, "Thor 3") erfährt Vaiana die Wahrheit über die Herkunft ihres einstmals seefahrenden Stammes sowie über den wahrscheinlichen Grund der ihr Volk nun bedrohenden Plage. Der prahlerische Halbgott Maui (Dwayne Johnson, "Hercules") stahl der Göttin Te Fiti vor langer Zeit ihr Herz – in der Form eines grünen Edelsteins. Um ihr Volk zu retten, muß Vaiana aufbrechen, Maui finden und ihn dazu bewegen, das Herz Te Fiti zurückzugeben. Leichter gesagt als getan, denn Maui ist zwar recht schnell gefunden, er hat aber wenig Interesse daran, das Herz zurückzubringen, denn dafür müßte er zunächst den vulkanischen Dämon Te Kā besiegen. Und um gegen den überhaupt eine Chance zu haben, müßten Maui und Vaiana erstmal Mauis verlorengegangenen magischen Haken finden, der ihm von den Göttern überreicht wurde und mit dessen Hilfe er die Gestalt verändern kann …

Dienstag, 2. April 2019

VICE – DER ZWEITE MANN (2018)

Regie und Drehbuch: Adam McKay, Musik: Nicholas Britell
Darsteller: Christian Bale, Amy Adams, Steve Carell, Sam Rockwell, Jesse Plemons, Tyler Perry, LisaGay Hamilton, Alison Pill, Lily Rabe, Eddie Marsan, Justin Kirk, Shea Whigham, Don McManus, Bill Camp, Stephen Adly Guirgis, Matthew Jacobs, William Goldman, Adam Bartley, John Hillner, Alex MacNicoll, Cailee Spaeny, Alfred Molina, Naomi Watts
Vice: Der zweite Mann
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $76,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.

1963 sieht es nicht rosig aus für den 22 Jahre alten Dick Cheney (Christian Bale, "The Dark Knight"): Er fliegt achtkantig aus Yale raus, nachdem er dort nur bei Partys und Saufgelagen auffiel, kehrt daraufhin in seine Heimat ins ländliche Wyoming zurück, wo er an Stromleitungen arbeitet und weiterhin säuft und sich prügelt. Als er zum wiederholten Mal wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen wird und lediglich durch die Beziehungen seiner Familie glimpflich davonkommt, setzt ihm seine ehrgeizige Frau Lynne (Amy Adams, "Arrival") die metaphorische Pistole auf die Brust und droht ihm mit Scheidung, wenn er sich nicht endlich zusammenreißt und etwas aus seinem Leben macht. Das funktioniert. Dick schwört dem Alkohol ab, schafft den Studienabschluß in Politikwissenschaft und ergattert 1968 ein Praktikum im Weißen Haus als Assistent des republikanischen Politikers Donald Rumsfeld (Steve Carell, "Café Society"), Wirtschaftsberater des amtierenden Präsidenten Nixon. Obwohl das nicht von Dauer ist, weil Rumsfeld später einen internen Machtkampf verliert, kann sich Dick ausreichend Beziehungen erarbeiten, um zunächst einen hochdotierten Job in der Wirtschaft zu bekommen und nach Nixons Sturz durch die Watergate-Affäre gestärkt in die Politik zurückzufinden. Letztlich wird ihn sein Weg bis zum Vizepräsidenten während der achtjährigen Amtszeit von George W. Bush (Sam Rockwell, "Ganz weit hinten") von 2001 bis 2009 führen, wo er als eigentlicher Präsident gilt …

Dienstag, 6. November 2018

VENOM (2018)

Regie: Ruben Fleischer, Drehbuch: Jeff Pinkner, Scott Rosenberg, Kelly Marcel, Musik: Ludwig Göransson
Darsteller: Tom Hardy, Michelle Williams, Riz Ahmed, Reid Scott, Jenny Slate, Michelle Lee, Scott Haze, Melora Walters, Peggy Lu, Emilio Rivera, Ron Cephas Jones, Woody Harrelson, Wade Williams, Stan Lee
Venom (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 30% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $856,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 113 Minuten.

