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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 10. April 2025

SUITABLE FLESH (2023)

Regie: Joe Lynch, Drehbuch: Dennis Paoli, Musik: Steve Moore
Darsteller: Heather Graham, Judah Lewis, Barbara Crampton, Johnathon Schaech, Bruce Davison, JD Evermore, Giovannie Cruz, Chris McKenna, Brett Newton
Suitable Flesh (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 85% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $0,02 Mio.
FSK: 18, Dauer: 102 Minuten.
Als die Psychiaterin Dr. Elizabeth Derby (Heather Graham, "Hangover") gerade Feierabend machen will, taucht der aufgeregte Asa (Judah Lewis, "The Babysitter") bei ihr auf und bittet sie dringend um Hilfe – er ist überzeugt davon, sein Vater Ephraim (Bruce Davison, "Insidious: The Last Key") übernehme regelmäßig seinen Körper und befürchtet, schon in Kürze permanent ausgeschlossen und damit letztlich getötet zu werden. Ein klarer Fall für den Psychiater also, weshalb Elizabeth – die von einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung ausgeht – Asa eine (mäßig erfolgreiche) Notfallsitzung gewährt. Als sie in der Nacht einen verzweifelten Anruf von Asa erhält, eilt sie zu ihm und findet Ephraim sterbend vor, wobei er zuvor aber noch eine obskure Beschwörungsformel vor sich hinmurmelt. Fortan ist Asa deutlich verändert und wesentlich selbstbewußter, die verheiratete Elizabeth beginnt sogar eine Affäre mit dem viel jüngeren Mann. Doch handelt es sich dabei wirklich noch um Asa?

Donnerstag, 20. Juni 2024

SEE HOW THEY RUN (2022)

Regie: Tom George, Drehbuch: Mark Chappell, Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Sam Rockwell, Saoirse Ronan, Adrien Brody, Ruth Wilson, Harris Dickinson, David Oyelowo, Reece Shearsmith, Shirley Henderson, Charlie Cooper, Pippa Bennett-Warner, Sian Clifford, Pearl Chanda, Tim Key, Paul Chahidi, Lucian Msamati, Angus Wright, Jacob Fortune-Lloyd, Oliver Jackson
See How They Run (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 75% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $22,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
London, 1953: Als nach der 100. Aufführung von Agatha Christies sehr erfolgreichem Whodunit-Theaterstück "Die Mausefalle" der Regisseur der geplanten Hollywood-Verfilmung ermordet und auf der Bühne plaziert wird, wird der desillusionierte Inspector Stoppard (Sam Rockwell, "Three Billboards ...") mit dem Fall betraut. Da der größte Teil der Polizei gerade mit der Jagd nach einem Serienmörder beschäftigt ist, bekommt Stoppard zur Unterstützung nur die unerfahrene und etwas übereifrige Constable Stalker (Saoirse Ronan, "Grand Budapest Hotel") zur Seite gestellt. Schnell finden sie heraus, daß der ermordete Leo Köpernick (Adrien Brody, "Darjeeling Limited") reichlich unbeliebt war und es so genügend Verdächtige mit überzeugenden Motiven gibt – darunter den Filmproduzenten John Woolf (Reece Shearsmith, "A Field in England"), den mit Leo über Kreuz liegenden Drehbuch-Autor Mervyn Cocker-Norris (David Oyelowo, "Selma") und den Hauptdarsteller des Theaterstücks, Richard "Dickie" Attenborough (Harris Dickinson, "The King's Man") ...

Donnerstag, 21. März 2024

Klassiker-Rezension: DER SPION, DER AUS DER KÄLTE KAM (1965)

Originaltitel: The Spy Who Came in from the Cold
Regie: Martin Ritt, Drehbuch: Paul Dehn und Guy Trosper, Musik: Sol Kaplan
Darsteller: Richard Burton, Claire Bloom, Oskar Werner, Peter van Eyck, Cyril Cusack, Rupert Davies, Sam Wanamaker, George Voskovec, Beatrix Lehmann, Michael Hordern, Robert Hardy, Anne Blake, Bernard Lee
The Spy Who Came in from the Cold (1965) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,6); US-Einspielergebnis: $7,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 112 Minuten.
Als der berüchtigte ostdeutsche Geheimdienstchef Hans-Dieter Mundt (Peter van Eyck, "Lohn der Angst") erneut einen Informanten des britischen Geheimdienstes enttarnt und beseitigt hat, beschließt MI6-Chef "Control" (Cyril Cusack, "Fahrenheit 451"), zu drastischen Maßnahmen zu greifen. Um Mundt endlich loszuwerden, wird der bisherige Leiter der Berliner MI6-Station, Alec Leamas (Richard Burton, "Cleopatra"), offiziell degradiert, was den Beginn eines drastischen sozialen Abstiegs darstellt, an dessen Ende Leamas' Rekrutierung durch die Stasi stehen soll. Diese soll er dann vorsichtig mit Informationen füttern, die darauf hindeuten, Mundt könne ein für die Briten arbeitender Doppelspion sein. Zunächst läuft alles nach Plan, wenngleich nicht unbedingt vorgesehen war, daß der irgendwann als Bibliotheks-Assistent arbeitende Leamas sich in seine junge, naiv-idealistische Kollegin Nancy (Claire Bloom, "Die Brüder Karamasov") verliebt. Doch schließlich wird Leamas tatsächlich von der Stasi angeworben und von Mundts Stellvertreter (und größtem internen Rivalen) Fiedler (Oskar Werner, "Jules und Jim") befragt ...

