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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 13. November 2025

GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE (2024)

Regie: Gil Kenan, Drehbuch: Gil Kenan und Jason Reitman, Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Mckenna Grace, Finn Wolfhard, Paul Rudd, Carrie Coon, Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Bill Murray, Annie Potts, Kumail Nanjiani, Emily Alyn Lind, Celeste O'Connor, James Acaster, Patton Oswalt, William Atherton
IMDb: 6,1; Rotten Tomatoes: 42%; weltweites Einspielergebnis: $202,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 116 Minuten.
Die neue Generation der Ghostbusters ist inzwischen nach New York gezogen, wo sie die alte Ghostbusters-Zentrale in einer ehemaligen Feuerwache mit der finanziellen Unterstützung von Winston Zeddemore (Ernie Hudson, "The Crow") wieder in Betrieb nehmen und … nunja, Geister jagen. Da sie dabei jede Menge Chaos und auch einigen Sachschaden verursachen, versucht Bürgermeister Peck (William Atherton, "Stirb Langsam") – der schon die Original-Ghostbusters nicht leiden konnte – sie möglichst einzubremsen. Dazu gehört auch, dass die noch minderjährige Phoebe (Mckenna Grace, "Regretting You") nicht mehr an den Einsätzen teilnehmen darf, bis sie volljährig ist. Während also ihr älterer Bruder Trevor (Finn Wolfhard, "Es"), ihre Mutter Callie (Carrie Coon, "Gone Girl") und deren Freund Gary (Paul "Ant-Man" Rudd) weiterhin auf Geisterjagd gehen, lernt die frustrierte Phoebe den Teenager-Geist Melody (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen") kennen und freundet sich mit ihm an. Unterdessen zieht eine große Gefahr auf, denn Ex-Geisterjäger Ray Stentz (Dan Aykroyd, "Blues Brothers") kauft vom chaotischen Nadeem (Kumail Nanjiani, "The Big Sick") eine mysteriöse Kugel seiner verstorbenen Großmutter – ohne zu ahnen, dass diese einen mächtigen uralten Gott namens Garraka gefangenhält ...

Donnerstag, 16. Oktober 2025

THE FALL GUY (2024)

Regie: David Leitch, Drehbuch: Drew Pearce, Musik: Dominic Lewis
Darsteller: Ryan Gosling, Emily Blunt, Aaron Taylor-Johnson, Hannah Waddingham, Winston Duke, Stephanie Hsu, Teresa Palmer, Ben Knight, Lee Majors, Heather Thomas, Jason Momoa
IMDb: 6,8; Rotten Tomatoes: 82%; weltweites Einspielergebnis: $181,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 127 Minuten.
Colt Seavers (Ryan Gosling, "Drive") ist ein Weltklasse-Stuntman, der vor allem als Double für Hollywood-Superstar Tom Ryder (Aaron Taylor-Johnson, "Kick-Ass") arbeitet. Als jedoch ein Stunt danebengeht und Colt beinahe stirbt, zieht er sich nicht nur für seine langwierige Genesung zurück, sondern läßt alles hinter sich – neben der Filmbranche auch seine große Liebe, die Regieassistentin Jody Moreno (Emily Blunt, "Edge of Tomorrow"). Eineinhalb Jahre später gelingt es der Star-Produzentin Gail Meyer (Hannah Waddingham, TV-Serie "Ted Lasso"), Colt von einer Rückkehr zu überzeugen, indem sie ihm weismacht, Jody – die mit dem teuren SciFi-Epos "Metalstorm" ihr Regiedebüt feiert – habe ihn persönlich angefordert. Das entpuppt sich als Lüge, Jody ist tatsächlich überhaupt nicht erfreut, Colt wiederzusehen. Doch Gail hatte einen guten Grund, Colt zum Set in Australien zu locken, denn Hauptdarsteller Ryder ist spurlos verschwunden und Colt – der ihn aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeit gut kennt – soll ihn nun finden, bevor die Presse Wind davon bekommt. Colts Suche verkompliziert sich erheblich, als er schon bald auf eine Leiche in Ryders Wohnung stößt ...

Mittwoch, 18. Juni 2025

THE FLASH (2023)

