Empfohlener Beitrag

In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Posts mit dem Label #A werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #A werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 8. Oktober 2025

ABIGAIL (2024)

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, Drehbuch: Stephen Shields und Guy Busick, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Melissa Barrera, Dan Stevens, Alisha Weir, Kathryn Newton, Kevin Durand, William Catlett, Angus Cloud, Giancarlo Esposito, Matthew Goode
IMDb: 6,5; Rotten Tomatoes: 83%; weltweites Einspielergebnis: $42,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 110 Minuten.
Eigentlich ist es ein simpler Auftrag: Sechs Kriminelle sollen für einen Mann namens Lambert (Giancarlo Esposito, TV-Serie "The Mandalorian") die 12-jährige Ballerina Abigail (Alisha Weir) entführen und eine Nacht lang in einem abgelegenen Anwesen bewachen, bis ihr stinkreicher Vater das Lösegeld bezahlt hat. Tatsächlich funktioniert die Entführung ziemlich reibungslos, doch die Nacht in der Villa gestaltet sich etwas anders als gedacht – was damit beginnt, dass sich das Sextett dort plötzlich eingesperrt und hermetisch abgeriegelt wiederfindet. Aber okay, halb so wild; was soll schon passieren, bis Lambert mit dem Lösegeld zurückkehrt? Also lernen sich Sanitäterin Joey (Melissa Barrera, "Scream"), Ex-Cop Frank (Dan Stevens, "Die Schöne und das Biest"), Hackerin Sammy (Kathryn Newton, "Freaky"), der Mann fürs Grobe Peter (Kevin Durand, "Resident Evil: Retribution"), Scharfschütze Rickles (William Catlett, TV-Serie "Black Lightning") und der etwas labil wirkende Fluchtwagenfahrer Dean (der vor der Veröffentlichung mit nur 25 Jahren verstorbene Angus Cloud aus der TV-Serie "Euphoria") etwas besser kennen und vertreiben sich die Zeit. Bis sie feststellen müssen, dass in dem Anwesen merkwürdige Dinge vor sich gehen und auch Abigail keineswegs so harmlos zu sein scheint wie man das von einer 12-jährigen Ballerina erwarten würde ...

Donnerstag, 23. November 2023

AIR – DER GROSSE WURF (2023)

Regie: Ben Affleck, Drehbuch: Alex Convery
Darsteller: Matt Damon, Ben Affleck, Viola Davis, Jason Bateman, Chris Tucker, Matthew Maher, Chris Messina, Julius Tennon, Marlon Wayans, Barbara Sukowa, Gustaf Skarsgård, Jay Mohr, Joel Gretsch, Michael O'Neill, Asanté Deshon, Dan Bucatinsky, Damian Young
Air (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $90,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 112 Minuten.
Im Jahr 1984 läuft es für den US-Sportartikelhersteller Nike eher so lala: Hinter den beiden Marktführern Converse und Adidas liegt man weit zurück und gerade die Basketballsparte steht kurz vor der Auflösung, weil die talentiertesten NBA-Stars sich lieber von den größeren, bei der Jugend angesagteren Wettbewerbern als Werbeträger verpflichten lassen. Der unkonventionell denkende Markenchef Sonny Vaccaro (Matt Damon, "Der Marsianer") will die Schließung der Sparte unbedingt verhindern und überredet den mit ihm befreundeten Unternehmenschef Phil Knight (Ben Affleck, "Gone Girl") dazu, eine eigentlich aussichtslose Mission zu genehmigen: mit allen Mitteln den hochtalentierten 21-jährigen College-Spieler Michael Jordan für Nike zu gewinnen, obwohl dessen Agent David Falk (Chris Messina, "Birds of Prey") bereits abgesagt und Sonny klargemacht hat, daß Jordan keinerlei Interesse an Nike hat. Auf einen Tip seines erfahrenen Kollegen Howard White (Chris Tucker, "Silver Linings") hin umgeht Sonny aber den Agenten und besucht direkt Jordans Eltern Deloris (Viola Davis, "Widows") und James (Julius Tennon, "The Woman King"). Deloris zeigt sich zunächst unbeeindruckt von Sonnys Chuzpe, doch bei den weiteren Verhandlungen mit den anderen Unternehmen merkt sie, daß Sonny mit vielem Recht hatte ...

Donnerstag, 19. Oktober 2023

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA (2023)

Regie: Peyton Reed, Drehbuch: Jeff Loveness, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Jonathan Majors, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Kathryn Newton, Corey Stoll, Katy O'Brian, William Jackson Harper, David Dastmalchian, Bill Murray, Randall Park, Patricia Belcher, Tom Hiddleston, Owen Wilson
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 46% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $476,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 125 Minuten.
Scott "Ant-Man" Lang (Paul Rudd, "Wanderlust") schwebt im siebten Himmel: Seit dem Sieg über Thanos ist er als Teil der Avengers ein Superstar, seine Memoiren sind zum Bestseller geworden und auch privat läuft es mit seiner großen Liebe Hope "Wasp" van Dyne (Evangeline Lilly, "Der Hobbit 2") und der inzwischen erwachsenen Tochter Cassie (Kathryn Newton, "Ben is Back") glänzend. Doch als Cassie Scott ihr neues wissenschaftliches Projekt vorführen will, an dem sie mit Hope und deren Vater Hank (Michael Douglas, "Wall Street") gearbeitet hat, ist Hopes jahrzehntelang im Quantenreich gefangen gewesene Mutter Janet (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") alarmiert und fordert panisch den sofortigen Abbruch – denn Cassie hat ein Gerät entwickelt, mit dem man Kontakt zum Quantenreich aufnehmen kann. Doch es ist zu spät und das Quintett wird unvermittelt durch ein Portal ins Quantenreich hineingezogen. Erst jetzt kann Janet ihren Mitstreitern beichten, daß sie ihnen bei weitem nicht alles über ihre Zeit im Quantenreich erzählt hatte – beispielsweise hatte sie nicht erwähnt, daß es dort Bewohner gibt. Vor allem hatte sie verschwiegen, daß sie die Bekanntschaft eines weiteren Gefangenen namens Kang (Jonathan Majors, "Da 5 Bloods") gemacht hatte, der zunächst sehr hilfreich war, sich aber als größenwahnsinniger Exilant mit Multiversums-Eroberungs-Phantasien entpuppte. Daher verhinderte Janet seine Flucht aus dem Quantenreich und ist nun Ziel der Rachegelüste des mithilfe seiner gesichtslosen "Quantumnauten" tyrannisch herrschenden und immer noch nach einem Ausweg suchenden Kang ...

