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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Donnerstag, 17. Juli 2014

KINOVORSCHAU HERBST 2014 (Teil 1)

Letztes Update vom 4. Oktober: Die äußerst kirchenkritische belgische Tragikomödie "In the Name of the Son" wurde kurzfristig vom 16. Oktober auf den 6. November verschoben.

Ein erwartet schwacher Kinosommer neigt sich dem Ende zu, in dem sich alle Befürchtungen – angefangen vom negativen Einfluß der Fußball-Weltmeisterschaften auf die Besucherzahlen in den Lichtspielhäusern, bis hin zum sowieso vergleichsweise mäßig ausgesprägten Zuschauer-Appeal der diesjährigen Hollywood-Großproduktionen – als zutreffend erwiesen. Nun gilt es also, im Herbst einiges nachzuholen, damit der Bersucher-Rückgang zum Vorjahr wenigstens noch halbwegs im Rahmen gehalten werden kann. 2015 "droht" mit garantierten Blockbustern wie "The Avengers 2", "Star Wars Episode VII", "Terminator", "Jurassic World" und dem nächsten James Bond-Film sowieso ein Rekordjahr, aber das heißt ja nicht, daß man 2014 kampflos aufgeben sollte. In den Monaten September und Oktober steht jedenfalls eine wahre Flut an potentiell vielversprechenden Filmstarts ins Haus, auch wenn keiner davon besonders lautstark "Überraschungs-Hit!" schreit:

4. September:
Nachdem im Frühjahr Renny Harlins B-Movie "Die Legende des Hercules" grandios gefloppt ist, will es "Aushilfsgangster"- und "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner mit seiner Version der Geschichte des griechischen Halbgottes natürlich besser machen. Die Chancen stehen gut: Als Vorlage dient die grimmige Graphic Novel "Hercules: The Thracian Wars" von Steve Moore, die Hercules zu Beginn als desillusionierten Söldner zeigt. Die Hauptrolle ging an den beliebten Actiondarsteller Dwayne "The Rock" Johnson ("G.I. Joe – Die Abrechnung"), der schon seit vielen Jahren einmal den Sohn Zeus' verkörpern wollte. Da zudem das Budget mit angeblich $110 Mio. deutlich über dem von "Die Legende des Hercules" liegt, sollte auch optisch einiges möglich sein. Weitere Rollen gingen an John Hurt ("Snowpiercer"), Ian McShane ("Jack and the Giants"), Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love") und Rufus Sewell ("Tristan & Isolde").

"Erlöse uns von dem Bösen":
Horrorfilme schmücken sich gerne mit dem Prädikat "Basierend auf einer wahren Geschichte", das eben so publikumsträchtig wie (in aller Regel) albern ist. Eine besonders haarsträubende Variante dieser behaupteten Verankerung in unserer Realität präsentiert "Erlöse uns von dem Bösen", der auf dem Buch des echten, strenggläubigen ehemaligen New Yorker Polizisten und jetzigen Dämonologen Ralph Sarchie basiert, in dem dieser seine mannigfaltigen Begegnungen mit Dämonen und ähnlichem Teufelsgezücht beschreibt. Nunja, vielleicht weiß Sarchie ja auch einfach nur mehr als die meisten anderen Menschen. Jedenfalls hielt Hollywood es für eine gute Idee, diese Story zu verfilmen, wobei man mit Scott Derrickson ("Der Exorzismus von Emily Rose", "Sinister", aktuell auch für die Marvel-Verfilmung "Doctor Strange" vorgesehen) sogar einen namhaften Regisseur ergattern konnte. Erste Trailer mit Eric Bana ("Hulk") als Sarchie ließen auf einen atmosphärischen Gruselfilm hoffen, als "Erlöse uns von dem Bösen" schließlich in die US-Kinos kam, konnte er beim zahlenden Publikum jedoch keine sonderlich große Begeisterung wecken, bei den Kritikern erwartungsgemäß erst recht nicht.

"Another Me – Mein zweites Ich":
Die katalanische Regisseurin und Drehbuch-Autorin Isabel Coixet hat in der Vergangenheit schon häufig das internationale Arthouse-Publikum verzückt, beispielsweise mit "Mein Leben ohne mich" und "Das geheime Leben der Worte" (jeweils mit Sarah Polley in der Hauptrolle) sowie "Elegy" mit Sir Ben Kinglsey und "Eine Karte der Klänge von Tokio" mit Rinko Kikuchi. Nach einigen Jahren, in denen sie sich auf Kurzfilme und Dokus konzentriert hat, wagt sie sich nun mit "Another Me" an eine massentauglichere Mysterythriller-Thematik: Eine Schülerin (Sophie Turner aus der TV-Serie "Game of Thrones") wird vom Geist ihres im Mutterleib gestorbenen Zwillings verfolgt. Den ziemlich vernichtenden Kritiken nach der Premiere auf dem Festival von Rom zufolge sollte Coixet aber vielleicht doch lieber im Arthouse-Bereich bleiben.

"Lola auf der Erbse":
In Thomas Heinemanns ("Vorne ist verdammt weit weg") Adaption eines Kinderbuchs von Annette Mierswa geht es um die kleine Lola, die nach dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters gemeinsam mit ihrer Mutter (Christiane Paul, "Im Juli") auf einem Hausboot wohnt und in der Schule als Außenseiterin gilt. Dennoch freundet sie sich mit einem kurdischen Jungen an, doch als ihre Mutter sich neu verliebt, droht die Welt Lolas – die noch immer auf die Rückkehr ihres Vaters wartet – aus den Fugen zu geraten …

"The Texas Chainsaw Massacre":
Nachdem der bereits mehrfach der Remake-Prozedur unterzogene Kult-Horrorfilm von Tobe Hooper aus dem Jahr 1978 in Deutschland seit einigen Jahren nicht mehr indiziert ist, erhält er nun neu restauriert eine Wiederaufführung (in vermutlich überschaubarem Rahmen).

"Mit ganzer Kraft":
In der Tragikomödie – dem Spielfilm-Kinodebüt von Nils Tavernier, Sohn von Regielegende Bertrand Tavernier ("D'Artagnans Tochter", "Die Verachtung", "Der Teufel mit der weißen Weste") – geht es um den Teenager Julien, der im Rollstuhl sitzt, aber mit Hilfe seines Vaters (Jacques Gamblin, "Der Name der Leute") dennoch am "Ironman"-Triathlon in Nizza teilnehmen will. In Frankreich wollten das rund 600.000 Zuschauer in den Lichtspielhäusern sehen.

