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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Mittwoch, 8. Oktober 2025

ABIGAIL (2024)

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, Drehbuch: Stephen Shields und Guy Busick, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Melissa Barrera, Dan Stevens, Alisha Weir, Kathryn Newton, Kevin Durand, William Catlett, Angus Cloud, Giancarlo Esposito, Matthew Goode
IMDb: 6,5; Rotten Tomatoes: 83%; weltweites Einspielergebnis: $42,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 110 Minuten.
Eigentlich ist es ein simpler Auftrag: Sechs Kriminelle sollen für einen Mann namens Lambert (Giancarlo Esposito, TV-Serie "The Mandalorian") die 12-jährige Ballerina Abigail (Alisha Weir) entführen und eine Nacht lang in einem abgelegenen Anwesen bewachen, bis ihr stinkreicher Vater das Lösegeld bezahlt hat. Tatsächlich funktioniert die Entführung ziemlich reibungslos, doch die Nacht in der Villa gestaltet sich etwas anders als gedacht – was damit beginnt, dass sich das Sextett dort plötzlich eingesperrt und hermetisch abgeriegelt wiederfindet. Aber okay, halb so wild; was soll schon passieren, bis Lambert mit dem Lösegeld zurückkehrt? Also lernen sich Sanitäterin Joey (Melissa Barrera, "Scream"), Ex-Cop Frank (Dan Stevens, "Die Schöne und das Biest"), Hackerin Sammy (Kathryn Newton, "Freaky"), der Mann fürs Grobe Peter (Kevin Durand, "Resident Evil: Retribution"), Scharfschütze Rickles (William Catlett, TV-Serie "Black Lightning") und der etwas labil wirkende Fluchtwagenfahrer Dean (der vor der Veröffentlichung mit nur 25 Jahren verstorbene Angus Cloud aus der TV-Serie "Euphoria") etwas besser kennen und vertreiben sich die Zeit. Bis sie feststellen müssen, dass in dem Anwesen merkwürdige Dinge vor sich gehen und auch Abigail keineswegs so harmlos zu sein scheint wie man das von einer 12-jährigen Ballerina erwarten würde ...

Donnerstag, 16. November 2023

LITTLE MONSTERS (2019)

Regie und Drehbuch: Abe Forsythe, Musik: Piers Burbrook de Vere
Darsteller: Alexander England, Lupita Nyong'o, Josh Gad, Diesel La Torraca, Marshall Napier, Kat Stewart, Ava Caryofyllis, Charlie Whitley, Kim Thien Doan, Nadia Townsend
Little Monsters (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $0,5 Mio.
FSK: 16, Dauer: 94 Minuten.
Der glücklose Death Metal-Musiker Dave (Alexander England, "Alien: Covenant") ist am Boden zerstört, als sich seine Langzeitfreundin Sara (Nadia Townsend, "Knowing") nach jahrelangen Streitereien schließlich von ihm trennt. Während Dave noch versucht, Sara mit einer großen Geste zurückzuerobern, vergnügt die sich bereits mit einem anderen. Dave findet Unterschlupf bei seiner älteren Schwester Tess (Kat Stewart, TV-Serie "Underbelly – Krieg der Unterwelt") und ihrem fünfjährigen Sohn Felix (Diesel La Torraca), wobei der verantwortungslose Dave Tess schon bald tierisch auf die Nerven geht – weshalb sie ihn dazu verdonnert, ihr mit Felix zu helfen. Das hat Folgen: Als Dave Felix zu seinem Kindergarten bringt, verliebt er sich auf den ersten Blick in die attraktive Kindergärtnerin Miss Caroline (Lupita Nyong'o, "The 355"). Obwohl seine Schwester ihn warnt, daß so ziemlich jeder Vater es erfolglos bei Miss Caroline versucht habe, meldet er sich als Begleitperson für einen Ausflug zu einem Streichelzoo. Sinnigerweise befindet der sich direkt neben einer Militärbasis, auf der es zu einem Zombie-Ausbruch kommt. In einem Souvenirladen verbarrikadieren sich Miss Caroline, Dave und die Kinder und tun alles, um irgendwie zu überleben – wobei die zusätzliche Anwesenheit des unsympathischen Kinder-TV-Stars Teddy McGiggle (Josh Gad, "Die Schöne und das Biest") wenig hilfreich ist ...

