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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 15. Dezember 2022

GUILLERMO DEL TOROS PINOCCHIO (2022)

Regie: Guillermo del Toro und Mark Gustafson, Drehbuch: Guillermo del Toro, Patrick McHale, Musik: Alexandre Desplat
Sprecher der Originalfassung: Gregory Mann, Ewan McGregor, David Bradley, Christoph Waltz, Ron Perlman, Finn Wolfhard, Tilda Swinton, John Turturro, Burn Gorman, Tim Blake Nelson, Tom Kenny, Cate Blanchett
Guillermo Del Toros Pinocchio (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (8,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.
Als sein geliebter Sohn Carlo während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 10 Jahren durch eine verirrte Bombe stirbt, ist der meisterhafte Holzschnitzer Geppetto (in der Originalfassung gesprochen von David Bradley aus der "Harry Potter"-Reihe) am Boden zerstört. Selbst zwei Jahrzehnte später, inzwischen hat in Italien der Faschist Mussolini die Macht übernommen, kann er sich nicht von seiner Trauer lösen, geht kaum noch der Arbeit nach und denkt von früh bis spät voller Bitterkeit an den verstorbenen Sohn. Als er eines Nachts betrunken eine Kiefer fällt und daraus eine Puppe schnitzt, die sein neuer Carlo werden soll, wird ein mitfühlender Waldgeist (Tilda Swinton, "Suspiria") darauf aufmerksam – und haucht der Puppe, die fortan Pinocchio heißen soll, Leben ein! Zudem soll die lebenskluge Grille Sebastian J. Cricket (Ewan McGregor, "Doctor Sleeps Erwachen") – die sich in der von Geppetto gefällten Kiefer gerade ein neues Heim eingerichtet hatte – auf Pinocchio aufpassen. Als Geppetto, wieder nüchtern, am nächsten Morgen auf den fröhlichen Pinocchio trifft, ist er zunächst schockiert, doch nach und nach akzeptiert er das unverhoffte Geschenk des Waldgeistes. Dummerweise erfährt bald der verschlagene Zirkusbesitzer Graf Volpe (Christoph Waltz, "Django Unchained"), der gerade vor Ort ist, von dieser wundersamen lebenden Holzpuppe und will sie als Hauptattraktion für seinen darbenden Zirkus ...

Donnerstag, 30. Juni 2022

NIGHTMARE ALLEY (2021)

Regie: Guillermo del Toro, Drehbuch: Guillermo del Toro, Kim Morgan, Musik: Nathan Johnson
Darsteller: Bradley Cooper, Rooney Mara, Cate Blanchett, Richard Jenkins, David Strathairn, Toni Collette, Willem Dafoe, Ron Perlman, Mark Povinelli, Holt McCallany, Mary Steenburgen, Peter MacNeill, Paul Anderson, Jim Beaver, David Hewlett, Tim Blake Nelson, Clifton Collins Jr., Lara Jean Chorostecki, Stephen McHattie, Romina Power
Nightmare Alley (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $39,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 151 Minuten.
USA, Ende der 1930er Jahre: Stanton "Stan" Carlisle (Bradley Cooper, "A Star Is Born") heuert beim fahrenden Zirkus von Bruno (Ron Perlman, "Don't Look Up") an. Zunächst hilft er nur aus, doch bald nehmen ihn der alkoholkranke Pete (David Strathairn, "Lincoln") und seine Frau, die Wahrsagerin Madame Zeena (Toni Collette, "Stowaway"), unter ihre Fittiche. Von den beiden lernt Stan die Kunst eines Mentalisten: durch genaue Beobachtungsgabe und ein paar Tricks überzeugend vorzugeben, Gedanken lesen und mit den Toten sprechen zu können. Als Stan glaubt, daß er alles gelernt hat, was nötig ist, verläßt er den Zirkus gemeinsam mit Molly Cahill (Rooney Mara, "Carol") und gemeinsam führen sie ihre Tricks einem gehobenen Publikum in New York vor, was sich als recht einträglich erweist. Als Dr. Lilith Ritter (Cate Blanchett, "Blue Jasmine") bei einer Vorstellung von "The Great Stanton" versucht, ihn als Betrüger zu entlarven, kontert Stan das meisterhaft und weckt so das Interesse der angesehenen Psychiaterin. Stan schlägt ihr eine Zusammenarbeit vor: Lilith verrät ihm Details von Sitzungen mit ihren Patienten, die dieser nutzt, um ihnen mit seinen "übernatürlichen Fähigkeiten" das Geld aus der Tasche zu ziehen. So auch bei dem ebenso reichen wie gefährlichen Ezra Grindle (Richard Jenkins, "The Cabin in the Woods") ...