Donnerstag, 21. September 2023

ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU (2023)

Originaltitel: The Little Mermaid
Regie: Rob Marshall, Drehbuch: David Magee, Musik: Alan Menken
Darsteller: Halle Bailey, Jonah Hauer-King, Melissa McCarthy, Javier Bardem, Daveed Diggs (Stimme), Awkwafina (Stimme), Jacob Tremblay (Stimme), Noma Dumezweni, Martina Laird, Art Malik, Jessica Alexander, Emily Coates, Jodi Benson
The Little Mermaid (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $569,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 136 Minuten.
Arielle (Halle Bailey, TV-Serie "Grown-ish") ist eine Meerjungfrau und eine echte Prinzessin, denn ihr Vater ist König Triton (Javier Bardem, "Skyfall") von Atlantica. Allerdings sorgt Arielles Faszination für die Welt der Menschen wiederholt für Ärger, denn Triton ist auf die Menschen nicht gut zu sprechen und hält sie für gefährlich. So kommt es, daß Arielle eines Tages, als sie den schiffbrüchigen Menschenprinz Eric (Jonah Hauer-King, "Die unglaublichen Abenteuer von Bella") rettet und sich in ihn verliebt, sich nicht an ihren Vater wendet, sondern das Angebot ihrer von Triton einst verbannten Tante Ursula (Melissa McCarthy, "Spy") annimmt, sie für drei Tage zu einem Menschen zu machen. Jedoch muß sie innerhalb dieser drei Tage einen "Kuß wahrer Liebe" erhalten, um ein Mensch zu bleiben. Erschwert wird diese Aufgabe dadurch, daß Ursula erstens Arielle ihre sirenenhafte Stimme nimmt und zweitens ihr die Erinnerung an die "Kuß-Bedingung" raubt. Zum Glück hat sie allerdings die Hilfe ihrer treuen Tierfreunde Krabbe Sebastian (in der Originalfassung gesprochen und gesungen von Daveed Diggs, "Hamilton"), Möwe Scuttle (Awkwafina, "Shang-Chi") und Fisch Fabius (Jacob Tremblay, "Raum"), die alles geben, um Arielle und Eric in die richtige Richtung zu lenken ...

Donnerstag, 8. September 2022

ARMY OF THIEVES (2021)

Regie: Matthias Schweighöfer, Drehbuch: Shay Hatten, Musik: Steve Mazzaro, Hans Zimmer
Darsteller: Matthias Schweighöfer, Nathalie Emmanuel, Ruby O. Fee, Stuart Martin, Guz Khan, Jonathan Cohen, Noémie Nakai, Christian Steyer, Barbara Meier, Peter Simonischek, Dave Bautista, Ana de la Reguera, Dunja Hayali
Army of Thieves (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (5,9); Altersempfehlung: 12, Dauer: 129 Minuten.
Sebastian Schlencht-Wöhnert (Matthias Schweighöfer, "Keinohrhasen") ist ein unauffälliger und etwas wunderlicher Bankangestellter in Potsdam, doch seine wahre Leidenschaft gehört dem Safeknacken. Von Kindheit an übt er sich darin und sein großer Traum ist es, irgendwann die legendären Safes zu öffnen, die ein gewisser Hans Wagner vor vielen Jahrzehnten ersann: Eine Reihe von vier Einzelstücken, inspiriert von und benannt nach Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen", über die Sebastian sogar ein paar wenig beachtete YouTube-Videos gedreht hat. Völlig unerwartet erhält Sebastian die Chance, sich den Traum zu erfüllen, als die charmante Bankräuberin Gwendoline (Nathalie Emmanuel, TV-Serie "Game of Thrones") an ihn herantritt. Gemeinsam mit ihrer Crew – bestehend aus dem Mann fürs Grobe Brad Cage (Stuart Martin, TV-Serie "Crossing Lines"), der forschen Hackerin Korina (Ruby O. Fee, "Polar") sowie dem Fluchtwagenfahrer Rolph (der britische Komiker Guz Khan) – will sie drei der vier Wagner-Safes ausrauben, die in Banken in Paris, Prag und St. Moritz stehen und bereits in wenigen Tagen ausgemustert werden sollen! Obwohl Sebastian keinerlei kriminelle Erfahrung hat, willigt er schließlich ein und das Quintett macht sich auf den Weg zu seinem ersten Ziel in Paris. Was sie nicht ahnen: Der französische Interpol-Agent Delacroix (Jonathan Cohen, "Mein Leben mit Amanda") ist ihnen bereits auf der Spur und da er nach einer vorherigen Begegnung noch ein Hühnchen mit Gwen und Brad zu rupfen hat, setzt er nun wirklich alles daran, die Bande zu schnappen ...

