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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Mittwoch, 3. August 2022

ON THE ROCKS (2020)

Regie und Drehbuch: Sofia Coppola, Musik: Phoenix
Darsteller: Rashida Jones, Bill Murray, Marlon Wayans, Jessica Henwick, Jenny Slate, Liyanna Muscat, Barbara Bain, Juliana Canfield, Alva Chinn
On the Rocks (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $1,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 101 Minuten.
Wegen eines kleinen irritierenden Moments beginnt die Schriftstellerin Laura (Rashida Jones, "The Social Network") zu befürchten, ihr Ehemann und Vater ihrer beider Töchter Dean (Marlon Wayans, "G.I. Joe") könnte eine Affäre haben. Ein paar weitere verdächtige Details sowie die Tatsache, daß der Tech-Unternehmer Dean aktuell ständig geschäftlich unterwegs ist und seine Kollegin Fiona (Jessica Henwick, "Underwater") ausgesprochen attraktiv ist, verstärken Lauras Furcht um ihre Ehe. Und als sie ihrem Vater, dem großspurigen und reichen Kunsthändler und Frauenheld Felix (Bill Murray, "Moonrise Kingdom"), am Telefon von der Sache berichtet, ist seine Reaktion auch nicht gerade hilfreich, denn er ist überzeugt, daß Dean sie betrügt. Wenig später taucht Felix vor Lauras Tür auf und überredet sie dazu, Dean zu beschatten und zudem durch seine zahlreichen Kontakte herauszufinden, was er wirklich auf seinen Geschäftsreisen anstellt. Laura hält davon eigentlich nichts, doch andererseits will sie natürlich wissen, wie es wirklich um ihre Ehe steht – und etwas Zeit mit dem charmanten Macho Felix zu verbringen, der in ihrer Kindheit nicht wirklich oft für sie da war, fühlt sich auch nicht so schlecht an ...

Dienstag, 2. März 2021

THE OLD GUARD (2020)

Regie: Gina Prince-Bythewood, Drehbuch: Greg Rucka, Musik: Volker Bertelmann und Dustin O'Halloran
Darsteller: Charlize Theron, KiKi Layne, Matthias Schoenarts, Marwan Kenzari, Luca Marinelli, Chiwetel Ejiofor, Harry Melling, Joey Ansah, Veronica Ngo, Anamaria Marinca, Micheal Ward
The Old Guard (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,4); Altersfreigabe: ab 16 Jahren; Dauer: 125 Minuten.
Andy (Charlize Theron, "Long Shot"), Nicky (Luca Marinelli, "Martin Eden"), Booker (Matthias Schoenarts, "Red Sparrow") und Joe (Marwan Kenzari, "Aladdin") sind nahezu unsterblich. Seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden wandeln sie über die Erde und schlagen Schlachten für das, was sie für richtig halten, wobei sie nicht (dauerhaft) getötet werden können und selbst schwerste Wunden schnell wieder verheilen – zumindest so lange, bis irgendwann doch ihre Zeit gekommen ist und sie nach einem Tod nicht mehr erwachen. Doch im 21. Jahrhundert ist es nicht mehr so einfach für das Quartett, unentdeckt zu bleiben. Und so tappen sie in eine Falle, die der junge Pharma-Unternehmenschef Merrick (Harry Melling, "The Ballad of Buster Scruggs") ihnen gestellt hat, können jedoch vorerst entkommen. Der skrupellose Merrick hat sich fest vorgenommen, die Unsterblichen für immer wegzusperren und zu untersuchen, um auf diese Weise Krankheiten und Alterung besiegen zu können – allerdings nicht aus Altruismus, sondern aus reiner Geldgier. Andy und ihre Gefährten halten davon natürlich wenig und wollen ihrerseits Merrick, ehe er ihr Geheimnis ausplaudern kann. Erschwerend zu diesem Katz-und-Maus-Spiel kommt hinzu, daß sich mit der noch jungen US-Soldatin Nile (KiKi Layne, "Beale Street") erstmals seit über 200 Jahren eine neue Unsterbliche offenbart – was das bisherige Quartett in seinen Träumen sieht –, nachdem sie in Afghanistan getötet worden war. Nile muß schnell an ihr neues Schattendasein gewöhnt werden, ehe sie es mit Merrick aufnehmen …

