Regie, Drehbuch und Musik: Diverse
Darsteller: Hayden Christensen, Rachel Bilson, Andy Garcia, Natalie Portman, Irrfan Khan, Christina Ricci, Orlando Bloom, Ethan Hawke, Maggie Q, Chris Cooper, Robin Wright Penn, Anton Yelchin, Blake Lively, James Caan, Olivia Thirlby, Bradley Cooper, Drea de Matteo, Shia LaBeouf, Julie Christie, Sir John Hurt, Cesar De León, Carlos Acosta, Jacinda Barrett, Taylor Geare, Uğur Yücel, Shu Qui, Burt Young, Eli Wallach, Cloris Leachman, Emilie Ohana, Justin Bartha, Eva Amurri
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.
Anfang 2007 kam mit "Paris, je t'aime" ein Film in die deutschen Kinos, der aus eineinhalb Dutzend Kurzfilmen internationaler Regisseur besteht, die allesamt in Paris spielen. Dieses Projekt war insgesamt sehr gelungen (ich vergab knappe 8 Punkte) und inspirierte Nachahmer aus der ganzen Welt. Den Anfang machte New York – zwar leider ohne die beiden New Yorker Regisseure schlechthin (Woody Allen und Martin Scorsese), aber mit reichlich versammeltem Talent vor und hinter der Kamera. Im Unterschied zu "Paris, je t'aime" sind die einzelnen Storys in "New York, I love you" nicht streng voneinander abgegrenzt, sondern gehen teils ineinander über oder werden in mehreren "Etappen" erzählt und sind deshalb im Schnitt deutlich länger als die Fünfminüter in Paris. Auf diese Weise wirkt der Film insgesamt runder, allerdings hat auch die Pariser Variante etwas für sich, da man sich mit deren Konzept stärker auf die einzelnen Episoden konzentrieren kann. Noch ein kleiner Unterschied: Während die kurzen Geschichten in Paris nach den Departements der Millionenstadt benannt waren, tragen sie hier schlicht den Namen des jeweiligen Regisseurs. Einziger "Wiederholungstäter" auf Regieseite ist übrigens der Deutsche Fatih Akin, der auch als Initiator dieser Städte-Anthologien gilt.