Donnerstag, 12. Mai 2022

REPRISAL (2019, TV-Serie)

Regie: Jonathan van Tulleken, Cherie Nowlan, Eva Sørhaug und Salli Richardson-Whitfield, Drehbuch: Josh Corbin, Justin Boyd, Nate Crocker, Elizabeth Hunter, Adam Lash, Lisa Long, Salvatore Stabile und Cori Uchida, Musik: The Haxan Cloak
Darsteller: Abigail Spencer, Mena Massoud, Rodrigo Santoro, Rory Cochrane, Rhys Wakefield, Madison Davenport, Bethany Anne Lind, Craig Tate, Wavyy Jonez, Gilbert Owuor, Lea DeLaria, David Dastmalchian, W. Earl Brown, Blake Sheldon, Shane Callahan, Scarlett Blum, Bill Sage, Tamara Austin, Blake Perlman, Renes Rivera, Happy Anderson, Ron Perlman, Ray McKinnon
Reprisal (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 53% (6,7); FSK: 18, Dauer: ca. 505 Minuten in zehn Episoden
Als Doris Quinns (Abigail Spencer, "Die fantastische Welt von Oz") Ehemann Tommy (Ray McKinnon, TV-Serie "Mayans M.C.") krankheitsbedingt verstirbt, beschließt sie, sich nun einer unerledigten Aufgabe aus ihrer Vergangenheit zu widmen. In Wirklichkeit heißt Doris nämlich Katherine Harlow und war etwa eineinhalb Jahrzehnte vorher ein Mitglied der von ihrem großen Bruder Burt (Rory Cochrane, "Oculus") angeführten kriminellen Autogang der Brawlers. Doch dann betrog Burt Katherine, hängte ihr einen Verrat an, den in Wirklichkeit er beging, und ließ ihren geschundenen, vermeintlich toten Körper achtlos zurück. Hierfür sinnt Doris / Katherine nach Rache an Burt sowie seinen engsten Vertrauten Joel (Rodrigo Santoro, "300") und Bash (Gilbert Owuor, TV-Serie "Goliath"). Zu diesem Zweck schleust Doris den jungen Ethan (Mena Massoud, "Aladdin") bei den Brawlers ein, der in dem von ihr geleiteten Restaurant gearbeitet hatte und nach einem Zwischenfall auf der Flucht vor der Polizei ist. Während Ethan sich rasch bei den Brawlers einlebt – wobei er selbst an der Seite der etablierten Matty (Rhys Wakefield, "The Purge") und Johnson (David Dastmalchian, "The Suicide Squad") zunächst ein "Phoenix" wird, quasi die Vorstufe zu den Brawlers – macht sich Doris auf die Suche nach Verstärkung und wird nicht nur unerwarteterweise bei Molly (Bethany Anne Lind, TV-Serie "Doom Patrol"), der Witwe ihres Ziehsohnes, fündig, sondern durch einen glücklichen Zufall auch bei den beiden tatkräftigen afroamerikanischen Veteranen Earl (Craig Tate, "Greyhound") und Cordell (Wavyy Jonez, TV-Serie "Dickinson"). Daß außerdem durch einen vermeintlich harmlosen Zwischenfall die Fehde zwischen den Brawlers und der rivalisierenden Bikergang der "Happiness Ghouls" wiederauflebt, kommt Doris durchaus zupaß ...