Donnerstag, 28. Januar 2021

THE OUTPOST – ÜBERLEBEN IST ALLES (2019)

Regie: Rod Lurie, Drehbuch: Paul Tamasy und Eric Johnson, Musik: Larry Groupé
Darsteller: Caleb Landry Jones, Scott Eastwood, Orlando Bloom, Milo Gibson, Jacob Scipio, Kwame Patterson, Jack Kesy, Chris Born, George Arvidson, Scott Alda Coffey, Cory Hardrict, Taylor John Smith, Alfie Stewart, Jonathan Yunger, Alexander Arnold, Will Attenborough, Jack DeVos, Ernest Cavazos, Sharif Dorani, Aleksandar Aleksiev, Henry Hughes, James Jagger, Jack Kalian, Bobby Lockwood, Trey Tucker, Brandon Wengrzynek, Peter Petrov, Jeremy Ang Jones, Todor Berov, Ahmad Sakhi, Anton Trendafilov, Celina Sinden, Daniel Rodriguez
The Outpost - Überleben ist alles (2019) on IMDb ​ Rotten Tomatoes: 91% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $2,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 124 Minuten.
Im Jahr 2006 ist der Außenposten Kamdesh einer von mehreren Stützpunkten der US-Armee in der Nähe der pakistanisch-afghanischen Grenze, die das Eindringen pakistanischer Taliban-Kämpfer nach Afghanistan erschweren sollen. Kamdesh hat allerdings eine Besonderheit: Es wurde, warum auch immer, in einem Talkessel im Hindukush errichtet, womit der Außenposten wie auf einem Präsentierteller liegt und quasi täglich von Taliban von oben herab beschossen wird. Das wirkt sich verständlicherweise nicht positiv auf die Moral der in Kamdesh stationierten Soldaten aus – neben den amerikanischen auch einige afghanische –, die sich aber inzwischen notgedrungen halbwegs mit der Situation arrangiert haben und zumindest davon profitieren, daß sie mit Captain Benjamin D. Keating (Orlando Bloom, "Der Hobbit 2") einen kompetenten und aufgeschlossenen Vorgesetzten haben. Weil sich die fast schon selbstmörderische Lage des Außenpostens irgendwann auch in höhere Militärkreise herumgesprochen hat, soll er letztlich geschlossen werden, was für die Soldaten eine große Erleichterung ist. Das Problem an der Sache: Die Taliban haben Wind vom geplanten Abzug bekommen und starten daraufhin eine großangelegte Offensive, um die zahlenmäßig weit unterlegenen US-Soldaten demütigend und PR-trächtig zu besiegen …

Donnerstag, 12. November 2020

ONWARD – KEINE HALBEN SACHEN (2020)

Regie: Dan Scanlon, Drehbuch: Jason Headley, Keith Bunin und Dan Scanlon, Musik: Jeff und Mychael Danna
Sprecher der Originalfassung: Tom Holland, Chris Pratt, Julia Louis-Dreyfus, Octavia Spencer, Mel Rodriguez, Lena Waithe, Ali Wong, Grey Griffin, Wilmer Valderrama, Tracey Ullman, John Ratzenberger, Kyle Bornheimer
Onward: Keine halben Sachen (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $141,9 Mio.
FSK: 6, Dauer: 102 Minuten.
 