11. September:
Der niederländische Photograph und Musikvideoregisseur Anton Corbijn hat sich mit seinem Regiedebüt "Control" und dem Folgewerk "The American" mit George Clooney schnell auch in der Filmwelt als Macher vor allem visuell anspruchsvoller Arthouse-Werke etabliert. Nun wagt er sich an eine zumindest auf den ersten Blick etwas mainstreamigere Thematik, denn er verfilmt einen Roman des berühmten britischen Autors John le Carré ("Dame, König, As, Spion", "Der Spion, der aus der Kälte kam"). In dem Thriller geht es um einen deutschen Spion (Philip Seymour Hoffman, "Glaubensfrage"), der in Hamburg nach einem potentiellen islamistischen Terroristen fahndet. Le Carré ließ sich zu der Story von der Geschichte des Deutsch-Türken Murat Kurnaz inspirieren, der jahrelang ohne echte Beweise von den USA in Guantánamo gefangengehalten wurde. Thema des Romans ist auch die zunehmende Überwachungswut der Regierungen und Geheimdienste nach 9/11 – sollte das in der Verfilmung beibehalten werden, wäre der Film angesichts der NSA-Affäre natürlich brandaktuell. Weitere prominente Darsteller sind Rachel McAdams ("To the Wonder"), Robin Wright ("Forrest Gump"), Daniel Brühl ("Rush"), Willem Dafoe ("Odd Thomas") und Nina Hoss ("Yella").

"Sex Tape":
Recht derbe und frivole Komödien sind seit dem großen Erfolg der "Hangover"-Trilogie sehr beliebt, wie zuletzt Nicholas Stoller mit "Bad Neighbors" bewies. In die gleiche Kerbe schlägt sein Regiekollege Jake Kasdan mit seinem neuen Werk "Sex Tape", dessen Erfolgsaussichten dank einer simplen, aber potentiell sehr witzigen Story und einer ebenso sympathischen wie bewährten Besetzung der beiden Hauptrollen alles andere als gering sind. Kasdan hat nämlich erneut seine "Bad Teacher"-Hauptdarstellerin Cameron Diaz vor die Kamera geholt, die mit "How I Met Your Mother"- und "Die Muppets"-Star Jason Segel (der ebenfalls bei "Bad Teacher" dabei war) ein Ehepaar verkörpert, das im Versuch, die langjährige Eheroutine zu überwinden, ein privates Sexvideo dreht. Eigentlich wollen sie dieses im Anschluß sofort löschen, müssen aber zu ihrem Entsetzen feststellen, daß es in die Cloud hochgeladen wurde, wo es alle aus ihrem Bekanntenkreis sehen können, denen sie in der Vergangenheit ein Tablet geschenkt haben. Dieses Fiasko soll natürlich verhindert werden …

"Lügen und andere Wahrheiten":
In der Tragikomödie von Vanessa Jopp ("Der fast perfekte Mann") verkörpern Meret Becker ("Rossini") und Thomas Heinze ("Der Wixxer") das Paar Coco und Carlos, das kurz vor der Heirat steht. Allerdings verschweigt Carlos seiner Zukünftigen, daß er so gut wie Pleite ist – und wie sich herausstellt, ist er bei weitem nicht der einzige aus Cocos Umfeld, der nach Leibeskräften lügt …

"Maps to the Stars":
Beim Filmfestival in Cannes kam David Cronenbergs ("Tödliche Versprechen") bitterböse Satire über das Filmbusiness gut an, Hauptdarstellerin Julianne Moore ("A Single Man") erhielt sogar die Auszeichnung für die beste Schauspielerin. Auch die übrige Besetzung mit John Cusack ("Der Butler"), Mia Wasikowska ("Stoker"), Robert Pattinson ("Wasser für die Elefanten") und einer sich selbst spielenden Carrie "Prinzessin Leia" Fisher kann sich sehen lassen. Am Beispiel eines verwöhnten Kinderstars und seines Umfelds seziert Cronenberg die Eigenheiten von Hollywood, die Arroganz und eitle Selbstüberschätzung vieler Filmleute, haarfein. Manchen Zuschauern kommt das Gezeigte etwas arg übertrieben vor, etliche Brancheninsider behaupten jedoch steif und fest, daß Cronenbergs Film – der sogar noch zynischer daherkommen soll als einst Robert Altmans legendäre Satire "The Player" – der Realität geradezu erschreckend nahe komme …

"Die Biene Maja – Der Kinofilm" (3D):
Wie so ziemlich jede beliebte Kinder-Zeichentrickserie aus vergangenen Tagen erhält nun auch die auf den Büchern von Waldemar Bonsel beruhende fröhliche Biene eine computergenerierte Neuinterpretation in 3D – als deutsch-australische Co-Produktion.

"Katakomben":
Ein in den sagenumwobenen Pariser Katakomben spielender Horror-Thriller von Regisseur John Erick Dowdle ("Quarantäne", "Devil"). Fällt hoffentlich interessanter aus als der letzte Film, der diesen Schauplatz wählte – "Catacombs" (2007) mit Shannyn Sossamon und Popstar P!nk war nämlich richtig mies …

"Million Dollar Arm":
Viele Interessenten für Baseball-Filme gibt es in Deutschland in der Regel nicht, selbst der sechsfache OSCAR-Nominee "Moneyball" erreichte 2012 trotz Hauptdarsteller Brad Pitt nicht einmal 50.000 Zuschauer. Da erscheint es höchst unrealistisch, daß Craig Gillespies ("Lars und die Frauen") zwar positiv, aber keinesfalls euphorisch aufgenommene Geschichte über die im Jahr 2008 in einer Art Casting unter 40.000 Teilnehmern ausgewählten ersten zwei indischen Baseball-Spieler in der US-Profiliga MLB besser abschneiden wird. Zumal "Mad Men"-Star Jon Hamm in der Hauptrolle sicher nicht die Zugkraft eines Brad Pitt besitzt.

18. September:
Erstaunliche neun Jahre hat es gedauert, bis Robert Rodriguez ("Predators") und Comicautor Frank Miller endlich die Fortsetzung ihres kultigen, ebenso kompromißlosen wie stilbildenden Episoden-Film noir "Sin City" vorlegen – der seinerzeit übrigens der erste Film war, den mein Stammkino digital vorführte (natürlich gegen Aufpreis). Ein größerer Teil der Besetzung von "Sin City" ist wieder mit von der Partie; da die Geschehnisse der vier neuen Episoden (anders als beim ersten Teil hat Miller zwei davon eigens für den Film ersonnen) teilweise vor "Sin City" stattfinden, tauchen selbst im Vorgänger Verstorbene wieder auf. Zu den Rückkehrern zählen Bruce Willis ("The Expendables") als Detective Hartigan, Mickey Rourke ("Krieg der Götter") als Marv, Jessica Alba ("Machete") als Nancy und Rosario Dawson ("Unstoppable") als Gail. Neu zum Ensemble stoßen Joseph Gordon-Levitt ("Looper") als Spieler, Eva Green ("300 – Rise of an Empire") als titelgebende (was sonst?) Femme fatale, Christopher Meloni ("Man of Steel") als Cop, Ray Liotta ("Killing Them Softly") als Geschäftsmann sowie Josh Brolin ("True Grit"), der Dwight vor seiner Gesichtsoperation spielt und damit Clive Owens Vorgänger ist. Ein paar Umbesetzungen waren leider nötig: Dennis Haysbert ("Goodbye Bafana") ersetzt den verstorbenen Michael Clarke Duncan als Schurke Manute, Jamie Chung ("Sucker Punch") sprang als tödliche Miho für die schwangere Devon Aoki ein.