Donnerstag, 30. Dezember 2021

DON'T LOOK UP (2021)

Regie und Drehbuch: Adam McKay, Musik: Nicholas Britell
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence, Meryl Streep, Cate Blanchett, Mark Rylance, Rob Morgan, Jonah Hill, Timothée Chalamet, Melanie Lynskey, Ariana Grande, Scott Mescudi, Tyler Perry, Ron Perlman, Paul Guilfoyle, Himesh Patel, Robert Joy, Tomer Sisley, Michael Chiklis, Liev Schreiber (Stimme), Sarah Silverman, Chris Evans
Don't Look Up (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 55% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $0,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 142 Minuten.
Als die Astronomie-Doktorandin Kate Dibiasky (Jennifer Lawrence, "Red Sparrow") einen neuen Kometen entdeckt, ist die Freude bei ihr und ihrem Chef Dr. Randall Mindy (Leonardo DiCaprio, "The Revenant") zunächst groß – bis ihre Berechnungen ergeben, daß der fast zehn Kilometer große Komet in etwas mehr als sechs Monaten auf der Erde einschlagen und voraussichtlich alles Leben vernichten wird! Natürlich schlagen Kate und Dr. Mindy sofort Alarm und nachdem die Entdeckung von einigen Kollegen bestätigt wird, wollen die skandalgeplagte US-Präsidentin Janie Orlean (Meryl Streep, "Die Verlegerin") und der visionäre, exzentrische IT-Unternehmer Peter Isherwell (Mark Rylance, "Bridge of Spies") den Kometen mit Atombomben von seinem Kurs ablenken. Die vielversprechende Mission wird jedoch in letzter Minute abgebrochen, als Isherwood entdeckt, daß der Komet aus wertvollen "Seltenen Erden" und anderen Mineralien besteht. Daraufhin plant Isherwell gegen den vehementen Widerstand von Dr. Mindy, Kate, dem zuständigen NASA-Experten Dr. Teddy Oglethorpe (Rob Morgan, "The Last Black Man in San Francisco") und der meisten wissenschaftlichen Experten, den Kometen in einer hochriskanten Aktion in viele kleine Teile zu sprengen, die daraufhin vergleichsweise ungefährlich auf der Erde aufkommen sollten und weiterverwertet werden könnten. Die Gefährlichkeit des Plans wird von der Präsidentin und ihren Gefolgsleuten in Politik und Medien systematisch heruntergespielt, um die Bevölkerung ruhig zu halten, während Dr. Mindy, Kate und andere verzweifelt versuchen, noch zu retten, was zu retten ist ...

Donnerstag, 10. Juni 2021

MANOLO UND DAS BUCH DES LEBENS (2014)

Originaltitel: The Book of Life
Regie: Jorge R. Gutiérrez, Drehbuch: Doug Langdale und Jorge R. Gutiérrez, Musik: Gustavo Santaolalla
Sprecher der Originalfassung: Diego Luna, Zoe Saldana, Channing Tatum, Kate del Castillo, Ron Perlman, Christina Applegate, Hector Elizondo, Ice Cube, Danny Trejo, Carlos Alazraqui, Ana de la Reguera, Eugenio Derbez, Dan Navarro, Gabriel Iglesias, Miguel Sandoval, Cheech Marin, Sandra Echeverría, Troy Evans, Guillermo del Toro, Jorge R. Gutiérrez, Plácido Domingo
Manolo und das Buch des Lebens (2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 83% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $99,8 Mio.
FSK: 6, Dauer: 97 Minuten.
Irgendwann vor ziemlich langer Zeit, wohl im späten 19. Jahrhundert, in Mexiko: In der Ortschaft San Angel wachsen Manolo, Joaquín und María als unzertrennliche Freunde auf, wobei beide Jungs um das Herz der schönen María wetteifern – die jedoch von ihrem Vater auf eine Schule in Spanien geschickt wird. Die drei ahnen nicht, daß sie am traditionellen Tag der Toten die Aufmerksamkeit von La Muerte (in der Originalfassung gesprochen von Kate del Castillo, "Bad Boys for Life"), der gutmütigen Herrin des Reiches der Erinnerten, und ihrem ewigen Rivalen Xibalbá (Ron Perlman, "Hellboy"), dem Herrn des Reiches der Vergessenen, auf sich ziehen. La Muerte und Xibalbá gehen eine Wette ein: Wenn es Manolo gelingt, Marías Herz zu erobern, wird Xibalbá aufhören, sich in die Existenzen der Lebenden einzumischen – wenn aber Joaquín María für sich gewinnt, dann tauschen La Muerte und Xibalbá ihre Reiche. Xibalbá hat schon lange genug vom trostlosen Reich der Vergessenen, weshalb er seine Siegchancen heimlich erhöht, indem er Joaquín ein Medaillon überläßt, das diesen unverwundbar macht. So kommt es, daß Joaquín (Channing Tatum, "Logan Lucky"), als María (Zoe Saldana, "Mister Link") nach Jahren endlich nach San Angel zurückkehrt, ein gefeierter Held geworden ist, während Manolo (Diego Luna, "Rogue One") damit hadert, daß er nach dem Willen seines Vaters die Tradition der Stierkämpfer-Dynastie fortsetzen soll, obwohl er eigentlich Musiker werden und auf keinen Fall in der Arena einen Stier töten will. Dennoch scheint María Manolo zuzuneigen, weshalb Xibalbá erneut schummelt und dafür sorgt, daß Manolo im Reich der Erinnerten landet – wo ihm seine verstorbenen Familienmitglieder helfen müssen, den Weg zurück zu den Lebenden zu finden, ehe es zu spät ist …

