Empfohlener Beitrag

In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Posts mit dem Label #F werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #F werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. November 2025

FURIOSA: A MAD MAX SAGA (2024)

Regie: George Miller, Drehbuch: Nick Lathouris und George Miller, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Anya Taylor-Joy, Chris Hemsworth, Tom Burke, Alyla Browne, Nathan Jones, Josh Helman, Lachy Hulme, Angus Sampson, George Shevtsov, John Howard, Charlee Fraser, Elsa Pataky, David Field, Rahel Romahn, Goran D. Kleut, David Collins, CJ Bloomfield, Ian Roberts, Guy Spence, Matuse, Lee Perry, Peter Stephens
IMDb: 7,5; Rotten Tomatoes: 90%; weltweites Einspielergebnis: $174,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 143 Minuten.
Der Stamm der Vuvalini hat sich im dystopischen Australien in einer gut versteckten Oase angesiedelt und führt dort ein harmonisches Leben. Eines Tages finden durch einen Zufall jedoch einige Biker in die Außengebiete der Oase, wo sie auf ein junges Mädchen namens Furiosa (Alyla Browne, "Sonic the Hedgehog 3") stoßen und es trotz seiner erbitterten Gegenwehr entführen. Die Biker bringen sie zu ihrem Anführer Dementus (Chris Hemsworth, "Bad Times at the El Royale"), der von ihr den genauen Standort ihrer Heimat erfahren will. Als Furiosa sich weigert, adoptiert Dementus sie kurzerhand und nennt sie "Little D". In einem Tauschgeschäft landet das Mädchen wenig später jedoch beim tyrannischen Immortan Joe (Lachy Hulme, "Three Thousand Years of Longing"), der sie in seiner vermeintlich uneinnehmbaren Zitadelle als eine seiner Bräute aufnimmt. Furiosa gelingt die Flucht aus der Kammer, woraufhin sie sich als stummer Junge tarnt und zu einem von Immortan Joes fanatischen "War Boys" wird. Jahre später tut sich die inzwischen erwachsene Furiosa (Anya Taylor-Joy, "Dune: Part Two") mit Joes Kriegswagen-Fahrer Praetorian Jack (Tom Burke, "Mank") zusammen – bis ein offener Krieg zwischen Immortan Joe und Dementus ausbricht ...

Donnerstag, 16. Oktober 2025

THE FALL GUY (2024)

Regie: David Leitch, Drehbuch: Drew Pearce, Musik: Dominic Lewis
Darsteller: Ryan Gosling, Emily Blunt, Aaron Taylor-Johnson, Hannah Waddingham, Winston Duke, Stephanie Hsu, Teresa Palmer, Ben Knight, Lee Majors, Heather Thomas, Jason Momoa
IMDb: 6,8; Rotten Tomatoes: 82%; weltweites Einspielergebnis: $181,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 127 Minuten.
Colt Seavers (Ryan Gosling, "Drive") ist ein Weltklasse-Stuntman, der vor allem als Double für Hollywood-Superstar Tom Ryder (Aaron Taylor-Johnson, "Kick-Ass") arbeitet. Als jedoch ein Stunt danebengeht und Colt beinahe stirbt, zieht er sich nicht nur für seine langwierige Genesung zurück, sondern läßt alles hinter sich – neben der Filmbranche auch seine große Liebe, die Regieassistentin Jody Moreno (Emily Blunt, "Edge of Tomorrow"). Eineinhalb Jahre später gelingt es der Star-Produzentin Gail Meyer (Hannah Waddingham, TV-Serie "Ted Lasso"), Colt von einer Rückkehr zu überzeugen, indem sie ihm weismacht, Jody – die mit dem teuren SciFi-Epos "Metalstorm" ihr Regiedebüt feiert – habe ihn persönlich angefordert. Das entpuppt sich als Lüge, Jody ist tatsächlich überhaupt nicht erfreut, Colt wiederzusehen. Doch Gail hatte einen guten Grund, Colt zum Set in Australien zu locken, denn Hauptdarsteller Ryder ist spurlos verschwunden und Colt – der ihn aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeit gut kennt – soll ihn nun finden, bevor die Presse Wind davon bekommt. Colts Suche verkompliziert sich erheblich, als er schon bald auf eine Leiche in Ryders Wohnung stößt ...

Mittwoch, 18. Juni 2025

THE FLASH (2023)