Dienstag, 6. Dezember 2022

SPIRITED (2022)

Regie: Sean Anders, Drehbuch: John Morris und Sean Anders, Musik: Dominic Lewis
Darsteller: Will Ferrell, Ryan Reynolds, Octavia Spencer, Tracy Morgan (Stimme), Sunita Mani, Patrick Page, Joe Tippett, Marlow Barkley, Andrea Anders, Jen Tullock, Aimee Carrero, Rose Byrne, P.J. Byrne, Dame Judi Dench, Jimmy Fallon
Spirited (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,4); Altersempfehlung: 6, Dauer: 128 Minuten.
Seit Jahrhunderten haben es sich der Geist von Jacob Marley (Broadway-Star Patrick Page), der Geist der gegenwärtigen Weihnacht (Will Ferrell, "Eurovision Song Contest"), der Geist der vergangenen Weihnacht (Sunita Mani, Netflix-Serie "GLOW") und der Geist der zukünftigen Weihnacht (in der Originalfassung gesprochen von Tracy Morgan aus der TV-Serie "30 Rock") sowie zahllose "Hilfs-Geister" zur Aufgabe gemacht, an jedem Weihnachtsabend nach penibler Vorarbeit eine verhärtete Seele zu läutern. Als der Geist der gegenwärtigen Weihnacht zufällig dem zynischen Medienberater Clint Briggs (Ryan Reynolds, "Killer's Bodyguard") begegnet, ist er sicher, das neue Zielobjekt gefunden zu haben. Kleines Problem: Clint gilt als "unläuterbar", weshalb Patrick – der normalerweise die Ziele aussucht – jegliche Bekehrungsversuche als Zeitverschwendung ansieht. Letztlich kann sich Gegenwart jedoch durchsetzen und ein Jahr später droht dem nichtsahnenden Clint ein höchst unkonventioneller Weihnachtstag. Allerdings läuft keineswegs alles so, wie von den Geistern geplant. Beispielsweise kann aus irgendeinem Grund Clints gutherzige rechte Hand Kimberly (Octavia Spencer, "Hidden Figures") Gegenwart sehen, der sich ihr daraufhin spontan als Roberto vorstellt. Damit aber noch nicht genug, denn im Laufe des Tages stellt sich die besorgniserregende Frage, ob es nicht eher Clint ist, der die Geister verändert, als umgekehrt ...

Mittwoch, 18. Mai 2022

SPIDER-MAN: NO WAY HOME (2021, 3D)

Regie: Jon Watts, Drehbuch: Chris McKenna und Erik Sommers, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Tom Holland, Zendaya, Benedict Cumberbatch, Jacob Batalon, Marisa Tomei, Jon Favreau, Alfred Molina, Jamie Foxx, Willem Dafoe, Thomas Haden Church, Rhys Ifans, Andrew Garfield, Tobey Maguire, Benedict Wong, J.K. Simmons, Tony Revolori, Angourie Rice, Martin Starr, J.B. Smoove, Hannibal Buress, Arian Moayed, Charlie Cox, Tom Hardy
Spider-Man: No Way Home (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,9); weltweites Einspielergebnis: $1922,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 149 Minuten.
Ja, es ist wirklich passiert: Nachdem Spider-Man (Tom Holland, "Die versunkene Stadt Z") in London den Fake-Superheld Mysterio und seine Drohnenarmee besiegt hat, wurde er von dem Videoblogger J.J. Jameson (J.K. Simmons, "La La Land") als 17-jähriger Peter Parker geoutet und anhand eines manipulierten Videos als Mörder von Mysterio angeprangert. Für Peter und seine Freunde MJ (Zendaya, "Dune") und Ned (Jacob Batalon, "Tage wie diese") ist das ein Schock, auch Tante May (Marisa Tomei, "The Wrestler") und Happy Hogan (Jon Favreau, "Iron Man 3") müssen damit erstmal zurechtkommen, zumal Peter gar wegen diverser vermeintlicher Verfehlungen als Spider-Man angeklagt wird. Zwar werden die Klagen schnell fallengelassen und viele verehren Peter alias Spider-Man weiterhin als Held, von anderen schlägt ihm dagegen Abneigung und sogar Haß entgegen, weil er den edlen Mysterio ermordet habe. Schließlich wendet sich Peter in seiner Not an seinen Mit-Avenger Doctor Strange (Benedict Cumberbatch, "The Power of the Dog"), der tatsächlich einen Ausweg kennt: Mit einem Zauber kann er dafür sorgen, daß alle Menschen Peters Superhelden-Identität vergessen! Leider mißlingt der Zauber, da Peter währenddessen immer mehr Personen einfallen, die von der Wirkung ausgeschlossen sein sollen – und dummerweise stellt sich bald heraus, daß es sogar einige problematische Nebenwirkungen gibt. Durch den gescheiterten Zauber sind nämlich einige Spider-Man-Gegner aus anderen Universen in dieses hereingezogen worden, wo sie nun Peter ans Leder wollen ...

Freitag, 1. April 2022

SEITENWECHSEL (2021)

Originaltitel: Passing
Regie und Drehbuch: Rebecca Hall, Musik: Devonté Hynes
Darsteller: Tessa Thompson, Ruth Negga, André Holland, Bill Camp, Alexander Skarsgård, Antoinette Crowe-Legacy, Gbenga Akinnagbe, Ashley Ware Jenkins
Seitenwechsel (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,7); FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
New York, Ende der 1920er Jahre: Einst waren Irene Redfield (Tessa Thompson, "Thor 3") und Clare Bellew (Ruth Negga, "Ad Astra") Klassenkameradinnen, doch nach der Schule trennten sich die Wege der beiden Afroamerikanerinnen. Während Irene in Harlem blieb, den Arzt Brian (André Holland, "Moonlight") heiratete und mit ihm zwei Söhne bekam, zog Clare nach Chicago – wo sie sich aufgrund ihrer hellen Hautfarbe erfolgreich als Weiße ausgab und auf diese Weise gar den wohlhabenden, offen rassistischen John (Alexander Skarsgård, "Dirty Cops") ehelichte, mit dem sie eine Tochter hat (die zu ihrem Glück ebenfalls eine sehr helle Hautfarbe hat). Nun ziehen Clare und John wieder nach New York, wo sie zufällig auf Irene trifft, deren Haut einen ähnlich hellen Farbton hat und die daher ebenfalls manchmal von Fremden für eine weiße Frau gehalten wird. Obwohl Irene zutiefst irritiert bis angewidert ist von Clares Scharade, läßt sie ihre frühere Freundin aufgrund deren Hartnäckigkeit schließlich wieder in ihr Leben. Denn obwohl es Clare materiell gut geht, vermißt sie die afroamerikanische Gesellschaft und Kultur, aus der sie ausgebrochen ist, und Irene ist die einzige, mit der sie offen über ihre Situation sprechen kann. Obwohl sich die beiden ziemlich unterschiedlichen Frauen schnell wieder anfreunden, fühlt sich Irene doch zunehmend unwohl damit, wie sehr die glamouröse Clare die Rückkehr in ihr altes Leben genießt, wo sie bei den meisten von Irenes Freunden und sogar bei ihrem eigenen Mann und ihren Kindern sehr gut ankommt ...