Der junge Elf Ian Lightfoot (in der Originalfassung gesprochen von Tom Holland, "Spider-Man: Homecoming") wächst mit seinem älteren Bruder Barley (Chris Pratt, "Jurassic World") und ihrer Mutter Laurel (Julia Louis-Dreyfus, TV-Serie "Veep") in einer von Fabelwesen bevölkerten Fantasy-Welt auf, die aber mit dem Aufkommen der Technologie nach und nach fast sämtliche Magie verloren hat. Zu Ians 16. Geburtstag erhalten er und Barley von Laurel ein Geschenk ihres noch vor Ians Geburt verstorbenen Vaters Wilden (Kyle Bornheimer, "Marriage Story"): einen Zauberstab mitsamt eines Zaubers, mit dem man Wilden für genau einen Tag von den Toten auferstehen lassen kann! Begeistert wird der Zauberspruch ausprobiert, er funktioniert allerdings nicht so ganz – lediglich Wildens Unterkörper ist zurückgekommen! Der wichtigere Rest fehlt und da beim Zauber der Phoenix-Stein des Zauberstabs zerstört wurde, ist guter Rat teuer: Wo bekommt man innerhalb von 24 Stunden ein neues Exemplar dieses extrem raren Artefakts her? Zum Glück ist Barley begeisterter Rollenspieler und da die Rollenspiele dieser Welt auf deren weithin vergessener Realität basieren, findet er schnell einen ersten Hinweis. Gemeinsam machen sich Ian und Barley, den halben Vater im Schlepptau, auf die gefährliche Queste – und als Laurel das Verschwinden ihrer Söhne bemerkt, eilt sie sofort hinterher und findet Unterstützung in einer erfahrenen Mantikor-Dame (Octavia Spencer, "Snowpiercer") …

Donnerstag, 10. September 2020

OPERATION: KINGDOM (2007)

Originaltitel: The Kingdom
Regie: Peter Berg, Drehbuch: Matthew Michael Carnahan, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Jamix Foxx, Jennifer Garner, Chris Cooper, Jason Bateman, Ashraf Barhom, Jeremy Piven, Tim McGraw, Richard Jenkins, Ali Suliman, Kyle Chandler, Frances Fisher, Minka Kelly, Danny Huston, Anna Deveare Smith, Peter Berg
Operation: Kingdom (2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 52% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $87,0 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Als es in Saudi-Arabien zu einem horrenden Terroranschlag kommt, dessen Ziel amerikanische Ölarbeiter und ihre Familien sind, bricht ein vierköpfiges FBI-Team gegen den erklärten Willen der zuständigen, um die diplomatischen Beziehungen besorgten Politiker in Washington auf, um den Hintermännern des Anschlags auf die Spur zu kommen. Von den Saudis werden der Teamleiter Ronald Fleury (Jamie Foxx, "Baby Driver"), Forensik-Expertin Janet Mayes (Jennifer Garner, "Dallas Buyers Club"), der Analyst Adam Leavitt (Jason Bateman, "Game Night") und der Bombenexperte Grant Sykes (Chris Cooper, "Little Women") mit entsprechend verhaltener Begeisterung empfangen, doch nach holprigem Beginn entwickelt sich zumindest mit Colonel Faris Al-Ghazi (Ashraf Barhom, "300 – Rise of an Empire") eine recht gute Zusammenarbeit. Den terroristischen Attentätern kommen sie gemeinsam bald auf die Spur, doch dann wird ein Mitglied des Teams entführt …

Donnerstag, 5. Dezember 2019

OFFICIAL SECRETS (2019)

Regie: Gavin Hood, Drehbuch: Gregory Bernstein, Sara Bernstein und Gavin Hood, Musik: Paul Hepker und Mark Kilian
Darsteller: Keira Knightley, Matt Smith, Ralph Fiennes, Adam Bakri, Matthew Goode, Jeremy Northam, Rhys Ifans, Conleth Hill, Indira Varma, MyAnna Buring, Tamsin Greig, Jack Farthing, Hattie Morahan, Ray Panthaki, Angus Wright, Niccy Lin, Martin Bright
Official Secrets (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $10,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 112

