Empfohlener Beitrag

In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Posts mit dem Label #R werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #R werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Mai 2024

ROGUE AGENT (2022)

Regie: Declan Lawn und Adam Patterson, Drehbuch: Michael Bronner, Declan Lawn und Adam Patterson, Musik: Hannah Peel
Darsteller: Gemma Arterton, James Norton, Marisa Abela, Shazad Latif, Edwina Findley, Sarah Goldberg, Freya Mavor, Rob Malone, Jimmy Akingbola, Julian Barratt
Rogue Agent (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 73% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 116 Minuten.
Als die beruflich erfolgreiche Anwältin Alice Archer (Gemma Arterton, "The King's Man") von dem charmanten Luxusauto-Verkäufer Robert (James Norton, "Little Women") angesprochen und ziemlich direkt zu einem Date eingeladen wird, sagt sie nach anfänglichem Zögern doch zu. Tatsächlich läuft alles ziemlich gut und sie verlieben sich ineinander – doch wird die schon berufsbedingt chronisch vorsichtige Alice das Gefühl nicht los, daß etwas mit Robert nicht stimmt. Erste Nachforschungen zeigen schnell, daß Alice richtig liegt: Robert ist ein raffinierter Serienbetrüger, der seit Jahrzehnten seine meist weiblichen Opfer gnadenlos ausnimmt, indem er sich nach einer Kennenlernphase als vermeintlicher Undercover-Agent des MI5 zu Erkennen gibt und seine Opfer einer Gehirnwäsche unterzieht, gegen die sie sich kaum wehren können. Bevor Alice ihre Erkenntnisse nutzen kann, wird auch sie vom ihr Mißtrauen erahnenden Robert bestohlen. Die Polizei macht ihr wenig Hoffnung auf Gerechtigkeit, doch Alice läßt nicht nach und kommt schließlich gemeinsam mit dem leitenden Ermittler Sonny Chandra (Shazad Latif, TV-Serie "Star Trek: Discovery") dem Betrüger tatsächlich auf die Spur ...

Donnerstag, 15. Februar 2024

A RAINY DAY IN NEW YORK (2019)

Regie und Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Liev Schreiber, Jude Law, Diego Luna, Cherry Jones, Rebecca Hall, Kelly Rohrbach, Will Rogers, Annaleigh Ashford, Suki Waterhouse
A Rainy Day in New York (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 47% (5,4); weltweites Einspielergebnis: $23,8 Mio.
FSK: 0, Dauer: 93 Minuten.
Als die 21-jährige angehende Journalistin Ashleigh (Elle Fanning, "Die Verführten") die Chance erhält, ihren Lieblings-Regisseur Roland Pollard (Liev Schreiber, "Spotlight") für ihre College-Zeitung in New York zu interviewen, ist nicht nur sie aus dem Häuschen. Auch ihr aus reichem New Yorker Hause stammender Freund und Kommilitone Gatsby (Timothée Chalamet, "Dune") freut sich darauf, sie zu begleiten und ihr endlich seine geliebte Heimatstadt zeigen zu können. Im "Big Apple" angekommen, lädt Pollard Ashleigh sogar zu einer privaten Vorführung seines neuesten Films ein – doch während sie begeistert von diesem ist, ist Pollard sehr unzufrieden und verschwindet frustriert. Da Ted Davidoff (Jude Law, "Sherlock Holmes"), Drehbuch-Autor des Films und langjähriger Freund Pollards, fürchtet, dieser könne in einer Kurzschlußhandlung den gesamten Film vernichten, macht er sich gemeinsam mit Ashleigh auf die Suche nach ihm – dabei treffen sie auf den von Ashleigh umschwärmten Filmstar Francisco Vega (Diego Luna, "Rogue One"), der sie kurzerhand zum Abendessen einlädt. Unterdessen vertreibt sich Gatsby die immer länger werdende Zeit des Wartens auf Ashleigh, indem er einige alte Freunde und seinen Bruder wiedersieht – und zufällig begegnet er auch Chan (Selena Gomez, "The Dead Don't Die"), der attraktiven jüngeren Schwester seiner Ex-Freundin Amy ...

Donnerstag, 26. Januar 2023

ROALD DAHLS MATILDA – DAS MUSICAL (2022)

Regie: Matthew Warchus, Drehbuch: Dennis Kelly, Musik: Tim Minchin (Songs), Christopher Nightingale
Darsteller: Alisha Weir, Emma Thompson, Lashana Lynch, Sindhu Vee, Andrea Riseborough, Stephen Graham, Rei Yamauchi Fulker, Charlie Hodson-Prior, Meesha Garbett, Carl Spencer, Lauren Alexandra, Winter Jarrett Glasspool, Andrei Shen, Ashton Robertson, Amber Adeyinka
Roald Dahl's Matilda the Musical (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); britisches Einspielergebnis: $35,6 Mio.
Altersempfehlung: 6, Dauer 117 Minuten.
Die 11-jährige Matilda Wurmwald (Alisha Weir, "Don't Leave Home") hat noch nie eine Schule von innen gesehen, weil ihre an ihr überhaupt nicht interessierten Proll-Eltern (Stephen Graham und Andrea Riseborough) einfach nicht daran gedacht haben, sie anzumelden. Geschadet hat das der aufgeweckten Matilda nicht wirklich, denn sie hat sich auch auf eigene Faust zu einer echten Leseratte entwickelt, die täglich die rollende Bibliothek von Frau Phelps (Sindhu Vee) besucht und mehrere anspruchsvolle Romane pro Woche liest. Als das Jugendamt schließlich auf Matilda aufmerksam wird, wird sie an die Schule Crunchem Hall gebracht. Ihre freundliche Klassenlehrerin Fräulein Honig (Lashana Lynch, "Captain Marvel") braucht nicht lange, um zu bemerken, welch besonderes Mädchen Matilda ist, die sich als echtes Genie herausstellt. Das ist gar nicht im Sinne der sadistischen Schulleiterin Agatha Knüppelkuh (Emma Thompson, "Tatsächlich … Liebe"), denn die ehemalige Profi-Hammerwerferin hasst Kinder leidenschaftlich und glaubt fest daran, daß man sie erst brechen muß, ehe man ihnen etwas beibringen kann. Mit ihrem schrecklichen Verhalten kam die furchterregende Schulleiterin bislang stets durch, weil selbst die Lehrer sie fürchten; doch Matilda ist nicht gewillt, sich von der Knüppelkuh alles bieten zu lassen. Sie ist der Funken, der eine Revolution entbrennen läßt ...

