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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Montag, 7. Juli 2014

Media Monday #158


1. Der coolste Westernheld ist und bleibt Lee van Cleef, denn Clint Eastwood werden an dieser Stelle schon genügend andere Media Monday-Teilnehmer nennen. Und mit seiner Leistung in vor allem Italo-Western wie "Zwei glorreiche Halunken" oder "Der Tod ritt dienstags" hat sich van Cleef die Nennung redlich verdient.
2. Die Serie "Enterprise" hat in dem Moment stark nachgelassen, als sie im verzweifelten Bemühen um Relevanz ihre Herkunft vergaß oder ignorierte, weil der durchgehende Xindi-Handlungsstrang zwar in der Theorie eine gute Idee war, in der Praxis aber (zumindest in meinen Augen) ziemlich katastrophal umgesetzt wurde. Zum Glück wurde die finale 4. Staffel viel, viel besser.
3. Wenn in Filmen Engel in Erscheinung treten, dann kann daraus einer der fünf besten deutschen Filme aller Zeiten werden: "Der Himmel über Berlin".
4. "Torture Porn"-Filme würde ich mir nicht einmal unter Zwang ansehen, denn auch als Fan des Horrorgenres habe ich irgendwo eine Grenze. Außerdem stehe ich sowieso mehr auf atmosphärische Grusel- als auf brutale Horrorfilme ...
5. Es gibt heutzutage in Filmen wirklich viel zu wenig richtig originelle Ideen. Was aber auch kein Wunder ist, denn fast immer, wenn mal jemand mit einer daherkommt, wird sofort überall gejammert, wie unglaubwürdig und blöd das doch alles sei ...
6. Buch-Verfilmungen und Comic-Adaptionen sind ja groß in Mode, aber wieso kommt eigentlich niemand mal auf die Idee, die Geschichten von Michael Moorcock zu verfilmen. Aber das schrieb ich ja schon vor ein paar Monaten bei einer ähnlichen Frage.
7. Zuletzt gesehen habe ich "Underworld: Awakening" und das war erschreckend, weil nach den keineswegs grandiosen, aber doch unterhaltsamen ersten beiden Teilen der Reihen einfach nichts Gescheites mehr nachkam. Ich hatte ja noch gehofft, daß das schwache Prequel "Aufstand der Lykaner" nur ein Ausrutscher war, aber "Awakening" hat das mit einer lahmen, inkohärenten Story, teils lachhaft banalen Dialogen, null Figurenzeichnung und überraschenderweise sogar nur bedingt überzeugenden Kreaturen- und sonstigen Spezialeffekten locker unterboten. Im Grunde genommen der "Highlander – Die Quelle der Unsterblichkeit" des "Underworld"-Franchise ...

Links zu den Antworten der übrigen Teilnehmer gibt es wie stets beim Medienjournal.

Kommentare:

  1. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass Underworld Awakening überhaupt eine Story hat. Ich dachte die rushen einfach nur von einer Actionszene zur nächsten, damit man überhaupt keine Zeit hat, darüber nachzudenken, dass es dabei um rein gar nix geht. Kurzweilig fand ich in dennoch. Aber noch mal werde ich den auch nicht sehen.

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    1. Vermutlich hätte er mir *etwas* besser gefallen, wenn ich ihn im Kino gesehen hätte (weil dann wohl wenigstens die Actionszenen einigermaßen zur Geltung gekommen wären), aber auf dem kleinen Bildschirm ist er mir einfach nur tierisch auf die Nerven gegangen. Wenn er nicht sowieso ziemlich kurz wäre, hätte ich vorzeitig abgebrochen ...

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