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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Dienstag, 5. Mai 2020

DAS MÄDCHEN, DAS DURCH DIE ZEIT SPRANG (2006)

Originaltitel: Toki o kakeru shōjo, Englischsprachiger Titel: The Girl Who Leapt Through Time
Regie: Mamoru Hosoda, Drehbuch: Satoko Okudera, Musik: Kiyoshi Yoshida
Sprecher der Originalversion: Riisa Naka, Takuya Ishida, Mitsutaka Itakura, Ayami Kakiuchi, Mitsuki Tanimura, Sachie Hara, Yuki Sekido, Fumihiko Tachiki, Takayuki Sorita, Midori Andō, Utawaka Katsura
Sprecher der deutschen Synchronfassung: Anne Helm, Daniel Schlauch, Norman Matt, Catrin Dams, Rubina Kuraoka, Silke Matthias, Libell Barthel, Oliver Siebeck, Tobias Nath, Ulrike Stürzbecher, Stefan Staudinger
Das Mädchen, das durch die Zeit sprang (2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $3,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 94 Minuten.
Die 17-jährige Makoto (Sprecherin in der deutschen Synchronfassung: Anne Helm) ist ein ganz normales japanisches Schulmädchen bis eines Tages die Bremse an ihrem Fahrrad versagt, sie bei einem Bahnübergang in vollem Tempo von einem Zug erfaßt zu werden droht und ... sich im nächsten Augenblick kurz vor diesem verhängnisvollen Unglück unversehrt, wenngleich sehr verwirrt, wiederfindet und es deshalb diesmal vermeiden kann. Offensichtlich ist ihr im Moment der größten Todesgefahr ein kleiner Zeitsprung geglückt, wobei sie keine Ahnung hat, wie oder warum ihr dies gelungen ist. Doch mit etwas Übung schafft sie es erneut, diesmal sogar ohne Todesgefahr – und schließlich beherrscht sie diese neue, mysteriöse Fähigkeit ganz. Typisch Teenager nutzt sie die Möglichkeiten der Zeitsprünge zunächst ausschließlich dazu, um Spaß mit ihren Freunden Chiaki (Daniel Schlauch) und Kōsuke (Norman Matt) zu haben sowie um unangenehmen Situationen (wie Prüfungen) aus dem Weg zu gehen respektive sie mit dem Wissen des ersten Versuches problemlos zu meistern. Doch es kommt, wie es kommen muß: Nach und nach begreift Makoto, daß jede noch so kleine Änderung während ihrer Zeitsprünge weitreichende Folgen für sie und ihre Umwelt nach sich ziehen kann ...

Donnerstag, 16. April 2020

Klassiker-Rezension: HOUSE (1977)

Originaltitel: Hausu
Regie: Nobuhiko Ōbayashi, Drehbuch: Chiho Katsura, Musik: Asei Kobayashi, Mickie Yoshino
Darsteller: Kimiko Ikegami, Yōko Minamida, Kumiko Ōba, Miki Jinbo, Ai Matubara, Masayo Miyako, Eriko Tanaka, Mieko Satō, Kiyohiko Ozaki, Saho Sasazawa, Haruko Wanibuchi
Hausu (1977) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,5); US-Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.
Als ihr geplantes Sommer-Ferienlager ausfällt, fährt die japanische Schülerin Oshare (Kimiko Ikegami, "Bruder und Schwester") mit sechs Freundinnen zu Oshares Tante (Yōko Minamida, "Kampfgeschwader Zero"), die abgelegen in einem großen Haus auf dem Land wohnt. Doch die Tante verhält sich merkwürdig und das Haus stellt sich alsbald als noch viel seltsamer heraus. Als dann auch noch eines der Mädchen nach dem anderen auf immer absurdere Art und Weise im Haus verschwindet, wird den verbleibenden Freundinnen bald klar, daß dies kein übermäßig vergnüglicher Urlaub für sie werden wird. Was ist das große Geheimnis dieses mysteriösen Spukhauses? Warum scheint es seine Besucherinnen regelrecht zu verschlucken? Und gibt es für die anderen Mädchen noch eine Chance, ihre Freundinnen und sich selbst zu retten?

Mittwoch, 9. Oktober 2019

THE GANGSTER, THE COP, THE DEVIL (2019)

