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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Dienstag, 26. Februar 2019

KINOVORSCHAU WINTER/FRÜHLING 2019 (Teil 2)

Nachtrag vom 9. März: Der dystopische SciFi-Film "Captive State" mit John Goodman und Vera Farmiga hat seinen Startplatz am 28. März verloren, einen neuen gibt es noch nicht.

Die OSCAR-Saison ist seit Sonntag vorbei und bis zum Start der Sommer-Blockbuster-Saison Ende April dauert es noch ein wenig – es ist so ein bißchen eine Übergangsphase, die uns im März und April bevorsteht. Das heißt jedoch natürlich nicht, daß es keine vielversprechenden Filme zu den unterschiedlichsten Thematiken gäbe – angefangen mit dem ersten Solofilm einer Marvel-Superheldin und gefolgt von einigen OSCAR-Nachzüglern ("Beale Street", "Van Gogh"), dem ersten von drei großen Realfilm-Remakes großer Disney-Zeichentrickklassiker in diesem Jahr ("Dumbo"), dem französischen Blockbuster-Sequel "Monsieur Claude 2" oder deutschen Hoffnungsträgern wie "Trautmann" und "Der Fall Collini" sowie dem mit Spannung erwarteten "Hellboy"-Reboot. Und Ende April leitet dann Marvels potentieller Gamechanger "Avengers: Endgame" endgültig in die Sommersaison über ...

7. März:
Ehe wir in "Avengers: Endgame" Ende April endlich erfahren, wie die überlebenden Heroen den Oberbösewicht Thanos doch noch besiegen, lernen wir die Superheldin kennen, die Nick Fury (Samuel L. Jackson) in einer Szene nach dem Abspann von "Avengers: Infinity War" zur Hilfe rief: Captain Marvel (Brie Larson, "Raum"). In diesem, in den 1990er Jahren spielenden Film erfahren wir, wie aus der Air Force-Pilotin Carol Danvers durch einen Unfall mit außerirdischer Mitwirkung eine mächtige Superheldin wurde. Involviert sind dabei Nick Fury und Agent Coulson (Clark Gregg), deren Darsteller beide digital deutlich verjüngt wurden (was zuletzt schon u.a. bei Michael Douglas in den "Ant-Man"-Filmen überraschend gut gelang). Ebenfalls mit von der Partie sind Jude Law sowie Lee Pace und Djimon Hounsou, die jeweils in ihren "Guardians of the Galaxy"-Rollen als Ronan der Ankläger bzw. Korath der Verfolger zu sehen sein werden. Regie führt das Duo Anna Boden und Ryan Fleck, die bisher sehr erfolgreich im Independent-Bereich unterwegs waren mit Werken wie "Half Nelson" und "Mississippi Grind" (außerdem im TV bei Serien wie "The Affair" und "Billions"). 

"Kirschblüten & Dämonen":
Die Tragikomödie "Kirschblüten – Hanami" war kommerziell und künstlerisch einer der größten Erfolge der deutschen Filmemacherin Doris Dörrie. Zehn Jahre später hat sie mit "Kirschblüten & Dämonen" eine Fortsetzung gedreht, in der Karl (Golo Euler) – seines Zeichens Sohn des damaligen Protagonisten-Ehepaars – im Zentrum steht. Karl ist ziemlich am Boden, arbeitslos, trunksüchtig und nach der Trennung von Frau und Kind auch noch einsam. Da taucht plötzlich die Japanerin Yu (Aya Irizuki) auf, die vor zehn Jahren in Japan Karls Eltern kennengelernt hatte und nun versucht, deren Sohn wieder in die Spur zu helfen.

"Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit":
Wenige Monate nach der OSCAR-nominierten Doku "RBG" kommt nun auch ein Spielfilm über die US-amerikanische Supreme Court-Richterin und Frauenrechtsikone Ruth Bader-Ginsburg in die Kinos. Auch "Die Berufung" galt mal als OSCAR-Kandidat, ging am Ende aber trotz solider Kritiken leer aus. Felicity Jones ("Rogue One") spielt die junge Ruth, die in den 1950er Jahren nach ihrem Jura-Studium ein Problem hat: Richterinnen sind nicht erlaubt, da wird auch für die Jahrgangsbeste in Harvard keine Ausnahme gemacht. So wird Ruth Professorin, bis ihr Mann (Armie Hammer, "Nocturnal Animals") über einen Fall von Geschlechterdiskriminierung stolpert, der Ruth die Gelegenheit gibt, auch vor Gericht bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

"Beale Street":
Drei OSCAR-Nominierungen hat Barry Jenkins' ("Moonlight") Adaption eines James Baldwin-Romans eingeheimst. Newcomerin KiKi Layne gibt die 19-jährige Tish, die mit ihrem drei Jahre älteren Freund Fonny (Stephan James, "Selma") glücklich ist. Doch dann wird Fonny fälschlich einer Vergewaltigung beschuldigt und kommt in Untersuchungshaft, just als Tish entdeckt, daß sie schwanger ist. Tish beschließt, mit aller Macht dafür zu kämpfen, daß Fonny die Geburt seines Kindes in Freiheit erlebt. Regina King gewann für die Rolle von Tishs Mutter Sharon den Nebendarstellerinnen-OSCAR.