Mittwoch, 14. Juli 2021

DIE AUSGRABUNG (2021)

Originaltitel: The Dig
Regie: Simon Stone, Drehbuch: Moira Buffini, Musik: Stefan Gregory
Darsteller: Carey Mulligan, Ralph Fiennes, Lily James, Johnny Flynn, Archie Barnes, Monica Dolan, Ben Chaplin, Ken Stott, Paul Ready, Arsher Ali
Die Ausgrabung (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $0,001 Mio.
Altersempfehlung: 12, Dauer: 112 Minuten.
England, 1939: Die jung verwitwete Gutsbesitzerin Edith Pretty (Carey Mulligan, "Der große Gatsby") vermutet auf ihrem Land archäologische Schätze, da es von auffälligen und scheinbar nicht natürlichen Hügelchen übersät ist. Weil das örtliche Museum gerade mit einer wichtigeren Grabungsstätte beschäftigt ist, wird zu Mrs. Pretty nur der zwar erfahrene, aber nicht klassisch ausgebildete Ausgräber Basil Brown (Ralph Fiennes, "Official Secrets") geschickt, welcher ihre Vermutung bestätigt und sich sogleich ans Werk macht. Schon bald gelingen ihm und seinen Helfern – zuzüglich Edith' enthusiastischen Sohns Robert (Archie Barnes) – erste Funde, und dann stößt Basil auf eine echte Sensation: Unter einem Hügel ist ein Grabschiff begraben, das mindestens aus der Wikingerzeit stammt, Basils Ansicht nach aber sogar noch älter und damit angelsächsisch ist – was den bisherigen Erkenntnissen über deren Verbreitungsgebiet in dieser Ära widerspräche. Ob der Bedeutung dieser Entdeckung schaltet sich wegen des nationalen Interesses das British Museum ein und der führende Archäologe Charles Phillips (Ken Stott, "Der Hobbit") übernimmt mit seinem Team die Leitung, zu dem auch das ungleiche Ehepaar Peggy (Lily James, "Yesterday") und Stuart Piggott (Ben Chaplin, "Snowden") gehört. Basil ist davon wenig begeistert, macht dann aber doch weiter, zumal zwischen ihm und Mrs. Pretty eine echte Freundschaft erwachsen ist. Was niemand weiß: Edith Pretty ist schwer herzkrank und könnte quasi täglich sterben …

Mittwoch, 9. Juni 2021

ARMY OF THE DEAD (2021)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Shay Hatten, Joby Harold und Zack Snyder, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Dave Bautista, Ella Purnell, Omari Hardwick, Matthias Schweighöfer, Tig Notaro, Garret Dillahunt, Nora Arnezeder, Raúl Castillo, Ana de la Reguera, Samantha Win, Hiroyuki Sanada, Theo Rossi, Huma Qureshi, Richard Cetrone, Athena Perample, Michael Cassidy, Sean Spicer, Donna Brazile
Army of the Dead (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,1); Altersempfehlung: 16, Dauer: 148 Minuten.
Als in der Glücksspiel-Metropole Las Vegas eine Zombieepidemie ausbricht, gelingt es dem Militär, die Stadt schnell genug abzuriegeln und einzumauern, um die Ausbreitung im ganzen Land zu verhindern. Einige Monate später soll Las Vegas mitsamt der Untoten mittels einer Atombombe kurzerhand vom Erdboden getilgt werden, was den zwielichtigen Casinobesitzer Tanaka (Hiroyuki Sanada, "Avengers: Endgame") auf den Plan ruft. Er bietet dem Ex-Soldat Scott Ward (Dave Bautista, "Hotel Artemis") – der sich beim Beginn der Katastrophe in Las Vegas heldenhaft bewährt hatte – eine Millionensumme, damit dieser ein Team zusammenstellt und vor dem Atombomben-Abwurf in Las Vegas eindringt, um $200 Mio. aus dem Tresor seines Casinos zu holen. Nach anfänglichem Zögern willigt Scott ein und versammelt seine früheren Kameraden Vanderohe (Omari Hardwick, "Kick-Ass") und Maria Cruz (Ana de la Reguera, "Cowboys & Aliens") um sich sowie den Zombiekiller-Youtuber Mikey Guzman (Raúl Castillo, "Cash Truck"), den deutschen Safeknacker Ludwig Dieter (Matthias Schweighöfer, "What a Man") und die Hubschrauberpilotin Marianne Peters (Tig Notaro, "Lucy in the Sky"), welche die Truppe nach dem Coup wieder aus Las Vegas herausbringen soll. Zu Scotts Verdruß schließt sich ihnen außerdem seine entfremdete Tochter Kate (Ella Purnell, "Die Insel der besonderen Kinder") an, die in der Stadt nach ihrer vermißten Freundin Geeta (Huma Qureshi, "Der Stern von Indien") suchen will, zudem schickt Tanaka seinen Sicherheitschef Martin (Garret Dillahunt, "Looper") mit und die ortskundige Führerin Lily (Nora Arnezeder, "Paris, Paris") soll sie in den verbotenen Bereich bringen. Dort angekommen, stellt sich heraus, daß es sich hier nicht um "normale" Zombies handelt, sondern sie von einem intelligenten Alpha namens Zeus (Richard Cetrone, "Sucker Punch") angeführt werden …

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Kurzfilm-Rezension: ALIENS: LAST STAND (2020)

Regie: Felix Berner und Dieter Joppich, Drehbuch: Felix Berner, Musik: Felix Berner, Frank S. und Dominik Novak
Darsteller: Ricco Ross, Carrie Henn, Daniel Kash, Liza Hölzer, Felix Berner, Carla Fröhlich, Thomas Frankiewicz, Kevin Keilholz, Marco Schulze, Tobias Vomfelde, Joel Labey, Olaf Jansen

Während Sergeant John Davis (Ricco Ross) vom im Orbit des Mondes LV-446 befindlichen Militär-Raumschiff U.S.S. Yutomo einen verzweifelten Notruf sendet, bekommt es eine Gruppe Marines auf dem Schiff mit tödlichen Gegnern zu tun ...