Originaltitel: Aginjeon
Regie und Drehbuch: Lee Won-tae, Musik: Jungmin Lee
Darsteller: Ma Dong-seok, Kim Mu-Yeol, Kim Sung-kyu, Yu Seung-mok, Choi Min-cheol, Kim Yun-Seong, Yu Jae-myeong, Kim Gyu-ri, Heo Dong-won, Kim Seung-hyeon, Moon Dong-hyeok
The Gangster, the Cop, the Devil (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 97% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $25,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 110 Minuten.
Der in Cheonan stationierte südkoreanische Kommissar Jung Tae-seok (Kim Mu-Yeol, "War of the Arrows") ist unzufrieden. Sein korrupter Chef hält ihn davon ab, effektiv gegen Gangsterboß Jang Dong-su (Ma Dong-seok, "Train to Busan") vorzugehen, und als er dann auch noch einem möglichen Serienkiller auf die Spur kommt, darf er nicht in dem Fall ermitteln, weil die Beweise für einen einzigen Mörder bei den verschiedenen Fällen zu dünn seien. Jung liegt allerdings goldrichtig, denn es treibt tatsächlich ein Serienkiller (Kim Sung-kyu, Netflix-Serie "Kingdom") sein Unwesen, der seine zufällig ausgewählten Opfer brutal ermordet, nachdem er mitten in der Nacht an abgelegenen Orten einen Blechschaden an ihrem jeweiligen Auto verursacht. Eines Nachts ist sein Ziel aber ausgerechnet der ausgesprochen muskulöse und kampfsporterfahrene Gangsterboß Jang, der den Überfall verletzt überlebt und seinen Angreifer selbst verwunden kann. Als Kommissar Jung davon erfährt, sucht er Jang im Krankenhaus auf und "überredet" ihn zu einer ungewöhnlichen vorübergehenden Allianz: Sie vereinen ihre Kräfte, um den Killer zu suchen – und wer ihn zuerst findet, darf über sein Schicksal entscheiden …

Mittwoch, 2. Oktober 2019

READY OR NOT - AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, TOT (2019)

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, Drehbuch: Guy Busick und R. Christopher Murphy, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Samara Weaving, Mark O'Brien, Adam Brody, Henry Czerny, Andie MacDowell, Nicky Guadagni, John Ralston, Melanie Scrofano, Kristian Bruun, Elyse Levesque, Nat Faxon (Stimme)
Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $57,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 96 Minuten.

Als Grace (Samara Weaving, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") und Alex (Mark O'Brien, "Arrival") auf dem noblen Familienanwesen von Alex' stinkreichen Eltern Tony (Henry Czerny,"Fido") und Becky Le Domas (Andie MacDowell, "Vier Hochzeiten und ein Todesfall") heiraten, soll das der schönste Tag ihres Lebens werden. Und obwohl Alex seine Braut vor seiner Familie – mit der er in den letzten Jahren bewußt wenig Kontakt hatte – gewarnt hat und einige Mitglieder wie die finster dreinblickende Tante Helene (Nicky Guadagni, "Silent Hill") in der Tat recht merkwürdig wirken, läuft die Hochzeit harmonisch ab. Von der Hochzeitsnacht kann man das nicht behaupten, denn als Grace sich mit Alex in ihr Zimmer zurückziehen will, enthüllt dieser ihr, daß sie sich zuerst einer alten Tradition der durch Brettspiele zu Vermögen gekommenen Familie unterziehen müsse: Um neue Familienmitglieder einzuführen, müssen diese um Punkt Mitternacht eine Karte ziehen und an jenem Spiel teilnehmen, dessen Name dort steht. Klingt harmlos genug; was Alex seiner Braut aber verschweigt: Wenn sie die Karte "Verstecken" zieht, beginnt eine gnadenlose Jagd auf Grace, an deren Ende sie rituell geopfert werden soll. Natürlich zieht Grace genau diese Karte, doch als sie begreift, was geschieht, weigert sie sich, einfach nur ein wehrloses Opfer zu sein …

Mittwoch, 25. September 2019

EXTRA ORDINARY – GEISTERJAGD FÜR ANFÄNGER (2019)

Regie und Drehbuch: Mike Ahern und Enda Loughman, Musik: George Brennan
Darsteller: Maeve Higgins, Barry Ward, Will Forte, Claudia O'Doherty, Terri Chandler, Risteard Cooper, Emma Coleman, Jamie Beamish
Extra Ordinary (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 98% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Heute verbringt Rose Dooley (Maeve Higgins) ihre Zeit als Fahrlehrerin in der irischen Provinz, doch als Kind untersuchte sie mit ihrem Vater übernatürliche Phänomene, da sie selbst eine entsprechende Gabe besitzt. Nach einem schrecklichen Unfall gab Rose diese Tätigkeit auf, doch weil ihr Vater damals eine in Szenekreisen bekannte TV-Sendung hatte, erhält sie noch immer regelmäßig telefonische Hilferufe von Leuten, die von (möglichen) Geistern heimgesucht werden – die sie aber konsequent ignoriert. Etwas cleverer geht allerdings der sympathische Witwer Martin Martin (Barry Ward, TV-Serie "The End of the F***ing World") vor, der seit Jahren mit seiner Tochter Sarah (Emma Coleman) und dem Geist seiner verstorbenen und ziemlich dominanten Ehefrau zusammenwohnt. Denn als Sarah eines Tages ohne ersichtlichen Grund im Schlaf über ihrem Bett schwebt und einfach nicht aufwacht, gibt Martin sich als Fahrschüler aus, sodaß er Rose die Problematik von Angesicht zu Angesicht schildern kann. Die Taktik funktioniert und Rose versucht, Sarah zu helfen, denn sie erkennt schnell, daß ihr Zustand Teil eines potentiell tödlichen satanistischen Rituals ist. Dessen Urheber ist der exzentrische Ex-Popstar Christian Winter (Will Forte, TV-Serie "The Last Man on Earth"), ein klassisches One-Hit-Wonder mit dem – auch von seiner ehrgeizigen Ehefrau Claudia (Claudia O'Doherty, "Dating Queen") angetriebenen – Wunsch nach einem großen Comeback. Zu diesem Zweck will er den Teufel beschwören und benötigt dafür ein Opfer …