Regie: Andy Muschietti, Drehbuch: Christina Hodson, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Ezra Miller, Michael Keaton, Sasha Calle, Kiersey Clemons, Maribel Verdú, Ron Livingston, Michael Shannon, Ben Affleck, Gal Gadot, Jeremy Irons, Saoirse-Monica Jackson, Rudy Mancuso, Sanjeev Bhaskar, Luke Brandon Field, Antje Traue, Temuera Morrison, Nikolaj Coster-Waldau, Andy Muschietti, Jason Momoa, Nicolas Cage, George Clooney
IMDb: 6,6, Rotten Tomatoes: 63%; weltweites Einspielergebnis: $271,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 144 Minuten.
Als Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") durch Zufall herausfindet, dass er, wenn er schnell genug rennt, sogar durch die Zeit reisen kann, nutzt er das entgegen der eindringlichen Warnungen von Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl"), um das Leben seiner in Barrys Kindheit ermordeten Mutter Nora (Maribel Verdú, "Pans Labyrinth") zu retten – für deren Tod ausgerechnet sein Vater Henry (Ron Livingston ersetzt Billy Crudup, der die Rolle in "Justice League" spielte, aber wegen Terminüberschneidungen nicht zurückkehren konnte) im Gefängnis sitzt. Das gelingt, doch auf dem Weg zurück in die Gegenwart wird Barry vorzeitig aus der Speedforce herausgeschleudert und landet im Jahr 2013 – kurz vor dem Tag, an dem er durch einen Unfall seine Kräfte erhielt. Begeistert stellt Barry fest, dass Nora tatsächlich am Leben ist – und er trifft versehentlich auf sein jüngeres Ich, das angesichts der veränderten Zeitlinie studiert und deshalb nie die Flash-Kräfte zu erhalten droht. Dem älteren Barry gelingt es zwar, den jüngeren Barry rechtzeitig zum folgenschweren Blitzschlag zu bringen; dabei verliert er aber dummerweise seine eigenen Kräfte! Während Barry versucht, seinem jüngeren Ich die Beherrschung seiner neuen Kräfte beizubringen, taucht auch noch der kryptonische General Zod (Michael Shannon, "Shape of Water") auf und droht, die Menschheit zu vernichten – und kein Superman ist in Sicht! Denn irgendwie hat Barrys Eingreifen dazu geführt, dass nicht nur direkt damit zusammenhängende Dinge sich geändert haben, sondern die gesamte Zeitlinie eine ganz andere wurde. Hilfesuchend wendet sich Barry an Bruce Wayne (Michael Keaton, "Spotlight"), den es, anders als Wonder Woman oder Aquaman, immerhin auch hier gibt – allerdings älter und mit einer ganz anderen Gestalt!

Mittwoch, 11. Juni 2025

GLADIATOR II (2024)

Regie: Sir Ridley Scott, Drehbuch: David Scarpa, Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Paul Mescal, Denzel Washington, Pedro Pascal, Connie Nielsen, Joseph Quinn, Fred Hechinger, Tim McInnerny, Alexander Karim, Peter Mensah, Sir Derek Jacobi, Matt Lucas, Lior Raz, Rory McCann, Yuval Gonen
IMDb: 6,5, Rotten Tomatoes: 70%; weltweites Einspielergebnis: $462,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 148 Minuten.
Als der römische General Justus Acacius (Pedro Pascal, "The Equalizer 2") mit seinen Truppen im Auftrag der Zwillingskaiser Geta (Joseqh Quinn, "A Quiet Place: Tag Eins") und Caracalla (Fred Hechinger, "Der denkwürdige Fall des Mr. Poe") die letzte freie numidische Stadt erobert, zählt auch der junge Krieger Hanno (Paul Mescal, "All of Us Strangers") zu den Gefangenen. Auf dem Weg nach Rom fällt Hanno dem Sklavenhändler Macrinus (Denzel Washington, "Fences") auf, der ihn zum Gladiator ausbilden lässt. Aufgrund seines kämpferischen Könnens und seiner Aggressivität wird Hanno auch im Colosseum von Rom schnell zum Publikumsliebling – allerdings denkt er nur daran, Rache an General Acacius zu nehmen. Was niemand weiß: In Wirklichkeit ist Hanno ein waschechter Römer, nämlich Lucius, Enkel des legendären Kaisers Marcus Aurelius und Sohn von Lucilla (Connie Nielsen, "Wonder Woman"), die Lucius nach dem gewaltsamen Tod von Marcus Aurelius' Sohn und Nachfolger Commodus zu seinem Schutz in die Ferne geschickt hatte. Inzwischen ist Lucilla ausgerechnet mit General Acacius verheiratet und plant mit ihm eine Revolution gegen die launischen und inkompetenten Zwillingskaiser, unter denen Rom immer weiter verkommt ...

Donnerstag, 10. April 2025

SUITABLE FLESH (2023)

Regie: Joe Lynch, Drehbuch: Dennis Paoli, Musik: Steve Moore
Darsteller: Heather Graham, Judah Lewis, Barbara Crampton, Johnathon Schaech, Bruce Davison, JD Evermore, Giovannie Cruz, Chris McKenna, Brett Newton
Suitable Flesh (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $0,02 Mio.
FSK: 18, Dauer: 102 Minuten.
Als die Psychiaterin Dr. Elizabeth Derby (Heather Graham, "Hangover") gerade Feierabend machen will, taucht der aufgeregte Asa (Judah Lewis, "The Babysitter") bei ihr auf und bittet sie dringend um Hilfe – er ist überzeugt davon, sein Vater Ephraim (Bruce Davison, "Insidious: The Last Key") übernehme regelmäßig seinen Körper und befürchtet, schon in Kürze permanent ausgeschlossen und damit letztlich getötet zu werden. Ein klarer Fall für den Psychiater also, weshalb Elizabeth – die von einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung ausgeht – Asa eine (mäßig erfolgreiche) Notfallsitzung gewährt. Als sie in der Nacht einen verzweifelten Anruf von Asa erhält, eilt sie zu ihm und findet Ephraim sterbend vor, wobei er zuvor aber noch eine obskure Beschwörungsformel vor sich hinmurmelt. Fortan ist Asa deutlich verändert und wesentlich selbstbewußter, die verheiratete Elizabeth beginnt sogar eine Affäre mit dem viel jüngeren Mann. Doch handelt es sich dabei wirklich noch um Asa?