Kritik:

In den letzten drei Jahren haben der Kölner Filmemacher Felix Berner und sein Co-Regisseur Dieter Joppich mit einem kleinen, jedoch offensichtlich enthusiastischen Team für wenig Geld und vor einer Green Screen in einer Garage einen elfminütigen Fanfilm (wobei die Nettospielzeit eher sechs bis sieben Minuten beträgt) gedreht, der von James Camerons Action-SciFi-Horror-Meisterwerk "Aliens - Die Rückkehr" inspiriert ist beziehungsweise diesem Hommage zollt und kostenlos im Internet zu sehen ist. Besonders bemerkenswert: Gleich drei "Aliens"-Darsteller sind mit dabei, was für einen Fan der Reihe wie mich alleine schon locker ausreicht, um mein Interesse zu wecken ... Daß meine Inhaltsangabe ziemlich mager ausfällt, hat derweil nicht nur mit der Tatsache zu tun, daß es sich nunmal um einen Kurzfilm handelt, sondern liegt daran, daß es nicht viel mehr an Handlung gibt und alles höchst erwartbar verläuft. Das ist allerdings eine bewußte Entscheidung, da es den Machern primär um die Atmosphäre geht und obgleich ein bißchen Story natürlich nicht geschadet hätte, funktioniert "Aliens: Last Stand" auch so. Das mit der Atmosphäre bekommen Berner und seine Mitstreiter nämlich richtig gut hin, wobei besonders das Sounddesign und die an Jerry Goldsmiths kultige "Alien"-Melodien und James Horners actionreicheren "Aliens"-Score angelehnte Musik ihre Wirkung entfalten, aber auch die Kostüme (inklusive des Original-Xenomorph-Kostüms) und die Ausrüstung passen.

Donnerstag, 23. Juli 2020

THE AUTOPSY OF JANE DOE (2016)

Regie: André Øvredal, Drehbuch: Ian Goldberg, Richard Naing, Musik: Danny Bensi, Saunder Jurriaans
Darsteller: Emile Hirsch, Brian Cox, Ophelia Lovibond, Michael McElhatton, Olwen Kelly
The Autopsy of Jane Doe
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $6,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 90 Minuten.
In einer Kleinstadt in Virginia stößt die Polizei in einem Haus auf drei Mordopfer – und auf eine ebenfalls tote, nackte junge Frau (Olwen Kelly), die im Keller halb vergraben ist und körperlich vollkommen unversehrt erscheint. Sheriff Burke (Michael McElhatton, "Justice League") bringt die mysteriöse Leiche zum örtlichen Gerichtsmediziner Tommy Tilden (Brian Cox, "Planet der Affen: Prevolution") und bittet diesen, für die Autopsie eine Nachtschicht einzulegen, damit er am nächsten Morgen der neugierigen Presse Näheres verkünden kann. Tommys Sohn Austin (Emile Hirsch, "Once Upon a Time in … Hollywood") wollte zwar eigentlich mit seiner Freundin Emma (Ophelia Lovibond, "Rocketman") ins Kino gehen, entscheidet sich aber, seinem Vater zu helfen und Emma auf die Spätvorstellung zu vertrösten. Doch sobald Vater und Sohn Tilden mit der Obduktion beginnen, stoßen sie auf immer mehr Ungereimtheiten – manche davon sind scheinbar medizinisch unmöglich – und Merkwürdigkeiten, und als draußen ein Unwetter tobt und der Strom ausfällt, wird es richtig ungemütlich. Zumal in dem alten, seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Gebäude wiederholt unheimliche Geräusche erklingen …

Donnerstag, 19. März 2020

ALL DIE VERDAMMT PERFEKTEN TAGE (2020)

Originaltitel: All the Bright Places
Regie: Brett Haley, Drehbuch: Liz Hannah und Jennifer Niven, Musik: Keegan DeWitt
Darsteller: Elle Fanning, Justice Smith, Alexandra Shipp, Luke Wilson, Lamar Johnson, Felix Mallard, Virginia Gardner, Sofia Hasmik, Kelli O'Hara, Keegan-Michael Key
All die verdammt perfekten Tage
(2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,3); FSK: 16, Dauer: 108 Minuten.
Als der Highschool-Schüler Theodore Finch (Justice Smith, "Jurassic World 2") nachts beim Joggen seine ihm nur flüchtig bekannte Mischülerin Violet (Elle Fanning, "The Neon Demon") gedankenverloren auf dem Geländer einer Brücke über einen Fluß stehen sieht, spricht er sie an, bevor sie womöglich etwas Dummes tun kann. In den nächsten Tagen versucht er immer wieder, Kontakt zu dem verschlossenen Mädchen aufzubauen, das noch immer schwer unter dem tödlichen Unfall seiner älteren Schwester vor einigen Monaten leidet – mit seinem Charme und großer Hartnäckigkeit gelingt es ihm tatsächlich nach und nach, den dicken emotionalen Schutzwall, den Violet um sich aufgebaut hat, zu durchdringen. Die beiden Teenager kommen sich immer näher und Violet ist phasenweise sogar glücklich. Allerdings trägt auch Finch, der an der Schule ein Außenseiter ist und den Spitznamen "Freak" hat, eine schwere Last mit sich herum. Diese kann unvermittelt zu schweren Stimmungsschwankungen führen, die zur Folge haben, daß er tagelang einfach verschwindet – weshalb er kurz vor dem Rausschmiß aus der Schule steht, wenngleich der Vertrauenslehrer Embry (Keegan-Michael Key, "Dolemite Is My Name") alles versucht, um Finch zu helfen …

Dienstag, 19. November 2019

AN INSPECTOR CALLS (2015, TV-Film)

