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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 18. Dezember 2025

THE BIKERIDERS (2023)

Regie und Drehbuch: Jeff Nichols, Musik: David Wingo
Darsteller: Jodie Comer, Austin Butler, Tom Hardy, Mike Faist, Damon Herriman, Michael Shannon, Boyd Holbrook, Emory Cohen, Beau Knapp, Karl Glusman, Norman Reedus, Happy Anderson, Toby Wallace, Paul Sparks, Will Oldham
IMDb: 6,6; Rotten Tomatoes: 79%; weltweites Einspielergebnis: $36,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.
Mittlerer Westen der USA, Mitte der 1960er Jahre: Als der Trucker und Familienvater Johnny (Tom Hardy, "Mad Max: Fury Road") im TV Marlon Brando als "Der Wilde" sieht, beschließt er spontan, selbst einen Motorradclub zu gründen. Einige Gleichgesinnte sind schnell gefunden und so wird Johnny Anführer der "Vandals", zu deren Gründungsmitgliedern auch Johnnys rechte Hand Brucie (Damon Herriman, "Once Upon a Time in ... Hollywood"), Zipco (Michael Shannon, "The Flash"), der gutmütige Cockroach (Emory Cohen, "Rebel Ridge") und der hitzköpfige Benny (Austin Butler, "Elvis") gehören. Kathy Bauer (Jodie Comer, "The Last Duel") hält eigentlich gar nichts von den raubeinigen Rockern, auf die sie überhaupt nur durch eine Freundin trifft – bis sie Benny sieht und sich Hals über Kopf in den gutaussehenden, schweigsamen jungen Mann verliebt. Keine fünf Wochen später sind sie verheiratet und in den folgenden Jahren breiten sich die Vandals durch neue lokale Gruppierungen immer weiter im Land aus. Als jedoch zunehmend traumatisierte und teils drogenabhängige Vietnam-Veteranen Teil der "Vandals" werden, wird aus der zunächst eher harmlosen Vereinigung von Motorrad-Fans, die einfach nur zusammen Spaß haben und dabei cool aussehen wollen, eine immer gefährlichere Gang, die Johnnys Griff zu entgleiten droht ...

Donnerstag, 5. September 2024

THE BANSHEES OF INISHERIN (2022)

Regie und Drehbuch: Martin McDonagh, Musik: Carter Burwell
Darsteller: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Kerry Condon, Barry Keoghan, Gary Lydon, Sheila Flitton, Pat Shortt, David Pearse, Aaron Monaghan
The Banshees of Inisherin (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (8,7); weltweites Einspielergebnis: $49,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 115 Minuten.
Irland, 1923: Während auf der Hauptinsel ein erbitterter Bürgerkrieg über die Einführung des Iritischen Freistaates herrscht, geht das Leben auf der kleinen vorgelagerten Insel Inisherin im Wesentlichen seinen gewohnten Gang. Bis etwas Ungeheuerliches passiert: Der Musiker Colm (Brendan Gleeson, "The Guard") weigert sich eines Tages, wie seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem besten Freund Pádraic (Colin Farrell, "Saving Mr. Banks") den Pub zu besuchen. Alle sind verwirrt, schließlich sind der Musiker und der Landwirt sonst unzertrennlich. Pádraic ist logischerweise verletzt und bedrängt Colm, bis dieser ihm sagt, warum er ab sofort nichts mehr mit ihm zu tun haben will: Pádraic sei einfach zu langweilig und er selbst wolle seine Zeit deshalb lieber damit verbringen, Musik zu komponieren und auf diese Weise der Nachwelt etwas zu hinterlassen. Als Pádraic das nicht akzeptieren will, droht Colm, er werde sich selbst jedes Mal, wenn Pádraic ihm wieder auf die Nerven geht, einen Finger abschneiden! Colm ist ratlos, doch auch seine belesene Schwester Siobhán (Kerry Condon, "Unleashed") kann ihm nicht wirklich weiterhelfen ...

Donnerstag, 18. April 2024

BOSTON STRANGLER (2023)

Regie und Drehbuch: Matt Ruskin, Musik: Paul Leonard-Morgan
Darsteller: Keira Knightley, Carrie Coon, Chris Cooper, Alessandro Nivola, David Dastmalchian, Morgan Spector, Bill Camp, Rory Cochrane, Robert John Burke, Peter Gerety, Ryan Winkles, Luke Kirby
Boston Strangler (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,3); Altersempfehlung: 12, Dauer: 112 Minuten.
Boston, 1962: Zum Unverständnis des Großteils ihres Umfeldes arbeitet die dreifache Mutter Loretta McLaughlin (Keira Knightley, "Stolz und Vorurteil") als Reporterin beim "Boston Record-American". Dort soll sie sich nur um "Frauenthemen" kümmern, obwohl sie die investigative Kriminalberichterstattung viel mehr interessiert. Als in der Stadt innerhalb kurzer Zeit mehrere Frauen in ihren Wohnungen brutal erwürgt werden, recherchiert Loretta zunächst auf eigene Faust und schafft es so schließlich, ihren Chefredakteur Jack MacLaine (Chris Cooper, "Little Women") dazu zu bringen, sie mit der Geschichte zu betrauen. Zwar wird ihr zu ihrem Unwillen die erfahrene Kollegin Jean Cole (Carrie Coon, "Ghostbusters: Legacy") zur Seite gestellt, aber die beiden Frauen erweisen sich schnell als ein gutes Team, das nicht nur Spuren zum Täter findet, sondern auch grobe Fehler und Nachlässigkeiten der Polizei aufdeckt – womit sie sich natürlich nicht nur Freunde machen ...