Eddie Brock (Tom Hardy, "The Revenant") ist ein erfolgreicher investigativer TV-Reporter in San Francisco – bis er eine folgenschwere Fehlentscheidung trifft, die ihn Job, Ruf und sogar seine Verlobte, die Anwältin Anne (Michelle Williams, "Greatest Showman"), kostet. In den nächsten Monaten gammelt Eddie voller Selbstmitleid vor sich hin und seine beruflichen Aussichten sind schlecht bis nonexistent. Doch eines Tages tritt die Wissenschaftlerin Dr. Dora Skirth (Jenny Slate, "Hotel Artemis") an ihn heran mit erschreckenden Insider-Informationen über den reichen Unternehmer Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed, "Rogue One"), der skrupellose Menschenversuche durchführt mit außerirdischen Symbionten, die Drakes Raumschiff von der Untersuchung eines Kometen mitbrachte. Als Eddie nachts in das Labor einbricht, um beweiskräftige Aufnahmen zu machen, dringt einer der Symbionten namens Venom in ihn ein und verleiht ihm Superkräfte. Die braucht Eddie auch, denn Drake will "sein" Alien um jeden Preis zurückhaben …

Donnerstag, 16. August 2018

VOLLBLÜTER (2017)

Originaltitel: Thoroughbreds
Regie und Drehbuch: Cory Finley, Musik: Erik Friedlander
Darsteller: Anya Taylor-Joy, Olivia Cooke, Anton Yelchin, Paul Sparks, Francie Swift
Vollblüter (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $3,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 93 Minuten.

Nachdem die Schülerin Amanda (Olivia Cooke, "Ready Player One") ihr eigenes Pferd getötet hat, wird sie von ihren Mitschülern so sehr gemieden, daß ihre Mutter ihre frühere Freundin Lily (Anya Taylor-Joy, "Split") dafür bezahlt, Zeit mit Amanda zu verbringen. Wenn sie wüßte, was sie damit anrichtet: Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden immer weiter an und es zeigt sich, daß die beiden eine potentiell höchst toxische Kombination darstellen. So enthüllt Amanda Lily, daß sie schlicht und ergreifend nichts fühle und entsprechende Regungen seit Jahren vorspiele, damit ihre Andersartigkeit nicht weiter auffällt. Lily findet das faszinierend und läßt sich von Amanda einiges beibringen. Auch sie selbst empfindet sich zunehmend am falschen Platz, denn ihre Mutter (Francie Swift, "Ein Chef zum Verlieben") hat nach dem Tod ihres Vaters den reichen Mark (Paul Sparks, "Greatest Showman") geheiratet, mit dem Lily allerdings überhaupt nicht klarkommt. Als Mark auch noch entscheidet, Lily auf ein Internat für verhaltensauffällige Schülerinnen zu schicken – unter dem Vorwand, daß sie sich in der Schule mit einem Plagiat aus dem Internat hat erwischen lassen –, bringt Amanda sie eher ungewollt auf eine Idee: Warum Mark nicht einfach umbringen? Übernehmen soll dies der nicht allzu bedrohliche Drogendealer Tim (Anton Yelchin, "Star Trek Beyond"), den Lily zufällig auf einer Party getroffen hat …

Mittwoch, 7. März 2018

DIE VERLEGERIN (2017)

Originaltitel: The Post
Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: Liz Hannah und Josh Singer, Musik: John Williams
Darsteller: Meryl Streep, Tom Hanks, Tracy Letts, Bob Odenkirk, Jesse Plemons, Matthew Rhys, Sarah Paulson, Bradley Whitford, Bruce Greenwood, Carrie Coon, Alison Brie, Michael Stuhlbarg, David Cross, Dan Bucatinsky, David Costabile, Johanna Day
Die Verlegerin
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $193,8 Mio.
FSK: 6, Dauer: 117 Minuten.