Donnerstag, 12. Mai 2022

REPRISAL (2019, TV-Serie)

Regie: Jonathan van Tulleken, Cherie Nowlan, Eva Sørhaug und Salli Richardson-Whitfield, Drehbuch: Josh Corbin, Justin Boyd, Nate Crocker, Elizabeth Hunter, Adam Lash, Lisa Long, Salvatore Stabile und Cori Uchida, Musik: The Haxan Cloak
Darsteller: Abigail Spencer, Mena Massoud, Rodrigo Santoro, Rory Cochrane, Rhys Wakefield, Madison Davenport, Bethany Anne Lind, Craig Tate, Wavyy Jonez, Gilbert Owuor, Lea DeLaria, David Dastmalchian, W. Earl Brown, Blake Sheldon, Shane Callahan, Scarlett Blum, Bill Sage, Tamara Austin, Blake Perlman, Renes Rivera, Happy Anderson, Ron Perlman, Ray McKinnon
Reprisal (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 53% (6,7); FSK: 18, Dauer: ca. 505 Minuten in zehn Episoden
Als Doris Quinns (Abigail Spencer, "Die fantastische Welt von Oz") Ehemann Tommy (Ray McKinnon, TV-Serie "Mayans M.C.") krankheitsbedingt verstirbt, beschließt sie, sich nun einer unerledigten Aufgabe aus ihrer Vergangenheit zu widmen. In Wirklichkeit heißt Doris nämlich Katherine Harlow und war etwa eineinhalb Jahrzehnte vorher ein Mitglied der von ihrem großen Bruder Burt (Rory Cochrane, "Oculus") angeführten kriminellen Autogang der Brawlers. Doch dann betrog Burt Katherine, hängte ihr einen Verrat an, den in Wirklichkeit er beging, und ließ ihren geschundenen, vermeintlich toten Körper achtlos zurück. Hierfür sinnt Doris / Katherine nach Rache an Burt sowie seinen engsten Vertrauten Joel (Rodrigo Santoro, "300") und Bash (Gilbert Owuor, TV-Serie "Goliath"). Zu diesem Zweck schleust Doris den jungen Ethan (Mena Massoud, "Aladdin") bei den Brawlers ein, der in dem von ihr geleiteten Restaurant gearbeitet hatte und nach einem Zwischenfall auf der Flucht vor der Polizei ist. Während Ethan sich rasch bei den Brawlers einlebt – wobei er selbst an der Seite der etablierten Matty (Rhys Wakefield, "The Purge") und Johnson (David Dastmalchian, "The Suicide Squad") zunächst ein "Phoenix" wird, quasi die Vorstufe zu den Brawlers – macht sich Doris auf die Suche nach Verstärkung und wird nicht nur unerwarteterweise bei Molly (Bethany Anne Lind, TV-Serie "Doom Patrol"), der Witwe ihres Ziehsohnes, fündig, sondern durch einen glücklichen Zufall auch bei den beiden tatkräftigen afroamerikanischen Veteranen Earl (Craig Tate, "Greyhound") und Cordell (Wavyy Jonez, TV-Serie "Dickinson"). Daß außerdem durch einen vermeintlich harmlosen Zwischenfall die Fehde zwischen den Brawlers und der rivalisierenden Bikergang der "Happiness Ghouls" wiederauflebt, kommt Doris durchaus zupaß ...

Dienstag, 10. Mai 2022

RED NOTICE (2021)