Mittwoch, 12. Mai 2021

HELLBOY – DIE GOLDENE ARMEE (2008)

Originaltitel: Hellboy II: The Golden Army
Regie und Drehbuch: Guillermo del Toro, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, Seth MacFarlane (Stimme), Luke Goss, Anna Walton, Jeffrey Tambor, John Hurt, Brian Steele, Iván Kamarás, Andrew Hefler, Mike Kelly, Roy Dotrice, Jimmy Kimmel
Hellboy 2 - Die goldene Armee (2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $168,3 Mio.
FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.
Als in New York der Elfenprinz Nuada (Luke Goss, "Blade II") mit seinen Leuten eine Auktion überfällt, um dort einen Teil einer Krone zu rauben, ist die für übernatürliche Bedrohungen zuständige geheime FBI-Einheit B.P.R.D. natürlich mehr als alarmiert. Wie sich herausstellt, war das von Nuada geraubte Artefakt eines von drei Teilen einer mächtigen Krone, mit der man eine Armee mechanischer Krieger beherrschen kann: die legendenumwobene goldene Armee. Vor Ewigkeiten war diese Krone vom Elfenkönig Balor (Roy Dotrice, "Amadeus") – der selbst entsetzt war von der Unaufhaltsamkeit dieser von den Kobolden geschaffenen goldenen Armee – als Zeichen eines Waffenstillstands zwischen Elfen, Menschen und Trollen in jene drei Teile gebrochen und unter den drei Völkern verteilt worden. Angesichts der immer voranschreitenden Ausbreitung der Menschheit (die ob ihrer kurzlebigen Natur die Bedeutung ihres Kronen-Teils längst vergessen hat) auf dem Planeten mitsamt der Zerstörung der Natur will Nuada diesen Waffenstillstand aufkündigen und die Menschheit vernichten. Das zu verhindern ist natürlich die vordringliche Aufgabe des B.P.R.D., die allerdings dadurch erschwert wird, daß der (mehr oder weniger) freundliche Dämon Hellboy (Ron Perlman, "Pacific Rim") bei seinem Einsatz in dem Auktionshaus von TV-Kameras gefilmt wird und somit nun seine Existenz allgemein bekannt ist und höchst kontrovers diskutiert wird. Doch das drohende Ende der Menschheit kann nunmal nicht warten, weshalb sich Hellboy und seine Gefährten Abe Sapien (Doug Jones, "Shape of Water") und Liz Sherman (Selma Blair, "Natürlich blond") unter der Leitung ihres neuen Chefs Johann Krauss (in der Originalfassung gesprochen von Seth MacFarlane aus der TV-Serie "The Orville") auf dem Trollmarkt nach Hinweisen suchen – und dort unerwartete Hilfe von Nuadas Schwester Prinzessin Nuala (Anna Walton, "Mutant Chronicles") erhalten …

Mittwoch, 5. Mai 2021

HELLBOY (2004)