Katharine Gun (Keira Knightley, "Niemandsland") arbeitet seit wenigen Jahren als Chinesisch-Übersetzerin beim britischen Geheimdienst GCHQ (der anders als die bekannteren MI5 und MI6 primär durch das Abhören von Kommunikation auf elektronischem Wege an Informationen gelangt) und nimmt ihre Arbeit sehr ernst. Doch im Januar 2003 erhält sie ein streng geheimes Memo vom US-amerikanischen Geheimdienst NSA, der sie und ihre GCHQ-Kollegen auffordert, Material zu sammeln, das sich gegen einige nicht-ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats wie Bulgarien, Kamerun oder Pakistan verwenden läßt. Ziel des Vorhabens: Die völkerrechtliche Legitimierung des geplanten, international sehr umstrittenen US-amerikanischen und britischen Angriffs auf den irakischen Diktator Saddam Hussein. Nicht nur Katharine ist empört über das von ihren Vorgesetzten abgenickte Ansinnen, doch sie entschließt sich nach einigem Zögern dazu, auch tatsächlich etwas zu tun. Katharine übergibt einen Ausdruck des Memos an eine befreundete Anti-Kriegs-Aktivistin, die es an interessierte Journalisten weiterleiten soll. Längere Zeit tut sich nichts, doch dann veröffentlicht die eigentlich den drohenden Krieg mit dem Irak unterstützende Zeitung "The Observer" einen Artikel des Journalisten Martin Bright (Matt Smith, "Terminator: Genisys") über das skandalträchtige Memo. Der Wirbel ist groß, doch in den Krieg ziehen USA und Großbritannien trotzdem – nun ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrats. Whistleblowerin Katharine soll derweil wegen ihres Verstoßes gegen den "Official Secrets Act" angeklagt werden. Der renommierte Menschenrechts-Anwalt Ben Emmerson (Ralph Fiennes, "Hail, Caesar!") will Katharine pro bono verteidigen, obwohl die Erfolgsaussichten gering sind …

Mittwoch, 18. September 2019

ONCE UPON A TIME IN ... HOLLYWOOD (2019)

Regie und Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Margaret Qualley, Al Pacino, Damian Lewis, Nicholas Hammond, Kurt Russell, Zoë Bell, Emile Hirsch, Timothy Olyphant, Mike Moh, Julia Butters, Luke Perry, Michael Madsen, Bruce Dern, Lorenza Izzo, Damon Herriman, Austin Butler, Dakota Fanning, Lena Dunham, Maya Hawke, Madisen Beaty, Mikey Madison, James Landry Hébert, Harley Quinn Smith, Victoria Pedretti, Sydney Sweeney, Rafal Zawierucha, Kansas Bowling, Danielle Harris, Ronnie Zappa, Costa Ronin, Samantha Robinson, Rebecca Gayheart, Scoot McNairy, Clifton Collins Jr., Dreama Walker, Rumer Willis, James Remar, Martin Kove, Lew Temple, Spencer Garrett, Daniella Pick, Quentin Tarantino (Stimme)
Once Upon a Time in Hollywood
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $377,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 161 Minuten.

Los Angeles, Februar 1969: Die Karriere des bekannten Schauspielers Rick Dalton (Leonardo DiCaprio, "The Revenant") befindet sich am Scheideweg. Nachdem er Star der Westernserie "Bounty Law" war, diese aber für eine Leinwandkarriere verließ, die ihm tatsächlich einige gute Rollen einbrachte, ist sein Stern in Hollywood am Sinken. Das aufkeimende "New Hollywood", das die Branche revolutioniert und viele alte Zöpfe abschneidet, scheint mit Rick nicht mehr viel anfangen zu können, weshalb er nur zwei Optionen hat: Gastrollen in TV-Serien anzunehmen oder nach Rom zu gehen und dort Star von Spaghetti-Western zu werden. Da Rick von diesen italienischen Genrefilmen nicht viel hält, entscheidet er sich zunächst für die Fortsetzung seiner TV-Karriere – seinen besten Freund und langjährigen Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt, "Herz aus Stahl") immer im Schlepptau. Zum neuen Hollywood zählen Ricks neue Nachbarn, denn in der Villa nebenan sind der aufstrebende polnische Regisseur Roman Polanski (Rafal Zawierucha, "Warschau 44") und seine schöne Schauspieler-Gattin Sharon Tate (Margot Robbie, "I, Tonya") eingezogen. Die fröhliche Aufbruchstimmung in Hollywood soll allerdings nicht lange anhalten, denn der Sektenguru Charles Manson (Damon Herriman, "Das Versprechen eines Lebens") und seine vorwiegend weiblichen Hippie-Anhänger um die charmante "Pussycat" (Margaret Qualley, "The Nice Guys") planen Teuflisches …

Dienstag, 13. November 2018

OPERATION: OVERLORD (2018)

Originaltitel: Overlord
Regie: Julius Avery, Drehbuch: Billy Ray und Mark L. Smith, Musik: Jed Kurzel
Darsteller: Jovan Adepo, Wyatt Russell, Pilou Asbæk, Mathilde Ollivier, John Magaro, Iain De Caestecker, Dominic Applewhite, Jacob Anderson, Erich Redman, Bokeem Woodbine, Gianny Taufer, Marc McKenna, Marc Rissmann
 Operation: Overlord (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $41,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 110 Minuten.

