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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 18. Juli 2024

DIE FRAU, DIE VORAUSGEHT (2017)

Originaltitel: Woman Walks Ahead
Regie: Susanna White, Drehbuch: Steven Knight, Musik: George Fenton
Darsteller: Jessica Chastain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell, Chaske Spencer, Bill Camp, Ciarán Hinds
Woman Walks Ahead (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 59% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.
Im Jahr 1889 entschließt sich die seit knapp einem Jahr (nicht unglücklich) verwitwete New Yorker Malerin Catherine Weldon (Jessica Chastain, "Molly's Game") dazu, in den Westen zu reisen, um den legendären Indianerhäuptling Sitting Bull (Michael Greyeyes, "The New World") zu portraitieren. Als sie per Zug im Standing Rock-Reservat ankommt, wird Catherine auf dem Militärstützpunkt Fort Yates nicht gerade herzlich willkommen geheißen – genaugenommen schicken sie der für die Indianer-Angelegenheiten zuständige US-Beamte James McLaughlin (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") und der im gleichen Zug angekommene Colonel Silas Grove (Sam Rockwell, "See How They Run") direkt zurück nach New York. Neben einer ganz grundsätzlichen Abneigung des Militärs – speziell nach der demütigenden Niederlage in der Schlacht am Little Bighorn – gegen die Ureinwohner romantisierende Ostküsten-Aktivisten liegt das auch daran, daß eine Abstimmung unter diesen über ein Landzuteilungsgesetz unmittelbar bevorsteht, das ihnen noch einmal etwa die Hälfte ihres verbliebenen Landes nehmen würde. Der für die Armee arbeitende Lakota Chaske (Chaske Spencer, TV-Miniserie "The English"), Neffe von Sitting Bull, führt Catherine aber heimlich zu seinem Onkel, der sich inzwischen als Kartoffelbauer zurückgezogen hat. Nach anfänglicher Skepsis stimmt Sitting Bull zu, sich von Catherine malen zu lassen, die wiederum zunehmend entsetzt ist über die Zustände, in denen die Indigenen leben müssen ...

Donnerstag, 28. September 2023

THE 355 (2022)

Regie: Simon Kinberg, Drehbuch: Theresa Rebeck und Simon Kinberg, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Jessica Chastain, Diane Kruger, Lupita Nyong'o, Penélope Cruz, Sebastian Stan, Fan Bingbing, Jason Flemyng, Édgar Ramírez, Sylvester Groth, John Douglas Thompson
The 355 (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 24% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $27,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 124 Minuten.
Als der Gangsterboß Elijah Clarke (Jason Flemyng, "Solomon Kane") in den Besitz eines hochmodernen Programms gelangt, mit dem man quasi alles hacken kann, bietet er es auf dem Schwarzmarkt zum Kauf an – nachdem er mit einigen herbeigeführten Flugzeugabstürzen die Wirksamkeit des Programms unter Beweis gestellt hat. Die CIA-Agenten Mace (Jessica Chastain, "Molly's Game") und Nick (Sebastian Stan, "I, Tonya") sollen das Programm vorher stehlen, jedoch geht die Operation komplett in die Hose, als ihnen die deutsche BND-Agentin Marie (Diane Kruger, "Inglourious Basterds") in die Quere kommt. Um die Auktion irgendwie zu verhindern, müssen sich Mace und Marie widerwillig zusammenraufen, zudem bekommen sie Unterstützung durch die mit Mace befreundete frühere MI6-Agentin Khadijah (Lupita Nyong'o, "Black Panther") und die für den kolumbianischen Geheimdienst tätige Psychologin Graciela (Penélope Cruz, "Leid und Herrlichkeit"), die eher zufällig in die Sache hineingerät. Während das Quartett die in Schanghai stattfindende Schwarzmarkt-Auktion zu verhindern sucht, stellt sich allerdings heraus, daß einige böse Überraschungen auf sie warten ...

Donnerstag, 22. Oktober 2020

CODE AVA – TRAINED TO KILL (2020)

Originaltitel: Ava
Regie: Tate Taylor, Drehbuch: Matthew Newton, Musik: Bear McCreary
Darsteller: Jessica Chastain, Colin Farrell, John Malkovich, Geena Davis, Jess Weixler, Joan Chen, Common, Diana Silvers, Ioan Gruffudd, Efka Kvaraciejus, Christopher J. Domig
Ava (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 20% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $3,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 97 Minuten.

