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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

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Samstag, 13. Juni 2015

Samstags-Update (24/2015)

Die einzige Änderung im deutschen Kinostartplan bis Ende August ist, daß die musikalische Tragikomödie "Ricki – Wie Familie so ist" mit Meryl Streep um etwa einen Monat auf Anfang September verschoben wurde:


Box Office-News:
Nach zuletzt einigen eher unauffälligen Kinowochen war es höchste Zeit, daß mal wieder etwas Spektakuläres passiert. Auftritt "Jurassic World"! In Deutschland leidet Colin Trevorrows Reboot des beliebten Dinosaurier-Franchise zwar noch etwas unter der Sommerhitze und wird deshalb voraussichtlich als erster Film der Reihe unter der Marke von einer Million Zuschauern am Startwochenende bleiben; dennoch sind etwa 900.000 Zuschauer ein starkes Ergebnis. Die Frage ist natürlich, wie gut sich "Jurassic World" in den kommenden Wochen halten wird. Die Mundpropaganda hierzulande scheint positiv zu sein (auch ich war trotz Drehbuch-Schwächen sehr angetan, wie meine Rezension nächste Woche belegen wird), allerdings nicht so sehr wie seinerzeit bei Spielbergs "Jurassic Park". Die Goldene Leinwand für drei Millionen Zuschauer sollte auf jeden Fall sicher sein. Beeindruckend auch: "Jurassic World" wird das Wochenende mit etwa zehnmal so vielen Kinobesuchern abschließen wie der zweiterfolgreichste Film, die Spionage-Komödie "Spy" mit Melissa McCarthy. Platz 3 sollte sich relativ dicht dahinter die Kinderfilm-Fortsetzung "Rico, Oskar und das Herzgebreche" sichern, die damit in etwa auf dem Niveau des sehr langlebigen Vorgängers startet. OSCAR-Gewinnerin Reese Witherspoon muß dagegen (wie bereits in den USA) einen Flop verbuchen, denn ihre von den Kritikern verrissene Buddy-Komödie "Miss Bodyguard" floppt mit deutlich unter 50.000 Zuschauern.
Der Deutschland-Start von "Jurassic World" mag stark sein; der US-Start ist sensationell! So gut wie jeder Branchenexperte hatte fest mit einem Juni-Startrekord ($116,6 Mio. von "Man of Steel") gerechnet, doch "Jurassic World" wird diesen nicht nur brechen, sondern ihn regelrecht pulversisieren – die frühen Freitags-Zahlen deuten gar darauf hin, daß es mit mindestens $175 Mio. den drittbesten Start aller Zeiten geben könnte (bislang "Iron Man 3" mit $174,1 Mio.), wenn nicht sogar den zweitbesten (aktuell "The Avengers 2" mit $191,3 Mio., der Rekord von "The Avengers" mit $207,4 Mio. sollte allerdings außer Reichweite bleiben)! Da zudem die Mundpropaganda ausgezeichnet ist (CinemaScore: A), ist bereits garantiert, daß "Jurassic World" in den USA am Ende mehr Geld einspielen wird als der erfolgreichste Film des Jahres 2014 ("American Sniper" mit ziemlich genau $350 Mio.). Mal sehen, wann wohl die nächste Fortsetzung angekündigt wird (ich tippe auf Dienstag) ... Weit, weit, weit, weit, weit dahinter folgt "Spy" mit etwas mehr als $15 Mio. auf Platz 2, dahinter sollte "San Andreas" mit gut $10 Mio. auf dem dritten Rang ins Ziel kommen.

Quellen:
InsideKino: News 
Deadline Hollywood 

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