Donnerstag, 3. Oktober 2024

THE MINISTRY OF UNGENTLEMANLY WARFARE (2024)

Regie: Guy Ritchie, Drehbuch: Paul Tamasy, Eric Johnson, Arash Amel, Guy Ritchie, Musik: Christopher Benstead
Darsteller: Henry Cavill, Eiza González, Alan Ritchson, Henry Golding, Alex Pettyfer, Hero Fiennes Tiffin, Babs Olusanmokun, Til Schweiger, Danny Sapani, Rory Kinnear, Cary Elwes, Freddie Fox, Henrique Zaga, Tim Seyfi, Simon Paisley Day, Victor Oshin
The Ministry of Ungentlemanly Warfare (2024) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $27,1 Mio.
Altersempfehlung: 16, Dauer: 122 Minuten.
Europa, 1941: Die Nazis haben bereits Polen, Belgien und Frankreich erobert und haben es als nächstes auf Großbritannien abgesehen. Trotz Drucks von weiten Teilen des Militärs und der Politik, mit großen Zugeständnissen einen Waffenstillstand mit den Nazis zu schließen, setzt Premierminister Winston Churchill (Rory Kinnear, "Skyfall") weiterhin auf Sieg. Dafür benötigt er aber dringend die Unterstützung der US-Amerikaner und die wird er auf keinen Fall bekommen, solange die unbesiegbar erscheinende deutsche U-Boot-Flotte den Atlantik beherrscht. In einer Art Verzweiflungsakt organisieren Churchill und die Militärgeheimdienstler Brigadier Gubbins (Cary Elwes, "Die Braut des Prinzen") und Ian Fleming (Freddie Fox, TV-Serie "Slow Horses") eine inoffizielle Mission, um ein in neutralem Gebiet im Hafen der spanisch kontrollierten Insel Fernando Po vor der afrikanischen Westküste liegendes wichtiges Versorgungsschiff der Nazis zu zerstören und so den Nachschub für die deutschen U-Boote zu sabotieren. Beauftragt wird der eigenwillige Major Gus March-Phillips (Henry Cavill, "Man of Steel"), der sich ein kleines Team mit dem hünenhaften dänischen Waffenexperten Anders Lassen (Alan Ritchson, TV-Serie "Reacher"), dem Sprengstoffspezialisten Freddy Alvarez (Henry Golding, "Crazy Rich"), dem irischen Seemann Henry Hayes (Hero Fiennes Tiffin, "The Woman King") und dem brillanten Planer Geoffrey Appleyard (Alex Pettyfer, "Elvis & Nixon") zusammenstellt. Vor Ort unterstützt werden sie von den beiden Undercover-Agenten Richard Heron (Babs Olusanmokun, "Dune") und Marjorie Stewart (Eiza González, "Baby Driver"), die primär den SS-Komandanten Heinrich Luhr (Til Schweiger, "King Arthur") ablenken sollen ...

Donnerstag, 19. September 2024

THE PROTÉGÉ – MADE FOR REVENGE (2021)

Regie: Martin Campbell, Drehbuch: Richard Wenk, Musik: Rupert Parkes
Darsteller: Maggie Q, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Robert Patrick, David Rintoul, Ray Fearon, Patrick Malahide, Ori Pfeffer, Eva Nguyen Thorsen
The Protégé (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $8,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Als Kind wurde Anna (Maggie Q, "Mission: Impossible III") vom Profikiller Moody (Samuel L. Jackson, "Django Unchained") aus Vietnam gerettet und anschließend von ihm selbst zu einer Killerin ausgebildet. Als Moody in einem alten Fall recherchiert und nur wenig später einem Anschlag zum Opfer fällt, sinnt Anna logischerweise auf Rache – auch wenn sie dafür in ihre ursprüngliche Heimat Vietnam zurückkehren muß, die sie nie wieder besuchen wollte. Doch dort lebt der zwielichtige Unternehmer Vohl (Patrick Malahide, "Die Piratenbraut"), welcher mit Moodys altem Fall in Zusammenhang zu stehen scheint und von dem Anna deshalb wichtige Informationen zu erhalten hofft. Das gelingt tatsächlich, jedoch gerät Anna so selbst endgültig ins Visier von Moodys Mörder, für den auch der ebenso intelligente wie charismatische Killer Michael Rembrandt (Michael Keaton, "Birdman") arbeitet. Obwohl sie auf verschiedenen Seiten stehen, knistert es gewaltig zwischen den beiden professionellen Tötungsmaschinen ...

Donnerstag, 22. August 2024

PLANET DER AFFEN: NEW KINGDOM (2024)

Originaltitel: Kingdom of the Planet of the Apes
Regie: Wes Ball, Drehbuch: Josh Friedman, Musik: John Paesano
Darsteller: Owen Teague, Freya Allan, Kevin Durand, Peter Macon, William H. Macy, Lydia Peckham, Travis Jeffery, Eka Darville, Neil Sandilands, Sara Wiseman, Ras-Samuel, Kaden Hartcher, Dichen Lachman, Karin Konoval
Kingdom of the Planet of the Apes (2024) on IMDb Rotten Tomatoes: 80 % (7,0); weltweites Einspielergebnis: $397,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 146 Minuten.
Mehrere Generationen nach dem Tod des Affen-Befreiers Caesar sind die Menschen beinahe komplett von der Erdoberfläche verschwunden – die verbleibenden haben ihre Sprachfähigkeit verloren und hausen wie die wilden Tiere. Währenddessen haben sich verschiedene Affen-Clans gebildet, darunter jener des jungen Noa (Owen Teague, "Es"), dessen Spezialität das Zähmen von Adlern ist. Einen Tag, bevor Noa und seine Freunde Soona (Lydia Peckham) und Anaya (Travis Jeffery, "Unbroken") bei einem Ritual das Recht erhalten, ihre eigenen Adler zu zähmen, wird der Clan von maskierten Affen angegriffen. Noas Vater Koro (Neil Sandilands, Netflix-Serie "Sweet Tooth") stirbt im Kampf gegen den mächtigen Sylva (Eka Darville, TV-Serie "Marvel's Jessica Jones"), die Überlebenden werden gefangengenommen und abtransportiert. Noa selbst entkommt mit Glück und nimmt die Verfolgung auf, um seinen Clan zu befreien. Auf dem Weg trifft er auf den weisen Orangutan Raka (Peter Macon, TV-Serie "The Orville"), welcher ihm von Caesars Lehren erzählt, die vom Anführer der "Masken", Proximus Caesar (Kevin Durand, "Resident Evil: Retribution") pervertiert wurden. Zudem stößt mit der jungen Mae (Freya Allan, Netflix-Serie "The Witcher") ein Menschenmädchen zu ihnen, das sich zu ihrer Überraschung als intelligent entpuppt und sogar sprechen kann ...