Donnerstag, 17. März 2022

SCHACHNOVELLE (2021)

Regie: Philipp Stölzl, Drehbuch: Eldar Grigorian, Musik: Ingo Frenzel
Darsteller: Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Rolf Lassgård, Samuel Finzi, Andreas Lust, Johannes Zeiler, Markus Schleinzer, Clemens Berndorff, Joel Basman, Moritz von Treuenfels, Alexander Khuon
Schachnovelle (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,7); weltweites Einspielergebnis: $0,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 112 Minuten.
Wien, 1938: Am Vorabend des österreichischen "Anschlusses" an Nazi-Deutschland machen sich der renommierte Notar Josef Bartok (Oliver Masucci, "Werk ohne Autor") und seine Frau Anna (Birgit Minichmayr, "Nur Gott kann mich richten") relativ wenig Sorgen – immerhin steht die Volksabstimmung über den "Anschluß" unmittelbar bevor und Josef ist zuversichtlich, daß der ganze Nazi-Spuk in Österreich anschließend ein Ende hat. Das Bild auf den von stolzen Nazi-Gruppen dominierten Straßen spricht jedoch eine andere Sprache, dennoch lassen sich die Bartoks nicht vom Besuch einer glamourösen Veranstaltung abhalten. Dort allerdings erhält Josef von einem gut vernetzten Freund die dringende Warnung, er und Anna sollten noch diese Nacht das Land verlassen, denn noch vor der Abstimmung werde der "Anschluß" vollzogen und Josef stehe auf einer Nazi-Liste von Personen, die dringend "befragt" werden sollen. Josef hält die Warnung seines Freundes für übertrieben, entscheidet sich schließlich aber doch dazu, sie zu befolgen – aber zuvor will er noch wichtige Dokumente vernichten, die den Nazis nicht in die Hände fallen sollen. Genau dabei wird er von der Gestapo erwischt und in einem Hotelzimmer inhaftiert. Gestapo-Mann Franz-Josef Böhm (Albrecht Schuch, "Die Vermessung der Welt") will von ihm die Kontonummern reicher Österreicher wissen, deren Vermögen Josef verwaltet und die nun des Nazis zwangsweise bei den Kriegsvorbereitungen helfen sollen – Josef widersteht der zumeist psychischen Folter allerdings lange. Seine einzige Ablenkung in der Isolation des Hotelzimmers ist ein Büchlein mit den Notationen berühmter Schachpartien, von denen er bald regelrecht besessen ist ...

Mittwoch, 10. November 2021

STOWAWAY – BLINDER PASSAGIER (2021)

Regie: Joe Penna, Drehbuch: Joe Penna und Ryan Morrison, Musik: Volker Bertelmann
Darsteller: Anna Kendrick, Daniel Dae Kim, Shamier Anderson, Toni Collette
Rotten Tomatoes: 76% (6,5); Zuschauer in Deutschland: ca. 3000 (im Rest der Welt bei Netflix veröffentlicht); FSK: 12, Dauer: 116 Minuten.
In nicht allzu ferner Zukunft macht sich ein kleines Raumschiff auf den fünf Monate währenden Weg zum Mars, wo mit diversen Experimenten eine zukünftige Besiedlung des roten Planeten vorbereitet werden soll. Trotz kleiner Probleme gelingt der Start und die dreiköpfige Besatzung, die aus der erfahrenen Commander Marina Barnett (Toni Collette, "Knives Out"), dem Biologen David Kim (Daniel Dae Kim, TV-Serie "Lost") und der Ärztin Zoe Levenson (Anna Kendrick, "The Voices") besteht, richtet sich auf die lange Reise ein. Doch dann bemerkt Barnett Blut am Boden und entdeckt einen bewußtlosen und verwundeten jungen Mann. Wie sich herausstellt, heißt der Bewußtlose Michael Adams (Shamier Anderson, TV-Serie "Wynonna Earp") und ist ein Ingenieur, der an den Startvorbereitungen beteiligt war, jedoch bei einem unbemerkten Unfall bewußtlos wurde und versehentlich mit ins All geschossen wurde. Nach der ersten Aufregung fügt sich Michael schnell in die Crew ein - eine sofortige Rückkehr ist nicht möglich -, allerdings bemerkt man wenig später, daß bei dem Unfall auch das Lebenserhaltungssystem irreparabel beschädigt wurde und der Sauerstoffvorrat selbst im Idealfall für maximal drei Personen reicht. Während Commander Barnett und Daniel sich relativ schnell damit abfinden, daß es keinen anderen Weg gibt, als den unfreiwilligen blinden Passagier Michael sterben zu lassen, weigert sich Zoe, das zu akzeptieren ...