Regie und Drehbuch: Guillermo del Toro, Musik: Marco Beltrami
Darsteller: Ron Perlman, Selma Blair, Rupert Evans, Doug Jones, David Hyde Pierce (Stimme), John Hurt, Karel Roden, Jeffrey Tambor, Brian Steele, Ladislav Beran, Bridget Hodson, Corey Johnson, Brian Caspe, James Babson, Stephen Fisher, Garth Cooper, Angus MacInnes, Jim Howick, William Hoyland, Winter Ave Zoli, Guillermo del Toro, Mike Mignola
Hellboy (2004) on IMDb Rotten Tomatoes: 81% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $99,4 Mio.
FSK: 12 (Director's Cut: 16), Dauer: 122 Minuten (Director's Cut: 127 Minuten, aufgrund der etwas schnelleren Abspielgeschwindigkeit auf DVD im Vergleich zum Kino sind es aber gut 10 Minuten mehr).
Als die Nazis im Jahr 1944 mit der Hilfe von Grigori Rasputin (Karel Roden, "A Lonely Place to Die") höllische Mächte zu ihrer Unterstützung herbeirufen wollen, können alliierte Spezialkräfte um Professor Trevor "Broom" Bruttenholm (John Hurt, "Alien") das gerade noch so verhindern. Etwas ist allerdings doch durch das Portal zur Hölle geschlüpft, ehe es wieder geschlossen werden konnte: ein kleiner, roter, gehörnter Baby-Dämon. Der Professor entschließt sich, den kurzerhand "Hellboy" genannten Dämon selbst aufzuziehen und zu einem geheimen Streiter für das Gute zu machen. 60 Jahre später ist der körperlich erwachsene, aber immer noch ziemlich kindische Hellboy (Ron Perlman, "Moonwalkers") zu einem mehr oder weniger zuverlässigen Agenten der geheimen FBI-Unterabteilung "Amt zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" (englische Abkürzung: B.P.R.D.) geworden, der sich gemeinsam mit seinem Mentor Broom, dem telepathischen Fischwesen Abe Sapien (Doug Jones, TV-Serie "Star Trek: Discovery"; in der Originalfassung gesprochen von David Hyde Pierce aus der TV-Kultserie "Frasier"), der Pyrokinetikerin Liz (Selma Blair, "Eiskalte Engel") – in die Hellboy verliebt ist – und dem neuen Agenten Myers (Rupert Evans, "Agora") auf die Bekämpfung übernatürlicher Gefahren für die Menschheit spezialisiert hat. Richtig gefährlich wird es jedoch, als der Magier Rasputin von den Toten erweckt wird und das Ende der Welt einleiten will – wofür er Hellboy benötigt …

Mittwoch, 14. Dezember 2016

PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND (3D, 2016)

Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them
Regie: David Yates, Drehbuch: J.K. Rowling, Musik: James Newton Howard
Darsteller: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Dan Fogler, Alison Sudol, Colin Farrell, Samantha Morton, Ezra Miller, Carmen Ejogo, Jon Voight, Josh Cowdery, Ronan Raftery, Faith Wood-Blagrove, Jenn Murray, Dan Hedaya, Gemma Chan, Ron Perlman, Zoë Kravitz, Johnny Depp
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (6,8); weltweites Einspielergebnis: $816,0 Mio.
FSK: 6, Dauer: 133 Minuten.

Im Jahr 1926 reist der britische Zauberer und Erforscher magischer Kreaturen Newt Scamander (Eddie Redmayne, "Die Entdeckung der Unendlichkeit") auf seiner Forschungsreise durch die ganze Welt in die USA ein. Dort sind die Magiegesetze strenger als in Europa, speziell wird sehr darauf geachtet, daß die nicht magiebegabten Menschen (die hier nicht Muggel, sondern No-Maj heißen) nichts von der Existenz der Welt der Magie mitbekommen; entsprechend sind fast jegliche Kontakte zwischen Zauberern und Menschen untersagt. Umso unglücklicher ist es, daß nach einem versehentlichen Zusammenprall mit dem No-Maj-Bäcker Jacob Kowalski (Dan Fogler, "Europa Report") etliche der von Newt eingesammelten und in seinem magischen Koffer aufbewahrten phantastischen Tierwesen entkommen können und in New York für Unruhe sorgen. Gemeinsam mit dem völlig überrumpelten Jacob und der etwas verkniffenen Ex-Aurorin Porpentina "Tina" Goldstein (Katherine Waterston), die ihn wegen seiner Verstöße gegen die Magiegesetze eigentlich vor den Magischen Kongreß bringen will, versucht er, die Entflohenen wiedereinzusammeln, ehe sie viel Schaden anrichten. Gleichzeitig braut sich auch an anderer Stelle Unheil zusammen, denn die fanatische No-Maj Mary Lou Barebone (Samantha Morton, "Minority Report") hetzt mit ihren zahlreicher werdenden Anhängern gegen angebliche Hexen, der undurchsichtige Zauberer Percival Graves (Colin Farrell, "Saving Mr. Banks") verfolgt seine ganz eigenen Pläne und eine finstere Kreatur namens Obscurus bedroht den Frieden zwischen Magiebegabten und normalen Menschen …

