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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Montag, 12. Mai 2014

Media Monday #150

Zur Jubiläums-Ausgabe mache ich mal wieder mit, zumal mir auch tatsächlich etwas zu den Fragen einfällt (ich mag es nicht, einfach nur um des Mitmachens willen mitzumachen ...):

1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Robert De Niro, Jodie Foster und Kate Winslet ein. Zumindest was die noch aktiven betrifft. Bei den "historischen" Lieblingsschauspielern würde ich Marlon Brando, Bette Davis und Cary Grant nennen.
2. Es gibt Filme, die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum? Grundsätzlich soll mich ein Film schlicht und ergreifend gut unterhalten. Das kann sowohl auf reine "Unterhaltungsfilme" zutreffen als auch auf anspruchsvolle Werke mit "Botschaft". Selbst wirklich schwere Brocken wie Schlesingers "Asphalt-Cowboy" können mich hervorragend unterhalten, wenn sie die entsprechende inszenatorische und darstellerische Qualität haben. Und den nachhaltigeren Eindruck hinterlassen sie dann wahrscheinlich auch, zumal wenn die jeweilige Thematik mich persönlich besonders bewegt (z.B. bei "Hotel Ruanda" oder "Agora" geschehen). Langer Rede kurzer Sinn: Ich schaue mir zwar sicherlich mehr "Unterhaltungsfilme" an als "ernsthafte", habe aber keine grundsätzliche Präferenz.
3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Da gibt es sogar eine ganze Reihe: Wes und Paul Thomas Anderson, Woody Allen, die Coen-Brüder, die McDonagh-Brüder ("The Guard", "Brügge sehen ... und sterben?", "7 Psychos"), auch mainstreamigere Schwergewichte wie Martin Scorsese, Peter Jackson, Quentin Tarantino oder Steven Spielberg.
4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? "Das kleine Arschloch". Ja, ich war jung (Teenager) und dumm. Bis heute der einzige Film, bei dem ich vorzeitig das Kino verlassen habe.
5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Siehe Frage 3: Letztlich geht es mir um die Qualität und weniger um konkrete Themen oder gar die Herkunft eines Films. Wobei ich zugeben muß, daß ich echte Bollywood-Filme noch gar nicht gesehen habe und deshalb nicht beurteilen kann (oder zählt "Makkhi – Die Rache der Fliege"?) ...
6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Jason Statham gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass es keine Jane Austen-Verfilmung sein kann.
7. Mein zuletzt gesehener Film war "Muppets Most Wanted" und der war lustig, weil Ricky Gervais und Tina Fey mitspielen. Und natürlich die Muppets. Und vor allem Danny "Machete" Trejo, der sich in diversen Gulag-Musical-Einlagen mit bewundernswertem Enthusiasmus selbst auf die Schippe nimmt (ebenso wie Ray Liotta).

Die Links zu den Antworten der übrigen Teilnehmer gibt es wie immer beim Medienjournal.

Kommentare:

  1. Okay, ich will jetzt eine Actionversion von Mansfield Park, oder Stolz und Vorurteil mit Statham sehen.

    Den neuen Muppets Film fand ich ja eher durchschnittlich. Da gefiel mir der davor besser. Aber Eagle Sam und Ty Burrel waren ein Superteam. Aus der Paarung sollte man nen ganzen Film machen.

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    1. Okay, in dem Punkt sind wir dann doch unterschiedlicher Auffassung, mir war gerade dieses Duo nämlich ein klein wenig zu albern (wenn auch mit einigen guten Gags, das gebe ich gerne zu). Ich habe ja beiden Teilen die gleiche Wertung gegeben, aber wenn ich mich entscheiden müßte, würde ich doch "Most Wanted" wählen ... vor allem, weil mir da die Songs noch besser gefallen.

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    2. Ich fand vor allem die Songs in Teil 1 um einiges besser. Da sind unsere Geschmäcker wohl wirklich sehr verschieden.

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  2. Die Muppets sind immer cool :)

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    1. Ehrlich gesagt war "Die Muppets" mit Jason Segel tatsächlich meine erste richtige Begegnung mit den Muppets. Die sind in meiner Kindheit irgendwie fast komplett an mir vorbeigegangen. Inzwischen habe ich im TV immerhin die Muppets-Weihnachtsgeschichte nachgeholt ...

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