"The Sisters Brothers":
In der schwarzhumorigen französischen Westernkomödie von Jacques Audiard ("Ein Prophet"), die für beeindruckende neun Césars nominiert wurde und vier gewann (darunter "Beste Regie"), spielen Joaquin Phoenix ("A Beautiful Day") und John C. Reilly ("Das Märchen der Märchen") die Brüder Charlie und Eli Sisters, die sich im Wilden Westen als Auftragsmörder verdingen. Während sie ihre neueste Zielperson Hermann (Riz Ahmed, "Venom") suchen, kommen dem älteren Eli Zweifel an iher Tätigkeit. Zugleich macht ihnen Jim (Jake Gyllenhaal, "Nightcrawler") Konkurrenz, der Hermann ebenfalls verfolgt.

"Rate Your Date":
In der romantischen Komödie von David Dietl (Sohn von "Schtonk!"- und "Rossini"-Regisseur Helmut Dietl) spielen Alicia von Rittberg ("Ballon") und Nilam Farooq ("Heilstätten") zwei beste Freundinnen, die viele schlechte Erfahrungen mit Dates gesammelt haben. Eines Tages kommt ihnen die Idee, gemeinsam mit einem Start-Up-Gründer (Edin Hasanovic, "Nur Gott kann mich richten") eine App zu entwickeln, in denen Date-Partner in verschiedenen Kategorien bewertet werden können – als Hilfe/Warnung für potentielle künftige Liebessuchende …

"Mid90s":
Jonah Hills ("21 Jump Street") Regiedebüt wurde mit reichlich Kritikerlob bedacht, ist allerdings etwas zu speziell, um Chancen auf größeren Publikumserfolg zu haben. Sein Coming of Age-Movie spielt (angesichts des Titels wenig überraschend) im Los Angeles der 1990er Jahre, als Skateboarden gerade zum großen Trend unter Jugendlichen wurde. Auch der 13-jährige Stevie (Sunny Suljic) ist fasziniert von der Trendsportart, die ihm neue Freunde und etliche, manchmal nicht ungefährliche Abenteuer einbringt …

"White Boy Rick":
Lediglich mittelmäßige Kritiken konnte Yann Demanges auf einer wahren Story basierendes Krimidrama einheimsen. Es handelt vom 14-jährigen Rick (Richie Merritt), der 1984 in Detroit zum jüngsten FBI-Informanten wurde, das so gewonnene Wissen aber schließlich dazu nutzte, selbst zu einem erfolgreichen Drogendealer zu werden. Matthew McConaughey ("Interstellar") spielt Ricks Vater Richard. Die Rezensenten loben die Leistungen der beiden Hauptdarsteller, bemängeln aber vor allem eine allzu konventionelle und vorhersehbare Dramaturgie.

14. März:
"Was Männer wollen":
In Adam Shankmans ("Hairspray") mit vertauschten Geschlechterrollen hantierendem lockeren Remake des Hits "Was Frauen Wollen" aus dem Jahr 2000 (mit Mel Gibson und Helen Hunt) ist es die erfolgreiche Sportagentin Ali (Taraji P. Henson, "Hidden Figures"), die unverhofft die Fähigkeit erlangt, die Gedanken von Männern zu hören und das zunächst primär zu beruflichen Zwecken ausnutzt. Als eher ambivalent erweist sich Alis neues Talent, als sie es nutzen will, um den charmanten Will (Aldis Hodge, TV-Serie "Leverage") für sich zu gewinnen …

"Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks" (3D):
Im zweiten computeranimierten Film über die unbezwingbaren Gallier (nach "Asterix im Land der Götter" aus dem Jahr 2014) machen sich Asterix (im französischen Original gesprochen von Christian Clavier, der Asterix auch in den ersten beiden Realfilmen verkörperte), Obelix und Miraculix auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den Druiden Miraculix, der sich altersbedingt etwas zurückziehen will. Doch ihre Reise durch Gallien ruft auch Neider auf den Plan, die sich das Rezept für den berühmten Zaubertrank aneignen wollen und dafür sogar mit den Römern paktieren …