Regie und Drehbuch: Rawson Marshall Thurber, Musik: Steve Jablonsky
Darsteller: Dwayne Johnson, Ryan Reynolds, Gal Gadot, Ritu Arya, Ivan Mbakop, Vincenzo Amato, Chris Diamantopoulos, Daniel Bernhardt, Rawson Marshall Thurbert
Red Notice (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 37% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 118 Minuten.
Als der erfahrene FBI-Profiler John Hartley (Dwayne Johnson, "San Andreas") gemeinsam mit Interpol-Inspector Urvashi Das (Ritu Arya, "Last Christmas") nach einem anonymen Hinweis den Diebstahl eines von drei wertvollen "Goldenen Eiern" verhindern will, die einstmals Marcus Antonius der ägyptischen Pharaonin Kleopatra geschenkt hatte, kommen sie zu spät – das Ei ist bereits weg. Zwar gelingt es Hartley und Das recht schnell, den Täter Nolan Booth (Ryan Reynolds, "Deadpool") und das Diebesgut aufzuspüren, jedoch verschwindet das Ei sogleich erneut spurlos – und in Verdacht gerät nun angesichts eines hohen Geldeingangs auf ein auf seinen Namen lautendes Konto Hartley! Tatsächlich landet der FBI-Mann letztlich gemeinsam mit Booth in einem russischen Gefängnis, wo er erfährt, wer ihn hereingelegt hat: Es war Booth' Erzrivalin Sarah Black (Gal Gadot, "Wonder Woman"). Die bietet Booth eine Zusammenarbeit an, um gemeinsam das letzte noch fehlende Goldene Ei aufzuspüren, doch der Dieb lehnt ab – und wagt stattdessen gemeinsam mit Hartley einen Gefängnisausbruch. Es beginnt eine wilde Jagd über die Kontinente im Wettlauf darum, wer das dritte Goldene Ei zuerst findet: Hartley und Booth, Black oder doch Interpol ...

Donnerstag, 29. Juli 2021

RAYA UND DER LETZTE DRACHE (2021)

Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Don Hall und Carlos López Estrada, Drehbuch: Qui Nguyen, Adele Lim, Musik: James Newton Howard
Sprecher der Originalfassung: Kelly Marie Tran, Awkwafina, Gemma Chan, Izaac Wang, Daniel Dae Kim, Benedict Wong, Sandra Oh, Lucille Soong, Dichen Lachman, Sung Kang, François Chau, Alan Tudyk
Raya und der letzte Drache (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $130,4 Mio.
FSK: 0, Dauer: 107 Minuten.
Einst führten die menschlichen Bewohner des Landes Kumandra ein idyllisches Leben mit den Drachen. Doch als böse Geister namens Druun Kumendra heimsuchen und jedes Lebewesen versteinern, das sie berühren, können weder Mensch noch Drache viel ausrichten. Den letzten fünf überlebenden Drachen gelingt es jedoch, ihre Magie in einer magischen Kugel zu vereinen, auf diese Weise die Druun zu vertreiben und die Versteinerungen rückgängig zu machen – nur die Drachen bleiben aus irgendeinem Grund versteinert. Anstatt das große Opfer der Drachen zu ehren, bekriegen sich jedoch die fünf nach Drachen-Körperteilen benannten menschlichen Stämme Herz, Klaue, Kamm, Zahn und Schweif fortan. 500 Jahre später will Benja (Daniel Dae Kim, "Hellboy – Call of Darkness"), Anführer des Herz-Stammes, der die magische Drachen-Kugel bewacht, endlich wieder Frieden in Kumandra herstellen – doch er wird verraten, dabei zerbirst die Kugel in fünf Teile und die Druun kehren zurück! In den folgenden sechs Jahren befindet sich Benjas Tochter Raya (Kelly Marie Tran, "Star Wars Episode VIII"), stets verfolgt von ihrer Zahn-Erzfeindin Namaari (Gemma Chan, "Captain Marvel"), auf der Suche nach der letzten Drachin Sisu (Awkwafina, "Ocean's 8"), die einer alten Legende zufolge nicht versteinert wurde, sondern in einen tiefen Schlaf fiel. Tatsächlich wird Raya fündig und macht sich mit Sisu auf den Weg, um die fünf Splitter der Drachen-Kugel zu vereinen und auf diese Weise die Druun endgültig zu vernichten …

Donnerstag, 29. April 2021

RAVENOUS – FRISS ODER STIRB (1999)

Regie: Antonia Bird, Drehbuch: Ted Griffin, Musik: Michael Nyman und Damon Albarn
Darsteller: Guy Pearce, Robert Carlyle, Jeffrey Jones, Neal McDonough, Jeremy Davies, David Arquette, Sheila Tousey, Stephen Spinella, John Spencer, Joseph Runningfox, Bill Brochtrup, David Heyman
Ravenous - Friß oder stirb (1999) on IMDb Rotten Tomatoes: 52% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $2,1 Mio.
FSK: 18, Dauer: 101 Minuten.
Nachdem im mexikanisch-amerikanischen Krieg Mitte des 19. Jahrhunderts der US-Lieutenant John Boyd (Guy Pearce, "Iron Man 3") eher zufällig zum Helden wurde – er selbst sagt, er habe seinen Orden für Feigheit erhalten –, wird er von General Clauson (John Spencer, TV-Serie "The West Wing") widerwillig zum Captain befördert und gleich zu einem abgelegenen Außenposten in der Sierra Nevada versetzt. Das Fort ist nicht gerade ein Ausbund an Professionalität, denn neben dem freundlichen Kommandanten Colonel Hart (Jeffrey Jones, "Sleepy Hollow") zählen zur dünnen Besetzung der versoffene Arzt Knox (Stephen Spinella, "Can You Ever Forgive Me?"), der Kiffer Cleaves (David Arquette, "Scream"), der ehrgeizige Reich (Neal McDonough, "Captain America"), der religiöse Eiferer Toffler (Jeremy Davies, "Der Soldat James Ryan") und das indianische Geschwisterpaar George (Joseph Runningfox, "Savaged") und Martha (Sheila Tousey, "Lord of Illusions"). Normalerweise gibt es für die Fort-Besetzung wenig anderes zu tun als sich zu langweilen, doch nur kurz nach Boyds Ankunft taucht ein halb verhungerter Mann namens Colqhoun (Robert Carlyle, "28 Weeks Later") auf. Er berichtet, daß seine sechsköpfige Siedlergruppe von ihrem Führer Colonel Ives auf einer "Abkürzung" in die Irre geführt wurde und letztlich nach dem Wintereinbruch mitten im Gebirge in einer Höhle Zuflucht suchen mußte – um kurz vor dem Verhungern zu Kannibalen zu werden! Colonel Hart beschließt, sich mit Boyd, Colqhoun, Reich, Toffler und Scout George auf die Suche nach möglichen Überlebenden zu machen, obwohl George eindringlich vor der indianischen Legende vom "Wendigo" warnt, einem Dämon, der durch den Verzehr von Menschenfleisch immer mächtiger wird …