Nach dem Selbstmord ihres Mannes 1959 übernahm Katharine "Kay" Graham (Meryl Streep, "Florence Foster Jenkins") die Washington Post Comp. mit ihrem Flaggschiff, der Tageszeitung "Washington Post", bei der sie zur ersten Herausgeberin einer großen Zeitung in der Historie der USA wurde. Als Leiterin der renommierten, aber in der Reichweite noch arg begrenzten und im Schatten der großen "New York Times" stehenden Publikation hat sie einige Probleme zu bewältigen, weshalb sie sich schließlich zum Börsengang Mitte Juni 1971 entschließt, um die finanziellen Mittel aufzustocken. Just kurz vor diesem Schritt gelingt der Konkurrenz von der "New York Times" ein Riesen-Coup, indem sie durch Whisteblower Daniel Ellsberg (Matthew Rhys, TV-Serie "The Americans") an die "Pentagon Papers" gelangt, hochgeheime Unterlagen, die beweisen, daß die amerikanische Öffentlichkeit über Jahre hinweg bezüglich des Vietnam-Konflikts getäuscht und belogen wurde. Während die Nixon-Regierung versucht, die "New York Times" auf gerichtlichem Weg zum Schweigen zu bringen, gelangt auch die "Washington Post" in den Besitz der Unterlagen, die der ehrgeizige Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks, "Ein Hologramm für den König") trotz aller Risiken unbedingt als Aufmacher aufs Titelblatt bringen will. Nun liegt die Entscheidung bei Kay, die auf der einen Seite von Bradlee bedrängt wird, die Artikel zu veröffentlichen und auf der anderen Seite von etlichen Vorstandsmitgliedern wie auch Anwälten, sie zurückzuhalten …

Donnerstag, 27. Juli 2017

VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN (3D, 2017)

Originaltitel: Valerian and the City of a Thousand Planets
Regie und Drehbuch: Luc Besson, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Sam Spruell, Clive Owen, Rihanna, Kris Wu, Ethan Hawke, Alain Chabat, Herbie Hancock, Sam Douglas, Matthieu Kassovitz, Stefan Konarske, Rutger Hauer, Louis Leterrier, Olivier Megaton
Als Sprecher in der Originalfassung: John Goodman, Elizabeth Debicki
Valerian - Die Stadt der tausend Planeten
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 47% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $226,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 138 Minuten.

Wir schreiben das 25. Jahrhundert irdischer Zeitrechnung: Auf dem von Ozeanen und riesigen Muschelgebilden dominierten Planeten Mül lebt das primitive Volk der androgynen humanoiden Pearls unter der Führung von Kaiser Haban-Limaï (Elizabeth Debicki, "Everest") in Harmonie mit der Natur. Durch puren Zufall findet eines Tages oberhalb von Mül eine Raumschlacht statt, in deren Folge ein gigantisches Raumschiff wie ein Meteorit auf Mül abstürzt und den ganzen Planeten in einer tödlichen Feuerwelle zerstört. Nur einige Dutzend Pearls überleben, da sie sich rechtzeitig in ein kleineres, kurz zuvor und erheblich sanfter bruchgelandetes Raumschiff retten können. 30 Jahre später träumt der intergalaktische Spezialagent Major Valerian (Dane DeHaan, "The Amazing Spider-Man 2") von der Vernichtung Müls und ahnt, daß das mehr als ein bloßer Traum war. Doch zunächst muß sich der notorische Frauenheld mit seiner neuen, ebenso schönen wie selbstbewußten Partnerin Sergeant Laureline (Cara Delevingne, "Suicide Squad") um einen berüchtigten Hehler (John Goodman, "Kong: Skull Island") kümmern, der den wohl letzten noch lebenden Transmutator in seine Finger bekommen hat – eine niedliche kleine Kreatur, die jede Substanz, die man ihr gibt, unendlich vervielfältigen kann. Nach Vollendung der Mission fliegen Valerian und Laureline zu der ursprünglich von der Menschheit erschaffenen Raumstation Alpha, die in den vergangenen 400 Jahren auch von Tausenden außerirdischen Spezies besiedelt und ausgebaut wurde, damit alle vom versammelten und vereinten Wissen profitieren können. In der Praxis befindet sich Alpha allerdings inmitten einer Wirtschaftskrise, zudem gibt es einen mysteriösen, sich ausbreitenden "radioaktiven Fleck" in den Eingeweiden der Station – und der Transmutator, den Valerian und Laureline zu Commander Arün Filitt (Clive Owen, "Sin City") bringen sollen, erweist sich als noch immer ausgesprochen begehrt …