Donnerstag, 7. Oktober 2021

THE SUICIDE SQUAD (2021)

Regie und Drehbuch: James Gunn, Musik: John Murphy
Darsteller: Margot Robbie, Idris Elba, Joel Kinnaman, John Cena, Daniela Melchior, Sylvester Stallone (Stimme), David Dastmalchian, Viola Davis, Peter Capaldi, Juan Diego Botto, Joaquín Cosío, Alice Braga, Julio Cesar Ruiz, Michael Rooker, Jai Courtney, Pete Davidson, Mayling Ng, Nathan Fillion, Sean Gunn, Flula Borg, Storm Reid, Taika Waititi, Steve Agee, Dee Bradley Baker (Stimme), Jennifer Holland, Tinashe Kajese, Freddie Stroma, Pom Klementieff, Lynne Ashe, Lloyd Kaufman, John Ostrander
The Suicide Squad (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $168,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 132 Minuten.
Als im südamerikanischen Inselstaat Corto Maltese ein Coup die bis dahin amerikafreundliche Regierung einem Militärputsch zum Opfer fällt und der betont antiamerikanische General Silvio Luna (Juan Diego Botto, "Der Obrist und die Tänzerin") zum neuen Präsidenten ausgerufen wird, schrillen bei den US-Geheimdiensten alle Alarmglocken. Denn ihren Informationen zufolge wird dort in einem ehemaligen Nazi-Labor seit Jahren an einem gefährlichen Geheimprojekt gearbeitet, das unter Luna zur ernsten Bedrohung für die USA werden könnte. Daher schickt die A.R.G.U.S.-Chefin Amanda Waller (Viola Davis, "Ma Rainey's Black Bottom") erneut ihre hochgeheime und kontroverse Task Force X los, um die Situation zu klären, bevor sie eskaliert. Besagte Task Force wird von Col. Rick Flag (Joel Kinnaman, TV-Serie "The Killing") angeführt und besteht ansonsten aus Superschurken wie Harley Quinn (Margot Robbie, "I, Tonya"), dem Scharfschützen Bloodsport (Idris Elba, "Pacific Rim"), dem eiskalten Killer Peacemaker (John Cena, "Bumblebee") oder dem Hai-Mensch-Hybriden King Shark (in der Originalfassung von Sylvester Stallone gesprochen), welche gegen eine erhebliche Haftzeitverkürzung ihre Leben für diese Selbstmordmission riskieren. Beinahe erwartungsgemäß läuft die Mission von Beginn an aus dem Ruder, doch schließlich gelingt es den Überlebenden, sich mit der Rebellenanführerin Sol Soria (Alice Braga, "The New Mutants") zusammenzuschließen, die sie zum Geheimlabor bringen kann, in dem der verrückte Wissenschaftler Gaius Grieves aka Thinker (Peter Capaldi, TV-Serie "Doctor Who") an seinem "Project Starfish" arbeitet …

Donnerstag, 16. September 2021

SHANG-CHI AND THE LEGEND OF THE TEN RINGS (2021)

Regie: Destin Daniel Cretton, Drehbuch: Dave Callaham, Destin Daniel Cretton und Andrew Lanham, Musik: Joel P. West
Darsteller: Simu Liu, Awkwafina, Meng'er Zhang, Tony Leung Chiu-Wai, Michelle Yeoh, Fala Chen, Sir Ben Kingsley, Florian Munteanu, Yuen Wah, Andy Le, Benedict Wong, Raymond Ma, Tim Roth, Mark Ruffalo, Brie Larson, Dee Bradley Baker (Stimme)
Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $432,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 133 Minuten.
Gemeinsam mit seiner besten Freundin Katy (Awkwafina, "Crazy Rich") arbeitet der etwa 30-jährige Shaun (Simu Liu, TV-Serie "Kim's Convenience") als Parkwächter, obwohl beide einen College-Abschluß haben und ihre Freunde längst berufliche und private Meilensteine erreicht haben. Shaun und Katy ziehen es vor, das Leben zu genießen und in den Tag hineinzuleben – sie sind ja schließlich noch jung! Doch eines Tages ändert sich alles für das unzertrennliche Duo, als einige hartgesottene Schläger, angeführt von dem beeindruckenden Razor Fist (Florian Munteanu, "Creed 2"), Shaun attackieren und jenen Anhänger von ihm wollen, den ihm seine verstorbene Mutter Ying Li (Fala Chen, TV-Serie "The Undoing") dereinst schenkte. Shaun kann sich zwar – zu Katys gewaltigem Erstaunen – prächtig der Übermacht erwehren, am Ende ist der Anhänger aber doch weg. Und Shaun hat seiner Freundin einiges zu erklären: Tatsächlich heißt er Shang-Chi und wurde von seinem Vater Xu Wenwu (Tony Leung Chiu-Wai, "Chungking Express") einem knallharten Martial Arts-Training unterzogen, denn eines Tages soll Shang-Chi Nachfolger seines Vaters als Anführer der geheimen kriminellen Organisation Die Zehn Ringe werden – benannt übrigens nach einem antiken Artefakt, das seinem Träger übermenschliche Kräfte und sogar ewiges Leben verleiht! Shang-Chi hatte auf eine Verbrecher-Karriere nur wenig Lust und setzte sich daher als Teenager unter neuer Identität in den Westen ab, doch nun muß er mit seiner entfremdeten Schwester Xu Xialing (Meng'er Zhang) zusammenarbeiten, um ihren Vater davon abzuhalten, das gut verborgene magische Dorf Ta Lo zu zerstören, dem ihre Mutter entstammte …

Donnerstag, 22. Juli 2021

DIE SINNLICHKEIT DES SCHMETTERLINGS (2017)