Dienstag, 19. April 2016

MOONWALKERS (2015)

Regie: Antoine Bardou-Jacquet, Drehbuch: Dean Craig
Darsteller: Ron Perlman, Rupert Grint, Robert Sheehan, James Cosmo, Tom Audenaert, Erika Sainte, Stephen Campbell Moore, Jay Benedict, Kevin Bishop
 Moonwalkers
(2015) on IMDb Rotten Tomatoes: 42% (5,1); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 97 Minuten.
1969: Das Wettrennen zwischen USA und Sowjetunion zur ersten bemannten Mondlandung ist längst zu einem Wettkampf der Ideologien im Kalten Krieg geworden – umso wichtiger ist es für die Amerikaner (gerade angesichts des wenig erfolgreich verlaufenden Vietnam-Konflikts), daß bei der Apollo 11-Mission mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin nichts schiefgeht. Und um das zu garantieren, wäre ein Plan B nicht schlecht. Also schickt die CIA den traumatisierten Vietnam-Rückkehrer Kidman (Ron Perlman, "Pacific Rim") mit einem Geldkoffer nach London, wo er den Regisseur Stanley Kubrick – der ein Jahr zuvor mit seinem Weltraum-Film "2001: Odyssee im Weltraum" für Furore sorgte – dazu überreden soll, eine fingierte Mondlandung zu inszenieren, die im Falle eines Scheiterns der echten Mission im Fernsehen gezeigt werden soll. Durch eine unglückliche Verwechslung gerät Kidman allerdings nicht an Kubricks Agent, sondern an den glücklosen Bandmanager Jonny (Rupert Grint aus der "Harry Potter"-Reihe), der mit dem Geldkoffer abhaut, weil er hohe Schulden bei dem fiesen Gangsterboß Dawson (James Cosmo, TV-Serie "Game of Thrones") hat. Als Kidman seinen Fehler bemerkt, will er das Geld natürlich unbedingt zurück; und einen Film braucht er ja auch noch immer, doch zum Glück kennt Jonny den experimentellen deutschen Filmemacher Renatus (Tom Audenaert), der in einem abgelegenen Anwesen eine eigene Hippie-Kommune um sich geschart hat …

Donnerstag, 24. Oktober 2013

DER LETZTE TEMPELRITTER (2011)

Originaltitel: Season of the Witch
Regie: Dominic Sena, Drehbuch: Bragi F. Schut, Musik: Atli Örvarsson
Darsteller: Nicolas Cage, Ron Perlman, Claire Foy, Stephen Graham, Ulrich Thomsen, Stephen Campbell Moore, Robert Sheehan, Sir Christopher Lee, Brían F. O'Byrne
Season of the Witch
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 11% (3,7); weltweites Einspielergebnis: $91,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 95 Minuten.

Mitteleuropa im 14. Jahrhundert: Die beiden Kreuzritter Behmen (Nicolas Cage, "Kick-Ass") und Felson (Ron Perlman, "Pacific Rim") sind nach einem von dem kirchlichen Anführer der Kreuzzüge befohlenen Massaker an Frauen und Kindern desertiert, müssen aber erkennen, daß es in Europa nicht besser aussieht: Die Pest wütet. Zu allem Überfluß werden die Ritter auch noch als Deserteure erkannt und verhaftet. Kardinal d'Ambroise (Sir Christopher Lee, "Der Hobbit") bietet ihnen jedoch die Freiheit an, sofern sie eine junge Hexe (Claire Foy aus der Terry Pratchett-Verfilmung "Going Postal"), die für den Ausbruch der Pest verantwortlich sein soll, zu einem abgelegenen Kloster bringen. Die dortigen Mönche sollen die Hexe mit einem heiligen Ritual töten und damit den Pest-Fluch aufheben. Gemeinsam mit einem weiteren Ritter namens Johann (Ulrich Thomsen, "Duplicity"), dem ortskundigen Betrüger Hagamar (Stephen Graham, "Dame, König, As, Spion"), dem Priester Debelzaq (Stephen Campbell Moore, "Bank Job") und dem jungen Möchtegern-Ritter Kay (Robert Sheehan, "Chroniken der Unterwelt – City of Bones") machen sich Behmen und Felson gezwungenermaßen auf den beschwerlichen Weg durch die Wälder ...