Mittwoch, 9. August 2023

THE BABYSITTER: KILLER QUEEN (2020)

Regie: McG, Drehbuch: Dan Lagana, Brad Morris, Jimmy Warden und McG, Musik: Bear McCreary
Darsteller: Judah Lewis, Jenna Ortega, Emily Alyn Lind, Ken Marino, Chris Wylde, Robbie Amell, Andrew Bachelor, Bella Thorne, Hana Mae Lee, Maximilian Acevedo, Juliocesar Chavez, Jennifer Foster, Leslie Bibb, Carl McDowell, Samara Weaving, Bear McCreary
The Babysitter: Killer Queen (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 45% (4,9); Altersempfehlung: 16, Dauer: 101 Minuten.
Zwei Jahre sind vergangen, seit der damals 12 Jahre alte Cole (Judah Lewis, "Summer of 84") seine Begegnung mit einem Kult jugendlicher Satanisten überlebt hat. Dummerweise war deren Anführerin – Coles coole Babysitterin Bee (Samara Weaving, "Ready or Not") – anschließend spurlos verschwunden, weshalb Cole seine Geschichte niemand so richtig abkauft und er an der Highschool ein verspotteter Außenseiter ist. Nur seine Nachbarin und Mitschülerin Melanie (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen"), die einen Teil der Geschehnisse mitbekam, hält zu Cole, drängt ihn jedoch, lieber nicht mehr darüber zu reden, was passiert ist. Als Coles fürsorgliche Eltern (Ken Marino und Leslie Bibb) ihn gar in die Psychiatrie einweisen lassen wollen, flüchtet er gemeinsam mit Melanie und ihren Freunden zu einer großen Party am See. Dummerweise tauchen dort nach Einbruch der Dunkelheit ebenjene Kultisten auf, die Cole vor zwei Jahren eigentlich ins Jenseits geschickt hatte. Doch der Teufel selbst hat dem chronisch hemdlosen Quarterback Max (Robbie Amell, "Resident Evil: Welcome to Raccoon City"), der Cheerleaderin Allison (Bella Thorne, "Assassination Nation"), dem Möchtegern-Musiker John (Andrew Bachelor, "Greenland") und der überzeugten Satanistin Sonya (Hana Mae Lee, "Pitch Perfect") eine zweite Chance gewährt: Gelingt es ihnen, das Ritual bis zum Sonnenaufgang zu vollenden, kehren sie ins Leben zurück! Dafür brauchen sie noch immer das "unschuldige Blut" von Cole – der in der neuen Mitschülerin Phoebe (Jenna Ortega, "X") eine zwar unfreiwillige, aber schlagkräftige Mitstreiterin findet ...

Mittwoch, 12. Juli 2023

THE BABYSITTER (2017)

Regie: McG, Drehbuch: Brian Duffield, Musik: Douglas Pipes
Darsteller: Judah Lewis, Samara Weaving, Robbie Amell, Bella Thorne, Hana Mae Lee, Andrew Bachelor, Emily Alyn Lind, Doug Haley, Leslie Bibb, Ken Marino
The Babysitter (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,6); Altersempfehlung: 16, Dauer: 85 Minuten.
Obwohl Cole (Judah Lewis, "Summer of 84") immerhin 12 Jahre alt ist, engagieren seine Eltern (Leslie Bibb und Ken Marino) immer noch jedesmal eine Babysitterin für ihn, wenn sie länger weg sind. Dafür wird Cole von seinen Mitschülern verspottet – aber nur, bis sie die Babysitterin sehen. Denn Bee (Samara Weaving, "Ready or Not") ist die vermutlich coolste Babysitterin in der Geschichte der Menschheit: Wunderschön, supernett, smart, selbstbewußt und dazu noch ein Riesennerd! Da muß es doch irgendwo einen Haken geben? Oh ja! Als Cole auf Anregung seiner Schulkameradin und Nachbarin Melanie (Emily Alyn Lind, "Doctor Sleeps Erwachen") überprüfen will, ob Bee wirklich – wie es laut Melanie alle Babysitter machen – Sex mit einem Freund hat, sobald Cole eingeschlafen ist, muß er feststellen, daß alles noch viel schlimmer ist. Denn Bee ist die Anführerin einer Gruppe von Satanisten, die für ein blutiges Ritual ein Menschenopfer begehen und zusätzlich noch Coles unschuldiges Blut benötigen! Doch Cole ist keineswegs bereit, das wehrlose Opferlamm zu geben ...

Donnerstag, 16. April 2020

Klassiker-Rezension: HOUSE (1977)

Originaltitel: Hausu
Regie: Nobuhiko Ōbayashi, Drehbuch: Chiho Katsura, Musik: Asei Kobayashi, Mickie Yoshino
Darsteller: Kimiko Ikegami, Yōko Minamida, Kumiko Ōba, Miki Jinbo, Ai Matubara, Masayo Miyako, Eriko Tanaka, Mieko Satō, Kiyohiko Ozaki, Saho Sasazawa, Haruko Wanibuchi
Hausu (1977) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,5); US-Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.
Als ihr geplantes Sommer-Ferienlager ausfällt, fährt die japanische Schülerin Oshare (Kimiko Ikegami, "Bruder und Schwester") mit sechs Freundinnen zu Oshares Tante (Yōko Minamida, "Kampfgeschwader Zero"), die abgelegen in einem großen Haus auf dem Land wohnt. Doch die Tante verhält sich merkwürdig und das Haus stellt sich alsbald als noch viel seltsamer heraus. Als dann auch noch eines der Mädchen nach dem anderen auf immer absurdere Art und Weise im Haus verschwindet, wird den verbleibenden Freundinnen bald klar, daß dies kein übermäßig vergnüglicher Urlaub für sie werden wird. Was ist das große Geheimnis dieses mysteriösen Spukhauses? Warum scheint es seine Besucherinnen regelrecht zu verschlucken? Und gibt es für die anderen Mädchen noch eine Chance, ihre Freundinnen und sich selbst zu retten?

