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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 19. September 2024

THE PROTÉGÉ – MADE FOR REVENGE (2021)

Regie: Martin Campbell, Drehbuch: Richard Wenk, Musik: Rupert Parkes
Darsteller: Maggie Q, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Robert Patrick, David Rintoul, Ray Fearon, Patrick Malahide, Ori Pfeffer, Eva Nguyen Thorsen
The Protégé (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 63% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $8,7 Mio.
FSK: 16, Dauer: 109 Minuten.
Als Kind wurde Anna (Maggie Q, "Mission: Impossible III") vom Profikiller Moody (Samuel L. Jackson, "Django Unchained") aus Vietnam gerettet und anschließend von ihm selbst zu einer Killerin ausgebildet. Als Moody in einem alten Fall recherchiert und nur wenig später einem Anschlag zum Opfer fällt, sinnt Anna logischerweise auf Rache – auch wenn sie dafür in ihre ursprüngliche Heimat Vietnam zurückkehren muß, die sie nie wieder besuchen wollte. Doch dort lebt der zwielichtige Unternehmer Vohl (Patrick Malahide, "Die Piratenbraut"), welcher mit Moodys altem Fall in Zusammenhang zu stehen scheint und von dem Anna deshalb wichtige Informationen zu erhalten hofft. Das gelingt tatsächlich, jedoch gerät Anna so selbst endgültig ins Visier von Moodys Mörder, für den auch der ebenso intelligente wie charismatische Killer Michael Rembrandt (Michael Keaton, "Birdman") arbeitet. Obwohl sie auf verschiedenen Seiten stehen, knistert es gewaltig zwischen den beiden professionellen Tötungsmaschinen ...

Donnerstag, 22. August 2024

PLANET DER AFFEN: NEW KINGDOM (2024)

Originaltitel: Kingdom of the Planet of the Apes
Regie: Wes Ball, Drehbuch: Josh Friedman, Musik: John Paesano
Darsteller: Owen Teague, Freya Allan, Kevin Durand, Peter Macon, William H. Macy, Lydia Peckham, Travis Jeffery, Eka Darville, Neil Sandilands, Sara Wiseman, Ras-Samuel, Kaden Hartcher, Dichen Lachman, Karin Konoval
Kingdom of the Planet of the Apes (2024) on IMDb Rotten Tomatoes: 80 % (7,0); weltweites Einspielergebnis: $397,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 146 Minuten.
Mehrere Generationen nach dem Tod des Affen-Befreiers Caesar sind die Menschen beinahe komplett von der Erdoberfläche verschwunden – die verbleibenden haben ihre Sprachfähigkeit verloren und hausen wie die wilden Tiere. Währenddessen haben sich verschiedene Affen-Clans gebildet, darunter jener des jungen Noa (Owen Teague, "Es"), dessen Spezialität das Zähmen von Adlern ist. Einen Tag, bevor Noa und seine Freunde Soona (Lydia Peckham) und Anaya (Travis Jeffery, "Unbroken") bei einem Ritual das Recht erhalten, ihre eigenen Adler zu zähmen, wird der Clan von maskierten Affen angegriffen. Noas Vater Koro (Neil Sandilands, Netflix-Serie "Sweet Tooth") stirbt im Kampf gegen den mächtigen Sylva (Eka Darville, TV-Serie "Marvel's Jessica Jones"), die Überlebenden werden gefangengenommen und abtransportiert. Noa selbst entkommt mit Glück und nimmt die Verfolgung auf, um seinen Clan zu befreien. Auf dem Weg trifft er auf den weisen Orangutan Raka (Peter Macon, TV-Serie "The Orville"), welcher ihm von Caesars Lehren erzählt, die vom Anführer der "Masken", Proximus Caesar (Kevin Durand, "Resident Evil: Retribution") pervertiert wurden. Zudem stößt mit der jungen Mae (Freya Allan, Netflix-Serie "The Witcher") ein Menschenmädchen zu ihnen, das sich zu ihrer Überraschung als intelligent entpuppt und sogar sprechen kann ...

Donnerstag, 16. Mai 2024

POOR THINGS (2023)

Regie: Yorgos Lanthimos, Drehbuch: Tony McNamara, Musik: Jerskin Fendrix

Darsteller: Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef, Christopher Abbott, Vicki Pepperdine, Hanna Schygulla, Jerrod Carmichael, Margaret Qualley, Kathryn Hunter, Jerskin Fendrix, Suzy Bemba
Poor Things (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $117,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 141 Minuten.
Als dem ebenso genialen wie exzentrischen Arzt und Wissenschaftler Godwin "God" Baxter (Willem Dafoe, "Der Leuchtturm") im viktorianischen London die noch ganz frische Leiche einer hochschwangeren Selbstmörderin in die Hände fällt, nutzt er diese Gelegenheit für ein weiteres bizarres Experiment: Er setzt der Frau das Gehirn ihres ungeborenen Kindes ein und erweckt sie so wieder zum Leben. Das Resultat hört auf den Namen Bella (Emma Stone, "Birdman") und ist erwartungsgemäß nicht ganz normal – immerhin ist es eine erwachsene Frau mit dem Bewußtsein eines Babys. Abgeschottet von der Außenwelt und nur mit der Unterstützung des Medizinstudenten Max McCandles (Comedian Ramy Youssef) und der Haushälterin Mrs. Prim (Vicki Pepperdine, "Johnny English 3") zieht Godwin Bella auf und tatsächlich entwickelt die sich nach und nach recht gut. Dabei bildet sie jedoch auch einen zunehmenden Freiheitsdrang aus und als der windige Anwalt Duncan Wedderburn (Mark Rufallo, "Spotlight") Bella verspricht, sie mit auf eine Reise durch die Welt zu nehmen, überzeugt sie Godwin schließlich, sie gehen zu lassen. Natürlich fällt Bella mit ihrer besonderen, sehr direkten Art und einem ungezügelten Sexualdrang in der Gesellschaft immer wieder auf und bringt nebenbei Duncan an den Rande der Verzweiflung, doch macht sie auf ihrer Suche nach ihrer Identität auch viele interessante Bekanntschaften ...

