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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 26. Januar 2023

ROALD DAHLS MATILDA – DAS MUSICAL (2022)

Regie: Matthew Warchus, Drehbuch: Dennis Kelly, Musik: Tim Minchin (Songs), Christopher Nightingale
Darsteller: Alisha Weir, Emma Thompson, Lashana Lynch, Sindhu Vee, Andrea Riseborough, Stephen Graham, Rei Yamauchi Fulker, Charlie Hodson-Prior, Meesha Garbett, Carl Spencer, Lauren Alexandra, Winter Jarrett Glasspool, Andrei Shen, Ashton Robertson, Amber Adeyinka
Roald Dahl's Matilda the Musical (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); britisches Einspielergebnis: $35,6 Mio.
Altersempfehlung: 6, Dauer 117 Minuten.
Die 11-jährige Matilda Wurmwald (Alisha Weir, "Don't Leave Home") hat noch nie eine Schule von innen gesehen, weil ihre an ihr überhaupt nicht interessierten Proll-Eltern (Stephen Graham und Andrea Riseborough) einfach nicht daran gedacht haben, sie anzumelden. Geschadet hat das der aufgeweckten Matilda nicht wirklich, denn sie hat sich auch auf eigene Faust zu einer echten Leseratte entwickelt, die täglich die rollende Bibliothek von Frau Phelps (Sindhu Vee) besucht und mehrere anspruchsvolle Romane pro Woche liest. Als das Jugendamt schließlich auf Matilda aufmerksam wird, wird sie an die Schule Crunchem Hall gebracht. Ihre freundliche Klassenlehrerin Fräulein Honig (Lashana Lynch, "Captain Marvel") braucht nicht lange, um zu bemerken, welch besonderes Mädchen Matilda ist, die sich als echtes Genie herausstellt. Das ist gar nicht im Sinne der sadistischen Schulleiterin Agatha Knüppelkuh (Emma Thompson, "Tatsächlich … Liebe"), denn die ehemalige Profi-Hammerwerferin hasst Kinder leidenschaftlich und glaubt fest daran, daß man sie erst brechen muß, ehe man ihnen etwas beibringen kann. Mit ihrem schrecklichen Verhalten kam die furchterregende Schulleiterin bislang stets durch, weil selbst die Lehrer sie fürchten; doch Matilda ist nicht gewillt, sich von der Knüppelkuh alles bieten zu lassen. Sie ist der Funken, der eine Revolution entbrennen läßt ...

Donnerstag, 3. März 2022

CRUELLA (2021)

Regie: Craig Gillespie, Drehbuch: Dana Fox und Tony McNamara, Musik: Nicholas Britell
Darsteller: Emma Stone, Emma Thompson, Joel Fry, Paul Walter Hauser, Mark Strong, John McCrea, Emily Beecham, Kirby Howell-Baptiste, Kayvan Novak, Haruka Abe, Andrew Leung, Jamie Demetriou, Waleed Akhtar, Tim Steed
Cruella (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $233,5 Mio.
FSK: 6, Dauer: 134 Minuten.
Von klein auf ist Estella Miller ein ausgesprochen wildes, eigenwilliges Kind, das sich nichts gefallen läßt. Doch als sie deshalb von der Schule fliegt und dann noch ihre alleinerziehende Mutter stirbt, landet Estella in London auf der Straße, wo sie auf die Straßenjungen Horace und Jasper trifft und in ihnen eine Ersatzfamilie findet. Zehn Jahre später, in den 1970er Jahren, hält sich das Trio noch immer mit Taschendiebstählen und ähnlichen Gaunereien über Wasser, doch Estella (Emma Stone, "Birdman") träumt eigentlich davon, Modedesignerin zu werden. Als Jasper (Joel Fry, "Yesterday") und Horace (Paul Walter Hauser, "I, Tonya") Estella mit ihren Tricksereien eine Anstellung im für die Modeabteilung berühmten Kaufhaus Liberty verschaffen, scheint sie ihrem großen Ziel endlich näherzukommen – und obwohl sich der Job als ziemlich mies erweist, gelingt es Estella durch einen glücklichen Zufall, der berühmten Modedesignerin Baroneß von Hellman (Emma Thompson, "Men in Black: International") aufzufallen, welche sie kurzerhand engagiert. Obwohl die Baroneß eine äußerst anspruchsvolle Arbeitgeberin ist, blüht Estella regelrecht auf und wird zu einer Art Vertrauten der Baroneß – dann findet sie jedoch heraus, daß diese in den Tod ihrer Mutter verwickelt war und sinnt auf Rache. Dafür schafft sie als ihr Alter Ego die geheimnisvolle, maskierte Cruella, die mit ihren eigenen Modekreationen und gewagten Aktionen die Vormachtstellung der Baroneß attackiert und deren Modeimperium ins Wanken bringt ...

