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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Montag, 25. März 2013

Neues aus Hollywood (12/2013)

Erst einmal die Ankündigung, daß es am Karfreitag und Ostermontag keine neuen Posts auf meinem Blog geben wird – aber dafür werde ich das verlängerte Wochenende nutzen, um wieder einmal die IMDB- und RT-Werte sowie die Einspielergebnisse der von mir rezensierten Filme auf den aktuellen Stand zu bringen.
Damit zu den interessantesten Nachrichten der letzten Woche aus der Filmwelt:

- Nachdem der schwedische Regisseur Daniel Espinosa sich mit der Romanverfilmung "Easy Money" den Weg nach Hollywood geebnet hat und dort seine erste Chance mit dem Action-Thriller "Safe House" mit Denzel Washington nutzen konnte, widmet er sich nun einem sehr vielversprechend klingenden Projekt: "Child 44". Basierend auf einem Roman von Tom Rob Smith spielt die Handlung während der Stalin-Ära in den 1950er Jahren in der Sowjetunion, wo es ein Serienmörder auf Kinder abgesehen hat. Der aufrechte Militärpolizist Leo (Tom Hardy, "The Dark Knight Rises") untersucht den Fall, gerät jedoch zunehmend mit den Fallstricken des kommunistischen Staatswesens in Konflikt – denn da es im perfekten Kommunismus so etwas wie einen Serienmörder schließlich gar nicht geben kann, darf man ihn logischerweise auch nicht jagen ... Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") wird den Polizeichef spielen, Noomi Rapace ("Prometheus") Leos Ehefrau. Richard Price ("Kopfgeld", "Kiss of Death") hat das Drehbuch geschrieben, zu den Produzenten zählt Sir Ridley Scott ("Alien"). Die Dreharbeiten sollen im Juni beginnen, was für einen Kinostart im Herbst 2014 spricht (für die Summer Season klingt die Thematik zu anspruchsvoll).

- "The Illusionist"-Regisseur Neil Burger hat für seinen neuen Film "Divergent" einen beeindruckenden Cast versammelt. In dem auf einem Bestseller von Veronica Roth basierenden und an "Die Tribute von Panem" erinnernden Jugend-Science-Fiction-Thriller wird Shailene Woodley ("The Descendants") die Hauptrolle der jungen Tris spielen, die ein echtes Problem hat: In einer Zukunft, in der alle Menschen im Alter von 16 Jahren auf Grundlage ihrer Persönlichkeit unabänderlich einer von fünf Fraktionen (die Selbstlosen, die Intelligenten, die Ehrlichen, die Friedlichen und die Mutigen) zugeteilt werden, ergibt ihr Test keine klare Zugehörigkeit zu einer der Gruppierungen. Wie nur wenige andere Menschen ist sie "divergent" ("anders") und muß ihren Platz in der Gesellschaft erst finden. Aaron Eckhart ("The Dark Knight") wird Tris' Vater spielen, OSCAR-Gewinnerin Kate Winslet ("Zeiten des Aufruhrs") die Anführerin der Fraktion der Intelligenten, Jai Courtney ("Jack Reacher") den Anführer der Mutigen. In weiteren Rollen werden Maggie Q ("Stirb Langsam 4.0"), Theo James ("Ich sehe den Mann Deiner Träume"), Zoë Kravitz ("Die Fremde in dir") und Ray Stevenson ("Die drei Musketiere", TV-Serie "Rom") zu sehen sein. Das Drehbuch haben Evan Daugherty ("Snow White and the Huntsman") und Vanessa Taylor ("Wie beim ersten Mal") verfaßt. Die Dreharbeiten sollen im April beginnen, als US-Kinostart wurde bereits der 21. März 2014 festgelegt.

- Filme über den griechischen Halbgott Hercules gibt es in hoher Zahl, doch auf einem Comic basierte bislang noch keiner, soweit ich weiß. Das wird sich in Kürze ändern, denn "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner verfilmt unter dem schlichten Titel "Hercules" Steven Moores zweiteilige Comicreihe "The Thracian Wars" und "The Knives of Kush". Die düstere Story wird sich von den bisherigen Hercules-Filmen wohl recht deutlich unterscheiden, was schon damit anfängt, daß sie nicht im antiken Griechenland spielt, sondern in Thrakien. Dort wird Hercules nach langen Jahren als Söldner mit einer kleinen Gruppe loyaler Kampfgefährten vom amtierenden König angeheuert, um seine Armee zu trainieren. Zeus' Sohn wird in "Hercules" von Dwayne Johnson ("Fast & Furious 5", "The Scorpion King") verkörpert werden, außerdem wurden bereits verpflichtet: Rufus Sewell ("Ritter aus Leidenschaft"), Ian McShane ("Jack and the Giants"), Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love"), John Hurt ("Melancholia") und der Norweger Aksel Hennie ("Headhunters"). Das Drehbuch stammt von Newcomer Ryan Condal. Die Dreharbeiten sollen im Mai in der ungarischen Hauptstadt Budapest beginnen, der deutsche Kinostart ist für den 7. August 2014 geplant.

- Letzte Woche berichtete ich darüber, daß Michael Fassbender aus Termingründen den Western "Jane Got a Gun" mit Natalie Portman absagen mußte und durch Jude Law ersetzt wurde. Seitdem hat sich Einiges getan: Regisseurin Lynne Ramsay ("We Need to Talk about Kevin") erschien zum ersten Drehtag nicht am Set, gerüchteweise nach heftigen Streitereien mit Produzent Scott Steindorff (der "Hollywood Reporter" wagt den Versuch einer detaillierten Analyse der Geschehnisse). Zwar konnte erstaunlicherweise bereits am nächsten Tag mit Gavin O'Connor ("Warrior") ein neuer Regisseur präsentiert werden, doch Jude Law war das offenbar ein zu großes Chaos, weshalb er prompt wieder aus dem Projekt ausstieg – und noch nicht ersetzt wurde. Mal sehen, wie sich die Geschichte noch entwickeln wird (Ramsay hat ihren Ausstieg beispielsweise noch nicht kommentiert), aber unter einem guten Stern steht "Jane Got a Gun" bislang sicherlich nicht ...

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