Regie: Andy Muschietti, Drehbuch: Christina Hodson, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Ezra Miller, Michael Keaton, Sasha Calle, Kiersey Clemons, Maribel Verdú, Ron Livingston, Michael Shannon, Ben Affleck, Gal Gadot, Jeremy Irons, Saoirse-Monica Jackson, Rudy Mancuso, Sanjeev Bhaskar, Luke Brandon Field, Antje Traue, Temuera Morrison, Nikolaj Coster-Waldau, Andy Muschietti, Jason Momoa, Nicolas Cage, George Clooney
IMDb: 6,6, Rotten Tomatoes: 63%; weltweites Einspielergebnis: $271,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.
Als Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") durch Zufall herausfindet, dass er, wenn er schnell genug rennt, sogar durch die Zeit reisen kann, nutzt er das entgegen der eindringlichen Warnungen von Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl"), um das Leben seiner in Barrys Kindheit ermordeten Mutter Nora (Maribel Verdú, "Pans Labyrinth") zu retten – für deren Tod ausgerechnet sein Vater Henry (Ron Livingston ersetzt Billy Crudup, der die Rolle in "Justice League" spielte, aber wegen Terminüberschneidungen nicht zurückkehren konnte) im Gefängnis sitzt. Das gelingt, doch auf dem Weg zurück in die Gegenwart wird Barry vorzeitig aus der Speedforce herausgeschleudert und landet im Jahr 2013 – kurz vor dem Tag, an dem er durch einen Unfall seine Kräfte erhielt. Begeistert stellt Barry fest, dass Nora tatsächlich am Leben ist – und er trifft versehentlich auf sein jüngeres Ich, das angesichts der veränderten Zeitlinie studiert und deshalb nie die Flash-Kräfte zu erhalten droht. Dem älteren Barry gelingt es zwar, den jüngeren Barry rechtzeitig zum folgenschweren Blitzschlag zu bringen; dabei verliert er aber dummerweise seine eigenen Kräfte! Während Barry versucht, seinem jüngeren Ich die Beherrschung seiner neuen Kräfte beizubringen, taucht auch noch der kryptonische General Zod (Michael Shannon, "Shape of Water") auf und droht, die Menschheit zu vernichten – und kein Superman ist in Sicht! Denn irgendwie hat Barrys Eingreifen dazu geführt, dass nicht nur direkt damit zusammenhängende Dinge sich geändert haben, sondern die gesamte Zeitlinie eine ganz andere wurde. Hilfesuchend wendet sich Barry an Bruce Wayne (Michael Keaton, "Spotlight"), den es, anders als Wonder Woman oder Aquaman, immerhin auch hier gibt – allerdings älter und mit einer ganz anderen Gestalt!

Donnerstag, 17. Oktober 2024

DIE FARBE AUS DEM ALL (2019)

Originaltitel: Color Out of Space
Regie: Richard Stanley, Drehbuch: Richard Stanley und Scarlett Amaris, Musik: Colin Stetson
Darsteller: Nicolas Cage, Joely Richardson, Madeleine Arthur, Brendan Meyer, Julian Hilliard, Elliot Knight, Tommy Chong, Q'orianka Kilcher, Josh C. Waller
Color Out of Space (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $1,0 Mio.
FSK: 16, Dauer: 113 Minuten.
Nachdem einer überstandenen Brustkrebserkrankung wagt Theresa Gardner (Joely Richardson, "Anonymus") mit ihrem Ehemann Nathan (Nicolas Cage, "Kick-Ass") und ihren drei Kindern Lavinia (Madeleine Arthur, "To All the Boys I've Loved Before"), Benny (Brendan Meyer, "The Guest") und Jack (Julian Hilliard, "Conjuring 3") einen Neuanfang mit einer Alpaka-Farm in der beschaulichen Wildnis von New England. Mit der Ruhe ist es jedoch vorbei, als eines Abends ein Meteorit direkt neben dem Brunnen der Farm einschlägt und einen großen Krater hinterläßt. Allerdings scheint es sich nicht um einen gewöhnlichen Meteoriten zu handeln, denn erstens verschwindet er über Nacht scheinbar spurlos, zweitens hat er eine Farbe, die es auf der Erde nicht gibt und drittens finden die Gardners rasch heraus, dass er ungewöhnliche Auswirkungen auf seine nähere Umwelt zeitigt. Zunächst sind vor allem Pflanzen betroffen, doch die Gardners verändern sich ebenfalls immer eindeutiger – zuerst mental, dann auch körperlich! Derweil stellt der Hydrologe Ward Phillips (Elliot Knight, TV-Serie "Sindbad") bei Untersuchungen fest, dass das Grundwasser der Gegend kontaminiert ist und will der Sache auf den Grund gehen ...

Donnerstag, 18. Juli 2024

DIE FRAU, DIE VORAUSGEHT (2017)

Originaltitel: Woman Walks Ahead
Regie: Susanna White, Drehbuch: Steven Knight, Musik: George Fenton
Darsteller: Jessica Chastain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell, Chaske Spencer, Bill Camp, Ciarán Hinds
Woman Walks Ahead (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 59% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.
Im Jahr 1889 entschließt sich die seit knapp einem Jahr (nicht unglücklich) verwitwete New Yorker Malerin Catherine Weldon (Jessica Chastain, "Molly's Game") dazu, in den Westen zu reisen, um den legendären Indianerhäuptling Sitting Bull (Michael Greyeyes, "The New World") zu portraitieren. Als sie per Zug im Standing Rock-Reservat ankommt, wird Catherine auf dem Militärstützpunkt Fort Yates nicht gerade herzlich willkommen geheißen – genaugenommen schicken sie der für die Indianer-Angelegenheiten zuständige US-Beamte James McLaughlin (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") und der im gleichen Zug angekommene Colonel Silas Grove (Sam Rockwell, "See How They Run") direkt zurück nach New York. Neben einer ganz grundsätzlichen Abneigung des Militärs – speziell nach der demütigenden Niederlage in der Schlacht am Little Bighorn – gegen die Ureinwohner romantisierende Ostküsten-Aktivisten liegt das auch daran, daß eine Abstimmung unter diesen über ein Landzuteilungsgesetz unmittelbar bevorsteht, das ihnen noch einmal etwa die Hälfte ihres verbliebenen Landes nehmen würde. Der für die Armee arbeitende Lakota Chaske (Chaske Spencer, TV-Miniserie "The English"), Neffe von Sitting Bull, führt Catherine aber heimlich zu seinem Onkel, der sich inzwischen als Kartoffelbauer zurückgezogen hat. Nach anfänglicher Skepsis stimmt Sitting Bull zu, sich von Catherine malen zu lassen, die wiederum zunehmend entsetzt ist über die Zustände, in denen die Indigenen leben müssen ...