Donnerstag, 17. Juni 2021

MEN IN BLACK: INTERNATIONAL (2019)

Regie: F. Gary Gray, Drehbuch: Matt Holloway und Art Marcum, Musik: Chris Bacon, Danny Elfman
Darsteller: Tessa Thompson, Chris Hemsworth, Liam Neeson, Kumail Nanjiani (Stimme), Rafe Spall, Rebecca Ferguson, Emma Thompson, Anatole Taubman
 Men in Black: International (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 23% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $253,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 115 Minuten.
Nachdem Molly als Kind Zeugin eines kleinen Vorfalls mit einem niedlichen Alien und zwei Men in Black wurde, hat sie fortan alles versucht, um selbst Mitglied dieser Geheimorganisation zur Kontrolle von Aliens auf der Erde zu werden. Doch sogar beste Noten an Schule und Universität weckten nicht das Interesse dieser speziellen Organisation. Davon läßt sich die erwachsene Molly (Tessa Thompson, "Dirty Cops") aber nicht bremsen und schließlich gelingt es ihr, die US-Zentrale der Men in Black ausfindig zu machen, in die sie dann einfach hineinspaziert. Die Zweigstellen-Leiterin Agent O (Emma Thompson, "Late Night") zeigt sich durchaus beeindruckt und macht Molly auf Probe zur Agentin M, ausgebildet werden soll sie vom legendären Agent High T (Liam Neeson, "Batman Begins") in der Zweigstelle in London. Gleich Ms erste Mission an der Seite des einstigen Star-Agenten H (Chris Hemsworth, "Rush"), dessen Stern schon seit einiger Zeit am Sinken zu sein scheint, stellt sich als große Herausforderung heraus. Denn Vungus, ein einflußreiches Alien, das H und M einen Abend lang begleiten sollen, fällt zwei Gestaltwandler-Auftragskillern zum Opfer. Vor seinem Tod überreicht Vungus M ein Artefakt, das wohl das Ziel der Killer war, und warnt die neue Rekrutin vor einem möglichen Maulwurf bei den in Men in Black. Aus diesem Grund behält M die Existenz des Artefakts zunächst für sich – und findet sich schon bald gemeinsam mit H auf der Flucht vor den Alien-Killern wie auch den Men in Black wieder …

Donnerstag, 4. März 2021

MISTER LINK – EIN FELLIG VERRÜCKTES ABENTEUER (2019)

Originaltitel: Missing Link
Regie und Drehbuch: Chris Butler, Musik: Carter Burwell
Sprecher der Originalfassung: Hugh Jackman, Zach Galifianakis, Zoe Saldana, Stephen Fry, Timothy Olyphant, Matt Lucas, David Walliams, Amrita Acharia, Emma Thompson, Humphrey Ker, Adam Godley, Neil Dickson, Ching Valdes-Aran
Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $26,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 95 Minuten.
Sir Lionel Frost (in der Originalfassung gesprochen von Hugh Jackman, "Greatest Showman") ist ein sehr talentierter, aber auch etwas schusseliger britischer Entdecker des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der sogar das Monster von Loch Ness entdeckt hat. Da er dummerweise aber keinen Beweis dafür vorlegen kann, bleibt Sir Lionel die von ihm so sehnlichst erhoffte Mitgliedschaft in der elitären Londoner "Society of Great Men" verwehrt. Da trifft es sich gut, daß Lionel einen Brief aus Kanada erhält, der ihm den Weg zum legendären Sasquatch weist. Sir Lionel ringt dem versnobten Lord Piggot-Dunceby (Stephen Fry, "Sherlock Holmes 2") das Versprechen ab, daß er endlich in die Society of Great Men aufgenommen wird, wenn er den Beweis für die Existenz des Sasquatch erbringt. Lord Piggot-Dunceby hält das zwar für höchst unwahrscheinlich, vorsichtshalber setzt er aber dennoch den berüchtigten Kopfgeldjäger Willard Stenk (Timothy Olyphant, "Once Upon a Time in … Hollywood") auf Sir Lionel an, der dessen erfolgreiche Rückkehr mit allen Mitteln verhindern soll. Derweil stößt Lionel in den kanadischen Wäldern in der Tat auf den wahrscheinlich letzten existierenden Sasquatch (Zach Galifianakis, "Hangover"), der zu seiner großen Überraschung ziemlich menschlich wirkt und sogar tadellos sprechen kann. Der namenlose, von Sir Lionel vorübergehend "Mr. Link" getaufte Sasquatch ist gerne bereit, dem Entdecker die benötigten Beweise für seine Existenz zu überlassen – sofern dieser ihn im Gegenzug ins Himalaya bringt, wo mit den Yetis wohl Verwandte von ihm im sagenumwobenen Shangri-La leben. Um den Weg dorthin zu finden, benötigt Lionel jedoch die Hilfe seiner heißblütigen Ex-Freundin Adelina (Zoe Saldana, "Guardians of the Galaxy") …