Originaltitel: The Butterfly Tree
Regie und Drehbuch: Priscilla Cameron, Musik: Caitlin Yeo
Darsteller: Ed Oxenbould, Melissa George, Ewen Leslie, Sophie Lowe, Ella Jaz Macrokanis, Paula Nazarski, Lauren Dillon
Die Sinnlichkeit des Schmetterlings (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 43% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $0,01 Mio.
FSK: 12, Dauer: 96 Minuten.
Seit dem Tod seiner Mutter ist der Teenager Fin (Ed Oxenbould, "Die Coopers") traumatisiert. Daß er den schrecklichen Verlust noch lange nicht überwunden hat, zeigt sich unter anderem daran, daß er im nahen Wald einen Schrein für sie errichtet hat, umgeben von den schillernden Schmetterlingen, die sie so sehr geliebt hat. Als Fin die neue Besitzerin des Blumenladens in der Nähe sieht, ist er sofort fasziniert, wenn nicht sogar besessen von ihr – denn die frühere Burlesque-Tänzerin Evelyn (Melissa George, "A Lonely Place to Die") sieht seiner Mutter recht ähnlich. Fin schafft es, einen Job bei der freundlichen, aber auch ein wenig traurig wirkenden Evelyn zu bekommen, die Fins aufdringliche Zuwendung sogar zu genießen scheint. Auch Fins Vater Al (Ewen Leslie, "The Nightingale") kämpft noch immer sichtlich darum, mit der Situation als alleinerziehender Vater zurechtzukommen. So läßt sich der College-Lehrer auf eine Affäre mit seiner deutlich jüngeren Studentin Shelley (Sophie Lowe, TV-Serie "Once Upon a Time in Wonderland") ein, obwohl das für ihn nicht wirklich funktioniert und er es eigentlich beenden will. Dann lernt er Evelyn kennen – ohne zu wissen, daß Fin sie kennt und sogar für sie arbeitet – und verabredet sich zu einem Date mit ihr …

Donnerstag, 18. März 2021

SOUL (2020)

Regie: Pete Docter, Drehbuch: Pete Docter, Mike Jones, Kemp Powers, Musik: Trent Reznor, Atticus Ross und Jon Batiste
Sprecher der Originalfassung: Jamie Foxx, Tina Fey, Graham Norton, Angela Bassett, Rachel House, Alice Braga, Richard Ayoade, Questlove, Phylicia Rashad, Donnell Rawlings, Daveed Diggs, Cora Champommier, Wes Studi, Sakina Jaffrey, June Squibb, Lanai Chapman, John Ratzenberger
Soul (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 95% (8,3); weltweites Einspielergebnis: $122,0 Mio.
FSK: 0, Dauer: 100 Minuten.
Joe Gardner (in der Originalfassung gesprochen von Jamie Foxx, "Django Unchained") ist ein New Yorker mittleren Alters, dessen Leben seit jeher von der Jazzmusik bestimmt wird. Trotz allen Bemühens ist ihm allerdings niemals der Durchbruch auf der Bühne gelungen, weshalb er inzwischen als Musiklehrer an einer Schule arbeitet. Doch ausgerechnet an jenem Tag, an dem Joe eine Festanstellung an der Schule angeboten bekommt und er somit vor der Entscheidung steht, sich von seinem Traum endgültig zugunsten der Realität zu verabschieden, ruft ihn sein ehemaliger Schüler Curly ("The Roots"-Schlagzeuger Questlove) an. Curly spielt inzwischen in der Band der Jazzgröße Dorothea Williams (Angela Bassett, "Black Panther") und als deren Pianist kurzfristig ausfällt, soll Joe aushelfen – die Chance seines Lebens! Nach der geglückten Probe ist Joe jedoch so enthusiastisch, daß er alles um sich herum vergißt und prompt auf dem Heimweg in einen offenen Gully fällt. Joe ist zwar noch nicht ganz tot, steht aber an der Schwelle des Todes und findet sich auf der scheinbar endlosen Treppe zum Jenseits wieder. Doch so einfach will Joe sich seine große Chance nicht entgehen lassen, weshalb er mit aller Kraft gegen seinen Tod ankämpft – und tatsächlich im benachbarten "Davorseits" landet, wo ungeborene Seelen auf die Erde vorbereitet werden. Aufgrund einer Verwechslung wird Joe zum Mentor der ungeborenen Seele 22 (Tina Fey, "Date Night") ernannt. Praktischerweise will 22 aber gar nicht geboren werden und so tun sich die beiden zusammen, um Joe an 22s Stelle zurück zur Erde zu schicken. Die Zeit drängt jedoch, denn der humorlose Jenseits-Buchhalter Terry (Rachel House, "Thor 3") hat Joes Fehlen bemerkt und will den Fehler korrigieren …

Donnerstag, 4. Februar 2021

SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK (2019)

Regie: André Øvredal, Drehbuch: Dan u. Kevin Hageman, Musik: Marco Beltrami, Anna Drubich
Darsteller: Zoe Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush, Austin Zajur, Natalie Ganzhorn, Austin Abrams, Gil Bellows, Dean Norris, Lorraine Toussaint, Kathleen Pollard, Javier Botet
Scary Stories to Tell in the Dark (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 77% (6,4); weltweites Einspielergebnis: $104,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 107 Minuten.
 Mill Valley, Pennsylvania, Halloween 1968: Die befreundeten Teenager Stella (Zoe Colletti, TV-Serie "City on a Hill"), Auggie (Gabriel Rush, "Moonrise Kingdom") und Chuck (Austin Zajur) rächen sich auf harmlos-raffinierte Weise an dem Schultyrann Tommy Milner (Austin Abrams, "Margos Spuren"), der das allerdings gar nicht witzig findet und die Freunde deshalb mit seinen Kumpels verfolgt. Gemeinsam mit dem ortsfremden, ungefähr gleichaltrigen Ramón (Michael Garza, "Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1"), der dem Trio zwischenzeitlich Zuflucht bietet, flüchten sie in das örtliche Spukhaus am Rande der Kleinstadt, um das sich gruselige Legenden ranken und das seit dem Verschwinden mehrerer Kinder komplett abgeriegelt wurde. Dank Ramóns flinker Finger kommen sie trotzdem hinein und erkunden das Haus neugierig – wobei Stella das Geschichtenbuch von Sarah Bellows findet, dem Zentrum der Spuk-Legenden. Stella nimmt das handgeschriebene Buch mit, muß allerdings bald herausfinden, daß Sarahs schaurige Geschichten keineswegs fiktiv sind, sondern grausige Realität werden. Und da Stella das Buch genommen hat, scheinen sie und ihre Freunde zu den nächsten Zielen von Sarahs Gruselstorys zu werden, die ausnahmslos kein Happy End besitzen …
 

Donnerstag, 9. Januar 2020

SHAUN DAS SCHAF – DER FILM: UFO-ALARM (2019)

Originaltitel: A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon
Regie: Will Becher und Richard Phelan, Drehbuch: Jon Brown, Musik: Tom Howe
Sprecher: Justin Fletcher, John Sparkes, Amalia Vitale, Chris Morrell, Kate Harbour, Andy Nyman
Shaun das Schaf - Der Film: UFO-Alarm (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $43,1 Mio.
FSK: 0, Dauer: 87 Minuten.