Donnerstag, 21. November 2019

ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER (2019)

Originaltitel: Zombieland: Double Tap
Regie: Ruben Fleischer, Drehbuch: Dave Callaham, Rhett Reese und Paul Wernick, Musik: David Sardy
Darsteller: Woody Harrelson, Emma Stone, Jesse Eisenberg, Abigail Breslin, Rosario Dawson, Zoey Deutch, Luke Wilson, Thomas Middleditch, Avan Jogia, Victor Rivera, Rachel Luttrell, Bill Murray
 Zombieland 2: Doppelt hält besser (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 68% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $122,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 99 Minuten.

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Zombie-Apokalypse, in deren turbulenter Anfangszeit das ungleiche Quartett Tallahassee (Woody Harrelson, "Planet der Affen: Survival"), Wichita (Emma Stone, "The Favourite"), Columbus (Jesse Eisenberg, "Batman v Superman") und Little Rock (Abigail Breslin, "Haunter") zusammenfand, ist so etwas wie Alltag eingekehrt. Die Vier haben es sich im Weißen Haus gemütlich gemacht und eine große Routine im Zombietöten erworben. Die erzwungene Monotonie sorgt aber für Probleme, allen voran ist Little Rock von Tallahassees übervorsichtigem Vater-Gehabe genervt und zwischen Columbus und Wichita kriselt es auch ein wenig. Als Little Rock schließlich den charmanten Kiffer Berkeley (Avan Jogia, "Shaft") trifft, haut sie kurzerhand mit ihm ab und läßt die anderen zurück. Die wollen Little Rock natürlich zurückholen und machen sich auf die Suche, doch einziger Anhaltspunkt ist, daß Little Rock unbedingt Graceland besuchen wollte. Auf dem Weg dorthin treffen sie auch auf einige andere Überlebende wie die naive Madison (Zoey Deutch, "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie") – die für noch mehr Probleme zwischen Columbus und Wichita sorgt – oder die taffe Nevada (Rosario Dawson, "Sin City 2"). Und sie müssen feststellen, daß einige Zombies mutiert zu sein scheinen und noch viel gefährlicher als ihre weitgehend berechenbaren "Verwandten" geworden sind …

Mittwoch, 2. Oktober 2019

READY OR NOT - AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, TOT (2019)

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, Drehbuch: Guy Busick und R. Christopher Murphy, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Samara Weaving, Mark O'Brien, Adam Brody, Henry Czerny, Andie MacDowell, Nicky Guadagni, John Ralston, Melanie Scrofano, Kristian Bruun, Elyse Levesque, Nat Faxon (Stimme)
Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $57,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 96 Minuten.

Als Grace (Samara Weaving, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") und Alex (Mark O'Brien, "Arrival") auf dem noblen Familienanwesen von Alex' stinkreichen Eltern Tony (Henry Czerny,"Fido") und Becky Le Domas (Andie MacDowell, "Vier Hochzeiten und ein Todesfall") heiraten, soll das der schönste Tag ihres Lebens werden. Und obwohl Alex seine Braut vor seiner Familie – mit der er in den letzten Jahren bewußt wenig Kontakt hatte – gewarnt hat und einige Mitglieder wie die finster dreinblickende Tante Helene (Nicky Guadagni, "Silent Hill") in der Tat recht merkwürdig wirken, läuft die Hochzeit harmonisch ab. Von der Hochzeitsnacht kann man das nicht behaupten, denn als Grace sich mit Alex in ihr Zimmer zurückziehen will, enthüllt dieser ihr, daß sie sich zuerst einer alten Tradition der durch Brettspiele zu Vermögen gekommenen Familie unterziehen müsse: Um neue Familienmitglieder einzuführen, müssen diese um Punkt Mitternacht eine Karte ziehen und an jenem Spiel teilnehmen, dessen Name dort steht. Klingt harmlos genug; was Alex seiner Braut aber verschweigt: Wenn sie die Karte "Verstecken" zieht, beginnt eine gnadenlose Jagd auf Grace, an deren Ende sie rituell geopfert werden soll. Natürlich zieht Grace genau diese Karte, doch als sie begreift, was geschieht, weigert sie sich, einfach nur ein wehrloses Opfer zu sein …

Mittwoch, 25. September 2019

EXTRA ORDINARY – GEISTERJAGD FÜR ANFÄNGER (2019)