Donnerstag, 30. März 2023

FREE GUY (2021)

Regie: Shawn Levy, Drehbuch: Matt Lieberman und Zak Penn, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Ryan Reynolds, Jodie Comer, Joe Keery, Taika Waititi, Lil Rel Howery, Mike Devine, Utkarsh Ambudkar, Britne Oldford, Camille Kostek, Aaron Reed, Matty Cardarople, Channing Tatum, Hugh Jackman (Stimme), Dwayne Johnson (Stimme), John Krasinski (Stimme), Tina Fey (Stimme), Lara Spencer, Alex Trebek, Chris Evans
Free Guy (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $331,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 115 Minuten.
Der stets gutgelaunte Guy (Ryan Reynolds, "Killer's Bodyguard") führt ein zufriedenes Leben als Bankangestellter in Free City. Na schön, seine Bank wird mehrmals täglich überfallen und auf den Straßen von Free City gibt es ständig Schießereien und Verfolgungsjagden und hin und wieder treibt sogar ein Panzer oder ein Riesenroboter sein Unwesen – aber man gewöhnt sich schließlich an alles, oder nicht? Eines Tages ändert sich jedoch alles für den hoffnungslosen Romantiker Guy, als er auf der Straße endlich der Frau seiner Träume begegnet, der resoluten Molotovgirl (Jodie Comer, "The Last Duel"). Dadurch ändert sich alles für Guy – allerdings nicht nur im herkömmlichen romantischen Sinne, sondern vor allem deshalb, weil er im Zuge dieses zufälligen Aufeinandertreffens erkennen muß, daß er gar kein normaler Mensch ist, sondern ein Nicht-Spieler-Charakter (NPC) im global erfolgreichen Multiplayer-Spiel "Free City"! Molotovgirl hingegen ist sehr wohl ein Mensch respektive ein von der Programmiererin Millie gesteuerter Avatar. Millie verfolgt eine besondere Mission: Sie sucht den Beweis dafür, daß der schillernde Unternehmenschef Antwan (Taika Waititi, "Jojo Rabbit") Free City illegal auf Grundlage eines Spielecodes entwickelt hat, den er von Millie und ihrem (inzwischen für Antwan arbeitenden) Ex-Partner Keys (Joe Keery, Netflix-Serie "Stranger Things") gestohlen hat. Doch dafür benötigt sie dringend die Hilfe von Guy, der in der Zwischenzeit als vermeintlicher Spielercharakter "Blue Shirt Guy" weltweite Aufmerksamkeit ergattert hat, weil er Punkte sammelt, indem er Gutes tut anstatt Banken auszurauben, sich Schießereien mit der Polizei zu liefern oder unschuldigen NPCs ins Gesicht zu boxen ...

Donnerstag, 11. August 2022

FINCH (2021)

Regie: Miguel Sapochnik, Drehbuch: Craig Luck und Ivor Powell, Musik: Gustavo Santaolalla
Darsteller: Tom Hanks, Caleb Landry Jones (Stimme)
Finch (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,5); Altersempfehlung: 12, Dauer: 115 Minuten.
Etwa zehn Jahre, nachdem eine besonders heftige Sonneneruption Teile der Ozonschicht um die Erde zerstörte und somit das Leben an der Oberfläche bei Sonnenschein nahezu unmöglich machte, ist ein Großteil der Menschheit ausgestorben und generell gibt es kaum noch Leben auf dem Planeten. Der Robotik-Ingenieur Finch Weinberg (Tom Hanks, "Captain Phillips") ist einer der wenigen Überlebenden und damit das auch so bleibt, hält er sich möglichst weit von anderen Menschen fern. Seine einzigen Gefährten sind sein Hund Goodyear und ein primitiver kleiner Roboter namens Dewey. Dummerweise ist Finch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen als Folge der ultravioletten Strahlen todkrank. Damit sein Hund nach seinem absehbaren Tod nicht völlig auf sich allein gestellt ist, arbeitet Finch schon länger an einem sprechenden humanoiden Roboter, der sich um Goodyear kümmern soll. Aufgrund eines nahenden Megasturms gelingt es Finch nur, 72 Prozent der vorgesehenen Daten auf den Roboter (in der Originalfassung gesprochen von Caleb Landry Jones, "Barry Seal") hochzuladen, weshalb Jeff (wie er sich später selbst nennt) etwas, nunja, unperfekt ist. Finch macht sich in einem robusten Bergbau-Muldenkipper mit Goodyear, Jeff und Dewey zu seiner letzten Reise nach San Francisco auf und versucht auf dem Weg, dem kindlich anmutenden Jeff das Nötigste beizubringen ...

Mittwoch, 20. April 2022

THE FRENCH DISPATCH (2021)

