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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 11. Januar 2024

JOHN WICK: KAPITEL 4 (2023)

Regie: Chad Stahelski, Drehbuch: Shay Hatten und Michael Finch, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Bill Skarsgård, Donnie Yen, Shamier Anderson, Laurence Fishburne, Ian McShane, Hiroyuki Sanada, Rina Sawayama, Clancy Brown, Marko Zaror, Scott Adkins, Natalia Tena, Lance Reddick, George Georgiou, Sven Marquardt, Yoshinori Tashiro, Ivy Quainoo
John Wick: Chapter 4 (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $440,2 Mio.
FSK: 18, Dauer: 170 Minuten.
Der frühere Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves, "47 Ronin") hat seinen Sturz vom New Yorker Continental Hotel überlebt, was das Gebäude und sein Manager Winston (Ian McShane, "Hercules") teuer bezahlen müssen. Die Hohe Kammer hat, um sich des John Wick-Problems endgültig zu entledigen, dem ebenso stinkreichen wie skrupellosen Marquis de Gramont (Bill Skarsgård, "Eternals") freie Hand und nahezu unbegrenzte Mittel gegeben, der daraufhin Johns blinden Killer-Freund Caine (Donnie Yen, "Rogue One") auf ihn ansetzt. Doch John findet mit der Hilfe eines Freundes ein potentielles Schlupfloch: Wenn es ihm irgendwie gelingt, wieder Mitglied der Organisation werden, kann er den Marquis zu einem alles entscheidenden Duell herausfordern. Dafür muß er sich aber zuerst mit seiner "Familie", den in Berlin angesiedelten, von Katia (Natalia Tena, "Lady Henderson präsentiert") angeführten Ruska Roma, versöhnen. Das alles, während das Kopfgeld auf ihn immer weiter erhöht wird und unzählige Kopfgeldjäger anlockt, auch den begnadeten Spurenleser "Mr. Nobody" (Shamier Anderson, "Destroyer") ...

Donnerstag, 16. März 2023

JURASSIC WORLD: EIN NEUES ZEITALTER (2022)

Originaltitel: Jurassic World: Dominion
Regie: Colin Trevorrow, Drehbuch: Emily Carmichael und Colin Trevorrow, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Bryce Dallas Howard, Chris Pratt, Laura Dern, Sam Neill, Jeff Goldblum, Isabella Sermon, Campbell Scott, DeWanda Wise, Mamoudou Athie, BD Wong, Omar Sy, Daniella Pineda, Justice Smith, Dichen Lachman, Kristoffer Polaha
Jurassic World: Dominion (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 29% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $1002,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 147 Minuten.
Vier Jahre sind vergangen, seit die Dinosaurier aus dem Lockwood-Anwesen entkommen sind und sich nach und nach in der ganzen Welt ausgebreitet haben. Das lief insgesamt besser, als man befürchten konnte, aber natürlich kommt es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen mit Dinos wie dem Tyrannosaurus Rex. Deshalb hat es sich das Biotech-Unternehmen Biosyn mit dem Konzernchef Lewis Dodgson (Campbell Scott, "Der Exorzismus von Emily Rose") zum Ziel gesetzt, möglichst viele Dinos einzufangen und in ein sicheres Reservat in den Dolomiten zu bringen, wo sie ungestört leben können. Zumindest ist das die offizielle Mission, tatsächlich wird Dodgson aber von Gier und Größenwahn getrieben, was sich primär darin manifestiert, daß er Dr. Henry Wu (BD Wong, "Focus") genetisch manipulierte Heuschrecken entwickeln ließ, die nur Biosyn-Saatgut unangetastet lassen. Leider funktionieren die Heuschrecken etwas zu gut, weshalb nun weltweite Hungersnöte drohen. Um das zu verhindern, benötigt Dr. Wu den menschlichen Klon Maisie Lockwood (Isabella Sermon) sowie den Nachwuchs der genetisch manipulierten Velociraptorin Blue. Als es den Biosyn-Leuten gelingt, Maisie und Baby-Raptor Beta aus der Obhut von Claire Dearing (Bryce Dallas Howard, "Rocketman") und Owen Grady (Chris Pratt, "Guardians of the Galaxy") zu entführen, machen diese sich sofort auf den Weg zu den Dolomiten, um sie zurückzuholen. Parallel finden sich in der dortigen Biosyn-Zentrale die Wissenschaftler Dr. Ellie Sattler (Laura Dern, "The Tale") und Dr. Alan Grant (Sam Neill, "Daybreakers") auf Einladung ihres für Biosyn arbeitenden alten Freundes Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum, "Hotel Artemis") ein, wo sie auf das unheilvolle Heuschrecken-Projekt stoßen ...