Donnerstag, 13. Juli 2017

DIE VERFÜHRTEN (2017)

Originaltitel: The Beguiled
Regie und Drehbuch: Sofia Coppola, Musik: Phoenix
Darsteller: Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning, Colin Farrell, Oona Laurence, Angourie Rice, Addison Riecke, Emma Howard, Wayne Pére
Die Verführten
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 78% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $28,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 93 Minuten.

Als die 11 Jahre alte Amy (Oona Laurence, "Elliot, der Drache") während des amerikanischen Bürgerkriegs im 18. Jahrhundert beim Pilzsammeln im Wald den schwer am Bein verwundeten Nordstaaten-Soldaten John McBurney (Colin Farrell, "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind") findet, bringt sie ihn in das nahegelegene Mädchenpensionat, in dem angesichts des Krieges außer ihr nur noch vier weitere Schülerinnen, die Lehrerin Edwina Morrow (Kirsten Dunst, "Melancholia") und die Leiterin Martha Farnsworth (Nicole Kidman, "Die Dolmetscherin") leben. Nach anfänglichem Zögern versorgt Martha die Wunde des Yankees und läßt sich von der Mehrzahl der Mädchen erweichen, John nicht gleich den eigenen Soldaten zu übergeben, sondern ihn zuerst ungestört im Pensionat genesen zu lassen. Der ausgesprochen charmante John sorgt aber schnell für ziemliche Turbulenzen im Haus, denn er macht allen schöne Augen und wird umgekehrt selbst zum Ziel lange verdrängter Begierden. Als John wieder weitgehend gesund ist, scheint eine Eskalation unvermeidbar …

Dienstag, 18. April 2017

VICTORIA (TV-Serie, 2016, 1. Staffel)

Regie: Oliver Blackburn, Tom Vaughan und Sandra Goldbacher, Drehbuch: Daisy Goodwin und A.N. Wilson, Musik: Martin Phipps und Ruth Barrett
Darsteller: Jenna Coleman, Tom Hughes, Rufus Sewell, Catherine Flemming, Adrian Schiller, Daniela Holtz, Eve Myles, Ferdinand Kingsley, Nell Hudson, Nigel Lindsay, Margaret Clunie, David Oakes, Peter Firth, Alex Jennings, Paul Rhys, Anna Wilson-Jones, Peter Bowles, Basil Eidenbenz, David Bamber
 Victoria
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,8); FSK: 12, Dauer: 348 Minuten.
Großbritannien im Sommer 1837: Als König William IV. ohne regulären Thronerben stirbt, fällt die Königswürde seiner 18 Jahre alten Nichte Victoria (Jenna Coleman, TV-Serie "Doctor Who") zu. Die aus dem Haus Hannover stammende neue Königin ist durchaus froh, auf diese Weise endlich der strengen Erziehung durch ihre Mutter (Catherine Flemming, "Hunger – Sehnsucht nach Liebe") zu entkommen, die Victoria seit ihrer Geburt auf eine mögliche Thronbesteigung vorbereitete, dabei aber zu wenig Wert darauf legte, ihre Tochter alltagstauglich zu machen. Bei aller peniblen Vorbereitung ist Victoria natürlich komplett unerfahren, was ihr Selbstbewußtsein zwar kaum schmälert, sie jedoch gerade deswegen auch zu einigen schweren Fehlern verleitet. Zum Glück gibt es den verwitweten Lord Melbourne (Rufus Sewell, "Hercules"), der zunächst zwar unwillig ist, das Amt des Premierministers auch unter der neuen Königin zu bekleiden, dann aber schnell eine innige Freundschaft zu der jungen Monarchin aufbaut und ihr als nahezu unverzichtbarer Berater und Mentor dient. Ihre Beziehung sorgt jedoch schnell für Neider und böse Gerüchte, zumal Victoria von allen Seiten bedrängt wird, schnellstmöglich standesgemäß zu heiraten und einen Thronerben in die Welt zu setzen. Lord Melbourne kommt dafür nicht in Frage, stattdessen gibt es drei geeignete Kandidaten: den charmanten russischen Großfürsten (Daniel Donskoy), Prinz George (Nicholas Agnew, "Kingsman: The Secret Service") den Sohn des machtbewußten Herzogs von Cumberland (Peter Firth, TV-Serie "Spooks") sowie Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (Tom Hughes, "Alles eine Frage der Zeit"), ein Neffe des belgischen Königs Leopold (Alex Jennings, "Die Queen") …