Donnerstag, 29. November 2018

UNDER THE SILVER LAKE (2018)

Regie und Drehbuch: David Robert Mitchell, Musik: Disasterpeace
Darsteller: Andrew Garfield, Riley Keough, Topher Grace, Patrick Fischler, Jimmi Simpson, Riki Lindhome, Jeremy Bobb, Laura-Leigh, Zosia Mamet, Callie Hernandez, Luke Baines, Summer Bishil, Grace Van Patten, David Yow, Rex Linn, June Carryl, Adam Bartley, Wendy Vanden Heuvel, Don McManus, Sydney Sweeney, India Menuez, Chris Gann, Karen Nitsche
Under the Silver Lake (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 58% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $2,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 139 Minuten.

Silver Lake, ein Vorort von Los Angeles: Ein Serien-Hundekiller verbreitet Angst und Schrecken, während die Nachrichten vom mysteriösen Fall des vermißten Milliardärs Jefferson Sevence dominiert werden. Derweil ist der Mittdreißiger Sam (Andrew Garfield, "The Amazing Spider-Man") quasi pleite und steht kurz vor dem Rausschmiß aus seiner kleinen Wohnung in einer schäbigen Apartmentanlange in Silver Lake. Trotzdem verbringt er die Zeit nicht allzu sinnvoll, sondern hängt größtenteils herum, trinkt, kifft und beobachtet per Fernglas seine ältere, meist oben ohne rumlaufende Hippie-Nachbarin sowie die attraktive Sarah (Riley Keough, "Mad Max: Fury Road"). Als er sich schließlich traut, Sarah anzusprechen, verstehen sie sich ziemlich gut und verabreden sich zu einem Treffen am nächsten Abend – doch nicht nur taucht Sarah nicht auf, Alex muß vielmehr feststellen, daß ihr Apartment ausgeräumt und sie verschwunden ist. Die Polizei interessiert das wenig, also macht sich Sam selbst auf die Suche, indem er eine junge Frau verfolgt, die er aus Sarahs verlassener Wohnung kommen sieht. Der Beginn einer Irrfahrt, die Sam in die unterschiedlichsten, von skurrilen bis exzentrischen Figuren bevölkerten Orte in Silver Lake bringt und ihn die Bekanntschaft eines paranoiden Untergrund-Comicautors (Patrick Fischler, "Hail, Caesar!"), des "obdachlosen Königs" (David Yow, "Southbound") und von Jefferson Sevences Tochter Millicent (Callie Hernandez, "La La Land") sowie diverser Indie-Schauspielerinnen mit Zweitjob, eines steinreichen Songwriters (Jeremy Bobb, TV-Serie "The Knick") und der aufstrebenden Band "Jesus and the Brides of Dracula" machen läßt …

Dienstag, 9. Oktober 2018

THE UNTHINKABLE (2018)

Originaltitel: Den blomstertid nu kommer
Regie: Crazy Pictures, Drehbuch: Christoffer Nordenrot, Crazy Pictures, Musik: Gustaf Spetz
Darsteller: Christoffer Nordenrot, Lisa Henni, Jesper Barkselius, Pia Halvorsen, Karin Bertling, Ulrika Bäckström, Magnus Sundberg, Krister Kern, Alexej Manvelov, Lo Lexfors
Den blomstertid nu kommer (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 78% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $0,01 Mio.
FSK: nicht geprüft, Dauer: 129 Minuten.
Vor mehr als zehn Jahren zerbrach nach einem desaströsen Weihnachtsabend die Familie des Teenagers Alex, der deshalb kurzerhand zu seinem Onkel zog. Inzwischen ist Alex (Christoffer Nordenrot, "Ein Mann namens Ove") ein international sehr erfolgreicher, wenn auch im Umgang nicht ganz einfacher Pianist, der nach einem rätselhaften Terroranschlag auf Schweden für eine Beerdigung erstmals in seine Heimat zurückkehrt. Dort trifft er unerwartet auf seine Jugendliebe Anna (Lisa Henni, "Easy Money"), die den Ort kurz vor ihm verlassen und ihm damit seine Flucht erleichtert hatte. Beider Gefühle flammen sofort wieder auf, doch für Romantik ist bald keine Zeit mehr: Der Anschlag erweist sich als nur der Beginn eines großangelegten Angriffs auf Schweden. Während die Regierung – darunter Annas Mutter Eva (Pia Halvorsen, TV-Serie "Real Humans"), die Agrarministerin – noch über die Identität der Angreifer und die geeigneten Gegenmaßnahmen berät, gerät Alex' Vater Björn (Jesper Barkselius, "Die Nacht der Jäger") direkt in die Schußlinie, als das Kraftwerk, in dem er arbeitet, von Bewaffneten attackiert wird. Nur gut, daß der paranoide ehemalige Soldat Björn sich seit Jahren auf eine russische Invasion vorbereitet hat …

Donnerstag, 4. Oktober 2018

PIERCING (2018)

