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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Montag, 26. Oktober 2026

TV-Tips für die Woche 44/2026

Montag, 26. Oktober:

Arte, 20.15 Uhr: "Der Mann aus dem Westen" (1958)

In Anthony Manns ("Winchester '73") Westernklassiker nach einem Roman von Will C. Brown spielt Gary Cooper den ehemaligen Banditen Link, der in einen Zugüberfall gerät. Als er und zwei weitere Passagiere (Julie London und Arthur O'Connell) zurückgelassen werden, suchen sie in einer verlassenen Farm in der Nähe Unterschlupf, die einst Links Bande beherbergte. Tatsächlich befinden sich dort aber bereits die Banditen, die sie überfallen haben, denn es handelt sich ausgerechnet um Links frühere Komplizen, nun angeführt von seinem Onkel (Lee J. Cobb). Link improvisiert, daß er darüber nachdenke, sich der Bande wieder anzuschließen - doch in Wirklichkeit ist er geläutert und versucht einfach alles, um seine beiden Mitpassagiere unbeschadet aus der heiklen Situation herauszubekommen ... Im Anschluß um 21.50 Uhr zeigt Arte das einstündige französische Portrait "Gary Cooper - Der Unwiderstehliche" aus dem Jahr 2020.

ZDF, 22.15 Uhr: "Longlegs" (2024)

Free-TV-Premiere des (für meinen Geschmack allerdings etwas zu sehr) hochgelobten und mehrfach prämierten Horrorthrillers von Oz Perkins ("Gretel & Hänsel"), in dem die Genre-Spezialistin Maika Monroe ("The Guest") die FBI-Agentin Lee spielt. Diese jagt einen mysteriösen Serienkiller namens "Longlegs" (Nicolas Cage mit einer gewohnt extrovertierten Performance), der seine Opfer nicht selbst ermordet, sondern irgendwie dazu bringt, ihre Familien und sich selbst zu töten. Schon bald findet Lee Hinweise auf okkulte Rituale, die mit Longlegs' Vergehen in Zusammenhang zu stehen scheinen.

ZDF, 0.05 Uhr: "Frisch" (2024)

Free-TV-Premiere von Damian John Harpers ("In the Middle of the River") deutschem Thriller nach einem Roman von Mark McNay, dessen Handlung aber ins Ruhrgebiet verlegt wurde. Hier hat sich Kai (Louis Hofmann) mit seiner Familie ein gutes Leben aufgebaut, das aber durch die Entlassung seines Bruders Mirko (Franz Pätzold) aus dem Gefängnis bedroht wird - denn für den sollte Kai die Beute aus jenem Raubzug aufbewahren, für den er in den Knast mußte. Allerdings hat Kai den Großteil des Geldes bereits ausgegeben ...

Außerdem:

Robin Hood (Sir Ridley Scotts Versuch einer Art "Robin Hood Begins"-Version ist trotz Russell Crowe und Cate Blanchett in den Hauptrollen nur mittelmäßig gelungen; 22.10 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 19. Oktober 2026

TV-Tips für die Woche 43/2026

Montag, 19. Oktober:

Arte, 20.15 Uhr: "Die Macht und ihr Preis" (1976)

Francesco Rosis ("Lucky Luciano") Politthriller folgt Inspektor Rogas (Lino Ventura) bei den Ermittlungen zu einer Mordserie, die mit der Ermordung eines Staatsanwalts ihren Anfang nimmt und in der Folge weitere Justizbeamte das Leben kostet. Rogas findet heraus, daß alle Opfer an einem bestimmten Gerichtsfall beteiligt waren und kommt einer weitreichenden Verschwörung auf die Spur.

ZDF, 22.15 Uhr: "The Pope's Exorcist" (2023)

Free-TV-Premiere des eher mittelmäßig rezensierten, aber kommerziell erfolgreichen Horror-Biopics von Julius Avery ("Operation: Overlord"), der auf einer angeblich wahren Geschichte basiert. Russell Crowe verkörpert den 2016 verstorbenen Gabriele Amorth, welcher der offizielle Exorzist der Diözese Rom war und zu seinen Lebzeiten rund 70.000 (!) Exorzismen durchgeführt haben soll, worüber er mehrere Bücher schrieb. Im Film wird Amorth mit einem offenbr von einem Dämon besessenen Jungen konfrontiert, wobei der Dämon wohl schon öfter in Kontakt mit der Kirche kam. Daher ist es seltsam, daß sich in den Aufzeichnungen des Vatikans nichts über ihn finden läßt. Schon bald ist Amorth einer jahrhundertealten Verschwörung auf der Spur ...

NDR, 23.15 Uhr: "Mein ewiger Sommer" (2024)

Free-TV-Premiere des mehrfach ausgezeichneten dänischen Coming of Age-Dramas von Langfilm-Regiedebütantin Sylvia Le Fanu. Die 15-jährige Fanny (Kaya Toft Loholt) fährt mit ihren Eltern in den Sommerferien wie immer in ihr Sommerhaus an der Küste. Doch etwas ist diesmal anders: Während Fanny trotzdem versucht, die Ferien zu genießen, sorgt eine schwere Erkrankung ihrer Mutter (Maria Rossing, TV-Serie "Carmen Curlers") für Schwermut: Es handelt sich für alle um einen Sommer des Abschieds.

Montag, 12. Oktober 2026

TV-Tips für die Woche 42/2026

Eine recht magere Woche:

Montag, 12. Oktober:

Arte, 23.40 Uhr: "Aelita - Der Flug zum Mars" (1924)

Sehr späte Free-TV-Premiere des sowjetischen Stummfilm-Klassikers von Jakow Protasanow ("Nasreddin in Buchara") nach einem Roman von Alexei Tolstoi, der eine SciFi-Story mit einem quasi-dokumentarischen Blick auf das Nachkriegsleben verbindet. Der sowjetische Ingenieur Loss (Nikolai Zereteli) träumt kurz nach Ende des russischen Revolutionskrieges von einem Flug zum Mars, nachdem scheinbar von dort Signale aus dem Weltraum empfangen werden. Während sich Loss in Tagträumen über das Leben auf dem von Königin Aelita (Julija Solnzewa) regierten Mars ergeht, erhält seine am Moskauer Bahnhof arbeitende Frau Natasha (Walentina Kuindschi) kurze Einblicke in die Leben einiger der vielen Flüchtlinge und muß sich der Nachstellungen des Schiebers Erlich (Pavel Pol) erwehren. Kuriosum am Rande: Die "Aelita"-Vorführungen in Leningrad wurden damals von Livemusik eines Teenagers namens Dmitri Schostakowitsch begleitet, der später zu einem der berühmtesten klassischen Komponisten des Landes avancieren sollte. Leider ist sein (immer wieder improvisierter) Soundtrack nicht erhalten geblieben.

Außerdem:

Jack Reacher: Kein Weg zurück (enttäuschend mittelmäßiger Actionthriller mit Tom Cruise und Cobie Smulders, der deutlich hinter dem Vorgänger zurückbleibt; 20.15 Uhr um knapp zwei Minuten geschnitten bei Pro 7, ungekürzte Wiederholung am Freitag um 22.55 Uhr)

Inglourious Basterds (Quentin Tarantinos grandioses Zweiter Weltkriegs-Racheepos mit Brad Pitt und Christoph Waltz, aktuell auf Platz 68 der IMDb Top 250; 22.40 Uhr bei Pro 7)

Dienstag, 13. Oktober:

Tele 5, 20.15 Uhr: "Archive" (2020)

Free-TV-Premiere des positiv rezensierten britisch-ungarischen SciFi-Thrillers von Langfilm-Regiedebütant Gavin Rothery, der im Jahr 2038 spielt. Ingenieur George Almore (Theo James, "The Monkey") arbeitet in einer einsamen Forschungsstation an einem revolutionären, extrem menschenähnlichen Androiden, den er nach seiner verstorbenen Ehefrau Jules (Stacy Martin, "Nymphomaniac") modelliert und benannt hat. In Wirklichkeit versucht er insgeheim, auf diese Weise das Bewußtsein seiner Frau zu erhalten und sie quasi wieder zum Leben zu erwecken. Mit Rhona Mitra ("Underworld 3") und Toby Jones ("Tetris"). 