Mittwoch, 27. März 2024

BULLET TRAIN (2022)

Regie: David Leitch, Drehbuch: Zak Olkewicz, Musik: Dominic Lewis
Darsteller: Brad Pitt, Aaron Taylor-Johnson, Brian Tyree Henry, Joey King, Sandra Bullock, Michael Shannon, Hiroyuki Sanada, Andrew Koji, Benito A Martínez Ocasio (aka Bad Bunny), Zazie Beetz, Logan Lerman, Masi Oka, Karen Fukuhara, Pasha D. Lychnikoff, Ryan Reynolds, Channing Tatum, David Leitch
Bullet Train (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 54% (5,6); weltweites Einspielergebnis: $239,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 127 Minuten.
"Ladybug" ist der Deckname eines US-amerikanischen Auftragskillers (Brad Pitt, "Ad Astra"), der sich selbst vom Pech verfolgt wähnt und deshalb eine Auszeit von seinem Job genommen hat. Nach – angeblich – erfolgreicher Psychotherapie meldet Ladybug sich zurück zum Dienst und bekommt von seiner Handlerin Maria (Sandra Bullock, "Ocean's 8") zum Wiedereinstieg einen vermeintlich einfachen Auftrag in Tokio: Er soll einen Aktenkoffer aus dem legendären japanischen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen – auch als "Bullet Train" bekannt – stehlen. Natürlich hat die Sache einen Haken, denn in besagtem Aktenkoffer befindet sich das Lösegeld für den Sohn (Logan Lerman, "Vielleicht lieber morgen") des Yakuza-Bosses "Der weiße Tod" (Michael Shannon, "Zeiten des Aufruhrs"), weshalb er von zwei weiteren Auftragskillern mit den Decknamen Lemon (Brian Tyree Henry, "Hotel Artemis") und Tangerine (Aaron Taylor-Johnsen, "Anna Karenina") bewacht wird. Was die Sache noch weiter verkompliziert: An Bord des Zuges befindet sich der Yakuza Kimura (Andrew Koji, "Snake Eyes"), welcher jene Person sucht, die seinen nun schwer verletzten Sohn von einem Dach gestoßen hat. Zu seinem Erstaunen ist die Übeltäterin eine harmlos wirkende junge Frau (Joey King, "The Princess"), deren eigentliches Ziel wiederum die Tötung von des "weißen Todes" ist ...

Donnerstag, 12. Oktober 2023

BLACK PANTHER: WAKANDA FOREVER (2022)

Regie: Ryan Coogler, Drehbuch: Ryan Coogler und Joe Robert Cole, Musik: Ludwig Göransson
Darsteller: Letitia Wright, Angela Bassett, Lupita Nyong'o, Danai Gurira, Dominique Thorne, Tenoch Huerta Mejía, Martin Freeman, Julia Louis-Dreyfus, Trevor Noah (Stimme), Winston Duke, Florence Kasumba, Michaela Coel, Mabel Cadena, Alex Livinalli, Isaach De Bankolé, Danny Sapani, Dorothy Steel, Zainab Jah, Sope Aluko, Richard Schiff, Robert John Burke, Lake Bell, Anderson Cooper, Michael B. Jordan
Rotten Tomatoes: 83% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $859,2 Mio.
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb FSK: 12, Dauer: 162 Minuten.
König T'Challa von Wakanda ist tot. Und da der Usurpator Killmonger (Michael B. Jordan, "Creed") alle verbliebenen Exemplare des geheimnisvollen herzförmigen Krauts zerstört hat, kann es auch keinen neuen, mit Superkräften ausgestatteten Black Panther als Beschützer Wakandas mehr geben. Dies versuchen andere Nationen auszunutzen, um an das mächtige Vibranium heranzukommen, das es nur in Wakanda gibt – oder so dachte man zumindest. Die Amerikaner spüren nämlich durch eine neue Erfindung auf dem Meeresboden einen Vibranium-Vorrat auf – allerdings wird die gesamte Besatzung des Forschungsschiffes von unbekannten Angreifern getötet! Verdächtigt wird natürlich Wakanda, doch in Wirklichkeit handelte es sich um die Bewohner der Unterwasserstadt Talocan, die bislang ihre Existenz geheimgehalten hat, sich nun aber von den Menschen bedroht sieht und daher einen Krieg mit der Oberwelt starten will. Talocans seit Jahrhunderten regierender König Namor (Tenoch Huerta Mejía, "The Forever Purge") will hierfür Wakandas neue (und alte) Königin Ramonda (Angela Bassett, "Mission: Impossible - Fallout") als Verbündete gewinnen, jedoch ist die trotz der politischen Spannungen nicht zu einem Krieg bereit – zumal Namor darauf besteht, die junge US-Wissenschaftlerin Riri Williams (Dominique Thorne, "Judas and the Black Messiah") zu töten, deren Erfindung die Entdeckung der unterseeischen Vibranium-Vorräte ermöglicht hatte. Doch es gelingt Namor, Riri und T'Challas jüngere Schwester Shuri (Letitia Wright, "Ready Player One") nach Talocan zu entführen ...