Donnerstag, 20. April 2023

THE PORTABLE DOOR (2023)

Regie: Jeffrey Walker, Drehbuch: Leon Ford, Musik: Benjamin Speed
Darsteller: Patrick Gibson, Sophie Wilde, Christoph Waltz, Sam Neill, Miranda Otto, Jessica De Gouw, Rachel House, Damon Herriman, Chris Pang
The Portable Door (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $0,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 111 Minuten.
Der Mittzwanziger Paul Carpenter (Patrick Gibson, "Tolkien") scheint nicht gerade vom Glück verfolgt zu sein: Ausgerechnet an dem Tag, an dem er ein Vorstellungsgespräch als Barista in einem Londoner Café hat, versagt zunächst sein Wecker, dann explodiert der Toaster, beide Schnürsenkel reißen und schließlich stiehlt noch ein Hund seinen Schal. Als Paul den Hund verfolgt, landet er über eine Hintertür doch bei einem Vorstellungsgespräch – jedoch bei einer mysteriösen Firma namens J.W. Wells & Co., die ihn merkwürdigerweise bereits erwartet hat. Tatsächlich ergattert Paul trotz seiner vollkommenen Ahnungslosigkeit, was das Unternehmen überhaupt macht, ein Praktikum, das er gemeinsam mit Sophie Pettingel (Sophie Wilde, "Talk to Me") beginnt. Langsam wird auch klar, was J.W. Wells & Co. macht: Die Mitarbeiter sorgen, auch mit magischen Hilfsmitteln, dafür, daß sehr unwahrscheinliche Zufälle Wirklichkeit werden – um so etwa Menschen miteinander zu verkuppeln oder für Wiedersehen nach langer Zeit zu sorgen. Während Sophie, die sich als Seherin herausstellt, von Countess Judy (Miranda Otto, Éowyn in der "Der Herr der Ringe"-Trilogie) unter die Fittiche genommen wird, erfährt Paul, daß er ein Wünschelrutengänger ist, sprich: Er hat ein Talent dafür, Dinge zu finden. Daher erhält er von Unternehmenschef Humphrey Wells (Christoph Waltz, "Django Unchained") den Auftrag, dessen verlorengegangene portable Tür wiederzufinden, durch die man jeden Ort auf der Erde erreichen kann. Allerdings bemerkt Paul bald, daß Humphrey wenig noble Hintergedanken hat und sein Unternehmen in eine ganz andere, viel einträglichere Richtung steuern möchte ...

Donnerstag, 13. April 2023

PHANTASTISCHE TIERWESEN: DUMBLEDORES GEHEIMNISSE (2022)

Originaltitel: Fantastic Beasts: The Secrets of Dumbledore
Regie: David Yates, Drehbuch: J.K. Rowling und Steve Kloves, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Eddie Redmayne, Jude Law, Dan Fogler, Mads Mikkelsen, Callum Turner, Jessica Williams, Ezra Miller, William Nadylam, Alison Sudol, Victoria Yeates, Oliver Masucci, Richard Coyle, Fiona Glascott, Valerie Pachner, Peter Simonischek, Lucas Englander, Maria Fernanda Cândido, Dave Wong, Katherine Waterston
Fantastic Beasts: The Secrets of Dumbledore (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 46% (5,4); weltweites Einspielergebnis: $407,2 Mio.
FSK: 12, Dauer: 143 Minuten.
Die magische Welt im Jahr 1932 ist in Aufruhr, als die Internationale Vereinigung von Zauberern unter Vorsitz des deutschen Magieministers Anton Vogel (Oliver Masucci, "Werk ohne Autor") den dunklen Magier Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen, "Rogue One") mangels Beweisen von allen Vorwürfen gegen ihn – allen voran dem Mord an Leta Lestrange – freispricht. Nicht nur das, Grindelwald wird sogar als Kandidat zur Wahl von Vogels Nachfolger als Vorsitzender der Zauberervereinigung zugelassen. Da Grindelwald es auf einen Krieg gegen die nicht-magischen "Muggel" abgesehen hat, versucht sein früherer Liebhaber Albus Dumbledore (Jude Law, "Side Effects") alles, um seine Wahl zu verhindern. Hilfe erhält er neben anderen vom Magizoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne, "Die Entdeckung der Unendlichkeit"), dessen älterem Bruder Theseus (Callum Turner, "Green Room"), dem gutherzigen Muggel Jacob Kowalski (Dan Fogler, "Europa Report") und der auf Defensiv-Magie spezialisierten Hexe Lally Hicks (Jessica Williams, "Booksmart"). Derweil werden zwei von Grindelwalds wichtigsten Helfern von Zweifeln geplagt: Während der mächtige Credence Barebone (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") mit der Enthüllung zu kämpfen hat, der Sohn von Albus' Bruder Aberforth Dumbledore (Richard Coyle, "Grabbers") zu sein, ist Jacobs Ex-Verlobte Queenie Goldstein (Alison Sudol, "The Last Full Measure") immer verunsicherter angesichts Grindelwalds skrupelloser Vorgehensweise ...