Anfang Juni 1944: Die alliierte Landung in der Normandie (firmierend unter dem Codenamen "Operation Overlord") steht unmittelbar bevor, doch zuvor werden unter heftigem Beschuß viele amerikanische Fallschirmspringer über Frankreich abgeworfen, um die Invasion vorzubereiten. Die Truppe um den grimmigen Corporal Ford (Wyatt Russell, "22 Jump Street") und den noch unerfahrenen Private Ed Boyce (Jovan Adepo, "Fences") beispielsweise hat den Auftrag, eine deutsche Funkstation zu zerstören, die in einem Kirchturm einer Kleinstadt aufgebaut wurde und die Kommunikation der Alliierten entscheidend stören könnte. Nur eine Handvoll Soldaten überlebt die Landung auf französischem Boden und muß feststellen, daß die Funkstation viel schwerer bewacht wird als es normalerweise der Fall sein dürfte. Und von der jungen Französin Chloé (Mathilde Ollivier), die den Soldaten hilft und dank einer unfreiwilligen Beziehung zu dem deutschen Kommandanten Hauptsturmführer Wafner (Pilou Asbæk, "Ghost in the Shell") über einige Informationen verfügt, erfahren sie, daß der Nazi-Arzt Dr. Schmidt (Erich Redman, "Flug 93") in seinem Labor unter der Kirche schreckliche Menschenversuche unternimmt …

Mittwoch, 25. Juli 2018

OCEAN'S 8 (2018)

Regie: Gary Ross, Drehbuch: Olivia Milch und Gary Ross, Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway, Rihanna, Helena Bonham Carter, Mindy Kaling, Sarah Paulson, Awkwafina, James Corden, Richard Armitage, Dakota Fanning, Griffin Dunne, James Hindman, Marlo Thomas, Elliott Gould, Qin Shaobo, Katie Holmes, Heidi Klum, Serena Williams + zahllose weitere Promi-Cameos
Ocean's Eight
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $297,8 Mio.
FSK: 0, Dauer: 111 Minuten.

Nach gut fünfjähriger Gefängnisstrafe kommt die Meisterdiebin Debbie Ocean (Sandra Bullock, "Taffe Mädels") auf Bewährung frei. Die Inhaftierung hat ihre Gesinnung jedoch keineswegs geändert, vielmehr hatte sie mehr als fünf Jahre Zeit, um einen besonders spektakulären Coup zu planen: den Raub eines $150 Mio. teuren Diamanten-Colliers von Cartier. Da dieses aber seit Jahrzehnten sicher bei Cartier verstaut ist, muß es zuerst einmal irgendwie ans Tageslicht gebracht werden. Debbies Idee: Bei der jährlichen, stargespickten Wohltätigkeitsveranstaltung "Met Gala" im New Yorker Metropolitan Museum of Art – Thema diesmal: "European Royalty" – soll es das Kostüm der berühmten Schauspielerin Daphne Kluger (Anne Hathaway, "Colossal") perfektionieren. Um das zu erreichen, müssen Debbie und ihre beste Freundin und Partnerin Lou (Cate Blanchett, "Carol") die angesehene, aber hochverschuldete britische Modedesignerin Rose (Helena Bonham Carter, "Les Misérables") dazu bringen, sich ihnen anzuschließen und Daphne zu einem entsprechenden Outfit zu überreden – denn den Wunsch eines der größten Hollywood-Stars würde selbst Cartier nicht einfach ausschlagen …

Donnerstag, 6. November 2014

OCULUS (2013)