Mittwoch, 9. August 2023

THE BABYSITTER: KILLER QUEEN (2020)

Regie: McG, Drehbuch: Dan Lagana, Brad Morris, Jimmy Warden und McG, Musik: Bear McCreary
Darsteller: Judah Lewis, Jenna Ortega, Emily Alyn Lind, Ken Marino, Chris Wylde, Robbie Amell, Andrew Bachelor, Bella Thorne, Hana Mae Lee, Maximilian Acevedo, Juliocesar Chavez, Jennifer Foster, Leslie Bibb, Carl McDowell, Samara Weaving, Bear McCreary
The Babysitter: Killer Queen (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 45% (4,9); Altersempfehlung: 16, Dauer: 101 Minuten.
Zwei Jahre sind vergangen, seit der damals 12 Jahre alte Cole (Judah Lewis, "Summer of 84") seine Begegnung mit einem Kult jugendlicher Satanisten überlebt hat. Dummerweise war deren Anführerin – Coles coole Babysitterin Bee (Samara Weaving, "Ready or Not") – anschließend spurlos verschwunden, weshalb Cole seine Geschichte niemand so richtig abkauft und er an der Highschool ein verspotteter Außenseiter ist. Nur seine Nachbarin und Mitschülerin Melanie (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen"), die einen Teil der Geschehnisse mitbekam, hält zu Cole, drängt ihn jedoch, lieber nicht mehr darüber zu reden, was passiert ist. Als Coles fürsorgliche Eltern (Ken Marino und Leslie Bibb) ihn gar in die Psychiatrie einweisen lassen wollen, flüchtet er gemeinsam mit Melanie und ihren Freunden zu einer großen Party am See. Dummerweise tauchen dort nach Einbruch der Dunkelheit ebenjene Kultisten auf, die Cole vor zwei Jahren eigentlich ins Jenseits geschickt hatte. Doch der Teufel selbst hat dem chronisch hemdlosen Quarterback Max (Robbie Amell, "Resident Evil: Welcome to Raccoon City"), der Cheerleaderin Allison (Bella Thorne, "Assassination Nation"), dem Möchtegern-Musiker John (Andrew Bachelor, "Greenland") und der überzeugten Satanistin Sonya (Hana Mae Lee, "Pitch Perfect") eine zweite Chance gewährt: Gelingt es ihnen, das Ritual bis zum Sonnenaufgang zu vollenden, kehren sie ins Leben zurück! Dafür brauchen sie noch immer das "unschuldige Blut" von Cole – der in der neuen Mitschülerin Phoebe (Jenna Ortega, "X") eine zwar unfreiwillige, aber schlagkräftige Mitstreiterin findet ...

Mittwoch, 12. Juli 2023

THE BABYSITTER (2017)

Regie: McG, Drehbuch: Brian Duffield, Musik: Douglas Pipes
Darsteller: Judah Lewis, Samara Weaving, Robbie Amell, Bella Thorne, Hana Mae Lee, Andrew Bachelor, Emily Alyn Lind, Doug Haley, Leslie Bibb, Ken Marino
The Babysitter (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,6); Altersempfehlung: 16, Dauer: 85 Minuten.
Obwohl Cole (Judah Lewis, "Summer of 84") immerhin 12 Jahre alt ist, engagieren seine Eltern (Leslie Bibb und Ken Marino) immer noch jedesmal eine Babysitterin für ihn, wenn sie länger weg sind. Dafür wird Cole von seinen Mitschülern verspottet – aber nur, bis sie die Babysitterin sehen. Denn Bee (Samara Weaving, "Ready or Not") ist die vermutlich coolste Babysitterin in der Geschichte der Menschheit: Wunderschön, supernett, smart, selbstbewußt und dazu noch ein Riesennerd! Da muß es doch irgendwo einen Haken geben? Oh ja! Als Cole auf Anregung seiner Schulkameradin und Nachbarin Melanie (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen") überprüfen will, ob Bee wirklich – wie es laut Melanie alle Babysitter machen – Sex mit einem Freund hat, sobald Cole eingeschlafen ist, muß er feststellen, daß alles noch viel schlimmer ist. Denn Bee ist die Anführerin einer Gruppe von Satanisten, die für ein blutiges Ritual ein Menschenopfer begehen und zusätzlich noch Coles unschuldiges Blut benötigen! Doch Cole ist keineswegs bereit, das wehrlose Opferlamm zu geben ...

Donnerstag, 8. Juni 2023

BLOOD & GOLD (2023)

Regie: Peter Thorwarth, Drehbuch: Stefan Barth, Musik: Jessica de Rooij und Hendrik Nölle
Darsteller: Robert Maaser, Marie Hacke, Alexander Scheer, Florian Schmidtke, Simon Rupp, Jochen Nickel, Stephan Grossmann, Jördis Triebel, Petra Zieser, Christian Kahrmann, Steffen Wink, Heiko Schaffartzik
Blood & Gold (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); Altersempfehlung: 16, Dauer: 100 Minuten.
Frühjahr 1945: Der Zweite Weltkrieg ist aus deutscher Sicht eigentlich bereits verloren, nur die größten Nazi-Fanatiker wollen das noch nicht glauben. Zu diesen zählt der Wehrmachts-Soldat Heinrich (Robert Maaser, "1917") nicht, weshalb er nach einer schlimmen Nachricht desertiert, um sich in seiner Heimatstadt Hagen um seine kleine Tochter zu kümmern. So weit kommt er allerdings bei weitem nicht, denn der SS-Obersturmbannführer von Starnfeld (Alexander Scheer, "Gundermann") – definitiv einer von der fanatischen Sorte – und seine Truppe jagen Heinrich und knüpfen ihn kurzerhand am nächsten Baum auf. Seinen Tod warten sie allerdings nicht ab, weshalb Heinrich in letzter Sekunde von Elsa (Marie Hacke) gerettet wird, die in der Nähe mit ihrem mit dem Down-Syndrom geborenen jüngeren Bruder Paule (Simon Rupp) einen kleinen Bauernhof bewirtschaftet. Dummerweise tauchen von Starnfelds Männer – die in einem nahen Ort auf der Suche nach einem verborgenen Goldschatz sind – unter Leitung des sadistischen Dörfler (Florian Schmidtke, Netflix-Serie "Barbaren") am nächsten Morgen auf der Suche nach Verpflegung genau auf diesem Bauernhof auf ...