Donnerstag, 6. April 2017

DIE VERSUNKENE STADT Z (2016)

Originaltitel: The Lost City of Z
Regie und Drehbuch: James Gray, Musik: Christopher Spelman
Darsteller: Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Sienna Miller, Tom Holland, Angus Macfadyen, Edward Ashley, Franco Nero, Pedro Coello, Matthew Sunderland, Johann Myers, Aleksandar Jovanovic, Ian McDiarmid, Clive Francis, Daniel Huttlestone, Harry Melling
Die versunkene Stadt Z
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $19,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 141 Minuten.

Anfang des 20. Jahrhunderts bekommt der britische Offizier Percy Fawcett (Charlie Hunnam, "Pacific Rim") den Auftrag, für die Royal Geographic Society (RGS) – an der er früher selbst studierte – eine aufwendige Landvermessung in Bolivien vorzunehmen, um Grenzstreitigkeiten mit Brasilien möglichst friedlich beizulegen. Fawcett, der bereits an den äußersten Ecken des Commonwealth in Asien stationiert war, hält diesen langweilig klingenden Auftrag zunächst für unter seiner Würde, stellt aber schnell fest, daß das ein gewaltiger Irrtum war. Die Erkundung des Amazonas-Gebiets auf der Suche nach der Quelle des Rio Verde ist anspruchsvoll und gefährlich, nicht nur die unwirtliche Flora und Fauna machen Fawcett und seinen Begleitern zu schaffen, sondern auch teilweise feindlich gesonnene Eingeborenenstämme. Dennoch erreicht die Expedition ihr Ziel, an dem Fawcett zu seiner gewaltigen Überraschung und Begeisterung Überreste einer uralten, lange untergegangenen Zivilisation entdeckt. Zurück in London stellt er seine Erkenntnisse den durchaus skeptischen Mitgliedern der RGS vor und schafft es mit der Unterstützung des Antarktis-Erforschers James Murray (Angus Macfadyen, "Braveheart"), eine neue Forschungsreise auf die Beine zu stellen, die nach der versunkenen Stadt suchen soll, von deren Existenz Fawcett überzeugt ist …

Donnerstag, 14. Mai 2015

DAS VERSPRECHEN EINES LEBENS (2014)

Originaltitel: The Water Diviner
Regie: Russell Crowe, Drehbuch: Andrew Anastasios und Andrew Knight, Musik: David Hirschfelder
Darsteller: Russell Crowe, Olga Kurylenko, Yilmaz Erdogan, Cem Yilmaz, Jai Courtney, Dylan Georgiades, Ryan Corr, James Fraser, Ben O'Toole, Jacqueline McKenzie, Isabel Lucas, Steve Bastoni, Damon Herriman
The Water Diviner
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $38,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 112 Minuten.