Außerdem:

Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere (der übermäßig actionreiche letzte Teil der "Hobbit"-Trilogie nach J.R.R. Tolkien; 20.15 Uhr bei Nitro)

Montag, 5. Oktober 2026

TV-Tips für die Woche 41/2026

Montag, 5. Oktober:

Arte, 20.15 Uhr: "Police Python 357" (1976)

Für zwei Césars nominierter französischer Krimi von Alain Corneau ("Wahl der Waffen"), in dem die heimliche Geliebte des Polizeiinspektors Ferrot (Yves Montand) ermordet wird. Ferrot ermittelt in dem Fall, in dem alle Indizien auf den Liebhaber der Frau als Täter hinweisen - also auf ihn selbst ...

ZDF, 22.15 Uhr: "A Quiet Place: Tag Eins" (2024)

Free-TV-Premiere von Michael Sarnoskis ("Pig") Spin-Off respektive Prequel der erfolgreichen "A Quiet Place"-SciFi-Horroreihe von John Krasinski. Während die Alien-Invasion in der Hauptreihe bereits in der Vergangenheit liegt (bis auf kurze Flashbacks), erleben wir nun den Beginn der Katastrophe unmittelbar. Als Identifikationsfigur dient dabei die todkranke New Yorkerin Sam (Lupita Nyong'o), die inmitten des tödlichen Chaos ums Überleben kämpft und sich dabei mit dem Studenten Eric (Joseph Quinn) zusammentut. Die hohe Qualität der beiden Vorgänger erreicht "Tag Eins" zwar nicht, ist aber dennoch ein unterhaltsamer Survival-Horrorfilm.

Arte, 23.10 Uhr: "Volveréis - Ein fast klassischer Liebesfilm" (2024)

Free-TV-Premiere der u.a. für zwei Goyas nominierten spanisch-französischen Tragikomödie von Jonás Trueba ("Eva im August"), in der es um das Paar Ale (Itsaso Arana) und Alex (Vito Sanz) geht. Die Regisseurin und der Schauspieler sind seit 15 Jahren zusammen, wollen sich nun aber trennen - was sie mit einer "Trennungsparty" mit von der Entscheidung überraschten Freunden und Familie "feiern" wollen.

Außerdem:

Jack Reacher (unorigineller, aber spannender Actionthriller mit Tom Cruise als Held und dem deutschen Filmemacher Werner Herzog als Bösewicht; 20.15 Uhr um etwa eine halbe Minute geschnitten bei Pro 7, ungekürzte Nachtwiederholung um 1.10 Uhr)

The Ministry of Ungentlemanly Warfare (Guy Ritchies gut besetztes Zweiter Weltrkriegs-Actionabenteuer ist denkbar unoriginell geraten, dabei aber durchaus unterhaltsam; 23.00 Uhr bei Pro 7)

Montag, 28. September 2026

TV-Tips für die Woche 40/2026

Montag, 28. September:

Arte, 20.15 Uhr: "Der Gefangene von Alcatraz" (1962)

John Frankenheimers ("Ronin") gefühlvolles Knastdrama erzählt gar nicht primär von Fluchtversuchen oder gewaltsamen Übergriffen durch Mithäftlinge oder sadistische Wärter (wenngleich auch das vorkommt), sondern konzentriert sich auf die unglaubliche, aber (in den Grundzügen) wahre Lebensgeschichte des verurteilten Mörders Robert Franklin Stroud (OSCAR-Nominierung für Burt Lancaster), der während seiner jahrzehntelangen Haft zu einem respektierten Vogelkundler wurde (der Originaltitel des Films lautet denn auch "Birdman of Alcatraz").

ZDF, 22.15 Uhr: "Dogman" (2023)

Free-TV-Premiere von Luc Bessons unkonventionellem Thriller-Drama, in dem Caleb Landry Jones ("Three Billboards ...") den im Rollstuhl sitzenden und zutiefst traumatisierten Außenseiter Doug spielt, welcher als Einbruchs- und Mordverdächtiger festgenommen wird. Einer Psychiaterin erzählt Doug von seinem schweren Leben, denn als Kind wurde er von seinem brutalen Vater stets zu Kampfhunden in einen Zwinger gesteckt und liebt seitdem Hunde viel mehr als Menschen. Als Erwachsener führt Doug deshalb ein Tierheim für ausgesetzte Hunde - und begeht für die Finanzierung des Heims mit seinen trainierten Hunden lukrative Einbrüche ...

Dienstag, 29. September:

Nitro, 20.15 Uhr: "Dragonheart" (1996)

In Rob Cohens ("The Fast and the Furious") familienfreundlichem Fantasyfilm spielt Dennis Quaid den Ritter und Drachentöter Bowen, der sich ausgerechnet mit dem letzten lebenden Drachen Draco (per Motion Capture gespielt von Sean Connery, in der deutschen Synchronfassung gesprochen von Mario Adorf) zusammentun muß, um den tyrannischen König (David Thewlis) zu besiegen, dem Bowen einstmals diente und das Leben rettete. Unterstützung bekommen beide von dem Mönch Gilbert (Pete Postlethwaite) und der attraktiven Rebellin Kara (Dina Meyer, "Starship Troopers"). Im Anschluß zeigt Nitro um 22.10 Uhr respektive 0.05 Uhr die schwächeren, direkt für den Heimkino-Markt produzierten Fortsetzungen "Dragonheart 3" (2015) und "Dragonheart - Die Kraft des Feuers" (2017)

Montag, 21. September 2026

TV-Tips für die Woche 39/2026

Montag, 21. September:

Arte, 21.35 Uhr: "Black Rain" (1989)

Ein inhaltlich relativ konventioneller, aber ungemein stylisher Thriller von Sir Ridley Scott, in dem Michael Douglas und Andy Garcia als US-Cops in Japan ermitteln und mit den Yakuza ins Gehege kommen (was selten eine gute Idee ist).

ZDF, 0.05 Uhr: "Was Marielle weiß" (2025)

Free-TV-Premiere der mehrfach ausgezeichneten deutschen Tragikomödie von Frédéric Hambalek über die 12-jährige Marielle (Laeni Geiseler), die nach einer Ohrfeige plötzlich die Gedanken ihrer Eltern (Julia Jentsch und Felix Kramer) hören kann - was die Familiendynamik ganz schön auf den Kopf stellt ...