Der unternehmungslustige Schaf-Rabauke Shaun und seine Herde langweilen sich auf dem Hof des Farmers tödlich und stellen daher jede Menge Unsinn an – zum Leidwesen von Hütehund Bitzer, der alles versucht, um die Plagegeister ruhig zu halten. Damit hat es jedoch endgültig ein Ende, als ein unbekanntes fliegendes Objekt in der Nähe des Ortes Mossingham gesichtet wird. Der folgende Medienrummel bringt viele Schaulustige in die sonst so betuliche Gegend, was den Farmer auf die glorreiche Idee bringt, deren Geld mit einem rasend schnell aus dem Boden gestampften UFO-Vergnügungspark namens "Farmageddon" abzuschöpfen (und damit den Mähdrescher seiner Träume zu kaufen). Während der Farmer unter tatkräftiger Hilfe der als Handwerker bemerkenswert talentierten Schafe am Aufbau des Parks arbeitet, stößt Shaun auf das junge Alien Lu-La, das mit seinem Raumschiff ganz in der Nähe eine Notlandung hinlegen mußte. Trotz Verständigungsschwierigkeiten freunden sich Shaun und Lu-La an und Shaun will helfen, daß die Außerirdische wieder den langen Weg nach Hause zu ihren Eltern findet. Das Vorhaben wird dadurch erheblich verkompliziert, daß eine geheime Regierungsbehörde unter der Leitung der ehrgeizigen Agent Red auf der Jagd nach Alien und Raumschiff ist …

Donnerstag, 19. Dezember 2019

STAR WARS EPISODE IX: DER AUFSTIEG SKYWALKERS (3D, 2019)

Originaltitel: Star Wars Episode IX: The Rise of Skywalker
Regie: J.J. Abrams, Drehbuch: Chris Terrio und J.J. Abrams, Musik: John Williams
Darsteller: Daisy Ridley, Adam Driver, Oscar Isaac, John Boyega, Carrie Fisher, Ian McDiarmid, Billy Dee Williams, Richard E. Grant, Domhnall Gleeson, Joonas Suotamo, Anthony Daniels, Kelly Marie Tran, Keri Russell, Dominic Monaghan, Naomi Ackie, Lupita Nyong'o, Billie Lourd, Greg Grunberg, Amanda Lawrence, Jimmy Vee, Harrison Ford, Jodie Comer, Billy Howle, Denis Lawson, Warwick Davis, Mike Quinn, Andy Serkis (Stimme), Ewan McGregor (Stimme), Liam Neeson (Stimme), James Earl Jones (Stimme), Jennifer Hale (Stimme), Frank Oz (Stimme), Ashley Eckstein (Stimme), Freddie Prinze Jr. (Stimme), Samuel L. Jackson (Stimme), Hayden Christensen (Stimme), Olivia d'Abo (Stimme), Angelique Perrin (Stimme), Sir Alec Guinness (Stimme), Kipsang Rotich (Stimme), J.J. Abrams, Chris Terrio, Lin-Manuel Miranda, Jeff Garlin, Kevin Smith, Karl Urban, John Williams
Star Wars: Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 51% (6,1); weltweites Einspielergebnis: $1077,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 142 Minuten.

Palpatine (Ian McDiarmid, "Die versunkene Stadt Z") lebt! Der totgeglaubte frühere Imperator und Sith-Meister hatte seine Niederlage gegen Jedi Luke Skywalker (Mark Hamill, "Kingsman") vorhergesehen und deswegen seine Untergegebenen für seine "Wiederauferstehung" vorsorgen lassen. In den vergangenen Dekaden verfolgte er aus dem Verborgenen seine Pläne, steuerte den Aufstieg der Ersten Ordnung, die Machtergreifung von Supreme Commander Snoke und durch diesen die Ausbildung von Ben Solo alias Kylo Ren (Adam Driver, "The Report") zum Sith. Die Macht hat Palpatine aber auch gezeigt, wer seinen totalen Triumph womöglich noch stoppen könnte: Rey (Daisy Ridley, "Mord im Orient Express"), die letzte Jedi! Daher befiehlt Palpatine Kylo, Rey zu töten – die ist unterdessen mit ihrem von General Leia (Carrie Fisher, "Blues Brothers") beaufsichtigten Jedi-Training beschäftigt, während ihre Freunde Poe Dameron (Oscar Isaac, "Inside Llewyn Davis"), Finn (John Boyega, "Attack the Block"), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO nach dem geheimen Aufenthaltsort Palpatines suchen und dabei die unerwartete Unterstützung des Weltraum-Gauners Lando Calrissian (Billy Dee Williams, "Batman") erhalten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die Erste Ordnung plant unter der Leitung von Allegiant General Pryde (Richard E. Grant, "Logan") und mit der machtvollen Hilfe Palpatines den entscheidenden und letzten Schlag gegen den dezimierten Widerstand …

Mittwoch, 10. Juli 2019

SPIDER-MAN: FAR FROM HOME (3D, 2019)

Regie: Jon Watts, Drehbuch: Chris McKenna und Erik Sommers, Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Tom Holland, Jake Gyllenhaal, Samuel L. Jackson, Zendaya, Jacob Batalon, Jon Favreau, Marisa Tomei, Angourie Rice, Tony Revolori, Cobie Smulders, Remy Hii, Martin Starr, JB Smoove, Jorge Lendeborg Jr., Zach Barack, Numan Acar, Toni Garrn, Dawn Michelle King (Stimme), Peter Billingsley, J.K. Simmons, Sharon Blynn, Ben Mendelsohn
Spider-Man: Far from Home
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $1132,7 Mio.
FSK: 12, Dauer: 130 Minuten.

