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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Mittwoch, 31. August 2022

ZACK SNYDER'S JUSTICE LEAGUE (2021)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Jason Momoa, Ray Fisher, Ezra Miller, Henry Cavill, Amy Adams, Ciarán Hinds (Stimme), Ray Porter (Stimme), Peter Guinness (Stimme), Jeremy Irons, J.K. Simmons, Diane Lane, Joe Morton, Harry Lennix, Connie Nielsen, Willem Dafoe, Amber Heard, Ryan Zheng, Billy Crudup, Lisa Loven Kongsli, David Thewlis, Michael McElhatton, Doutzen Kroes, Eleanor Matsuura, Samantha Jo, Ann Ogbomo, Kiersey Clemons, Russell Crowe (Stimme), Carla Gugino (Stimme), Kevin Costner (Stimme), Jesse Eisenberg, Jared Leto, Joe Manganiello, Robin Wright, Marc McClure, Zack Snyder
Zack Snyder: Justice League (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,7); FSK: 12, Dauer: 242 Minuten.
Bruce "Batman" Wayne (Ben Affleck, "Argo") wird bereits seit einiger Zeit von apokalyptischen Visionen geplagt, von denen er glaubt, daß sie ihn vor einer kommenden Bedrohung warnen wollen. Folglich setzt er nach Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") Tod verstärkt seine Bemühungen fort, ein Team von Superhelden zusammenzustellen. Diana Prince aka Wonder Woman (Gal Gadot, "Red Notice") kennt er ja bereits und sie unterstützt seinen Plan. Auch der ultraschnelle Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") schließt sich dem Team gerne an, nach anfänglicher Skepsis stößt außerdem Victor "Cyborg" Stone (Ray Fisher, TV-Serie "True Detective") dazu. Der eigenbrötlerische Halb-Atlanter Arthur Curry aka Aquaman (Jason Momoa, "Dune") hingegen hat keinerlei Interesse daran, sich mit anderen Superhelden zusammenzutun. Das ändert sich, als ein außerirdischer Bösewicht namens Steppenwolf (in der Originalfassung gesprochen von Ciarán Hinds, "Elizabeth Harvest") mit seiner Armee von Paradämonen zunächst die Amazonen und dann die Atlanter angreift, um ihnen jeweils eine mächtige, geheimnisvolle "Mutterbox" abzunehmen, die Menschen, Atlanter, Amazonen und sogar Götter vor Jahrtausenden mit vereinten Kräften von Steppenwolfs vernichtungswütigem Boß Darkseid (in der Originalfassung gesprochen von Ray Porter) erobert hatten. Auf sich allein gestellt haben Amazonen und Atlanter Steppenwolf diesmal wenig entgegenzusetzen, weshalb er nur noch die dritte, von den Menschen bewachte Mutterbox benötigt, um sie zu vereinen und damit die Erde zu erobern und Darkseid herzuholen. Batman und Co. müssen einsehen, daß sie selbst mit vereinten Kräften nicht stark genug sind, Steppenwolf zu besiegen. Also greifen sie zu einem verzweifelten Plan: Mithilfe der dritten Mutterbox wollen sie Superman wieder ins Leben zurückbringen ...

Dienstag, 2. April 2019

VICE – DER ZWEITE MANN (2018)

Regie und Drehbuch: Adam McKay, Musik: Nicholas Britell
Darsteller: Christian Bale, Amy Adams, Steve Carell, Sam Rockwell, Jesse Plemons, Tyler Perry, LisaGay Hamilton, Alison Pill, Lily Rabe, Eddie Marsan, Justin Kirk, Shea Whigham, Don McManus, Bill Camp, Stephen Adly Guirgis, Matthew Jacobs, William Goldman, Adam Bartley, John Hillner, Alex MacNicoll, Cailee Spaeny, Alfred Molina, Naomi Watts
Vice: Der zweite Mann
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $76,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.