Außerdem:

Midway - Für die Freiheit (Roland Emmerichs wenig anspruchsvoller, aber handwerklich überzeugender und gut besetzter Action-Kriegsfilm mit Patrick Wilson und Luke Evans; 20.15 Uhr um eine knappe Minute gekürzt bei Kabel Eins, ungeschnittene Wiederholung am Mittwoch um 23.10 Uhr)

Operation: Overlord (etwas unausgewogenes, aber durchaus spaßiges Horror-Kriegsfilm-B-Movie über alliierte Soldaten, die 1944 in Frankreich auf mit Zombie-Supersoldaten experimentierende Nazis treffen; 23.05 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 14. September 2026

TV-Tips für die Woche 38/2026

Montag, 14. September:

Arte, 20.15 Uhr: "Julia" (1977)

Drei OSCARs bei elf Nominierungen erreichte Fred Zinnemanns ("Zwölf Uhr mittags") Politdrama, das Mitte der 1930er Jahre spielt und auf einer wahren Geschichte basiert. Es geht in erster Linie um die Freundschaft zwischen zwei Frauen: Während die Jüdin Julia (Vanessa Redgrave) in Oxford und Wien Medizin studiert und durch die Nähe zum erstarkenden Nationalsozialismus ein politisches Bewußtsein entwickelt, bleibt die (reale) Theaterautorin Lillian Hellman (Jane Fonda) in den USA, wobei sie durch Briefe in Kontakt bleiben. Als Lillian zu einem Autorentreffen in Moskau eingeladen wird, bittet Julia sie, auf dem Weg dorthin Geld für den Widerstand gegen die Nazis nach Deutschland zu schmuggeln ... Zur hochkarätigen Besetzung zählen des weiteren Maximilian Schell, Meryl Streep, Jason Robards und Hal Holbrook. Direkt im Anschluß um 22.05 Uhr zeigt Arte das einstündige französische Portrait "Jane Fonda - Eine Rebellin in Hollywood" aus dem Jahr 2020.

One, 20.15 Uhr: "Wilder Diamant" (2024)

Free-TV-Premiere des für zwei Césars nominierten französischen Dramas von Kino-Regiedebütantin Agathe Riedinger über die 19-jährige Liane (Malou Khebizi), die davon besessen ist, eine einflußreiche Influencerin zu werden. Dafür tut sie so ziemlich alles inklusive diverser Schönheits-OPs; als nächstes hofft sie, ihre Bekanntheit durch die Teilnahme an einer Reality-TV-Show zu vergrößern.

Arte, 0.00 Uhr: "Skandal in Baden-Baden" (1928)

Sehr späte Free-TV-Premiere des deutschen Stummfilm-Klassikers von Erich Waschneck ("Regine") nach einem Roman von Georg Fröschel, in dem "Metropolis"-Star Brigitte Helm als junge Berliner Tänzerin Vera wenig Glück bei ihren Vorsprechen hat. Doch als sie zufällig den reichen Unternehmer John Leeds (Ernst Stahl-Nachbaur, "M - Eine Stadt sucht einen Mörder") trifft und dieser sie zum nächsten Casting begleitet, geht es plötzlich und scheinbar unaufhaltsam bergauf für Vera - zumal als ihr neuer Manager (Leo Peukert) an die Presse (fälschlicherweise) durchsticht, sie sei die Geliebte von Mr. Leeds ...

ZDF, 0.05 Uhr: "In die Sonne schauen" (2025)

Free-TV-Premiere des u.a. mit zehn Deutschen Filmpreisen sowie dem Großen Preis der Jury in Cannes ausgezeichneten episodischen Dramas von Mascha Schilinski ("Die Tochter"). Erzählt werden die Geschichten von vier Mädchen respektive jungen Frauen aus verschiedenen Zeiten, die eines gemeinsam haben: Sie alle leben auf dem gleichen Hof in der Altmark (Sachsen-Anhalt). Die 7-jährige Alma (Hanna Heckl) wächst kurz vor dem Ersten Weltkrieg auf und wird durch eine neue Information zutiefst verunsichert; in den 1940er Jahren entwickelt Erika (Lea Drinda) eine Obsession für die Kriegsverletzung ihres Onkels; in den 1980er Jahren entdeckt die lebenslustige Angelika (Lena Urzendowsky) zur Zeit der DDR ihre Sexualität; und in der Gegenwart zieht die kleine Lenka mit ihren Eltern und ihrer Schwester von Berlin auf den heruntergekommenen Hof und wird von merkwürdigen Träumen heimgesucht ...

ZDF, 2.30 Uhr: "Tatami" (2023)

Free-TV-Premiere des mehrfach prämierten, auf wahren Geschehnissen basierenden und in Schwarzweiß gedrehten georgisch-amerikanischen Thrillers vom ungewöhnlichen israelisch-iranischen Regieduo Guy Nattiv ("Golda") und Zar Amir Ebrahimi (eigentlich Schauspielerin, bekannt u.a. aus "Holy Spider"). Es geht um die iranische Weltklasse-Judoka Leila (Arienna Mandi), die bei der Weltmeisterschaft in der georgischen Hauptstadt Tiflis reelle Titelchancen hat. Doch nach den ersten Siegen erhalten sie und ihre Trainerin Maryam (Co-Regisseurin Ebrahimi) die Anweisung, zum nächsten Kampf nicht anzutreten - denn ihre Gegnerin könnte eine israelische Judoka sein und Iraner dürfen niemals Israelis unterliegen! Leila will aber unbedingt die Goldmedaille gewinnen und deshalb antreten - ist das die sicheren Repressionen, die daraufhin für sie, ihre Familie und auch ihre Trainerin folgen würden, wert?

Montag, 7. September 2026

TV-Tips für die Woche 37/2026

Diesmal eine ungewöhnlich ergiebige Woche:

Montag, 7. September:

Arte, 20.15 Uhr: "Darling" (1965)

John Schlesingers ("Asphalt-Cowboy") mit drei OSCARs ausgezeichnetes Liebesdrama erzählt von der schönen, aber von ihrem Leben gelangweilten Diana (Julie Christie, "Wenn die Gondeln Trauer tragen"), die in den "Swinging Sixties" in London zum gefragten Model wird und für den verheirateten Reporter Robert (Dirk Bogarde, "Der Tod in Venedig") ihren eigenen Gatten verläßt. Beide werden schnell zu einem echten "It"-Paar, doch beiderseitiger Eifersucht und ihr beruflicher Ehrgeiz verkomplizieren die Beziehung ...

Arte, 22.15 Uhr: "Stiefel, die den Tod bedeuten" (1971)

Mia Farrow ("Rosemaries Baby") spielt in Richard Fleischers ("Conan der Zerstörer") recht wohlwollend rezensiertem britischen Psychothriller die kürzlich bei einem Reitunfall erblindete Sarah, die in das Landhaus ihres wohlhabenden Onkels zieht. Während sie eines Tages mit ihrem Ex-Freund unterwegs ist, dringt ein Killer in das Anwesen ein und tötet jeden - was die blinde Sarah nach ihrer Rückkehr zunächst nicht erkennen kann. Und der Mörder hat es auch auf sie abgesehen ... Direkt im Anschluß um 23.45 Uhr zeigt Arte das einstündige französische Portrait "Mia Farrow - Zwischen Fiktion und Realität" aus dem Jahr 2024.

ZDF, 23.15 Uhr: "Night Call" (2024)

Free-TV-Premiere des sehenswerten belgisch-französischen Actionthrillers von Langfilm-Regiedebütant Michiel Blanchart (der demnächst mit "Final Destination 7" auch seinen Hollywood-Einstand geben wird). Newcomer Jonathan Feltre spielt den jungen Schlosser Mady, der eines Nachts von der attraktiven Claire (Natacha Krief, "Rabia - Der verlorene Traum") gerufen wird, weil sie ihren Wohnungsschlüssel verloren habe. Mady hilft ihr, ohne zu ahnen, daß sie gar nicht dort wohnt und nach seiner Verabschiedung eine Tasche voller Bargeld aus der Wohnung stiehlt. Deren Besitzer, der Gangster Yannick (Romain Duris, "Die drei Musketiere"), findet schnell heraus, daß Mady (unfreiwillig) in den Diebstahl involviert war und zwingt ihn, ihm sein Eigentum bis zum nächsten Morgen zurückzubringen ... Die Prämisse mag nicht die originellste sein, aber der nur knapp eineinhalbstündige "Night Call" ist ein wirklich gut gemachter, rasanter und stets unterhaltsamer No-Nonsense-Actionthriller.