Donnerstag, 15. Dezember 2022

GUILLERMO DEL TOROS PINOCCHIO (2022)

Regie: Guillermo del Toro und Mark Gustafson, Drehbuch: Guillermo del Toro, Patrick McHale, Musik: Alexandre Desplat
Sprecher der Originalfassung: Gregory Mann, Ewan McGregor, David Bradley, Christoph Waltz, Ron Perlman, Finn Wolfhard, Tilda Swinton, John Turturro, Burn Gorman, Tim Blake Nelson, Tom Kenny, Cate Blanchett
Guillermo Del Toros Pinocchio (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (8,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.
Als sein geliebter Sohn Carlo während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 10 Jahren durch eine verirrte Bombe stirbt, ist der meisterhafte Holzschnitzer Geppetto (in der Originalfassung gesprochen von David Bradley aus der "Harry Potter"-Reihe) am Boden zerstört. Selbst zwei Jahrzehnte später, inzwischen hat in Italien der Faschist Mussolini die Macht übernommen, kann er sich nicht von seiner Trauer lösen, geht kaum noch der Arbeit nach und denkt von früh bis spät voller Bitterkeit an den verstorbenen Sohn. Als er eines Nachts betrunken eine Kiefer fällt und daraus eine Puppe schnitzt, die sein neuer Carlo werden soll, wird ein mitfühlender Waldgeist (Tilda Swinton, "Suspiria") darauf aufmerksam – und haucht der Puppe, die fortan Pinocchio heißen soll, Leben ein! Zudem soll die lebenskluge Grille Sebastian J. Cricket (Ewan McGregor, "Doctor Sleeps Erwachen") – die sich in der von Geppetto gefällten Kiefer gerade ein neues Heim eingerichtet hatte – auf Pinocchio aufpassen. Als Geppetto, wieder nüchtern, am nächsten Morgen auf den fröhlichen Pinocchio trifft, ist er zunächst schockiert, doch nach und nach akzeptiert er das unverhoffte Geschenk des Waldgeistes. Dummerweise erfährt bald der verschlagene Zirkusbesitzer Graf Volpe (Christoph Waltz, "Django Unchained"), der gerade vor Ort ist, von dieser wundersamen lebenden Holzpuppe und will sie als Hauptattraktion für seinen darbenden Zirkus ...

Donnerstag, 3. Februar 2022

THE POWER OF THE DOG (2021)

Regie und Drehbuch: Jane Campion, Musik: Jonny Greenwood
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Kodi Smit-McPhee, Kirsten Dunst, Jesse Plemons, Peter Carroll, Frances Conroy, Geneviève Lemon, Thomasin McKenzie, Alison Bruce, Alice Englert, Keith Carradine, Adam Beach
The Power of the Dog (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (8,4); weltweites Einspielergebnis: $0,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 128 Minuten.
Montana, 1925: Die ungleichen Brüder Phil (Benedict Cumberbatch, "Dame, König, As, Spion") und George Burbank (Jesse Plemons, "Feinde – Hostiles") sind wohlhabende und einflußreiche Rancher. Doch während der rauhbeinige, dominante Phil mit ihrem Leben vollkommen zufrieden ist, wünscht sich der feinfühlige George mehr – allem voran eine Gattin. Als er die Witwe Rose Gordon (Kirsten Dunst, "Die Verführten") kennenlernt, verliebt er sich und heiratet sie schon bald, woraufhin sie mit auf die Ranch zieht. Phil, der überzeugt ist, Rose habe es nur auf ihr Geld abgesehen, ist davon überhaupt nicht begeistert und läßt die nicht allzu selbstbewußte Frau seine Ablehnung deutlich spüren – was diese in den Alkohol treibt. Das bleibt auch Roses beinahe erwachsenem Sohn Peter (Kodi Smit-McPhee, "Alpha") nicht verborgen, der zunächst in der Stadt blieb und erst in den Schulferien auf die Ranch nachkommt. Obwohl der linkische, wenig maskulin auftretende Peter, der Chirurg werden will, zunächst von Phil und den anderen Cowboys verspottet und aufgezogen wird, entwickelt sich nach einer Weile überraschend eine freundschaftliche Beziehung zwischen ihm und Phil. Phil wird zu einer Art Mentor für Peter – so wie es einst ein gewisser Bronco Henry für ihn war, über den Phil ständig redet –, bringt ihm das Reiten bei und nimmt ihn mit zu diversen Arbeiten auf der weitläufigen Ranch. Rose wühlt die Verbindung zwischen ihrem Sohn und dem Mann, den sie hasst und fürchtet, allerdings nur noch mehr auf ...

Mittwoch, 22. September 2021

PROMISING YOUNG WOMAN (2020)

Regie und Drehbuch: Emerald Fennell, Musik: Anthony Willis
Darsteller: Carey Mulligan, Bo Burnham, Jennifer Coolidge, Clancy Brown, Chris Lowell, Alison Brie, Alfred Molina, Laverne Cox, Max Greenfield, Adam Brody, Samuel Richardson, Connie Britton, Christopher Mintz-Plasse, Francisca Estevez, Molly Shannon, Emerald Fennell
Promising Young Woman (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $18,9 Mio.
FSK: 16, Dauer: 114 Minuten.
Die 30-jährige Cassie (Carey Mulligan, "Die Ausgrabung") hat ein etwas eigentümliches Hobby: Sie geht gerne Abends in Clubs, tut so, als wäre sie stockbesoffen und läßt sich von einem hilfsbereiten Gentleman "nach Hause bringen". In Wirklichkeit ist sie vollkommen nüchtern und testet, wie weit ihre "Retter" gehen und ob sie ihren vermeintlich hilflosen Zustand ausnutzen wollen, um sie zu vergewaltigen – falls ja, erteilt sie ihnen eine Lektion, die sie nicht so schnell vergessen … Der Grund für Cassies "Hobby" liegt sieben Jahre in der Vergangenheit, als ein traumatisches Erlebnis die begabte Medizinstudentin dazu brachte, das College zu verlassen, bei ihren besorgten Eltern Susan (Jennifer Coolidge, "American Pie – Das Klassentreffen") und Stanley (Clancy Brown, "The Ballad of Buster Scruggs") einzuziehen und eine anspruchslose, wenig einträgliche Arbeit in einem Coffee-Shop anzunehmen. Als dort eines Tages Cassies charmanter ehemaliger Kommilitone Ryan (Bo Burnham, "The Big Sick") auftaucht und sie um ein Date bittet, sagt Cassie zögerlich zu. Tatsächlich kommen die beiden gut miteinander aus, die durch Ryan ausgelöste Erinnerung an den damaligen College-Vorfall bringt Cassie jedoch auch dazu, ihre "Lektionen" zielgerichteter auf die damals Beteiligten auszurichten …