"Trautmann":
Fußballfans, zumindest die etwas älteren, kennen die Geschichte wahrscheinlich: Im Zweiten Weltkrieg wird Bert Trautmann im Alter von nur 17 Jahren zur Wehrmacht eingezogen, gegen Ende des Krieges wird er mit Anfang 20 Kriegsgefangener in Großbritannien. Zum Zeitvertrieb der Gefangenen nach Kriegsende zählen Fußballspiele und dabei wird der im Tor eingesetzte Trautmann von einem britischen Fußballtrainer entdeckt. Das erweist sich als der Beginn einer hochgradig unwahrscheinlichen Karriere, die den bei den Briten anfangs verhaßten Deutschen wegen seines bemerkenswerten Talents und seiner vielbewunderten Zähigkeit zur immer noch verehrten Vereinsikone von Manchester City machte. Es heißt, in den Jahren und Jahrzehnten nach Kriegsende hätte niemand mehr für die Aufbesserung des Images von Deutschland in Großbritannien geleistet als Bernd Trautmann … So gesehen allerhöchste Zeit, daß sein Leben endlich verfilmt wird! das übernahm Marcus H. Rosenmüller ("Sommer in Orange"), die Titelrolle spielt David Kross ("Der Vorleser").

Vier Mal war die Australierin Nicole Kidman ("Die Verführten") bislang für den OSCAR nominiert und es ist nicht schwierig zu prophezeien, daß es dabei nicht bleiben wird. Für die OSCAR-Verleihung 2019 hatte sie gleich zwei heiße Eisen im Feuer, doch letztlich reichte es weder für ihre Nebenrolle in "Der verlorene Sohn" noch für die Hauptrolle in "Destroyer" (für die es aber immerhin eine Golden Globe-Nominierung gab). Grund dafür dürfte in erster Linie sein, daß der Film selbst lediglich verhalten positiv rezensiert wurde, was es selbst für eine herausragende Schauspielleistung – die Kidman fast ausnahmslos attestiert wurde – schwer macht, bei den großen Preisverleihungen beachtet zu werden. Kidman verkörpert in dem düsteren Noir-Thriller von Karyn Kusama ("Girlfight") die in Los Angeles tätige Polizistin Erin, die von einem Mann besessen ist: Silas (Toby Kebbell, "Planet der Affen: Revolution"). Dem skrupellosen Gangchef war sie bereits vor 17 Jahren als FBI-Undercover-Ermittlerin auf der Spur, der Einsatz endete jedoch in einem Fiasko, von dem sie noch immer traumatisiert ist. Als sie an einem Tatort in L.A. wieder auf Silas' Spur stößt, sieht sie ihre Chance auf Vergeltung gekommen …

21. März:
"Wir":
Nachdem sich sein Regiedebüt "Get Out" vor allem in den USA zum überraschenden Riesenhit entwickelte, ist der eigentliche Comedian Jordan Peele zu einem der gefragtesten Künstler in Hollywood geworden. Umso gespannter harren Branche und Publikum seines zweiten Films. Mit dem bleibt Peele dem Horror-/Thriller-Genre treu, indem er von dem Ehepaar Adelaide (Lupita Nyong'o, "12 Years a Slave") und Gabe (Winston Duke, "Black Panther") erzählt, das mit den Kindern zu einem Strandhaus fährt, wo man sich mit einigen Freunden treffen will. Doch aus dem entspannten Ausflug wird bald ein Horrortrip, als ungebetene Gäste eintreffen, die sich als offenbar böse Doppelgänger der Protagonisten entpuppen.

"Die Goldfische":
Das Langfilm-Regiedebüt von Alireza Golafshan – ein Absolvent der Münchener Filmhochschule – ist eine namhaft besetzte Tragikomödie über den erfolgreichen Banker Oliver (Tom Schilling, "Werk ohne Autor"), der nach einem Autounfall querschnittsgelähmt ist. Weil Oliver es im Krankenhaus nicht lange aushält, zieht er schließlich in eine Behinderten-WG, die sich selbst "Die Goldfische" nennt. Dort wohnt er u.a. mit der blinden Magda (Birgit Minichmayr, "3 Tage in Quiberon") und zwei Autisten (Axel Stein und Jan Henrik Stahlberg) zusammen, betreut werden sie von der idealistischen Laura (Jella Haase, "Fack ju Göhte") und dem desillusionierten Eddy (Kida Khodr Ramadan, TV-Serie "4 Blocks"). Oliver hat jedoch einen Hintergedanken: Er besitzt Schwarzgeld in der Schweiz, an das er im Rahmen eines WG-Ausflugs herankommen will …