"Schoßgebete":
Nachdem die erste Charlotte Roche-Verfilmung "Feuchtgebiete" von David F. Wnendt mit knapp einer Million Zuschauern in Deutschland recht erfolgreich lief, folgt auf dem Fuße die nächste. Natürlich ist auch die Geschichte der neurotischen jungen Elizabeth (Lavinia Wilson, "Quellen des Lebens") humorvoll und sexuell sehr freizügig. Die künstlerische Leitung hat dieses Mal Star-Regisseur Sönke Wortmann ("Das Wunder von Bern") übernommen, der auch mit einer starken Besetzung (u.a. Jürgen Vogel und Juliane Köhler) aufwarten kann.

"Wenn ich bleibe":
Die junge Mia (Chloë Grace Moretz, "Kick-Ass") ist eine begabte Musikerin, die eine große Karriere vor sich hat – oder hätte, wenn sie nicht nach einem schweren Autounfall als einzige Überlebende ins Koma fallen würde. Während ihr Körper im Schwebezustand zwischen Leben und Tod im Krankenhaus liegt, wandert Mias Geist umher und beobachtet das Geschehen, während sie sich darüber klar werden muß, ob sie überhaupt wieder aufwachen will. Der Trailer zu R.J. Cutlers Adaption eines Romans von Gayle Forman läßt einen ziemlich monumentalen Schmachtfetzen vermuten, was aber gar nicht mal abwertend gemeint ist. Hin und wieder kann man sowas ja durchaus gebrauchen (auch wenn die Hauptzielgruppe eindeutig weiblich sein dürfte), und falls "Wenn ich bleibe" so gut gemacht ist, wie es der Trailer vermuten läßt, dann könnte es ein richtig sehenswerter Film sein – zumal mit einer der aktuell talentiertesten jungen Darstellerinnen in der Hauptrolle.

"Gemma Bovery":
In der auf einer Graphic Novel basierenden und von Gustave Flauberts "Madame Bovary" inspirierten romantischen Tragikomödie von Anne Fontaine ("Coco Chanel") agieren Gemma Arterton ("Song for Marion") und Jason Flemyng ("X-Men: Erste Entscheidung") als britisches Ehepaar Gemma und Charlie, das auf ihr Drängen hin mit den beiden Kindern aus Charlies erster Ehe von London in die Normandie zieht. Schon bald langweilt Gemma sich auch dort und bringt nebenbei den Dorfalltag durcheinander, doch dann erscheint unvermittelt ihr Ex-Freund auf der Bildfläche …

"Mea Culpa – Im Auge des Verbrechens":
"Point Blank"-Schöpfer Fred Cavayé hat als Regisseur und Drehbuch-Autor mit "Mea Culpa" erneut einen geradlinigen Action-Thriller geschaffen. Vincent Lindon ("Mademoiselle Chambon") und Gilles Lelouche ("Kleine wahre Lügen") spielen zwei Polizisten, deren Lebenswege sich trennen, als einer von ihnen (der von Lindon verkörperte Simon) nach einer Verfehlung aus dem Polizeidienst entlassen wird. Jahre später wird Simons kleiner Sohn zufällig zum Zeugen eines brutalen Mordes und gerät ins Visier der Täter ...

"Heli":
Der mexikanische OSCAR-Beitrag 2014 lief im Wettbewerb von Cannes 2013 und gewann dort den Regiepreis für Amat Escalante. Auch bei anderen Festivals gab es viele Auszeichnungen für die Geschichte des titelgebenden Teenagers, der in einer mexikanischen Kleinstadt seine Familie beschützen muß, als diese ungewollt in den brutalen Drogenkrieg zwischen Gangstern und skrupellosen, oft korrupten Polizisten gerät.

"Zwischen den Wellen":
Über 600.000 Zuschauer haben in Frankreich die Geschichte von Yann Kermadec (François Cluzet, "Ziemlich beste Freunde") gesehen, dessen großes Ziel es ist, an einer um die ganze Welt führenden Einhandsegler-Regatta teilzunehmen. Doch als es endlich so weit ist, entdeckt er nach mehreren Tagen auf See, daß sich ein Junge unter Deck versteckt hat. Mit rund 17 Millionen Euro ist "Turning Tide" für europäische Verhältnisse sehr teuer, was man den beeindruckenden Bildern des Films laut Kritikern auch deutlich ansehen soll – die dramatische Komponente der Story scheint dagegen weniger überzeugend umgesetzt zu sein.

"Nowitzki – Der perfekte Wurf":
Der Titel sollte selbsterklärend sein: Sebastian Dehnhardt ("Klitschko") hat eine Dokumentation über den besten deutschen Basketballspieler aller Zeiten gedreht.

25. September:
"Phoenix":
Die Filme von Christian Petzold sorgen nicht unbedingt für ein Millionenpublikum im Kino, dennoch zählt er mit Werken wie "Gespenster", "Yella" oder "Jerichow" seit Jahren zu den auch und gerade international angesehensten deutschen Filmemachern. Sein neuester Streich "Phoenix" hat wie üblich Nina Hoss als Hauptdarstellerin zu bieten: Sie verkörpert eine im Zweiten Weltkrieg totgeglaubte Frau, die das KZ Auschwitz knapp überlebt hat und nach einer Gesichtsoperation unter einer neuen Identität – quasi wie der Phoenix aus der Asche – in die Nachkriegs-Gesellschaft zurückkehrt. Bei der Weltpremiere in Toronto wurde "Phoenix" von Publikum und Fachpresse begeistert aufgenommen.