Donnerstag, 29. Oktober 2020

RUBEN BRANDT, COLLECTOR (2018)

Originaltitel: Ruben Brandt, a gyutjo
Regie: Milorad Krstić, Drehbuch: Radmila Roczkov und Milorad Krstić, Musik: Tibor Cári
Sprecher der ungarischen Originalfassung: Iván Kamarás, Gabriella Hámori, Zalán Makranczi, Gábor Nagypál, Máté Mészáros, Katalin Dombi
Ruben Brandt, Collector (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $0,6 Mio.
FSK: 16; Dauer: 94 Minuten.
Ruben Brandt ist ein renommierter Kunsttherapeut, der seit dem kürzlichen Tod seines Vaters in regelmäßigen Alpträumen von weltberühmten, zum Leben erwachten Kunstwerken attackiert wird. Seine neue Patientin Mimi, eine erfahrene Kunstdiebin, schlägt Ruben vor, gemeinsam mit drei weiteren, ebenfalls kriminellen Patienten jene 13 Kunstwerke kurzerhand zu stehlen, die ihn in seinen Träumen peinigen, in der Hoffnung, daß ihr Besitz die Alpträume beendet. Und so macht sich das Quintett auf, um die in Museen überall in der Welt verteilten Gemälde – zu denen Sandro Botticellis "Die Geburt der Venus", Édouard Manets "Olympia", Pablo Picassos "Frau mit Buch" und Andy Warhols "Double Elvis" zählen – zu erbeuten. Dicht auf den Fersen ist ihnen allerdings der Privatdetektiv Mike Kowalski, außerdem hat es sich Mimi dank eines nicht korrekt ausgeführten Auftrags mit einem gefährlichen Gangster verscherzt, der auf Rache sinnt …

Donnerstag, 14. November 2019

THE REPORT – DIE WAHRHEIT ZÄHLT (2019)

Regie und Drehbuch: Scott Z. Burns, Musik: David Wingo
Darsteller: Adam Driver, Annette Bening, Jon Hamm, Lucas Dixon, Sarah Goldberg, Douglas Hodge, T. Ryder Smith, Linda Powell, Ted Levine, Maura Tierney, Michael C. Hall, Corey Stoll, Matthew Rhys, Jennifer Morrison, Tim Blake Nelson, Victor Slezak, Scott Shepherd, Dominic Fumusa, Carlos Gómez, Joseph Siravo, Fajer Al-Kaisi, Noah Bean, Ben McKenzie
The Report (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.

Im März 2009, also kurz nach dem Amtsantritt des US-Präsidenten Barack Obama, initiiert die demokratische Senatorin Dianne Feinstein (Annette Bening, "Captain Marvel") in ihrer Funktion als Vorsitzende des Geheimdienstausschusses eine Untersuchung über die Verhörmethoden des Auslandsgeheimdienstes CIA nach den Terroranschlägen des 11. September 2001. Drei demokratische und drei republikanische Senatsmitarbeiter beginnen unter der Leitung des zu Feinsteins Team gehörenden Daniel Jones (Adam Driver, "The Dead Don't Die"), Abertausende Seiten an Berichten und ähnlichem zu lesen und analysieren und Befragungen durchzuführen. Nachdem der neue Justizminister selbst Ermittlungen gegen die CIA einleitet, stellt diese aber jegliche Kooperation ein, insbesondere sind keine Befragungen mehr erlaubt. Die Republikaner halten deshalb die weitere Arbeit am Report für sinnlos, weshalb nur noch Daniel, April (Sarah Goldberg, "The Hummingbird Project") und Julian (Lucas Dixon) die schwierige Arbeit in einem fensterlosen Kellerraum fortsetzen. Was sie aufdecken über die Verwendung der von der Bush-Regierung genehmigten "erweiterten Verhörmethoden" á la Waterboarding, verstört und entsetzt das Trio immer mehr, doch trotz der Unterstützung von Senatorin Feinstein und noch einigen weiteren Politikern steht zunehmend in Frage, ob der umfangreiche Report jemals veröffentlicht werden wird – denn das Interesse der Obama-Regierung daran, die CIA und die Republikaner zu verärgern, hält sich letztlich doch in Grenzen …

Mittwoch, 2. Oktober 2019

READY OR NOT - AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, TOT (2019)

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, Drehbuch: Guy Busick und R. Christopher Murphy, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Samara Weaving, Mark O'Brien, Adam Brody, Henry Czerny, Andie MacDowell, Nicky Guadagni, John Ralston, Melanie Scrofano, Kristian Bruun, Elyse Levesque, Nat Faxon (Stimme)
Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $57,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 96 Minuten.