Mittwoch, 7. Oktober 2020

THE POSTCARD KILLINGS (2020)

Regie: Danis Tanović, Drehbuch: Andrew Stern und Ellen Brown Furman, Musik: Simon Lacey
Darsteller: Jeffrey Dean Morgan, Famke Janssen, Cush Jumbo, Joachim Król, Naomi Battrick, Ruairi O'Connor, Eva Röse, Steven Mackintosh, Denis O'Hare, Dylan Devonald Smith, Sallie Harmsen, Lukas Loughran, Orla O'Rourke
The Postcard Killings (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 24% (4,2); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 100 Minuten.
Der routinierte New Yorker Detective Jacob Kanon (Jeffrey Dean Morgan, "Watchmen") und seine Ex-Frau Valerie (Famke Janssen, "This Is Your Death") sind erschüttert, als sie erfahren, daß ihre Tochter und deren Mann auf der Flitterwochen-Rundreise durch Europa in London brutal ermordet und verstümmelt wurden. Zur begrenzten Begeisterung der örtlichen Behörden will Kanon in die Ermittlungen involviert werden – und nachdem sich herausstellt, daß es sich beim Täter um einen Serienmörder handelt, der auf perverse Art und Weise mit seinen Opfern in ganz Europa berühmte Kunstwerke nachstellt, darf er sich irgendwann offiziell beteiligen. Gemeinsam mit dem britischen DI Pearce (Steven Mackintosh, "Rocketman"), dem deutschen Kommissar Bublitz (Joachim Król, "Lola rennt") und der schwedischen Ermittlerin Hoglund (Eva Röse, Titeldarstellerin der TV-Krimiserie "Maria Wern, Kripo Gotland") sowie der in Schweden arbeitenden US-Journalistin Dessie (Cush Jumbo, TV-Serie "The Good Fight") will er dem Täter oder den Tätern auf die Spur kommen. Derweil versucht Valerie, zurück in den USA zusätzliche Informationen über mögliche Tatverdächtige aufzutreiben …

Mittwoch, 12. August 2020

PLEASE STAND BY (2017)

Regie: Ben Lewin, Drehbuch: Michael Golamco, Musik: Heitor Pereira
Darsteller: Dakota Fanning, Toni Collette, Alice Eve, Michael Stahl-David, Patton Oswalt, Tony Revolori, Denise Dowse, Jessica Rothe, Shawn Roe, Marla Gibbs, Laura Innes, Robin Weigert
Please Stand By (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 56% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 6, Dauer: 93 Minuten.
Wendy Welcott (Dakota Fanning, "Ocean's 8") ist eine junge Autistin, die manchmal gewisse Aggressionsprobleme hat – derentwegen sie von ihrer älteren Schwester Audrey (Alice Eve, "Star Trek Into Darkness") schweren Herzens in ein spezielles Pflegeheim geschickt wurde, als Audrey und ihr Ehemann ein Baby bekamen. Unter der Anleitung von Betreuerin Scottie (Toni Collette, "Knives Out") hat Wendy bereits große Fortschritte gemacht, sie hat ihre Wutanfälle weitgehend im Griff und sogar eine einfache Arbeitsstelle gefunden. Und Wendy hat zwei große Ziele, die miteinander zusammenhängen. Erstens will sie unbedingt zurück zu ihrer Schwester ziehen; da diese aber finanziell nicht gerade rosig dasteht, will sie als eingefleischter Fan des Franchises zweitens einen mit $100.000 Preisgeld dotierten Wettbewerb für ein "Star Trek"-Drehbuch gewinnen. Nach einem Streit mit Audrey macht sich Wendy kurzerhand auf eigene Faust auf den langen Weg nach Hollywood, um ihr 450 Seiten schweres Drehbuch persönlich abzuliefern. Während Scottie und Audrey verzweifelt nach ihr suchen, macht Wendy auf ihrer Reise einige interessante Bekanntschaften …

Montag, 30. Dezember 2019

PARASITE (2019)

Originaltitel: Gisaengchung
Regie: Bong Joon-ho, Drehbuch: Jin Won-han und Bong Joon-ho, Musik: Jeong Jae-il
Darsteller: Song Kang-ho, Park So-dam, Choi Woo-shik, Jang Hye-jin, Jo Yeo-jeong, Lee Sun-kyun, Jeong Ji-so, Lee Jung-eun, Park Myung-hoon
Parasite (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 99% (9,4); weltweites Einspielergebnis: $263,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 132 Minuten.