Regie und Drehbuch: Wes Anderson, Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Owen Wilson, Benicio del Toro, Adrien Brody, Léa Seydoux, Tilda Swinton, Tony Revolori, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Lyna Khoudri, Jeffrey Wright, Bill Murray, Mathieu Amalric, Liev Schreiber, Elisabeth Moss, Bob Balaban, Henry Winkler, Lois Smith, Denis Menochet, Morgane Polanski, Christoph Waltz, Cécile de France, Stéphane Bak, Rupert Friend, Guillaume Gallienne, Willem Dafoe, Edward Norton, Saoirse Ronan, Stephen Park, Hippolyte Girardot, Damien Bonnard, Jason Schwartzman, Fisher Stevens, Griffin Dunne, Wally Wolodarsky, Pablo Pauly, Antonia Desplat, Bruno Delbonnel, Jarvis Cocker, Anjelica Huston (Stimme)
The French Dispatch (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $46,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.
Als Arthur Howitzer Jr. (Bill Murray, "Lost in Translation"), der Gründer und Chefredakteur des Magazins "The French Dispatch", unerwartet verstirbt, bedeutet dies das Ende der Publikation – denn in seinem Testament hat Howitzer verfügt, den "French Dispatch" nach seinem Tod mit einer Abschiedsausgabe einzustellen. Und so wird diese letzte Ausgabe nicht nur ein Nachruf auf Howitzer, sondern ebenso auf den "French Dispatch" selbst mit seinen unkonventionellen Journalisten. Für die finale Ausgabe wird ein Best-of zusammengestellt, das die Vielseitigkeit des Magazins betont. So berichtete der radelnde Reporter Herbsaint Sazerac (Owen Wilson, "Inherent Vice") einfühlsam über die Kleinstadt Ennui-sur-Blasé, Sitz der Redaktion, während die Kritikerin J.K.L. Berensen (Tilda Swinton, "Suspiria") ausführlich von dem genialen, jedoch sehr eigenwilligen Künstler Moses Rosenthaler (Benicio del Toro, "Sicario") und seiner Muse Sabine (Léa Seydoux, "Mission: Impossible – Phantom Protokoll") berichtet. Die Politikexpertin Lucinda Krementz (Frances McDormand, "Nomadland") wiederum begleitete die französische Studentenrevolte, wobei "begleitet" angesichts ihres großen Einflusses auf den Studentenführer Zeffirelli (Timothée Chalamet, "Dune") eigentlich zu tief gegriffen ist. Und schließlich erfahren wir vom Food-Journalisten Roebuck Wright (Jeffrey Wright, "Die Tribute von Panem – Catching Fire"), wie ihn sein geplanter Bericht über den Koch Nescaffier (Stephen Park, "Snowpiercer") ins Zentrum eines echten Krimis bringt, als der Sohn des Polizeipräsidenten (Mathieu Amalric, "Adéle und das Geheimnis des Pharaos") entführt wird ...

Mittwoch, 24. März 2021

FREE FIRE (2016)

Regie: Ben Wheatley, Drehbuch: Amy Jump und Ben Wheatley, Musik: Geoff Barrow und Ben Salisbury
Darsteller: Cillian Murphy, Brie Larson, Armie Hammer, Sharlto Copley, Michael Smiley, Sam Riley, Jack Reynor, Babou Ceesay, Enzo Cilenti, Noah Taylor, Patrick Bergin, Mark Monero, Tom Davis
Free Fire (2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $3,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 90 Minuten.
Boston, Ende der 1970er Jahre: Eine Gruppe von IRA-Kämpfern um Frank (Michael Smiley, "The Nun") und Chris (Cillian Murphy, "Batman Begins") will auf Vermittlung von Justine (Brie Larson, "Captain Marvel") und Ord (Armie Hammer, "Lone Ranger") eine Ladung Sturmgewehre von den Waffenhändlern Vernon (Sharlto Copley, "Europa Report") und Martin (Babou Ceesay, "Severance") kaufen. Am Treffpunkt in einem verlassenen Fabrikgebäude beharken sich beide Parteien zwar verbal ein wenig, zumal Vernon und Martin andere Waffen mitgebracht haben als vereinbart – dennoch scheint alles glattzulaufen. Dann stellt sich allerdings heraus, daß es am Abend zuvor ein unerfreuliches Aufeinandertreffen zwischen dem IRA-Mann Stevo (Sam Riley, "Maleficent") und Vernons und Martins Helfer Harry (Jack Reynor, "Sing Street") gab, woraufhin die Angelegenheit unschön eskaliert und Kugeln die Luft und die Körper durchschneiden. Nach dem ersten Shootout gibt es zwar noch keine Tote, aber dafür sind alle Beteiligten mehr oder weniger schwer verletzt. Während Justine und Ord versuchen, die Situation irgendwie halbwegs friedlich zu lösen, trifft eine dritte Partei in der Fabrikhalle ein und eröffnet das Feuer …
 

Donnerstag, 25. Februar 2021

FAKING BULLSHIT – KRIMINELLER ALS DIE POLIZEI ERLAUBT! (2020)

Regie und Drehbuch: Alexander Schubert, Musik: Román Fleischer
Darsteller: Erkan Acar, Sina Tkotsch, Adrian Topol, Sanne Schnapp, Alexander Hörbe, Bjarne Mädel, Alexander von Glenck, Xenia Assenza, Mišel Matičević, Maria Ehrich, Reza Brojerdi, Alexander Schubert
Faking Bullshit - Krimineller als die Polizei erlaubt! (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: -; Zuschauer in Deutschland: 31.899
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.
Deniz (Erkan Acar, "Schneeflöckchen") hat keinen guten Abend: Erst entwickelt sich sein Blind Date mit Jasmin (Maria Ehrich, "Rubinrot") zum Political Correctness-Debakel und als sich daraufhin mit der ebenfalls im Restaurant anwesenden Tina (Sina Tkotsch, "Dschungelkind") alles zum Guten zu entwickeln scheint, verschwindet diese kommentarlos, sobald sie erfährt, daß Deniz Polizist ist. Nach einer einsamen Nacht erkennt Deniz am nächsten Tag allerdings, daß Tina keineswegs eine Polizisten-Hasserin ist, sondern den Flirt deshalb einstellte, weil sie ebenfalls Polizistin und in dienstlichem Auftrag unterwegs ist. Denn da es in der verschlafenen Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen kaum Kriminalität gibt, soll Tina darüber entscheiden, ob die Wache aufgelöst wird. Deniz, Rocky (Adrian Topol, "Ronny & Klaid"), Netti (Sanne Schnapp, "Wickie und die starken Männer") und ihr Mann Hagen (Alexander Hörbe, "Der Hauptmann") sind davon erwartungsgemäß nicht begeistert, und als Deniz nach einem Abend gemeinsamen Frustsaufens auf dem Heimweg eher versehentlich das Fenster des lokalen Thai-Restaurants zerstört, kommt ihm eine Idee: Wenn es hier keine Verbrechen gibt, dann begehen sie einfach selber welche und lösen sie anschließend auf – wobei sich der obdachlose Klaus (Bjarne Mädel, "25 km/h") in einem Tauschhandel gerne als Sündenbock zur Verfügung stellt. Tina ist jedoch nicht von gestern und wird angesichts der sich zumeist auf Bagatellen beschränkenden Verbrechenswelle schnell mißtrauisch – doch dann scheinen die Polizisten zufällig tatsächlich einem realen Kunstraub auf die Spur zu kommen …