Mittwoch, 3. Mai 2023

THE BLACK PHONE (2021)

Regie: Scott Derrickson, Drehbuch: Scott Derrickson, C. Robert Cargill, Musik: Mark Korven
Darsteller: Mason Thames, Madeleine McGraw, Ethan Hawke, Jeremy Davies, Troy Rudeseal, E. Roger Mitchell, Miguel Cazarez Mora, James Ransone, Rebecca Clarke, Tristan Pravong, Brady Hepner
The Black Phone (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $161,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 104 Minuten.
Denver, 1978: Ein Serien-Kindesentführer geht um in einem Vorort von Denver. Immer wieder verschwinden Jugendliche spurlos und tauchen nie wieder auf, die ermittelnden Polizisten Det. Wright (E. Roger Mitchell, "Barry Seal") und Det. Miller (Troy Rudeseal, "Halloween Kills") sind so ratlos, daß sie sogar bei der kleinen Gwen Blake (Madeleine McGraw, TV-Serie "Outcast") auftauchen, als sich herumspricht, daß sie von einem der Opfer geträumt und danach ein Detail erwähnt hat, das nie an die Öffentlichkeit gegeben wurde. Gwen lebt mit ihrem älteren Bruder Finn (Mason Thames, TV-Serie "For All Mankind") bei ihrem mental instabilen Vater Terrence (Jeremy Davies, "Ravenous") und hat von ihrer verstorbenen Mutter scheinbar die Gabe des Wahrträumens geerbt. Das könnte sich als nützlich erweisen, denn schließlich wird auch ihr Bruder Finn vom Greifer (Ethan Hawke, "Die glorreichen Sieben") entführt und in einem kargen Kellerraum eingeschlossen. Dort befindet sich neben einer Toilette und einer Matratze nur noch ein altes schwarzes Telefon mit durchtrenntem Kabel – das aber trotzdem plötzlich läutet! Der ungläubige Finn stellt fest, daß er von den vorherigen Opfern des stets mit einer makabren Gesichtsmaske auftretenden Greifers angerufen wird, die ihm aus dem Jenseits heraus dabei helfen wollen, zu entkommen und sich an ihrem Kidnapper und Mörder zu rächen ...

Donnerstag, 23. Februar 2023

THE BATMAN (2022)

Regie: Matt Reeves, Drehbuch: Matt Reeves und Peter Craig, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Robert Pattinson, Zoë Kravitz, Jeffrey Wright, Paul Dano, John Turturro, Colin Farrell, Andy Serkis, Rupert Penry-Jones, Peter Sarsgaard, Jayme Lawson, Gil Perez-Abraham, Peter McDonald, Con O'Neill, Alex Ferns, Charlie Carver, Max Carver, Luke Roberts, Stella Stocker, Hana Hrzic, Barry Keoghan
The Batman (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $772,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 177 Minuten.
Seit fast zwei Jahren ist der früh verwaiste Milliardär Bruce Wayne (Robert Pattinson, "Wasser für die Elefanten") in seiner Heimatstadt Gotham City inkognito als von der Polizei kritisch beäugter maskierter Superheld Batman tätig. Allerdings kommen ihm langsam Zweifel an der Sinnhaftigkeit seines Doppellebens, denn wie viele Verbrechen er auch verhindert und wie viele Kriminelle er auch hinter Gitter bringt – die Verbrechensrate nimmt dennoch stetig zu. Doch es wird noch schlimmer, denn an Halloween macht ein mysteriöser Mann namens Riddler (Paul Dano, "There Will Be Blood") von sich reden, indem er den in der Endphase des Wahlkampfes befindlichen Bürgermeister Don Mitchell Jr. (Rupert Penry-Jones, "Match Point") ermordet und mit an Batman persönlich gerichteten Rätseln gleich die nächsten Morde ankündigt. Batman und sein einziger Verbündeter bei der Polizei, Lieutenant James Gordon (Jeffrey Wright, "Keine Zeit zu sterben"), gehen den Spuren nach und vermuten, dass der mächtige Mafioso Carmine Falcone (John Turturro, "O Brother, Where Art Thou?") und/oder sein Geschäftspartner Oswald "Pinguin" Cobblepot (Colin Farrell, "Phantastische Tierwesen") in die Sache verwickelt sind. Bei seinen Ermittlungen stößt Batman außerdem auf die attraktive Selina Kyle (Zoë Kravitz, "Mad Max: Fury Road"), die in Pinguins Club "Iceberg Lounge" arbeitet, in Wirklichkeit aber auf der Suche nach ihrer vermissten Mitbewohnerin Annika ist ...

Mittwoch, 30. März 2022

BLOODSHOT (2020)