Regie: Aisling Walsh, Drehbuch: Helen Edmundson, Musik: Dominik Scherrer
Darsteller: David Thewlis, Ken Stott, Miranda Richardson, Chloe Pirrie, Kyle Soller, Finn Cole, Sophie Rundle, Lucy Chappell
 An Inspector Calls
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: -, FSK: 12, Dauer: 86 Minuten.
Großbritannien im Jahr 1912: Auf dem Anwesen der reichen Unternehmerfamilie Birling wird die Verlobung von Sheila Birling (Chloe Pirrie, TV-Serie "Troja: Untergang einer Stadt") mit Gerald Croft (Kyle Soller, TV-Serie "Poldark") gefeiert – da die Crofts zu den Geschäftskonkurrenten der Birlings zählen, birgt die bevorstehende Hochzeit nicht allein romantische Vorteile, worüber sich speziell Sheilas Vater Arthur (Ken Stott, "Der Hobbit") freut. Das gesellige Zusammensein wird allerdings schon bald durch einen unangekündigten Besucher nachhaltig gestört: Inspector Goole (David Thewlis, "Die Entdeckung der Unendlichkeit") unterrichtet die Anwesenden von dem Selbstmord einer Frau namens Eva Smith (Sophie Rundle, TV-Serie "Peaky Blinders"). Die hatte einst für Arthur Birling gearbeitet, wurde von diesem aber gefeuert, nachdem sie einen Frauenstreik für bessere Bezahlung angeführt hatte. In der Folge mußte Eva viel erdulden, bis sie sich schließlich an diesem Nachmittag der Verzweiflung hingab – und wie sich herausstellt, hat nicht nur Arthur seinen Anteil an Evas Misere, sondern vielmehr jeder einzelne Anwesende bei dieser Verlobungsfeier …

Dienstag, 22. Oktober 2019

AD ASTRA – ZU DEN STERNEN (2019)

Regie: James Gray, Drehbuch: James Gray und Ethan Gross, Musik: Max Richter, Lorne Balfe
Darsteller: Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Liv Tyler, Donald Sutherland, Ruth Negga, John Finn, Donnie Keshawarz, Sean Blakemore, Bobby Nish, LisaGay Hamilton, John Ortiz, Ravi Kapoor, Freda Foh Shen, Kimberly Elise, Greg Bryk, Natasha Lyonne
Ad Astra: Zu den Sternen (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $127,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 123 Minuten.

In der nicht allzu fernen Zukunft hat die Menschheit ihr Weltraumprogramm ausgeweitet, den Mond besiedelt und sogar eine große unterirdische Station auf dem Mars mit einer Besatzung von 1200 Menschen aufgebaut. Pionier des neuen Aufbruchs der Menschheit ins All war Clifford McBride (Tommy Lee Jones, "No Country for Old Men"), welcher eine Mission zur Entdeckung außerirdischen Lebens angeführt hat. Allerdings verschwand sein Raumschiff "Lima Project" vor 29 Jahren in der Nähe des Neptun, seitdem ward nichts mehr von ihm und seinen Mitstreitern gehört, aber er ging als Held in die Menschheitsgeschichte ein. Cliffords Sohn Roy (Brad Pitt, "Allied") trat in seine Fußstapfen und ist für die US-Weltraumbehörde SpaceCom tätig, wo er vor allem für seine Fähigkeit bekannt ist, selbst in den dramatischsten Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Das ist allerdings nicht der Grund dafür, daß er nach einem knapp überstandenen schweren Unfall auf der International Space Antenna zum Rapport berufen wird. Stattdessen erfährt er auf diesem Treffen, daß die elektromagnetische Wellen, die den Unfall verursacht und auch auf der Erde für große Verwüstung mit Zehntausenden Toten gesorgt haben, aus Richtung Neptun kommen – und irgendwie mit dem vermißten Clifford McBride und der "Lima Project" in Verbindung zu stehen scheinen. Nun soll Roy zum Mars reisen und versuchen, Kontakt mit dem totgeglaubten Vater aufzunehmen, denn wenn die elektromagnetischen Wellen nicht bald aufhören, könnte die ganze Menschheit bedroht sein …

Mittwoch, 3. Juli 2019

Klassiker-Rezension: ALEXANDER, DER LEBENSKÜNSTLER (1968)

Originaltitel: Alexandre le bienheureux
Regie: Yves Robert, Drehbuch: Pierre Lévy-Corti und Yves Robert, Musik: Vladimir Cosma
Darsteller: Philippe Noiret, Marlène Jobert, Françoise Brion, Paul Le Person, Pierre Richard, Tsilla Chelton, Jean Carmet, Bernard Charlan
 Alexander, der Lebenskünstler
(1968) on IMDb Rotten Tomatoes: -; FSK: 6, Dauer: 92 Minuten.
Vor zehn Jahren hat der gemütliche, naturliebende Bauer Alexandre (Philippe Noiret, "Abschied in der Nacht") eine äußerst ehrgeizige Frau (Françoise Brion, "Adieu, Bulle") geheiratet – und seitdem hatte er keine ruhige Minute! Seine Gattin treibt Alexandre nämlich unerbittlich an und hat aus Sparsamkeit sogar alle Knechte entlassen, sodaß der arme Alexandre eigentlich nur noch von einem träumt: Schlaf! Als seine Frau bei einem Unfall stirbt, hält sich Alexandres Trauer in Grenzen, vielmehr verspürt er große Erleichterung und beschließt: Ab sofort wird nicht mehr gearbeitet! Stattdessen bleibt Alexandre einfach im Bett und die täglichen Besorgungen im Dorf läßt er von seinem äußerst schlauen Hund erledigen. Die übrigen Dorfbewohner sind zunächst irritiert und ratlos ob Alexandres Arbeitsverweigerung, doch nach und nach findet er Bewunderer und Nachahmer, darunter die kürzlich aus der Großstadt hergezogene rothaarige Schönheit Agathe (Marlène Jobert, "Der aus dem Regen kam"). Um nicht den Dorffrieden und -wohlstand nachhaltig zu gefährden, versuchen Dörfler rund um den geschäftstüchtigen Sanguin (Paul Le Person, "Das Gespenst der Freiheit") alles, um Alexandre endlich wieder zur Arbeit zu bewegen …