"Sieben verdammt lange Tage":
Regisseur Shawn Levy ist nicht unbedingt als Erzähler tiefgreifender, emotional berührender Geschichten bekannt, sondern eher als jemand, der dem Publikum leicht konsumierbare, massentaugliche, aber meist unterhaltsame Stoffe wie in "Nachts im Museum", "Date Night" oder "Real Steel" präsentiert. Auch "Sieben verdammt lange Tage" fällt ins Komödienfach, dennoch läßt der Trailer hoffen, daß die Story einer recht großen Familie, deren untereinander eher entfremdete Mitglieder vom letzten Wunsch des verstorbenen Familienoberhaupts dazu verpflichtet werden, eine Woche lang unter einem Dach zu weilen, mehr zwischenmenschlichen Tiefgang bietet als seine sonstigen Filme. Ohne dabei natürlich den Humor zu vernachlässigen. Dafür dürfte schon die Besetzung mit vielen vor allem aus dem TV bekannten und beliebten Gesichtern wie Tina Fey ("Muppets Most Wanted"), Jason Bateman ("Juno"), Rose Byrne ("Bad Neighbors"), Connie Britton (TV-Serien "Chaos City", "Friday Night Lights"), Corey Stoll (TV-Serie "House of Cards"), Adam Driver ("Inside Llewyn Davis") und Timothy Olyphant ("Hitman", TV-Serie "Justified") sorgen, die von der Kinolegende Jane Fonda ("Das China-Syndrom") als Mutter hochkarätig abgerundet wird.

"Who Am I – Kein System ist sicher":
Genrefilme aus Deutschland sind ja noch immer ziemlich selten (dem Fördersystem sei "Dank"), dennoch versucht sich der schweizerische Regisseur Baran bo Odar ("Das letzte Schweigen") mit "Who Am I" an einem Hacker-Thriller. "Oh Boy"-Star Tom Schilling ist als Benjamin der Protagonist, der in der "realen Welt" kaum auffällt, in der virtuellen jedoch als Hacker ein Meister seines Fachs ist. Als er sich mit Gleichgesinnten zusammentut und sich sogar verliebt, scheint alles rundzulaufen, doch dann geraten sie ins Visier von Europol und BKA. In weiteren Rollen sind Elyas M'Barek ("Fack ju Göhte"), Hannah Herzsprung ("Hell"), Wotan Wilke Möhring ("Soul Kitchen"), Antoine Monot Jr. ("Das Experiment") und als Europol-Polizistin die Dänin Trine Dyrholm ("In einer besseren Welt") zu sehen.

"Der 7bte Zwerg" (3D):
Nach zwei lukrativen "7 Zwerge"-Komödien präsentiert Blödelbarde Otto Waalkes nun einen Animationsfilm-Ableger unter der Regie der beiden Debütanten Harald Siepermann und Boris Aljinovic (in den Realfilmen Darsteller des mürrischen Zwergs Cloudy).

"I Origins – Im Auge des Ursprungs":
In dem philosophischen Science Fiction-Drama von Regisseur und Drehbuch-Autor Mike Cahill ("Another Earth") geht es um den Molekularbiologen Ian (Michael Pitt, TV-Serie "Boardwalk Empire"), dessen Liebesbeziehung mit der schönen Sofi (Astrid Bergés-Frisbey, "Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten") ein tragisches Ende findet. Jahre später steht Ian mit seiner Laborpartnerin Karen ("Another Earth"-Hauptdarstellerin Brit Marling) vor einer bahnbrechenden Entdeckung, die alles verändern könnte ... Wie bereits "Another Earth" polarisiert auch Cahills neuestes Werk die Kritiker – beim Publikum kam "I Origins" bei der Premiere in Sundance jedoch ziemlich gut an.

"Like Father, Like Son":
In Cannes gewann Regisseur Hirokazu Koreeda gleich zwei Preise für sein Drama über einen japanischen Geschäftsmann, der erfahren muß, daß sein sechsjähriger Sohn bei der Geburt vertauscht wurde. Angesichts vieler positiver Kritiken sollte auch das deutsche Arthouse-Publikum angetan sein.

"Ein Sommer in der Provence":
In der Tragikomödie der französischen Regisseurin Rose Bosch ("Die Kinder von Paris") spielt Jean Reno ("22 Bullets") einen in der Provence lebenden grummeligen Großvater, der in den Sommerferien Besuch von seinen drei Enkeln erhält – die er infolge eines Familienstreits noch nie gesehen hat. Das Kennenlernen der unterschiedlichen Generationen gestaltet sich anfangs recht schwierig, bringt die Familie einander aber auch näher. In Frankreich war "Ein Sommer in der Provence" mit weniger als einer halben Million Kinobesuchern nicht wirklich ein Hit, wurde aber mit recht wohlwollenden Kritiken bedacht.

2. Oktober:
Ganze drei Jahre hat es nach "Verblendung" gedauert, bis Regiestar David Fincher endlich einen neuen Film in die Kinos bringt – zwischendurch hat er sich vor allem der TV-Serie "House of Cards" gewidmet, die er produziert und deren erste beide Episoden er realisierte. "Gone Girl" ist die Adaption eines Romans von Gillian Flynn, die selbst die Drehbuch-Adaption übernahm. In ihrer Erzählung geht es um das Ehepaar Nick (Ben Affleck, "Argo") und Amy Dunne (Rosamund Pike, "Barney's Version"), das eigentlich seinen fünften Hochzeitstag feiern will – doch dann verschwindet Amy spurlos. Für die Polizei ist Nick schnell der Hauptverdächtige, zumal er sich trotz Unschuldsbekundungen reichlich verdächtig verhält. Als Amys Tagebuch gefunden wird, erfahren alle Beteiligten (und die Zuschauer), daß auch ihre Vergangenheit nicht so makellos ist wie gedacht. Klingt also nach einem klassischen Fincher-Stoff und sollte einen weiteren sehr guten Film des zweifachen OSCAR-Nominees ergeben.

In seinem actionreichen Fantasy-Horror-Streifen will der irische Regiedebütant Gary Shore – der Titel läßt es erahnen – die nie erzählte Geschichte hinter dem Dracula-Mythos auf die Leinwand bringen. In Wirklichkeit wurde das Leben des blutrünstigen rumänischen Adeligen Vlad "Der Pfähler" Tepes natürlich sehr wohl bereits vor die Kamera gebracht (etwa in dem recht gelungenen TV-Film "Dark Prince: The True Story of Dracula" aus dem Jahr 2000), aber das soll uns nicht weiter kümmern, solange diese neue Version unterhaltsam ausfällt. Die Trailer lassen jedenfalls vermuten, daß es temporeich zur Sache geht, wobei der extensive Einsatz von computergenerierten Spezialeffekten nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte. Für die Hauptrolle wurde der Australier Luke Evans gewonnen, der sich in den letzten Jahren mit Filmen wie "Krieg der Götter" oder (als Bogenschütze Bard) "Der Hobbit – Smaugs Einöde" einen Namen machte und hier als Vlad sein Land und seine Familie unter Einsatz aller Mittel gegen den bösen Eroberer Sultan Mehmed (Dominic Cooper, "An Education") verteidigen muß.