Nach dem verlustreichen Sieg über Thanos freut sich Highschool-Schüler Peter "Spider-Man" Parker (Tom Holland, "Die versunkene Stadt Z") sehr auf die Klassenfahrt nach Europa, von der er sich nicht nur Ablenkung von seinen traumatischen Elebnissen erhofft, sondern auch die Chance, der hübschen MJ (Zendaya, "Greatest Showman") endlich seine Gefühle für sie zu gestehen. Sein nerdiger bester Freund Ned (Jacob Batalon, "Blood Fest") rät Peter zwar von der Durchführung seines ambitionierten Plans ab, wird aber schnell selbst dadurch abgelenkt, daß sich während des achtstündigen Fluges unerwartete Sympathien zwischen ihm und der ehrgeizigen Schul-TV-Sprecherin Betty Brant (Angourie Rice, "The Nice Guys") entwickeln. In Venedig, dem ersten Halt der Rundreise, angekommen, rächt es sich bald, daß Peter Anrufe von S.H.I.E.L.D.-Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson, "The Hateful 8") hartnäckig ignoriert hat, denn ein gigantisches Wassermonster attackiert die Lagunenstadt. Als Retter in höchster Not kommt Mysterio (Jake Gyllenhaal, "Nightcrawler") zur Hilfe – wie sich herausstellt, ist er ein Superheld aus einer anderen Dimension, in welcher die Erde durch Elementarmonster der gleichen Art zerstört wurde. Unter der Führung von Fury vereinen Spider-Man und Mysterio ihre Kräfte, um die "Elementals" zu besiegen, bevor sie zu mächtig werden …

Dienstag, 30. April 2019

SHAZAM! (3D, 2019)

Regie: David F. Sandberg, Drehbuch: Henry Gayden, Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Zachary Levi, Mark Strong, Djimon Hounsou, Asher Angel, Jack Dylan Grazer, Ian Chen, Grace Fulton, Faithe Herman, Jovan Armand, Adam Brody, Michelle Borth, Ross Butler, Meagan Good, D.J. Cotrona, Cooper Andrews, Marta Milans, John Glover, David F. Sandberg
Shazam!
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $367,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 132 Minuten

Seit Urzeiten wacht der Rat der Zauberer über die sieben Todsünden und sorgt dafür, daß sie nicht für Chaos und Zerstörung auf der Erde sorgen. Doch inzwischen ist nur noch ein Zauberer namens Shazam (Djimon Hounsou, "Guardians of the Galaxy") am Leben; auch seine Kräfte schwinden, weshalb er zunehmend verzweifelt nach einem würdigen Nachfolger sucht, auf den er seine mächtigen Fähigkeiten übertragen kann. Dafür benötigt er jedoch eine reine Seele, und die scheint gar nicht so einfach zu finden zu sein. Als der vor Jahrzehnten selbst als Kandidat gescheiterte und seitdem davon besessene Dr. Sivana (Mark Strong, "Kingsman") einen Weg findet, die Todsünden zu befreien und sich untertan zu machen, muß Shazam improvisieren und bestimmt kurzerhand das wenig heroische 14-jährige Pflegekind Billy Batson (Asher Angel) aus Philadelphia zu seinem Erben. Nur er kann mit den neuen Kräften – die sich manifestieren, sobald er das Wort "Shazam!" sagt, woraufhin er sich in einen erwachsenen und kostümierten Superhelden verwandelt –, Dr. Sivana und die Todsünden von ihrem Zerstörungszug abhalten. Doch dafür muß Billy mit der Hilfe seines nerdigen Pflegebruders Freddy (Jack Dylan Grazer, "Es") erst einmal herausfinden, welche Superkräfte er nun genau besitzt …

Donnerstag, 11. April 2019

SUSPIRIA (2018)

Regie: Luca Guadagnino, Drehbuch: David Kajganich, Musik: Thom Yorke
Darsteller: Dakota Johnson, Tilda Swinton, Mia Goth, Lutz Ebersdorf (= Tilda Swinton), Angela Winkler, Sylvie Testud, Ingrid Caven, Renée Soutendijk, Alek Wek, Elena Fokina, Doris Hick, Jessica Batut, Jessica Harper
Suspiria
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 65% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $7,9 Mio.
FSK: 16, Dauer: 152 Minuten.

Berlin, 1977: Während die geteilte deutsche Hauptstadt vom Terror der RAF durchgerüttelt wird, kommt die aus einer Mennonitengemeinde im ländlichen Ohio "geflohene" junge Amerikanerin Susie Bannion (Dakota Johnson, "Black Mass") in dieser Stadt an, von der sie schon lange geträumt hatte. Genau genommen hofft sie auf einen Platz in der von der berühmten Madame Blanc (Tilda Swinton, "Moonrise Kingdom") geleiteten Tanzschule – und obwohl sie keinerlei Referenzen vorweisen kann, überzeugt Susie beim Vortanzen so sehr, daß sie aufgenommen wird. Da der Schule jüngst mit der verschwundenen Patricia (Chloë Grace Moretz, "Kick-Ass") eine erstklassige Tänzerin abhanden gekommen ist, füllt die hochtalentierte, selbstsichere und ungemein engagierte Susie diese Lücke schnell aus und übernimmt die ursprünglich Patricia zugedachte Hauptrolle in der nächsten Aufführung. Doch Susie merkt auch, daß mysteriöse Dinge in der Schule vorgehen: Nicht nur Patricia ist verschwunden, auch deren Freundin Olga (Ballettänzerin Elena Fokina) hat die Schule unter schweren Vorwürfen gegen die Lehrerinnen verlassen, zudem meint Susie, eine geheimnisvolle Präsenz unter dem Tanzboden zu spüren. Dann taucht auch noch Patricias greiser Psychiater Dr. Klemperer (Lutz Ebersdorf alias Tilda Swinton) mit der Bitte um Unterstützung bei Susie und ihrer Zimmernachbarin Sara (Mia Goth, "Nymphomaniac") auf – er macht sich Sorgen um seine Patientin, da ihr Gerede von finsteren Hexenumtrieben in der Schule angesichts ihres spurlosen Verschwindens nicht mehr ganz so weit dahergeholt erscheint …