Donnerstag, 18. Juli 2024

DIE FRAU, DIE VORAUSGEHT (2017)

Originaltitel: Woman Walks Ahead
Regie: Susanna White, Drehbuch: Steven Knight, Musik: George Fenton
Darsteller: Jessica Chastain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell, Chaske Spencer, Bill Camp, Ciarán Hinds
Woman Walks Ahead (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 59% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 103 Minuten.
Im Jahr 1889 entschließt sich die seit knapp einem Jahr (nicht unglücklich) verwitwete New Yorker Malerin Catherine Weldon (Jessica Chastain, "Molly's Game") dazu, in den Westen zu reisen, um den legendären Indianerhäuptling Sitting Bull (Michael Greyeyes, "The New World") zu portraitieren. Als sie per Zug im Standing Rock-Reservat ankommt, wird Catherine auf dem Militärstützpunkt Fort Yates nicht gerade herzlich willkommen geheißen – genaugenommen schicken sie der für die Indianer-Angelegenheiten zuständige US-Beamte James McLaughlin (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") und der im gleichen Zug angekommene Colonel Silas Grove (Sam Rockwell, "See How They Run") direkt zurück nach New York. Neben einer ganz grundsätzlichen Abneigung des Militärs – speziell nach der demütigenden Niederlage in der Schlacht am Little Bighorn – gegen die Ureinwohner romantisierende Ostküsten-Aktivisten liegt das auch daran, daß eine Abstimmung unter diesen über ein Landzuteilungsgesetz unmittelbar bevorsteht, das ihnen noch einmal etwa die Hälfte ihres verbliebenen Landes nehmen würde. Der für die Armee arbeitende Lakota Chaske (Chaske Spencer, TV-Miniserie "The English"), Neffe von Sitting Bull, führt Catherine aber heimlich zu seinem Onkel, der sich inzwischen als Kartoffelbauer zurückgezogen hat. Nach anfänglicher Skepsis stimmt Sitting Bull zu, sich von Catherine malen zu lassen, die wiederum zunehmend entsetzt ist über die Zustände, in denen die Indigenen leben müssen ...

Donnerstag, 23. Mai 2024

ROGUE AGENT (2022)

Regie: Declan Lawn und Adam Patterson, Drehbuch: Michael Bronner, Declan Lawn und Adam Patterson, Musik: Hannah Peel
Darsteller: Gemma Arterton, James Norton, Marisa Abela, Shazad Latif, Edwina Findley, Sarah Goldberg, Freya Mavor, Rob Malone, Jimmy Akingbola, Julian Barratt
Rogue Agent (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 73% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 116 Minuten.
Als die beruflich erfolgreiche Anwältin Alice Archer (Gemma Arterton, "The King's Man") von dem charmanten Luxusauto-Verkäufer Robert (James Norton, "Little Women") angesprochen und ziemlich direkt zu einem Date eingeladen wird, sagt sie nach anfänglichem Zögern doch zu. Tatsächlich läuft alles ziemlich gut und sie verlieben sich ineinander – doch wird die schon berufsbedingt chronisch vorsichtige Alice das Gefühl nicht los, daß etwas mit Robert nicht stimmt. Erste Nachforschungen zeigen schnell, daß Alice richtig liegt: Robert ist ein raffinierter Serienbetrüger, der seit Jahrzehnten seine meist weiblichen Opfer gnadenlos ausnimmt, indem er sich nach einer Kennenlernphase als vermeintlicher Undercover-Agent des MI5 zu Erkennen gibt und seine Opfer einer Gehirnwäsche unterzieht, gegen die sie sich kaum wehren können. Bevor Alice ihre Erkenntnisse nutzen kann, wird auch sie vom ihr Mißtrauen erahnenden Robert bestohlen. Die Polizei macht ihr wenig Hoffnung auf Gerechtigkeit, doch Alice läßt nicht nach und kommt schließlich gemeinsam mit dem leitenden Ermittler Sonny Chandra (Shazad Latif, TV-Serie "Star Trek: Discovery") dem Betrüger tatsächlich auf die Spur ...