"Hüter der Erinnerung – The Giver":
Wenn man eine kurze Inhaltsangabe von "Hüter der Erinnerung" liest und den Trailer sieht, dann muß man fast zu dem Schluß kommen, daß es sich um den nächsten Versuch handelt, ein großes, dystopisches Young Adult-Franchise á la "Die Tribute von Panem" oder "Divergent – Die Bestimmung" aufzubauen. Was den Kinofilm betrifft, ist das sicherlich richtig, allerdings erschien die Buchvorlage von Lois Lowry bereits 1993 und ist somit alles andere als ein Nachahmer-Produkt. Vielleicht ist das ja auch ein Grund dafür, daß "Hüter der Erinnerung" ein so hochkarätiges Team vor und hinter der Kamera versammeln konnte – denn wer würde schon erwarten, jemanden wie die dreimalige OSCAR-Gewinnerin Meryl Streep ("Glaubensfrage") in einem Film wie diesem zu sehen? Wobei man in ihrem Mitwirken zumindest eine Parallele zu "Divergent" sehen könnte, in dem mit Kate Winslet ja ein ähnlicher Hochkaräter dabei ist. Streep spielt jedenfalls die Anführerin der Ältesten in der Welt, in der "Hüter der Erinnerung" spielt – einer Welt ohne Krieg und Leid, aber auch ohne jegliche Gefühle. Nur eine Person, der "Giver", wird dazu auserkoren, das vergangene Wissen und die Emotionen der Menschheit zu lernen und zu bewahren. Der 16-jährige Jonas (Brenton Thwaites, "Maleficent – Die dunkle Fee") soll der neue Giver werden, der bisherige (Jeff Bridges, "Iron Man") ihn in die schwierige Aufgabe einweisen. Doch wie wird Jonas auf das reagieren, was ihm über die Vergangenheit und das Zustandekommen ihrer gegenwärtigen, scheinbar perfekten Gesellschaft enthüllt wird?

"Männerhort":
Für ihr Kinodebüt hat die langjährige TV-Regisseurin Franziska Meyer Price ("Berlin, Berlin", "Ritas Welt", "Doctor's Diary") eine illustre Schauspieler-Riege vor der Kamera versammelt: Elyas M'Barek, Christoph Maria Herbst ("Stromberg – Der Film"), Cosma Shiva Hagen ("Speed Racer"), Jasmin Schwiers ("Mord ist mein Geschäft, Liebling"), Lisa Maria Potthoff ("Wer's glaubt, wird selig"), Michael Gwisdek ("Good bye, Lenin!"), Dominic Boeer ("Buddy") und Regisseur Detlev Buck ("Die Vermessung der Welt") sollen das Publikum zum Lachen bringen. In der Theater-Adaption schaffen sich einige Vertreter des (ehemals?) "starken Geschlechts" in ihrer Neubausiedlung heimlich im Heizungskeller einen Männerhort, in dem sie nach Lust und Laune und vor allem ohne jegliche Beeinflussung durch ihre Frauen tun und lassen können, was sie wollen ...

"Der kleine Nick macht Ferien":
Im Jahr 2009 war die Kinderbuch-Verfilmung "Der kleine Nick" in ihrer Heimat Frankreich mit 5,5 Millionen Zuschauern der vierterfolgreichste Kinofilm des Jahres (in Deutschland reichte es immerhin zu über 350.000 Besuchern). So gesehen ist es fast schon überraschend, daß es bis zur Fortsetzung ganze fünf Jahre dauerte. Eine Folge der langen Wartezeit ist, daß der Darsteller des titelgebenden Lausebengels ausgetauscht werden mußte, weil Maxime Godart inzwischen 15 Jahre alt ist und damit nicht mehr ganz so klein. Regisseur, Drehbuch-Autoren und einige Schauspieler (u.a. Kad Merad aus "Willkommen bei den Sch'tis" als Nicks Vater) sind aber unverändert geblieben, womit die Kontinuität weitgehend eingehalten werden dürfte.

9. Oktober:
Von 1985 bis 1989 lief im amerikanischen Fernsehen die Krimiserie "The Equalizer", der in Deutschland der Untertitel "Der Schutzengel von New York" verpaßt wurde. Zu den ganz großen Serienerfolgen der 1980er Jahre zählte "The Equalizer" zwar nicht, dennoch waren die Geschichten rund um den von Edward Woodward verkörperten Privatdetektiv und ehemaligen CIA-Agenten Robert McCall ziemlich populär. Jedenfalls populär genug, um nun als Kinofilm wiederaufzuerstehen. Kinoneufassungen beliebter älterer TV-Serien sind ja keine ganz neue Idee; manchmal geht es gut ("21 Jump Street"), meistens nicht so sehr ("Das A-Team", "Starsky & Hutch", "I Spy", "Mit Schirm, Charme und Melone"). Das produzierende Studio scheint sich ziemlich sicher zu sein, daß "The Equalizer" zur ersten Kategorie zählt, denn noch vor der Kinoveröffentlichung des Films wurde anhand eines überzeugenden Rohschnitts und erfolgreicher Test-Screenings bereits eine Fortsetzung bewilligt. Da der stets zuverlässige Denzel Washington ("Flight") die Hauptrolle innehat, dürfte einem kommerziellen Erfolg auch nicht viel im Wege stehen, wenngleich die Story vergleichsweise düster klingt. Der neue McCall setzt es sich nämlich zum Ziel, die minderjährige Prostituierte Teri (Chloë Grace Moretz) zu retten, wofür er sich mit der russischen Mafia anlegen muß. Regie führt Antoine Fuqua, der Washington in "Training Day" zu seinem ersten Hauptrollen-OSCAR führte.

"Annabelle":
Im Spin-Off zum letztjährigen Gruselhit "Conjuring – Die Heimsuchung" wird die Vorgeschichte jener gruseligen Puppe erzählt, die im "Conjuring"-Prolog zu sehen war. "Conjuring"-Regisseur James Wan ist hier aber nur als Produzent vertreten, die Regie überließ er seinem langjährigen Stamm-Kameramann James R. Leonetti ("Death Sentence", "Dead Silence", "Insidious 1 + 2", "Conjuring"), für den es sein zweiter Spielfilm als Regisseur nach der Direct-to-DVD-Produktion "Butterfly Effect 2" aus dem Jahr 2006 ist. Details zur von Drehbuch-Autor Gary Dauberman ersonnenen Handlung sind rar gesät, es soll aber sehr klassisch um ein Ehepaar gehen, das sein erstes Kind erwartet und deshalb in ein neues, größeres Haus zieht. Eine der Puppen, die vorsorgend für das Baby besorgt werden, scheint jedoch nicht ganz normal zu sein ...