Donnerstag, 5. September 2019

LATE NIGHT (2019)

Regie: Nisha Ganatra, Drehbuch: Mindy Kaling, Musik: Lesley Barber
Darsteller: Emma Thompson, Mindy Kaling, John Lithgow, Hugh Dancy, Denis O'Hare, Reid Scott, Paul Walter Hauser, Amy Ryan, Ike Barinholtz, Marc Kudisch, Megalyn Echikunwoke, Annaleigh Ashford, Halston Sage, Bill Maher, Seth Meyers, Jake Tapper
 Late Night (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $22,4 Mio.
FSK: 0, Dauer: 103 Minuten.

Die Britin Katherine Newbury (Emma Thompson, "Saving Mr. Banks") ist mit ihrer Late Night-Sendung seit vielen Jahren eine Institution im US-amerikanischen Fernsehen, als einzige Frau im von (weißen) Männern dominierten Geschäft jedoch auch eine Ausnahme. Die Quoten der Show gehen allerdings seit Jahren zurück, weil die sich stets ziemlich elitär gebende Katherine sich weigert, mit der Zeit zu gehen, sich den sozialen Medien zu widmen oder Youtuber statt intellektueller Autoren als Gäste einzuladen. So kommt es vermutlich nur für Katherine wirklich überraschend, als die neue Senderchefin Caroline Morton (Amy Ryan, "Gone Baby Gone") ihr eröffnet, daß sie nach der laufenden Staffel als Moderatorin abgelöst werden soll. Katherine ist zunächst schockiert, entscheidet dann aber auf Anraten ihres Ehegatten Walter (John Lithgow, "Planet der Affen: Prevolution"), um ihren Job zu kämpfen. Dafür müssen naturgemäß bessere Quoten her und dafür muß dringend die zu altbackene und in ihrer Routine festgefahrene Show umgekrempelt werden. Wie praktisch, daß gerade die völlig unerfahrene, aber enthusiastische Molly Patel (Mindy Kaling, "Ocean's 8") als Autorin eingestellt wurde – zwar war sie eigentlich nur als Quotenfrau vorgesehen, doch mit ihrem Außenseiterblick bringt sie trotz anfänglichen Widerstands ihrer neuen Kollegen schnell einige kluge Ideen ein …

Donnerstag, 17. Januar 2019

JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL (2018)

Originaltitel: Johnny English Strikes Again
Regie: David Kerr, Drehbuch: William Davies, Musik: Howard Goodall
Darsteller: Rowan Atkinson, Ben Miller, Olga Kurylenko, Emma Thompson, Jake Lacy, Adam James, Sir Michael Gambon, Charles Dance, Edward Fox, Matthew Beard, Vicki Pepperdine
 Johnny English - Man lebt nur dreimal (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 37% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $163,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 89 Minuten.