Mittwoch, 31. August 2022

ZACK SNYDER'S JUSTICE LEAGUE (2021)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio, Musik: Tom Holkenborg
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Jason Momoa, Ray Fisher, Ezra Miller, Henry Cavill, Amy Adams, Ciarán Hinds (Stimme), Ray Porter (Stimme), Peter Guinness (Stimme), Jeremy Irons, J.K. Simmons, Diane Lane, Joe Morton, Harry Lennix, Connie Nielsen, Willem Dafoe, Amber Heard, Ryan Zheng, Billy Crudup, Lisa Loven Kongsli, David Thewlis, Michael McElhatton, Doutzen Kroes, Eleanor Matsuura, Samantha Jo, Ann Ogbomo, Kiersey Clemons, Russell Crowe (Stimme), Carla Gugino (Stimme), Kevin Costner (Stimme), Jesse Eisenberg, Jared Leto, Joe Manganiello, Robin Wright, Marc McClure, Zack Snyder
Zack Snyder: Justice League (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,7); FSK: 12, Dauer: 242 Minuten.
Bruce "Batman" Wayne (Ben Affleck, "Argo") wird bereits seit einiger Zeit von apokalyptischen Visionen geplagt, von denen er glaubt, daß sie ihn vor einer kommenden Bedrohung warnen wollen. Folglich setzt er nach Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") Tod verstärkt seine Bemühungen fort, ein Team von Superhelden zusammenzustellen. Diana Prince aka Wonder Woman (Gal Gadot, "Red Notice") kennt er ja bereits und sie unterstützt seinen Plan. Auch der ultraschnelle Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") schließt sich dem Team gerne an, nach anfänglicher Skepsis stößt außerdem Victor "Cyborg" Stone (Ray Fisher, TV-Serie "True Detective") dazu. Der eigenbrötlerische Halb-Atlanter Arthur Curry aka Aquaman (Jason Momoa, "Dune") hingegen hat keinerlei Interesse daran, sich mit anderen Superhelden zusammenzutun. Das ändert sich, als ein außerirdischer Bösewicht namens Steppenwolf (in der Originalfassung gesprochen von Ciarán Hinds, "Elizabeth Harvest") mit seiner Armee von Paradämonen zunächst die Amazonen und dann die Atlanter angreift, um ihnen jeweils eine mächtige, geheimnisvolle "Mutterbox" abzunehmen, die Menschen, Atlanter, Amazonen und sogar Götter vor Jahrtausenden mit vereinten Kräften von Steppenwolfs vernichtungswütigem Boß Darkseid (in der Originalfassung gesprochen von Ray Porter) erobert hatten. Auf sich allein gestellt haben Amazonen und Atlanter Steppenwolf diesmal wenig entgegenzusetzen, weshalb er nur noch die dritte, von den Menschen bewachte Mutterbox benötigt, um sie zu vereinen und damit die Erde zu erobern und Darkseid herzuholen. Batman und Co. müssen einsehen, daß sie selbst mit vereinten Kräften nicht stark genug sind, Steppenwolf zu besiegen. Also greifen sie zu einem verzweifelten Plan: Mithilfe der dritten Mutterbox wollen sie Superman wieder ins Leben zurückbringen ...

Dienstag, 8. März 2022

JUMANJI: THE NEXT LEVEL (2019)

Regie: Jake Kasdan, Drehbuch: Jake Kasdan, Jeff Pinkner und Scott Rosenberg, Musik: Henry Jackman
Darsteller: Dwayne Johnson, Karen Gillan, Jack Black, Kevin Hart, Awkwafina, Rory McCann, Nick Jonas, Danny DeVito, Danny Glover, Alex Wolff, Morgan Turner, Ser'Darius Blain, Madison Iseman, Rhys Darby, Colin Hanks, Marin Hinkle, Dania Ramirez, Bebe Neuwirth, John Ross Bowie, Lamorne Morris
Jumanji: The Next Level (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $801,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 124 Minuten.
Nachdem die vier Schulkameraden Spencer (Alex Wolff, "Hereditary"), Martha (Morgan Turner, "Wonderstruck"), Fridge (Ser'Darius Blain, "Footloose") und Bethany (Madison Iseman, "Riot Girls") ihr gefährliches Abenteuer im magischen Videospiel Jumanji gerade so überstanden hatten, zerstörten sie es, damit es nie wieder Unheil anrichten könne. Allerdings kam Spencer wenig später zurück und nahm das kaputte Spiel mit nach Hause. Zwei Jahre später sind die vier Freunde in alle Winde zerstreut und kommunizieren vorwiegend digital, wobei Spencer mit seinem Studium in New York nicht glücklich ist und in der Zwischenzeit sogar seine Beziehung zu Martha abgebrochen hat. In den Weihnachtsferien will sich das Quartett endlich wieder mal persönlich treffen, doch Spencer taucht nicht auf. Als seine besorgten Freunde nach ihm sehen wollen, entdecken sie das von Spencer notdürftig reparierte Jumanji und begreifen, daß er zum zweiten Mal in das Spiel hineingezogen wurde. Schnell ist beschlossen, ihm zu folgen und ihn zu retten, jedoch läuft nicht alles wie geplant: Während Bethany alleine im Haus zurückbleibt, finden sich neben Martha, erneut als kampfstarke Ruby Roundhouse (Karen Gillan, "Guardians of the Galaxy 2"), und Fridge – diesmal zu seinem Ärger als unsportlicher Kartenspezialist Prof. Shelly Oberon (Jack Black, "School of Rock") – auch Spencers Großvater Eddie (Danny DeVito, "Dumbo") und dessen entfremdeter früherer Geschäftspartner und bester Freund Milo (Danny Glover, "Ein Gauner & Gentleman") in der Dschungel-Videospielwelt von Jumanji wieder. Eddies Avatar ist der legendäre Abenteurer Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson, "San Andreas"), während Milo die Rolle von Bravestones Sidekick Mouse Finbar (Kevin Hart, "Night School") übernimmt. Dummerweise hat sich das Spiel auch noch weiterentwickelt, weshalb sie für Spencers Rettung ein ganz anderes Abenteuer bestehen und den neuen Oberbösewicht "Jürgen, der Brutale" (Rory McCann, TV-Serie "Game of Thrones") bezwingen müssen ...