Donnerstag, 18. April 2024

BOSTON STRANGLER (2023)

Regie und Drehbuch: Matt Ruskin, Musik: Paul Leonard-Morgan
Darsteller: Keira Knightley, Carrie Coon, Chris Cooper, Alessandro Nivola, David Dastmalchian, Morgan Spector, Bill Camp, Rory Cochrane, Robert John Burke, Peter Gerety, Ryan Winkles, Luke Kirby
Boston Strangler (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,3); Altersempfehlung: 12, Dauer: 112 Minuten.
Boston, 1962: Zum Unverständnis des Großteils ihres Umfeldes arbeitet die dreifache Mutter Loretta McLaughlin (Keira Knightley, "Stolz und Vorurteil") als Reporterin beim "Boston Record-American". Dort soll sie sich nur um "Frauenthemen" kümmern, obwohl sie die investigative Kriminalberichterstattung viel mehr interessiert. Als in der Stadt innerhalb kurzer Zeit mehrere Frauen in ihren Wohnungen brutal erwürgt werden, recherchiert Loretta zunächst auf eigene Faust und schafft es so schließlich, ihren Chefredakteur Jack MacLaine (Chris Cooper, "Little Women") dazu zu bringen, sie mit der Geschichte zu betrauen. Zwar wird ihr zu ihrem Unwillen die erfahrene Kollegin Jean Cole (Carrie Coon, "Ghostbusters: Legacy") zur Seite gestellt, aber die beiden Frauen erweisen sich schnell als ein gutes Team, das nicht nur Spuren zum Täter findet, sondern auch grobe Fehler und Nachlässigkeiten der Polizei aufdeckt – womit sie sich natürlich nicht nur Freunde machen ...

Donnerstag, 11. April 2024

THE LOST CITY – DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT (2022)

Originaltitel: The Lost City
Regie: Aaron und Adam Nee, Drehbuch: Oren Uziel, Dana Fox, Adam und Aaron Nee, Musik: Pinar Toprak
Darsteller: Sandra Bullock, Channing Tatum, Daniel Radcliffe, Da'Vine Joy Randolph, Brad Pitt, Oscar Nuñez, Héctor Anibal, Thomas Forbes-Johnson, Patti Harrison, Bowen Yang, Stephen Lang, Joan Pringle, Raymond Lee, Adam Nee
The Lost City (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $192,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 112 Minuten.
Fünf Jahre nach dem tragischen Tod ihres Archäologen-Gatten hat die erfolgreiche Abenteuer-Romanzen-Autorin Loretta Sage (Sandra Bullock, "Bullet Train") nicht wirklich zurück ins Leben gefunden. Als ihre Agentin Beth (Da'Vine Joy Randolph, "Dolemite Is My Name") sie lange und nachdrücklich genug gedrängt hat, bekommt sie immerhin doch einen neuen Band ihrer Reihe um die Abenteurerin Lady Lovemore und ihren gutaussehenden Partner Dash fertig, der bei der Kritik allerdings überhaupt nicht gut ankommt. Die Fans der Reihe sind hingegen begeistert von einer neuen Geschichte über ihre Lieblingshelden, weshalb Beth ihre Klientin zu einer Buchtour überredet. Gleich bei der ersten Station läuft es aber eher mittelprächtig, zumal ohne Lorettas Wissen das ein wenig einfältige Dash-Covermodel Alan (Channing Tatum, "Jupiter Ascending") eingeladen wurde, an dem das überwiegend weibliche Publikum viel mehr interessiert ist als an ihr. Doch es kommt noch deutlich schlimmer, denn nach Ende der Veranstaltung wird Loretta von den Schergen des fiesen Milliardärssohns Abigail Fairfax (Daniel Radcliffe, "Swiss Army Man") entführt, der auf der Suche nach einem legendären Schatz ist, welcher auch in Lorettas Buch eine wichtige Rolle spielt. Fairfax hat nämlich auf einer kleinen Insel die "verlorene Stadt D." gefunden und hofft nun, daß Loretta ihm dank ihrer Buch-Recherchen den genauen Weg zu einer wertvollen Krone weisen kann. Währenddessen heuert der heimlich schon lange in Loretta verliebte Alan einen entfernten Bekannten, den Ex-Navy Seal Jack Trainor (Brad Pitt, "World War Z"), für Lorettas Rettung an und begleitet ihn, um Loretta durch seine Hilfe nachhaltig zu beeindrucken ...

Donnerstag, 22. Februar 2024

THE MARVELS (2023)

Regie: Nia DaCosta, Drehbuch: Megan McDonnell, Elissa Karasik, Nia DaCosta, Musik: Laura Karpman
Darsteller: Brie Larson, Teyonah Parris, Iman Vellani, Samuel L. Jackson, Zenobia Shroff, Zawe Ashton, Mohan Kapur, Saagar Shaikh, Gary Lewis, Park Seo-joon, Abraham Popoola, Leila Farzad, Daniel Ings, Lashana Lynch, Tessa Thompson, Hailee Steinfeld, Kelsey Grammer
The Marvels (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 62% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $206,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 105 Minuten.
Nachdem Carol Danvers alias Captain Marvel (Brie Larson, "Raum") die das Kree-Imperium kontrollierende "Oberste Intelligenz" zerstört hat, machten die Kree leider das Schlechteste aus ihrer (unfreiwillig) neu gewonnenen Freiheit und ergingen sich in einem Bürgerkrieg, der ihren Heimatplaneten Hala praktisch unbewohnbar machte. Die neue Kree-Anführerin Dar-Benn (Zawe Ashton, "Blitz") will das rückgängig machen, indem sie mithilfe eines Quantenbandes Sprungpunkte im Universum öffnet, durch die sie anderen (bewohnten) Planeten Ressourcen wie Sauerstoff oder Wasser stiehlt und sie nach Hala leitet. Da es aber zwei Quantenbänder gibt, die nur im Zusammenspiel einwandfrei funktionieren, sorgt Dar-Benns Vorgehen für einen ungewöhnlichen Nebeneffekt: Die Kräfte von Captain Marvel, ihrer inzwischen für Nick Fury (Samuel L. Jackson, "The Hateful 8") arbeitenden Nichte Monica Rambeau (Teyonah Parris, "They Cloned Tyrone") und der jugendlichen Kamala Khan alias Ms. Marvel (Iman Vellani) – die als Erbstück das zweite Quantenband besitzt – verschmelzen irgendwie miteinander, womit sie stets ihre Plätze tauschen, sobald zwei von ihnen gleichzeitig ihre Kräfte einsetzen. Das sorgt naturgemäß für viel Chaos, aber das Trio muß schnell lernen, zusammenzuarbeiten, denn Dar-Benns Aktionen bedrohen unzählige Lebewesen im gesamten Universum ...