Ava Faulkner (Jessica Chastain, "Molly's Game") ist eine Auftragskillerin – allerdings eine mit einer Eigenheit, die ihre Auftraggeber überhaupt nicht zu schätzen wissen, denn bevor sie ihre Zielpersonen tötet, spricht Ava mit ihnen und fragt sie, warum jemand sie tot sehen will. Simon (Colin Farrell, "The Gentlemen"), leitender Direktor der Killer-Organisation, hält sie deshalb für ein unberechenbares Risiko, zumal Ava früher drogen- und alkoholabhängig war und vor zwei Jahren bereits einen Nervenzusammenbruch erlitt. Avas wie auch Simons Ausbilder und Mentor Duke (John Malkovich, "Der fremde Sohn") hält zwar die schützende Hand über Ava, dennoch ordnet Simon hinter Dukes Rücken Avas Eliminierung an. Die hat sich derweil nach einem mißglückten Auftrag – an dessen Scheitern sie keine Schuld traf – eine Auszeit genommen und besucht ihre Familie in Boston, die sie acht Jahre zuvor im Streit verlassen hatte. In der alten Heimat sieht sie nicht nur ihre kranke Mutter Bobbi (Geena Davis, "Thelma & Louise") und ihre jüngere Schwester Judy (Jess Weixler, "Es – Kapitel 2") wieder, sondern auch ihren Ex-Verlobten Michael (Common, "The Tale"), der nun mit Judy liiert ist …

Donnerstag, 12. September 2019

ES ‒ KAPITEL 2 (2019)

Regie: Andy Muschietti, Drehbuch: Gary Dauberman, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Jessica Chastain, Sophia Lillis, James McAvoy, Jaeden Martell, Bill Hader, Finn Wolfhard, Jay Ryan, Jeremy Ray Taylor, Isaiah Mustafa, Chosen Jacobs, James Ransone, Jack Dylan Grazer, Andy Bean, Wyatt Oleff, Bill Skarsgård, Teach Grant, Nicholas Hamilton, Javier Botet, Xavier Dolan, Jess Weixler, Molly Atkinson, Owen Teague, Peter Bogdanovich, Stephen King
Es Kapitel 2
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 62% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $473,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 170 Minuten.

27 Jahre sind seit dem Sommer 1989 vergangen, in dem die jugendlichen Mitglieder des "Klubs der Verlierer" in der konservativ geprägten Kleinstadt Derry das außerirdische, kinderfressende, häufig als Killerclown Pennywise (Bill Skarsgård, "Deadpool 2") erscheinende Ungeheuer "Es" mit vereinten Kräften besiegt haben. Nun sind sie alle erwachsen und führen mehr oder weniger erfolgreiche Leben, die damaligen Geschehnisse haben sie als Folge ihres Wegzugs von Derry komplett vergessen. Nur Mike (Isaiah Mustafa, TV-Serie "Shadowhunters") blieb in Derry und so ist er es, der bemerkt, daß "Es" nach Ablauf des üblichen Zyklus von 27 Jahren zurückkehrt und somit, wie insgeheim von den "Verlierern" befürchtet, doch nicht endgültig vernichtet wurde. Mit Verweis auf ihren damaligen Schwur, in genau diesem Fall erneut gemeinsam gegen "Es" vorzugehen, ruft Mike seine früheren Freunde – die untereinander keinen Kontakt mehr haben – zurück nach Derry. Dort kehrt die Erinnerung bei Beverly (Jessica Chastain, "Molly's Game"), Bill (James McAvoy, "Split"), Richie (Bill Hader, "Adventureland") und den anderen zurück, doch von der Aussicht, sich erneut "Es" zu stellen, ist keiner wirklich begeistert. Mike hat allerdings in den 27 Jahren wie besessen nach Informationen über die Kreatur geforscht und ist bei einem Indianerstamm auf das "Ritual von Chüd" gestoßen, mit dem "Es" angeblich endgültig getötet werden könnte. Dafür müssen sich die einstigen Freunde aber zunächst erneut, jeder für sich, ihren größten Ängsten stellen …

Donnerstag, 27. Juni 2019

X-MEN: DARK PHOENIX (3D, 2019)