Regie und Drehbuch: Mike Ahern und Enda Loughman, Musik: George Brennan
Darsteller: Maeve Higgins, Barry Ward, Will Forte, Claudia O'Doherty, Terri Chandler, Risteard Cooper, Emma Coleman, Jamie Beamish
Extra Ordinary (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 98% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Heute verbringt Rose Dooley (Maeve Higgins) ihre Zeit als Fahrlehrerin in der irischen Provinz, doch als Kind untersuchte sie mit ihrem Vater übernatürliche Phänomene, da sie selbst eine entsprechende Gabe besitzt. Nach einem schrecklichen Unfall gab Rose diese Tätigkeit auf, doch weil ihr Vater damals eine in Szenekreisen bekannte TV-Sendung hatte, erhält sie noch immer regelmäßig telefonische Hilferufe von Leuten, die von (möglichen) Geistern heimgesucht werden – die sie aber konsequent ignoriert. Etwas cleverer geht allerdings der sympathische Witwer Martin Martin (Barry Ward, TV-Serie "The End of the F***ing World") vor, der seit Jahren mit seiner Tochter Sarah (Emma Coleman) und dem Geist seiner verstorbenen und ziemlich dominanten Ehefrau zusammenwohnt. Denn als Sarah eines Tages ohne ersichtlichen Grund im Schlaf über ihrem Bett schwebt und einfach nicht aufwacht, gibt Martin sich als Fahrschüler aus, sodaß er Rose die Problematik von Angesicht zu Angesicht schildern kann. Die Taktik funktioniert und Rose versucht, Sarah zu helfen, denn sie erkennt schnell, daß ihr Zustand Teil eines potentiell tödlichen satanistischen Rituals ist. Dessen Urheber ist der exzentrische Ex-Popstar Christian Winter (Will Forte, TV-Serie "The Last Man on Earth"), ein klassisches One-Hit-Wonder mit dem – auch von seiner ehrgeizigen Ehefrau Claudia (Claudia O'Doherty, "Dating Queen") angetriebenen – Wunsch nach einem großen Comeback. Zu diesem Zweck will er den Teufel beschwören und benötigt dafür ein Opfer …

Dienstag, 18. Juni 2019

THE DEAD DON'T DIE (2019)

Regie und Drehbuch: Jim Jarmusch, Musik: SQÜRL
Darsteller: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Tom Waits, Danny Glover, Caleb Landry Jones, Steve Buscemi, Selena Gomez, Austin Butler, Luka Sabbat, RZA, Rosie Perez, Eszter Balint, Maya Delmont, Taliyah Whitaker, Jahi Di'Allo Winston, Larry Fessenden, Carol Kane, Sara Driver, Sturgill Simpson, Iggy Pop
The Dead Don't Die (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 55% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $15,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 105 Minuten.

Als extensives Fracking in den polaren Regionen die Erdachse aus dem Gleichgewicht bringt, können Industrie und Behörden noch so viel dementieren und alles als "Panikmache" abtun: Es ist offensichtlich, daß immer merkwürdigere Dinge geschehen. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung ist, daß sich die Toten aus ihren Gräbern erheben und einen großen Hunger auf Menschenfleisch offenbaren. Mit dieser Zombieinvasion muß sich in der ländlichen Kleinstadt Centerville der Polizeichef Cliff Robertson (Bill Murray, "Die Tiefseetaucher") mit seinen Officers Ronnie (Adam Driver, "BlacKkKlansman") und Mindy (Chloë Sevigny, "Zodiac") herumplagen. Nach den ersten zwei Todesfällen kennt man zwar die Urheber noch nicht, aber sowohl Ronnie als auch der an der örtlichen Tankstelle arbeitende Nerd Bobby (Caleb Landry Jones, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") sind sich sicher: Das können nur Untote gewesen sein! Glücklicherweise gibt es außerdem noch Zelda Winston (Tilda Swinton, "Doctor Strange"), die exzentrische neue Bestatterin mit dem merkwürdigen Akzent, die ein echtes Samuraischwert besitzt und damit vorzüglich umzugehen weiß …

Mittwoch, 2. November 2016

BUBBA HO-TEP (2002)