"Get On Up":
Unter der Regie von Tate Taylor ("The Help") agiert Chadwick Boseman ("42") in diesem Biopic als Soullegende James Brown. In einer Nebenrolle ist Komiker Dan Aykroyd ("Ghostbusters") zu sehen, der im Kultfilm "Blues Brothers" zusammen mit dem echten James Brown auftrat.

"Wish I Was Here":
Der zweite größere Crowdfunding-Film nach "Veronica Mars". "Scrubs"-Hauptdarsteller Zach Braff hofft, mit einem ähnlichen Vibe wie bei seinem gefeierten Regiedebüt "Garden State" erneut einen Hit landen zu können. Ersten US-Kritiken zufolge reicht die Story über einen erfolglosen Schauspieler (Braff) in einer frühen Midlife-Crisis aber leider nicht an die Qualitäten von "Garden State" heran. Nicht zuletzt die sympathische Darsteller-Riege mit Kate Hudson ("Almost Famous"), Jim Parsons (Sheldon in "The Big Bang Theory"), Mandy Patinkin (TV-Serie "Homeland") und Braffs "Scrubs"-Co-Star Donald Faison läßt jedoch zumindest auf eineinhalb Stunden locker-leichte Unterhaltung hoffen.

Mads Mikkelsen ("Die drei Musketiere") und Eva Green. Mir persönlich reichen schon diese beiden klangvollen Namen, um zu wissen, daß ich "Salvation" unbedingt sehen muß. Der dänische Regisseur Kristin Levring ("Wen du fürchtest") hat diese großartigen Schauspieler in einen Western gesteckt, in dem in den 1870er Jahren in Amerika ein Siedler nach Rache für den gewaltsamen Tod seiner Familie dürstet. Eine ausgesprochen klassische Western-Handlung also, bei der Levring aber hoffentlich den ein oder anderen Twist eingebaut hat. Und wenn nicht, dann genießen wir es einfach, Mikkelsen und Green bei der Arbeit zuzuschauen. Die Kritiken von der Premiere in Cannes sind jedenfalls recht positiv ausgefallen.

"Gefällt mir":
Ein deutscher Horrorfilm – ja, ab und zu gibt es auch das. Wie der Titel schon vermuten läßt, spielt das Internet in "Gefällt mir" eine große Rolle – für manche ist das allein ja schon Horror genug, aber in Michael David Pates Film geht es um einen Triebtäter, der in der friesischen Provinz mordet und Fotos der blutigen Leichen seiner Opfer auf deren Profilen in den sozialen Netzwerken hochlädt. Das klingt doch als Prämisse für einen Horrorfilm gar nicht so schlecht, oder? In den Hauptrollen sind Gedeon Burkhard ("Inglourious Basterds"), Tobias Schenke ("Harte Jungs") und Newcomerin Isabella Vinet zu sehen.

"Mein Freund, der Delfin 2":
Endlich mal wieder eine Fortsetzung: Der familienfreundliche Vorgänger über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem verletzten Delfin war 2011 in den USA ein Überraschungshit (in Deutschland sahen ihn knapp 230.000 Menschen im Kino), der mit der gleichen Besetzung und dem gleichen Regisseur (Charles Martin Smith) möglichst wiederholt werden soll. Dieses mal leidet das mit einer Flossenprothese ausgestattete Delfin-Weibchen Winter unter akuter Einsamkeit, also muß ein freundlicher Artgenosse gefunden werden …

"The Riot Club":
Die "An Education"-Regisseurin Lone Scherfig hat aus einem dramatischen Theaterstück von Laura Wade einen Kino-Thriller gemacht. Darin geht es um zwei Oxford-Studenten, die in den berühmt-berüchtigten "Riot Club" eingeladen werden, eine Art elitärer Studentenverbindung, die regelmäßig ausschweifende Gelage in einem Pub abhält.  Mitglieder dieses Clubs können ganz groß Karriere machen – aber sich bei den Gelagen auch komplett ihren Ruf ruinieren. Sam Claflin ("Snow White and the Huntsman") und Max Irons ("Seelen") spielen die beiden Neulinge im Club, auch sonst sind mit Holliday Grainger ("Jane Eyre"), Natalie Dormer (TV-Serien "Die Tudors" und "Game of Thrones"), Jessica Brown Findlay ("Winter's Tale") und Douglas Booth ("Noah") eine ganze Reihe junger und talentierter britischer Mimen mit dabei.

"Hirngespinster":
Ein deutsches Familiendrama von Christian Bach, in dem Tobias Moretti ("Das finstere Tal") einen an Schizophrenie erkrankten Vater spielt.

"Jack":
Bei der Berlinale kam das deutsche Sozialdrama des schweizerischen Regisseurs Edward Berger ("Frau2 sucht HappyEnd") gut an, vor allem der junge Hauptdarsteller Ivo Pietzcker wurde für seine Darstellung der Titelrolle international mit Lob bedacht. Jack ist ein 10-jähriger Junge, der in Berlin zum Vaterersatz für seinen kleinen Bruder wird, da ihre alleinerziehende Mutter sich kaum um sie kümmert. Doch da Jack selbst noch ein Kind ist, kann das auf Dauer nicht gutgehen, und so schaltet sich schließlich das Jugendamt ein …

"Prinz Ribbit" (3D):
Ein malaysischer Animationsfilm für Kinder, in dem Frosch Ribbit mit seiner besten Freundin, einem Eichhörnchen, eine Reise durch den Amazonas-Regenwald beginnt, um herauszufinden, warum er sich zeitlebens anders gefühlt hat als die übrigen Frösche (beispielsweise mag er kein Wasser). Durch einen Zufall wird Ribbit auf seiner Reise Opfer einer Hypnose und glaubt fortan, er sei ein menschlicher Prinz, der in einen Frosch verwandelt wurde und nur durch den Kuß einer Prinzessin zurückverwandelt werden kann ...

"One Direction: Where We Are – Der Konzertfilm" (11. Oktober):
Ein neuer Konzertfilm für die vielen jungen Fans der britisch-irischen Boygroup.

16. Oktober: 
"Der Richter – Recht oder Ehre":
In der Mischung aus Gerichtsfilm und Familiendrama verkörpert Robert Downey Jr. ("Sherlock Holmes") den erfolgreichen Großstadt-Anwalt Hank Palmer, der nach längerer Zeit in die Kleinstadt, in der er aufgewachsen ist, zurückkehren muß, als sein betagter Vater (Robert Duvall, "Jack Reacher") – ein Richter! – unter Mordverdacht gerät. Regie führte David Dobkin, bisher vor allem für Komödien wie "Die Hochzeits-Crasher" oder "Shanghai Knights" bekannt, zur Besetzung zählen auch Vera Farmiga ("Departed – Unter Feinden"), Billy Bob Thornton ("Bandits"), David Krumholtz ("Serenity") und Vincent D'Onofrio ("Full Metal Jacket").