Regie und Drehbuch: Nicolas Pesce
Darsteller: Christopher Abbott, Mia Wasikowska, Laia Costa, Marin Ireland, Maria Dizzia
 Piercing (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: nicht geprüft, Dauer: 81 Minuten.
Reed (Christopher Abbott, "Aufbruch zum Mond") und seine Frau Mona (Laia Costa, "Victoria") sind gerade zum ersten Mal Eltern geworden. Theoretisch könnten sie ein sehr glückliches Familienleben führen – wäre da nicht Reeds unbezähmbarer Drang, Menschen wehzutun. Um nicht seine Frau und das Baby zu gefährden, beschließt Reed (mit Monas Einwilligung), sein Verlangen anderweitig auszuleben. So verabschiedet er sich von seiner Familie, nimmt sich ein Zimmer in einem billigen Hotel und bestellt sich, nachdem er sein geplantes Vorgehen genau durchgegangen ist, eine Prostituierte. Diese taucht nach einer Stunde auf, heißt Jackie (Mia Wasikowska, "Stoker") und ist nicht wirklich jenes einfache Opfer, das Reed erwartet hatte. Vielmehr hat Jackie ihre eigenen dunklen Phantasien, die unter anderem mit Körperschmuck zu tun haben …

Dienstag, 2. Oktober 2018

HEAVY TRIP (2018)

Originaltitel: Hevi reissu
Regie: Juuso Laatio und Jukka Vidgren, Drehbuch: Juuso Laatio, Aleksi Puranen, Jari Olavi Rantala und Jukka Vidgren, Musik: Lauri Porra
Darsteller: Johannes Holopainen, Antti Heikkinen, Max Ovaska, Samuli Jaskio, Ville Tiihonen, Minka Kuustonen, Chike Ohanwe, Rune Temte
Heavy Trip (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (7,5); US-Einspielergebnis: $,0,03 Mio.
FSK: 12, Dauer: 91 Minuten.
Seit 12 Jahren spielen Turo (Johannes Holopainen, "Der unbekannte Soldat"), Lotvonen (Samuli Jaskio), Jynkky (Antti Heikkinen) und Pasi (Max Ovaska, TV-Serie "Nymphs") zusammen in ihrer eigenen, immer noch namenlosen Heavy Metal-Coverband – nun fragen sie sich, ob sie vielleicht irgendwann einmal öffentlich auftreten sollten anstatt immer nur zu üben. Das könnte auch ihrem Image helfen, denn in ihrem finnischen Heimatort Taivalkoski gelten die vier jungen Männer als merkwürdige Verlierer und werden bestenfalls mitleidig betrachtet, schlimmstenfalls verspottet. Als die Band zufällig Frank (Rune Temte, TV-Serie "Fortitude"), den Organisator des norwegischen Heavy Metal-Festivals "Northern Damnation", trifft und ihm ein Demoband ihres ersten eigenen Songs mitgebt, könnte sich ihr Traum erfüllen. Da Leadsänger Turo vor seiner schönen früheren Schulkameradin Miia (Minka Kuustonen, "Das Mädchen und der Rapper") etwas angibt, macht im Dorf in Windeseile die Runde, daß der Auftritt bereits feststehe – und schon werden sie in der öffentlichen Wahrnehmung von Losern zu Helden. Nur der schleimige Schlagersänger Jouni (Ville Tiihonen, TV-Serie "Black Widows"), der selbst hinter Miia her ist, ist wenig begeistert von der unerwarteten Konkurrenz. Doch noch wartet Turo auf die Zusage, daß sie tatsächlich in Norwegen auftreten dürfen …

Donnerstag, 27. September 2018

ELIZABETH HARVEST (2018)

Regie und Drehbuch: Sebastian Gutierrez, Musik: Rachel Zeffira
Darsteller: Abbey Lee, Ciarán Hinds, Carla Gugino, Matthew Beard, Dylan Baker
Elizabeth Harvest (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 52% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $0,005 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Die junge und schöne Elizabeth (Abbey Lee, "Der dunkle Turm") hat gerade erst den deutlich älteren Henry (Ciáran Hinds, "Die Frau in Schwarz") – genialer, mit dem Nobelpreis geehrter Wissenschaftler – geheiratet und kommt nun mit ihm in seinem abgelegenen, hochmodernen Anwesen in den Bergen an. Empfangen werden die Frischvermählten von zwei Bediensteten, der Haushälterin Claire (Carla Gugino, "Sin City") und dem jungen Oliver (Matthew Beard, "The Imitation Game"), der sich als blind herausstellt. Elizabeth ist ein wenig eingeschüchtert von dem großen Haus, dessen Türen per Fingerabdruck-Scan geöffnet werden, außerdem fragt sie sich insgeheim, was ein brillanter Mann wie Henry eigentlich mit einer so einfachen Person wie ihr anfangen will. Als Henry ihr bei seiner Führung durchs Haus einschärft, einen bestimmten Raum keinesfalls zu öffnen, weckt das wenig überraschend ihre Neugier. Und weil Henry am folgenden Tag beruflich unterwegs ist, kann sie der Versuchung nicht widerstehen …