Außerdem:

Star Trek (J.J. Abrams' gelungenes Reboot über die Abenteuer der jungen "Enterprise"-Crew; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Star Trek Into Darkness (der zweite, etwas schwächere Film mit der jungen "Enterprise"-Crew - und Leonard Nimoys letzter Gastauftritt als alter Mr. Spock; 22.50 Uhr bei Kabel Eins)

Montag, 31. August 2026

TV-Tips für die Woche 36/2026

Montag, 31. August:

Arte, 20.15 Uhr: "Schieß, solange du kannst" (1965)

Lino Ventura spielt in Claude Sautets ("Die Dinge des Lebens") französisch-italienischem Abenteuerkrimi nach einem Roman von Charles Williams den erfahrenen Schiffskapitän Cournot, der in der Karibik unglücklich in das mit einigen Leichen zusammenhängende Verschwinden eines US-amerikanischen Segelboots verwickelt wird. Gemeinsam mit dessen Besitzerin Rae Osborne (Sylvia Koscina, "Kampf um Rom") macht sich Cournot auf die Suche nach dem Boot und kommt skrupellosen Waffenschmugglern auf die Spur.

ZDF, 22.15 Uhr: "The Silent Hour" (2024)

Free-TV-Premiere des wohlwollend rezensierten Actionthrillers von Brad Anderson ("Der Maschinist"). Als die gehörlose Ava (Sandra Mae Frank, TV-Serie "New Amsterdam") Zeugin des Mordes an zwei Drogendealern wird, gerät sie in das Visier nicht nur der Gangster, sondern auch von korrupten Cops. Unterstützung erhält sie vom desillusionierten Polizisten Frank (Joel Kinnaman, AppleTV-Serie "For All Mankind"), der seit einem Unfall selbst hörgeschädigt ist und deshalb von seinem Ex-Partner Doug (Mark Strong, "Kingsman") als Gebärdendolmetscher hinzugeholt wurde.

Dienstag, 1. September:

One, 20.15 Uhr: "Miss Austen Regrets" (2008)

Das mit einem BAFTA ausgezeichnete britische TV-Drama von Jeremy Lovering (AppleTV-Serie "Slow Horses") erzählt von der jungen Fanny (Imogen Poots, "Centurion"), die bei ihrer berühmten Tante Jane Austen (Olivia Williams, "Der Ghostwriter") Rat in Sachen Liebe sucht. Die ist inzwischen allerdings 40 und noch immer unverheiratet ...

Mittwoch, 2. September:

Arte, 23.30 Uhr: "Souleymans Geschichte" (2024)

Free-TV-Premiere (im Originalton mit deutschen Untertiteln) des u.a. mit vier Césars ausgezeichneten französischen Sozialdramas von Boris Lojkine ("Camille") über den titelgebenden guineischen Flüchtling (Abou Sangaré), der in Paris illegal als Essenskurier arbeitet, während er auf den Bescheid über seinen Asylantrag wartet. Sangaré gewann für sein Schauspieldebüt u.a. den Europäischen Filmpreis, wo er sich sowohl gegen die beiden deutschen Schauspiel-Schwergewichte Lars Eidinger und Franz Rogowski als auch gegen die britischen Stars Ralph Fiennes und Daniel Craig durchsetzte!

Montag, 24. August 2026

TV-Tips für die Woche 35/2026

Montag, 24. August:

Arte, 20.15 Uhr: "Sieben Tote hat die Woche" (1963)

Der französisch-italienische Schwarzweiß-Gangsterfilm von Jacques Deray ("Borsalino") dreht sich um fünf Ex-Kriminelle, die sich für einen lukrativen Drogendeal zusammentun - nur um sich nach dem geglückten Coup erbittert um die Beute zu streiten ... Mit Jean Rochefort ("Der Uhrmacher von St. Paul"), Charles Vanel ("Lohn der Angst"), dem späteren Regisseur José Giovanni ("Endstation Schafott") und Michèle "Angelique" Mercier.

Außerdem:

Before Midnight (der dritte, nicht mehr so poetische, aber umso wahrhaftigere Teil von Richard Linklaters gefeierter "Before"-Reihe mit Julie Delpy und Ethan Hawke; 20.15 Uhr bei One)

The Expendables 3 (der mittelmäßige, zum Ärger der Fans auf eine niedrigere Altersfreigabe runtergeschnittene dritte Teil der Action-Altstar-Reihe mit Sylvester Stallone, Jason Statham und Arnold Schwarzenegger; 20.15 Uhr bei Pro 7 um fünfeinhalb Minuten geschnitten, ungekürzte Wiederholung am Mittwoch um 22.50 Uhr)

Zwei Leben (recht unspektakuläres, aber stark gespieltes deutsch-norwegisches Drama über eine Frau, die aus der DDR nach Norwegen geflohen ist und sich dort eine neue Familie und ein neues Leben aufgebaut hat – bis sie die Vergangenheit einholt; 22.00 Uhr bei Arte)

Dienstag, 25. August:

Nitro, 20.15 Uhr: "Batman" (1989)

Neben Spider-Man ist Batman vermutlich der - zumindest bezüglich der Kino-Adaptionen - beliebteste Superheld der letzten Jahrzehnte, was vor allem Christopher Nolans spektakuläre "Dark Knight"-Trilogie bewies, zuletzt aber auch Matt Reeves' grimmiges Reboot "The Batman". Vor über 35 Jahren ging es in cineastischer Hinsicht noch ein paar Nummern kleiner zu, was Tim Burtons leicht skurrile Version des beliebten Comic-Helden aber nicht daran hinderte, Kultstatus anzunehmen. Und das, obwohl es sich nicht gerade um eine sehr vorlagentreue Verfilmung handelt, in der Batman (Michael Keaton) die Schergen seines Widersachers Joker (Jack Nicholson) ziemlich gedanken- und skrupellos tötet. Die Fortsetzung "Batmans Rückkehr" (1992) mit Michelle Pfeiffer als Catwoman zeigt Nitro direkt im Anschluß um 22.40 Uhr.

Montag, 17. August 2026

TV-Tips für die Woche 34/2026

Montag, 17. August:

ARD, 20.15 Uhr: "Der Buchspazierer" (2024)

Free-TV-Premiere der mit gut 735.000 Kinogängern recht erfolgreichen und mit einem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Carsten Henn durch Kino-Regiedebütant Ngo The Chau (war zuvor als Kameramann u.a. bei "Almanya" und "Tom Sawyer" tätig). Christoph Maria Herbst spielt die Hauptrolle des zurückhaltenden Buchhändlers Carl, der täglich nach Ladenschluß einigen Kunden persönlich Bücher ausliefert - was seinen stärksten Kontakt zur Welt außerhalb des Buchladens darstellt. Als die 9-jährige Schascha (Yuna Bennett) ihn ungefragt zu begleiten beginnt, ist Carl zunächst wenig begeistert ... Mit Maren Kroymann, Ronald Zehrfeld und Edin Hasanović.