Regie: Mike Flanagan, Drehbuch: Jeff Howard und Mike Flanagan, Musik: The Newton Brothers
Darsteller: Brenton Thwaites, Karen Gillan, Rory Cochrane, Katee Sackhoff, Miguel Sandoval, Garrett Ryan, Annalise Basso
Oculus
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $44,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.
Als Kinder mußten Tim (Garrett Ryan, "Insidious: Chapter 2") und Kaylie Russell (Annalise Basso, TV-Serie "The Red Road") mitansehen, wie ihr von einem bösartigen Geist besessener Vater Alan (Rory Cochrane, "Argo", TV-Serie "CSI: Miami") ihre Mutter Marie (Katee Sackhoff, "Riddick") ermordete. Anschließend wollte er auch seine Kinder töten, doch Tim konnte ihm zuvorkommen. Die Polizei hielt von dieser Beschreibung des Tathergangs nicht wirklich viel und steckte Tim in eine psychiatrische Anstalt. Elf Jahre später wird der nun erwachsene Tim (Brenton Thwaites, "Maleficent") als geheilt entlassen, er selbst glaubt inzwischen, daß der Geist seiner kindlichen Einbildungskraft entsprang. Diese Überzeugung wird jedoch erschüttert, als die nun für ein Auktionshaus tätige Kaylie (Karen Gillan, "Guardians of the Galaxy") ihm nach seiner Rückkehr enthüllt, daß sie jüngst jenen antiken Spiegel aufgetrieben hat, der ihrer Überzeugung nach den blutrünstigen Geist beherbergt. Wie Tim es ihr nach den schrecklichen Geschehnissen jener Nacht vor elf Jahren versprochen hatte, fordert sie ihn auf, gemeinsam mit ihr den Tod ihrer Eltern zu rächen und den Geist für alle Zeiten in die Hölle zu schicken …

Dienstag, 17. September 2013

ODD THOMAS (2013)

Regie und Drehbuch: Stephen Sommers, Musik: John Swihart
Darsteller: Anton Yelchin, Addison Timlin, Willem Dafoe, Shuler Hensley, Gugu Mbatha-Raw, Nico Tortorella, Kyle McKeever, Leonor Varela, Patton Oswalt, Ashley Sommers, Laura Harris, Arnold Vosloo
Odd Thomas
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 38% (5,2); weltweites Einspielergebnis: $1,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 97 Minuten
Der 20-jährige Odd Thomas (Anton Yelchin, "Star Trek Into Darkness") heißt nicht einfach nur "Seltsam" mit Vornamen, er ist es auch. Denn Odd sieht tote Menschen – aber dabei beläßt er es nicht, er tut auch etwas dagegen. Beispielsweise überführt er einen Mörder, nachdem der Geist seines Opfers ihn um Hilfe gebeten hat. Hilfreich ist auch, daß sein Vater (Willem Dafoe, "Die Tiefseetaucher") Sheriff ist und von Odds Gabe weiß, ihm entsprechend stets zur Seite steht, wenn es nötig ist. Normalerweise kommt Odd auf diese Weise ganz gut mit seiner "Gabe" klar und kann das Leben mit seiner attraktiven Freundin Stormy (Addison Timlin aus der TV-Serie "Californication") genießen. Doch es gibt auch Momente, in denen er weiß, daß es für ihn haarig werden wird. Diese Momente haben einen Namen, "Bodachs", und eine schattenhafte Gestalt; sie sind brandgefährlich – weshalb sie nie erfahren dürfen, daß Odd sie sehen kann – und ernähren sich vom Schmerz sterbender Menschen. Wann immer ein Bodach auftaucht, weiß Odd deshalb, daß in Kürze etwas Schlimmes passieren wird. So ist es kaum verwunderlich, daß er kurz davor steht, in Panik auszubrechen, als eines Tages ein ganzer Schwarm Bodachs in seinen verschlafenen kalifornischen Heimatort Pico Mundo einfällt ...

Mittwoch, 19. Juni 2013

OPEN RANGE – WEITES LAND (2003)

Regie: Kevin Costner, Drehbuch: Craig Storper, Musik: Michael Kamen
Darsteller: Kevin Costner, Annette Bening, Robert Duvall, Sir Michael Gambon, Diego Luna, Abraham Benrubi, Michael Jeter, James Russo, Kim Coates, Dean McDermott, Peter MacNeill, Julian Richings, Alex Zahara
Open Range
(2003) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $68,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 139 Minuten.