Donnerstag, 8. Februar 2024

VENOM: LET THERE BE CARNAGE (2021)

Regie: Andy Serkis, Drehbuch: Kelly Marcel, Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Tom Hardy, Woody Harrelson, Michelle Williams, Stephen Graham, Naomie Harris, Reid Scott, Peggy Lu, Reece Shearsmith, Scroobius Pip, Little Simz, J.K. Simmons, Tom Holland
Venom: Let There Be Carnage (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 57 % (5,4); weltweites Einspielergebnis: $506,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Eigentlich haben sich der Reporter Eddie Brock (Tom Hardy, "Dunkirk") und sein außerirdischer Symbiont Venom inzwischen ganz gut mit ihrer Koexistenz arrangiert – Eddie beschert sie gar einen Karrieresprung, als Venom nach einem Interview mit dem Serienmörder Cletus Kasady (Woody Harrelson, "Zombieland 2") ein entscheidendes Detail auffällt. Nach einem emotionalen Streit darüber, daß Eddie Venom einfach keine menschlichen Gehirne verspeisen läßt, gehen sie dennoch getrennte Wege. Das ist denkbar schlechtes Timing, denn kurz zuvor hatten Eddie und Venom bei einem letzten Besuch im Todestrakt bei Cletus diesen unwissentlich "infiziert", weshalb auch der wahnsinnige Serienkiller nun einen Symbionten namens Carnage mit sich trägt. Dergestalt gelingt Cletus leicht der Ausbruch aus dem Gefängnis und nachdem er seine mit einer übernatürlichen Fähigkeit ausgestattete Kindheitsfreundin Frances "Shriek" Barrison (Naomie Harris, "Skyfall") aus der geheimen Ravencroft-Anstalt befreit hat, will er sich an Eddie rächen sowie an Detective Patrick Mulligan (Stephen Graham, "The Irishman"), der für Shrieks Gefangenschaft verantwortlich zeichnet. Mit Hilfe von Eddies Ex-Frau Anne (Michelle Williams, "Greatest Showman") und ihrem Verlobten Dan (Reid Scott, "Late Night") müssen sich Eddie und Brock wieder zusammenraufen, um Cletus, Carnage und Shriek zu besiegen ...

Donnerstag, 16. November 2023

LITTLE MONSTERS (2019)

Regie und Drehbuch: Abe Forsythe, Musik: Piers Burbrook de Vere
Darsteller: Alexander England, Lupita Nyong'o, Josh Gad, Diesel La Torraca, Marshall Napier, Kat Stewart, Ava Caryofyllis, Charlie Whitley, Kim Thien Doan, Nadia Townsend
Little Monsters (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $0,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 94 Minuten.
Der glücklose Death Metal-Musiker Dave (Alexander England, "Alien: Covenant") ist am Boden zerstört, als sich seine Langzeitfreundin Sara (Nadia Townsend, "Knowing") nach jahrelangen Streitereien schließlich von ihm trennt. Während Dave noch versucht, Sara mit einer großen Geste zurückzuerobern, vergnügt die sich bereits mit einem anderen. Dave findet Unterschlupf bei seiner älteren Schwester Tess (Kat Stewart, TV-Serie "Underbelly – Krieg der Unterwelt") und ihrem fünfjährigen Sohn Felix (Diesel La Torraca), wobei der verantwortungslose Dave Tess schon bald tierisch auf die Nerven geht – weshalb sie ihn dazu verdonnert, ihr mit Felix zu helfen. Das hat Folgen: Als Dave Felix zu seinem Kindergarten bringt, verliebt er sich auf den ersten Blick in die attraktive Kindergärtnerin Miss Caroline (Lupita Nyong'o, "The 355"). Obwohl seine Schwester ihn warnt, daß so ziemlich jeder Vater es erfolglos bei Miss Caroline versucht habe, meldet er sich als Begleitperson für einen Ausflug zu einem Streichelzoo. Sinnigerweise befindet der sich direkt neben einer Militärbasis, auf der es zu einem Zombie-Ausbruch kommt. In einem Souvenirladen verbarrikadieren sich Miss Caroline, Dave und die Kinder und tun alles, um irgendwie zu überleben – wobei die zusätzliche Anwesenheit des unsympathischen Kinder-TV-Stars Teddy McGiggle (Josh Gad, "Die Schöne und das Biest") wenig hilfreich ist ...