Regie und Drehbuch: Don Coscarelli, Musik: Brian Tyler
Darsteller: Bruce Campbell, Ossie Davis, Bob Ivy, Ella Joyce, Heidi Marnhout, Larry Pennell, Daniel Roebuck
Bubba Ho-Tep
(2002) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (6,8); US-Einspielergebnis: $1,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 92 Minuten.
Elvis (Bruce Campbell, "Tanz der Teufel") lebt! Doch, ganz ehrlich! Na schön, er ist ziemlich alt geworden, hat eine kaputte Hüfte, ein Krebsgeschwür auf dem Penis und vegetiert in einem Pflegeheim irgendwo im Nirgendwo dahin. Aber er lebt! Elvis' bester Freund ist Jack (Ossie Davis, "Do the Right Thing", "Der Klient"), der behauptet, John F. Kennedy zu sein. Zugegeben, er ist schwarz, was seine Behauptung doch minimal fragwürdig erscheinen läßt – aber daran erkennt man erst, mit welch perfiden Methoden seine politischen Gegner um den damaligen Vize-Präsidenten Lyndon B. Johnson ihn 1963 nach dem beinahe tödlichen Attentat von Dallas loswurden! Sowohl Elvis als auch Jack sind also ziemlich frustriert und haben einen Großteil ihres Lebensmuts verloren. Es muß schon zu einigen mysteriösen Todesfällen im Pflegeheim kommen, um speziell in Elvis wieder alten Tatendrang zu wecken. Denn wie es scheint, treibt eine uralte ägyptische Mumie ihr Unwesen und saugt den Alten und Wehrlosen ihre Seelen aus. Kein Zweifel: Elvis (mit Gehhilfe) und Jack (im elektrischen Rollstuhl) müssen die Mumie bekämpfen und sie dahin zurückschicken, wo sie hingehört …

Mittwoch, 28. Oktober 2015

TALES OF HALLOWEEN (2015)

Regie: Darren Lynn Bousman, Axelle Carolyn, Adam Gierasch, Andrew Kasch und John Skipp, Neil Marshall, Lucky McKee, Mike Mendez, Dave Parker, Ryan Schifrin und Paul Solet
Darsteller: Adrienne Barbeau, Barry Bostwick, Sam Witwer, Jose Pablo Cantillo, Pollyanna McIntosh, Ben Woolf, Keir Gilchrist, Kristina Klebe, John Savage, Alex Essoe, Lin Shaye, Greg Grunberg, Clare Kramer, Noah Segan, Booboo Stewart, Cerina Vincent, Adrianne Curry, Stuart Gordon, Barbara Crampton, Mick Garris, John Landis, Joe Dante
Tales of Halloween
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 77% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 92 Minuten.
In der Halloween-Nacht ist eine Radiomoderatorin (Adrienne Barbeau, "The Fog – Nebel des Grauens") auf Sendung. Während sie ihr Publikum mit ihren schaurigen Erzählungen unterhält, tragen sich auf den Straßen und in den Häusern der Stadt zahlreiche Begebenheiten zu – manche schräg, manche humorvoll, manche fies, manche bizarr, manche unheimlich, manche tödlich …

Donnerstag, 27. August 2015

THERAPIE FÜR EINEN VAMPIR (2014)

Regie und Drehbuch: David Rühm, Musik: Bernd und Stefan Jungmair
Darsteller: Tobias Moretti, Jeanette Hain, Dominic Oley, Cornelia Ivancan, Karl Fischer, David Bennent, Erni Mangold, Lars Rudolph, Anatole Taubman
Therapie für einen Vampir
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 87 Minuten.

Wien, 1932: Graf Geza von Közsnöm (Tobias Moretti, "Jud Süß – Film ohne Gewissen") ist zu Tode gelangweilt. Er hat – in seinen eigenen Worten – alles gesehen und alles erlebt, seine Gattin Elsa (Jeanette Hain, "Poll") nervt ihn mit ihrer Ichbezogenheit schon seit Jahren und sogar das Essen ödet ihn einfach nur noch an. Hilfe sucht der Graf bei einem Psychoanalytiker namens Sigmund Freud (Karl Fischer, "Gloomy Sunday"), der die unglaublichen Geschichten seines neuen Patienten fasziniert notiert. Was er nicht ahnt: So verrückt ist der Graf gar nicht … dafür ist er ein Vampir! In Dr. Freuds Praxis findet der Graf tatsächlich neue Lebenslust, allerdings auf gänzlich andere Art und Weise, als man meinen könnten. Ein Gemälde dort zeigt des Grafen große Liebe Nadilla, die vor Jahrhunderten starb, ihm aber versprach, eines Tages wiedergeboren zu werden. Als Graf Geza erfährt, daß das Gemälde die Freundin des Künstlers Viktor (Dominic Oley) zeigt, der für Dr. Freud die Träume und sexuellen Phantasien seiner Patienten illustriert, sucht er den jungen Mann sofort auf. Und in der Tat: Viktors selbstbewußte Freundin Lucy (Cornelia Ivancan, TV-Serie "CopStories") ist Nadillas Ebenbild. Während der Graf Lucy auf sein Anwesen bringt, um mithilfe eines Rituals ihre wahre Natur als Nadilla zum Vorschein zu bringen, schickt er seine Frau Elsa zu Viktor, der sie porträtieren soll – denn Vampire haben bekanntlich kein Spiegelbild, und da Elsa vergessen hat, wie sie aussieht, würde sie alles tun, um endlich wieder in ihr eigenes Gesicht zu blicken …

Freitag, 24. April 2015

WYRMWOOD: ROAD OF THE DEAD (2014)