"Iron Sky 2: The Coming Race":
Im Jahr 2012 sorgte das u.a. durch Crowdfunding finanzierte finnisch-deutsche B-Movie "Iron Sky" mit seiner wunderbar irren Geschichte von Nazis (deren Anführer Udo Kier spielte), die sich nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg mehr als 70 Jahre lang auf der dunklen Seite des Mondes auf ihre triumphale Rückkehr vorbereitet haben, für Freude bei Anhängern abseitigerer Unterhaltung. Die betont alberne SciFi-Komödie mit Elementen einer (nicht wirklich subtilen) politischen Satire war alles andere als ein Meisterwerk, wußte aber bei zurückgeschraubten Ansprüchen durchaus ordentlich zu unterhalten. Sieben Jahre später steht uns die Fortsetzung ins Haus, die 20 Jahre nach dem am Ende des ersten Teils gezeigten verheerenden globalen Atomkrieg ansetzt. Die Reste der Menschheit sitzen nun auf dem Mond fest, der allerdings zu zerbrechen droht! Eine Expedition ins Innere der Erde (Jules Verne läßt grüßen) ist die letzte Hoffnung für das Fortbestehen der Menschheit, doch dort stoßen Wissenschaftlerin Obi (Lara Rossi, TV-Serie "Crossing Lines") und ihr Team auf eine von den Dinosauriern abstammende Rasse, die jahrhundertelang auf ihre Zeit an der Oberfläche gewartet hat …

"Frau Mutter Tier":
Deutsche Großstadt-Komödie über drei Mütter (Julia Jentsch, Alexandra Helmig und Kristin Suckow) und ihre ganz unterschiedlichen Schwierigkeiten und Wege, berufliche, finanzielle und private Probleme zu überwinden.

"Free Solo":
Der US-Dokumentarfilm über den Freikletterer Alex Honnold und seine Mission, den knapp 1000 Meter hohen Granitfelsen "El Capitan" im Yosemite National Park ohne jede Hilfsmittel oder Sicherungen zu besteigen, gehört zu den bestrezensierten Dokus der letzten Jahre und wurde dementsprechend mit dem OSCAR ausgezeichnet.

"Head Full of Honey":
Til Schweigers in den USA komplett geflopptes und verrissenes englischsprachiges Remake seines deutschen Tragikomödien-Hits "Honig im Kopf". Nick Nolte ("Parker") übernimmt die Rolle von Dieter Hallervorden als alzheimerkranker Opa Amadeus, der von seiner Enkelin nach Venedig "entführt" wird; anstelle von Schweiger spielt Matt Dillon ("L.A. Crash") Amadeus' Sohn Nick und Emily Mortimer ("Mary Poppins' Rückkehr") ersetzt Jeanette Hain als Nicks Ehefrau Sarah.

"Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats":
Die bedrückende und wenig Hoffnung machende, OSCAR-nominierte deutsch-syrische Doku schildert anhand einer salafistischen, dem Glaubenskrieg mit voller Überzeugung verbundenen Familie den Alltag im islamistisch geprägten, zu der Zeit der Aufnahmen vom IS beherrschten Nordwesten des kriegsgeplagten Syrien.

28. März:
Die erste von gleich drei Disney-Realverfilmungen eigener Zeichentrickklassiker (es folgen noch "Aladdin" und "Der König der Löwen") hat mit Tim Burton ("Die Insel der besonderen Kinder") einen zumindest theoretisch idealen Regisseur gefunden. Jedenfalls wirkt die Geschichte des liebenswerten kleinen Zirkuselefanten, der aufgrund seiner riesigen Ohren gehänselt wird, bis sich herausstellt, daß er dank ihrer fliegen kann, wie für Burton maßgeschneidert – zumal er mit "Big Fish" ja bereits gezeigt hat, daß er wunderbar märchenhafte Zirkus-Sequenzen zu erschaffen vermag. Bleibt die Frage, wie gut es ihm gelingt, die Handlung des kaum über eine Stunde langen Originals auf die doppelte Laufzeit auszudehnen. Die menschlichen Hauptrollen spielen Danny DeVito (als Zirkusdirektor), Eva Green ("Sin City 2"), Colin Farrell ("Saving Mr. Banks") und Michael Keaton ("Spotlight").

In seinem möglicherweise letzten Film als Schauspieler hat Kinolegende Robert Redford noch einmal Kritiker und Publikum vollauf überzeugt: Er spielt in David Lowerys ("A Ghost Story") Gaunerkomödie den alten Bankräuber Forrest, der in seinem Leben aus vielen Gefängnissen ausgebrochen ist. Mit zwei Komplizen ("Lethal Weapon"-Star Danny Glover und Sänger Tom Waits) ist er wieder erfolgreich "auf Tour" und verliebt sich dann noch in die Farmerin Jewel (Sissy Spacek, "Carrie"). Doch Polizist John (Casey Affleck, "Manchester by the Sea") ist dem räuberischen Trio auf der Spur …

"Beach Bum":
Nach "Spring Breakers" hat Indie-Filmemacher Harmony Korine eine weitere unkonventionelle Komödie gedreht, in der Matthew McConaughey den Lebenskünstler Moondog spielt, der sich in Florida mit möglichst wenig Arbeit ein schönes Leben macht – wofür es praktisch ist, daß er mit der reichen Minnie (Isla Fisher, "Die Unfaßbaren") verheiratet ist. Dann stirbt Minnie und laut Testament erbt Moondog ihr Vermögen nur dann, wenn er innerhalb eines Jahres endlich sein lange geplantes Buch schreibt. Also macht sich Moondog auf die Suche nach Inspiration.

