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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Montag, 4. November 2013

Media Monday #123


1. Halloween ist vorbei. Als nächstes freue ich mich auf Filme zum Thema OSCAR-Verleihung (im Sinne von: Filme, die bei den OSCARs eine Rolle spielen werden), weil es nie im Jahr so viele gute, anspruchs- und inhaltsvolle Filme ohne Krachbumm gibt wie in der "Awards Season" im Herbst und Winter. Und der Auftakt mit Werken wie "Gravity" oder "Prisoners" war ja schon mal sehr verheißungsvoll.
2. Ich wollte auf meinem Blog ja auch schon immer einmal filmtheoretische Beiträge veröffentlichen, aber komme bisher einfach nicht dazu (genau wie beim letzten Mal, als die Frage im Media Monday drankam).
3. Am vergangenen Wochenende habe ich gelebt. Bis heute hat sich daran zum Glück nichts geändert. Glaube ich zumindest. Bei den ganzen Zombies allüberall auf den Tannenwipfeln kann man sich da ja nie so ganz sicher sein ...
4. Woody Allen ist einer meiner absoluten Lieblings-Regisseure und -Autoren und ein Paradebeispiel für die Qualitäten jüdischen Humors. Meine Favoriten: "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko", "Bananas", "Zelig" und "Midnight in Paris". Unvergessen auch seine herrlich trockenen Bonmots bei Interviews oder Pressekonferenzen, etwa seine Antwort auf die in Cannes gestellte Frage, wie er zum Tod stehe (angesichts der Vorstellung seines Films "You Will Meet a Tall Dark Stranger" mit seiner Anspielung auf den Tod im Titel): "Ich bin dagegen."
5. Dario Argento fand ich früher richtig gut, aber jetzt nicht mehr, weil er früher richtig gute Filme gemacht hat und jetzt nicht mehr. Was wohl kaum jemand bestreiten wird.
6. Es gibt viel zu viele Serien, denn zum Beispiel "The Wire" hätte ich gerne schon immer mal sehen wollen, aber finde einfach nicht die Zeit dafür (obwohl ich die DVD-Komplettbox schon besitze).
7. Mein zuletzt gesehener Film war Henri Verneuils "Ein Affe im Winter" und der war recht amüsant, aber dann doch nicht so herausragend, wie man das von der einzigen Zusammenarbeit der beiden französischen Leinwandlegenden Jean-Paul Belmondo und Jean Gabin erhoffen durfte, weil das Drehbuch zwar einige richtig gute Szenen ermöglicht, zwischendurch aber auch immer wieder etwas Leerlauf.

Die Links zu den Antworten der übrigen Teilnehmer gibt es wie immer beim Medienjournal.

Kommentare:

  1. Heute darf ich einiges über Woody Allen lernen. Danke auch für deinen tollen Beitrag und die Allen-Filmliste.

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    1. Bei Woody Allen helfe ich doch immer gerne aus. :) Allerdings sollte ich vielleicht noch anmerken, daß "Boris Gruschenko" und "Bananas" in seine frühe, sehr alberne Phase fallen, die nicht jeder mag - obwohl die genannten Filme einfach brüllkomisch sind! Richtig tiefgründig humorvoll wurde er eigentlich erst ab dem "Stadtneurotiker".

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  2. Filmtheoretische Beiträge wären mit deinem Hintergrundwissen aber bestimmt hochgradig spannend. Bitte doch einmal nachholen. Danke. :)

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  3. Ja, diese Sache mit der Zeit, die kenne ich nur zu gut. :-)

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  4. für filmtheoretische Beiträge wäre ich ja auch ganz stark. Alternativ ein Artikel über ein paar Bücherempfehlungen in diesem Bereich? Das spart Zeit :).

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    1. Nunja, ein Grund dafür, daß ich bislang noch nicht zu entsprechenden Blogposts gekommen bin, ist ja, daß ich nebenbei auch noch an meinem zweiten Buch arbeite. Wenn das erscheint (hoffentlich in der ersten Jahreshälfte 2014), dürfen es dann gerne alle kaufen - andere Bücher braucht man nicht ... ;)

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