Regie: Dave Wilson, Drehbuch: Jeff Wadlow und Eric Heisserer, Musik: Steve Jablonsky
Darsteller: Vin Diesel, Eiza González, Guy Pearce, Sam Heughan, Alex Hernandez, Lamorne Morris, Toby Kebbell, Jóhannes Haukur Jóhannesson, Talulah Riley, Siddharth Dhananjay
Bloodshot (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 31% (4,6); weltweites Einspielergebnis: $39,9 Mio.
FSK: 16, Dauer: 110 Minuten.
Nach einer erfolgreichen Mission in Afrika macht der US-Elitesoldat Ray Garrison (Vin Diesel, "Riddick") mit seiner Frau Gina (Talulah Riley, "Radio Rock Revolution") Urlaub in Italien – wo sie von dem verrückten Terroristen Martin Axe (Toby Kebbell, "Destroyer") entführt werden, der nach einer erfolglosen Befragung zuerst Gina und dann Ray kaltblütig tötet. Fünf Jahre später wacht Ray allerdings wieder auf – nur ist er nicht mehr ganz er selbst, denn nach seinem Tod wurde sein Körper von der Army dem visionären Wissenschaftler Dr. Emil Harting (Guy Pearce, "Iron Man 3") überlassen, dem es mit seiner Naniten-Technologie tatsächlich gelang, Ray als eine Art Cyborg mit weit übermenschlichen Kräften ins Leben zurückzuholen. Zunächst fehlt Ray jede Erinnerung an sein früheres Leben, während er seine allesamt kriegsversehrten und ebenso von Dr. Harting "verbesserten" Leidensgenossen KT (Eiza González, "Baby Driver"), Dalton (Sam Heughan, TV-Serie "Outlander") und Tibbs (Alex Hernandez, TV-Serie "Hemlock Grove") kennenlernt. Doch langsam und bruchstückhaft erinnert sich Ray wieder an die zu seinem Tod führenden Geschehnisse und so macht er sich kurzerhand alleine auf den Weg, um mit seinen neuen Superkräften blutige Rache an Martin Axe zu üben ...

Dienstag, 28. Dezember 2021

BLACK WIDOW (2021)

Regie: Cate Shortland, Drehbuch: Eric Pearson, Musik: Lorne Balfe
Darsteller: Scarlett Johansson, Florence Pugh, David Harbour, Rachel Weisz, Ray Winstone, William Hurt, O-T Fagbenle, Olga Kurylenko, Ever Anderson, Violet McGraw, Jade Xu, Michelle Lee, Olivier Richters, Julia Louis-Dreyfus, Jeremy Renner (Stimme)
Black Widow (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $379,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.
Ohio, 1995: Die gerade am Anfang ihrer Pubertät stehende Natasha (Ever Anderson, „Resident Evil: The Final Chapter“) führt mit ihrer kleinen Schwester Yelena (Violet McGraw) und ihren Eltern Melina (Rachel Weisz, „Das Bourne Vermächtnis“) und Alexei (David Harbour, „Zeiten des Aufruhrs“) ein glückliches Kleinstadtleben – zumindest vorgeblich. In Wirklichkeit sind die Wissenschaftlerin Melina und der einzige russische Supersoldat Alexei alias „Red Guardian“ Schläfer-Agenten des ehrgeizigen Generals Dreykov (Ray Winstone, „Noah“), die von kleinauf als Killerin ausgebildete Natasha und Yelena sind ihren echten Eltern geraubte Kinder – wobei einzig die 6-jährige Yelena nichts davon weiß. Umso erschütternder ist es, als Alexei auffliegt und die Scheinfamilie überhastet und verfolgt von S.H.I.E.L.D.-Agenten nach Kuba fliehen muß, wo Dreykov sie trennt und fortan für andere Zwecke verwendet. 21 Jahre später ist Natasha Romanoff (Scarlett Johansson, „Marriage Story“) längst aus Dreykovs „Obhut“ ausgebrochen und in den Westen übergelaufen, wo sie als Black Widow zur bewunderten Superheldin und ersten weiblichen Avenger wurde. Doch dann haben die dramatischen Ereignisse aus „The First Avenger: Civil War“ die Avengers gespalten und Black Widow befindet sich auf der Flucht vor General Ross (William Hurt, „Robin Hood“). Als sie den General und seine Leute abgeschüttelt hat, wird Natasha sehr schnell von ihrer Vergangenheit eingeholt, denn ihre Schein-Schwester Yelena (Florence Pugh, „Little Women“) hat ihr ein geheimnisvolles Päckchen geschickt, hinter dem ebenfalls der furchteinflößende maskierte "Taskmaster" her ist. Es stellt sich heraus, daß Dreykov hinter der Sache steckt und um an ihn heranzukommen, müssen Natasha und Yelena sich mit ihren Fake-Eltern vereinen …

Mittwoch, 1. September 2021

BIRDS OF PREY: THE EMANCIPATION OF HARLEY QUINN (2020)

Originaltitel: Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn)
Alternativtitel: Harley Quinn: Birds of Prey
Regie: Cathy Yan, Drehbuch: Christina Hodson, Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Margot Robbie, Ewan McGregor, Jurnee Smollett-Bell, Rosie Perez, Ella Jay Basco, Mary Elizabeth Winstead, Chris Messina, Steven Williams, Ali Wong, François Chau, Daniel Bernhardt, Dana Lee, Matthew Willig, Bojana Novakovic
Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $205,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Es ist aus zwischen Harley Quinn (Margot Robbie, "The Wolf of Wall Street") und dem Joker – diesmal (angeblich) endgültig! Und als Harley die Trennung mit einem spektakulären Knalleffekt bekannt gibt, weiß ganz Gotham darüber Bescheid. Das bedeutet aber auch, daß Harley nicht mehr unter dem Schutz des Jokers steht, sondern Freiwild ist für alle, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – und das ist so ziemlich jeder Gangster der Stadt sowie zahlreiche weitere Personen. Vor allem Gangsterboß Roman Sionis (Ewan McGregor, "Doctor Sleeps Erwachen") aka Black Mask kann es kaum erwarten, Rache zu üben, weshalb er seine rechte Hand Victor Szasz (Chris Messina, "Argo") mit etlichen Schergen losschickt, um sich Harley zu greifen. Die kann sich lediglich mit einem Deal vor dem sicheren Tod retten, als sie mitbekommt, daß Roman auf der dringenden Suche nach einem besonderen Diamanten ist, den die jugendliche Taschendiebin Cassandra Cain (Ella Jay Basco) stibitzt hat. Harley soll nun den Diamanten im Tausch gegen ihre Freiheit und Sicherheit zurückbringen. Dann entwickelt sie allerdings nicht nur Beschützer-Gefühle gegenüber Cassandra, sondern trifft auch auf die taffe Polizistin Renee Montoya (Rosie Perez, "The Dead Don't Die"), Romans geheimnisvolle Fahrerin Dinah Lance (Jurnee Smollett-Bell, TV-Serie "Lovecraft Country") und eine Armbrust-Killerin (Mary Elizabeth Winstead, "10 Cloverfield Lane"), die bei den Gangstern von Gotham für Angst und Schrecken sorgt …