"Willkommen in Marwen":
Robert Zemeckis' ("The Walk") von einer wahren Geschichte inspirierte Tragikomödie galt im Vorfeld als aussichtsreicher OSCAR-Kandidat – doch nach etlichen Verrissen zum Kinostart hatte sich dieses Thema schnell erledigt. Schade, denn eigentlich klingt die Story des Malers Mark (Steve Carell, "Date Night"), der nur knapp einen brutalen Überfall überlebt, dabei seine komplette Erinnerung verliert und sich in seiner Phantasie in von ihm gestaltete Modellwelten flüchtet, durchaus interessant. Und zumindest die Spezialeffekte in den von Puppen bewohnten Modellwelten fanden viel Lob, auch wenn es nicht für eine OSCAR-Nominierung reichte.

"Weil du nur einmal lebst – Die Toten Hosen auf Tour":
Doku über eine ausgedehnte Tournee der deutschen Rockband Die Toten Hosen in den Jahren 2017 und 2018 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, die einen Schwerpunkt auf Aufnahmen "hinter den Kulissen" legt.

4. April:
Nachdem das DC Extended Universe zuletzt mit "Aquaman" einen deutlichen Schritt weg von der Düsterkeit der frühen DCEU-Filme ging, wird sich der neueste Streich von DC noch weiter davon entfernen: "Shazam!" ist von der Prämisse her das "Big" der Superhelden-Filme, denn Hauptfigur ist der 14-jährige Waisenjunge Billy, der nach der Begegnung mit einem rätselhaften Magier (Djimon Hounsou) die Fähigkeit hat, sich jederzeit in den titelgebenden Superhelden (Zachary Levi aus der TV-Serie "Chuck") zu verwandeln. Nachvollziehbarerweise kostet Billy das zunächst voll aus, kompliziert und gefährlich wird es allerdings, als er mit Dr. Sivana (Mark Strong, "Kingsman") auf einen Superschurken trifft …

"Monsieur Claude 2":
Die leicht gesellschaftskritische Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" avancierte 2014 mit mehr als 12 Millionen Zuschauern in der Heimat zu einem der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten – in Deutschland amüsierten sich fast vier Millionen Kinogänger über den spießigen Titel-Antihelden (Ex-Asterix Christian Clavier) und seine Schwierigkeiten damit, sich mit den sehr interkulturellen Ehemännern seiner vier Töchter anzufreunden. Fünf Jahre später ist ihm das einigermaßen gelungen, da folgt die nächste Hiobsbotschaft für Monsieur Claude: Seine Töchter wollen allesamt Frankreich verlassen und in die jeweilige Heimat ihrer Gatten ziehen! Das muß doch irgendwie zu verhindern sein … In Frankreich steht das Sequel nach vier Wochen bereits bei gut 5,2 Millionen Besuchern und liegt damit gar nicht so weit hinter dem Original zum gleichen Zeitpunkt (6,5 Millionen).

"Friedhof der Kuscheltiere":
"Friedhof der Kuscheltiere" zählt noch immer zu den populärsten Romanen von Horrormeister Stephen King, was sicher auch daran liegt, daß sich jeder Haustierbesitzer sehr, sehr gut in die Prämisse hineinversetzen können dürfte: Schließlich geht es um einen Haustierfriedhof, der auf dem Gelände einer alten indianischen Begräbnisstätte errichtet wurde und daher die Macht besitzt, die toten Tiere wieder zum Leben zu erwecken – so auch die geliebte Katze von Ellie Creed, die mit ihren Eltern gerade hergezogen ist. Dumm nur, daß die Wiederbelebten nicht mehr die selben sind wie vorher, sondern irgendwie apathisch und ziemlich bösartig. Das hält Ellies Vater Louis (Jason Clarke, "Aufbruch zum Mond") in seiner Verzweiflung aber nicht davon ab, auch sie auf dem Friedhof zu begraben, als Ellie bei einem Unfall stirbt (im Roman ist es ihr kleiner Bruder) … 1989 wurde die Geschichte schon einmal erzählt, eher als B-Movie mit sehr gemischten Kritiken, bei den Zuschauern kam der Film von Mary Lambert aber recht gut an. Mal sehen, wie sich die sicherlich vom großen Erfolg der letzten King-Adaption "Es" inspirierte Neuinterpretation vom wenig bekannten Regieduo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer ("Starry Eyes") schlagen wird.