Regie: Kiah Roache-Turner, Drehbuch: Tristan und Kiah Roache-Turner, Musik: Michael Lira
Darsteller: Jay Gallagher, Bianca Bradey, Leon Burchill, Berynn Schwerdt, Keith Agius, Luke McKenzie, Cain Thompson, Yure Covich, Meganne West, Catherine Terracini
Wyrmwood
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 18; Dauer: 98 Minuten.
 In der einen Sekunde leben die Australier noch ganz normal ihr tägliches Leben vor sich hin – in der nächsten verwandeln sich die meisten von ihnen unvermittelt in zombieartige Infizierte und gieren nach dem Fleisch der wenigen Überlebenden. Zu denen zählen Familienvater Barry (Jay Gallagher) und seine Schwester Brooke (Bianca Bradey), die allerdings zunächst getrennt sind. Während Barry versucht, zu Brookes Wohnort zu kommen und dabei auf einige weitere Überlebende trifft, droht seiner Schwester ein schlimmes Schicksal: Da sie immun gegen die "Zombifizierung" ist, wurde sie vom Militär festgenommen und in die Hände eines exzentrischen Arztes (Berynn Schwerdt) gegeben, der sie ebenso wie einige Leidensgenossen für äußerst fragwürdige medizinische Experimente mißbraucht. Die scheinen bei ihr allerdings unerwartete Resultate zu zeitigen …

Freitag, 28. November 2014

THE VOICES (2014)

Regie: Marjane Satrapi, Drehbuch: Michael R. Perry, Musik: Olivier Bernet
Darsteller: Ryan Reynolds, Anna Kendrick, Gemma Arterton, Jacki Weaver, Ella Smith, Paul Brightwell, Adi Shankar, Valerie Koch
The Voices
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $2,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Jerry (Ryan Reynolds) ist ein netter, aber etwas einfältiger Fabrikarbeiter, der seine schöne Arbeitskollegin Fiona (Gemma Arterton, "Prince of Persia") bewundert. Allerdings spielt er bei weitem nicht in der Liga der selbstbewußten, feierlustigen Britin – und daß stattdessen deren süße Freundin Lisa (Anna Kendrick, "50/50") sehr an Jerry interessiert ist, bemerkt er gar nicht erst. Allerdings muß man Jerry zugestehen, daß er durchaus andere Probleme hat, die ihn schon mal vom Wesentlichen ablenken können. In erster Linie gehört dazu die verstörende Tatsache, daß seine beiden Haustiere mit ihm sprechen! Die Katze Mr. Whiskers versucht hartnäckig, Jerry davon zu überzeugen, daß er als Serienkiller besser dran wäre; der gutmütige Hund Bosco argumentiert dagegen, daß Jerry ein guter Mensch sei und sich das nicht von Mr. Whiskers ausreden lassen solle. Anfangs hört Jerry noch auf Bosco – doch dann geschieht ein tragischer Unglücksfall, der alles verändert …

Freitag, 24. Oktober 2014

FIDO – GUTE TOTE SIND SCHWER ZU FINDEN (2006)

Regie: Andrew Currie, Drehbuch: Robert Chomiak, Dennis Heaton und Andrew Currie, Musik: Don Macdonald
Darsteller: Billy Connolly, K'Sun Ray, Carrie-Anne Moss, Dylan Baker, Henry Czerny, Sonja Bennett, Tim Blake Nelson, Alexia Fast, Rob LaBelle, Jennifer Clement, Tiffany Lyndall-Knight
Fido
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,5); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 91 Minuten.
Kanada, Jahrzehnte nach den Zombiekriegen: Das Leben ist nun wieder einigermaßen sicher, zumindest innerhalb der abgeriegelten Gebiete. Außerhalb, in den "wilden Gebieten", kann ein Mensch nicht lange überleben. In den streng bewachten Städten jedoch geht das Leben seinen geregelten Gang, dank der bahnbrechenden Erfindungen der Firma ZomCon gelang es sogar, die Zombies zu domestizieren. Nahezu jeder Haushalt hat mindestens einen von ihnen, um einfache Arbeiten verrichten zu lassen; auch Postbote und Milchmann sind in dieser schönen neuen Welt Untote. Familienvater Bill Robinson (Dylan Baker, "Trick 'r Treat") findet diese Art der Zombifizierung der Gesellschaft allerdings gar nicht gut. Er fürchtet und haßt Zombies, und so muß seine vernachlässigte Frau Helen (Carrie-Anne Moss, "Pompeii") ihren ganzen Charme spielen lassen, um ihn doch davon zu überzeugen, einen solchen gezähmten Zombie in den Haushalt aufzunehmen. Und damit wären wir bei Fido (Billy Connolly, "Last Samurai"). Nach anfänglicher Skepsis freundet sich Bill und Helens Sohn Timmy (K'Sun Ray) richtiggehend mit dem neuen Haus-Zombie an, nachdem dieser ihn vor zwei fiesen Schulkameraden rettet. Dann unterläuft Fido ein tödlicher Fehler. Doch da Timmy seinen neuen Freund nicht verlieren will, deckt er ihn – und setzt so eine Kette tragischer Zwischenfälle in Gang ...