Donnerstag, 15. April 2021

BLACK 47 (2018)

Originaltitel: Black '47
Regie: Lance Daly, Drehbuch: P.J. Dillon, Pierce Ryan und Lance Daly, Musik: Brian Byrne
Darsteller: James Frecheville, Hugo Weaving, Freddie Fox, Stephen Rea, Barry Keoghan, Jim Broadbent, Sarah Greene, Moe Dunford, Aidan McArdle, Dermot Crowley, Antonia Campbell-Hughes
Black 47 (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 78% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $2,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 100 Minuten.
Irland, 1847: Nachdem er unter anderem in Afghanistan in der britischen Armee gedient hat, ist Martin Feeney (James Frecheville, "Königreich des Verbrechens") schließlich desertiert, um in seine irische Heimat zurückzukehren. Dort herrscht eine gewaltige Hungersnot, nachdem die Kartoffelernte durch die Kartoffelfäule nahezu komplett ausfiel. Die britischen Besatzer lassen sich von der existentiellen Not der Landbevölkerung aber nicht beeindrucken, weshalb Feeney erfahren muß, daß seine Mutter und sein Bruder starben, nachdem sie aus ihrem kleinen Haus geworfen wurden. Als unmittelbar nach Martins Ankunft auch seine mittellose Schwägerin Ellie (Sarah Greene, "The Guard") und ihre Kinder obdachlos zu werden drohen, will er eingreifen – woraufhin die Situation endgültig eskaliert. Fortan sinnt der vom Krieg sowieso desillusionierte und abgehärtete, dabei äußerst fähige Ex-Soldat auf blutige Rache an allen, die er für den Tod seiner Familie verantwortlich macht. Kurz nach Beginn seines Rachefeldzugs setzen die Briten den in Ungnade gefallenen Veteranen Hannah (Hugo Weaving, "Cloud Atlas") auf Feeney an, der Feeney aus Afghanistan kennt. Gemeinsam mit dem arroganten unerfahrenen Offizier Pope (Freddie Fox, "King Arthur: Legend of the Sword"), dem noch jüngeren Gefreiten Hobson (Barry Keoghan, "Dunkirk") sowie dem ortskundigen Führer Conneely (Stephen Rea, "Stuck") macht sich Hannah, wenn auch eher widerwillig, auf die Jagd nach seinem früheren Kameraden …

Dienstag, 21. Juli 2020

Klassiker-Rezension: BLIND WOMAN'S CURSE (1970)

Originaltitel: Kaidan nobori ryû
Regie: Teruo Ishii, Drehbuch: Chûsei Sone und Teruo Ishii, Musik: Hajime Kaburagi
Darsteller: Meiko Kaji, Hoki Tokuda, Makoto Satô, Tôru Abe, Ryôhei Uchida, Yoshi Katô, Shirô Ôtsuji, Tatsumi Hijikata
 Blind Woman's Curse - Die verfluchte Schwertkämpferin mit dem Drachentattoo (1970) on IMDb Rotten Tomatoes: -, FSK: 16, Dauer: 85 Minuten.
Als ihr Vater stirbt, übernimmt Akemi (Meiko Kaji) die Führung des Tachibana-Clans. Akemi gelingt es, den Tod ihres Vaters durch Goda (Hoki Tokuda), den Anführer eines rivalisierenden Yakuza-Clans, zu rächen – dabei blendet sie aber versehentlich dessen Tochter (Hoki Tokuda), als diese versucht, ihren Vater zu schützen. Wegen dieser Tat und weil dabei eine schwarze Katze eine Rolle spielte, glaubt Akemi fortan, daß sie verflucht ist und von der Katze verfolgt wird. Da kommt eine längere Auszeit im Gefängnis gar nicht so ungelegen, wo die mit einem eindrucksvollen Drachentattoo auf dem Rücken versehene Akemi unter ihren Mitgefangenen zahlreiche neue Anhänger findet, die ihr nach ihrer Haftentlassung drei Jahre später weiterhin zur Seite stehen und sich ebenfalls ein Drachentattoo stechen lassen. Akemi ist durch die Zeit im Gefängnis bedächtiger geworden und möchte ihren Clan nun möglichst friedlich führen. Das bezahlt jedoch eine der Frauen nach der anderen auf grausame Art und Weise mit dem Leben. Lastet also immer noch der Fluch auf Akemi und denen, die ihr zur Seite stehen? Oder steckt der feindliche Yakuza-Anführer Dobashi (Tôru Abe) dahinter, der es aufs Tachibana-Territorium abgesehen hat?

Donnerstag, 9. Juli 2020

DIE BERUFUNG – IHR KAMPF FÜR GERECHTIGKEIT (2018)

Originaltitel: On the Basis of Sex
Regie: Mimi Leder, Drehbuch: Daniel Stiepleman, Musik: Mychael Danna
Darsteller: Felicity Jones, Armie Hammer, Justin Theroux, Cailee Spaeny, Sam Waterston, Jack Reynor, Kathy Bates, Stephen Root, Chris Mulkey, Gary Werntz, Ben Carlson, Francis Xavier McCarthy, Wendy Crewson, Ronald Guttman, Sharon Washington, John Ralston, Ruth Bader Ginsburg
Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $38,8 Mio.
FSK: 0, Dauer: 121 Minuten.