Donnerstag, 13. Juni 2019

ALADDIN (3D, 2019)

Regie: Guy Ritchie, Drehbuch: John August und Guy Ritchie, Musik: Alan Menken
Darsteller: Mena Massoud, Naomi Scott, Will Smith, Marwan Kenzari, Navid Negahban, Nasim Pedrad, Numan Acar, Billy Magnussen, Alan Tudyk (Stimme), Frank Welker (Stimme)
Aladdin (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 57% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $1054,3 Mio.
FSK: 6, Dauer: 129 Minuten.

Die arabische Großstadt Agrabah wird von einem weisen Sultan (Navid Negahban, "American Sniper") regiert. Da der Sultan nicht mehr der Jüngste ist, will er seine schöne Tochter Jasmin (Naomi Scott, "Power Rangers") möglichst gut verheiraten. Die ist allerdings von den bisherigen Bewerbern nicht sonderlich angetan und sowieso der Meinung, daß sie selbst entgegen der Tradition Sultanin werden sollte. Was beide nicht wissen: Der ehrgeizige Großwesir Dschafar (Marwan Kenzari, "Mord im Orient Express"), ein Zauberer, will selbst die Macht übernehmen und befindet sich aus diesem Grund auf der Suche nach einer magischen Lampe, die einen Dschinn beherbergt. Gemäß der Legende kann nur ein besonderer Mensch, ein "Rohdiamant", der sich als würdig dafür erweist, die Lampe aus der "Höhle der Wunder" holen. Als Dschafar eines Tages beobachtet, wie der liebenswerte Taschendieb Aladdin (Mena Massoud, TV-Serie "Jack Ryan") in den schwerbewachten Palast des Sultans einbricht, um etwas zurückzugeben, das sein Affe Abu einer vermeintlichen Zofe der Prinzessin geklaut hatte, glaubt er, endlich den Richtigen gefunden zu haben. Und wirklich: Aladdin erreicht die Lampe, reibt sie in Unkenntnis der Details versehentlich selbst – und wird so zum neuen Meister des Dschinns (Will Smith, "Focus"), der ihm drei Wünsche erfüllen muß. Dschafar gefällt diese Entwicklung natürlich gar nicht …

Freitag, 26. April 2019

AVENGERS: ENDGAME (3D, 2019)

SPOILERWARNUNG: Meine folgende Rezension vermeidet wie üblich größere Spoiler, aber ganz ohne geht es einfach nicht. Wer den Film also noch sehen will und ein Fan der Reihe ist, der sollte lieber nicht weiterlesen (auch nicht die Besetzungsliste)!

Regie: Anthony und Joe Russo, Drehbuch: Christopher Markus und Stephen McFeely, Musik: Alan Silvestri
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Mark Ruffalo, Karen Gillan, Don Cheadle, Bradley Cooper (Stimme), Paul Rudd, Josh Brolin, Brie Larson, Gwyneth Paltrow, Tessa Thompson, Danai Gurira, Zoe Saldana, Chadwick Boseman, Chris Pratt, Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Elizabeth Olsen, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Evangeline Lilly, Tom Hiddleston, Dave Bautista, Pom Klementieff, Benedict Wong, Letitia Wright, Tilda Swinton, Vin Diesel (Stimme), Hayley Atwell, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Linda Cardellini, Taika Waititi (Stimme), Marisa Tomei, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders, Jon Favreau, Frank Grillo, Maximiliano Hernández, Carrie Coon, Kerry Condon (Stimme), Jacob Batalon, Winston Duke, Angela Bassett, Yvette Nicole Brown, James D'Arcy, Ross Marquand, Emma Fuhrmann, Hiroyuki Sanada, Sean Gunn, William Hurt, Callan Mulvey, Ken Jeong, Katherine Langford, John Slattery, Ty Simpkins, Rene Russo, Natalie Portman, Robert Redford, Stan Lee
Avengers: Endgame (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $2799,4 Mio. 
FSK: 12, Dauer: 182 Minuten.

Nachdem Thanos am Ende von "Avengers: Infinity War" die Existenz der Hälfte der Lebewesen im Universum mit einem Fingerschnippen beendet hat, erhoffen sich die verbliebenen Avengers – Tony "Iron Man" Stark (Robert Downey Jr.), Steve "Captain America" Rogers (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth), Natasha "Black Widow" Romanoff (Scarlett Johansson), Dr. Bruce "Hulk" Banner (Mark Ruffalo), Clint "Hawkeye" Barton (Jeremy Renner), James "War Machine" Rhodes (Don Cheadle), Rocket Raccoon (Bradley Cooper) und Nebula (Karen Gillan) – durch die Ankunft der zur Hilfe geeilten Captain Marvel (Brie Larson) die Chance, alles irgendwie noch rückgängig zu machen. Doch der Gegenschlag verpufft und es läßt sich nicht länger leugnen: Jeder muß sich, so gut es eben geht, mit der neuen Realität arrangieren. Fünf Jahre später ist das manchen (Tony, Hulk) besser gelungen, anderen (Thor, Hawkeye) deutlich schlechter. Doch dann taucht plötzlich Scott "Ant-Man" Lang (Paul Rudd) wieder auf, der die gesamte Zeit über im Quantenraum gefangensaß, da jene, die ihn zurückholen sollten, von Thanos weggeschnipst wurden. Und Scott hat nach seinen halbwegs geglückten Experimenten im Quantenraum eine verrückte Idee: Könnte man nicht vielleicht eine Art Zeitmaschine bauen, auf diese Weise die Infinity-Steine aus der Vergangenheit holen und benutzen, um alles ungeschehen zu machen und Thanos zu besiegen?