Mittwoch, 1. Dezember 2021

JUNGLE CRUISE (2021)

Regie: Jaume Collet-Serra, Drehbuch: Michael Green, Glenn Ficarra und John Requa, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Dwayne Johnson, Emily Blunt, Jack Whitehall, Jesse Plemons, Édgar Ramírez, Veronica Falcón, Paul Giamatti, Quim Gutiérrez, Dani Rovira, Philipp Maximilian, Dan Dargan Carter, Andy Nyman
Jungle Cruise (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $220,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 128 Minuten.
Im Jahre 1916, während der Erste Weltkrieg in vollem Gange ist, bricht die abenteuerlustige britische Botanikerin Dr. Lily Houghton (Emily Blunt, "Mary Poppins’ Rückkehr") gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder MacGregor (Jack Whitehall, "Der Nußknacker und die vier Reiche") nach Südamerika auf. Dort will Lily die sagenumwobenen "Tränen des Mondes" finden, die der Überlieferung nach jede Krankheit heilen und damit auch die moderne Medizin revolutionieren könnten. Für die Reise auf dem Amazonas heuern sie vor Ort den großmäuligen Skipper Frank Wolff (Dwayne Johnson, "San Andreas") an, welcher sie zum Zielort ihrer Suche bringen soll. Allerdings ist nicht allein Lily auf der Jagd nach den "Tränen des Mondes", sondern auch der skrupellose deutsche Kronprinz Joachim (Jesse Plemons, "Bridge of Spies"), der die Tränen kriegsentscheidend einsetzen will und den Amazonas mit seinem eigenen, schwer bewaffneten U-Boot befährt. Doch es lauern noch weitere Gefahren auf die Abenteurer, denn neben der eher menschenfeindlichen Natur des Urwalds gibt es noch den laut Frank kannibalistischen Stamm der Puka Michuna und angeblich sollen irgendwo im Dschungel noch die untoten spanischen Konquistadoren um Don Aguirre (Édgar Ramírez, "Zero Dark Thirty") ihr verfluchtes und untotes Dasein fristen, die bereits vor 400 Jahren die "Tränen des Mondes" suchten ...

Mittwoch, 25. August 2021

JOJO RABBIT (2019)

Regie und Drehbuch: Taika Waititi, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Taika Waititi, Archie Yates, Rebel Wilson, Stephen Merchant, Alfie Allen
Jojo Rabbit (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $93,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.
Deutschland im Jahr 1945: In der Kleinstadt Falkenheim lebt der 10-jährige Johannes Betzler (Roman Griffin Davis), genannt Jojo, mit seiner Mutter Rosie (Scarlett Johansson, "Marriage Story"). Jojo und sein bester Freund Yorki (Archie Yates) sind begeisterte Nazis, die es gar nicht abwarten können, ihrem Land im Krieg zu dienen – bei Jojo geht die Begeisterung so weit, daß Adolf Hitler (Taika Waititi) höchstpersönlich sein imaginärer Freund und emotionaler Cheerleader ist. Aufgrund eines Zwischenfalls bei einem von dem kriegsversehrten Hauptmann Klenzendorf (Sam Rockwell, "Three Billboards ...") und Fräulein Rahm (Rebel Wilson, "Pitch Perfect") geleiteten paramilitärischen Jugendlager gerät Jojos Kriegslaufbahn allerdings schnell ins Stocken und anstatt Soldat zu spielen, soll er zunächst für Klenzendorf Botengänge und Ähnliches erledigen. Unterdessen findet Jojo heraus, daß seine Mutter auf dem Dachboden die Jüdin Elsa (Thomas McKenzie, "The King") versteckt, die ein paar Jahre älter ist als er. Nach dem ersten Schreck beschließt Jojo zum Unwillen des imaginären Hitler, Elsa nicht zu verraten – immerhin wirkt sie gar nicht so furchterregend wie in der Nazi-Propaganda – und sie vielmehr besser kennenzulernen …

Donnerstag, 8. April 2021

JESUS ROLLS – NIEMAND VERARSCHT JESUS! (2019)

Originaltitel: The Jesus Rolls
Regie und Drehbuch: John Turturro, Musik: Émilie Simon
Darsteller: John Turturro, Bobby Cannavale, Audrey Tautou, Susan Sarandon, Pete Davidson, Jon Hamm, Christopher Walken, Sônia Braga, JB Smoove, Tim Blake Nelson, Gloria Reuben, Michael Badalucco, Tonino Baliardo, Nicolas Reyes
Jesus Rolls (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 20% (4,1); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 82 Minuten.
Als der bowlingverrückte Jesus Quintana (John Turturro, "O Brother, Where Art Thou?") aus dem Gefängnis entlassen wird, holt ihn sein Kumpel Petey (Bobby Cannavale, "The Irishman") ab. Trotz einer ernsten Ermahnung des Gefängnisdirektors (Christopher Walken, "7 Psychos"), daß er bei einer weiteren Verurteilung lange hinter Gittern verschwinden werde, denkt Jesus gar nicht daran, den Pfad der Tugend zu bestreiten. Stattdessen "borgt" er erst sich den schicken Wagen des Friseurs Paul Dominique (Jon Hamm, "Baby Driver") aus. Wie sich herausstellt, arbeitet für den eine alte Bekannte von Jesus, die freizügige Französin Marie (Audrey Tautou, "Die fabelhafte Welt der Amélie"). Marie schließt sich Jesus und Petey an und das Trio streift nach einem kurzen Besuch bei Jesus' Mutter (Sônia Braga, "Der Kuß der Spinnenfrau") mehr oder weniger ziellos durch die Gegend, klaut ein paar weitere Autos und ein paar andere Dinge und hat viel Sex. Bei dem impulsiven Streifzug bekommen sie immer wieder Ärger, treffen aber auch auf interessante Personen wie einen windigen Mechaniker (JB Smoove, "Spider-Man: Far From Home"), einen Arzt (Tim Blake Nelson, "Der unglaubliche Hulk"), die frisch aus dem Frauenknast entlassene Jean (Susan Sarandon, "Robot & Frank") und ihren ebenfalls aus dem Gefängnis freikommenden Sohn Jack (Pete Davidson, "The King of Staten Island") …