Als die altehrwürdige Harvard University in den 1950er Jahren Frauen das Jura-Studium erlaubt, zählt Ruth Bader Ginsburg (Felicity Jones, "Die Entdeckung der Unendlichkeit") zu den ersten Absolventinnen. Doch obwohl sie als Klassenbeste abschließt und zusätzlich einen Abschluß an der Columbia University erwirbt, findet sie in New York – im Gegensatz zu ihrem Ehemann, dem Steueranwalt Martin (Armie Hammer, "Lone Ranger") – keine Anstellung in einer Kanzlei. Obwohl sie unbedingt vor Gericht für das Recht kämpfen wollte, nimmt sie deshalb frustiert das Angebot einer Professur an der Rutgers University an. Die Arbeit mit engagierten Studenten der von der Bürgerrechtsbewegung geprägten 1960er Jahre erfüllt Ruth mehr, als sie erwartet hatte, trotzdem träumt sie immer noch davon, nicht nur Studenten dafür auszubilden, daß sie dereinst die Gesellschaft verändern können – nein, sie will selbst etwas verändern und speziell für mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sorgen. Das erscheint als ein hoffnungsloses Unterfangen, da die Diskriminierung der Frau seit 100 Jahren durch zahlreiche Präzedenzfälle zementiert wurde. Ironischerweise erhält Ruth ihre große Chance ausgerechnet durch einen Fall, in dem ein Mann namens Charles Moritz (Chris Mulkey, "Captain Phillips") steuerrechtlich diskriminiert wird, weil er als Unverheirateter seine kranke Mutter pflegt, das aber nicht von der Steuer absetzen darf. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem für die Nichtregierungsorganisation ACLU tätigen Bürgerrechtsanwalt Mel Wulf (Justin Theroux, "Wanderlust") übernimmt Ruth den Fall …

Donnerstag, 28. Mai 2020

BOMBSHELL – DAS ENDE DES SCHWEIGENS (2019)

Regie: Jay Roach, Drehbuch: Charles Randolph, Musik: Theodore Shapiro
Darsteller: Charlize Theron, Margot Robbie, Nicole Kidman, John Lithgow, Mark Duplass, Kate McKinnon, Allison Janney, Rob Delaney, Malcolm McDowell, Ben Lawson, Josh Lawson, Liv Hewson, Brigette Lundy-Paine, Connie Britton, Katie Aselton, Nazanin Boniadi, Mark Moses, Spencer Garrett, Brian d'Arcy James, Alice Eve, Richard Kind, Tricia Helfer, Jennifer Morrison, Kevin Dorff, P. J. Byrne, Michael Buie, Ashley Greene, Marc Evan Jackson, D'Arcy Carden, Amy Landecker, Elisabeth Röhm, Tony Plana, Ahna O'Reilly, Stephen Root, Alanna Ubach, Anne Ramsay, Madeline Zima
Bombshell - Das Ende des Schweigens (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $61,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 110 Minuten.

Als sich Donald Trump als anfänglicher Außenseiter im republikanischen Vorwahlkampf zu der Präsidentschaftswahl des Jahres 2016 zum Topfavoriten aufschwingt, ist der konservative TV-Sender Fox News für ihn ein wichtiger Begleiter. Zu Beginn äußern sich der Sender und sein Chef und Begründer Roger Ailes (John Lithgow, "Planet der Affen: Prevolution") noch ziemlich Trump-kritisch und werden daher immer wieder zum Ziel seiner Anfeindungen – wie allen voran Star-Moderatorin Megyn Kelly (Charlize Theron, "Long Shot") erfahren muß, als sie Trump als Co-Moderatorin der republikanischen Kandidatendebatte sehr direkt auf seine frauenfeindlichen Äußerungen anspricht und deshalb später von ihm mit bitteren Twitter-Tiraden bedacht wird, die ihr gar Morddrohungen von Trump-Fans einbringen. Misogynie, Belästigung und Diskriminierung erfahren die Frauen bei Fox News allerdings keineswegs nur extern, vielmehr halten sich seit vielen Jahren Gerüchte um sexuelle Belästigung durch Ailes und andere einflußreiche Männer. Endgültig an die Öffentlichkeit gelangen diese, als die Moderatorin Gretchen Carlson (Nicole Kidman, "Destroyer") gefeuert wird und im Gegenzug Roger Ailes wegen sexueller Belästigung anzeigt. Natürlich wird alles geleugnet und besonders die prominenten weiblichen Fox News-Persönlichkeiten werden von oben gedrängt, sich öffentlich hinter den Senderchef zu stellen – doch Kelly zögert angesichts eigener Erfahrungen und versucht herauszubekommen, wie viel Wahres an den Anschuldigungen ist. Auch die aufstrebende Kayla Pospisil (Margot Robbie, "Suicide Squad") überlegt, ob sie ihre Erfahrungen mit Roger Ailes öffentlich machen sollte …

Mittwoch, 26. Februar 2020

THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS (2018)