"Maze Runner – Die Auserwählten: Im Labyrinth":
Und schon wieder dystopisches "Young Adult"-Futter: Die Buchvorlage von James Dashner erschien 2009, nun folgt die Kino-Adaption, die allerdings im Vergleich zu "Die Tribute von Panem", "Divergent" und Konsorten eher bodenständig daherkommt, was Budget und Personal vor und hinter der Kamera angeht. Für den Regisseur Wes Ball beispielsweise stellt "Maze Runner" das Langfilmdebüt dar, bisher war er vorwiegend als Grafikdesigner beschäftigt. Die Aufmerksamkeit der Filmbranche weckte er durch seinen postapokalyptischen Kurzfilm "Ruin", der ihm letztlich diesen Job eingebracht haben dürfte. Auch die Besetzung läßt große Namen (bis auf OSCAR-Nominee Patricia Clarkson aus "Pieces of April") komplett vermissen, kann aber mit einigen talentierten Jungstars aufwarten: Dylan O'Brien (TV-Serie "Teen Wolf"), Will Poulter ("Wir sind die Millers"), Thomas Brodie-Sangster ("Tatsächlich … Liebe") und Kaya Scodelario ("Moon") verkörpern allesamt Jugendliche, die ohne Erinnerung an einem einsamen Ort landen, den sie nur durch ein gewaltiges Labyrinth verlassen könnten – was bislang allerdings niemandem gelungen ist, da dort furchterregende Kreaturen hausen …

"The Cut":
Nach längerer Pause ("Soul Kitchen" erschien 2009) bringt der deutsche Star-Regisseur Fatih Akin endlich wieder einen Spielfilm in die Kinos. In "The Cut", der nach "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite" den Abschluß seiner "Liebe, Tod und Teufel"-Trilogie bildet, geht es u.a. um den türkischen Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges und generell um die "Fähigkeit" der Menschen, Böses zu tun. In einem Interview verriet Akin, daß sein Hauptdarsteller Tahar Rahim ("Black Gold", "Ein Prophet") im Film kein einziges Wort spreche und eine Figur zwischen Charlie Chaplin und einem Sergio Leone-Westernhelden verkörpere. Na, wenn das nicht nach einer spannenden Mischung klingt!

"Ninja Turtles" (3D):
Unter der Regie von Jonathan Liebesman – der sich mit Werken wie "Der Fluch von Darkness Falls", "World Invasion: Battle Los Angeles" oder "Zorn der Titanen" nicht unbedingt den Ruf des besten Regisseurs aller Zeiten erwarb – und der Oberaufsicht von Produzent Michael Bay ("Transformers") feiern die kampfstarken mutierten Schildkröten-Krieger wieder einmal ihr Comeback – natürlich in computergenerierter Form und in 3D. In den menschlichen Hauptrollen sind Megan Fox ("Jennifer's Body") und als Bösewicht William Fichtner ("Wrong") zu sehen.

"20,000 Days on Earth":
Der Dokumentarfilm von Iain Forsyth und Jane Pollard dokumentiert 24 Stunden im Leben des australischen Kultmusikers und -Autors Nick Cave, der mit seiner Band The Bad Seeds u.a. einen legendären Auftritt in Wim Wenders' Meisterwerk "Der Himmel über Berlin" hatte und in den letzten Jahren auch verstärkt Filmmusik (etwa für "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford") schuf. Für die detaillierte Annäherung an den Schaffensprozeß eines außergewöhnlichen Künstlers gab es in Sundance viel Applaus und positive Kritiken.

"Winterkartoffelknödel":
In der Fortsetzung des erfolgreichen bayerischen Krimis "Dampfnudelblues" von Ed Herzog bekommt es der Dorfpolizist Franz (Sebastian Bezzel, "Nanga Parbat") erneut mit skurrilen Kriminalfällen und dazu mit einer mysteriösen Femme fatale (Jeanette Hain, "Poll") zu tun.

"Wie in alten Zeiten":
Die britische romantische Komödie von Joel Hopkins ("Liebe auf den zweiten Blick") ist zwar mit Pierce Brosnan ("Mord und Margaritas") und Emma Thompson ("Saving Mr. Banks") in den Hauptrollen eines geschiedenen Paares, das sich infolge diverser Widrigkeiten wieder näher kommt, gut besetzt. Bei den Kritikern fiel "Wie in alten Zeiten" aufgrund inhaltlicher Beliebigkeit trotzdem durch und konnte selbst in England nur wenig Interesse beim Publikum generieren (Platz 5 in den Charts war das höchste der Gefühle).

"Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch":
Die Fortsetzung des mit gut 900.000 Zuschauern recht erfolgreichen Jugendfilms aus dem Jahr 2012 über die Vampirschwestern Dakaria und Silvania.

23. Oktober:
Die irischen Brüder Martin und John Michael McDonagh zählen seit einigen Jahren zu meinen allerliebsten Filmemachern. Zunächst begeisterte mich Martin im Jahr 2008 mit seiner melancholischen, schwarzhumorigen Tragikomödie "Brügge sehen … und sterben?", drei Jahre später verliebte ich mich in John Michaels sarkastische Buddy-Komödie "The Guard", 2012 legte Martin mit den herrlich skurrilen "7 Psychos" nach. Passenderweise ist nun wieder John Michael an der Reihe, und seit den Vorführungen in Sundance und bei der Berlinale wird "Am Sonntag bist du tot" von sehr positiven Kritiken begleitet. Wie bei den meisten McDonagh-Filmen (Ausnahme: "7 Psychos") spielt der wunderbare Brendan Gleeson die Hauptrolle, in diesem Fall den irischen Kleinstadt-Priester James Lavelle, der von seinen reichlich skurrilen Mitbürgern einiges gewohnt ist, eines Tages aber eine wahrlich schockierende Begegnung im Beichtstuhl hat: Ein Mann beichtet Lavelle, daß er einst von einem Priester vergewaltigt wurde. Da dieser bereits verstorben ist, will er nun als Rache einen anderen ermorden, der sich nichts zuschulden kommen lassen hat. Und seine Wahl fiel auf Lavelle. Allerdings gibt der angehende Mörder Lavelle – der aufgrund des Beichtgeheimnisses niemandem davon erzählen darf – eine Woche Zeit, um sich von seinem Leben und seiner Gemeinde zu verabschieden …

"Denk wie ein Mann 2":
Und die nächste Fortsetzung: Gerade einmal zwei Jahre ist es her, daß Komiker Kevin Hart in den USA mit der komödiantischen Beziehungsratgeber-Verfilmung "Denk wie ein Mann" seinen Kino-Durchbruch feierte. Im Rest der Welt bekam man davon eher weniger mit. Ob sich das mit dieser in Las Vegas verorteten Fortsetzung, die auf das gleiche Rezept und weitgehend die selbe Besetzung wie der (von den Kritikern nicht eben geliebte) Vorgänger setzt, ändern kann, ist sehr fraglich.