Originaltitel: Dark Phoenix
Regie und Drehbuch: Simon Kinberg, Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Sophie Turner, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Jessica Chastain, Tye Sheridan, Kodi Smit-McPhee, Alexandra Shipp, Evan Peters, Ato Essandoh, Scott Shepherd, Brian d'Arcy James, Kota Eberhardt, Andrew Stehlin, Summer Fontana, Halston Sage, Lamar Johnson
X-Men: Dark Phoenix (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 22% (4,6); weltweites Einspielergebnis: $252,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 114 Minuten.
1992: Als die jungen X-Men unter der Anleitung von Professor Charles Xavier (James McAvoy, "Split"), Raven alias Mystique (Jennifer Lawrence, "Red Sparrow") und Hank "Beast" McCoy (Nicholas Hoult, "Mad Max: Fury Road") die Besatzung eines Space Shuttles in der allerletzten Sekunde vor einer merkwürdigen Weltraum-Anomalie retten, werden sie von den "normalen" Menschen endlich nicht nur akzeptiert, sondern gar gefeiert wie die Superhelden, die sie sind. Vor allem Jean Grey (Sophie Turner, "Another Me") ist die Frau der Stunde, weil sie mit ihren Kräften das Space Shuttle bis zuletzt zusammenhielt und dabei ihr eigenes Leben riskierte – tatsächlich wurde sie von besagter Anomalie getroffen, überlebte jedoch scheinbar unverletzt. Unverletzt heißt aber nicht unverändert, denn wie sich herausstellt, hat Jean die ominöse Kraft in sich aufgenommen und ist jetzt unfaßbar mächtig. Dummerweise kann sie ihre verstärkten Fähigkeiten jedoch nicht richtig kontrollieren, was zu einem großen Unglück führt. Jean flüchtet und sucht Rat bei Erik "Magneto" Lehnsherr (Michael Fassbender, "Macbeth"), welcher sich auf eine Insel zurückgezogen und dort eine friedliche Mutanten-Kolonie geschaffen hat. Doch Erik schickt Jean fort und sie gerät in den Bann von Vuk (Jessica Chastain, "Molly's Game"), Anführerin einer außerirdischen Rasse, deren Planet durch die nun von Jean absorbierte Kraft zerstört wurde und die diese Kraft nutzen wollen, um sich ein neues Heim zu erschaffen – für dieses Vorhaben gehen die Aliens auch über Leichen …

Donnerstag, 13. September 2018

MOLLY'S GAME – ALLES AUF EINE KARTE (2017)

Regie und Drehbuch: Aaron Sorkin, Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Jessica Chastain, Idris Elba, Kevin Costner, Michael Cera, Chris O'Dowd, Jeremy Strong, Brian d'Arcy James, Bill Camp, Graham Greene, J.C. MacKenzie, Justin Kirk, Angela Gots, Joe Keery, Claire Rankin, Madison McKinley, Stephanie Herfield, Jon Bass, Samantha Isler, Piper Howell, Rachel Skarsten
Molly's Game: Alles auf eine Karte (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $59,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 140 Minuten.

Molly Blooms (Jessica Chastain, "Zero Dark Thirty") Tag beginnt nicht wirklich gut: Das FBI steht mit einer schwerbewaffneten Einsatztruppe vor ihrer Wohnungstür und nimmt sie recht rabiat fest. Der Grund: Molly, einst beinahe eine olympische Skifahrerin, organisierte bis vor zwei Jahren zuerst in Los Angeles, dann in New York höchst erfolgreich illegale Pokerrunden mit sehr hohen Einsätzen. An und für sich halb so schlimm, doch da zu den Spielern nicht nur Hollywood- und Sport-Stars, Hedgefonds-Manager und andere steinreiche Prominente zählten, sondern auch diverse (russische wie auch italienische) Mafiosi, hat das FBI großes Interesse an Mollys Kooperation. Da deren ganzes Vermögen im Zuge ihrer Verhaftung konfisziert wurde und die Behörden starken zeitlichen Druck auf sie ausüben, ist es gar nicht so einfach, eine gute Rechtsvertretung zu finden. Doch dann landet sie bei Charlie Jaffey (Idris Elba, "Pacific Rim"). Der erfahrene Anwalt hat eigentlich wenig Interesse daran, einen Fall zu übernehmen, für den er womöglich niemals bezahlt wird und bei dem er die Klientin im Grunde genommen für schuldig hält – doch die Fürsprache seiner Teenager-Tochter (die Mollys zuvor erschienene Autobiographie gelesen hat) und Mollys ungewöhnlich prinzipientreues Verhalten mitsamt der Weigerung, für eine Strafminderung oder sogar Immunität ihre damaligen Kunden zu verraten, stimmen ihn schließlich um …