"Unheimlich perfekte Freunde":
Der neue Film des bayerischen Regisseurs Marcus H. Rosenmüller (dessen "Trautmann" am 14. März anläuft) ist ein Familienfilm mit leicht märchenhafter Prämisse über die beiden besten Freunde Emil und Frido, die arge Probleme haben, in der Schule die hohen Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Daher ist es sehr praktisch, als nach dem Besuch eines Spiegelkabinetts ihre Spiegelbilder zum Leben erwachen und sich von ihnen zu all jenen Arbeiten verdonnern lassen, die Emil und Frido nicht bewältigen wollen. Doch schon bald machen die Spiegelbilder zunehmend das, was sie wollen …

11. April:
"Hellboy – Call of Darkness":
Viele Jahre lang haben Fans von Guillermo del Toros "Hellboy"-Filmen mit Ron Perlman auf den Abschluß der geplanten Trilogie gehofft – noch Anfang 2017 zeigte sich del Toro selbst recht optimistisch. Doch dann entschieden sich die Rechteinhaber für einen kompletten Neuanfang der Reihe. Viele Anhänger waren von dieser Entscheidung natürlich nicht sehr angetan, doch hat der Neustart durchaus Argumente für sich zu verbuchen. So will er sich deutlich enger an die Comic-Vorlage von Mike Mignola (der am Film beteiligt ist) halten, was eine Verlagerung von den Comedy- und Fantasy-Elementen bei del Toro zu einem stärkeren Horrorfokus bedeuten dürfte. Dafür spricht zudem das Engagement von Neil Marshall als Regisseur, denn der Brite schaffte seinen Durchbruch im Jahr 2005 mit dem klaustrophobischen Horror-Meisterwerk "The Descent", seitdem machte er sich einen Namen als Spezialist für spektakuläre Event-Episoden in TV-Serien wie "Game of Thrones", "Hannibal" oder "Black Sails". Die Titelrolle des gehörnten rothäutigen Halbdämons übernimmt nun der zuletzt vor allem durch seine Rolle in der Netflix-Kultserie "Stranger Things" zu Popularität gelangte David Harbour, als Hexen-Bösewicht Nimue agiert die einstige Zombiejägerin Milla Jovovich. 

"After Passion":
Das erotische Liebesdrama von der Kino-Regiedebütantin Jenny Gage nach einem Roman von Anna Todd wird als legitimer Nachfolger der im letzten Jahr beendeten "50 Shades of Gray"-Trilogie gehandelt. Zugegebenermaßen ist das nicht wirklich mein Spezialgebiet, weshalb ich die Korrektheit dieser Annahme schwer einschätzen kann – daß die kommerziellen Erfolge der "50 Shades"-Filme erreicht werden können, halte ich aber trotz der recht ähnlich klingenden Prämisse schon aufgrund der unerfahrenen Regisseurin und der nicht wirklich stargespickten Besetzung für unwahrscheinlich. Es geht um die brave Studentin Tessa (Josephine Langford, "Wish Upon"), die eine turbulente und folgenreiche Beziehung mit dem rebellischen "Bad Boy" Hardin (Hero Fiennes-Tiffin, Neffe von Ralph und Joseph Fiennes) eingeht. Jawohl, das klingt irgendwie bekannt … Weitere Rollen spielen Selma Blair, Peter Gallagher und Jennifer Beals.

Das großteils in Deutschland gedrehte Nachkriegsdrama des bislang vor allem im TV-Bereich tätigen Regisseurs James Kent (TV-Serie "White Queen") spielt 1946 in Hamburg. Der britische Offizier Lewis (Jason Clarke mit seinem zweiten Filmstart innerhalb von zwei Wochen) zieht mit seiner Frau Rachael (Keira Knightley, "Colette") und ihrem gemeinsamen Sohn in eine ziemlich zerstörte Villa, um bei der Entnazifizierung und dem Wiederaufbau zu helfen. Sie lassen auch die Vorbesitzer des Hauses – Witwer Stefan (Alexander Skarsgård, "Melancholia") und seine Tochter (Flora Thiemann, "Tigermilch") – weiter dort wohnen, doch das enge Zusammenwohnen der bis vor kurzem noch Feinde sorgt wenig überraschend für einige Spannungen …

"Willkommen im Wunder Park" (3D):
Spanisch-amerikanischer Animationsfilm über das lebenslustige 12-jährige Mädchen June (deutsche Stimme: Lena Meyer-Landrut), die im Wald auf den titelgebenden Vergnügungspark stößt, der unter anderem mit sprechenden Tieren lockt! Schließlich findet June heraus, daß ihre eigene Vorstellungskraft als kleines Kind den Park in die Existenz brachte – und da ihr Heranwachsen und ein traumatisches Erlebnis diese beeinträchtigen, ist auch der Park jetzt ziemlich heruntergekommen. Kann June ihn mit der Hilfe der Tiere retten?