Die südkoreanische Familie Kim lebt in einer ärmlichen Kellerwohnung und hält sich seit der Kündigung des Vaters Ki-taek (Song Kang-ho, "Durst – Thirst") mit Gelegenheitsjobs halbwegs über Wasser. Als der Sohn Ki-woo (Choi Woo-shik, "Train to Busan") durch einen ehemaligen Schulkameraden die Gelegenheit erhält, vorübergehend als Nachhilfelehrer für Da-hye (Jeong Ji-so, "Daeho"), jugendliche Tochter des wohlhabenden Ehepaars Park, zu arbeiten, nutzt er das mit großer Raffinesse und Skrupellosigkeit als einen Startpunkt für den Aufstieg seiner ganzen Familie. Denn da der kleine Park Da-song (Jung Hyun-joon) gerne Bilder malt, überredet Ki-woo die Parks, die ihm bekannte angesehene Kunsttheurapeutin Jessica anzuheuern, um Da-songs Talent zu fördern – nur daß diese "angesehene Kunsttherapeutin" Da-songs ältere Schwester Ki-jung (Park So-dam, "Sado") ist, die Erfahrung im Fälschen von Dokumenten hat. Es dauert nicht lange, bis sie auch Da-songs und Ki-jungs Vater Ki-taek eine Anstellung als Chauffeur bei den Parks beschaffen, und zu guter Letzt wird Mutter Kim Chung-sook (Jang Hye-chin) neue Haushälterin der Parks – die keine Ahnung haben, daß die vier miteinander verwandt sind. Die Kims genießen den bescheidenen Wohlstand, zu dem sie durch die erschwindelten, aber sehr ansprechend vergüteten Jobs kommen, und als die Parks sich zu einem Wochenendausflug aufmachen, feiern die Kims in deren noblem Haus eine fröhliche Party – doch dann kommt unerwarteter Besuch und wenig später kündigen die Parks ihre verfrühte Rückkehr an, womit es für die Kims immer schwieriger wird, die Scharade aufrechtzuerhalten …

Dienstag, 17. Dezember 2019

POLDARK (2019, TV-Serie, 5. Staffel)

Regie: Sallie Aprahamian, Justin Molotnikov, Drehbuch: Debbie Horsfield, Musik: Anne Dudley
Darsteller: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Luke Norris, Gabriella Wilde, Jack Farthing, Pip Torrens, Vincent Regan, Kerri McLean, Peter Sullivan, Tim Dutton, Lily Dodsworth-Evans, Tom York, Freddie Wise, Harry Richardson, Ellise Chappell, Amelia Clarkson, Beatie Edney, Sofia Oxenham, Tristan Sturrock, Richard Hope, Anthony Calf, Woody Norman, Rebecca Front, John Macneill, Andrew Gower, Zachary Fall, Nico Rogner, Heida Reed, Robin Ellis
 Poldark
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,2); FSK: 12, Dauer: 462 Minuten.
Das 19. Jahrhundert ist angebrochen, doch an den Problemen in Großbritannien hat sich nicht viel geändert. Der noble, mit seinem ehemaligen Dienstmädchen Demelza (Eleanor Tomlinson, "Colette") verheiratete Landadlige Ross Poldark (Aidan Turner, "The Man Who Killed Hitler and Then the Bigfoot") versucht noch immer unermüdlich, als Abgeordneter im Londoner Unterhaus gesellschaftliche Verbesserungen anzutreiben und durch einen alten Freund findet er eine neue, dringende Mission. Denn der hitzköpfige irische Colonel Ned Despard (Vincent Regan, "300"), der Ross 20 Jahre zuvor im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg das Leben gerettet hatte, wurde zum Opfer einer Intrige und sitzt im Londoner Gefängnis. Als Gouverneur der Kronkolonie Britisch-Honduras hatte Ned – der mit der zuvor von ihm befreiten Sklavin Kitty (Kerri McLean, "The Ritual") verheiratet ist – sich vehement gegen die Sklaverei ausgesprochen und damit den ebenso skrupellosen wie einflußreichen, von Sklavenarbeit abhängigen Mahagoni-Händler Ralph Hanson (Peter Sullivan, "The Limehouse Golem") gegen sich aufgebracht. Verkompliziert wird die Angelegenheit dadurch, daß sich Ross' seit dem Tod seiner Mutter vollends verwaister Neffe Geoffrey Charles (Freddie Wise, "Maleficent 2") in Hansons selbstbewußte Tochter Cecily (Lily Dodsworth-Evans, "The Good Liar") verliebt hat – die Hanson als neue Ehefrau ausgerechnet für Geoffrey Charles' verhassten Stiefvater und Ross' Erzrivalen George Warleggan (Jack Farthing, "Official Secrets") vorgesehen hat …

Dienstag, 26. November 2019

PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN (2019)

Originaltitel: Portrait de la jeune fille en feu
Regie und Drehbuch: Céline Sciamma, Musik: Jean-Baptiste de Laubier und Arthur Simonini
Darsteller: Noémie Merlant, Adèle Haenel, Luàna Bajrami, Valeria Golino
Porträt einer jungen Frau in Flammen (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 97% (9,0); weltweites Einspielergebnis: $10,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 122 Minuten.