Der Wilde Westen, Ende des 19. Jahrhunderts: Eine kleine Gruppe Cowboys ohne eigenen Landbesitz zieht mit ihrer Rinderherde umher und landet schließlich in der Nähe der kleinen Ortschaft Harmonville, wo es saftige Weidegründe gibt. Der örtliche Rinderbaron Baxter (Sir Michael Gambon, "Die Tiefseetaucher") und der von diesem gekauften Sheriff Poole (James Russo, "Django Unchained") wollen die Cowboys schnellstmöglich wieder vertreiben, obwohl deren Handeln im Einklang mit dem Gesetz steht. Zu der kleinen Gruppe zählen der erfahrene Anführer Boss Spearman (Robert Duvall, "Jack Reacher"), der gutaussehende frühere Soldat Charley Waite (Kevin Costner, "Man of Steel"), der gutmütige Hüne Mose (Abraham Benrubi, "The Man Who Wasn't There") und der junge Mexikaner Button (Diego Luna, "Terminal"). Der skrupellose Baxter und seine Männer greifen zu immer rabiateren Mitteln, um die ungebetenen Gäste zu vertreiben, damit entzweien sie allerdings auch die Dorfgemeinschaft. Der Arzt Barlow (Dean McDermott, "Die Promoterin") beispielsweise hilft gemeinsam mit seiner resoluten, unverheirateten Schwester Sue (Annette Bening, "Ruby Sparks") trotz der Repressalien durch Baxter und den Sheriff den Cowboys, die sich nicht so einfach vertreiben lassen wollen ...

Freitag, 14. Juni 2013

OLYMPUS HAS FALLEN – DIE WELT IN GEFAHR (2013)

Regie: Antoine Fuqua, Drehbuch: Creighton Rothenberger und Katrin Benedikt, Musik: Trevor Morris
Darsteller: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Rick Yune, Angela Bassett, Robert Forster, Melissa Leo, Ashley Judd, Dylan McDermott, Radha Mitchell, Cole Hauser, Finley Jacobsen, Phil Austin, Lance Broadway, Freddy Bosche, Sean O'Bryan, Keong Sim, Michael Dudikoff
Olympus Has Fallen
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 50% (5,4); weltweites Einspielergebnis: $170,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 120 Minuten.

Der erfahrene Secret Service-Agent Mike Banning (Gerard Butler, "300") ist mit dem Schutz des US-Präsidenten Ben Asher (Aaron Eckhart, "The Dark Knight"), seiner Ehefrau Margaret (Ashley Judd, "Doppelmord") und des Sohnes Connor (Finley Jacobsen, "Marley & ich") betraut und erledigt diese Aufgabe höchst gewissenhaft. Doch als es zu einem tragischen Unglücksfall kommt, der Mike zu einer unmöglichen Entscheidung zwingt, wird er vorübergehend zu einem Schreibtischjob verdonnert. So kommt es, daß Mike sich gerade in einem Nebengebäude des Weißen Hauses aufhält, als dieses in einem perfekt koordinierten, mehrstufigen Angriff von koreanischen Terroristen erobert wird. Präsident, Vize-Präsident (Phil Austin, "Seelen") und Verteidigungsministerin (Melissa Leo, "Oblivion") werden von Oberbösewicht Kang (Rick Yune, "James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag") und seinen Soldaten als Geiseln genommen, nur Mike Banning, der sofort zur Verteidigung des Weißen Hauses geeilt ist und als einziger innerhalb des Gebäudes den Koreanern entkommen konnte, kann eine Katastrophe vielleicht noch verhindern. Doch zuerst muß er Connor finden, der sich vor den Eindringlingen verstecken konnte und nun sowohl von Mike als auch von den Terroristen, die ihn als Druckmittel gegen den Präsidenten benötigen, gesucht wird ...

Freitag, 12. April 2013

OBLIVION (2013)

Regie: Joseph Kosinski, Drehbuch: Karl Gajdusek, Michael Arndt und Joseph Kosinski, Musik: M83, Anthony Gonzalez und Joseph Trapanese
Darsteller: Tom Cruise, Andrea Riseborough, Olga Kurylenko, Melissa Leo, Morgan Freeman, Nikolaj Coster-Waldau, Zoë Bell
Oblivion
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 54% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $286,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 125 Minuten.