1963 sieht es nicht rosig aus für den 22 Jahre alten Dick Cheney (Christian Bale, "The Dark Knight"): Er fliegt achtkantig aus Yale raus, nachdem er dort nur bei Partys und Saufgelagen auffiel, kehrt daraufhin in seine Heimat ins ländliche Wyoming zurück, wo er an Stromleitungen arbeitet und weiterhin säuft und sich prügelt. Als er zum wiederholten Mal wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen wird und lediglich durch die Beziehungen seiner Familie glimpflich davonkommt, setzt ihm seine ehrgeizige Frau Lynne (Amy Adams, "Arrival") die metaphorische Pistole auf die Brust und droht ihm mit Scheidung, wenn er sich nicht endlich zusammenreißt und etwas aus seinem Leben macht. Das funktioniert. Dick schwört dem Alkohol ab, schafft den Studienabschluß in Politikwissenschaft und ergattert 1968 ein Praktikum im Weißen Haus als Assistent des republikanischen Politikers Donald Rumsfeld (Steve Carell, "Café Society"), Wirtschaftsberater des amtierenden Präsidenten Nixon. Obwohl das nicht von Dauer ist, weil Rumsfeld später einen internen Machtkampf verliert, kann sich Dick ausreichend Beziehungen erarbeiten, um zunächst einen hochdotierten Job in der Wirtschaft zu bekommen und nach Nixons Sturz durch die Watergate-Affäre gestärkt in die Politik zurückzufinden. Letztlich wird ihn sein Weg bis zum Vizepräsidenten während der achtjährigen Amtszeit von George W. Bush (Sam Rockwell, "Ganz weit hinten") von 2001 bis 2009 führen, wo er als eigentlicher Präsident gilt …

Dienstag, 5. Juni 2018

SUNSHINE CLEANING (2008)

Regie: Christine Jeffs, Drehbuch: Megan Holley, Musik: Michael Penn
Darsteller: Amy Adams, Emily Blunt, Alan Arkin, Steve Zahn, Jason Spevack, Clifton Collins Jr., Mary Lynn Rajskub, Eric Christian Olsen, Kevin Chapman, Amy Redford, Paul Dooley
 Sunshine Cleaning
(2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $16,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 91 Minuten.

Nachdem ihr siebenjähriger, hochbegabter Sohn Oscar (Jason Spevack, "Jesus Henry Christ") zum wiederholten Mal von der Schule geflogen ist (dieses Mal, weil er seiner Lehrerin das Bein geleckt hat …) und deshalb als Alternative eigentlich nur noch eine Privatschule bleibt, gründet die alleinerziehende Mutter Rose Lorkowski (Amy Adams, "Nocturnal Animals") gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Norah (Emily Blunt, "A Quiet Place") eine Firma zur Reinigung von Tatorten. Eigentlich will sie ja Immobilienmaklerin werden, aber da ihr Liebhaber Mac (Steve Zahn, "Dallas Buyers Club") – ein verheirateter Polizist – ihr berichtet hat, daß Tatortreiniger gutes Geld verdienen, schiebt sie ihre diesbezüglichen Pläne erst einmal auf. Allerdings ist die Zusammenarbeit der ziemlich unterschiedlichen Schwestern nicht frei von Problemen, zumal Norah recht sensibel auf die Hintergründe der blutigen Tatorte reagiert, die sie reinigen müssen …

Donnerstag, 16. November 2017

JUSTICE LEAGUE (3D, 2017)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio und Joss Whedon, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Henry Cavill, Jason Momoa, Ezra Miller, Ray Fisher, Ciarán Hinds, Amy Adams, Jeremy Irons, J.K. Simmons, Diane Lane, Joe Morton, Connie Nielsen, Billy Crudup, Amber Heard, Michael McElhatton, Tomi May, Tessa Bonham Jones, Lisa Loven Kongsli, Samantha Jo, Eleanor Matsuura, Robin Wright, David Thewlis, Jesse Eisenberg, Joe Manganiello, Marc McClure
Justice League
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 40% (5,3); weltweites Einspielergebnis: $661,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.

Vor Tausenden von Jahren vereinten Menschen, Atlanter, Amazonen und sogar die Götter ihre Kräfte, um eine zerstörerische außerirdische Kreatur namens Steppenwolf (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") von der Erde zu verbannen. Nun ist Steppenwolf zurück, angelockt vom Tod Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") und dem sich in der Folge verstärkt auf der Erde ausbreitenden Chaos. Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl") aka Batman versucht mit Diana "Wonder Woman" Prince (Gal Gadot), eine Gruppierung von Superhelden zusammenzustellen, um gegen Steppenwolf und seine fliegenden Paradämonen anzukommen, die auf der Suche nach drei mächtigen "Mutterboxen" sind, die sie zur Eroberung der Erde benötigen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der atlantische Thronfolger Aquaman (Jason Momoa, TV-Serie "Stargate Atlantis") ist eher ein Einzelgänger und sowohl Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") als auch Victor "Cyborg" Stone (Ray Fisher) wissen noch nicht so richtig mit ihren Kräften umzugehen. Da faßt Batman einen gewagten Plan: Könnte es mit der Hilfe einer der Mutterboxen gelingen, Superman ins Leben zurückzuholen?