Frankreich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: Als jüngere Tochter einer Adelsfamilie ist Héloїse (Adèle Haenel, "Die Blumen von gestern") im Grunde genommen "überflüssig" und wird deshalb ins Kloster geschickt, um Nonne zu werden. Doch als ihre ältere Schwester unerwartet stirbt, wird Héloїse zurückgeholt, um mit deren Verlobtem – einem wohlhabenden Adeligen aus Mailand, den sie nie getroffen hat – verheiratet zu werden. Bevor der Verlobte zustimmt, will er ein Portrait von Héloїse, die aber wenig Lust auf die Heirat verspürt und sich deshalb standhaft weigert, Modell zu stehen. Nachdem der vorgesehene Maler daher letztlich unverrichteter Dinge seiner Wege zog, engagiert Héloїses Mutter, die Gräfin (Valeria Golino, "Hot Shots!"), die junge Malerin Marianne (Noémie Merlant, "Der Vater meiner besten Freundin"), die sich als Héloїses Gesellschafterin ausgeben, sie bei den täglichen Spaziergängen am Strand der bretonischen Insel genau beobachten und dann abends aus dem Gedächtnis malen soll. Diese List geht auf und als das Portrait fertig ist, reagiert Héloїse gar überraschend gefaßt, obwohl sie Mariannes Blicke als romantisches Interesse fehlinterpretiert hatte. Allerdings macht sie keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung darüber, wie Marianne – die sich an die gängigen Regeln und Konventionen der Portraitmalerei hielt – sie gemalt hat, woraufhin diese die Gräfin in der Tat dazu überredet, ihr einen zweiten Versuch zu gewähren. Während die Gräfin für fünf Tage verreist, macht sich Marianne wieder an die Arbeit und will dieses Mal ein wahrhaftiges Portrait der nun bereitwillig Modell stehenden Héloїse erschaffen. Doch die sich verstärkenden Gefühle der jungen Damen verkomplizieren die Angelegenheit zunehmend …

Mittwoch, 28. August 2019

Klassiker-Rezension: DAS PHANTOM DER OPER (1925)

Originaltitel: The Phantom of the Opera
Regie: Rupert Julian, Drehbuch: Elliott J. Clawson, Musik (Premiere): Joseph Carl Breil, hier: Gabriel Thibaudeau
Darsteller: Lon Chaney, Mary Philbin, Norman Kerry, Arthur Edmund Carewe, Gibson Gowland, Mary Fabian, Virginia Pearson Snitz Edwards, John St. Polis
Das Phantom der Oper
(1925) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (8,3); FSK: 12, Dauer: 91 Minuten.
Die neuen Eigentümer des renommierten, allerdings angeblich verfluchten Pariser Opernhauses staunen nicht schlecht, als die gefeierte Primadonna Carlotta (die echte Opernsängerin Mary Fabian in ihrer einzigen Filmrolle) ihnen einen vom "Phantom" unterzeichneten Drohbrief zeigt. Darin wird gefordert, daß die junge Sängerin Christine Daaé (Mary Philbin, "Der Mann, der lacht") die Hauptrolle im großen Saisonauftakt mit Charles Gounods Oper "Faust" übernimmt, ansonsten werde es Carlotta schlecht ergehen. Zwar wurden die neuen von den alten Eignern bereits vor diesem mysteriösen Phantom gewarnt, das mutmaßlich unter dem Gebäude haust, doch mit einer solchen Drohung hatten sie sicher nicht gerechnet. Tatsächlich kommt daraufhin Christine zum Einsatz und liefert eine fantastische Vorstellung ab – woraufhin sie mit ihrem Geliebten, dem adligen Raoul (Norman Kerry, "Der Glöckner von Notre Dame"), Schluß macht, weil er will, daß sie heiraten und sie ihre Karriere beendet. Das unsterblich in sie verliebte, aber körperlich entstellte Phantom (Lon Chaney, "Die unheimlichen Drei") spricht zu Christine wie ein Mentor und ermutigt sie, und als in der nächsten Vorstellung doch wieder Carlotta auftritt, zeigt sich, daß seine Drohung keineswegs leer war. Daraufhin machen sich der besorgte Raoul und der verdeckt ermittelnde Polizist Ledoux (Arthur Edmund Carewe, "Doctor X") auf die Jagd nach dem Phantom …

Mittwoch, 15. Mai 2019

POLAROID (2019)

Regie: Lars Klevberg, Drehbuch: Blair Butler, Musik: Philip Giffin
Darsteller: Kathryn Prescott, Tyler Young, Priscilla Quintana, Keenan Tracey, Samantha Logan, Mitch Pileggi, Grace Zabriskie, Davi Santos, Shauna MacDonald, Katie Stevens, Erika Prevost, Javier Botet
Polaroid
(2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 0% (2,4); weltweites Einspielergebnis: $1,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.

Die hübsche, jedoch zurückhaltende Bird Fitcher (Kathryn Prescott, "Bailey – Ein Hund kehrt zurück") ist an der Highschool eher eine Außenseiterin und aufgrund ihrer Vorliebe für dieses Kleidungsstück als "Schal-Mädchen" bekannt. Ihre große Leidenschaft ist das Photographieren und nach der Schule will sie, wie früher ihr verstorbener Vater, Reporter für die Lokalzeitung werden. Als ihr Schulkamerad Tyler (Davi Santos, TV-Serie "Tell Me a Story") Bird eine seltene Polaroid-Kamera aus den 1970er Jahren schenkt, die er auf dem Flohmarkt erstanden hat, ist sie zunächst begeistert – bis sie feststellen muß, daß jeder, den sie damit photographiert, kurz darauf gewaltsam stirbt. Natürlich glaubt ihr diesen Zusammenhang niemand, doch da Bird auf der abendlichen Halloween-Party ihre beiden besten Freundinnen und ihren Schwarm Connor (Tyler Young, TV-Serie "Eyewitness") gemeinsam abgelichtet hat, drängt die Zeit. Kann Sheriff Pembroke (Mitch Pileggi, TV-Serie "Akte X") möglicherweise helfen?