Mittwoch, 30. Dezember 2020

JINGLE JANGLE JOURNEY: ABENTEUERLICHE WEIHNACHTEN! (2020)

Originaltitel: Jingle Jangle: A Christmas Journey
Regie und Drehbuch: David E. Talbert, Musik: John Debney und Michael Diskint
Darsteller: Forest Whitaker, Keegan-Michael Key, Madalen Mills, Ricky Martin (Stimme), Anika Noni Rose, Kieron L. Dyer, Lisa Davina Phillip, Hugh Bonneville, Phylicia Rashad, Sharon Rose, Justin Cornwell, Miles Barrow, Tobias Poppe (Stimme)
Jingle Jangle Journey: Abenteuerliche Weihnachten! (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,1); Altersfreigabe: ab 6 Jahren, Dauer: 120 Minuten.
Viktorianisches England zur Mitte des 19. Jahrhunderts: Die etwa 10-jährige Journey (Madalen Mills) hat ihren Großvater, den genialen Spielzeug-Erfinder Jeronicus Jangle (Forest Whitaker, "Rogue One"), noch nie getroffen. Denn dieser ist seit einem 30 Jahre zurückliegenden Verrat durch seinen Assistenten Gustafson (Keegan-Michael Key, "Dolemite Is My Name") und dem wenig später folgenden Tod seiner Frau ein gebrochener Mann und schickte deshalb Tochter Jessica (Anika Noni Rose, "Dreamgirls") fort, weil er glaubte, sie wäre ohne ihn besser dran. Journey hat aber Jeronicus' magisches Erfindertalent geerbt und will ihren Großvater unbedingt kennenlernen, weshalb sie mit einem Trick erreicht, daß sie Weihnachten bei ihm verbringen darf. Jeronicus, der inzwischen nur noch als Pfandleiher tätig ist und unmittelbar davor steht, seinen schlecht laufenden Laden an die Bank zu verlieren, ist zunächst wenig angetan und gibt sich ziemlich ruppig, doch Journey bleibt hartnäckig und schafft es langsam, Jeronicus' Herz zu erweichen. Und Jeronicus hat Journeys gewitzte Hilfe dringend nötig – nicht nur, um seinen Laden zu behalten, sondern auch, um den mit den von Jeronicus gestohlenen Entwürfen zum erfolgreichsten Spielzeughersteller aufgestiegenen Gustafson davon abzuhalten, auch die letzte Erfindung ihres Großvaters zu rauben: den intelligenten Roboter Buddy 3000 …

Donnerstag, 2. April 2020

JACK REACHER: KEIN WEG ZURÜCK (2016)

Originaltitel: Jack Reacher: Never Go Back
Regie: Edward Zwick, Drehbuch: Richard Wenk, Marshall Herskovitz und Edwad Zwick, Musik: Henry Jackman
Darsteller: Tom Cruise, Cobie Smulders, Aldis Hodge, Patrick Heusinger, Robert Knepper, Holt McCallany, Danika Yarosh, Robert Catrini, Lee Child
Jack Reacher: Kein Weg zurück (2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 38% (5,2); weltweites Einspielergebnis: $162,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 119 Minuten.

Der frühere Militärpolizist Jack Reacher (Tom Cruise, "Barry Seal") besucht das Hauptquartier seiner früheren Einheit in Washington, wo er sich mit seiner Nachfolgerin Major Susan Turner (Cobie Smulders, "The Avengers") treffen will. Stattdessen erfährt er zu seiner Überraschung, daß Turner kürzlich wegen Landesverrats festgenommen wurde. Weil das so gar nicht zu der Susan Turner paßt, die Reacher (wenn auch nur durch diverse Telefonate) kennt, geht er der Sache nach und bemerkt schnell, daß Turner Opfer einer großangelegten Verschwörung wurde. Durch seine Recherchen gerät auch Reacher ins Visier und wird wegen Mordverdachts verhaftet – was er aber nutzt, um gemeinsam mit Turner aus dem Militärgefängnis zu flüchten. Während der pflichtbewußte Captain Espin (Aldis Hodge, TV-Serie "Leverage") wie auch – aus weniger ehrenhaften Motiven – die Hintermänner der Verschwörung die Jagd auf Reacher und Turner eröffnen, versuchen diese herauszufinden, was genau eigentlich los ist. Und so ganz nebenbei muß sich Reacher auch noch mit der Neuigkeit arrangieren, daß er angeblich der Vater der 15-jährigen Samantha (Danika Yarosh, TV-Serie "Heroes Reborn") sein soll …

Dienstag, 7. Januar 2020

JOKER (2019)

Regie: Todd Phillps, Drehbuch: Scott Silver und Todd Phillips, Musik: Hildur Guðnadóttir
Darsteller: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Frances Conroy, Zazie Beetz, Brett Cullen, Shea Whigham, Bill Camp, Sondra James, Glenn Fleshler, Leigh Gill, Marc Maron, Dante Pereira-Olson, Rocco Luna, Douglas Hodge, Carrie Louise Putrello, Brian Tyree Henry, Justin Theroux
Joker
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 69% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $1079,0 Mio.
FSK: 16, Dauer: 122 Minuten.