Donnerstag, 1. Oktober 2020

FANTASTIC FOUR (2015)

Regie: Josh Trank, Drehbuch: Jeremy Slater, Simon Kinberg und Josh Trank, Musik: Marco Beltrami und Philip Glass
Darsteller: Miles Teller, Jamie Bell, Kate Mara, Michael B. Jordan, Toby Kebbell, Tim Blake Nelson, Reg E. Cathey, Dan Castellaneta, Owen Judge, Evan Hannemann, Tim Heidecker
Fantastic Four (2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 9% (3,6); weltweites Einspielergebnis: $167,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 101 Minuten. 
 
Schon in der Highschool arbeitet Reed Richards in der Garage mit seinem Freund Ben Grimm an einem Teleporter – von seinem Umfeld und auch seinen Lehrern werden seine Bemühungen und sein Enthusiasmus jedoch als Träumereien oder gar Schwindel abgetan. Auf einer Schüler-Wissenschaftsmesse weckt Reed aber das Interesse des Wissenschaftlers Professor Franklin Storm (Reg E. Cathey, TV-Serie "House of Cards"), der mit seinem Team ebenfalls an einer Art von Teleporter-Technologie arbeitet und erkennt, daß Reed ein Teilproblem lösen konnte, an dem er bislang gescheitert war. Wovon Reed keine Ahnung hatte: Seine Maschine teleportiert Objekte nicht etwa zu einem Punkt auf der Erde, sondern in eine andere Dimension! Franklin verschafft Reed ein Stipendium in seiner von der US-Regierung finanzierten Baxter Foundation und sieben Jahre später ist es soweit: Das "Quanten-Tor", mit dem sie die fremde Dimension betreten wollen, ist beinahe fertig. Das erste Außenteam sollten eigentlich der nun erwachsene Reed (Miles Teller, "Whiplash"), Prof. Storms hitzköpfiger Sohn Johnny (Michael B. Jordan, "Black Panther"), seine Adoptivtochter Sue (Kate Mara, "Der Marsianer") und Victor von Doom (Toby Kebbell, "Planet der Affen: Revolution") bilden, die maßgeblich am Gelingen des Projekts beteiligt waren. Die Regierung will das jedoch lieber NASA-Experten überlassen ... Nach einer Nacht des Frustsaufens beschließen Reed, Johnny, Victor und der von Reed herbeigerufene Ben (Jamie Bell, "Snowpiercer"), die Maschine sofort und auf eigene Faust zu aktivieren – mit fatalen Folgen, denn Reed verfügt fortan über Gummigelenke, Johnny kann Feuer kontrollieren, Ben wird zu einer Steinkreatur – und die am Ende auch betroffene Sue erhält die Fähigkeit, unsichtbar zu werden …

Dienstag, 29. September 2020

FANTASTIC FOUR: RISE OF THE SILVER SURFER (2007)

Regie: Tim Story, Drehbuch: Don Payne und Mark Frost, Musik: John Ottman
Darsteller: Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis, Andre Braugher, Doug Jones, Laurence Fishburne (Stimme), Julian McMahon, Kerry Washington, Beau Garrett, Brian Posehn, Zach Grenier, Vanessa Lachey, Stan Lee
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 38% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $301,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 92 Minuten.

Ausgerechnet in der Woche, in der Dr. Reed Richards alias Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd, "San Andreas") und Sue "Die Unsichtbare" Storm (Jessica Alba, "Sin City") zum Traualtar schreiten wollen, wird die Erde von merkwürdigen Wetter-Phänomenen auf verschiedenen Kontinenten heimgesucht, beispielsweise schneit es in Ägypten. Reed macht das durchaus Sorgen, zumal als er von General Hager (Andre Braugher, "Poseidon") erfährt, daß diese Phänomene riesige und sehr tiefe Krater in der Erde hinterlassen – doch da die Hochzeit mit Sue bereits mehrere Male verschoben wurde, will er sich nicht zu sehr ablenken lassen. Nicht unbedingt seine beste Entscheidung, denn es stellt sich heraus, daß der mysteriöse "Silver Surfer" (gespielt vom CGI-Figuren-Experten Doug Jones aus "Shape of Water", gesprochen von Laurence Fishburne aus "John Wick 3") für die Vorkommnisse verantwortlich zeichnet und das auch bereits bei anderen Planeten der Fall war – die allesamt genau acht Tage nach der Ankunft des Silver Surfers völlig zerstört wurden! Die Fantastic Four machen sich also auf, um die Welt zu retten, doch da sie durch interne Konflikte nicht ihre gewohnte Effizienz erreichen, stellt ihnen General Hager einen höchst unerwünschten Partner zur Seite: den totgeglaubten Victor von Doom (Julian McMahon, "Die Vorahnung") …

Donnerstag, 24. September 2020

FANTASTIC FOUR (2005)

Regie: Tim Story, Drehbuch: Mark Frost und Michael France, Musik: John Ottman
Darsteller: Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis, Julian McMahon, Kerry Washington, Hamish Linklater, Laurie Holden, Michael Kopsa, Maria Menounos, Stan Lee Fantastic Four
(2005) on IMDb ​ Rotten Tomatoes: 28% (4,6); weltweites Einspielergebnis: $333,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 106 Minuten.