Arte, 23.05 Uhr: "Die Nacht ist meine Welt" (1951)

Sehr späte Free-TV-Premiere des beim Festival von Venedig mit dem Volpi Award für den besten Schauspieler geehrten (und auch unter dem Titel "Die Nacht ist mein Reich" bekannten) französischen Schwarzweiß-Melodrams von Georges Lacombe ("Sie waren Sechs"). Jean Gabin spielt den Lokomotivführer Raymond, der nach einem Unfall erblindet und beinahe seinen Lebensmut verliert. Auf Empfehlung eines anderen Blinden, den er zufällig trifft, besucht Raymond eine Blindenschule, lernt die Braille-Schrift und verliebt sich in die blinde Lehrerin Louise (Simone Valère, "Der Pakt mit dem Teufel") - bei der er jedoch einen sehenden Rivalen hat ...

ZDF, 1.40 Uhr: "Licorice Pizza" (2021)

Free-TV-Premiere des für drei OSCARs nominierten, episodisch aufgebauten Coming of Age-Films von Paul Thomas Anderson ("One Battle After Another"). Im Mittelpunkt der Geschichte steht der von Philip Seymour Hoffmans Sohn Cooper Hoffman ("The Long Walk") verkörperte Teenager Gary, der in den 1970er Jahren als Kinderdarsteller recht bekannt ist und jede geschäftliche Möglichkeit nutzen will. Als Gary in der Schule die zehn Jahre ältere, ziellose Alana (Alana Haim, "Das Drama") kennenlernt, die als Assistentin des Schulphotographen arbeitet, verliebt er sich sofort in sie und versucht, sie trotz des Altersunterschieds zu erobern. Alana lehnt natürlich ab, ist aber durchaus geschmeichelt und läßt sich auf eine wechselhafte Freundschaft mit dem umtriebigen Gary ein ... In Nebenrollen geben sich Hollywood-Größen wie Sean Penn, Bradley Cooper oder Tom Waits die Ehre.

Montag, 10. August 2026

TV-Tips für die Woche 33/2026

Montag, 10. August:

Arte, 20.15 Uhr: "Gas-Oil" (1955)

In Gilles Grangiers ("Tatort Paris") auch unter dem Titel "Straßensperre" bekanntem eleganten Noir-Krimidrama nach einem Roman von Georges Bayle spielt Jean Gabin den Pariser Trucker Jean, der auf dem Heimweg von seiner Freundin einen auf der Straße liegenden Mann überrollt. Er ruft sofort die Polizei, die später feststellt, daß der Mann bereits vor seiner Begegnung mit Jean tot und zudem ein bekannter Krimineller war. Dummerweise glauben die Kumpane des Toten fälschlicherweise, daß Jean dem Getöteten die Beute ihres letzten Raubzugs abgenommen hat ... Der Film mit Jeanne Moreau in der weiblichen Hauptrolle beginnt recht gemächlich, hat aber einen erstklassigen Showdown zu bieten!

ZDF, 22.15 Uhr: "A Killer Romance" (2023)

Free-TV-Premiere von Richard Linklaters hochgelobter, u.a. für einen Golden Globe nominierter romantischer Thriller-Komödie, in der Glen Powell ("Top Gun: Maverick"), der mit Linklater auch das Drehbuch verfaßte, den Uni-Dozenten Gary verkörpert, welcher nebenbei für die Polizei als eine Art Lockvogel arbeitet: Er gibt sich mit aufwendigen Verkleidungen als Profikiller aus, damit die Polizei seine Auftraggeber aus dem Verkehr ziehen kann, bevor etwas passiert. Doch als die misshandelte Ehefrau Madison (Adria Arjona, TV-Serie "Star Wars: Andor") ihn beauftragt, ihren Gatten zu töten, will er sie nicht der Polizei ausliefern, sondern ihr helfen - nicht mit einem Mord, aber indem er hilft, ihren Schläger-Ehemann hinter Gitter zu bringen. Und dummerweise verliebt sich Gary auch noch in Madison ...

Montag, 27. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 31/2026

Angesichts der angekündigten erneuten Hitzewelle bereite ich schon mal darauf vor, daß die TV-Tips nächste und vielleicht auch übernächste Woche ausfallen dürften. Zumindest die August-Kinovorschau schaffe ich aber hoffentlich vorher noch ...

Montag, 27. Juli:

ARD, 20.15 Uhr: "Die leisen und die großen Töne" (2024)

Free-TV-Premiere der für sieben Césars nominierten Tragikomödie von Emmanuel Courcol ("Ein Triumph"), die in ihrer französischen Heimat mehr als 2,6 Millionen Kinogänger sehen wollten. Benjamin Lavernhe ("Jeanne du Barry") spielt den weltweit erfolgreichen Dirigenten Thibaut, dessen Leben durch eine Leukämie-Diagnose auf den Kopf gestellt wird. Eine Knochenmarkspende eines Verwandten könnte ihn retten, doch auf diese Weise erfährt Thibaut, daß er adoptiert wurde. Immerhin hat er einen jüngeren Bruder (Pierre Lottin, "Die Tuschs - Mit Karacho nach Monaco!"), von dem er bisher nichts wußte - und der ganz anders als er ist und zunächst auch wenig Lust hat, einem ihm Unbekannten mit seinem Knochenmark zu helfen. Doch zumindest teilen die Brüder, so unterschiedlich sie sonst auch sind, die Liebe zur Musik ...

Außerdem:

Iron Man 3 (unter Comic-Fans ist der Film wegen zu viel Tony Stark und zu wenig Iron Man sowie aufgrund einer Abweichung gegenüber der Vorlage umstritten, für "normale" Zuschauer bietet er aber hervorragende Unterhaltung; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Duell in der Sonne (für zwei OSCARs nominierte und elegant inszenierte, dabei aber hoffnungslos übertrieben melodramatische Seifenoper von 1946 mit Gregory Peck, Jennifer Jones und Joseph Cotten; 20.15 Uhr bei Arte)

Dienstag, 28. Juli:

RBB, 22.15 Uhr: "Viet und Nam" (2024)

Free-TV-Premiere des hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten melancholischen vietnamesischen Liebesdramas über die beiden titelgebenden jungen Bergleute, die heimlich ein Liebespaar sind. Ihre Zeit ist begrenzt, denn Nam will einen Neuanfang in einem anderen Land versuchen - doch vorher machen sie sich gemeinsam auf, um die Leiche von Nams Vater zu finden, der im Krieg irgendwo im Wald gefallen ist und nie geborgen wurde.

Mittwoch, 29. Juli:

Arte, 20.15 Uhr: "Vera Drake" (2004)

In Mike Leighs ("Happy-Go-Lucky") für drei OSCARs nominiertem, zutiefst bewegenden Sozialdrama glänzt Imelda Staunton ("Harry Potter 4") als sozial engagierte Hausfrau im Großbritannien der 1950er Jahre, die ein brisantes Geheimnis hat: Sie führt illegale Abtreibungen durch! Als es bei einer dieser Abtreibungen zu schweren Komplikationen kommt, fliegt ihre Arbeit auf und schon bald steht die Polizei vor ihrer Tür ... 