Dienstag, 26. März 2019

PRIVATE EYES (TV-Serie, 2017/2018, 2. Staffel)

Serienschöpfer: Tim Kilby und Shelley Eriksen, Musik: Shawn Pierce
Darsteller: Jason Priestley, Cindy Sampson, Barry Flatman, Jordyn Negri, Ennis Esmer, Nicole de Boer, Samantha Wan, Bree Williamson, Mark Ghanimé, Sharon Lewis, Clé Bennett, Jonny Gray, William Shatner, Laura Vandervoort, Colin Ferguson, Anthony Lemke, Al Sapienza
 Private Eyes (2016) on IMDb Rotten Tomatoes: -; FSK: 12, Dauer: 761 Minuten.
Seit einem Jahr arbeiten der ehemalige Eishockey-Profi Matt Shade (Jason Priestley, TV-Serie "Beverly Hills, 90210") und die Privatdetektivin Angie Everett (Cindy Sampson, "The Factory") inzwischen in ihrer eigenen kleinen Detektei in der kanadischen Großstadt Toronto zusammen und in dieser Zeit haben sie eine gute Routine entwickelt. Mit Angies detektivischem Wissen und Können, Shades Beziehungen, Charisma und Instinkt und der Unterstützung ihrer neuen Assistentin Zoe (Samantha Wan) können sie selbst schwierige Fälle lösen, die sie u.a. in den Autorennzirkus, die Modebranche, eine Familien-Brauerei oder die Welt der klassischen Musik führen. Auch privat läuft es ereignisreich, denn beide beginnen neue Beziehungen – Shade mit Staatsanwältin Mel Parker (Bree Williamson aus der Seifenoper "Liebe, Lüge, Leidenschaft"), Angie mit ihrer nach längerer Zeit aus Afrika zurückgekehrten ersten großen Liebe, dem Arzt Dr. Ken Graham (Mark Ghanimé, "Für immer Adaline"). Außerdem muß sich Shade mit den Teenager-Problemen seiner stark sehbehinderten Tochter Jules (Jordyn Negri) herumschlagen und hin und wieder auch mit seiner Ex-Frau Becca (Nicole de Boer, TV-Serie "Star Trek: Deep Space Nine"), die den Sprung von der "Wetterfee" zur Moderatorin ihrer eigenen Frühstücks-Fernsehshow geschafft hat …

Dienstag, 5. März 2019

POLDARK (TV-Serie, 2018, 4. Staffel)

Regie: Joss Agnew und Brian Kelly, Drehbuch: Debbie Horsfield, Musik: Anne Dudley
Darsteller: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Jack Farthing, Heida Reed, Luke Norris, Gabrielle Wilde, Harry Richardson, Tom York, Ellise Chappell, Christian Brassington, John Hopkins, Max Bennett, James Wilby, Beatie Edney, Tristan Sturrock, Josh Whitehouse, Amelia Clarkson, Louis Davison, Pip Torrens, Turlough Convery, Ciara Charteris, Sean Gilder, Esme Coy, Will Merrick, Richard Hope, Robert Daws, Mike Burnside, Rebecca Front, Jason Squibb, Charlie Field, Jack Riddiford, Ruby Bentall, Edward Bennett, Robin Ellis, Sophie Simnett, Kyle Soller, Caroline Blakiston
 Poldark
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (8,1), FSK: 12, Dauer: 463 Minuten.
Als sich das 18. Jahrhundert dem Ende zuneigt und die einfache Bevölkerung Cornwalls immer stärker Hunger leidet, läßt sich der noble Landadlige Ross Poldark (Aidan Turner, "Der Hobbit") endlich davon überzeugen, daß er nur in der Politik Aussichten hat, wirklich etwas zu ändern. Mit tatkräftiger Hilfe seiner Ehefrau Demelza (Eleanor Tomlinson, "Colette") und Unterstützung der einflußreichen Sir Francis Basset (John Hopkins, TV-Serie "Inspector Barnaby") und Lord Falmouth (James Wilby, "Gosford Park") gelingt es Ross, sich zum Parlamentsabgeordneten wählen zu lassen – was aber bedeutet, daß er fortan den größeren Teil des Jahres in London verbringen muß, während sich Demelza und Ross' rechte Hand Zacky Martin (Tristan Sturrock, TV-Serie "Doc Martin") in Cornwall um alles kümmern, speziell um die Mine, die die gesamte Gegend mit Arbeit und Einkommen versorgt. In London bekommt es Ross derweil wieder mit seinem Erzfeind George Warleggan (Jack Farthing, "The Riot Club") zu tun, der ebenfalls einen Sitz im Parlament ergattern konnte und weiterhin alles tut, um Ross – die Jugendliebe seiner Frau Elizabeth (Heida Reed, "Zwei an einem Tag") – zu schädigen. Besonders pikant wird es, als George den adligen notorischen Frauenhelden Monk Adderley (Max Bennett, "Bohemian Rhapsody") herausfordert, die inzwischen nachgereiste Demelza zu verführen; denn nachdem es einige Irritationen in der Ehe der Poldarks gab, trifft das einen wunden Punkt bei Ross …

Donnerstag, 15. November 2018

PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN (3D, 2018)

Originaltitel: Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald
Regie: David Yates, Drehbuch: J.K. Rowling, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Johnny Depp, Jude Law, Zoë Kravitz, Ezra Miller, Callum Turner, Dan Fogler, Alison Sudol, William Nadylam, Claudia Kim, Carmen Ejogo, Brontis Jodorowsky, Kevin Guthrie, Ingvar Eggert Sigurdsson, Wolf Roth, Ólafur Darri Ólafsson, Victoria Yeates, David Wilmot, Jamie Campbell Bower, Toby Regbo
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 36% (5,3); weltweites Einspielergebnis: $655,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 134 Minuten.