"Border":
Der gesellschaftskritische schwedische Genremix von Ali Abbasi sorgte nicht nur auf Festivals weltweit (auch in Deutschland beim Fantasy Filmfest) für Furore, sondern konnte sogar eine OSCAR-Nominierung für das Makeup ergattern. Erzählt wird von der 40-jährigen Zollbeamtin Tina (Eva Melander, "Der Hypnotiseur"), eine ungewöhnlich feinfühlige, durch ein deformiertes Gesicht aber zum Außenseitertum verurteilte Frau. Eines Tages trifft sie während ihrer Arbeit auf einen Mann (Eero Milonoff, "Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki") mit ähnlichem Gesicht – später treffen sie sich privat und nähern sich einander an … Viele Kritiken verraten den Clou dieses Erwachsenen-Märchens, was ich durchaus nachvollziehen kann, da man sich so deutlich mehr unter dem Film vorstellen kann. Trotzdem glaube ich, daß es besser ist, die Überraschung nicht zu verderben und verweise daher in erster Linie auf die großartigen Kritiken (98% bei Rotten Tomatoes!), die die einfühlsame und unvorhersehbare Handlung ebenso feiern wie die schauspielerischen Leistungen.

"Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück":
Ein deutscher Kinderfilm nach dem Buch von Gerhard Holtz-Baumert: Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Alfons, der von Großem träumt, im harten Schulalltag jedoch eher Außenseiter ist. Als Alfons von einem Fluggerätewettbewerb erfährt, macht er sich mit seinem einzigen Freund Benni und der neuen Klassenkameradin Emilia daran, diesen mit dem Bau der bestmöglichen Rakete zu gewinnen …

18. April:
"Der Fall Collini":
In Komödien, allen voran der "Fack ju Göhte"-Trilogie, hat Elyas M'Barek bewiesen, daß er ein Millionenpublikum in die deutschen Kinos locken kann. Jetzt will er beweisen, daß ihm das auch mit ernsten Stoffen gelingt: In Marco Kreuzpaintners ("Krabat") Gerichtsthriller nach dem Bestseller von Ferdinand von Schirach ("Schuld") spielt er die Hauptrolle des unerfahrenen Anwalts Caspar, der zum Pflichtverteidiger in einem Mordprozeß berufen wird. Sein Mandant ist der ehemalige Gastarbeiter Collini (Filmlegende Franco Nero), der selbst den Mord an einem 85-jährigen Unternehmer gestanden hat. Obwohl Caspar in seiner Kindheit mit dessen Enkelin Johanna (Alexandra Maria Lara, "Rush") befreundet und in sie verliebt war, lehnt er den Fall nicht aus Befangenheit ab. Während des Prozesses findet er heraus, daß die Angelegenheit keineswegs so klar ist wie gedacht – er kommt einem handfesten Skandal auf die Spur …

"Lloronas Fluch":
Die von "Insidious"-Macher James Wan produzierte Geistergeschichte spielt im L.A. der 1970er Jahre und schildert, wie die verwitwete Sozialarbeiterin Anna (Linda Cardellini, "Green Book") mit einem Fall zweier verschwundener Kinder konfrontiert wird, der erschreckende Parallelen zu der titelgebenden lateinamerikanischen Volkssage aufweist. Durch ihre Verwicklung in den Fall geraten auch Annas eigene zwei Kinder in Gefahr.

"Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit":
Willem Dafoe ("Odd Thomas") erhielt seine vierte OSCAR-Nominierung für seine hochgelobte Darstellung des legendären niederländischen Malers Vincent van Gogh in diesem kunstvollen Biopic von Julian Schnabel ("Schmetterling und Taucherglocke"). Das konzentriert sich auf die letzten drei Lebensjahre des Künstlers, in denen er bekanntlich schwere psychische Probleme hatte (die Sache mit dem Ohr …) und im südfranzösischen Arles versuchte, wieder zu sich selbst zu finden. Oscar Isaac ("Star Wars") spielt van Goghs Malerkollegen und Freund Paul Gauguin, Mads Mikkelsen ("Doctor Strange") einen Priester, an den sich van Gogh wendet.

"Wenn du König wärst":
Der phantasievolle britische Abenteuerfilm für die ganze Familie von Joe Cornish ("Attack the Block") über den 12-jährigen Schüler Alex, der in unserer Gegenwart König Artus' legendäres Schwert Excalibur findet und daraufhin in turbulente Abenteuer verwickelt wird, erhielt sehr gute Kritiken, floppte in den USA aber trotzdem. Vielleicht läuft es in Europa ja besser. Zauberer Merlin wird von Sir Patrick Stewart ("Logan") verkörpert, die böse Hexe Morgana von Rebecca Ferguson ("Mission: Impossible – Fallout").