Dienstag, 13. März 2018

I REMEMBER YOU / GEISTERFJORD (2017)

Originaltitel: Ég man pig
Regie: Óskar Thór Axelsson, Drehbuch: Ottó Geir Borg und Óskar Thór Axelsson
Darsteller: Jóhannes Haukur Jóhannesson, Anna Gunndís Gudmundsdóttir, Thor Kristjansson, Sara Dögg Ásgeirsdóttir, Ágústa Eva Erlendsdóttir, Amar Páll Hardarson
I Remember You
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $0,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 106 Minuten.
Da die Pathologin des Ortes gerade unterwegs ist, wird als Ersatz Psychiater Freyr (Jóhannes Haukur Jóhannesson, "Atomic Blonde") von Polizistin Katrín (Anna Gunndís Gudmundsdóttir) in die Kirche einer isländischen Kleinstadt gerufen, wo sich eine alte Frau das Leben genommen hat. Das ist an sich nicht besonders ungewöhnlich, allerdings stellt sich heraus, daß der Dame auf ihrem Rücken diverse Kreuze eingeritzt wurden, was offenbar über Jahre hinweg geschah. Katrín bemerkt Verbindungen zu einigen anderen Todesfällen, die allesamt als Unfälle abgehakt wurden, bei genauerer Betrachtung aber doch ziemlich merkwürdig sind. Gemeinsam mit Freyr forscht sie nach – und irgendwie scheinen die Vorkommnisse mit dem seit einiger Zeit spurlos verschwundenen kleinen Sohn des Psychiaters zusammenzuhängen. Derweil versuchen Dagný (Sara Dögg Ásgeirsdóttir, "Kaltes Licht") und Gardar (Thor Kristjansson, "Dracula Untold"), ihre nach einem Schicksalsschlag stark kriselnde Ehe zu retten, indem sie mit der gemeinsamen Freundin Lif (die frühere recht kontroverse Eurovision Song Contest-Teilnehmerin Ágústa Eva Erlendsdóttir, "Der Tote aus Nordermoor") ein heruntergekommenes Haus auf einer verlassenen kleinen Insel restaurieren. Doch vor allem Dagný wird wiederholt Zeugin merkwürdiger, rational kaum erklärbarer Geschehnisse in und um das Haus herum …

Donnerstag, 11. Januar 2018

BLADE OF THE IMMORTAL (2017)

Originaltitel: Mugen no jûnin
Regie: Takashi Miike, Drehbuch: Tetsuya Oishi, Musik: Kôji Endô
Darsteller: Takuya Kimura, Hana Sugisaki, Sôta Fukushi, Erika Toda, Kazuki Kitamura, Ebizô Ichikawa, Hayato Ichihara, Shinnosuke Mitsushima, Chiaki Kuriyama, Min Tanaka, Yuichiro Otaka, Tsutomu Yamazaki, Ken Kaneko, Yôko Yamamoto
Mugen no jûnin
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $7,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 147 Minuten.
 Als der kampfstarke Samurai Manji (Takuya Kimura, "2046") als Folge einer Intrige gesetzlos wird, flieht er mit seiner kleinen Schwester vor den ihn verfolgenden Kopfgeldjägern, doch es ist aussichtslos: Als er gestellt wird, ist sein Tod unvermeidbar, eigentlich hat er sich auch schon damit abgefunden. Doch da kommt eine angeblich 200 Jahre alte Frau zu dem Sterbenden und macht ihn gegen seinen Willen unsterblich! Die folgenden Jahrzehnte vegetiert Manji vor sich hin und spricht stark dem Alkohol zu, bis ihn die noch nicht ganz erwachsene Rin Asano (Hana Sugisaki), Tochter des Leiters einer bekannten Schwertkampfschule, aufsucht und ihn bittet, ihr dabei zu helfen, ihre Eltern zu rächen. Die wurden nämlich von einer gnadenlosen Gruppierung namens Itto-ryu ermordet, deren androgyner Anführer Kagehisa Anotsu (Sôta Fukushi) es sich in den Kopf gesetzt hat, alle Schwertkampfschulen Japans zu zerstören. Da Rin Manji an seine Schwester erinnert, willigt er ein. Doch in den Reihen der Itto-ryu gibt es etliche meisterhafte Schwertkämpfer, die selbst für einen Unsterblichen eine Herausforderung darstellen – und dann sind auch noch einige politische Intrigen am Laufen, in die Manji und Rin unfreiwillig verwickelt werden…

Donnerstag, 30. November 2017

COLOSSAL (2016)