Zu Beginn der 1980er Jahre steht es um die Großstadt Gotham City ziemlich dreckig – und das nicht nur, weil die Müllabfuhr streikt. Dieser Streik in Verbindung mit der großen sozialen Ungleichheit schürt jedoch die schlechte Stimmung unter den Stadtbewohnern und befördert sinnlos aggresives Verhalten. Kein guter Zeitpunkt, um als Miet-Clown auf Sonderangebote in einem Laden hinzuweisen. Das muß Arthur Fleck (Joaquin Phoenix, "A Beautiful Day") auf schmerzhafte Weise erfahren, als einige Jugendliche ihm sein Schild klauen und ihn verprügeln – wofür sein Chef auch noch ihm die Schuld gibt. Eigentlich ist Arthur ein schüchterner Mann mittleren Alters, der mit seiner kränklichen Mutter Penny (Frances Conroy, TV-Serie "American Horror Story") zusammenlebt und aus neurologischen Gründen unter einem primär unter Streß und bei Nervosität auftretenden unkontrollierbaren Lachen leidet, welches absolut nicht seinem Gemütszustand entspricht. Trotzdem ist es Arthurs Traum, Stand-Up-Comedian zu werden und irgendwann einmal einen Auftritt in der Late-Night-Show seines Idols Murray Franklin (Robert De Niro, "The Irishman") zu ergattern. Doch als er hinter ein dunkles Geheimnis seiner Mutter kommt, das mit dem reichen, arrogant wirkenden Bürgermeister-Kandidaten Thomas Wayne (Brett Cullen, "Ghost Rider") in Verbindung steht, hängt Arthurs geistige Gesundheit endgültig an einem seidenen Faden …

Donnerstag, 6. Juni 2019

JOHN WICK: KAPITEL 3 (2019)

Originaltitel: John Wick: Chapter 3 – Parabellum
Regie: Chad Stahelski, Drehbuch: Derek Kolstad, Shay Hatten, Chris Collins, Marc Abrams, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Ian McShane, Asia Kate Dillon, Mark Dacascos, Halle Berry, Lance Reddick, Laurence Fishburne, Anjelica Huston, Saїd Taghmaoui, Cecep Arif Rahman, Yayan Ruhian, Jerome Flynn, Tobias Segal, Randall Duk Kim, Robin Lord Taylor, Susan Blommaert, Jason Mantzoukas, Boban Marjanović, Tiger Hu Chen, Roger Yuan
John Wick: Kapitel 3 (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $328,3 Mio.
FSK: 18, Dauer: 132 Minuten.

Nachdem der frühere Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves, "The Neon Demon") gegen die wichtigste Regel in seinem Geschäft verstoßen hat und auf neutralem Grund – im New Yorker "Continental Hotel" – den bösartigen Mafioso Santino D'Antonio getötet hat, gibt ihm Winston (Ian McShane, "Jack and the Giants"), der Leiter des Hotels, eine Stunde Gnadenfrist. Danach gilt er offiziell als "exkommuniziert", ist damit vogelfrei und ein Kopfgeld von $14 Mio. wird auf ihn ausgesetzt. Glücklicherweise hat der schwer angeschlagene John noch ein paar Freunde übrig und auch einige ihm geschuldete Gefallen, so von einer weißrussischen Gangsterchefin (Anjelica Huston, "50/50") oder der Managerin des "Continental Hotel" von Casablanca, Sofia (Halle Berry, "Kingsman 2"). Trotz dieser Hilfe stehen Johns Aussichten schlecht, weshalb er nach einem Weg sucht, seinen Verstoß gegen den Kodex wiedergutzumachen. Indes taucht in New York eine von der Hohen Kammer des Zwölferrates (der globalen Verbrecherorganisation) gesandte Richterin (Asia Kate Dillon) auf, um all diejenigen zu bestrafen, die John auch nur ansatzweise geholfen hatten – darunter Winston und der Bettlerkönig "Bowery King" (Laurence Fishburne, "Predators"). Zu diesem Zweck heuert sie den erfahrenen Assassinen Zero (Mark Dacascos, "Pakt der Wölfe") an …

Mittwoch, 29. Mai 2019

JOHN WICK: KAPITEL 2 (2017)

Regie: Chad Stahelski, Drehbuch: Derek Kolstad, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Riccardo Scamarcio, Ian McShane, Common, Ruby Rose, Laurence Fishburne, Lance Reddick, John Leguizamo, Claudia Gerini, Tobias Segal, Thomas Sadoski, Bridget Moynahan, Peter Serafinowicz, Peter Stormare, Franco Nero
John Wick: Kapitel 2 (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $174,3 Mio.
FSK: 18, Dauer: 123 Minuten.

Nachdem der frühere Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves, "47 Ronin") den russischen Gangsterboß Tarasov und seine Schergen in einem beispiellosen Rachefeldzug beseitigt hat, will er sich eigentlich wieder und endgültig in das Privatleben zurückziehen. Seine kurzzeitige Rückkehr in die Welt des organisierten Verbrechens blieb allerdings nicht unbemerkt, und so taucht nur wenige Tage später der Mafioso Santino D'Antonio (Riccardo Scamarcio, "To Rome with Love") bei ihm auf und fordert eine alte Schuld ein. John weigert sich zunächst, doch die Regeln der Unterwelt sind klar: Er muß Santinos früheren Gefallen erwidern oder er wird zum Geächteten. So willigt John schließlich widerwillig ein. Der Auftrag hat es in sich: John soll in Rom Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini, "Die Passion Christi") ermorden, die seinen Machtbestrebungen im Wege steht. Da John und Gianna aber eine gemeinsame Vergangenheit haben, will er sie eigentlich nicht töten, doch letztlich muß er sich entscheiden: Soll er Santino trotzen und ein hohes Kopfgeld auf sich in Kauf nehmen, das alle Auftragskiller von Rang auf ihn hetzen wird? Oder soll er den Auftrag erfüllen und Gianna töten, was ihm mit Sicherheit den Rachedurst ihres Leibwächters Cassian (Common, "The Tale") – ein weiterer alter Bekannter von John – einbringen wird?