Donnerstag, 15. Mai 2014

ATTACK THE BLOCK (2011)

Regie und Drehbuch: Joe Cornish, Musik: Steven Price
Darsteller: John Boyega, Jodie Whittaker, Alex Esmail, Nick Frost, Luke Treadaway, Franz Drameh, Leeon Jones, Simon Howard, Jumayn Hunter
Attack the Block
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $6,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 87 Minuten.

Ein Londoner Vorort, eine ziemlich finstere Ecke, in der Drogendealer und Jugendgangs mehr zu sagen haben als die Polizei: Moses (John Boyega, "Star Wars Episode VII") und seine Kumpel sind soeben dabei, die hübsche Krankenschwester Sam (Jodie Whittaker, "Venus") auszurauben, als eine "Feuerkugel" vom Himmel fällt und in der Nähe in einem Park einschlägt. Da es sich zufällig um die "Guy Fawkes Night" handelt, in der wie an Silvester viele Feuerwerke stattfinden, fällt das jedoch kaum jemandem auf. Moses und seine Jungs eilen zum Ort des Einschlags – und finden eine kleine, schleimige, offensichtlich außerirdische Kreatur vor. Die sie kurzerhand töten. Ungünstigerweise schlagen in den nächsten Minuten zahlreiche weitere Objekte in der Gegend auf, die ebenfalls außerirdische "Passagiere" auf die Erde bringen – allerdings erheblich größere und tödlichere. So bleibt Moses und seiner Gang nichts anderes übrig, als sich in ihren Häuserblock zurückzuziehen, hartnäckig verfolgt von den Aliens, die es offenbar gezielt auf sie abgesehen haben …

Dienstag, 1. April 2014

WITCHING & BITCHING (2013)

Originaltitel: Las brujas de Zugarramurdi
Regie: Álex de la Iglesia, Drehbuch: Jorge Guerricaechevarría und Álex de la Iglesia, Musik: Joan Valent
Darsteller: Hugo Silva, Mario Casas, Carolina Bang, Carmen Maura, Pepón Nieto, Santiago Segura, Gabriel Delgado, Jaime Ordóñez, Terele Pávez, Macarena Gómez, Javier Botet, Secun de la Rosa, Carlos Areces
Las brujas de Zugarramurdi
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $7,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 114 Minuten
 Spanien: Einige Kriminelle, die unter anderem als Jesus, Minnie Maus, Spielzeugsoldat und SpongeBob Schwammkopf verkleidet sind, überfallen einen Juwelier und machen reiche Beute. Da die Polizei jedoch schnell vor Ort ist, wird es blutig. Nur Jesus alias José (Hugo Silva, "Fliegende Liebende"), sein kleiner Sohn Sergio (Gabriel Delgado) – den José kurzerhand zum Komplizen des Überfalls machte – und der Spielzeugsoldat alias Tony (Mario Casas, "Sex, Party und Lügen") können in einem kurzerhand gekaperten Taxi entkommen. Gemeinsam mit dem Taxifahrer Manuel (Jaime Ordóñez) und dessen verängstigtem eigentlichen Fahrgast machen sie sich mit der Beute auf den Weg zur Grenze nach Frankreich. Auf dem Weg dorthin legen sie einen Zwischenstop in der kleinen Ortschaft Zugarramurdi ein, die, wie der Taxifahrer dank fleißiger Lektüre während des Wartens auf Kunden zu berichten weiß, als Hexenheimat berüchtigt ist – und das vollkommen zu Recht, wie die bunte Truppe schnell erkennen muß. Denn die mysteriöse, aber charismatische Graciana (Carmen Maura, "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Volver") und ihre laszive Tochter Eva (Carolina Bang, "Mad Circus") stellen sich als Anführerinnen der Hexengemeinschaft heraus, die gerade ein großes Ritual vorbereiten. Ein Ritual, zu dessen Teil José und Co. werden sollen ...

Freitag, 20. Dezember 2013

RARE EXPORTS (2010)

Regie und Drehbuch: Jalmari Helander, Musik: Juri und Miska Seppä
Darsteller: Onni Tommila, Jorma Tommila, Tommi Korpela, Rauno Juvonen, Peeter Jakobi, Jonathan Hutchings, Per Christian Ellefsen, Ilmari Järvenpää, Risto Salmi
Rare Exports
(2010) on IMDb Rotten Tomatoes: 89% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $4,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 82 Minuten.