Regie und Drehbuch: Nacho Vigalondo, Musik: Bear McCreary
Darsteller: Anne Hathaway, Jason Sudeikis, Dan Stevens, Austin Stowell, Tim Blake Nelson, Agam Darshi
Colossal
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $4,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 114 Minuten.
 Seit Gloria (Anne Hathaway, "The Dark Knight Rises") vor einem Jahr ihren Job als Journalistin verloren hat, hängt sie meistens in der New Yorker Wohnung ihres Freundes Tim (Dan Stevens, "The Guest") herum und schreibt gelegentlich einen Artikel für ein Onlinemagazin vor allem aber trinkt sie sehr viel Alkohol und feiert bis in die Nacht hinein wilde Partys. Irgendwann reicht es Tim und da Gloria nicht einmal einsehen will, daß sie ein Alkoholproblem hat, schmeißt er sie kurzerhand raus. Mittellos kehrt Gloria in ihren Heimatort zurück, wo sie direkt ihrem alten Schulfreund Oscar (Jason Sudeikis, "Wir sind die Millers") über den Weg läuft, der ihr einen Job als Kellnerin in der Bar anbietet, die er von seinem Vater geerbt hat. Gloria nimmt an und verbringt einige unterhaltsame, reichlich alkoholgeschwängerte Abende mit Oscar und seinen beiden Freunden Joel (Austin Stowell, "Bridge of Spies") und Garth (Tim Blake Nelson, "Der unglaubliche Hulk") – beeinträchtigt nur durch die Tatsache, daß in Seoul aus dem Nichts eine gigantische Kreatur auftaucht und für Chaos und viele Tote sorgt. Bald entdeckt Gloria etwas Unglaubliches: Sie scheint diese Kreatur, die jedes Mal genau zur gleichen Zeit auftaucht und nach wenigen Minuten wieder verschwindet, unbewußt zu steuern …

Dienstag, 21. November 2017

MEMOIRS OF A MURDERER (2017)

Originaltitel: 22-nenme no kokuhaku: Watashi ga satsujinhan desu
Regie: Yû Irie, Drehbuch: Kenya Hirata und Yû Irie, Musik: Masaru Yokoyama
Darsteller: Hideaki Itô, Tatsuya Fujiwara, Tôru Nakamura, Ryô Iwamatsu, Kôichi Iwaki, Mitsuru Hirata, Anna Ishibashi, Hanazawa Toyotaka
 22-nenme no kokuhaku: Watashi ga satsujinhan desu
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: -; japanisches Einspielergebnis: $21,0 Mio.
FSK: nicht geprüft, Dauer: 118 Minuten.
Bis zur Mitte der 1990er Jahre gab es in Japan eine 15-jährige Verjährungsfrist, die selbst für Kapitalverbrechen wie Mord galt. Das war das Glück eines brutalen Serienkillers, der 1995 in Tokio fünf Menschen erwürgte und dabei jeweils einen nahen Verwandten zwang, zuzusehen. Die Polizei um den leitenden Detective Wataru Makimura (Hideaki Itô, "Der letzte Feldzug der Samurai") – der von der Mordserie persönlich betroffen war – konnte dem Mörder nie auf die Spur kommen, 2010 verjährten seine Taten schließlich. Sieben weitere Jahre darauf meldet sich der Täter zu Wort: Masato Sonezaki (Tatsuya Fujiwara, "Battle Royale") hat angesichts seiner juristischen Unangreifbarkeit ein Buch über die Morde geschrieben, das mit gewaltigem Trara veröffentlicht wird und sofort zum Bestseller avanciert. Angeblich will Sonezaki mit der Enthüllung seiner Identität ein Stück weit Buße tun und den Angehörigen der Opfer Gewißheit verschaffen – doch die sind natürlich alles andere als glücklich darüber, daß der Mörder ihrer Liebsten nun auch noch viel Geld mit seinen Untaten verdient und zu einer Art Popstar wird. So ist es kein Wunder, daß bald von einem bevorstehenden Mordanschlag auf ihn gemunkelt wird, den ausgerechnet Detective Makimura verhindern soll. Und dann ist da noch der renommierte TV-Journalist Toshio Sendo (Toru Nakamura aus "K-20: Die Legende der schwarzen Maske"), dessen Karriere durch seine Reportage über die Mordserie einen großen Schub erhielt und der sich deshalb nun dazu berufen fühlt, Sonezaki in einem Live-Interview zu entzaubern – zumal er Zweifel daran hegt, daß der tatsächlich der Täter ist …

Mittwoch, 15. November 2017

THE MERMAID (2016)

Originaltitel: Mei ren yu
Regie: Stephen Chow, Drehbuch: Chan Hing-ka, Kelvin Lee, Ho Miu-kei, Fung-Chih-chiang, Lu Zhengyu, Ivy Kong, Tsang Kan-cheng und Stephen Chow, Musik: Raymond Wong
Darsteller: Deng Chao, Jelly Lin, Zhang Yuqi, Show Lo, Ivan Kotik, Lu Zhengyu, Fan Shuzhen, Wen Zhang, Kris Wu, Tsui Hark
The Mermaid
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $554,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 94 Minuten.
Liu Xuan (Deng Chao, "Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen") ist ein junger Self-Made-Milliardär und notorischer Playboy, der bei seinem Aufstieg aus armem Elternhaus zu einem der reichsten Männer Chinas irgendwann sein Gewissen vergaß. Sein neuester Deal ist der Kauf einer unter Naturschutz stehenden Bucht, die er zu teurem Bauland aufschütten will, nachdem er die dort lebenden Delphine heimlich durch ein spezielles Sonargerät vertrieben und so den Naturschutzstatus aufgehoben hat. Was er nicht ahnt: Die Bucht ist die Heimat einer größeren Gruppe von Meermenschen! Die entsenden aus ihrer Mitte die hübsche Shan (Jelly Lin), als Mensch verkleidet, um Xuan zu ermorden – doch nachdem dieser Anschlag auf groteske Art und Weise fehlschlägt, zeigt sich Xuan fasziniert von der ungewöhnlichen jungen Frau, die zu seinem Erstaunen überhaupt kein Interesse an seinem Geld zeigt. Kurz gesagt: Xuan verliebt sich Hals über Kopf in Shan, die wiederum ebenfalls unerwartet Sympathie für ihren Verehrer empfindet und daher in ihrer Entschlossenheit schwankt – Xuans schöner, aber zwielichtiger Geschäftspartnerin Ruolan (Zhang Yuqi, "CJ7 Nicht von dieser Welt") gefällt die sich anbahnende Romanze derweil ganz und gar nicht, zumal sie selbst eine heimliche Agenda verfolgt …