Donnerstag, 24. Januar 2019

SPIDER-MAN: A NEW UNIVERSE (3D, 2018)

Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse
Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman, Drehbuch: Phil Lord und Rodney Rothman, Musik: Daniel Pemberton
Sprecher der Originalversion: Shameik Moore, Jake Johnson, Hailee Steinfeld, Nicolas Cage, Chris Pine, Kimiko Glenn, John Mulaney, Liev Schreiber, Kathryn Hahn, Mahershala Ali, Brian Tyree Henry, Lauren Vélez, Lily Tomlin, Zoë Kravitz, Lake Bell, Oscar Isaac, Stan Lee
Sprecher der Synchronfassung: Marco Eßer, Jaron Löwenberg, Leonie Dubuc, Martin Keßler, Roman Wolko, Rubina Nath, Daniel Zillmann, Erik "Gronkh" Range, Christin Marquitan, Bernd Egger, Matti Klemm, Carolina Vera-Squella, Cornelia Meinhardt, Alice Bauer, Gundi Eberhard, Björn Schalla, Thomas Kästner
Spider-Man: A New Universe
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 97% (8,8); weltweites Einspielergebnis: $384,3 Mio.
FSK: 6, Dauer: 117 Minuten.

Teenager Miles Morales ist genervt: An der öffentlichen Schule in seinem Viertel hatte er jede Menge Freunde und war überall beliebt, trotzdem muß er auf Drängen seines Vaters – eines New Yorker Polizisten – auf eine private Eliteschule wechseln, auf welcher er keineswegs nur wegen seiner gemischtrassigen Herkunft (sein Vater ist Afroamerikaner, seine Mutter eine Latina) wie ein Fremdkörper wirkt. Einziger Lichtblick ist die hübsche Wanda, die wie Miles neu an der Schule ist. Die neue Schule ist aber Miles' kleinstes Problem, als der leidenschaftliche Graffiti-Künstler in einem abgesperrten U-Bahn-Schacht von einer radioaktiven Spinne gebissen wird. Miles kann es kaum glauben, aber er entwickelt sich fortan zu einem zweiten Spider-Man! Während Miles versucht, seine neuen Kräfte irgendwie in den Griff zu kriegen, trifft er auf den "echten" Spider-Man, der sich gerade im Kampf gegen den Kingpin, den Grünen Kobold und die skrupellose Wissenschaftlerin Doc Ock befindet – dummerweise gelingt es ihm dieses Mal nicht, den Plan der Bösen zu vereiteln, weshalb sich ein Dimensionstor öffnet. Nur Miles kann es wieder schließen, bevor Schlimmeres passiert – zu seiner Überraschung erhält er allerdings höchst tatkräftige Unterstützung, denn das Portal hat einige Spider-Man-Pendants aus anderen Dimensionen herübergezogen, etwa Spider-Gwen, Spider-Man Noir (im Original gesprochen von Nicolas Cage) und das Cartoon-Schwein Spider-Ham …

Dienstag, 20. November 2018

A STAR IS BORN (2018)

Regie: Bradley Cooper, Drehbuch: Eric Roth, Bradley Cooper und Will Fetters
Darsteller: Lady Gaga, Bradley Cooper, Sam Elliott, Rafi Gavron, Andrew Dice Clay, Anthony Ramos, Dave Chappelle, Barry Shabaka Henley, Michael J. Harney, Michael D. Roberts, Ron Rifkin, Greg Grunberg, Rebecca Field, Eddie Griffin, Lukas Nelson & Promise of the Real, Alec Baldwin
A Star Is Born (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (8,0); weltweites Einspielergebnis: $436,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 136 Minuten.

Als dem Country-Rock-Star Jackson Maine (Bradley Cooper, "Silver Linings") auf der Rückfahrt von einem Konzert in Kalifornien in der Limousine der Alkohol ausgeht, läßt er sich kurzerhand an der nächsten Bar absetzen. Die entpuppt sich zu seiner Überraschung als Drag-Bar, in der neben diversen Drag-Queens auch die Chauffeurs-Tochter Ally (Lady Gaga) auftritt. Jackson ist von ihrer Performance und von ihrer Stimme sofort begeistert und lädt sie auf einen Drink in einer anderen Bar ein. Während Ally zunächst skeptisch ist, was ein Star wie Jackson von ihr will, entdecken sie schnell, daß die Chemie zwischen ihnen stimmt, außerdem beeindruckt Ally ihn mit einem ihrer eigenen Lieder – und so lädt sie Jackson nicht nur zu seinem nächsten Konzert ein, sondern holt sie dort sogar auf die Bühne, um mit ihm ihren Song vorzutragen. Das Publikum ist begeistert und fortan treten Jackson und Ally gemeinsam auf und beginnen zudem eine Liebesbeziehung. Dann bekommt Ally von dem Musikmanager Rez (Rafi Gavron, "Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht") das Angebot, ein eigenes Album aufzunehmen – und Jackson bekommt immer mehr Probleme mit seiner Alkohol- und Drogensucht, die durch einen als Kind erlittenen und beständig schlimmer werdenden Hörschaden zusätzlich befeuert wird …