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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Dienstag, 16. Oktober 2018

WERK OHNE AUTOR (2018)

Regie und Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck, Musik: Max Richter
Darsteller: Tom Schilling, Paula Beer, Sebastian Koch, Ina Weisse, Oliver Masucci, Cai Cohrs, Saskia Rosendahl, Jeanette Hain, Jörg Schüttauf, Hanno Koffler, Hinnerk Schönemann, Franz Pätzold, David Schütter, Jewgeni Sidichin, Johanna Gastdorf, Florian Bartholomäi, Hans-Uwe Bauer, Jonas Dassler, Rainer Bock, Ulrike C. Tscharre, Lars Eidinger, Ben Becker
Werk ohne Autor (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 77% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $6,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 189 Minuten.

Dresden, 1937: Der künstlerisch begabte, fünf Jahre alte Kurt Barnert (Cai Cohrs), dessen Familie kürzlich aus der Stadt ins Umland ziehen mußte, weil der Vater (Jörg Schüttauf, "Der Staat gegen Fritz Bauer") wegen seiner Weigerung, der NSDAP beizutreten, seine Anstellung als Lehrer verlor, besucht mit seiner gerade erwachsenen Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl, "Lore") eine Ausstellung, in der die Nazis "Entartete Kunst" anprangern. Die auffällig schöne Elisabeth ist nicht nur enge Bezugsperson für Kurt, sondern ein wahrer Freigeist – nebenbei aber auch ein wenig manisch. Da das bei den von der Rassenlehre besessenen Nazis nicht gut ankommt, wird sie kurzerhand in eine Anstalt eingewiesen und in der Frauenklinik Dresden unter der Leitung von Prof. Seeband (Sebastian Koch, "Bridge of Spies") zwangssterilisiert. Kurt sieht Elisabeth niemals wieder, dennoch prägt sie sein gesamtes Leben, auch mit ihrem eindringlichen Rat, niemals wegzusehen. Nach dem Krieg schafft es Kurt (Tom Schilling, "Oh Boy") in der DDR an die Kunstschule, wo sein Talent schnell entdeckt und gefördert wird. Auch privat läuft es rund, als er die Modestudentin Ellie (Paula Beer, "Frantz") kennenlernt und sich beide ineinander verlieben. Ellies Vater ist davon allerdings nicht begeistert – es ist Professor Seeband, dessen Nazi-Vergangenheit aufgrund eines für ihn glücklichen Zufalls verborgen blieb. Es dauert nicht lange, bis sich Kurt danach sehnt, die DDR – wo als einzige Kunstrichtung der "Sozialistische Realismus" gestattet ist – mit Ellie gen Westen zu verlassen …

Dienstag, 1. Dezember 2015

BRIDGE OF SPIES – DER UNTERHÄNDLER (2015)

Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: Matt Charman und Joel und Ethan Coen, Musik: Thomas Newman
Darsteller: Tom Hanks, Mark Rylance, Scott Shepherd, Austin Stowell, Amy Ryan, Sebastian Koch, Alan Alda, Billy Magnussen, Michael Gaston, Jesse Plemons, Michail Gorewoi, Peter McRobbie, Will Rogers, Burghart Klaußner, Dakin Matthews, Eve Hewson, Max Mauff
Bridge of Spies: Der Unterhändler
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $165,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 142 Minuten.

Im Jahr 1957 ist der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion in vollem Gange. Die Angst vor einem alles vernichtenden Atomkrieg ist beiderseits groß, in den USA werden den Kindern in der Schule Videos über die "richtige" (rückblickend selbstverständlich völlig sinnlose) Verhaltensweise im Fall eines Atombombenabwurfs gezeigt. Als in dieser – auch wenn es im "Kalten Krieg" paradox klingt – aufgeheizten Atmosphäre der russische Spion Rudolf Abel (OSCAR für Mark Rylance, "Anonymus") verhaftet wird, ist die öffentliche Hysterie groß. Nicht weniger als die Todesstrafe darf es für diesen Mann trotz dünner Beweislage geben. Das sehen auch die Behörden so, doch um den Anschein eines rechtsstaatlichen Verfahrens zu wahren, soll der erfahrene Versicherungsanwalt James B. Donovan (Tom Hanks, "Captain Phillips") – der einst an den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen beteiligt war – Rudolf Abel verteidigen. Nach anfänglichem Zögern willigt er ein und macht dann seinen Job richtig gut. Zwar wird er so zum zweitverhasstesten Menschen in Amerika und sogar seine Frau Mary (Amy Ryan, "Gone Baby Gone") und die Kinder werden zur Zielscheibe; doch Donovan glaubt an die Verfassung und jene aufgeklärten demokratischen Werte, für die sie steht. So gelingt es ihm tatsächlich, den Richter zu überzeugen, "nur" eine langjährige Haftstrafe zu verhängen. Als wenige Jahre später der amerikanische Spionagepilot Francis Gary Powers (Austin Stowell, "Whiplash") über sowjetischem Gebiet abgeschossen wird und in Gefangenschaft gerät, soll er gegen Rudolf Abel ausgetauscht werden – und Donovan soll in Ost-Berlin dafür sorgen, daß die schwierigen Verhandlungen mit der Sowjetunion und der DDR einen glücklichen Abschluß finden …