Eine Gruppe von fünf Wissenschaftlern und Astronauten will im Weltall eine sich der Erde nähernde Wolke aus kosmischer Energie untersuchen, weil Dr. Reed Richards (Ioan Gruffudd, "King Arthur") davon überzeugt ist, daß es diese Art von Strahlung ist, die vor Millionen von Jahren die Evolution auf der Erde angeschoben hat. Die Wolke ist allerdings schneller bei ihnen als berechnet, womit das Quintett weitgehend ungeschützt der Strahlung ausgesetzt wird – und wenig später, zurück auf der Erde, extreme Veränderungen an sich feststellen muß. Reed hat nun Gummigelenke, sein bester Freund Ben Grimm (Michael Chiklis, "Parker") verwandelt sich in eine Art von Steinwesen, seine Ex-Freundin Sue Storm (Jessica Alba, "Machete") wird unsichtbar und deren Bruder Johnny Storm (Chris Evans, "Snowpiercer") beherrscht das Feuer – lediglich Dr. Victor von Doom (Julian McMahon, "Die Vorahnung"), Unternehmenschef und Finanzier der gescheiterten Mission, scheint sich nicht zu verändern, da er am wenigsten der Strahlung ausgesetzt war. Während Reed und Co. damit kämpfen, ihre neuen "Fähigkeiten" zu kontrollieren und sich mit ihnen zu arrangieren – was vor allem für Ben schwierig ist, da er sich als einziger nicht in einen "normalen" Menschen zurückverwandeln kann –, offenbaren sie sich ungewollt der Öffentlichkeit, welche diese "Fantastic Four" schnell als Superhelden feiert. So wird Reed zu Mr. Fantastic, Sue zur Unsichtbaren, Johnny zur Menschlichen Fackel und Ben zu Das Ding. Johnny genießt seinen neuen Heldenstatus, doch die anderen arbeiten daran, die Veränderungen rückgängig zu machen – derweil entdeckt Victor auch an sich neue Kräfte, die jedoch nicht seine heroische Ader wecken, sondern eher größenwahnsinnige Weltmacht-Pläne in ihm reifen lassen … 

Donnerstag, 4. Juni 2020

FIRST LOVE (2019)

Originaltitel: Hatsukoi
Regie: Takashi Miike, Drehbuch: Masa Nakamura, Musik: Kōji Endō
Darsteller: Masataka Kubota, Sakurako Konishi, Shōta Sometani, Nao Ōmori, Becky, Takahiro Miura, Seiyō Uchino, Mami Fujioka, Yen Cheng-kuo, Duan Chun-hao, Masayuki Deai, Sansei Shiomi, Jun Murakami, Bengal, Maimi Yajima
First Love
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 98% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $5,8 Mio.
FSK: 18, Dauer: 108 Minuten.
Leo (Masataka Kubota, "13 Assassins"), der als Säugling ausgesetzt wurde und daher keine Familie hat, arbeitet in einem chinesischen Restaurant und ist ein aufstrebender Boxer – bis er während eines von ihm klar dominierten Kampfes zusammenbricht und vom Arzt die Diagnose "tödlicher Hirntumor" erhält. Die in etwa gleichaltrige Yuri (Sakurako Konishi) wurde von ihrem drogensüchtigen und übergriffigen Vater an den Yakuza Yasu (Takahiro Miura, "The Unforgiven") und seine Freundin Julie (Becky) verkauft, für die sie unter dem Pseudonym Monica anschaffen muß. Die Wege dieser beiden verlorenen Seele kreuzen sich zufällig, als der ebenso ehrgeizige wie skrupellose junge Yakuza Kase (Shōta Sometani, "Parasyte") mit dem korrupten Polizisten Ōtomo (Nao Ōmori, "Ichi the Killer") Yasu eine Drogenlieferung klauen und den Diebstahl Yuri anhängen wollen. Durch Leos beherztes Eingreifen kann Yuri flüchten und da Leo angesichts seiner Diagnose nichts mehr zu verlieren hat, beschließt er, das Mädchen zu beschützen. Und das ist auch bitter nötig, denn die unvorhergesehene Wendung veranlaßt nicht nur die direkt Beteiligten zur Jagd auf Yuri, sondern zusätzlich die gesamte örtliche Yakuza-Organisation und eine verfeindete chinesische Bande …

Donnerstag, 23. April 2020

Klassiker-Rezension: FROM BEYOND (1986)

Deutscher Alternativtitel: From Beyond – Aliens des Grauens
Regie: Stuart Gordon, Drehbuch: Dennis Paoli, Musik: Richard Band
Darsteller: Barbara Crampton, Jeffrey Combs, Ted Sorel, Ken Foree, Carolyn Purdy-Gordon, Bunny Summers, Bruce McGuire
From Beyond - Aliens des Grauens (1986) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,9); US-Einspielergebnis: $1,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 82 Minuten.
Der visionäre Wissenschaftler Dr. Edward Pretorius (Ted Sorel, "Network") und sein begabter Assistent Crawford Tillinghast (Jeffrey Combs, "The Frighteners") sind davon überzeugt, daß sich in der menschlichen Zirbeldrüse eine Art sechstes Auge verbirgt, also ein im Laufe der Evolution verlorengegangenes zusätzliches Sinnesorgan. Um dieses zu reaktivieren, arbeiten sie seit längerem an einem Gerät, das sie Resonator nennen und das die Zirbeldrüse so stark anregen soll, daß seine ursprüngliche Funktion wieder "erwacht". Eines Abends gelingt es ihnen endlich und tatsächlich werfen sie auf diese Weise einen Blick in eine für den normalen Menschen unsichtbare Dimension. Dort tummeln sich merkwürdige Kreaturen, die man nur mit angeregter Zirbeldrüse sehen kann – und auch sie bemerken uns nur dann. Zum Glück, denn wie sich herausstellt, haben die Kreaturen großen Hunger auf Menschen und töten prompt Dr. Pretorius, ehe Crawford den Resonator deaktivieren kann. Weil ihm seine Geschichte niemand glaubt, wird er wegen Mordes festgenommen und zudem für verrückt gehalten – die ehrgeizige Psychiaterin Dr. Katherine McMichaels (Barbara Crampton, "Tales of Halloween") soll seinen Geisteszustand untersuchen und will dafür das Resonator-Experiment mit Crawford und dem ihnen als Aufpasser zugeteilten Polizisten Buford "Bubba" Brownlee (Ken Foree, "Dawn of the Dead") nachstellen. Was kann da schon schiefgehen …

