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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Dienstag, 11. März 2014

Klassiker-Rezension: IN EINEM ANDEREN LAND (1932)

Originaltitel: A Farewell to Arms
Regie: Franz Borzage, Drehbuch: Benjamin Glazer und Oliver H.P. Garrett, Musik: Milan Roder
Darsteller: Gary Cooper, Helen Hayes, Adolphe Menjou, Mary Philips, Jack La Rue, Blanche Friderici, Gilbert Emery, Mary Forbes, George Humbert
A Farewell to Arms
(1932) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,5); FSK: nicht geprüft; Dauer: 85 Minuten.
Europa während des Ersten Weltkrieges: Der Amerikaner Frederic Henry (Gary Cooper, "Ein Mann wie Sprengstoff") ist als Freiwilliger Teil der italienischen Armee und fungiert dort als Ambulanzfahrer. Eines Tages lernt er im Hospital die hübsche englische Krankenschwester Catherine Barkley (Helen Hayes, "Anastasia", "Airport") kennen und obwohl Liebeleien streng verboten sind, verlieben sie sich unsterblich ineinander. Frederic muß schon bald wieder an die Front, weshalb die Liebenden die lange Zeit bis zu ihrem Wiedersehen mit Briefen überbrücken müssen, die durch unglückliche Umstände jedoch beiderseits nie ihr Ziel erreichen. Irgendwann hält Frederic die Ungewißheit nicht mehr aus und desertiert kurzerhand, um sich inmitten der Wirren des Krieges auf die Suche nach Catherine – von deren Schwangerschaft er noch nichts weiß – zu machen ...

Dienstag, 16. Oktober 2012

Klassiker-Rezension: EIN MANN WIE SPRENGSTOFF (1949)

Originaltitel: The Fountainhead
Regie: King Vidor, Drehbuch: Ayn Rand, Musik: Max Steiner
Darsteller: Gary Cooper, Patricia Neal, Raymond Massey, Robert Douglas, Kent Smith, Henry Hull, Ray Collins, Moroni Olsen
The Fountainhead
(1949) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (7,0); FSK: nicht geprüft, Dauer: 114 Minuten.
Der junge New Yorker Architekt Howard Roark (Gary Cooper, "Zwölf Uhr mittags", "Mr. Deeds geht in die Stadt") wird des Colleges verwiesen, weil er sich standhaft weigert, die historischen Archtitekturstile zu lernen. Roark weigert sich sogar generell, in seiner Arbeit den Blick in die Vergangenheit zu richten und das zu tun, was seine Lehrmeister oder die Gesellschaft von ihm erwarten. Roark ist ein Visionär, der nicht in Vergangenem schwelgen, sondern gänzlich Neues erschaffen will. In den wertkonservativen USA der 1930er Jahre ist das eine alles andere als willkommene Einstellung. Trotzdem schlägt er sich mehr schlecht als recht durch, bis er durch einen großen Auftrag des unangepaßten Milliardärs Roger Enright (Ray Collins), der ihm volle Handlungsfreiheit gewährt, auf einen Schlag zur Berühmtheit wird. Dies jedoch nicht unbedingt im positiven Sinne, denn unter der Leitung des boshaften Chefarchitekturkritikers Ellsworth M. Toohey (Robert Douglas) zerreißen sämtliche Publikationen des zynischen Zeitungsverlegers Gail Wynand (Raymond Massey) das fertiggestellte Gebäude in der Luft und bezeichnen es als Schande für die gesamte Stadt. Roark übersteht auch diesen Vorläufer eines Shitstorms, doch als er eines Tages seinem mäßig talentierten Studienfreund Peter Keating (Kent Smith) aus der Patsche helfen will und heimlich für ihn die Planung einer Sozialbausiedlung übernimmt, endet es für ihn mit einem Gerichtsverfahren: Da seine Pläne entgegen allen Zusicherungen verändert wurden, hat er die fast fertiggestellten Gebäude kurzerhand in die Luft gesprengt ...