Als Grace (Samara Weaving, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") und Alex (Mark O'Brien, "Arrival") auf dem noblen Familienanwesen von Alex' stinkreichen Eltern Tony (Henry Czerny,"Fido") und Becky Le Domas (Andie MacDowell, "Vier Hochzeiten und ein Todesfall") heiraten, soll das der schönste Tag ihres Lebens werden. Und obwohl Alex seine Braut vor seiner Familie – mit der er in den letzten Jahren bewußt wenig Kontakt hatte – gewarnt hat und einige Mitglieder wie die finster dreinblickende Tante Helene (Nicky Guadagni, "Silent Hill") in der Tat recht merkwürdig wirken, läuft die Hochzeit harmonisch ab. Von der Hochzeitsnacht kann man das nicht behaupten, denn als Grace sich mit Alex in ihr Zimmer zurückziehen will, enthüllt dieser ihr, daß sie sich zuerst einer alten Tradition der durch Brettspiele zu Vermögen gekommenen Familie unterziehen müsse: Um neue Familienmitglieder einzuführen, müssen diese um Punkt Mitternacht eine Karte ziehen und an jenem Spiel teilnehmen, dessen Name dort steht. Klingt harmlos genug; was Alex seiner Braut aber verschweigt: Wenn sie die Karte "Verstecken" zieht, beginnt eine gnadenlose Jagd auf Grace, an deren Ende sie rituell geopfert werden soll. Natürlich zieht Grace genau diese Karte, doch als sie begreift, was geschieht, weigert sie sich, einfach nur ein wehrloses Opfer zu sein …

Donnerstag, 1. August 2019

ROCKETMAN (2019)

Regie: Dexter Fletcher, Drehbuch: Lee Hall, Musik: Matthew Margeson
Darsteller: Taron Egerton, Jamie Bell, Bryce Dallas Howard, Richard Madden, Gemma Jones, Steven Mackintosh, Tom Bennett, Charlie Rowe, Stephen Graham, Tate Donovan, Kit Connor, Matthew Illesley, Rachel Muldoon, Celinde Schoenmaker, Harriet Walter, Jimmy Vee, Ophelia Lovibond
Rocketman
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $195,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 121 Minuten.

Der kleine, etwas rundliche Reginald Dwight wächst in den 1950er Jahren mit einem lieblosen Vater (Steven Mackintosh, "Underworld: Evolution") und seiner egozentrischen Mutter Sheila (Bryce Dallas Howard, "Jurassic World") nicht allzu behütet auf, doch zumindest hat er seine Gromußtter Ivy (Gemma Jones, "In guten Händen"), die ihn immer unterstützt und zudem sein musikalisches Talent fördert. Als junger Erwachsener (Taron Egerton, "Kingsman") ist Reggie daher bereits ein begnadeter Pianist und Sänger, der bei einem kleinen Auftritt mit seiner Band vom jungen Musikproduzenten Ray Williams (Charlie Rowe, "Radio Rock Revolution") entdeckt wird. Ray macht Reggie mit dem ebenfalls noch unbekannten Songtexter Bernie Taupin (Jamie Bell, "Snowpiercer") bekannt, woraufhin beide enge Freunde werden, Hits wie "Goodbye Yellow Brick Road" oder "Bennie and the Jets" erschaffen und von Rays Boß Dick James (Stephen Graham, "Dame, König, As, Spion") einen lukrativen Plattenvertrag bekommen – wofür Reggie seinen Namen in Elton John ändert. Das Debüt-Album wird ein Hit und nach dem ersten Auftritt in den USA avanciert Elton zum Weltstar – doch dann verliebt er sich in den Musikmanager John Reid (Richard Madden, "Cinderella"), den er bald zu seinem persönlichen Manager macht. Leider hat Reid aber keinen guten Einfluß auf Elton, der sich vor seiner Einsamkeit zunehmend in Drogen flüchtet …

Donnerstag, 14. Februar 2019

ROMA (2018)

Regie und Drehbuch: Alfonso Cuarón
Darsteller: Yalitza Aparicio, Marina de Tavira, Diego Cortina Autrey, Carlos Peralta, Marco Graf, Daniela Demesa, Fernando Grediaga, Verónica García, Nancy García García, Jorge Antonio Guerrero, José Manuel Guerrero Mendoza, Andy Cortés, Latin Lover, Zarela Lizbeth Chinolla Arellano
Roma
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (8,9); weltweites Einspielergebnis: $1,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 135 Minuten.
Mexiko-Stadt zu Beginn der 1970er Jahre, einer Zeit, in der Studentenunruhen teilweise blutig niedergeschlagen wurden: Die junge Mixtekin (eine mexikanische Ureinwohnerin) Cleo (Yalitza Aparicio) ist im Haus der wohlhabenden Akademiker-Familie Antonio als Kindermädchen und Haushälterin angestellt und hat ein enges Verhältnis zu den vier kleinen Kindern Toño, Paco, Pepe und Sofi. Auch privat läuft es gut für Cleo, die in dem Nachwuchs-Kampfsportler Fermín (Jorge Antonio Guerrero) ihren ersten Freund hat – doch dann wird Cleo schwanger und Fermín zögert keine Sekunde, bis er … sich feige aus dem Staub macht! Cleo ist am Boden zerstört, doch die Familie Antonio steht zu ihr, vor allem Hausherrin Sofía (Marina de Tavira, "Fünf Tage ohne Nora") und Oma Teresa (Verónica García) kümmern sich um sie. Dabei hat Sofía selbst zunehmenden Kummer, denn ihr Mann (Fernando Grediaga) verläßt sie und die Kinder für eine andere und denkt gar nicht daran, Alimente zu zahlen …

Donnerstag, 12. April 2018

READY PLAYER ONE (3D, 2018)

Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: Zak Penn und Ernest Cline, Musik: Alan Silvestri
Darsteller: Tye Sheridan, Olivia Cooke, Ben Mendelsohn, Mark Rylance, Lena Waithe, Philip Zhao, Win Morisaki, T.J. Miller, Simon Pegg, Hannah John-Kamen, Neet Mohan, Susan Lynch, Ralph Ineson, Perdita Weeks, Letitia Wright, Clare Higgins
Ready Player One
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $607,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 140 Minuten.