Außerdem:

Godzilla vs. Kong (visuell beeindruckender, inhaltlich aber überschaubarer Monster-Clash mit Rebecca Hall, Alexander Skarsgård, Millie Bobby Brown und der kürzlich tragisch verstorbenen Kaylee Hottle in den menschlichen Hauptrollen; 20.15 Uhr bei Pro 7)

Planet der Affen: New Kingdom (weitgehend unterhaltsames Reboot der Reihe, das allerdings nie die Klasse der vorangegangenen Caesar-Trilogie erreicht; 22.35 Uhr bei Pro 7)

Donnerstag, 30. Juli:

Suicide Squad (inhaltlich wenig aufregender, aber unterhaltsamer und mit Will Smith, Margot Robbie und Jared Leto topbesetzter DC-Blockbuster, der im "Das dreckige Dutzend"-Stil eine Gruppe Bösewichte zur Rettung der Welt schickt; 20.15 Uhr um rund eine Minute gekürzt bei VOX, ungeschnittene Wiederholung am Freitag um 22.20 Uhr)

Pacific Rim (Guillermo del Toros bombastischer "Riesenroboter vs. Riesenmonster"-Actionfilm mit Charlie Hunnam, Rinko Kikuchi und Idris Elba; 22.40 Uhr bei VOX)

Freitag, 31. Juli:

ARD, 22.20 Uhr: "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" (2023)

Free-TV-Premiere der sympathischen, wohlwollend rezensierten britischen Tragikomödie von Hettie Macdonald ("Beautiful Thing"), in der Jim Broadbent ("Cloud Atlas") nach einem Roman von Rachel Joyce den titelgebenden älteren Herren spielt. Als Harold erfährt, daß seine alte Freundin Queenie (Linda Bassett) nicht mehr lange zu leben hat, will er ihr eigentlich nur einen letzten Brief schreiben. Stattdessen beschließt er spontan, sie persönlich in dem rund 500 Meilen entfernten Hospiz aufzusuchen - und zwar zu Fuß!

3sat, 22.25 Uhr: "The Convert" (2023)

Free-TV-Premiere des positiv rezensierten und u.a. mit vier Neuseeländischen Filmpreisen geehrten actionreichen Historiendramas des Ende 2025 verstorbenen Lee Tamahori ("James Bond: Stirb an einem anderen Tag") über den Laienprediger Thomas Munro (Guy Pearce, "L.A. Confidential"), der 1830 auf der später als Neuseeland bekannten Insel Aotearoa ankommt und die indigenen Maori zum Christentum bekehren will. Dabei gerät er rasch in einen blutigen Konflikt zwischen den britischen Kolonialisten und zwei verfeindeten Maori-Stämmen.

Außerdem:

Kingsman: The Golden Circle (leider deutlich schwächerer zweiter Teil der auf einer Comicreihe basierenden parodistischen Geheimagenten-Reihe mit Taron Egerton und Colin Firth; um zwei Minuten geschnitten um 20.15 Uhr bei Pro 7, ungekürzte Wiederholung am Sonntag um 23.00 Uhr)

Knives Out - Mord ist Familiensache (Daniel Craig glänzt als exzentrischer Ermittler in Rian Johnsons äußerst vergnüglicher, OSCAR-nominierter Whodunit-Krimikomödie; 22.50 Uhr im BR) 

Samstag, 1. August:

ZDF, 23.35 Uhr: "Arthur der Große" (2024)

Free-TV-Premiere von Simon Cellan Jones' ("The Family Plan") trotz einer allzu konventionellen und überraschungsarmen Inszenierung recht wohlwollend rezensierter Verfilmung der wahren Geschichte des titelgebenden Hundes. Der ecuadorianische Straßenhund freundete sich 2014 während eines 435 Meilen-Langstreckenrennens durch Südamerika mit dem schwedischen Läufer Mikael Lindnord an und begleitete ihn und sein Team bis zum Ziel. Im Film wurde das etwas abgeändert, so ist der Läufer nun ein US-Amerikaner namens Michael (Mark Wahlberg), der Schauplatz ist die Dominikanische Republik und das Rennen findet im Jahr 2018 statt.

ZDF, 2.10 Uhr: "Evacuate from the 21st Century" (2024)

Free-TV-Premiere der mehrfach prämierten chinesischen SciFi-Actionkomödie von Yang Li, in der drei befreundete Schüler entdecken, daß sie durch die Zeit reisen können - allerdings nur um genau 20 Jahre in eine nicht allzu idyllische Zukunft. Sie beschließen, diese zu verhindern und das Böse zu bekämpfen ...

Außerdem:

Men in Black: International (sehr mittelmäßiges und dementsprechend geflopptes Reboot mit Chris Hemsworth, Tessa Thompson und Liam Neeson; 20.15 Uhr bei SAT. 1)

Sonntag, 2. August:

Pro 7, 20.15 Uhr: "Better Man - Die Robbie Williams Story" (2024)

Free-TV-Premiere des OSCAR-nominierten und mit viel Lob bedachten Musiker-Biopics von Michael Gracey ("Rocketman"), das den abwechslungsreichen Lebens- und Karriereweg des populären britischen Popstars und Ex-"Take That"-Mitglieds nachzeichnet. Der Clou daran: Williams wird von einem computeranimierten Schimpansen gespielt! Einen tieferen Sinn hat das nicht, aber Williams liebte die Idee und irgendwie funktioniert es tatsächlich.

SAT. 1, 20.15 Uhr: "Alles Fifty Fifty" (2024)

Free-TV-Premiere der mit einem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Komödie von Alireza Golafshan ("Die Goldfische"), in der Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) nach ihrer Trennung weiterhin gleichberechtigt den 11-jährigen Sohn Milan (Valentin Thatenhorst) großziehen wollen. Sie fahren sogar zusammen mit Marions neuem Partner Robin (David Kross) in den Sommerurlaub in Italien - wo sie allerdings feststellen müssen, daß sie mit ihrer Erziehungsmethode beim trickreichen Sprößling vielleicht doch eher versagt haben. Beim Bemühen, das zu ändern, scheinen sie sich wieder näherzukommen ...

Außerdem:

Ein Quantum Trost (der infolge eines Autorenstreiks während der Vorproduktion schwächste James Bond-Film mit Daniel Craig, der aber trotzdem einige starke Sequenzen enthält; 20.15 Uhr bei RTL)

Montag, 13. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 29/2026

Montag, 13. Juli:

Arte, 20.15 Uhr: "Tausend Milliarden Dollar" (1982)

In Henri Verneuils ("Lautlos wie die Nacht") von der Kritik gelobtem französischen Politthriller kommt der Pariser Reporter Paul (Patrick Dewaere, "Die Ausgebufften") nach dem vermeintlichen Selbstmord eines Politikers einer großangelegten internationalen Verschwörung auf die Spur.

One, 20.15 Uhr: "Control" (2007)

Anton Corbijns ("The American") u.a. in Cannes prämiertes künstlerisches, in Schwarzweiß gedrehtes Musiker-Biopic über den charismatischen "Joy Division"-Sänger Ian Curtis (Sam Riley), der mit nur 23 Jahren Selbstmord beging. Mit Samantha Morton und Alexandra Maria Lara (mit der der Brite Riley seit 2009 verheiratet ist).

ZDF, 22.15 Uhr: "Heads of State" (2025)

Free-TV-Premiere der wohlwollend rezensierten, direkt bei Amazon Prime veröffentlichten Actionkomödie von Ilya Naishuller ("Nobody"), in der der US-Präsident (John Cena) und der britische Premierminister (Idris Elba) - die sich nicht leiden können - einen Anschlag auf Air Force One überleben und daraufhin zusammenarbeiten müssen, um zuerst mal zu überleben und dann die Hintermänner des Attentats aufzuspüren. Unterstützt werden sie dabei von der MI6-Agentin Bisset (Priyanka Chopra Jonas).

