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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

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Samstag, 6. Juni 2015

Samstags-Update (23/2015)

Bis auf ein paar kleinere Verschiebungen gibt es im deutschen Kinostartplan bis Ende August keine nennenswerten Änderungen:


Box Office-News:
Das erste Hochsommer-Wochenende des Jahres drückt den deutschen Kinobetreibern mächtig auf den Magen. Obwohl ein endgültiges Urteil noch schwer zu fällen ist (schließlich soll die größte Hitze morgen schon wieder vorbei sein), sieht es derzeit so aus, als ob nur ein Film sechsstellige Zuschauerzahlen schreiben wird: der Komödien-Neuzugang "Spy" mit Melissa McCarthy, Jude Law und Jason Statham. Mit Respektsabstand werden laut InsideKino wohl "San Andreas" und "Pitch Perfect 2" auf den Plätzen landen. Was die beiden weiteren namhaften Neustarts betrifft, so wird der in der Sowjetunion spielende US-Thriller "Kind 44" mit Tom Hardy erwartungsgemäß floppen und deutlich unter 50.000 Zuschauern bleiben. Eher überraschend ist dagegen das bislang recht schwache Abschneiden des namhaft besetzten und ordentlich besprochenen US-britischen Dramas "Die Frau in Gold" mit Helen Mirren als Nazi-Überlebender, die in den 1990er Jahren von der österreichischen Regierung die Rückgabe wertvoller Raubkunst-Gemälde erstreitet. Eigentlich ein hervorragender Arthouse-Stoff, der in den USA richtig gut lief und bei uns die aktuell anvisierten 20.000 Besucher trotz Hitze hätte deutlich übertreffen sollen. Aber vielleicht rettet den Film mit Ryan Reynolds, Daniel Brühl und Katie Holmes in weiteren Rollen ja eine lange Laufzeit.
Auch in den Vereinigten Staaten übernimmt Melissa McCarthy die Spitze der Charts, doch ein Wochenendergebnis von vermutlich nur knapp über $30 Mio. bleibt doch etwas hinter den Erwartungen zurück. Angesichts der zu erwartenden guten Mundpropaganda sollte ein finales Ergebnis über $100 Mio. dennoch nahezu garantiert sein. Der letztwöchige Spitzenreiter "San Andreas" wird wohl etwas mehr als die Hälfte verlieren und mit gut $25 Mio. Platz 2 belegen. Recht dicht dahinter folgt mit mehr als $20 Mio. das Grusel-Prequel "Insidious: Chapter 3"; der Topstart des zweiten Teils ($40,3 Mio.) wird damit nicht bestätigt werden, das war aber auch nicht zu erwarten, zumal mit Patrick Wilson und Rose Byrne (die dafür den Bösewicht in "Spy" gibt) die beiden Hauptdarsteller der ersten Filme diesmal nicht mit von der Partie sind. Unter den Erwartungen läuft derweil die Kinoversion der (in den USA) kultigen Serie "Entourage", die bereits am Mittwoch mit gut $5 Mio. anlief, sich allerdings als sehr frontlastig erweist und am eigentlichen Wochenende nur knapp die $10 Mio.-Marke knacken dürfte. In Deutschland kommt "Insidious: Chapter 3" am 2. Juli in die Kinos, "Entourage" eine Woche später.

Quellen:

P.S.: "Der Kinogänger" ist nun auch bei Twitter vertreten; wie aktiv ich dieses Medium nutzen werde, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde wohl nicht nur Blogartikel verlinken, sondern durchaus häufiger mal Sachen wie überraschende Einspielergebnisse oder auch nicht ganz so wichtige Preisverleihungen während der OSCAR-Saison vermelden, die keinen eigenen Artikel rechtfertigen.




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