Freitag, 19. Juli 2013

PACIFIC RIM (3D, 2013)

Regie: Guillermo del Toro, Drehbuch: Travis Beacham und Guillermo del Toro, Musik: Ramin Djawadi
Darsteller: Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Robert Kazinsky, Max Martini, Charlie Day, Ron Perlman, Burn Gorman, Diego Klattenhoff, Clifton Collins Jr., Robert Maillet, Heather Doerksen, Charles Luu, Lance Luu, Mark Luu, Santiago Segura, Mana Ashida, Brad William Henke, Joe Pingue
Pacific Rim
(2013) on IMDb Rotten Tomatoes: 72% (6,7); weltweites Einspielergebnis: $411,0 Mio. 
FSK: 12, Dauer: 131 Minuten

In der nahen Zukunft dringen durch einen Riß in den Tiefen des Pazifiks gigantische Kreaturen außerirdischen Ursprungs in unsere Dimension ein und sorgen für Tod und Zerstörung. Mit vereinten militärischen Kräften können die zunächst nur einzeln auftretenden "Kaiju" (japanisch für "Monster") besiegt werden, wenn auch unter schweren Verlusten. Als sich abzeichnet, daß der Strom von Kaiju nicht einfach wieder versiegen wird, baut die Menschheit Riesenroboter namens "Jaeger", die von jeweils zwei Piloten mittels einer Art von Gedankenverschmelzung kontrolliert werden und den Kaiju Paroli bieten können. Zumindest zu Beginn. Doch die Kaiju, die aus dem Dimensionsriß herausströmen, werden zahlreicher und immer noch gewaltiger und passen sich zudem an die Strategien der Jaeger an, die in der Folge immer häufiger als Verlierer aus den Kämpfen hervorgehen. Entsprechend beschließen die Politiker, das extrem teure Programm auslaufen zu lassen und stattdessen alle Anstrengungen in den Bau eines gewaltigen, weltumspannenden Schutzwalls zu stecken. Und so kommt es, daß nur noch eine Handvoll Jaeger existieren, als sich die vollkommene Nutzlosigkeit der "Mauer des Lebens" herausstellt. Die verbliebenen Jaeger unter dem Kommando des erfahrenen Marshal Stacker Pentecost (Idris Elba, "Prometheus") rüsten sich zur letzten Schlacht ...

Dienstag, 28. Februar 2012

DRIVE (2011)

Regie: Nicolas Winding Refn, Drehbuch: Hossein Amini, Musik: Cliff Martinez
Darsteller: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Albert Brooks, Bryan Cranston, Ron Perlman, Oscar Isaac, Christina Hendricks, Kaden Leos
Drive
(2011) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (8,3); weltweites Einspielergebnis: $78,0 Mio.
FSK: 18, Dauer: 101 Minuten.
Ryan Gosling ("Crazy, Stupid, Love", "Lars und die Frauen") spielt einen namenlosen und ziemlich schweigsamen Kfz-Mechaniker, der "nebenberuflich" als Stuntman beim Film sowie als Fluchtfahrer für Gangster arbeitet. Sein Leben verläuft eigentlich ganz gut, bis er sich in seine schöne neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan, "An Education") verliebt. Um sie und ihren kleinen Sohn zu schützen, will der Driver dem gerade aus dem Knast entlassenen Ehemann Irenes (Oscar Isaac aus "Agora" und Ridley Scotts "Robin Hood") bei einem Überfall helfen, mit dem dieser seine Schulden bei einem Schutzgelderpresser begleichen will. Doch der Überfall läuft schief und fortan befinden sich der Driver und alle, die ihn kennen, in höchster Gefahr ...