Donnerstag, 7. April 2016

THE HUNTSMAN & THE ICE QUEEN (3D, 2016)

Originaltitel: The Huntsman: Winter's War
Regie: Cedric Nicolas-Troyan, Drehbuch: Evan Spiliotopoulos und Craig Mazin, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Chris Hemsworth, Jessica Chastain, Emily Blunt, Charlize Theron, Sheridan Smith, Nick Frost, Rob Brydon, Alexandra Roach, Sam Claflin, Sope Dirisu, Colin Morgan, Sophie Cookson, Sam Hazeldine, Ralph Ineson
The Huntsman & the Ice Queen
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 20% (4,3); weltweites Einspielergebnis: $165,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 114 Minuten.

Mehrere Jahre vor ihrer erbitterten und letztlich für sie tödlich verlaufenden Auseinandersetzung mit Snow White herrscht die böse Magierin Ravenna (Charlize Theron, "Mad Max: Fury Road") bereits über zahlreiche Königreiche und erobert immer weitere. Ihr einziger Schwachpunkt ist ihre deutlich sanftere kleine Schwester Freya (Emily Blunt, "Looper"), bei der sich das große magische Talent, das in der Familie liegt, noch nicht gezeigt hat. Erst ein schrecklicher Verrat ändert das, Freya trennt sich von ihrer Schwester und errichtet als "Ice Queen" im Norden selbst ein frostiges Königreich. Ihr einziges Ziel: Die Auslöschung der Liebe. So zieht sie sich mit Zwangsrekruten, die bereits als Kinder geraubt und ganz im buchstäblich lieblosen Sinne der Ice Queen zu loyalen und gefühlskalten "Huntsmen" erzogen werden, um dann als Freyas Armee weitere Länder zu erobern, in ihr Schloß zurück. Doch ausgerechnet ihre beiden besten Krieger, Eric (Chris Hemsworth, "Im Herzen der See") und Sara (Jessica Chastain, "Zero Dark Thirty"), verlieben sich ineinander …

Mittwoch, 9. Dezember 2015

DER MARSIANER – RETTET MARK WATNEY (3D, 2015)

Originaltitel: The Martian
Regie: Sir Ridley Scott, Drehbuch: Drew Goddard, Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Matt Damon, Jessica Chastain, Chiwetel Ejiofor, Jeff Daniels, Sean Bean, Kristen Wiig, Michael Peña, Kate Mara, Sebastian Stan, Aksel Hennie, Benedict Wong, Mackenzie Davis, Donald Glover, Shu Chen, Eddy Ko
Der Marsianer - Rettet Mark Watney
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $630,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.

In den 2030er Jahren gelingt der Menschheit die erste bemannte Landung auf dem Mars. Der Botaniker Mark Watney (Matt Damon, "Der Informant!") ist Teil der von Commander Melissa Lewis (Jessica Chastain, "Zero Dark Thirty") geleiteten dritten Mars-Mission namens "Ares 3", die allerdings in einen gewaltigen Sandsturm gerät und den Aufenthalt auf dem Roten Planeten deshalb vorzeitig abbrechen muß. Bei der Evakuierung wird Watney von einem Trümmerteil getroffen, der Funkkontakt bricht ab und die Biodaten seines Schutzanzuges vermelden seinen Tod. Schweren Herzens verläßt die restliche Crew den Planeten und tritt gedrückter Stimmung die lange Rückreise zur Erde an. Was sie nicht ahnen: Mark Watney lebt noch! Besagtes Trümmerteil beförderte ihn lediglich in die Bewußtlosigkeit und zerstörte den in seinen Anzug eingebauten Computer. Dummerweise hat Watney keine Möglichkeit, Kontakt zur Crew oder zur Erde aufzunehmen, wo NASA-Chef Teddy Sanders ("Steve Jobs") und die Missionsleiter Vincent Kapoor (Chiwetel Ejiofor, "12 Years a Slave") und Mitch Henderson (Sean Bean, "Silent Hill") mit dem Krisenmanagement beschäftigt sind. Allerdings hat zu Watneys großem Glück die Missionsbasis mit Vorräten und Werkzeugen den Sandsturm überstanden; und da Watney Botaniker ist, hat er schnell eine Idee, wie er den Nahrungsvorrat so sehr erweitern kann, daß er eventuell bis zur Landung der nächsten Marsmission in vier Jahren überlebt – oder bis er der NASA doch irgendwie signalisieren kann, daß er noch am Leben ist …

Dienstag, 20. Oktober 2015

CRIMSON PEAK (2015)

Regie: Guillermo del Toro, Drehbuch: Matthew Robbins, Guillermo del Toro, Musik: Fernando Velázquez
Darsteller: Mia Wasikowska, Tom Hiddleston, Jessica Chastain, Charlie Hunnam, Jim Beaver, Burn Gorman, Leslie Hope, Doug Jones, Javier Botet
Crimson Peak
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 73% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $74,7 Mio. 
FSK: 16, Dauer: 119 Minuten.