Dienstag, 17. Oktober 2017

THIS IS YOUR DEATH (2017)

Alternativtitel: The Show
Regie: Giancarlo Esposito, Drehbuch: Kenny Yakkel und Noah Pink, Musik: Rich Walters
Darsteller: Josh Duhamel, Giancarlo Esposito, Sarah Wayne Callies, Caitlin FitzGerald, Famke Janssen, Lucia Walters, Chris Ellis, Johannah Newmarch, Mark Brandon, Cory Gruter-Andrew, Chelah Horsdal, James Franco
This Is Your Death
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 10% (5,3); FSK: nicht geprüft, Dauer: 104 Minuten.

Als das Finale der von Starmoderator Adam Rogers (Josh Duhamel, "Transformers") geleiteten Kuppelshow eine sehr unerwartete und sehr blutige Wendung nimmt, will dieser nicht einfach so weitermachen. Nach einem aufsehenerregenden Interview im Frühstücksfernsehen seines Senders, in dem er die eigene Verantwortung und die seines Senders wie auch der gesamten Branche an den tragischen Ereignissen betont, rechnet er fest damit, gefeuert zu werden; doch seine Vorgesetzte Ilana Katz (Famke Janssen, "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit") wittert die Chance, aus Adams emotionalem Ausbruch eine neue, bahnbrechende Show zu entwickeln. Eine Show, in der sich Menschen vor laufender Kamera das eigene Leben nehmen, damit ihre Angehörigen durch Spenden finanziell versorgt sind! Adam ist von der Idee zunächst angeekelt, ebenso die bislang mit TV-Musicals erfolgreiche Producerin Sylvia (Caitlin FitzGerald, TV-Serie "Masters of Sex"), die die Show realisieren soll. Doch Ilana gelingt es, das Showkonzept so zu formulieren, daß Adam darin tatsächlich eine Chance erkennt, durch Selbstmord vor Millionen Zuschauern die Bedeutung des Lebens zu feiern – Sylvia hat aufgrund eines Knebelvertrages sowieso keine Wahl. Als die erste Sendung über die Bühne geht, ist Amerika schockiert – und fasziniert. Während seine als Krankenschwester arbeitende kleine Schwester Karina (Sarah Wayne Callies, TV-Serien "Prison Break", "The Walking Dead") entsetzt ist über die Rolle ihres Bruders, kommt Adam sehr schnell auf den Geschmack und will mehr …

Mittwoch, 4. Oktober 2017

68 KILL (2017)

Regie und Drehbuch: Trent Haaga, Musik: James Griffiths und Haim Frank Ilfman
Darsteller: Matthew Gray Gubler, AnnaLynne McCord, Alisha Boe, Sheila Vand, Sam Eidson, Eric Podnar, David Maldonado, James Moses Black, Michael Beasley, Hallie Grace Bradley, Ajay Mehta, Lucy Faust, Peter Jaymes Jr.
68 Kill
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 18, Dauer: 96 Minuten.
"Ich habe bestimmt viele Probleme, aber meine Beziehung gehört nicht dazu!" Als der bei der städtischen Straßenreinigung tätige Chip (Matthew Gray Gubler, "(500) Days of Summer", TV-Serie "Criminal Minds") diesen Satz einem Arbeitskollegen gegenüber kundtut, ahnt er noch nicht, daß seine Freundin, das Callgirl Liza (AnnaLynne McCord, "Excision"), ihn kurz darauf drängen wird, mit ihr einen ihrer Kunden auszurauben, der $68.000 in einem Safe in seinem Haus aufbewahrt. Da Chip natürlich nicht übermäßig glücklich darüber ist, daß seine schöne Freundin ihr Geld mit Sex mit anderen Männern verdient, willigt er schließlich ein. Doch wenig überraschend verläuft der Einbruch nicht ganz so problemlos wie von Liza versprochen – und so endet der Raubzug mit einer gefesselten und geknebelten jungen Frau namens Violet (Alisha Boe aus der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht") im Kofferraum. Als Liza Violet an ihren schmierigen großen Bruder Dwayne (Sam Eidson) verkaufen will – sinnige Rechtfertigung: Es wäre nicht das erste Mal! – wird Chip endlich klar, daß er diese Beziehung schnellstmöglich beenden sollte. Doch Liza erweist sich als ausgesprochen anhänglich …