Im Jahr 2045 sieht es recht ungemütlich aus auf der Erde: Die Städte sind überfüllt und voller verdreckter Slums, weil die Menschen irgendwann sogar aufgegeben haben zu versuchen, die Probleme zu lösen. Vor der unschönen Realität flüchten sich die meisten Menschen per Virtual Reality-Set in eine riesige virtuelle Welt namens OASIS, in der jeder sein und tun kann, was er oder sie will. Kreiert wurde die OASIS von dem exzentrischen und idealistischen Genie James Donovan Halliday (Mark Rylance, "Bridge of Spies"). Als dieser stirbt, wird eine letzte Botschaft im Spiel aktiviert: Er fordert alle Spieler auf, an der höchst anspruchsvollen Jagd nach einem von ihm kunstvoll versteckten "Easter Egg" teilzunehmen. Wer das Ei findet – wozu erst drei nicht minder gut verborgene Schlüssel aufgetrieben werden müssen – tritt Hallidays Erbe an und wird somit erstens stinkreich und zweitens Herr über die OASIS. Zu den ehrgeizigen Ei-Jägern zählen die beiden Jugendlichen Wade (Tye Sheridan, "The Tree of Life") mit dem Avatar Parzival und Samantha / Art3mis (Olivia Cooke, "Ich und Earl und das Mädchen"), aber ebenso die hochgerüsteten Schergen von Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn, "Rogue One"), Chef des zweitgrößten Videospielkonzerns, der die OASIS unter seine Kontrolle bringen und finanziell ausschlachten will. Nachdem sich lange Zeit alle Spieler schon an der ersten Herausforderung – einem spektakulären Rennen zum ersten Schlüssel – die Zähne ausgebissen haben, findet schließlich Wade einen erfolgversprechenden Weg …

Mittwoch, 21. März 2018

RED SPARROW (2018)

Regie: Francis Lawrence, Drehbuch: Justin Haythe, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Jennifer Lawrence, Joel Edgerton, Matthias Schoenarts, Jeremy Irons, Ciarán Hinds, Joely Richardson, Charlotte Rampling, Sebastian Hülk, Mary-Louise Parker, Sergej Onopko, Thekla Reuten, Douglas Hodge, Bill Camp, Sakina Jaffrey, Kristof Konrad, Louis Hofmann, Joel de la Fuente
 Red Sparrow
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 45% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $151,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 141 Minuten.

Als die russische Primaballerina Dominika Egorova (Jennifer Lawrence, "American Hustle") ihre Karriere nach einer schweren Verletzung aufgeben muß, gerät sie ziemlich in die Bredouille: Etwas anderes hat sie nie gelernt oder auch nur lernen wollen und finanziell steht sie schlecht da, zumal sie auch noch für ihre pflegebedürftige Mutter (Joely Richardson, "Snowden") sorgen muß. Da bietet ihr zwielichtiger Onkel Ivan (Matthias Schoenarts, "Am grünen Rand der Welt"), der Vizedirektor des russischen Auslandsgeheimdiensts SWR, ihr eine Chance: Sie soll einen mißliebigen Politiker verführen und sein Telefon austauschen. Dominika willigt notgedrungen ein und als die Mission (mehr oder weniger) gelingt, schickt Ivan sie zum geheimen "Sparrow"-Programm, bei dem jungen Männern und Frauen von der gestrengen Schulleiterin (Charlotte Rampling, "Melancholia") beigebracht wird, Opfer zu verführen und zu manipulieren. Obwohl die störrische Dominika nicht gerade eine vorbildliche Schülerin ist, beeindruckt sie besonders den einflußreichen General Korchnoi (Jeremy Irons, "Justice League") und erhält deshalb bald ihren ersten Auftrag als "Spatz": Sie soll den CIA-Agenten Nate Nash (Joel Edgerton, "Der große Gatsby") verführen, um so die Identität eines hochrangigen Maulwurfs in Rußland zu erfahren. Doch ist Dominika wirklich eine loyale Patriotin oder treibt sie ein doppeltes Spiel?

Mittwoch, 14. Februar 2018

RIVER (2015, TV-Miniserie)