Arte, 22.20 Uhr: "Carlito's Way" (1993)

Brian De Palmas vorletzter richtig guter Film (drei Jahre später folgte "Mission: Impossible") ist ein für zwei Golden Globes nominierter klassischer Gangsterfilm, in dem Al Pacino als puertoricanischer Mafioso überzeugt, der nach der vorzeitigen Entlassung aus einer langjährigen Haftstrafe (dank der Winkelzüge seines raffinierten Anwalts, der von Sean Penn verkörpert wird) ein gesetzestreues neues Leben führen will. Doch wie sagte Pacino selbst es schon so schön als Michael Corleone in "Der Pate, Teil III": "Gerade wo ich denke, ich bin draußen, ziehen die mich wieder rein!" ...

Außerdem:

Iron Man (der starke erste Auftritt von Robert Downey Jr. als Unternehmer und Erfinder Tony Stark begründete den gigantischen Erfolg des Marvel Cinematic Universe; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Unternehmen Petticoat (herrliche Kriegskomödie von Blake Edwards mit Cary Grant, Tony Curtis, einem rosa U-Boot und diversen Krankenschwestern an Bord; 22.45 Uhr im NDR)

Montag, 6. Juli 2026

TV-Tips für die Woche 28/2026

Montag, 6. Juli:

One, 20.15 Uhr: "Frida" (2002)

Das von Julie Taymor einfallsreich gestaltete Biopic über die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo war ein langjähriges Herzensprojekt für Schauspielerin Salma Hayek, die auch als Co-Produzentin fungierte. Und die Begeisterung für das Projekt merkt man Hayek an, denn mit der leidenschaftlichen Darstellung der nicht gerade vom Glück verfolgten Künstlerin bot sie die stärkste schauspielerische Leistung ihrer Karriere (und erhielt dafür eine verdiente OSCAR-Nominierung; insgesamt gab es sechs Nominierungen bei zwei Siegen). Mit Alfred Molina, Mía Maestro, Diego Luna, Valeria Golino, Edward Norton, Geoffrey Rush und Antonio Banderas.

Dienstag, 7. Juli:

Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (solider, aber nicht an den ersten Teil heranreichender Abschluß der Harry Potter-Spin-Off-Reihe mit Eddie Redmayne; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Mittwoch, 8. Juli:

Arte, 15.40 Uhr: "Liebe 1962" (1962)

In Michelangelo Antonionis ("Der Schrei") in Cannes ausgezeichnetem romantischen Melodram beginnt die junge römische Übersetzerin Vittoria (Monica Vitti, "Die Nacht") eine Affäre mit dem Börsenhändler Piero (Alain Delon), wobei beide vor allem ihre Verlorenheit im Leben eint. Doch das ist nicht die beste Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung.

Außerdem:

Nur ein kleiner Gefallen (unterhaltsamer schwarzhumoriger Thriller, der vor allem mit seinem zentralen Darsteller-Trio Anna Kendrick, Blake Lively und Henry Golding punktet; 20.15 Uhr bei Pro 7)

Montag, 15. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 25/2026

Montag, 15. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Miss Daisy und ihr Chauffeur" (1989)

Bruce Beresfords ("Doppelmord") größter Kinoerfolg ist eine mit vier OSCARs (darunter dem Hauptpreis als Bester Film) ausgezeichnete Tragikomödie nach einem Theaterstück von Alfred Uhry. Morgan Freeman spielt den Chauffeur Hoke, der von Millionärssohn Boolie (Dan Aykroyd) als Fahrer seiner exzentrischen 72-jährigen Mutter Daisy (Jessica Tandy) angeheuert wird - gegen deren ausdrücklichen Willen. Obwohl sie dem ebenfalls verwitweten Hoke zunächst sehr eisig begegnet, entwickelt sich nach und nach eine innige Freundschaft zwischen den auf den ersten Blick in jeder Hinsicht so unterschiedlichen Persönlichkeiten.

Außerdem:

Das Phantom der Oper (1925) (immer noch faszinierender, so opulenter wie stimmungsvoller Stummfilm mit dem "Mann mit den 1000 Gesichtern" Lon Chaney in der Titelrolle; 0.20 Uhr bei Arte)

Dienstag, 16. Juni:

ZDF Neo, 22.35 Uhr: "Sinn und Sinnlichkeit" (1995)

Ang Lees ("Tiger & Dragon") meisterhafte, für sieben OSCARs nominierte Jane Austen-Adaption, in der Alan Rickman als melancholischer Colonel der jungen Kate Winslet den Hof macht. Auch mit von der Partie: Emma Thompson (die zudem das Drehbuch schrieb und dafür einen OSCAR erhielt), Hugh Grant, Tom Wilkinson, Imelda Staunton, Hugh Laurie und Harriet Walter.

ZDF, 0.15 Uhr: "Jagen auf Französisch" (2023)

Free-TV-Premiere der schwarzhumorigen französischen Komödie von Frédéric Forestier ("Asterix bei den Olympischen Spielen") und Antonin Fourlon, die über 1,9 Millionen Franzosen in die Kinos lockte und 2025 eine Fortsetzung nach sich zog. Das Ehepaar Adélaïde (Camille Lou, TV-Serie "Cat's Eyes") und Simon (Hakim Jemili) zieht mit den beiden Kindern von seinem kleinen Pariser Appartement in ein schönes Haus auf dem Land. Dabei unterschätzen sie im Kaufvertrag jedoch eine Bedingung, an die das Geschäft geknüpft ist: Sie müssen in der Jagdsaison (September bis Februar) den Dorfbewohnern die Jagd auf ihrem an einen Wald angrenzenden Grundstück erlauben. Und diese Erlaubnis wird von den Dorfbewohnern so weidlich ausgenutzt, daß die Neulinge um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kinder fürchten ...

Montag, 8. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 24/2026

Montag, 8. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Ich habe keine Angst" (2003)

In dem u.a. für sechs Italienische Filmpreise und einen Europäischen Filmpreis nominierten italienisch-spanisch-britischen Drama von Gabriele Salvatores ("Marrakech Express") findet der 9-jährige Michele (Giuseppe Cristiano) im Sommer 1978 beim Spielen in der Nähe seines Dorfes ein tiefes Loch, in dem ein verwahrloser Junge offenbar gefangengehalten wird. Nachdem er anfangs verängstigt ist und sich auch nicht traut, jemandem von seiner Entdeckung zu erzählen, entscheidet sich Michele schließlich dazu, den Gefangenen zu befreien. Dabei gelingen ihm einige schockierende Enthüllungen ...

Pro 7, 22.40 Uhr: "Nope" (2022)

Free-TV-Premiere des unkonventionellen Mystery-Horrorthrillers von Jordan Peele ("Get Out"), der vor allem gegen Ende mit seinem absurden Humor ein wenig an die Werke der Coen-Brüder ("Fargo") erinnert. Daniel Kaluuya ("Sicario") und Keke Palmer ("Hustlers") spielen die Geschwister OJ und Emerald, die in der Nähe von Los Angeles eine geerbte Pferderanch betreiben. Diese läuft allerdings nicht sonderlich gut und so denken die Geschwister darüber nach, das Gelände an einen benachbarten Freizeitpark mit Streichelzoo zu verkaufen, der von einem ehemaligen Hollywood-Kinderstar (Steven Yeun aus der TV-Serie "The Walking Dead") geleitet wird. Doch dann kommt es auf der Ranch zu unerklärlichen Phänomenen bis hin zu einer UFO-Sichtung ...

Montag, 1. Juni 2026

TV-Tips für die Woche 23/2026

Montag, 1. Juni:

Pro 7, 22.15 Uhr: "Abigail" (2024)

Free-TV-Premiere der sehr spaßigen Horrorkomödie von den "Ready or Not"-Machern, in der einige Auftrags-Kidnapper (gespielt u.a. von Melissa Barrera, Dan Stevens und Kathryn Newton) feststellen müssen, daß das von ihnen entführte titelgebende Mädchen weit mehr ist als ein normales Kind.

