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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Montag, 22. Juli 2013

Media Monday #108

Auch diese Woche hat sich Wulf vom Medienjournal einige interessante Fragen einfallen lassen (wenn auch weniger als sonst):

1. Warum eigentlich Sommer-Blockbuster? Macht das Sinn, zur wärmsten Zeit des Jahres krawallige Kracher rauszuhauen? Wenn man sich die Einspielergebnisse anschaut, dann macht es ganz offensichtlich viel Sinn – zumindest in den USA, wo die klimatisierten Lichtspielhäuser im Sommer besonders gerne aufgesucht werden und zudem Schul- und Collegeferien die mit Abstand größte Zielgruppe Hollywoods verfügbar machen. In Deutschland (und sicher auch vielen anderen Ländern) ist das nicht so sehr der Fall, wie man ja gut an den Zuschauerzahlen der letzten drei sehr warmen und sonnigen Wochen ablesen kann, in denen Biergärten und Freibäder ohne Frage deutlich mehr Anziehungskraft hatten als die Kinos. Deshalb mußten wir noch bis in die 1990er Jahre hinein ja auch oft so lange warten, bis die US-Hits zu uns kamen, im Herbst, wo wir Deutschen wieder richtig Lust auf Kino haben. Im Internet- respektive Raubkopierer-Zeitalter können sich das die Studios bzw. Verleiher aber nicht mehr leisten (oder glauben das zumindest, so richtig aussagekräftige Studien dazu gibt es meines Wissens noch nicht) und deshalb ist es nun eben so, wie es ist. Mir persönlich wäre ja eine breitere Streuung über das ganze Jahr deutlich lieber, nicht die ganzen "OSCAR-Filme" im Spätherbst (USA) bzw. Frühjahr (Deutschland) und die Blockbuster an Weihnachten und dann den Sommer über. Aber was will man machen? Zumindest arbeiten die Amis ja seit einigen Jahren daran, den Beginn der "Summer Season" immer weiter nach vorne zu ziehen (mittlerweile inoffiziell ja schon Ende April) und plazieren auch im Spätwinter und Frühjahr gelegentlich Filme, die eher wie typische "Sommer-Blockbuster" (mittleren Kalibers) wirken ...
2. Statt mit Filmen könnte man sich ja schließlich viel eher mal mit ganz, ganz vielen anderen Dingen beschäftigen. Mehr Lesen beispielsweise, mehr TV-Serien gucken, selber kreativ werden (Buch schreiben? Malen?), generell dem Müßiggang frönen etc. pp. Aber letztlich sind und bleiben Filme doch eine der schönsten Beschäftigungen ...
3. Dem Hobby ganz abtrünnig werden geht aber auch nicht. Eure beste Sommer-Sonne-Gute-Laune-Filmempfehlung? Puh ... Gar nicht so einfach. Vielleicht "Fluch der Karibik"? Sonne, Meer, Piraten, Alkohol, Johnny Depp – paßt doch prima zum Sommer. Oder um etwas stärker in die Filmhistorie zurückzugreifen: Wie wäre es mit Fellinis "La Dolce Vita"? Rom, Trevi-Brunnen, Anita Ekberg in selbigem ...
4. Und natürlich dürfen auch die neuesten Folgen der Serie "Continuum" (um beispielhaft eine aus dem aktuellen TV-Programm zu nennen) nicht vernachlässigt werden, denn das scheint eine richtig schöne Krimi-/SF-Serie mit deutlichem seriellen Einschlag zu werden. Dabei kann ich die Zeitreise-Thematik im Normalfall wegen der ganzen Logikfehler überhaupt nicht leiden ...
5. Der schönste Blog-Artikel der letzten Woche indes, den jeder gelesen haben sollte, war ________ . Hm, sorry, da fällt mir nichts wirklich Herausragendes ein, ich hatte aber auch nicht allzu viel Zeit zum "Querlesen" ...

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