Regie: Tim Fywell, Jessica Hobbs und Richard Laxton, Drehbuch: Abi Morgan, Musik: Harry Escott
Darsteller: Stellan Skarsgård, Nicola Walker, Adeel Akhtar, Lesley Manville, Georgina Rich, Jim Norton, Owen Teale, Eddie Marsan, Turlough Convery, Sorcha Cusack, Steve Nicolson, Peter Bankole, Josef Altin, Franz Drameh, Pippa Bennett-Warner, Lydia Leonard, Souleiman Bock, Shannon Tarbet, Anamaria Marinca
River
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 100% (8,8); FSK: 16, Dauer: 349 Minuten.
Der vor vielen Jahrzehnten aus Schweden eingewanderte Londoner Kriminalinspektor John River (Stellan Skarsgård, "The Avengers") ist nicht ganz normal: Er unterhält sich regelmäßig mit Verstorbenen, was keine übernatürliche Fähigkeit ist, sondern eine nie genau diagnostizierte psychische Störung. Mit seinem seltsamen Verhalten ist er bei der Polizei und im Privatleben ein Außenseiter, den Job behält er wohl nur, weil er ein solch brillanter Ermittler ist. Doch als seine langjährige Partnerin bei der Polizei, Jackie "Stevie" Stevenson (Nicola Walker, TV-Serie "Spooks") – die zudem seine einzige echte Freundin und vielleicht noch etwas mehr war –, auf offener Straße erschossen wird, droht Rivers Leben zusammenzubrechen. Aufrecht hält ihn nur die, leider wenig erfolgversprechende, Suche nach dem Mörder, bei der er gegen seinen Willen von seinem neuen Partner Ira King (Adeel Akhtar, "The Big Sick") unterstützt wird. Auch seine direkte Vorgesetzte Chrissie Read (Lesley Manville, OSCAR-nominiert für "Der seidene Faden") steht zu River, während Polizeipräsident McDonald (Owen Teale, TV-Serie "Game of Thrones") ihn am liebsten loswerde würde und deshalb verfügt, daß er sich von Polizeipsychologin Rosa Fallows (Theater-Schauspielerin Georgina Rich) untersuchen lassen muß …

Mittwoch, 21. Juni 2017

DIE REGELN DER GEWALT (2007)

Originaltitel: The Lookout
Regie und Drehbuch: Scott Frank, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Jeff Daniels, Matthew Goode, Isla Fisher, Carla Gugino, Bruce McGill, Alberta Watson, Laura Vandervoort, Alex Borstein, Sergio Di Zio
 Die Regeln der Gewalt
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $5,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 99 Minuten.

Nach einem schlimmen und folgenreichen Autounfall hat die einstige Highschool-Sportskanone Chris Pratt (Joseph Gordon-Levitt, "Premium Rush") ernsthafte Probleme: Als Folge schwerer Kopfverletzungen und eines vorübergehenden Komas beeinträchtigen schwere Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten sowie einiges mehr Chris' Alltagstauglichkeit. Da sein Zustand keine komplizierteren Tätigkeiten mehr zuläßt, arbeitet Chris als nächtliche Putzkraft in einer abgelegenen Provinzbank und versucht währenddessen mit hartem Training im Traumazentrum, wieder lebensfähiger zu werden, während sein wohlhabender Vater (Bruce McGill, "Lincoln") die laufenden Kosten übernimmt. Dazu zählt auch die Miete für die Wohnung, in der Chris mit dem blinden Lewis (Jeff Daniels, "Steve Jobs") wohnt, den er im Traumazentrum kennengelernt hat. Eines Tages trifft Chris scheinbar zufällig Gary (Matthew Goode, "The Imitation Game"), einen Bekannten aus seiner Schulzeit. Sie freunden sich an, doch Gary hat Hintergedanken – er will mit Chris' Hilfe die Bank ausrauben, bei der dieser arbeitet ...

Donnerstag, 2. Februar 2017

RESIDENT EVIL: THE FINAL CHAPTER (3D, 2016)

Regie und Drehbuch: Paul W.S. Anderson, Musik: Paul Haslinger
Darsteller: Milla Jovovich, Iain Glen, Ali Larter, Shawn Roberts, Eoin Macken, Ever Anderson, Fraser James, Ruby Rose, Joon-Gi Lee, William Levy, Rola, Mark Simpson
Resident Evil: The Final Chapter
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 38% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $314,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 116 Minuten.

Alice (Milla Jovovich, "Die drei Musketiere") ist nach einem weiteren heftigen Rückschlag im Kampf gegen die Zombieseuche auf dem Weg zurück dorthin, wo alles begann: Raccoon City. Denn die "Red Queen" (Ever Anderson, die 9-jährige Tochter von Milla Jovovich und Regisseur Paul W.S. Anderson), die übermächtige Künstliche Intelligenz der sinistren Umbrella Corp., hat Alice überraschend den Tip gegeben, daß Umbrella ein Gegenmittel entwickelt hat, das die zombifizierenden Auswirkungen des T-Virus eliminieren kann, wenn es an der Luft freigesetzt wird. Der totgeglaubte Umbrella-Chef Dr. Isaacs (Iain Glen, "Harry Brown", TV-Serie "Game of Thrones") fängt Alice jedoch ab und will sie mit allen Mitteln davon abhalten, die endgültige Vernichtung der wenigen auf der Erdoberfläche ausharrenden Menschen im letzten Moment abzuwenden – Unterstützung bekommt Alice immerhin von ihrer alten Kampfkameradin Claire Redfield (Ali Larter, "Final Destination") und einigen weiteren Überlebenden, die sich in den Überresten von Raccoon City verschanzt haben …

Donnerstag, 15. Dezember 2016

ROGUE ONE: A STAR WARS STORY (3D, 2016)

Regie: Gareth Edwards, Drehbuch: Chris Weitz und Tony Gilroy, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Alan Tudyk, Riz Ahmed, Mads Mikkelsen, Forest Whitaker, Genevieve O'Reilly, Jimmy Smits, Ben Daniels, Alistair Petrie, Ian McElhinney, Fares Fares, Babou Ceesay, Daniel Mays, Geraldine James, Valene Kane, Guy Henry, Rian Johnson, Warwick Davis, Anthony Daniels, James Earl Jones
Star Wars: Rogue One
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $1058,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.