2077: 60 Jahre zuvor wurde die Erde von einer "Plünderer" genannten Alienrasse attackiert. Unter schweren Verlusten konnte die Menschheit dank massiven Atomwaffen-Einsatzes den Krieg schließlich gewinnen, doch war die Erde anschließend nahezu unbewohnbar. Also wurden die kümmerlichen Reste der Menschheit evakuiert und zu dem Saturnmond Titan gebracht, wo sie sich auf einer Raumstation auf dessen Besiedlung vorbereiten. Lediglich Jack Harper (Tom Cruise, "Jack Reacher") und Victoria Olsen (Andrea Riseborough, "Alles, was wir geben mußten") blieben zurück, um unbemannte Drohnen zu warten, die zur Bewachung gigantischer Hydrotürme – die Meerwasser in von den Evakuierten dringend benötigte Energie umwandeln – gegen versprengte Plünderer-Überlebende benötigt werden. Während Victoria ihre Arbeit hingebungsvoll erledigt und ihrer kurz bevorstehenden Ablösung entgegenfiebert, hat Jack seine Zweifel an ihrer Mission. Diese Zweifel verstärken sich um ein Vielfaches, als er den Absturz eines alten NASA-Raumschiffs auf die Erde beobachtet und an der Absturzstelle eine Überlebende (Olga Kurylenko, "Centurion") vorfindet, die ihm irgendwie bekannt vorkommt ...

Donnerstag, 29. März 2012

OSS 117 – ER SELBST IST SICH GENUG (2009)

Originaltitel: OSS 117: Rio ne répond plus
Regie: Michel Hazanavicius, Drehbuch: Jean-François Halin und Michel Hazanavicius, Musik: Ludovic Bource
Darsteller: Jean Dujardin, Louise Monot, Rüdiger Vogler, Reem Kherici, Ken Samuels
OSS 117: Rio ne répond plus
(2009) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $21,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 101 Minuten.
Nachdem er im ersten Teil sein Heimatland Frankreich in Ägypten auf Jahre hinaus unmöglich gemacht hat, treibt Geheimagent Hubert Bonisseur de la Bath alias OSS 117 (Jean Dujardin, "The Artist") nun in Südamerika sein Unwesen. Gemeinsam mit der Mossad-Agentin Dolorés (Louise Monot, "Kleine wahre Lügen") jagt er einen dort untergetauchten hochrangigen Nazi (Rüdiger Vogler, "Die bleierne Zeit"). Das hält ihn allerdings keineswegs davon ab, seine vorübergehende Partnerin mit seinen politisch höchst unkorrekten Weisheiten an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Und nicht nur sie. Außerdem muß OSS 117 sich aus unerklärlichen Gründen ständig mit chinesischen Attentätern herumplagen, die dem Geheimagenten an den Kragen wollen ...

Mittwoch, 28. März 2012

OSS 117 – DER SPION, DER SICH LIEBTE (2006)

Originaltitel: OSS 117: Le Caire, nid d'espions
Regie: Michel Hazanavicius, Drehbuch: Jean-François Halin und Michel Hazanavicius, Musik: Ludovic Bource
Darsteller: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika, Philippe Lefebvre, Richard Sammel, Said Amadis, Claude Brosset, Constantin Alexandrov, Michael Hofland, Laurent Bateau
OSS 117: Le Caire, nid d'espions
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 76% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $23,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 99 Minuten.
Hubert Bonisseur de la Bath (Jean Dujardin) ist ein französischer Geheimagent, Codename OSS 117. 1955 erhält er den Auftrag, nach Kairo zu reisen und dort das Verschwinden eines anderen Geheimagenten sowie eines sowjetischen Schiffes zu untersuchen. Doch Kairo ist voll von Spionen. Neben den Franzosen und den Russen mischen natürlich auch die Engländer und die Deutschen mit, dazu eine islamistische Rebellenorganisation, eine leibhaftige Prinzessin und eine eher undurchsichtige Femme fatale (Bérénice Bejo, "Ritter aus Leidenschaft"). Doch für einen selbsternannten Superagenten wie OSS 117 ist das natürlich ein leichtes Spiel – zumindest theoretisch, denn in der Praxis erweist es sich doch als leicht hinderlich, daß er die wohl hohlste Nuß in der Geschichte der Spionage-Filme ist (nein, nicht mal "Johnny English" oder "Austin Powers" können da mithalten) ...