Donnerstag, 23. Mai 2019

JOHN WICK (2014)

Regie: Chad Stahelski und David Leitch, Drehbuch: Derek Kolstad, Musik: Tyler Bates und Joel J. Richard
Darsteller: Keanu Reeves, Mikael Nyqvist, Willem Dafoe, Adrianne Palicki, Ian McShane, Alfie Allen, Dean Winters, Daniel Bernhardt, John Leguizamo, Lance Reddick, David Patrick Kelly, Randall Duk Kim, Bridget Regan, Toby Leonard Moore, Omer Barnea, Thomas Sadoski, Clarke Peters, Kevin Nash, Bridget Moynahan
John Wick
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $88,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 101 Minuten.

Einstmals war John Wick (Keanu Reeves, "The Neon Demon") ein Auftragskiller – und zwar nicht irgendeiner, sondern ein in seiner Branche geradezu legendärer. Doch als er sich in Helen (Bridget Moynahan, "I, Robot") verliebte, zog er sich ins Privatleben zurück. Bedauerlicherweise verstarb Helen aber an einer tödlichen Krankheit, ihr letztes Geschenk an ihren Gatten war ein Hundewelpen namens Daisy. Als John eines Tages an der Tankstelle mit drei jungen, vorlauten russischen Gangstern aneinandergerät – die keine Ahnung haben, wer er ist –, brechen sie in der Nacht in sein Haus ein, stehlen sein Auto, prügeln John bewußtlos und … töten Daisy! Da so seine letzte Verbindung zu Helen vernichtet wurde, beschließt John, sich zu rächen und die Hundemörder ihrem gerechten Schicksal zuzuführen. Grundsätzlich sollte das kein Problem für eine lebende Killer-Legende wie John sein, jedoch gibt es etwas, das die Angelegenheit ganz erheblich verkompliziert: Das Ziel seiner Rache, der sadistische Iosef (Alfie Allen aus der TV-Serie "Game of Thrones"), ist der einzige Sohn von Viggo Tarasov (Mikael Nyqvist, "Mission: Impossible – Phantom Protokoll"), seines Zeichens mächtiger russischer Gangsterboß und der frühere Boß von John Wick! Da Viggo natürlich um Johns Fähigkeiten weiß, versucht er, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, doch dieser denkt gar nicht daran. Und so wirft ihm Viggo alles entgegen, was er hat – schließlich ist Iosef, so dämlich er auch ist, immer noch sein Sohn …

Donnerstag, 17. Januar 2019

JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL (2018)

Originaltitel: Johnny English Strikes Again
Regie: David Kerr, Drehbuch: William Davies, Musik: Howard Goodall
Darsteller: Rowan Atkinson, Ben Miller, Olga Kurylenko, Emma Thompson, Jake Lacy, Adam James, Sir Michael Gambon, Charles Dance, Edward Fox, Matthew Beard, Vicki Pepperdine
 Johnny English - Man lebt nur dreimal (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 37% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $163,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 89 Minuten.


Der frühere MI7-Geheimagent Johnny English (Rowan Atkinson, "Tatsächlich … Liebe") arbeitet inzwischen als Erdkundelehrer an einer Privatschule, wo er die Schüler jedoch heimlich einer Art Geheimagenten-Ausbildung unterzieht. Damit hat es ein jähes Ende, als ein Hackerangriff alle aktiven Geheimagenten im Dienst Ihrer Majestät enttarnt und die Premierministerin (Emma Thompson, "Saving Mr. Banks") und ihr Geheimdienstchef Pegasus (Adam James, "Mother of Tears") sich deshalb dazu gezwungen sehen, ehemalige Agenten zu reaktivieren. Da aber die meisten davon inzwischen tot, zu alt oder anderweitig verhindert sind, bleiben nur vier übrig – und Johnny English sorgt versehentlich dafür, daß die drei anderen auch noch ausfallen. Also muß er sich mit seinem früheren Assistenten Bough (Ben Miller, TV-Serie "Death in Paradise") alleine auf den Weg machen, den Urheber der Cyberattacke ausfindig zu machen, während die Premierministerin den populären und stinkreichen IT-Visionär Jason Volta (Jake Lacy, "Carol") als Regierungsberater gewinnen will, um ähnliche Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern. Ein erster Hinweis führt English und Bough nach Frankreich, wo der Agent die Bekanntschaft der geheimnisvollen Schönheit Ophelia (Olga Kurylenko, "Oblivion") macht …

Mittwoch, 20. Juni 2018

JURASSIC WORLD: DAS GEFALLENE KÖNIGREICH (3D, 2018)

Regie: Juan Antonio Bayona, Drehbuch: Derek Connolly und Colin Trevorrow, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Bryce Dallas Howard, Chris Pratt, Daniella Pineda, Justice Smith, Rafe Spall, Ted Levine, James Cromwell, Isabella Sermon, Toby Jones, BD Wong, Geraldine Chaplin, Robert Emms, Jeff Goldblum
Jurassic World: Das gefallene Königreich
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 47% (5,4); weltweites Einspielergebnis: $1310,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 129 Minuten.