Im späten 19. Jahrhundert wächst Edith Cushing (Mia Wasikowska, "Stoker") bei ihrem Vater Carter (Jim Beaver aus der TV-Serie "Supernatural") auf, einem bodenständigen Unternehmer in Buffalo. Edith möchte Schriftstellerin werden, blitzt bei den Verlegern jedoch ab, weil sie sich weigert, das zu schreiben, was zu dieser Zeit von weiblichen Autoren einfach erwartet wird: Liebesgeschichten. Als eines Tages der charmante verarmte schottische Landadelige Thomas Sharpe (Tim Hiddleston, "The Avengers") bei Carter als Bittsteller für die Finanzierung einer von ihm entwickelten Maschine zur Tonförderung auftritt, ist Edith sofort fasziniert von ihm – und umgekehrt. Obwohl sowohl Edith' Vater und ihr (offensichtlich in sie verliebter) Jugendfreund Dr. Alan McMichael (Charlie Hunnam, "Pacific Rim") als auch Thomas' ältere Schwester Lucille (Jessica Chastain, "Zero Dark Thirty") Vorbehalte haben, gehen die beiden eine romantische Beziehung ein. Nach einem tragischen Vorfall reist das junge Paar nach Schottland und zieht im beeindruckenden, aber verfallenden Sharpe-Anwesen Allerdale Hall ein – wo Edith jedoch schon bald Zeugin merkwürdiger Geistererscheinungen wird …

Donnerstag, 13. November 2014

INTERSTELLAR (2014)

Regie: Christopher Nolan, Drehbuch: Jonathan und Christopher Nolan, Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Sir Michael Caine, Matt Damon, David Gyasi, Wes Bentley, John Lithgow, Casey Affleck, Topher Grace, Mackenzie Foy, Timothée Chalamet, David Oyelowo, William Devane, Ellen Burstyn, Elyes Gabel, Josh Stewart, Bill Irwin
Interstellar
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 73% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $705,2 Mio.
 FSK: 12, Dauer: 169 Minuten.
In der nicht allzu fernen Zukunft sind die natürlichen Ressourcen der Erde nahezu erschöpft. Staubstürme überziehen den Planeten, Getreide kann infolge großflächigen Mehltau-Befalls nicht mehr angebaut werden, die gesamte Landwirtschaft konzentriert sich notgedrungen auf den Anbau von Mais. Die Industriegesellschaft, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr, auch der begnadete Ingenieur und frühere Astronaut Cooper (Matthew McConaughey, "Dallas Buyers Club") betätigt sich widerwillig als Farmer. Doch eines Tages stoßen er und seine wißbegierige Tochter Murphy (Mackenzie Foy, "Conjuring – Die Heimsuchung") auf ein seltsames Phänomen in ihrem Haus, das ihnen bestimmte Koordinaten zu übermitteln scheint. Sie folgen ihnen und landen bei den Überresten der NASA, die unter der Leitung von Dr. Brand (Sir Michael Caine, "Harry Brown") an einem Geheimprojekt zur Umsiedlung der Menschheit durch ein plötzlich aufgetauchtes Wurmloch in eine fremde Galaxie arbeitet. Und Cooper soll nun gemeinsam mit Brands Tochter Amelia (Anne Hathaway, "Les Misérables"), den weiteren Astronauten Romilly (David Gyasi, "Cloud Atlas") und Doyle (Wes Bentley, "Die Tribute von Panem – The Hunger Games") sowie den Robotern TARS (im Original gesprochen von Bill Irwin, "Das Mädchen aus dem Wasser") und CASE (Josh Stewart, "Transcendence") durch das Wurmloch fliegen und einen passenden Planeten finden …

Freitag, 1. Februar 2013

ZERO DARK THIRTY (2012)

Regie: Kathryn Bigelow, Drehbuch: Mark Boal, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Jessica Chastain, Jason Clarke, Jennifer Ehle, Kyle Chandler, Mark Strong, James Gandolfini, Stephen Dillane, Harold Perrineau, Jeremy Strong, Reda Kateb, Joel Edgerton, Chris Pratt, Édgar Ramírez, Fares Fares, Scott Adkins, Nash Edgerton, Frank Grillo, Lauren Shaw, Mark Duplass, Taylor Kinney, John Barrowman, Mark Valley
 Zero Dark Thirty
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (8,6); weltweites Einspielergebnis: $132,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 157 Minuten.