Dienstag, 7. Februar 2017

NOCTURNAL ANIMALS (2016)

Regie und Drehbuch: Tom Ford, Musik: Abel Korzeniowski
Darsteller: Amy Adams, Jake Gyllenhaal, Michael Shannon, Aaron Taylor-Johnson, Isla Fisher, Ellie Bamber, Armie Hammer, Laura Linney, Karl Glusman, Robert Aramayo, Michael Sheen, Andrea Riseborough, Jena Malone, Neil Jackson, Kristin Bauer van Straten
Nocturnal Animals
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $32,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 117 Minuten.

Susan Morrow (Amy Adams, "American Hustle") ist eine Galeriebesitzerin in Los Angeles, die allerdings unzufrieden mit ihrem Leben wie auch ihrer zweiten Ehe mit Hutton (Armie Hammer, "Lone Ranger") ist. Eines Tages erhält sie ein Päckchen von ihrem Ex-Mann Edward Sheffield (Jake Gyllenhaal, "Nightcrawler"), ihrer großen Liebe, die sie dennoch verließ. Nun hat Edward endlich seinen ersten, Susan gewidmeten Roman fertiggestellt; er schickt ihr das Manuskript vorab, da er das Buch ohne sie niemals hätte schreiben können. Das klingt nach einer netten, versöhnlichen Geste, der Inhalt des Romans wirkt auf Susan allerdings schnell verstörend: Der Protagonist Tony – der in ihrer Vorstellung wie Edward aussieht – ist mit seiner Frau Laura (Isla Fisher, "Die Unfaßbaren") und der Teenager-Tochter India (Ellie Bamber, "Stolz und Vorurteil & Zombies") auf der Fahrt in den Urlaub, doch irgendwo in der texanischen Wüste wird die kleine Familie von drei lokalen Rowdys, angeführt von dem brutalen Ray (Aaron Taylor-Johnson, "Kick-Ass"), attackiert, was in eine wahre Tragödie ausartet. Während Susan trotz widerstreitender Gefühle weiterliest und dem ermittelnden Detective Bobby Andes (Michael Shannon, "Zeiten des Aufruhrs") bei seinen Ermittlungen folgt, erinnert sie sich an ihre Zeit mit Edward zurück …

Dienstag, 20. Dezember 2016

ARRIVAL (2016)

Regie: Denis Villeneuve, Drehbuch: Eric Heisserer, Musik: Jóhann Jóhannsson
Darsteller: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg, Mark O'Brien, Tzi Ma
 Arrival
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,4); weltweites Einspielergebnis: $203,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.

Als zwölf riesige, muschelförmige außerirdische Objekte – vermutlich Raumschiffe – überall auf der Welt verteilt landen, hält die Menschheit den Atem an. Doch zum Ausatmen kommt sie so schnell nicht, denn nach der Landung tut sich tagelang gar nichts, was die Anspannung in der Bevölkerung nicht eben senkt. Wie die erfahrene Linguistin und College-Professorin Dr. Louise Banks (Amy Adams, "American Hustle") bald herausfindet, geschieht hinter den Kulissen doch etwas, denn die Aliens haben an jedem Raumschiff – deren Landeplätze selbstverständlich vom jeweils zuständigen Militär hermetisch abgeriegelt wurden – den Menschen Einlaß gewährt. Das Problem an der Sache ist: Niemand versteht die nicht-humanoiden Außerirdischen. Hier kommt Louise ins Spiel, die im Auftrag von Colonel Weber (Forest Whitaker, "Rogue One") Kontakt zu jenen zwei Aliens aufnehmen soll, die sich in der in den USA gelandeten Muschel zeigen. Gemeinsam mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner, "Mission: Impossible – Rogue Nation") macht sich Louise unter ständigem Druck der immer ungeduldiger werdenden Politiker, Militärs und Bundesagenten wie CIA-Mann Halpern (Michael Stuhlbarg, "Steve Jobs") daran, eine Verständigungsmöglichkeit zu finden – die Zeit drängt auch deshalb, weil einige Staaten sich bereits auf einen Angriff auf die geheimnisvollen Außerirdischen vorbereiten …