Als Jyn Erso (Felicity Jones, "Die Entdeckung der Unendlichkeit") ein Kind war, lebte sie mit ihren Eltern ein schlichtes und einsames, jedoch genügsames Leben als Landwirte auf einem unbedeutenden Planeten irgendwo am Rande des Imperiums. Unglücklicherweise ist ihr Vater Galen (Mads Mikkelsen, "Doctor Strange") ein meisterhafter Ingenieur, dessen Expertise das Imperium unbedingt benötigt, um seine neue, alles vernichtende Geheimwaffe fertigzustellen, die die Rebellion endgültig besiegen soll: den Todesstern. Als der mit dem Bau beauftragte Director Krennic (Ben Mendelsohn, "Killing Them Softly") Galen in seinem Versteck aufgespürt hat, zwingt er ihn zurück in den Dienst für das Imperium, doch die kleine Jyn kann dank der Hilfe von Galens altem Freund Saw Gerrera (Forest Whitaker, "Der Butler") entkommen. Als Erwachsene ist Jyn eine kriminelle Außenseiterin, die vom Imperium wegen diverser Delikte inhaftiert wurde – bis sie von den Männern des Rebellen Cassian (Diego Luna, "Open Range") befreit wird. Denn wie er erfahren hat, will der imperiale Pilot Bodhi Rook (Riz Ahmed, "Jason Bourne") überlaufen und hat Saw eine wichtige Botschaft von Galen überbracht. Da der wenig zimperliche Saw sich schon vor längerer Zeit im Unfrieden von den eher gemäßigt agierenden Rebellen getrennt hat, soll Jyn Kontakt zu dem Mann herstellen, der sie aufgezogen, dann aber einfach zurückgelassen hat ...

Mittwoch, 27. Juli 2016

R100 – HÄRTER IST BESSER (2013)

Regie: Hitoshi Matsumoto, Drehbuch: Mitsuyoshi Takasu, Tomoji Hasegawa, Kôji Ema, Mitsuru Kuramoto und Hitoshi Matsumoto, Musik: Shûichi Sakamoto und Shûichirô Toki
Darsteller: Nao Ômori, Suzuki Matsuo, Shinobu Terajima, Naomi Watanabe, Katagiri Hairi, Mao Daichi, You, Eriko Sato, Ai Tominaga, Lindsay Hayward, Hitoshi Matsumoto, Haruki Nishimoto, Gin Maeda, Atsurô Watabe
R100
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,9); US-Einspielergebnis: $0,025 Mio.
FSK: 16, Dauer: 103 Minuten.
Der biedere Bettenverkäufer Takafumi Katayama (Nao Ômori, Titeldarsteller von Takashi Miikes kontroversem Kultfilm "Ichi the Killer") schließt eines Tages einen ungewöhnlichen Vertrag ab: Der alleinerziehende Vater, dessen Frau seit vielen Jahren im Koma liegt, bezahlt den Club "Bondage", damit der ein Jahr lang unregelmäßig Dominas (die "Königinnen" genannt werden und jeweils ein Spezialgebiet haben) ausschickt, die ihn ohne jede Vorwarnung und gerne auch in aller Öffentlichkeit demütigen. Nun gut, warum nicht? Wenn es das ist, was Takafumi gefällt ... Klitzekleines Problem: Es gibt keine Ausstiegsklausel. Und nach den ersten für Takafumi sehr wonnigen Zusammentreffen muß er feststellen, daß die Demütigungen immer extremer werden und er sogar an seinem Arbeitsplatz "besucht" wird. Nun will Takafumi das Ganze doch unbedingt beenden, doch dieses Vorhaben bringt ihn in höchste Lebensgefahr …

Dienstag, 22. März 2016

RAUM (2015)

Originaltitel: Room
Regie: Lenny Abrahamson, Drehbuch: Emma Donoghue, Musik: Stephen Rennicks
Darsteller: Jacob Tremblay, Brie Larson, Sean Bridgers, Joan Allen, Tom McCamus, William H. Macy, Wendy Crewson, Cas Anvar, Amanda Brugel, Joe Pingue
 Raum
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $36,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 118 Minuten.

Jack (Jacob Tremblay, "Die Schlümpfe 2") feiert seinen 5. Geburtstag. Das tut er allerdings nicht auf die gleiche Weise wie die meisten seiner Altersgenossen. Für Jack gibt es keine große Party mit Geschenken und allen seinen Freunden – für Jack gibt es nur Ma und Raum. Ma (Brie Larson, "21 Jump Street") ist Jacks Mutter, die selbst erst Anfang 20 ist und sich um alles kümmert. Raum ist der Ort, an dem Jack sein gesamtes bisheriges Leben verbracht hat, gewissermaßen sein ganzes Universum: Ein winziges, häßliches Zimmer ohne Fenster, die einzige Verbindung zur Außenwelt sind ein unerreichbar bleibendes Oberlicht – und Old Nick (Sean Bridgers, "Trumbo"), ein Mann, der Ma jede Nacht besucht, nachdem sie Jack in sein "Bett" in einem Schrank gebracht hat. Immerhin gibt es einen alten Fernseher, eine winzige Küchenecke und sogar eine Badewanne und da Jack nichts anderes kennt, ist er zufrieden mit Raum. Ma ist das nicht, weshalb sie schließlich einen riskanten Fluchtplan austüftelt …