"Goliath 96":
Im deutschen Familiendrama von Marcus Richardt sein Kinodebüt spielt Katja Riemann Kristin, deren Teenager-Sohn David seit zwei Jahren nicht mehr mit ihr spricht. Schließlich versucht Kristin, inkognito über das Internet Kontakt zu David aufzunehmen – das funktioniert, zeitigt aber ebenso unerwartete wie schwerwiegende Konsequenzen …

"Die sagenhaften Vier":
Die Zwillingsbrüder Christoph und Wolfgang Lauenstein – die im Jahr 1990 einen OSCAR für den animierten Kurzfilm "Balance" erhielten und 2006 für Tarsems Fantasyfilm "The Fall" eine Traumsequenz animierten – legen nach dem letztjährigen "Luis und die Aliens" (der auf gut 270.000 Zuschauer in Deutschland kam) ihre zweite Langfilm-Regiearbeit vor. Protagonistin der lose vom Märchen von den Bremer Stadtmusikanten inspirierten Story ist die verwöhnte, aber abenteuerlustige Hauskatze Marnie, die sich plötzlich alleine außerhalb der Stadt wiederfindet und schon bald wieder nach Hause will. Dabei erhält sie eher die widerwillige Hilfe von einem Wachhund, einem Hahn und einem Zebra. Zu den Sprechern zählen Alexandra Neldel und Axel Prahl.

24./25. April:
Zu diesem Film muß man wohl nicht viel schreiben – rein inhaltlich kann man das auch nicht. Denn die Auflösung der Story um den durchaus ambivalenten Bösewicht Thanos (Josh Brolin), der in "Avengers: Infinity War" die Superhelden besiegte und mit der Hilfe der Infinity Stones die Hälfte aller Lebewesen aus dem Universum getilgt hat, ist selbstredend streng geheim; selbst der Trailer soll nur Szenen aus den ersten 20 Minuten von "Endgame" enthalten. Klar ist, daß die verbleibenden Heroen um Thor und Captain America sowie die zu Hilfe gerufene Captain Marvel versuchen werden, Thanos' Tat irgendwie rückgängig zu machen. Kann das geschehen? Waren all die schockierenden "Infinity War"-Tode letztlich doch nur Show? Oder ziehen sie es eiskalt durch und Thanos kann zwar besiegt werden, aber die Toten bleiben tot (was zumindest im Fall von Spider-Man höchst unwahrscheinlich ist, denn dessen nächstes Abenteuer kommt bereits gut zwei Monate später in die Kinos …)? Das ist die große Frage. Sicher dürfte sein, daß wir uns von einigen der über die Jahre liebgewonnenen Superhelden werden verabschieden müssen – als Favoriten auf den Heldentod gelten Captain America und Iron Man …

"Ein letzter Job":
Eine britische Heistkomödie mit Michael Caine, Jim Broadbent ("Cloud Atlas"), Ray Winstone ("Noah") und Tom Courtenay ("45 Years") in den Rollen ergrauter Meisterdiebe, die einen letzten Coup durchziehen wollen? Klingt vielversprechend! Leider wurde das Resultat jedoch mit durchwachsenen Kritiken bedacht, die vor allem den generischen Plot bemängeln, den man als Genrefreund so ähnlich schon oft gesehen hat – vielleicht der Tatsache geschuldet, daß auch dieser Film auf einer wahren Geschichte beruht. Und die Realität ist nunmal meistens weniger spektakulär als die Phantasie eines guten Autors …

"Tea with the Dames – Ein unvergeßlicher Nachmittag":
Vier befreundete weibliche Schauspiellegenden aus Großbritannien sitzen zusammen beim Tee und unterhalten sich vorwiegend über ihre Kunst – das Konzept des von Kritikern als ungemein vergnüglich und einsichtsreich gelobten Dokumentarfilms ist so simpel wie spannend. Denn Dame Judi Dench (84, "Skyfall"), Dame Maggie Smith (84, TV-Serie "Downton Abbey"), Dame Joan Plowright (89, "Der Komödiant") und Dame Eileen Atkins (84, "Gosford Park") haben so einiges zu erzählen …

"Streik":
Stéphane Brizés ("Mademoiselle Chambon") Sozial- und Wirtschaftsdrama handelt von den Angestellten eines Autozulieferers, die zur Rettung des Unternehmens vor dem Konkurs einer Lohnkürzung zugestimmt haben. Zwei Jahre später soll das Werk geschlossen werden, obwohl damals eine fünfjährige Bestandsgarantie gegeben wurde. Die von Laurent (Vincent Lindon, "Auguste Rodin") angeführten Arbeiter kämpfen um den Erhalt ihrer Jobs.


Das war Teil 2 meiner Kinovorschau für Winter und Frühling 2019, weiter geht es voraussichtlich im April mit dem Ausblick auf die vielen Highlights der ersten Hälfte der Sommersaison.

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