Kurz vor Weihnachten an der russisch-finnischen Grenze: Auf der russischen Seite läßt der Wissenschaftler Riley (Jonathan Hutchings) tiefe Grabungen vornehmen – er ist auf der Suche nach dem Grab des "ursprünglichen Weihnachtsmannes". Dieser war der Legende zufolge keineswegs ein gutmütiger Geschenkeonkel, sondern eine gnadenlose Kreatur, die Kinder, die nicht brav waren, nicht einfach nur die Geschenke vorenthält, sondern sie sehr hart und brutal bestraft. Auf der finnischen Seite will derweil eine kleine Dorfgemeinschaft wie stets in der Weihnachtszeit ihre das restliche Jahr über freilaufende Rentierherde zusammentreiben – nur um festzustellen, daß fast alle tot sind, scheinbar von Wölfen zerfleischt. Als ein Loch im Grenzzaun entdeckt wird, sind sich die Erwachsenen sicher, daß die Wissenschaftler aus Rußland die Schuld daran tragen. Doch in Wirklichkeit stammt das Loch von zwei Kindern, dem schüchternen Pietari (Onni Tommila) und dem wagemutigen Juuso (Ilmari Järvenpää). Pietari ist überzeugt, daß der Weihnachtsmann für die toten Rentiere verantwortlich ist. Natürlich glaubt ihm das keiner, doch dann findet Pietaris Vater Rauno (Jorma Tommila) in einer Wildfalle in der Nähe seines Hauses einen zauseligen, weißbärtigen alten Mann, der nichts sagt, aber sehr finster dreinschaut ...

Donnerstag, 5. September 2013

BLACK SHEEP (2006)

Regie und Drehbuch: Jonathan King, Musik: Victoria Kelly
Darsteller: Nathan Meister, Danielle Mason, Peter Feeney, Tammy Davis, Tandi Wright, Glenis Levestam, Oliver Driver, Matt Chamberlain
Black Sheep
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $4,9 Mio.
FSK: 18, Dauer: 83 Minuten.
Henry Oldfield (Nathan Meister, wirkte als Statist u.a. an "Avatar" und "Der Hobbit" mit) hat seit einem traumatischen Erlebnis in der Kindheit Angst vor Schafen. Das ist ungünstig, wenn man in Neuseeland lebt, wo auf jeden Menschen mehrere Schafe kommen. Es ist sogar extrem ungünstig, wenn man auf einem Landgut aufwächst, das die Wolllieferanten im großen Stil züchtet. Entsprechend schnell ist Henry von zuhause abgehauen, sobald er erwachsen war. 15 Jahre später muß er allerdings für einen kurzen Besuch zurückkommen, um sein Erbteil durch den offiziellen Verkauf an seinen älteren Bruder Angus (Peter Feeney, "30 Days of Night") endgültig loszuwerden – außerdem ist seine Therapeutin der Ansicht, die direkte Konfrontation mit seinen Ängsten wäre für ihre Überwindung hilfreich. Dummerweise hat Angus mit einer berüchtigten Wissenschaftlerin (Tandi Wright, "Jack and the Giants") verbotene gentechnische Experimente an den Schafen durchgeführt, um eine besonders lukrative, wollreiche Schafrasse heranzuzüchten. Die beiden Öko-Aktivisten Grant (Oliver Driver) und Experience (Danielle Mason, agierte als Körperdouble von Cate Blanchett in den "Der Hobbit"-Filmen) entwenden derweil ein mutiertes Lamm aus Angus' Labor, das aber Grant beißt, woraufhin dieser sich in eine Art Werschaf mit einem ungesunden Appetit auf sowohl Schaf- als auch Menschenfleisch zu verwandeln beginnt ...

Dienstag, 12. Februar 2013

DRAG ME TO HELL (2009)

Regie: Sam Raimi, Drehbuch: Ivan und Sam Raimi, Musik: Christopher Young
Darsteller: Alison Lohmann, Lorna Raver, Justin Long, Dileep Rao, Adriana Barraza, Reggie Lee, David Paymer, Kevin Foster, Molly Cheek, Chelcie Ross, Bojana Novakovic, Ted Raimi, Octavia Spencer
 Drag Me to Hell
(2009) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $90,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 99 Minuten.

Die junge Bankangestellte Christine Brown (Alison Lohman, "Big Fish") hat keinen guten Tag: Als sie der alten Zigeunerin Mrs. Ganush selbst nach deren flehentlicher Bitte eine nochmalige Verlängerung ihres Kredits verweigert, reagiert diese äußerst ungehalten, greift sie ob der "Beschämung" körperlich an und verflucht sie zu allem Überfluß auch noch – wie Christine allerdings erst später erkennt. Drei Tage lang, so erläutert ihr ein Wahrsager (Dileep Rao, "Avatar", "Inception"), wird der Dämon Lamia sie verfolgen und quälen, ehe er sie mit sich in die Hölle zerren wird! Mit zunehmender Verzweiflung unternimmt Christine alles in ihrer Macht stehende, um diesem schrecklichen Schicksal zu entgehen ...