Mittwoch, 22. Mai 2019

FIGHTING WITH MY FAMILY (2019)

Regie und Drehbuch: Stephen Merchant, Musik: Vik Sharma
Darsteller: Florence Pugh, Jack Lowden, Nick Frost, Lena Headey, Vince Vaughn, Dwayne Johnson, Stephen Merchant, Julia Davis, Hannah Rae, Kim Matula, James Burrows, Aqueela Zoll, Ellie Gonsalves, Thea Trinidad, Paul Wight, Stephen Farrelly, Mike Mizanin, John Cena, Zak Bevis
Fighting with My Family
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $41,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 109 Minuten.

Norwich, England, 2002: Die 10-jährige Saraya-Jade Bevis und ihr zwei Jahre älterer Bruder Zak sind Kinder einer Wrestling-Familie, gemeinsam mit ihren Eltern Patrick (Nick Frost, "Attack the Block") und Julia (Lena Headey, "300") reisen sie mit deren eigener kleinen Wrestling-Liga durchs Land. Im Gegensatz zu Zak hat Saraya jedoch wenig Interesse an den spektakulären, durchchoreographierten Schaukämpfen – bis sie sich von ihren Eltern überreden läßt, einmal für einen kurzfristigen Ausfall einzuspringen und in einem Kinderkampf gegen ihren Bruder Zak anzutreten. Da ihr das Match und vor allem der Jubel der Zuschauer sehr gefallen, ist sie nun doch angesteckt vom Wrestlingvirus. Acht Jahre später erhalten Saraya (Florence Pugh, "Lady Macbeth") und Zak (Jack Lowden, "Dunkirk") eine Einladung zum Probetraining bei der WWE, der mit Abstand größten Wrestlingliga der Welt. Deren verantwortlicher Trainer Hutch (Vince Vaughn, "Mr. & Mrs. Smith") ist von der unkonventionellen Saraya (die unter dem Ringnamen Paige auftritt) überzeugt genug, um ihr einen Vertrag für die WWE-Entwicklungsliga NXT in den USA anzubieten – nicht aber ihrem Bruder. Somit bekommt Saraya die Chance, ihren Traum weiterzuverfolgen, während für Zak eine Welt zusammenbricht …

Mittwoch, 8. Mai 2019

DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS (2017)

Originaltitel: The Wife
Regie: Björn L. Runge, Drehbuch: Jane Anderson, Musik: Jocelyn Pook
Darsteller: Glenn Close, Jonathan Pryce, Max Irons, Christian Slater, Elizabeth McGovern, Annie Starke, Harry Lloyd, Karin Franz Körlof, Johan Widerberg, Grainne Keenan, Morgane Polanski, Nick Fletcher
Die Frau des Nobelpreisträgers (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $20,0 Mio.
FSK: 6, Dauer: 101 Minuten.

Connecticut in den USA, 1993: Der erfolgreiche Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce, "In guten Händen") wird für sein umfangreiches Lebenswerk mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Im Dezember fliegt er mit seiner Frau Joan (Glenn Close, "Guardians of the Galaxy") und dem Sohn David (Max Irons, "Das krumme Haus") zur Verleihung nach Stockholm, allerdings zeigen sich bereits auf dem Flug Spannungen innerhalb der Familie, welche sich nach der Ankunft in Schweden weiter steigern. Denn David ist ebenfalls ein angehender Schriftsteller, der sich von seinem Vater jedoch geringgeschätzt fühlt und deshalb zunehmend gereizt agiert. Und Joan, die nach der Hochzeit mit Joe – der damals ihr Literaturdozent an der Uni war – vor rund 35 Jahren ihre eigenen künstlerischen Ambitionen auch wegen der mangelnden Erfolgsaussichten weiblicher Autoren zu dieser Zeit aufgab, fühlt ihren Beitrag zu Joes Erfolg zu wenig gewürdigt. Zusätzliches Salz in die Wunden streut der hartnäckige Journalist Nathanial Bone (Christian Slater, TV-Serie "Mr. Robot"), der mit oder ohne dessen Einverständnis eine Biographie über Joe schreiben möchte und davon überzeugt ist, in Wirklichkeit wäre Joan die Autorin von Joes Büchern …

Dienstag, 19. Februar 2019

THE FAVOURITE – INTRIGEN UND IRRSINN (2018)

Regie: Yorgos Lanthimos, Drehbuch: Deborah Davis und Tony McNamara
Darsteller: Rachel Weisz, Emma Stone, Olivia Colman, Nicholas Hoult, James Smith, Jenny Rainsford, Mark Gatiss, Joe Alwyn
 The Favourite - Intrigen und Irrsinn (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $95,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.