Donnerstag, 19. Oktober 2023

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA (2023)

Regie: Peyton Reed, Drehbuch: Jeff Loveness, Musik: Christophe Beck
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Jonathan Majors, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Kathryn Newton, Corey Stoll, Katy O'Brian, William Jackson Harper, David Dastmalchian, Bill Murray, Randall Park, Patricia Belcher, Tom Hiddleston, Owen Wilson
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 46% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $476,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 125 Minuten.
Scott "Ant-Man" Lang (Paul Rudd, "Wanderlust") schwebt im siebten Himmel: Seit dem Sieg über Thanos ist er als Teil der Avengers ein Superstar, seine Memoiren sind zum Bestseller geworden und auch privat läuft es mit seiner großen Liebe Hope "Wasp" van Dyne (Evangeline Lilly, "Der Hobbit 2") und der inzwischen erwachsenen Tochter Cassie (Kathryn Newton, "Ben is Back") glänzend. Doch als Cassie Scott ihr neues wissenschaftliches Projekt vorführen will, an dem sie mit Hope und deren Vater Hank (Michael Douglas, "Wall Street") gearbeitet hat, ist Hopes jahrzehntelang im Quantenreich gefangen gewesene Mutter Janet (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") alarmiert und fordert panisch den sofortigen Abbruch – denn Cassie hat ein Gerät entwickelt, mit dem man Kontakt zum Quantenreich aufnehmen kann. Doch es ist zu spät und das Quintett wird unvermittelt durch ein Portal ins Quantenreich hineingezogen. Erst jetzt kann Janet ihren Mitstreitern beichten, daß sie ihnen bei weitem nicht alles über ihre Zeit im Quantenreich erzählt hatte – beispielsweise hatte sie nicht erwähnt, daß es dort Bewohner gibt. Vor allem hatte sie verschwiegen, daß sie die Bekanntschaft eines weiteren Gefangenen namens Kang (Jonathan Majors, "Da 5 Bloods") gemacht hatte, der zunächst sehr hilfreich war, sich aber als größenwahnsinniger Exilant mit Multiversums-Eroberungs-Phantasien entpuppte. Daher verhinderte Janet seine Flucht aus dem Quantenreich und ist nun Ziel der Rachegelüste des mithilfe seiner gesichtslosen "Quantumnauten" tyrannisch herrschenden und immer noch nach einem Ausweg suchenden Kang ...

Donnerstag, 28. September 2023

THE 355 (2022)

Regie: Simon Kinberg, Drehbuch: Theresa Rebeck und Simon Kinberg, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Jessica Chastain, Diane Kruger, Lupita Nyong'o, Penélope Cruz, Sebastian Stan, Fan Bingbing, Jason Flemyng, Édgar Ramírez, Sylvester Groth, John Douglas Thompson
The 355 (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 24% (4,5); weltweites Einspielergebnis: $27,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 124 Minuten.
Als der Gangsterboß Elijah Clarke (Jason Flemyng, "Solomon Kane") in den Besitz eines hochmodernen Programms gelangt, mit dem man quasi alles hacken kann, bietet er es auf dem Schwarzmarkt zum Kauf an – nachdem er mit einigen herbeigeführten Flugzeugabstürzen die Wirksamkeit des Programms unter Beweis gestellt hat. Die CIA-Agenten Mace (Jessica Chastain, "Molly's Game") und Nick (Sebastian Stan, "I, Tonya") sollen das Programm vorher stehlen, jedoch geht die Operation komplett in die Hose, als ihnen die deutsche BND-Agentin Marie (Diane Kruger, "Inglourious Basterds") in die Quere kommt. Um die Auktion irgendwie zu verhindern, müssen sich Mace und Marie widerwillig zusammenraufen, zudem bekommen sie Unterstützung durch die mit Mace befreundete frühere MI6-Agentin Khadijah (Lupita Nyong'o, "Black Panther") und die für den kolumbianischen Geheimdienst tätige Psychologin Graciela (Penélope Cruz, "Leid und Herrlichkeit"), die eher zufällig in die Sache hineingerät. Während das Quartett die in Schanghai stattfindende Schwarzmarkt-Auktion zu verhindern sucht, stellt sich allerdings heraus, daß einige böse Überraschungen auf sie warten ...

Donnerstag, 21. September 2023

ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU (2023)

Originaltitel: The Little Mermaid
Regie: Rob Marshall, Drehbuch: David Magee, Musik: Alan Menken
Darsteller: Halle Bailey, Jonah Hauer-King, Melissa McCarthy, Javier Bardem, Daveed Diggs (Stimme), Awkwafina (Stimme), Jacob Tremblay (Stimme), Noma Dumezweni, Martina Laird, Art Malik, Jessica Alexander, Emily Coates, Jodi Benson
The Little Mermaid (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $569,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 136 Minuten.
Arielle (Halle Bailey, TV-Serie "Grown-ish") ist eine Meerjungfrau und eine echte Prinzessin, denn ihr Vater ist König Triton (Javier Bardem, "Skyfall") von Atlantica. Allerdings sorgt Arielles Faszination für die Welt der Menschen wiederholt für Ärger, denn Triton ist auf die Menschen nicht gut zu sprechen und hält sie für gefährlich. So kommt es, daß Arielle eines Tages, als sie den schiffbrüchigen Menschenprinz Eric (Jonah Hauer-King, "Die unglaublichen Abenteuer von Bella") rettet und sich in ihn verliebt, sich nicht an ihren Vater wendet, sondern das Angebot ihrer von Triton einst verbannten Tante Ursula (Melissa McCarthy, "Spy") annimmt, sie für drei Tage zu einem Menschen zu machen. Jedoch muß sie innerhalb dieser drei Tage einen "Kuß wahrer Liebe" erhalten, um ein Mensch zu bleiben. Erschwert wird diese Aufgabe dadurch, daß Ursula erstens Arielle ihre sirenenhafte Stimme nimmt und zweitens ihr die Erinnerung an die "Kuß-Bedingung" raubt. Zum Glück hat sie allerdings die Hilfe ihrer treuen Tierfreunde Krabbe Sebastian (in der Originalfassung gesprochen und gesungen von Daveed Diggs, "Hamilton"), Möwe Scuttle (Awkwafina, "Shang-Chi") und Fisch Fabius (Jacob Tremblay, "Raum"), die alles geben, um Arielle und Eric in die richtige Richtung zu lenken ...