Der frühere MI7-Geheimagent Johnny English (Rowan Atkinson, "Tatsächlich … Liebe") arbeitet inzwischen als Erdkundelehrer an einer Privatschule, wo er die Schüler jedoch heimlich einer Art Geheimagenten-Ausbildung unterzieht. Damit hat es ein jähes Ende, als ein Hackerangriff alle aktiven Geheimagenten im Dienst Ihrer Majestät enttarnt und die Premierministerin (Emma Thompson, "Saving Mr. Banks") und ihr Geheimdienstchef Pegasus (Adam James, "Mother of Tears") sich deshalb dazu gezwungen sehen, ehemalige Agenten zu reaktivieren. Da aber die meisten davon inzwischen tot, zu alt oder anderweitig verhindert sind, bleiben nur vier übrig – und Johnny English sorgt versehentlich dafür, daß die drei anderen auch noch ausfallen. Also muß er sich mit seinem früheren Assistenten Bough (Ben Miller, TV-Serie "Death in Paradise") alleine auf den Weg machen, den Urheber der Cyberattacke ausfindig zu machen, während die Premierministerin den populären und stinkreichen IT-Visionär Jason Volta (Jake Lacy, "Carol") als Regierungsberater gewinnen will, um ähnliche Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern. Ein erster Hinweis führt English und Bough nach Frankreich, wo der Agent die Bekanntschaft der geheimnisvollen Schönheit Ophelia (Olga Kurylenko, "Oblivion") macht …

Dienstag, 28. März 2017

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST (3D, 2017)

Originaltitel: Beauty and the Beast
Regie: Bill Condon, Drehbuch: Stephen Chbosky und Evan Spiliotopoulos, Musik: Alan Menken
Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Kevin Kline, Josh Gad, Ewan McGregor, Sir Ian McKellen, Emma Thompson, Nathan Mack, Gugu Mbatha-Raw, Stanley Tucci, Audra McDonald, Hattie Morahan, Sonoya Mizuno
Die Schöne und das Biest
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $1266,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 130 Minuten.

Irgendwo in Frankreich zur Mitte des 18. Jahrhunderts: Gaston (Luke Evans, "Dracula Untold"), ehemaliger Offizier und aufgrund seines guten Aussehens begehrtester Junggeselle des kleinen Orts Villeneuve, kennt nur ein Ziel – er will die schöne Belle (Emma Watson, "My Week with Marilyn") erobern und heiraten. Die will jedoch nichts vom oberflächlichen und selbstverliebten Gaston wissen, vielmehr liebt sie Bücher und träumt davon, die provinzielle Enge ihrer Heimat zu verlassen. Der Wunsch wird ihr schneller erfüllt als gedacht allerdings auf gänzlich andere Art und Weise , als ihr alleinerziehender Vater Maurice (Kevin Kline, "Wilde Kreaturen") in einem Unwetter vom Weg abkommt und letztlich von einem monströsen Biest (Dan Stevens, "The Guest") in seinem heruntergekommenen Schloß gefangengehalten wird. Belle bietet sich selbst im Austausch für die Freiheit ihres kränkelnden Vaters an, das Biest akzeptiert. Doch während Belle zunächst nur noch daran denkt, aus der Gefangenschaft zu flüchten, lernt sie die Wunder dieses verwunschenen Ortes kennen. Denn das Biest war einst ein eitler Prinz und etliche der (lebendigen) Gegenstände im Schloß – darunter ein Kerzenhalter, eine Uhr und eine Teekanne – waren dessen Bedienstete, ehe sie alle von einer Zauberin verwandelt wurden. Nur wahre Liebe, die für das garstige Biest empfunden wird, kann den Fluch brechen. Doch die Zeit drängt, ehe die Verwandlung unumkehrbar wird. Belle ist die letzte Hoffnung …

Freitag, 14. März 2014

SAVING MR. BANKS (2013)

Regie: John Lee Hancock, Drehbuch: Kelly Marcel und Sue Smith, Musik: John Newman
Darsteller: Emma Thompson, Tom Hanks, Colin Farrell, Paul Giamatti, Ruth Wilson, Bradley Whitford, Jason Schwartzman, B.J. Novak, Annie Rose Buckley, Rachel Griffiths, Kathy Baker, Melanie Paxson, Andy McPhee, Lily Bigham, Leigh Anne Tuohy
Saving Mr. Banks
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $117,9 Mio.
FSK: 0, Dauer: 126 Minuten.