Seit der verhängnisvollen Katastrophe in "Jurassic World" wurden die verbliebenen Dinosaurier auf Isla Nublar sich selbst überlassen, was ihnen ziemlich gut bekam. Nun droht jedoch ein unmittelbar bevorstehender Vulkanausbruch die ganze Insel zu zerstören, was der Menschheit eine schwierige Entscheidung aufhalst. Während die einen wie der berühmte Chaosforscher Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum, "Thor 3") fordern, die Dinosaurier sterben zu lassen und damit gewissermaßen die Natur jenen Fehler beheben zu lassen, den die Menschen in Person von John Hammond 25 Jahre zuvor begangen hatten, plädieren andere für die Rettung möglichst vieler Tiere. Als die Politik Dr. Malcolms Argumentation folgt, scheint die Sache entschieden, doch der steinreiche Sir Benjamin Lockwood (James Cromwell, "Die Queen") – früherer Freund und Geschäftspartner Hammonds – hat ein neues Reservat für die Dinosaurier gefunden und möchte sie retten. Zu diesem Zweck engagiert er die frühere "Jurassic World"-Leiterin Claire Dearing (Bryce Dallas Howard, "The Help") und Tiertrainer Owen Grady (Chris Pratt, "Guardians of the Galaxy"). Während Claire sich sowieso für die Dinosaurier engagiert hatte, macht Owen nur widerwillig mit und nur wegen der Aussicht auf die Rettung der von ihm großgezogenen Raptorin Blue. Auf Isla Nublar angekommen, stellt sich heraus, daß der Evakuierungsleiter Wheatley (Ted Levine, "Das Schweigen der Lämmer") weitaus weniger noble Absichten hat als Lockwood, Claire und Owen …

Donnerstag, 7. Juni 2018

Klassiker-Rezension: JURASSIC PARK (1993)

Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: Michael Crichton und David Koepp, Musik: John Williams
Darsteller: Sam Neill, Laura Dern, Sir Richard Attenborough, Jeff Goldblum, Ariana Richards, Joseph Mazzello, Wayne Knight, Samuel L. Jackson, Bob Peck, BD Wong, Miguel Sandoval, Martin Ferrero, Jerry Molen
Jurassic Park
(1993) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $1103,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 127 Minuten.

John Hammond (Sir Richard Attenborough, "Gesprengte Ketten") ist ein Multimilliardär und ein Visionär. Seine Vision: Mithilfe modernster Wissenschaft lebendige Dinosaurier zu erschaffen und diese in einem riesigen, auf der pazifischen Isla Nublar beheimateten Freizeitpark Touristen aus aller Welt vorzuführen. Ein kühnes Vorhaben, das kurz vor der Vollendung steht, als bei einem Unfall ein Arbeiter von einem Velociraptor getötet wird – in der Folge sollen unabhängige Experten die Sicherheit des "Jurassic Park" überprüfen und damit letztlich über die Freigabe entscheiden. Ausgewählt wurden dafür der Paläontologe Alan Grant (Sam Neill, "Wimbledon"), die Paläobotanikerin Ellie Sattler (Laura Dern, "Star Wars Episode VIII") und Chaostheoretiker Ian Malcolm (Jeff Goldblum, "Thor 3"). Während Alan und Ellie von ihrer ersten Begegnung mit lebenden Dinosauriern vor allem überwältigt sind, befürchtet Ian von Anfang an, daß Hammonds Idee über kurz oder lang schiefgehen muß. Schneller als erwartet behält er Recht, denn der von der Konkurrenz bestochene Programmierer Dennis Nedry (Wayne Knight, "Hail, Caesar!") löst eine so nicht geplante, verhängnisvolle Kettenreaktion aus, die dazu führt, daß die Dinosaurier – darunter auch ein Tyrannosarurus Rex! – frei im Park herumstreifen können, während sich die drei Wissenschaftler und auch Hammonds Enkelkinder Lex (Ariana Richards) und Tim (Joseph Mazzello) noch darin befinden …

Freitag, 2. Februar 2018

JUMANJI: WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL (3D, 2017)

Originaltitel: Jumanji: Welcome to the Jungle
Regie: Jake Kasdan, Drehbuch: Chris McKenna, Erik Sommers, Scott Rosenberg, Jeff Pinkner, Musik: Henry Jackman
Darsteller: Dwayne Johnson, Karen Gillan, Kevin Hart, Jack Black, Nick Jonas, Morgan Turner, Alex Wolff, Ser'Darius Blain, Madison Iseman, Bobby Cannavale, Rhys Darby, Tim Matheson, Marin Hinkle, Missi Pyle
Jumanji: Willkommen im Dschungel
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 76% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $964,5 Mio.
FSK: 12, Dauer: 119 Minuten.

Vier Teenager werden vom Schuldirektor zum Nachsitzen verdonnert. Im Kellerraum, in dem sie eine simple Strafarbeit verrichten sollen, finden sie eine alte Spielkonsole mitsamt einem Spiel namens "Jumanji". Da Spielen immer noch besser ist als stupide Fleißarbeit, probieren sie es aus – und werden direkt nach dem Start in das Spiel hineingezogen! Der Clou an der Sache: Sie sind nicht mehr sie selbst, sondern die Spielfiguren des Abenteuerspiels, die sie zuvor nur anhand der Namen und kurzer Beschreibungen ausgewählt hatten: Nerd Spencer (Alex Wolff, "My Big Fat Greek Wedding 2") wird so zum furchtlosen Muskelprotz-Archäologen Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson, "Hercules"), die oberflächliche Selfie-Tussi Bethany (Madison Iseman, "Tales of Halloween") zum vielfältig begabten Wissenschaftler Prof. Sheldon "Shelly" Oberon (Jack Black, "King Kong"); Sportskanone Fridge (Ser'Darius Blain, "Footloose") verliert einen halben Meter Körpergröße und findet sich als Dr. Bravestones treuer Helfer und Zoologe "Mouse" Finbar (Kevin Hart, "Ride Along") wieder, während Streberin Martha (Morgan Turner, "Wonderstruck") zu der spärlich bekleideten Martial Arts-Kämpferin Ruby Roundhouse (Karen Gillan, "Guardians of the Galaxy") avanciert. Um zurück in die Realität zu gelangen, müssen sie gemeinsam einen Fluch besiegen, der als Folge eines von Bravestones Erzrivale Russell Van Pelt (Bobby Cannavale, "Blue Jasmine") begangenen Raubs auf dem dschungelbedeckten Land Jumanji lastet – allerdings sind die Gefahren zahlreich und jeder von ihnen verfügt nur über drei Leben …