Donnerstag, 24. März 2016

BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE (3D, 2016)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio, David S. Goyer, Musik: Hans Zimmer und Junkie XL (Tom Holkenborg)
Darsteller: Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Jesse Eisenberg, Amy Adams, Jeremy Irons, Laurence Fishburne, Holly Hunter, Tao Okamoto, Callan Mulvey, Scoot McNairy, Harry Lennix, Diane Lane, Kevin Costner, Lauren Cohan, Jeffrey Dean Morgan, Michael Shannon, Robin Atkin Downes, Michael Cassidy, Emily Peterson, Neil deGrasse Tyson, Anderson Cooper, Patrick Wilson (Stimme), Carla Gugino (Stimme), Ezra Miller, Ray Fisher, Jason Momoa
Batman v Superman: Dawn of Justice
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 29% (5,0); weltweites Einspielergebnis: $874,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 152 Minuten.

18 Monate nach Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") verlustreichem Sieg über General Zod: Superman wird von den meisten Menschen verehrt, von manchen gar geradezu angebetet, doch es gibt auch Widerstand. Nachdem eine Rettungsaktion für seine Reporter-Freundin Lois Lane (Amy Adams, "American Hustle") in Afrika scheinbar schwerwiegende Kollateralschäden verursacht hat, versucht ein Senatsausschuß unter Führung von Senatorin Finch (Holly Hunter, "Das Piano") den Superhelden davon zu überzeugen, nicht mehr auf eigene Faust zu handeln. Unterstützung wird dem Ausschuß vom jungen, exzentrischen Unternehmer-Genie Lex Luthor (Jesse Eisenberg, "The Social Network") angeboten, der eine Kryptonitwaffe entwickeln will, die Superman töten könnte. Der befaßt sich unterdessen mit einem anderen Superhelden, denn Batmans (Ben Affleck, "Gone Girl") zunehmend brutales Selbstjustiz-Vorgehen gegen Gothams Unterwelt ist Superman ein Dorn im Auge. Batman wiederum, der Supermans Kampf gegen General Zod mit eigenen Augen in Metropolis miterlebt hat, hält den Kryptonier zumindest auf lange Sicht für eine Bedrohung für die Menschheit …

Freitag, 21. November 2014

DER KRIEG DES CHARLIE WILSON (2007)

Originaltitel: Charlie Wilson's War
Regie: Mike Nichols, Drehbuch: Aaron Sorkin, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Tom Hanks, Philip Seymour Hoffman, Julia Roberts, Amy Adams, Emily Blunt, Ned Beatty, Christopher Denham, Ken Stott, Om Puri, Denis O'Hare, John Slattery, Peter Gerety, Michael Spellman, Brian Markinson, Navid Negahban, P.J. Byrne, Faran Tahir, Shiri Appleby, Rachel Nichols, Nazanin Boniadi
Charlie Wilson's War
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $119,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 102 Minuten.

Washington in den 1980er Jahren: Der demokratische Abgeordnete Charles "Charlie" Wilson (Tom Hanks, "Captain Phillips") ist ein mit allen Wassern gewaschener Frauenheld – seine ausschließlich hübschen, jungen Mitarbeiterinnen (u.a. gespielt von den TV-Darstellerinnen Rachel Nichols aus "Continuum" und Shiri Appleby aus "Roswell") werden im Abspann treffend als "Charlie's Angels" bezeichnet. Aber Charlie ist auch ein sehr gewiefter Politiker, der sich ausdauernd für eine Sache engagiert, wenn er von ihrer Wichtigkeit überzeugt ist. Als eines Tages ein TV-Bericht aus Afghanistan sein Interesse weckt und er sich näher über die dortige Situation der hoffnungslos unterbewaffneten islamischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetische Invasion informiert, hat er solch eine Sache gefunden. Fortan nutzt er all seinen über die Jahre hinweg gesammelten Einfluß (und fordert etliche Gefallen ein), um den Kampf gegen die Kommunisten in Afghanistan zu finanzieren. Unterstützt wird er von der reichen, ultrarechten Lobbyistin Joanne Herring (Julia Roberts, "Spieglein Spieglein") und dem ziemlich ungehobelten, aber idealistischen CIA-Agenten Gust Avrakotos (OSCAR-Nominierung für Philip Seymour Hoffman, "A Most Wanted Man"). Diese drei sind wahrlich ein seltsames Gespann – aber ein sehr erfolgreiches …

Freitag, 23. Mai 2014

RICKY BOBBY – KÖNIG DER RENNFAHRER (2006)

Originaltitel: Talladega Nights – The Ballad of Ricky Bobby
Regie: Adam McKay, Drehbuch: Will Ferrell und Adam McKay, Musik: Alex Wurman
Darsteller: Will Ferrell, John C. Reilly, Sacha Baron Cohen, Leslie Bibb, Gary Cole, Michael Clarke Duncan, Jane Lynch, Amy Adams, Molly Shannon, Greg Germann, Andy Richter, David Koechner, Ian Roberts, Jack McBrayer, Pat Hingle, Rob Riggle, Dale Earnhardt Jr., Jamie McMurray, Elvis Costello, Mos Def, Adam McKay
Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $163,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.