20 Jahre lang hat Walt Disney (Tom Hanks, "Cloud Atlas") versucht, die Filmrechte an dem Kinderbuch "Mary Poppins" zu erlangen, da er es seinen von der Geschichte des magisch begabten Kindermädchens begeisterten Sprößlingen einst versprochen hatte. Doch die Autorin P.L. Travers (Emma Thompson, "Radio Rock Revolution") weigerte sich stets, ihre geliebten Romanfiguren einem Mann auszuliefern, der daraus bestimmt einen kitschigen Animations-Musical-Mix machen würde. Erst als Travers das Geld auszugehen beginnt, willigt sie ein, sich zumindest in Los Angeles mit Disney zu treffen und sich die Ideen des Drehbuch-Autors Don DaGradi (Bradley Whitford, "The Cabin in the Woods") und der Komponisten-Brüder Richard (Jason Schwartzman, "Rushmore") und Robert Sherman (B.J. Novak, "Inglourious Basterds") anzuhören. Wie erwartet, ist sie entsetzt. Doch Walt setzt seinen ganzen Charme und seine Überredungskunst daran, die eigenwillige Autorin – die nur "Mrs. Travers" genannt werden will – umzustimmen, selbst auf einige gar absonderliche Forderungen der Dame (etwa den Verzicht auf die Farbe Rot im Film!) würde er sich zähneknirschend einlassen. Bei Mrs. Travers werden derweil durch die Arbeiten am Drehbuch lange unterdrückte Erinnerungen an ihre Kindheit in Australien geweckt, denn ihr Vater Travers Goff (Colin Farrell, "7 Psychos") – ein künstlerisch veranlagter Banker, der mit dem Leben einfach nicht klarkommt und deshalb zum Alkohol greift –, war die Vorlage für den Familienvater Mr. Banks in ihrem Buch ...

Freitag, 10. Januar 2014

AN EDUCATION (2009)

Regie: Lone Scherfig, Drehbuch: Nick Hornby, Musik: Paul Englishby
Darsteller: Carey Mulligan, Peter Sarsgaard, Rosamund Pike, Dominic Cooper, Alfred Molina, Cara Seymour, Olivia Williams, Emma Thompson, Sally Hawkins, Matthew Beard, Amanda Fairbank-Hynes, Ellie Kendrick
An Education
(2009) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $26,1 Mio.
FSK: 0, Dauer: 100 Minuten.

Eine englische Kleinstadt im Jahr 1961: Das Leben der 16-jährigen Schülerin Jenny (Carey Mulligan, "Der große Gatsby") ist scheinbar fest vorgezeichnet. Die vortreffliche Schülerin soll es bis zur Elite-Uni in Oxford schaffen und vor allem ihr strenger Vater (Alfred Molina, "Prince of Persia") plant alles genau durch, damit das auch klappt. Insofern ist es kein Wunder, daß die intelligente Jenny, die sich für moderne Kunst interessiert und französische Filme und Musik liebt, die erste sich bietende Gelegenheit nutzt, um aus diesem engen Korsett auszubrechen. Diese Gelegenheit hört auf den Namen David (Peter Sarsgaard, "Blue Jasmine"), ist etwa 15 Jahre älter als sie, kennt sich gut in der Kunstszene aus und ist so unfaßbar charmant, daß er selbst Jennys Vater problemlos um den kleinen Finger wickelt. Jenny verbringt in der Folge so viel Zeit mit dem Lebemann und dessen Freunden Danny (Dominic Cooper, "Captain America") und Helen (Rosamund Pike, "Barney's Version"), daß die Aussicht auf ein Studium in Oxford für sie zunehmend an Reiz verliert ...

Dienstag, 12. März 2013

RADIO ROCK REVOLUTION (2009)

Originaltitel: The Boat That Rocked
Regie und Drehbuch: Richard Curtis
Darsteller: Tom Sturridge, Bill Nighy, Philip Seymour Hoffman, Rhys Ifans, Nick Frost, Kenneth Branagh, Chris O'Dowd, Rhys Darby, Tom Wisdom, Ralph Brown, Katherine Parkinson, Will Adamsdale, Gemma Arterton, Jack Davenport, Talulah Riley, January Jones, Sinead Matthews, Tom Brooke, Stephen Moore, Emma Thompson
The Boat That Rocked
(2009) on IMDb Rotten Tomatoes: 60% (5,7); weltweites Einspielergebnis: $36,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 135 Minuten.