Dienstag, 9. April 2019

ALITA: BATTLE ANGEL (3D, 2019)

Regie: Robert Rodriguez, Drehbuch: James Cameron und Laeta Kalogridis, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Rosa Salazar, Christoph Waltz, Keean Johnson, Jennifer Connelly, Mahershala Ali, Jackie Earle Haley, Ed Skrein, Lana Condor, Jorge Lendeborg Jr., Idara Victor, Jeff Fahey, Eiza González, Rick Yune, Derek Mears, Leonard Wu, Casper Van Dien, Jai Courtney, Michelle Rodriguez, Edward Norton
Alita: Battle Angel (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 62% (6,0); weltweites Einspielergebnis: 405,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 123 Minuten.

Mitte des 26. Jahrhunderts liegt der "Große Krieg" 300 Jahre in der Vergangenheit, welcher die gesamte Erde verwüstete und den nur eine der 12 reichen Himmelsstädte, Zalem, überstand. Unter Zalem liegt das heruntergekommene Iron City, wo sich Überlebende aus der ganzen Welt versammelt haben, um Arbeiten für das lediglich durch gewaltige Gütertransportröhren mit der Erdoberfläche verbundene Zalem zu erledigen – und selbstredend in der Hoffnung, selbst eines Tages den Weg in die komplett abgeriegelte Himmelsstadt zu finden. Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz, "Django Unchained") und seine frühere Ehefrau Chiren (Jennifer Connelly, "Noah") stammen aus Zalem, sind jedoch aus persönlichen Gründen nach Iron City gekommen. Während sich Dr. Ido damit abgefunden hat, auf der Erdoberfläche zu bleiben, will Chiren unbedingt zurück nach Zalem und hat sich deshalb mit dem einflußreichen, direkt mit Zalem in Kontakt stehenden Vector (Mahershala Ali, "Green Book") zusammengetan, der ihr eine Rückkehr in Aussicht gestellt hat. Dafür muß Chiren jedoch eine Aufgabe erfüllen: Sie soll Vector den weiblichen Teenager-Cyborg Alita (Rosa Salazar, "Maze Runner 2") bringen, den Dr. Ido aus Schrottteilen aus Zalem zusammengebaut und der sich als ungewöhnlich kampfstark herausgestellt hat. Auch einige Kopfgeldjäger, viele selbst Cyborgs, werden auf Alita angesetzt – darunter der mächtige Grewishka (Jackie Earle Haley, "Little Children") …

Dienstag, 12. Februar 2019

AQUAMAN (3D, 2018)

Regie: James Wan, Drehbuch: David Leslie Johnson-McGoldrick und Will Beall, Musik: Rupert Gregson-Williams
Darsteller: Jason Momoa, Amber Heard, Patrick Wilson, Nicole Kidman, Willem Dafoe, Dolph Lundgren, Temuera Morrison, Yahya Abdul-Mateen II, Michael Beach, Ludi Lin, Randall Park, Graham McTavish, Robert Longstreet, John Rhys-Davies (Stimme), Julie Andrews (Stimme), Djimon Hounsou (Stimme), Leigh Whannell
Aquaman
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $1152,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.

Arthur Curry (Jason Momoa, "Justice League"), Sohn der atlantischen Königin Atlanna (Nicole Kidman, "Der Goldene Kompaß") und des menschlichen Leuchtturmwärters Thomas (Temuera Morrison, "Green Lantern"), ist spätestens seit seinem Kampf als ein Teil der Justice League gegen den außerirdischen Oberbösewicht Steppenwolf als Superheld bekannt – obwohl er sich nicht wirklich als Held sieht und am liebsten seine Ruhe hat. Umso ärgerlicher, als eines Tages die atlantische Prinzessin Mera (Amber Heard, "Machete Kills") auftaucht und Arthur drängt, endlich sein Recht als Erstgeborener der Königin auf den Thron von Atlantis zu beanspruchen. Dafür hat sie einen guten Grund: Der aktuelle König Orm (Patrick Wilson, "Little Children"), Arthurs Halbbruder, will sich zum "Ocean Master" küren lassen. Als Oberbefehlshaber über die sieben Unterwasser-Reiche würde er sodann den Krieg gegen die Menschen an der Oberwelt beginnen, da deren fortgesetzte Meeresverschmutzung allmählich existenzbedrohend wird für alle Meeresbewohner. Mit Meras Vater König Nereus (Dolph Lundgren, "The Expendables 2") hat Orm den ersten Herrscher bereits überzeugt – einzig Aquaman kann einen für beide Seiten verlustreichen Krieg noch verhindern. Doch da er als bislang im Reich der Menschen lebendes Halbblut nicht ohne weiteres von den Atlantern akzeptiert würde, muß Arthur mit Meras Hilfe zuerst den sagenumwobenen Dreizack des ersten atlantischen Herrschers Atlan finden …

Donnerstag, 22. November 2018

AUFBRUCH ZUM MOND (2018)

Originaltitel: First Man
Regie: Damien Chazelle, Drehbuch: Josh Singer, Musik: Justin Hurwitz
Darsteller: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason Clarke, Kyle Chandler, Corey Stoll, Ciarán Hinds, Patrick Fugit, Lukas Haas, Christopher Abbott, Olivia Hamilton, Pablo Schreiber, Brian d'Arcy James, Shea Whigham, J. D. Evermore, John David Whalen, Ben Owen, Ethan Embry, Cory Michael Smith, Kris Swanberg
Aufbruch zum Mond (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $105,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 142 Minuten.