Donnerstag, 17. August 2023

UNCHARTED (2022)

Regie: Ruben Fleischer, Drehbuch: Rafe Judkins, Art Marcum, Matt Holloway, Musik: Ramin Djawadi
Darsteller: Tom Holland, Mark Wahlberg, Sophia Ali, Tati Gabrielle, Antonio Banderas, Steven Waddington, Pingo Moli, Tiernan Jones, Rudy Pankow, Pilou Asbæk, Nolan North
Uncharted (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 40% (5,2); weltweites Einspielergebnis: $407,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 116 Minuten.
Der Waisenjunge Nathan "Nate" Drake (Tom "Spider-Man" Holland) hat gemeinsam mit seinem großen Bruder Sam seit der Kindheit davon geträumt, den legendären verschollenen Schatz der Expedition von Ferdinand Magellan im 16. Jahrhundert zu finden. Seit Sam wegen Problemen mit der Polizei aber aus dem Waisenhaus abhaute und seinen Bruder anschließend nur durch gelegentliche Postkarten von überall auf der Welt über seine Abenteuer informierte, hat sich das für den inzwischen als Barkeeper arbeitenden Nate eigentlich erledigt. Doch da taucht ein gewisser Victor "Sully" Sullivan (Mark Wahlberg, "The Happening") in New York auf, der sich als Sams Partner vorstellt – zumindest war er das, bis Sam auf der Suche nach Magellans Goldschatz spurlos verschwand. Sully überredet Nate dazu, ihm zu helfen, den Schatz und idealerweise auch Sam zu finden. Wie Nate bald herausfindet, hat ihm Sully allerdings nicht die ganze Wahrheit erzählt, außerdem gibt es weitere Schatzjäger, die teils wenig Skrupel bei der Wahl ihrer Mittel haben. Allen voran gilt das für den steinreichen Spanier Santiago Moncada (Antonio Banderas, "Leid und Herrlichkeit") und seine Handlangerin Jo Braddock (Tati Gabrielle, TV-Serie "The 100"). Weniger gefährlich, aber mindestens so raffiniert ist die charmante Chloe Frazer (Sophia Ali, "Wahrheit oder Pflicht"), mit der Nate und Sully kooperieren müssen, da sie über ein weiteres Teil des Puzzles verfügt, das den Weg zum Schatz weist ...

Donnerstag, 20. Juli 2023

TENET (2020)

Regie und Drehbuch: Christopher Nolan, Musik: Ludwig Göransson
Darsteller: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Sir Kenneth Branagh, Dimple Kapadia, Aaron Taylor-Johnson, Himesh Patel, Yuri Kolokolnikov, Clémence Poésy, Fiona Dourif, Martin Donovan, Wes Chatham, Jack Cutmore-Scott, Matthew Marsden, Jeremy Theobald, Josh Stewart (Stimme), Tom Nolan, Sir Michael Caine
Tenet (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $365,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 150 Minuten.
Als auf die Oper in Kiew während einer Vorstellung ein Terroranschlag verübt wird, greift eine Einsatztruppe der CIA ein. Chaos bricht aus und die Sache endet mit dem vermeintlichen Tod des namenlos bleibenden Anführers (John David Washington, "Ein Gauner & Gentleman") der CIA-Agenten. Jedoch wacht dieser wenig später wieder auf und wird von der mysteriösen Priya (Bollywood-Star Dimple Kapadia) für eine hochgradig brisante Geheimoperation namens "Tenet" rekrutiert, die über nicht weniger als die Zukunft der Menschheit entscheiden soll. Die befindet sich nämlich, unbemerkt von der Öffentlichkeit, unter einer Attacke aus der Zukunft! Dort wird irgendwann eine Technologie entwickelt, die Objekte invertiert – alles bewegt sich rückwärts und somit sind (auf umständliche Art und Weise) Zeitreisen möglich. Als Schlüssel dazu, den Angriff aus der Zukunft abzuwehren, wird der russische Oligarch Andrei Sator (Sir Kenneth Branagh, "Tod auf dem Nil") betrachtet. Also versucht der Protagonist – wie der CIA-Agent nur genannt wird – gemeinsam mit seinem neuen Kollegen Neil (Robert Pattinson, "Die versunkene Stadt Z"), über Sators Gattin Kat (Elizabeth Debicki, "Widows") an ihn heranzukommen. Doch die ganze Angelegenheit entpuppt sich als noch viel komplizierter als gedacht ...