Regie und Drehbuch: Joel und Ethan Coen, Musik: Carter Burwell
Darsteller: Tim Blake Nelson, Clancy Brown, Willie Watson, David Krumholtz, Tim DeZarn, Danny McCarthy; James Franco, Stephen Root, Ralph Ineson, Michael Cullen; Liam Neeson, Harry Melling; Tom Waits, Sam Dillon; Zoe Kazan, Bill Heck, Grainger Hines, Jefferson Mays; Brendan Gleeson, Jonjo O'Neill, Saul Rubinek, Tyne Daly, Chelcie Ross
The Ballad of Buster Scruggs
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,8); FSK: 16, Dauer: 133 Minuten.
Eine der ersten prestigeträchtigen Netflix-Eigenproduktionen im Filmbereich war diese namhaft besetzte Western-Anthologie von Joel und Ethan Coen ("True Grit"), die sechs inhaltlich nicht zusammenhängende und auch stilistisch recht unterschiedliche Kurzgeschichten aus der Zeit des Wilden Westens vereint. Da die Sammlung trotz einiger inhaltlicher Aufs und Abs der etwa zwischen 15 und 25 Minuten langen Episoden sehenswert geriet und nicht zuletzt wegen der genretypischen Breitwandbilder geradezu danach schreit, auf einer großen Leinwand betrachtet zu werden, ist es sehr bedauerlich, daß kaum jemand die Gelegenheit erhielt, ihn im Kino zu sehen (die neueren Netflix-Filme werden ja zumindest in ausgewählten Filmtheatern gezeigt), aber daran läßt sich eben nichts ändern. Als Belohnung für Netflix' Mühen gab es dafür unter anderem drei OSCAR-Nominierungen (Drehbuch, Kostüme, Filmsong).

Donnerstag, 17. Oktober 2019

BUFFALO BOYS (2018)

Regie: Mike Wiluan, Drehbuch: Raymond Lee und Mike Wiluan, Musik: Yudhi Arfani und Zeke Khaseli
Darsteller: Yoshi Sudarso, Ario Bayu, Tio Pakusadewo, Reinout Bussemaker, Pevita Pearce, Mikha Tambayong, Daniel Adnan, Zack Lee, Mike Muliadro, El Manik, Hannah Al Rashid, Alex Abbad, Sunny Pang, Happy Salma, Donny Alamsyah, Mike Lucock, Mark Stevens, Conan Stevens, Mike Wiluan
Buffalo Boys (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,5); FSK: 18, Dauer: 103 Minuten.
Nachdem sie jahrzehntelang in Amerika beim Bau der Eisenbahn geholfen haben, kehren die beiden kampferprobten Brüder Jamar (Ario Bayu, "Java Heat") und Suwo (Yoshi Sudarso) mit ihrem Onkel Arana (Tio Pakusadewo, "The Raid 2") Mitte des 19. Jahrhunderts in ihre Heimat auf der indonesischen Insel Java zurück. Von dort war Arana mit den Brüdern – damals noch Babys – vor dem brutalen niederländischen Gouverneur Van Trach (Reinout Bussemaker, TV-Film "Verliebt in Amsterdam") geflohen, nachdem dieser die einflußreichen Eltern von Jamar und Suwo ermordet hatte. Nun soll das Duo endlich seine Heimat kennenlernen, doch vor Ort gibt es eine böse Überraschung: Van Trach ist nach längerer Abwesenheit inzwischen zurück und hat sogleich wieder eine Schreckensherrschaft errichtet, indem er die lokalen Bauern mit skrupellosen Methoden dazu zwingt, statt Nahrung kostbares Opium anzubauen. Arana, Jamar und Suwo sehen ihre Chance zur Rache, doch Van Trach wird von einem Trupp schillernder Gestalten begleitet, welche ihre Grausamkeit an jedem, der auch nur ansatzweise Widerstand wagt, ausleben. Nachdem sie die schöne Sri (Mikha Tambayong, "13: The Haunted") und ihren Großvater vor vermeintlichen Straßenräubern gerettet haben, finden Arana, Jamar und Suwo in deren Dorf Unterschlupf und können sich einen Überblick über die Situation verschaffen – doch schon bald stehen Van Trachs Männer vor der Tür …

Donnerstag, 16. Mai 2019

Klassiker-Rezension: DIE BOUNTY (1984)

Regie: Roger Donaldson, Drehbuch: Robert Bolt, Musik: Vangelis
Darsteller: Sir Anthony Hopkins, Mel Gibson, Liam Neeson, Daniel Day-Lewis, Bernard Hill, Philip Davis, Tevaite Vernette, Philip Martin Brown, Wi Kuki Kaa, Edward Fox, Sir Laurence Olivier
Die Bounty
(1984) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $18,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 131 Minuten.

1789 bricht der britische Dreimaster "Bounty" unter dem Kommando des erfahrenen Lieutenant William Bligh (Anthony Hopkins, "Der Löwe im Winter") in Richtung Tahiti auf, wo er Ableger des Brotfruchtbaums aufnehmen und nach Jamaika weitertransportieren soll. Doch die Hinfahrt dauert wesentlich länger als geplant, weil die von der Admiralität angeordnete, aber ungemein schwierige Umrundung des berüchtigten Kap Hoorn an der Spitze Südamerikas scheitert und die "Bounty" schließlich die deutlich längere Alternativroute nehmen muß. Das sorgt ebenso wenig für gute Laune an Bord wie Blighs herrisches Verhalten. Umso angenehmer ist es für die Crew, daß der Aufenthalt in Tahiti als Konsequenz der Verspätung fünf statt der angepeilten zwei Monate beträgt, da die Brotfruchtbaum-Stecklinge erst dann gezogen werden können. Die Besatzung genießt das angenehme Leben im paradiesischen Tahiti, dessen König Tynah (Wi Kuki Kaa) sie sehr freundlich aufnimmt – ebenso wie die vielen, sehr luftig gekleideten jungen Frauen. So nimmt bei einigen Seeleuten und sogar beim Ersten Offizier Fletcher Christian (Mel Gibson, "The Expendables 3") – der sich in die Königstochter Mauatua (Tevaite Vernette in ihrem einzigen Filmauftritt) verliebt hat – der Wunsch überhand, zu desertieren und für immer in Tahiti zu bleiben …