Großbritannien im Jahr 1927: Nach seinen tumultartigen Erlebnissen bei seiner Suche nach phantastischen Tierwesen in New York wurde der verschrobene Magizoologe Newt Scamander (Eddie Redmayne, "Die Entdeckung der Unendlichkeit") mit einem Ausreiseverbot belegt. Das könnte aufgehoben werden, wenn Newt einwilligt, unter seinem großen Bruder Theseus (Callum Turner, "Green Room") als Auror für das Zaubereiministerium zu arbeiten und dabei speziell den magiebegabten Waisenjungen Credence Barebone (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") zu töten, vor dessen gewaltigem Machtpotential die Zauberer große Angst haben. Zugleich ist es genau deshalb Ziel des aus der Haft entflohenen Fanatikers Gellert Grindelwald (Johnny Depp, "Mord im Orient Express"), Credence für seine Mission zu rekrutieren, den Frieden zwischen Menschen und Zauberern zu beenden und die Reinblüter an die Macht zu bringen. Auf die Bitte seines Mentors Albus Dumbledore (Jude Law, "Sherlock Holmes"), der als Jugendlicher eine enge Beziehung zu seinem Mitschüler Grindelwald hatte, macht sich Newt schließlich doch auf den Weg nach Paris, wo er mit der Hilfe seiner in New York kennengelernten Auroren-Freundin Tina Goldstein (Katherine Waterston, "Alien: Covenant"), deren gedankenlesender Schwester Queenie (Alison Sudol, TV-Serie "Dig") und dem nichtmagischen Jacob (Dan Fogler, "Europa Report") Credence finden will, bevor das dem Zaubereiministerium oder Grindelwald gelingt …

Donnerstag, 18. Oktober 2018

PARIS, JE T'AIME (2006)

Regie, Drehbuch und Musik: Diverse
Darsteller: Bruno Podalydès, Florence Muller, Leïla Bekhti, Cyril Descours, Marianne Faithfull, Gaspard Ulliel, Steve Buscemi, Frankie Pain, Gulliver Hecq, Catalina Sandino Moreno, Barbet Schroeder, Miranda Richardson, Sergio Castellitto, Juliette Binoche, Leonor Watling, Javier Cámara, Willem Dafoe, Hippolyte Girardot, Paul Putner, Yolande Moreau, Nick Nolte, Ludivine Sagnier, Maggie Gyllenhaal, Aїssa Maїga, Seydou Boro, Bob Hoskins, Fanny Ardant, Olga Kurylenko, Elijah Wood, Wes Craven, Emily Mortimer, Rufus Sewell, Alexander Payne, Natalie Portman, Melchior Beslon, Gena Rowlands, Ben Gazzara, Gérard Depardieu, Margo Martindale
Paris, je t'aime (2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $17,5 Mio.
FSK: 6, Dauer: 120 Minuten.

21 renommierte Regisseure aus der ganzen Welt haben 18 jeweils etwa fünfminütige Kurzfilme gedreht, die in den 18 Stadtbezirken (Arrondissements) von Paris spielen und allesamt auf die eine oder andere Art und Weise mit der Liebe zu tun haben. Das ursprünglich von Tom Tykwer angestoßene Konzept war so erfolgreich, daß seitdem mehrere weitere Städte-Episodenfilme veröffentlicht wurden und werden, die in New York ("New York, I Love You", 2009) und Rio de Janeiro ("Rio, Eu Te Amo", 2014) sowie in Berlin ("Berlin, I Love You", soll 2018 oder 2019 erscheinen), Jerusalem und Shanghai (beide im Planungsstadium) angesiedelt sind. Qualitativ bleibt bislang aber die Pariser Ausgabe klar die beste.

Kritik:
"Montmatre" von Bruno Podalydés ("Das Geheimnis des gelben Zimmers"):
Ein Autofahrer (Bruno Podalydès) badet in Selbstmitleid, weil er es einfach nicht schafft, eine dauerhafte Liebesbeziehung einzugehen. Da sieht er plötzlich, wie eine hübsche Frau (Florence Muller, "Nachtblende") auf dem Gehsteig in Ohnmacht fällt – er eilt ihr zur Hilfe …
Ein sehr unspektakulärer, wenn auch nicht uncharmanter Auftakt. 6 Punkte.

"Quais de Seine" von Gurinder Chadha ("Kick it like Beckham", "Der Stern von Indien"):
Die gläubige Muslimin Zarka (Leïla Bekhti, "Ein Prophet") stürzt am Ufer der Seine, woraufhin ihr ein junger Mann (Cyril Descours, "Französisch für Anfänger") aufhilft – nachdem sie zuvor ihn und seine Freunde dabei beobachtet hatte, wie sie Passantinnen mit wenig vornehmen Anmachsprüchen nervten …
Ein nicht sehr originelles, aber sehr sympathisches Toleranz-Plädoyer, das demonstriert, daß nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. 8 Punkte.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

PIERCING (2018)

Regie und Drehbuch: Nicolas Pesce
Darsteller: Christopher Abbott, Mia Wasikowska, Laia Costa, Marin Ireland, Maria Dizzia
 Piercing (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: nicht geprüft, Dauer: 81 Minuten.
Reed (Christopher Abbott, "Aufbruch zum Mond") und seine Frau Mona (Laia Costa, "Victoria") sind gerade zum ersten Mal Eltern geworden. Theoretisch könnten sie ein sehr glückliches Familienleben führen – wäre da nicht Reeds unbezähmbarer Drang, Menschen wehzutun. Um nicht seine Frau und das Baby zu gefährden, beschließt Reed (mit Monas Einwilligung), sein Verlangen anderweitig auszuleben. So verabschiedet er sich von seiner Familie, nimmt sich ein Zimmer in einem billigen Hotel und bestellt sich, nachdem er sein geplantes Vorgehen genau durchgegangen ist, eine Prostituierte. Diese taucht nach einer Stunde auf, heißt Jackie (Mia Wasikowska, "Stoker") und ist nicht wirklich jenes einfache Opfer, das Reed erwartet hatte. Vielmehr hat Jackie ihre eigenen dunklen Phantasien, die unter anderem mit Körperschmuck zu tun haben …