Donnerstag, 8. September 2016

TRAIN TO BUSAN (2016)

Originaltitel: Bu-san-haeng
Regie und Drehbuch: Yeon Sang-ho, Musik: Jang Young-gyu
Darsteller: Gong Yoo, Kim Su-an, Ma Dong-seok, Jung Yu-mi, Choi Woo-shik, Ahn So-hee, Kim Eui-sung, Choi Gwi-hwa, Ye Soo-jung, Park Myung-sin, Jung Suk-yong
Busanhaeng
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $98,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 118 Minuten.
Seok-woo (Gong Yoo, "The Suspect") ist geschieden und streitet mit seiner Ex-Frau um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Su-an (Kim Su-an, "Memories of the Sword"). Daß der hochrangige Manager in einer Investment-Firma aufgrund seiner Arbeit kaum Zeit für Su-an hat, wenn diese bei ihm ist, und sie stattdessen größtenteils bei ihrer Großmutter bleibt, macht das Mädchen auch nicht wirklich glücklich. Deshalb will sie unbedingt an ihrem Geburtstag ihre Mutter in der Stadt Busan besuchen – nach anfänglichem Abwiegeln gibt Seok-woo schließlich nach. Dumm nur, daß just zu dem Zeitpunkt, als die beiden am nächsten Morgen den Zug nach Busan betreten, eine verheerende Zombieepidemie ausbricht – und eine Infizierte steigt in der letzten Sekunde in den Zug ein. Wenig später geht es für die Passagiere nur noch um das nackte Überleben …

Mittwoch, 27. Juli 2016

R100 – HÄRTER IST BESSER (2013)

Regie: Hitoshi Matsumoto, Drehbuch: Mitsuyoshi Takasu, Tomoji Hasegawa, Kôji Ema, Mitsuru Kuramoto und Hitoshi Matsumoto, Musik: Shûichi Sakamoto und Shûichirô Toki
Darsteller: Nao Ômori, Suzuki Matsuo, Shinobu Terajima, Naomi Watanabe, Katagiri Hairi, Mao Daichi, You, Eriko Sato, Ai Tominaga, Lindsay Hayward, Hitoshi Matsumoto, Haruki Nishimoto, Gin Maeda, Atsurô Watabe
R100
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,9); US-Einspielergebnis: $0,025 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.
Der biedere Bettenverkäufer Takafumi Katayama (Nao Ômori, Titeldarsteller von Takashi Miikes kontroversem Kultfilm "Ichi the Killer") schließt eines Tages einen ungewöhnlichen Vertrag ab: Der alleinerziehende Vater, dessen Frau seit vielen Jahren im Koma liegt, bezahlt den Club "Bondage", damit der ein Jahr lang unregelmäßig Dominas (die "Königinnen" genannt werden und jeweils ein Spezialgebiet haben) ausschickt, die ihn ohne jede Vorwarnung und gerne auch in aller Öffentlichkeit demütigen. Nun gut, warum nicht? Wenn es das ist, was Takafumi gefällt ... Klitzekleines Problem: Es gibt keine Ausstiegsklausel. Und nach den ersten für Takafumi sehr wonnigen Zusammentreffen muß er feststellen, daß die Demütigungen immer extremer werden und er sogar an seinem Arbeitsplatz "besucht" wird. Nun will Takafumi das Ganze doch unbedingt beenden, doch dieses Vorhaben bringt ihn in höchste Lebensgefahr …

Dienstag, 10. Mai 2016

THE WITCH (2015)

Originaltitel: The VVitch: A New-England Folktale
Regie und Drehbuch: Robert Eggers, Musik: Mark Korven
Darsteller: Anya Taylor-Joy, Ralph Ineson, Kate Dickie, Harvey Scrimshaw, Lucas Dawson, Ellie Grainger, Bathsheba Garnett, Julian Richings
The VVitch: A New-England Folktale
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $40,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.

Amerika im frühen 17. Jahrhundert: Der Puritaner William (Ralph Ineson, "The Huntsman & The Ice Queen"), der in seinem Glauben so fanatisch ist, daß er sogar von seinen Mitgläubigen aus ihrer gemeinsamen Siedlung verbannt wird, baut sich mit seiner Frau Katherine (Kate Dickie, "Prometheus") und den fünf Kindern ein neues, einsames Zuhause am Rand eines finsteren Waldes auf. Doch die Ernte verfault, das jüngste Kind – noch ein Baby – verschwindet spurlos und im Wald gehen seltsame Dinge vor sich. Während William trotzdem mit seinem ältesten Sohn Caleb (Harvey Scrimshaw) im Wald nach Nahrung sucht, muß dessen große Schwester, die fast erwachsene Thomasin (Anya Taylor-Joy, TV-Serie "Atlantis"), auf die Tiere und auch auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen. Vor allem Letzteres ist keine leichte Aufgabe, denn die Zwillinge Mercy und Jonas sind vorlaut und ungezogen und fabulieren die ganze Zeit von einer Hexe sowie davon, daß die Ziege "Black Phillip" mit ihnen spreche …