Das idyllische Leben der australischen Farmerfamilie Connor findet ein jähes Ende, als der Erste Weltkrieg ausbricht und die drei Söhne der Familie als Soldaten in Europa ins Feld ziehen – wo sie nach der verheerenden Schlacht von Gallipoli in der Türkei allesamt als gefallen gelten. Als nach dem Krieg Mutter Eliza (Jacqueline McKenzie, "Deep Blue Sea") ihrem Leben, von der Trauer überwältigt, ein Ende setzt, macht sich Witwer Joshua (Russell Crowe, "Robin Hood") – in seiner Heimat bekannt dafür, versteckte Wasserquellen im Wüstenboden zu finden – auf den Weg nach Europa. Dort will er auf dem Schlachtfeld die sterblichen Überreste seiner Söhne finden und sie zuhause neben dem Grab ihrer Mutter beerdigen – angesichts von etwa 100.000 Toten dieser Schlacht ein schier hoffnungsloses Unterfangen, das durch die Bürokratie der britischen Besatzer zusätzlich erschwert wird. Doch Joshua denkt nicht daran, aufzugeben; schließlich findet er mit Hilfe des türkischen Majors Hasan (Yilmaz Erdogan, "Es war einmal in Anatolien") heraus, daß sein ältester Sohn Art (Ryan Corr, "Wolf Creek 2") in den türkischen Aufzeichnungen als Kriegsgefangener geführt wird und somit tatsächlich noch leben könnte! Die einstigen Lager sind inzwischen allerdings aufgelöst, das ganze Land versinkt im Chaos und überall brechen schwere Kämpfe zwischen Türken und Griechen auf …

Freitag, 28. November 2014

THE VOICES (2014)

Regie: Marjane Satrapi, Drehbuch: Michael R. Perry, Musik: Olivier Bernet
Darsteller: Ryan Reynolds, Anna Kendrick, Gemma Arterton, Jacki Weaver, Ella Smith, Paul Brightwell, Adi Shankar, Valerie Koch
The Voices
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $2,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Jerry (Ryan Reynolds) ist ein netter, aber etwas einfältiger Fabrikarbeiter, der seine schöne Arbeitskollegin Fiona (Gemma Arterton, "Prince of Persia") bewundert. Allerdings spielt er bei weitem nicht in der Liga der selbstbewußten, feierlustigen Britin – und daß stattdessen deren süße Freundin Lisa (Anna Kendrick, "50/50") sehr an Jerry interessiert ist, bemerkt er gar nicht erst. Allerdings muß man Jerry zugestehen, daß er durchaus andere Probleme hat, die ihn schon mal vom Wesentlichen ablenken können. In erster Linie gehört dazu die verstörende Tatsache, daß seine beiden Haustiere mit ihm sprechen! Die Katze Mr. Whiskers versucht hartnäckig, Jerry davon zu überzeugen, daß er als Serienkiller besser dran wäre; der gutmütige Hund Bosco argumentiert dagegen, daß Jerry ein guter Mensch sei und sich das nicht von Mr. Whiskers ausreden lassen solle. Anfangs hört Jerry noch auf Bosco – doch dann geschieht ein tragischer Unglücksfall, der alles verändert …

Freitag, 30. Mai 2014

DER VORLESER (2008)

Originaltitel: The Reader
Regie: Stephen Daldry, Drehbuch: Sir David Hare, Musik: Nico Muhly
Darsteller: Kate Winslet, Ralph Fiennes, David Kross, Bruno Ganz, Lena Olin, Alexandra Maria Lara, Hannah Herzsprung, Burghart Klaußner, Jeanette Hain, Volker Bruch, Susanne Lothar, Matthias Habich, Karoline Herfurth, Florian Bartholomäi, Vijessna Ferkic, Linda Bassett, Jürgen Tarrach, Sylvester Groth
 The Reader
(2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $108,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 124 Minuten.

In einer deutschen Kleinstadt lernt der 15-jährige Schüler Michael Berg (David Kross, "Krabat") im Jahr 1958 zufällig die etwa 20 Jahre ältere Straßenbahn-Schaffnerin Hanna Schmitz (Kate Winslet, "Little Children") kennen – schnell ergibt sich daraus eine Affäre für einen Sommer, dann verschwindet Hanna ganz plötzlich aus der Stadt. Erst viele Jahre später sieht Michael, mittlerweile Jura-Student unter Professor Rohl (Bruno Ganz, "Der Himmel über Berlin"), sie wieder: als Angeklagte bei einem Prozeß gegen ehemalige KZ-Aufseherinnen! Als er sie auf der Anklagebank erkennt, ist Michael entsetzt, den Verlauf der Verhandlung verfolgt er in einem Chaos der widerstreitenden Gefühle …

Dienstag, 27. August 2013

VICKY CRISTINA BARCELONA (2008)

Regie und Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Javier Bardem, Penélope Cruz, Chris Messina, Patricia Clarkson, Kevin Dunn, Carrie Preston
Vicky Cristina Barcelona
(2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $96,4 Mio.
FSK: 6, Dauer: 96 Minuten.