USA, Anfang der 1960er Jahre: Nach dem Tod seiner kleinen Tochter braucht der Testpilot Neil Armstrong (Ryan Gosling, "Blade Runner 2049") dringend einen Tapetenwechsel. Also bewirbt er sich beim Astronautenprogramm der NASA, die im die Schlagzeilen während des Kalten Krieges bestimmenden Wettlauf zum Mond mit der Sowjetunion ziemlich in Rückstand geraten ist. Er bekommt den Job und zieht in die Nähe von Houston, wo auch die Familien der übrigen Astronauten wohnen, zu denen Ed White (Jason Clarke, "Planet der Affen: Revolution") und der schnöselige Edwin "Buzz" Aldrin (Corey Stoll, "Ant-Man") gehören. Während Neil und seine neuen Kollegen unter Führung von Deke Slayton (Kyle Chandler, "Carol") das Mondprogramm weiterentwickeln und unter Lebensgefahr halbsbrecherische Testflüge absolvieren, muß Janet Armstrong (Claire Foy, "Der letzte Tempelritter") wie die anderen Ehefrauen mit der ständigen Ungewißheit leben und mit der Furcht, daß ihr Mann eines Tages nicht wieder von der Arbeit zurückkommt …

Donnerstag, 6. September 2018

ALPHA (2018)

Regie: Albert Hughes, Drehbuch: Daniele Sebastian Wiedenhaupt, Musik: Joseph S. DeBeasi
Darsteller: Kodi Smit-McPhee, Chuck, Jóhannes Haukur Jóhannesson, Natassia Malthe, Jens Hultén, Leonor Varela, Marcin Kowalczyk, Spencer Bogaert, Morgan Freeman (Erzähler)
Alpha (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $99,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 97 Minuten.

Vor 20.000 Jahren, während der letzten Eiszeit, bricht der kaum erwachsene Keda (Kodi Smit-McPhee, "Planet der Affen: Revolution") zu seiner ersten Jagd auf. Gemeinsam mit den von seinem Vater Tau (Jóhannes Haukur Jóhannesson, "I Remember You") angeführten Kriegern seines sowie denen eines befreundeten Stammes soll Keda sich bei der vor dem nahenden Winter überlebenswichtigen Jagd auf eine Herde Bisons beweisen. Eines der Tiere erwischt jedoch Keda und wirft ihn eine Klippe hinunter. Zwar hat er Glück im Unglück, da er auf einem Vorsprung in wenigen Metern Tiefe landet; doch seine Stammesgefährten halten Keda für tot und lassen den Bewußtlosen zurück. Durch eine Laune des Schicksals schafft es der junge Jäger später tatsächlich lebendig auf den Boden, wenn auch mit verletztem Bein. So kann er sich des Nachts mit letzter Not vor einem nahenden Wolfsrudel auf einen Baum retten, wobei er einen der nach ihm schnappenden Wölfe verletzt. Anstatt den Wolf am nächsten Morgen zu töten, beschließt Keda, ihn in einer nahen Höhle gesundzupflegen – und als sein Bein wieder gut genug verheilt ist, um sich auf den beschwerlichen Weg in die Heimat zu machen, bleibt der von Keda auf den Namen Alpha getaufte Wolf zu seiner Überraschung nicht etwa zurück, sondern folgt ihm unverdrossen durch alle Gefahren …

Dienstag, 4. September 2018

ANT-MAN AND THE WASP (3D, 2018)

Regie: Peyton Reed, Drehbuch: Chris McKenna, Erik Sommers, Paul Rudd, Andrew Barrer und Gabriel Ferrari, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Walton Goggins, Michael Peña, Laurence Fishburne, Hannah John-Kamen, Randall Park, Abby Ryder Fortson, Judy Greer, Bobby Cannavale, David Dastmalchian, Tip "T.I." Harris, Divian Ladwa, Stan Lee
Ant-Man and the Wasp (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $622,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 118 Minuten.

Nach seinem Ausflug nach Deutschland in "Captain America: Civil War" steht Scott Lang (Paul Rudd, "Vielleicht lieber morgen") alias Ant-Man für zwei Jahre unter Hausarrest, die jetzt fast abgelaufen sind. In dieser Zeit durfte er nicht mit Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope (Evangeline Lilly, "Der Hobbit – Smaugs Einöde") alias Wasp kommunizieren, da sie von den Behörden als Scotts Komplizen eingestuft werden – zu Unrecht, da sie von Scotts Abstecher nach Deutschland nichts wußten – und deshalb auf der Flucht sind. Gemeinsam suchen Vater und Tochter nach einem Weg, Hopes Mutter Janet (Michelle Pfeiffer, "Mord im Orient Express") aus dem Subatomaren Raum zu befreien, in dem sie seit 30 Jahren gefangen ist. Endlich haben sie eine Maschinerie fertiggestellt, die genau das bewerkstelligen soll – doch unerwartet sorgt der erste Testlauf beim nichtsahnenden Scott für einen seltsamen Traum von Janet. Also entführt Hope den Ex-Dieb kurzerhand aus dem Hausarrest, denn offensichtlich ist er seit seinem Besuch im Subatomaren Raum irgendwie mit Janet verbunden. Problematisch ist jedoch, daß nicht nur das FBI rund um Agent Jimmy Woo (Randall Park, "Fast verheiratet") hinter ihnen her ist, sondern auch noch der Gangster Sonny Birch (Walton Goggins, "Lincoln") – der Pyms hochmodernes Mini-Labor zu Geld machen will – sowie eine mysteriöse maskierte Gestalt namens Ghost (Hannah John-Kamen, "Ready Player One") …