Nach den Anschlägen den 11. September 2001 ist eines der vordringlichsten Ziele des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA das Aufspüren des Terrorführers und (nach eigener Aussage) 9/11-Verantwortlichen Osama bin Laden. Die junge Agentin Maya (Jessica Chastain, "The Help", "The Tree of Life") stößt im Jahr 2003 in Pakistan zu dem Team, das unter Leitung von Dan (Jason Clarke, "Public Enemies", "Der große Gatsby") gefangene mußmaßliche Al-Kaida-Terroristen verhört – unter Einsatz aller von US-Präsident George W. Bush genehmigten "erweiterten" Verhörmethoden inklusive des simulierten Ertrinkens mittels "Waterboarding". Die Informationen, die solchermaßen herausgepresst werden können, sind jedoch keineswegs immer zuverlässig, und so muß die verbissen ihre Aufgabe und jede noch so kleine Spur verfolgende Maya im Lauf der Jahre zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Bis ihr eines Tages von einer Kollegin eine jahrelang übersehene Information zugetragen wird, die zum tatsächlichen Aufenthaltsort bin Ladens führen könnte ...

Sonntag, 26. Februar 2012

THE HELP (2011)

Regie und Drehbuch: Tate Taylor, Musik: Thomas Newman
Darsteller: Emma Stone, Viola Davis, Octavia Spencer, Jessica Chastain, Mike Vogel, Bryce Dallas Howard, Sissy Spacek, Allison Janney, Chris Lowell, Aunjanue Ellis, Mary Steenburgen, Leslie Jordan, Ahna O'Reilly, David Oyelowo, Cicely Tyson
The Help
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 76% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $216,6 Mio.
FSK: 0, Dauer: 146 Minuten.
Die amerikanischen Südstaaten in den 1960er Jahren: Während sich in Teilen der USA die Bürgerrechtsbewegung zunehmend Gehör verschafft, ist in den Südstaaten noch vieles beim Alten. Zwar gibt es natürlich keine Sklaverei mehr, aber der Rassismus gegenüber Schwarzen und ihre gesellschaftliche Diskriminierung sind noch allgegenwärtig. "The Help" erzählt die damaligen Verhältnisse aus der Perspektive einiger schwarzer Haushaltshilfen, die sich bei wohlhabenden weißen Familien um alles (inklusive der Kindererziehung) kümmern, dafür aber wenig bis gar keinen Dank zu erwarten haben. Die junge, idealistische Nachwuchs-Journalistin Skeeter (Emma Stone, "The Amazing Spider-Man") ist wütend darüber, wie die Haushaltshilfen behandelt werden und will sie deshalb für ein Buch interviewen, sodaß sie (natürlich anonym) ihre Sicht der Dinge schildern können. Für alle Beteiligten ist das kein ganz ungefährliches Vorhaben ...

Samstag, 25. Februar 2012

THE TREE OF LIFE (2011)

Regie und Drehbuch: Terrence Malick, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Brad Pitt, Jessica Chastain, Sean Penn, Hunter McCracken, Fiona Shaw, Joanna Going, Tye Sheridan, Laramie Eppler
The Tree of Life
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $58,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 139 Minuten.
Kritik:
Wenn ein neuer Film von Kinopoet Terrence Malick ("The New World", "Der schmale Grat", "Days of Heaven") in die Lichtspielhäuser kommt, dann kann man sich die obligatorische kurze Inhaltsbeschreibung in Rezensionen eigentlich sparen. Schon deshalb, weil Malick-Filme sich nicht wirklich durch eine Handlung im klassischen Sinne auszeichnen, sondern eher eine Aneinanderreihung symbolträchtiger Assoziationen sind. Malicks Filme erzählen nicht in erster Linie eine Geschichte sie transportieren vielmehr Stimmungen, Gefühle, geben Denk- und Philosophieranstöße.