England, 1966: Die britische Rock- und Popmusik befindet sich auf ihrem Zenit, doch der Radiomonopolist BBC sendet lieber klassische Musik und gönnt den Zuhörern weniger als 45 Minuten pro Tag Musik von den Beatles, den Rolling Stones und all den anderen großartigen Künstlern dieser Ära. Als Folge dieses mangelnden Respekts vor dem Publikum gründen sich immer mehr Piratensender, die von Schiffen in der Nordsee aus senden. Das ist legal, gefällt der konservativen Regierung aber überhaupt nicht. Folgerichtig werden der engstirnige Minister Dormandy (Kenneth Branagh, "Jack Ryan: Shadow Recruit") und sein Assistent Twatt (Jack Davenport, "Fluch der Karibik") beauftragt, etwas gegen diese Piratensender zu unternehmen. Als mit 23 Millionen Zuhörern deutlich erfolgreichster Sender steht vor allem "Radio Rock" in der Schußlinie des Spaßverderber-Ministers ...

Donnerstag, 20. Dezember 2012

TATSÄCHLICH ... LIEBE (2003)

Originaltitel: Love Actually
Regie und Drehbuch: Richard Curtis, Musik: Craig Armstrong
Darsteller: Bill Nighy, Gregor Fisher, Hugh Grant, Martine McCutcheon, Billy Bob Thornton, Keira Knightley, Chiwetel Ejiofor, Andrew Lincoln, Colin Firth, Lúcia Moniz, Sienna Guillory, Alan Rickman, Emma Thompson, Heike Makatsch, Liam Neeson, Thomas Sangster, Martin Freeman, Joanna Page, Laura Linney, Rodrigo Santoro, Michael Fitzgerald, Abdul Salis, Kris Marshall, Rowan Atkinson, Olivia Olson, Claudia Schiffer, Elisha Cuthbert, Shannon Elizabeth, Denise Richards, January Jones, Ivana Milicevic, Ant & Dec
Love Actually
(2003) on IMDb Rotten Tomatoes: 64% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $250,2 Mio.
FSK: 6, Dauer: 135 Minuten.

London in der Vorweihnachtszeit: Während der neue Premierminister (Hugh Grant, "Cloud Atlas") sein Amt antritt und dabei u.a. mit einer schusselig-charmanten Bediensteten (Sängerin Martine McCutcheon) und einem arroganten US-Präsidenten (Billy Bob Thornton, "Bad Santa") konfrontiert wird, plant der alternde Rockstar Billy Mack (grandios: Bill Nighy, "Zorn der Titanen") sein Comeback mit einer Weihnachtsversion des Wet Wet Wet-Klassikers "Love is all around". Der Schriftsteller Jamie (Colin Firth, "Dame, König, As, Spion") flieht derweil nach Frankreich, nachdem er seine Frau (Sienna Guillory, "Resident Evil: Retribution") mit seinem Bruder im Bett erwischt hat, und kommt dort trotz Sprachbarriere seiner portugiesischen Haushälterin (Lúcia Moniz) näher. Das ältere Ehepaar Harry (Alan Rickman, "Harry Potter") und Karen (Emma Thompson, "Sinn und Sinnlichkeit") sollte über solche Flausen längst hinweg sein, doch Harry schmeicheln die Avancen seiner jungen Sekretärin (Heike Makatsch). Peter (Chiwetel Ejiofor, "Serenity") grämt sich, daß sein bester Freund Mark (Andrew Lincoln aus der TV-Serie "The Walking Dead") seine frischangetraute Ehefrau Juliet (Keira Knightley, "Anna Karenina") offenbar nicht leiden kann, doch dessen wahre Beweggründe für sein distanziertes Verhalten kennt er nicht. Unterdessen müssen sich Daniel (Liam Neeson, "The Grey") und sein Sohn Sam (Thomas Sangster, "Die letzte Legion") mit dem Verlust von Ehefrau bzw. Mutter arrangieren – was dadurch nicht einfacher wird, daß Sam mit den unerträglichen Seelenqualen der ersten Liebe konfrontiert wird ...