Der Rennfahrer Ricky Bobby (Will Ferrell) dominiert die amerikanische NASCAR-Serie und hat alles, wovon er träumt: Eine attraktive Ehefrau namens Carley (Leslie Bibb, "Midnight Meat Train"), zwei Kinder und seinen besten Freund Cal (John C. Reilly, "Gangs of New York"), der ebenfalls Rennfahrer ist und ihm auf der Strecke potentielle Gegner selbstlos vom Leib hält. Und vor allem hat er: haufenweise Geld! Aber dann taucht der homosexuelle französische Formel 1-Fahrer Jean Girard (Sacha Baron Cohen, "Borat", "Hugo Cabret") in der Rennserie auf und besiegt Ricky prompt. Von da an geht es für diesen sportlich und privat rapide bergab, doch Ricky kämpft unter Mithilfe seines Vaters (Gary Cole, "One Hour Photo") und seiner liebreizenden Assistentin Susan (Amy Adams, "American Hustle") zäh darum, zurück an die Spitze zu kommen …

Donnerstag, 27. Februar 2014

AMERICAN HUSTLE (2013)

Regie: David O. Russell, Drehbuch: Eric Warren Singer und David O. Russell, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jeremy Renner, Robert De Niro, Louis C.K., Michael Peña, Elisabeth Röhm, Shea Whigham, Saïd Taghmaoui, Jack Huston, Anthony Zerbe
 American Hustle
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $251,2 Mio.
FSK: 6, Dauer: 138 Minuten.

New York, 1978: Der nicht mehr ganz junge Irving Rosenfeld (Christian Bale, "The Dark Knight") lebt dank raffinierter Betrügereien in Saus und Braus, finanziell geht es ihm sogar so gut, daß er einige legale Geschäfte betreibt. Lediglich privat ist er nicht glücklich in seiner Ehe mit der selbstsüchtigen, ziemlich durchgeknallten Rosalyn (Jennifer Lawrence, "Die Tribute von Panem – Catching Fire"), bei der er nur bleibt, um seinem Adoptivsohn weiterhin ein guter Vater sein zu können. Als Irving bei einer Party die attraktive Mittdreißigerin Sydney (Amy Adams, "Man of Steel") kennenlernt, entdecken beide schnell, daß sie Seelenverwandte sind. Fortan ist sie seine Geliebte und auch ihre Betrügereien betreiben sie gemeinsam. Zumindest so lange, bis sich eines ihrer Opfer, der quirlige Lockenkopf Richie DiMaso (Bradley Cooper, "Hangover"), als FBI-Agent entpuppt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, erklärt sich das Paar bereit, Richie einige andere Betrüger ans Messer zu liefern. Doch dann findet der ehrgeizige Agent heraus, daß auch respektierte Politiker und selbst der allseits beliebte Bürgermeister von New Jersey, Carmine Polito (Jeremy Renner, "Das Bourne Vermächtnis"), via Annahme von Schmiergeldern in Irvings Geschäfte verwickelt sind. Während Richie mit Feuereifer die Möglichkeit verfolgt, große Fische hinter Gitter zu bringen, ahnt Irving, daß ihnen die Geschichte bald über den Kopf wachsen wird und sucht verzweifelt nach einem Ausweg für sich und Sydney ...

Freitag, 21. Juni 2013

MAN OF STEEL (3D, 2013)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: David S. Goyer, Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Henry Cavill, Amy Adams, Russell Crowe, Michael Shannon, Kevin Costner, Diane Lane, Christopher Meloni, Antje Traue, Richard Schiff, Laurence Fishburne, Ayelet Zurer, Harry Lennix, Michael Kelly, Rebecca Buller, Julian Richings, Tahmoh Penikett, David Paetkau, Mike Dopud, Alessandro Juliani
Man of Steel
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 56% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $670,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 143 Minuten.