Großbritannien im frühen 18. Jahrhundert: Die britischen Truppen befinden sich im Krieg mit Frankreich, haben die letzte Schlacht aber für sich entschieden. Nun stellt sich die Frage, ob man den Franzosen sofort Friedensverhandlungen vorschlagen (wie es die Opposition verlangt) oder zunächst noch eine weitere aufgrund der Kosten zwangsläufig mit einer Steuererhöhung verbundene Schlacht gewinnen soll, um bessere Bedingungen auszuhandeln. Da die kränkliche Königin Anne (Olivia Colman, "Mord im Orient Express") mit dieser Entscheidung überfordert ist, wird sie ihr letztlich – wie fast alle wichtigen Amtstätigkeiten – von ihrer treuen Vertrauten abgenommen, Lady Sarah Churchill (Rachel Weisz, "Ewige Jugend"): Der Krieg geht weiter. In dieser aufgeheizten Stimmung kommt die junge Abigail (Emma Stone, "La La Land") an den Königshof, deren einst adlige Familie tief gefallen ist. Sie hofft, daß ihre Cousine – Lady Sarah – ihr irgendeine Arbeit gibt. Der Wunsch wird ihr gewährt, doch Abigail hat keineswegs vor, sich auf Dauer mit niederen Tätigkeiten in der Küche abzufinden, zumal sie von ihrer gerissenen Cousine sehr viel darüber lernt, wie man als Frau an einem von Männern dominierten Hof voller Intrigen und Affären die Oberhand behält …

Dienstag, 26. Juni 2018

FEINDE – HOSTILES (2017)

Regie und Drehbuch: Scott Cooper, Musik: Max Richter
Darsteller: Christian Bale, Rosamund Pike, Wes Studi, Rory Cochrane, Jesse Plemons, Adam Beach, Jonathan Majors, Q'orianka Kilcher, John Benjamin Hickey, Ben Foster, Ryan Bingham, Paul Anderson, Stephen Lang, Timothée Chalamet, Tanaya Beatty, Xavier Horsechief, Robyn Malcolm, Peter Mullan, Bill Camp, Scott Wilson, David Midthunder, Gray Wolf Herrera, Scott Shepherd
Feinde - Hostiles
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $35,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 134 Minuten.

New Mexico, 1892: Captain Joe Blocker (Christian Bale, "The Big Short") steht kurz vor seiner Pensionierung, doch einen letzten Auftrag soll der Veteran der Indianerkriege noch erfüllen: Zu seiner großen Verärgerung soll er ausgerechnet seinen bislang inhaftierten Erzfeind, den an Krebs sterbenden Cheyenne-Häuptling Yellow Hawk (Wes Studi, "Der mit dem Wolf tanzt"), mit dessen Familie zum heiligen Stammesgebiet der Cheyenne in Montana eskortieren. Widerwillig macht er sich mit vier Soldaten auf den beschwerlichen Weg, der schon bald noch schwieriger wird – denn sie stoßen auf die traumatisierte Rosalee Quaid (Rosamund Pike, "Gone Girl"), die als einzige einen Überfall marodierender Komantschen auf die Farm ihrer Familie überlebt hat. Besagte Komantschen sind nun auch hinter Blockers Truppe her, weshalb Chief Yellow Hawk Blocker beschwört, ihn und seine Familienmitglieder zu bewaffnen; denn nur gemeinsam hätten sie eine Chance, die numerisch überlegenen Komantschen abwehren …

Donnerstag, 24. Mai 2018

FOLLOW THE MONEY (2016, TV-Serie, 1. Staffel)

Originaltitel: Bedrag
Regie: Per Fly, Jannik Johansen, Søren Balle, Søren Kragh-Jacobsen, Drehbuch: Jeppe Gjervig Gram, Anders August und Jannik Taj Mosholt, Musik: Tobias Wilner
Darsteller: Thomas Bo Larsen, Natalie Madueño, Nikolaj Lie Kaas, Thomas Hwan, Line Kruse, Esben Smed Jensen, Lucas Hansen, Claes Ljungmark, Waage Sandø, Julie Grundtvig Wester, Anders Heinrichsen, Charlotte Munk, Niels-Martin Eriksen, Villum Eneström Valsten
 Follow the Money
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: -; FSK: 12, Dauer: 580 Minuten.
Der dänische Polizist Mads Justesen (Thomas Bo Larsen, "Die Jagd", "Das Fest") untersucht den Tod eines ukrainischen Arbeiters bei einem Windpark vor der dänischen Küste. Eigentlich spricht viel für einen Unfall, doch nicht zuletzt die merkwürdig mauernden Kollegen des zu Tode Gekommenen wecken Mads' Mißtrauen. Wie sich rasch herausstellt, trügt ihn seine Intuition keineswegs, ein Team der Wirtschafts-Kriminalpolizei um Alf Rybjerg (Thomas Hwan) ermittelt bereits lange gegen den aufstrebenden Windpark-Betreiber Energreen, dessen charismatischer Vorstandsvorsitzender Alexander "Sander" Sødergren (Nikolaj Lie Kaas, "Erbarmen") den vor dem Börsengang stehenden und auf zukunftsweisende alternative Energien setzenden Konzern hemdsärmelig führt. Im Konzern wird derweil die junge Juristin Claudia (Natalie Madueño) von ihrem Vorgesetzten ins Vertrauen gezogen, da er illegale Machenschaften entdeckt hat, die bis hin zu Sødergren reichen könnten. Nun muß die alleinerziehende Mutter eines Sohnes also eine folgenschwere Entscheidung treffen zwischen ihren moralischen Grundsätzen und ihrem beruflichen Ehrgeiz …