Außerdem:

Get Out (Jordan Peeles satirischer Horror-Thriller mit Daniel Kaluuya und Allison Williams als gemischtrassigem Paar auf Besuch bei ihrer sich betont liberal gebenden Familie gewann den Drehbuch-OSCAR; 0.25 Uhr bei Pro 7)

Dienstag, 2. Juni:

300 - Rise of an Empire (die epische Fortsetzung der antiken Spartaner-Schlachtplatte, in der erneut klar die Devise "style over substance" herrscht, was aber dank grandioser Optik, toller Kampfchoreographien, einer mitreißenden Musik und vor allem der umwerfenden Eva Green sehr verschmerzbar ist; 23.25  Uhr bei Nitro)

Mittwoch, 3. Juni:

Arte, 20.15 Uhr: "Blindgänger" (2024)

Free-TV-Premiere der deutsch-schweizerischen, betont diversen Ensemble-Tragikomödie von Kerstin Polte ("Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?"), die während einer Evakuierungsaktion nach dem Fund einer nicht explodierten Weltkriegsbombe in Hamburg spielt und dabei zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Lebensumständen begleitet. Mit Anne Ratte-Polle, Bernhard Schütz, Claudia Michelsen, Thelma Buabeng, Karl Markovics.

Arte, 21.45 Uhr: "Wie wilde Tiere" (2022)

Free-TV-Premiere des auf einer wahren Geschichte basierenden, hochgelobten und u.a. mit neun spanischen Goyas ausgezeichneten Thriller-Dramas von Rodrigo Sorogoyen ("Stockholm"). Das französische Ehepaar Antoine (Denis Ménochet, "Barfuß auf Nacktschnecken") und Olga (Marina Foïs, "Mama gegen Papa") zieht in die spanische Provinz, wo sie Bio-Lebensmittel anbauen und sich für die ziemlich heruntergekommene kleine Gemeinschaft engagieren. Zum Bruch zwischen den Zugezogenen und den Einheimischen kommt es, als eine Windkraftanlage gebaut werden soll - während die meisten Dorfbewohner ihre Grundstücke bereitwillig verkaufen wollen (um dann das Dorf zu verlassen), weigern sich Antoine und Olga - und bedrohen somit auch den erhofften Geldsegen der übrigen ...

Dienstag, 26. Mai 2026

TV-Tips für die Woche 22/2026

Dienstag, 26. Mai:

Tele 5, 22.00 Uhr (geschnitten, eventuell ungekürzte Wiederholung am Mittwoch um 23.50 Uhr): "Fight or Flight" (2024) 

Free-TV-Premiere der positiv besprochenen britisch-amerikanischen Actionkomödie von Langfilm-Regiedebütant James Madigan (TV-Serie "Marvel's Runaways"), die vor allem von der leidenschaftlichen Schauspielleistung von Hauptdarsteller Josh Hartnett ("Trap") lebt. Dieser spielt den früheren FBI-Agenten Lucas, der inzwischen als Privatmann brisante Aufträge annimmt. Für seine frühere Partnerin Katherine (Katee Sackhoff), inzwischen Geheimdienstchefin, soll er auf einem Langstreckenflug einen gefährlichen Hacker namens "Ghost" identifizieren und beschützen - denn auf ihn ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt.

ZDF, 0.45 Uhr: "Gangstas 4 Life" (2018)

Free-TV-Premiere des wohlwollend rezensierten belgischen Thrillers, der dem Regie-Duo Adil El Arbi und Bilall Fallah den Weg nach Hollywood ebnete, wo sie u.a. den dritten und vierten Teil der "Bad Boys"-Reihe sowie die Disney+-Miniserie "Ms. Marvel" inszenierten. Wie der Titel schon andeutet, geht es um vier befreundete Kleinkriminelle in Antwerpen, die große Pläne haben - bis sie mitten in einen blutigen Drogenkrieg geraten ...

Außerdem:

Zorn der Titanen (bessere, aber trotz Starbesetzung immer noch nur mittelmäßige Fortsetzung des auf die griechische Sagenwelt zurückgreifenden Fantasy-Spektakels Kampf der Titanen; 20.15 Uhr bei Nitro)

300 (Zack Snyders visuell überwältigendes Schlachtengemälde mit Gerard Butler, Lena Headey und Michael Fassbender; 22.05 Uhr bei Nitro)

Montag, 18. Mai 2026

TV-Tips für die Woche 21/2026

Montag, 18. Mai:

Arte, 20.15 Uhr: "High Heels" (1991)

In Pedro Almodóvars für einen Golden Globe nominiertem Mutter-Tochter-Melodram geht es um das Mädchen Rebeca, das bei der egozentrischen Mutter Becky (Marisa Paredes, "Die Haut, in der ich wohne") - die Sängerin werden will - und einem Stiefvater, der sie nicht leiden kann, aufwächst. Als der stirbt, läßt sich Becky schnell mit Manuel (Féodor Atkine, "Ronin") ein, zieht dann aber ihrer Gesangskarriere wegen in die USA und läßt Manuel und Rebeca zurück. Als Becky 15 Jahre später zurückkehrt, muß sie feststellen, daß Manuel und Rebeca (Victoria Abril, "Das Gesetz der Begierde") inzwischen geheiratet haben ...

Außerdem:

Porträt einer jungen Frau in Flammen (dutzendfach ausgezeichnetes französisches historisches Arthouse-Liebesdrama mit Adèle Haenel und Noémie Merlant; 20.15 Uhr bei One)

Terminator: Genisys (arg mittelmäßiges und trotz ordentlicher Einspielergebnisse schnell wieder eingemottetes Reboot der Reihe, mit Arnold Schwarzenegger und "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke in den Hauptrollen; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)

Dienstag, 19. Mai:

MDR, 22.55 Uhr: "Beflügelt - Ein Vogel namens Penguin Bloom" (2020)

Naomi Watts spielt in dem überwiegend positiv beurteilten und auf einer wahren Geschichte basierenden Wohlfühl-Drama des australischen Kino-Regiedebütanten Glendyn Ivin (TV-Serie "Deadline Gallipoli") die Krankenschwester Sam Bloom, die nach einem unglücklichen Sturz querschnittsgelähmt ist und ihren Lebensmut zu verlieren droht. Die unverhoffte Rettung kommt ausgerechnet in Form eines verletzten Flötenvogels, den Sams Sohn findet und wieder zu Kräften bringen will. Der hilfsbedürftige Vogel wird auf den Namen Penguin getauft (wegen seines schwarz-weißen Gefieders) und schafft es, Sam wieder aufzurichten und die gesamte Familie einander näherzubringen.

Mittwoch, 20. Mai:

Arte, 23.30 Uhr: "Der Goldman-Prozeß" (2023)

Free-TV-Premiere des für acht Césars nominierten historischen Gerichtsdramas von Cédric Kahn ("Die Familienfeier") über den jüdischen linksradikalen Aktivisten Pierre Goldman (Arieh Worthalter), der im Jahr 1976 in Paris u.a. wegen zweifachen Mordes in zweiter Instanz vor Gericht steht (im ersten Prozeß wurde er verurteilt). Goldman wirft Polizei und Justiz Antisemitismus vor und als sein Anwalt (Arthur Harari) etliche Zeugen in Widersprüche verwickelt, heizt sich die Stimmung rund um den öffentlichkeitswirksamen Fall immer weiter auf.