Der bei einer Farmersfamilie in Kansas aufgewachsene Clark Kent (Henry Cavill, "Krieg der Götter") stößt in einem in Kanada im Eis gefundenen Raumschiff auf ein Hologramm seines außerirdischen Vaters Jor-El (Russell Crowe, "Les Misérables"), in dem dessen Bewußtsein gespeichert ist. So erfährt Clark, daß er in Wirklichkeit Kal-El heißt und von dem Planeten Krypton stammt, der komplett zerstört wurde, kurz nachdem seine Eltern Kal-El in einer Rettungskapsel Richtung Erde geschickt hatten. Im Vergleich zu den Menschen hat Clark alias Kal-El Superkräfte und ist scheinbar unverwundbar, was ihn stets zu einem Außenseiter gemacht hat. Sein Ziehvater (Kevin Costner, "Open Range") überzeugte Clark, seine Kräfte zu verheimlichen, da er Angst vor der Reaktion der Menschen hatte. Jor-El dagegen ermutigt seinen Sohn, seine Fähigkeiten für das Gute einzusetzen. Kurzfristig hat Clark auch kaum eine andere Wahl, denn durch sein Betreten des Raumschiffs wurde von diesem ein automatisches Funksignal aktiviert, das den früheren Militärchef von Krypton General Zod (Michael Shannon, "Premium Rush") – der mit einigen Anhängern nach einem mißglückten Putschversuch in die "Phantomzone" verbannt wurde und so die Zerstörung seines Heimatplaneten überleben konnte – zur Erde führt. Zod verlangt die Herausgabe Kal-Els, dem sein Vater wertvolles Wissen mitgegeben hat, mit dem eine neue kryptonische Zivilisation auf der Erde aufgebaut werden könnte. Allerdings nur zum Preis der Vernichtung der gesamten Menschheit ...

Dienstag, 7. August 2012

GLAUBENSFRAGE (2008)

Originaltitel: Doubt
Regie und Drehbuch: John Patrick Shanley, Musik: Howard Shore
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Meryl Streep, Amy Adams, Joseph Foster, Viola Davis, Mike Roukis, Alice Drummond, Audrie Neenan, Michael Puzzo
Doubt
(2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $51,7 Mio.
FSK: 6, Dauer: 104 Minuten.

New York, 1964: In einer katholischen Schule prallen die Welt- und Religionsbilder von Father Brendan Flynn (Philip Seymour Hoffman, "Moneyball", "The Ides of March – Tage des Verrats") und Schwester Aloysius (Meryl Streep, "Die eiserne Lady") aufeinander. Während Flynn eher ein Reformer ist, der für eine weltoffene, freundliche Kirche plädiert und diese Überzeugung in seinem gutmütigen, verschmitzten Verhalten gegenüber den Schülern zum Ausdruck bringt, gibt sich Aloysius als erzkonservative Vertreterin von Zucht, Disziplin und absoluter Bibeltreue. Zur Eskalation kommt es, als Aloysius eigentlich aufgrund von Nichtigkeiten den Verdacht hegt, Flynn könne einen der Schüler sexuell mißbrauchen. Zwischen diesen beiden so gegensätzlichen Figuren steht die junge, idealistische Schwester James (Amy Adams, "Die Muppets"), die zwar gefühlsmäßig eher auf Flynns Seite steht, durch Aloysius' hartnäckige Nachforschungen und -fragen aber zunehmend ins Grübeln und Zweifeln gerät – genau wie der Zuschauer ...

Donnerstag, 8. März 2012

DIE MUPPETS (2011)

Originaltitel: The Muppets
Regie: James Bobin, Drehbuch: Jason Segel und Nicholas Stoller, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Jason Segel, Amy Adams, Chris Cooper, Rashida Jones, zahlreiche Cameos
 The Muppets
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $165,2 Mio.
FSK: 0, Dauer: 109 Minuten.
Ein böser Wirtschaftsboß mit dem passenden Namen Tex Richman (Chris Cooper, "Syriana") hat das traditionelle Muppets-Theater in Los Angeles aufgekauft – vorgeblich, um dort ein Muppets-Museum zu errichten. In Wahrheit will er es jedoch abreißen, um auf dem Grundstück nach Öl zu bohren. Als Kermit davon erfährt, muß er innerhalb kürzester Zeit die alte Muppets-
Bande zusammenbringen, um eine Benefizshow zu veranstalten: Nicht weniger als $10 Mio. müssen eingesammelt werden, damit das Theater vertragsgemäß zurückgekauft werden kann ...