Donnerstag, 16. November 2017

JUSTICE LEAGUE (3D, 2017)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio und Joss Whedon, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Henry Cavill, Jason Momoa, Ezra Miller, Ray Fisher, Ciarán Hinds, Amy Adams, Jeremy Irons, J.K. Simmons, Diane Lane, Joe Morton, Connie Nielsen, Billy Crudup, Amber Heard, Michael McElhatton, Tomi May, Tessa Bonham Jones, Lisa Loven Kongsli, Samantha Jo, Eleanor Matsuura, Robin Wright, David Thewlis, Jesse Eisenberg, Joe Manganiello, Marc McClure
Justice League
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 40% (5,3); weltweites Einspielergebnis: $661,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.

Vor Tausenden von Jahren vereinten Menschen, Atlanter, Amazonen und sogar die Götter ihre Kräfte, um eine zerstörerische außerirdische Kreatur namens Steppenwolf (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") von der Erde zu verbannen. Nun ist Steppenwolf zurück, angelockt vom Tod Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") und dem sich in der Folge verstärkt auf der Erde ausbreitenden Chaos. Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl") aka Batman versucht mit Diana "Wonder Woman" Prince (Gal Gadot), eine Gruppierung von Superhelden zusammenzustellen, um gegen Steppenwolf und seine fliegenden Paradämonen anzukommen, die auf der Suche nach drei mächtigen "Mutterboxen" sind, die sie zur Eroberung der Erde benötigen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der atlantische Thronfolger Aquaman (Jason Momoa, TV-Serie "Stargate Atlantis") ist eher ein Einzelgänger und sowohl Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") als auch Victor "Cyborg" Stone (Ray Fisher) wissen noch nicht so richtig mit ihren Kräften umzugehen. Da faßt Batman einen gewagten Plan: Könnte es mit der Hilfe einer der Mutterboxen gelingen, Superman ins Leben zurückzuholen?

Donnerstag, 26. Oktober 2017

JUNGLE (2017)

Regie: Greg McLean, Drehbuch: Justin Monjo, Musik: Johnny Klimek
Darsteller: Daniel Radcliffe, Alex Russell, Joel Jackson, Thomas Kretschmann, Lily Sullivan, Luis Jose Lopez, Jacek Koman
Jungle
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 61% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $1,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 115 Minuten.
Bolivien, 1981: Der junge Israeli Yossi Ghinsberg (Daniel Radcliffe, "Die Frau in Schwarz") hat sich zum Unwillen seines Vaters (Jacek Koman, "Australia") eine einjährige Auszeit gegönnt, um die Welt zu erkunden. In Bolivien freundet er sich mit zwei weiteren Rucksacktouristen an, dem aus der Schweiz stammenden Lehrer Marcus (Joel Jackson) und dem bereits seit Jahren durch die Welt reisenden US-Photographen Kevin (Alex Russell, "Chronicle", "Unbroken"). Als Yossi eines Tages von dem ortskundigen Österreicher Karl (Thomas Kretschmann, "Wanted") angesprochen wird, der eine Expedition in den "echten" Dschungel abseits der touristischen Routen plant, ist Yossi sofort Feuer und Flamme und überzeugt schließlich auch Marcus und Kevin, mitzukommen. Zu viert bricht man also auf, doch nach einigen Tagen hat Marcus mit wunden Füßen zu kämpfen, was die Gruppe stark verlangsamt – angesichts der in knapp zwei Wochen bevorstehenden Regenzeit durchaus ein Problem. Schließlich teilen sie sich in zwei Gruppen auf, doch Yossi und Kevin werden ebenfalls voneinander getrennt, sodaß Yossi sich schließlich mutterseelenallein im (menschen)lebensfeindlichen Dschungel findet und mit allen Mitteln ums Überleben kämpfen muß, bis er vielleicht gerettet wird oder selbst den Weg zurück in die Zivilisation findet …

Donnerstag, 9. Februar 2017

JACKIE (2016)

Regie: Pablo Larraín, Drehbuch: Noah Oppenheim, Musik: Mica Levi
Darsteller: Natalie Portman, Peter Sarsgaard, Billy Crudup, Sir John Hurt, Greta Gerwig, John Carroll Lynch, Beth Grant, Richard E. Grant, Caspar Phillipson, Max Casella
Jackie: Die First Lady
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 88% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $36,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 100 Minuten.

Ende November 1963: Eine Woche nach der Ermordung ihres Ehemannes John F. Kennedy, des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, gewährt seine Witwe Jackie (Natalie Portman, "Black Swan") einem Reporter (Billy Crudup, "Spotlight") ein ausführliches Interview am Sommersitz der Familie Kennedy – allerdings nach ihren ganz eigenen Regeln. Während sie dem Reporter unter widerstreitenden Gefühlen davon erzählt, wie sie das Attentat und die quälenden Stunden und Tage danach erlebt hat, in denen sie sich in die Vorbereitungen auf die Beerdigung ihres Ehemannes stürzte in dem Bemühen, JFKs Vermächtnis für alle Zeiten in der amerikanischen Geschichte zu zementieren, kommen ihr andere Erinnerungen in den Sinn. Sie denkt an glückliche Momente mit "Jack" (Kennedys Rufname) und den gemeinsamen Kindern, jedoch auch an ihre offenen Gespräche mit einem Priester (Sir John Hurt, "Alien") nach dem Attentat. Vor allem geht es ihr in diesem Interview allerdings – wie sie offen zugibt – darum, der Öffentlichkeit ihre Version der tragischen Geschichte zu erzählen …