Die beiden jungen Amerikanerinnen Vicky (Rebecca Hall, "Iron Man 3") und Cristina (Scarlett Johansson, "The Avengers") verbringen den Sommer in Barcelona. Eines Abends taucht in einem Restaurant der spanische Maler Juan Antonio (Javier Bardem, "Skyfall") an ihrem Tisch auf und bietet den beiden attraktiven Damen unverblümt an, mit ihm das Wochenende in Oviedo zu verbringen – Sex inklusive, gerne auch zu dritt. Während die bodenständige und glücklich verlobte Vicky entrüstet ablehnt, ist Cristina sofort fasziniert von dem unverfrorenen spanischen Freigeist. Sie nimmt das Angebot an, woraufhin Vicky ebenfalls mitkommt, um darauf zu achten, daß Cristina keine Dummheiten anstellt. Doch alles entwickelt sich ganz anders als erwartet, und als schließlich auch noch Juan Antonios hitzköpfige und ziemlich durchgeknallte Ex-Frau Maria Elena (Penélope Cruz, "To Rome with Love") auftaucht, nehmen die amourösen Komplikationen weiter zu ...

Mittwoch, 7. November 2012

VIELLEICHT LIEBER MORGEN (2012)

Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower
Regie und Drehbuch: Stephen Chbosky, Musik: Michael Brook
Darsteller: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller, Nina Dobrev, Dylan McDermott, Kate Walsh, Paul Rudd, Mae Whitman, Joan Cusack, Erin Wilhelmi, Reece Thompson, Tom Savini, Melanie Lynskey, Johnny Simmons, Nicholas Braun, Adam Hagenbuch
The Perks of Being a Wallflower
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $33,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.

Als der schüchterne Charlie (Logan Lerman), jüngstes von drei Geschwistern, um 1990 herum auf die Highschool kommt, ist es nicht gerade so, als hätten seine neuen Mitschüler auf ihn gewartet. Charlie wird vereinzelt schikaniert, bestenfalls ignoriert, bis er das etwas ältere und ziemlich merkwürdige Stiefgeschwisterpaar Patrick (Ezra Miller) und Sam (Emma Watson) kennenlernt und durch die beiden Zugang zu einer Art Außenseiterclique in der Schule erhält. Natürlich kommt es, wie es kommen muß, und Charlie verliebt sich unsterblich in die schöne Sam. Die allerdings ist mit dem pseudointellektuellen Kunststudenten Craig (Reece Thompson, "Lange Beine, kurze Lügen") liiert, obwohl sie ihn nicht wirklich liebt. Doch sind Liebeswirren bei weitem nicht das einzige, womit sich Charlie herumschlagen muß, denn er trägt schwer an der Erinnerung an schicksalhafte Ereignisse aus seiner Vergangenheit, von denen seine neuen Freunde und das Publikum erst nach und nach erfahren ...

Dienstag, 30. Oktober 2012

DIE VERMESSUNG DER WELT (3D, 2012)

Regie: Detlev Buck, Drehbuch: Daniel Kehlmann, Daniel Nocke und Detlev Buck, Musik: Enis Rotthoff
Darsteller: Albrecht Abraham Schuch, Florian David Fitz, Jérémy Kapone, Vicky Krieps, Michael Maertens, Katharina Thalbach, Sunnyi Melles, David Kross, Karl Markovics, Michael Schenk, Max Giermann, Aaron Denkel, Mercedes Jadea Diaz, Peter Matić, Sven Regener, Detlev Buck, Leander Haußmann, Daniel Kehlmann
 Die Vermessung der Welt
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: -; weltweites Einspielergebnis: $7,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 123 Minuten.

Im ausgehenden 18. Jahrhundert begegnen sich der forsche adlige Offizierssohn Alexander von Humboldt und der aus armen Verhältnissen stammende Carl Friedrich Gauß als Minderjährige beim Herzog von Braunschweig (Michael Maertens), der dem begabten Gauß ein Stipendium gewährt und auch den einige Jahre älteren Humboldt in seinen wissenschaftlichen Ambitionen unterstützt. Als Erwachsener entwickelt sich Gauß (Florian David Fitz, "Vincent will Meer") zu einem brillanten Mathematiker, während Humboldt (Newcomer Albrecht Abraham Schuch) ab der Jahrhundertwende ferne Länder vor allem in Südamerika bereist und erforscht und sich zu einem in der Heimat gefeierten Universalgelehrten entwickelt. Obwohl die beiden Männer ihrem Wissensdrang in gänzlich unterschiedlicher Art und Weise folgen und auch sonst wenige Gemeinsamkeiten haben, sind sie sich im Kern ihren Wesens doch erstaunlich ähnlich – was sich auch darin manifestiert, daß sie ihrer Arbeit alles unterordnen, selbst Familie, Freunde und Geliebte ...

Freitag, 12. Oktober 2012

VIOLET & DAISY (2011)

Regie und Drehbuch: Geoffrey Fletcher
Darsteller: Alexis Bledel, Saoirse Ronan, James Gandolfini, Danny Trejo, John Ventimiglia, Marianne Jean-Baptiste, Tatiana Maslany, Cody Horn
 Violet & Daisy
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 22% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.
Die soeben volljährig gewordene Daisy (Saoirse Ronan, "Abbitte") und ihre ein paar Jahre ältere Freundin Violet (Alexis Bledel, "Sin City", TV-Serie "Gilmore Girls") verdienen ihre Brötchen als Auftragsmörderinnen. Obwohl sie sich eine schulmädchenhafte Unschuld bewahrt zu haben scheinen und für ihr großes Idol, die Popsängerin Barbie Sunday (Cody Horn, "Magic Mike"), schwärmen, geht vor allem Violet hochgradig professionell vor. Normalerweise. Denn als das Killer-Duo vom schmierigen Gangsterboß Russ (Danny Trejo, "Machete") den vermeintlich kinderleichten Auftrag erhält, Michael (James Gandolfini, "Killing Them Softly") aus dem Weg zu räumen, der nicht die geringsten Anstalten macht, sich zu wehren oder zu verstecken, begehen die jungen Frauen einen folgenreichen Fehler: Sie kommen mit ihrem potentiellen Opfer ins Gespräch anstatt es unverzüglich ins Jenseits zu befördern ... 

Mittwoch, 4. Juli 2012

Klassiker-Rezension: VATER DIRIGIERT (1938)

Originaltitel: Four Daughters
Regie: Michael Curtiz, Drehbuch: Julius J. Epstein und Lenore Coffee, Musik: Max Steiner
Darsteller: Claude Rains, Gale Page, Priscilla Lane, Rosemary Lane, Lola Lane, John Garfield, Jeffrey Lynn, Frank McHugh, Dick Foran, May Robson, Vera Lewis, Eddie Albert
Four Daughters
(1938) on IMDb Rotten Tomatoes: 100% (7,0); FSK: nicht geprüft, Dauer: 90 Minuten.

Der Musikprofessor Adam Lemp (der vierfache OSCAR-Nominee Claude Rains aus Klassikern wie "Der Unsichtbare", "Casablanca" oder "Phantom der Oper") führt mit seinen vier ebenso musikalischen wie hübschen Töchtern im heiratsfähigen Alter ein glückliches Familienleben. Naturgemäß dauert es nicht lange, bis die jungen Damen mit heiratswilligen Verehrern wie dem stets fröhlichen Komponisten Felix (Jeffrey Lynn) oder dem wohlhabenden Geschäftsmann Ben (Frank McHugh) konfrontiert werden. Doch als eines Tages Felix' alter Freund Mickey (John Garfield, "Humoreske", "Der Seewolf", "Wenn der Postmann zweimal klingelt"), ein mürrischer, mittelloser Pianist, die Bildfläche betritt, kommt der heitere Liebesreigen aus dem Tritt ...