"Coming In":
"Krabat"-Regisseur Marco Kreuzpaintner zeichet als Regisseur und Co-Drehbuch-Autor für diese Beziehungskomödie verantwortlich, in der es um einen vermeintlich schwulen Berliner Star-Friseur (Kostja Ullmann, "Schutzengel") geht, der sich unverhofft in seine bodenständige Kollegin Heidi (Aylin Tezel, "Almanya – Willkommen in Deutschland") verliebt. In weiteren Rollen: Ken Duken ("Zwei Leben") und Katja Riemann ("Die Apothekerin").

"Die Boxtrolls" (3D):
In dem auf einem Buch von Alan Snow basierenden Stop Motion-Animationsfilm aus dem Hause Laika ("ParaNorman", "Coraline") wird der Waisenjunge Eggs von unterirdischen, vom Müllsammeln lebenden Kreaturen namens Boxtrolls aufgezogen. Als die knuffigen Wesen von einem Bösewicht (im Original gesprochen von Sir Ben Kingsley) bedroht werden, kann nur Eggs sie retten.

"Northmen – A Viking Saga":
Man darf Zweifel anmelden, ob diese schweizerisch-deutsch-südafrikanische Co-Produktion OSCAR-reif ausfallen wird. Aber wenn Regisseur Claudio Fäh ("Coronado") mit seinem international besetzten – Ryan Kwanten (TV-Serie "True Blood"), Tom Hopper (TV-Serie "Merlin"), Anatole Taubman ("Ein Quantum Trost"), Ken Duken – Genrefilm anspruchslose, aber unterhaltsame Wikinger-Action gelingt, dann wäre das ja schon mal nicht schlecht.

"Hin und weg":
Im Mittelpunkt der Tragikomödie von Christian Zübert ("Dreiviertelmond") steht eine Gruppe von Freunden, die jedes Jahr gemeinsam eine ausgedehnte Fahrradtour unternimmt, wobei stets ein anderes Mitglied das Ziel wählt. Diesmal ist Hannes (Florian David Fitz, "Die Vermessung der Welt") an der Reihe, seine Wahl fällt auf Belgien. Nicht ohne Grund, wie sich später herausstellt, denn Hannes ist todkrank – und Belgien hat eine liberale Gesetzgebung in Sachen Sterbehilfe. Zur Besetzung zählen auch Jürgen Vogel ("Keinohrhasen"), Julia Koschitz ("Ruhm") und Hannelore Elsner ("Die Unberührbare").

"Dieses schöne Scheißleben":
Nachdem ihre letzten Spielfilme nicht allzu erfolgreich waren, versucht sich Filmemacherin Doris Dörrie ("Nackt") nun an einer Dokumentation über die mexikanische Mariachi-Musik und ihre gesellschaftliche Bedeutung.

30. Oktober:
"Love, Rosie – Für immer vielleicht":
Der "Wickie auf großer Fahrt"-Regisseur Christian Ditter feiert sein englischsprachiges Debüt mit der Adaption eines Romans von Romanzen-Autorin Cecelia Ahern ("P.S. Ich liebe dich"). Sam Claflin und Lily Collins ("Spieglein Spieglein") spielen darin beste Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen und füreinander vorherbestimmt scheinen – doch bisher kamen sie durch unerwartete Wendungen des Schicksals einfach nicht als Paar zusammen. Ob sich das bis Filmende wohl ändern wird?

"Pride":
Die Briten haben ja eine lange Tradition, wenn es darum geht, gesellschaftskritische Themen in eine liebenswerte Komödienhandlung mit Herz zu betten (z.B. "Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten", "Ganz oder gar nicht" oder "Billy Elliot"). Mit "Pride" scheint der hauptberufliche Theater-Regisseur Matthew Warchus diese Reihe fortsetzen zu wollen. Jedenfalls klingt die in Cannes vorgestellte Geschichte der unwahrscheinlichen Allianz zwischen streikenden Arbeitern und Schwulenaktivisten in der Thatcher-Ära sehr danach. Und die Besetzung mit Bill Nighy ("Alles eine Frage der Zeit"), Imelda Staunton ("Harry Potter und der Orden des Phönix"), Dominic West ("Centurion") und Paddy Considine ("Das Bourne Ultimatum") kann sich auch sehen lassen. 

"Sex on the Beach 2 – Down Under":
Die dezent an die "American Pie"-Filme erinnerende Kinoversion der recht derben Comedy-Serie "The Inbetweeners" aus Großbritannien war 2011 ein großer Erfolg in ihrer Heimat und lockte in Deutschland immerhin über 300.000 Zuschauer in die Kinos. In der Fortsetzung verbringt einer von ihnen ein Auslandsjahr in Australien und erhält unerwartet Besuch von seinen drei Kumpels, die endlich wieder zusammen wilde Partys feiern wollen.

"Der Samurai":
Bei der Berlinale erhielt der surreale Thriller von Till Kleinert über einen jungen Brandenburger Dorfpolizisten (Michel Diercks) und einen selbsternannten Samurai, deren komplizierte, von Rezensenten mit den Filmen von David Lynch ("Mulholland Drive") verglichene Story sich kaum in ein paar Zeilen erklären läßt, vor allem aufgrund seiner atmosphärischen Inszenierung recht wohlwollende Kritiken.

"5 Zimmer Küche Sarg":
Im Jahr 2007 wurde der neuseeländische Filmemacher Taika Waititi mit der äußerst schrägen Romanze "Eagle vs. Shark" international bekannt, drei Jahre später folgte mit "Boy" ein weiterer – allerdings vorwiegend in seiner Heimat – gefeierter Film, zwischendurch betätigte er sich auch als Regisseur bei leicht abseitigen TV-Serien wie "The Inbetweeners" und "Flight of the Conchords". Gemeinsam mit Jemaine Clement – Co-Schöpfer der kultigen Musikserie "Flight of the Conchords" – hat er nun eine Vampirkomödie geschrieben und inszeniert, die in Form einer "Mockumentary" einen ganz neuen Blick auf die beliebten Blutsauger wirft. In "5 Zimmer Küche Sarg" wohnen einige von ihnen nämlich in Wellington in einer WG, in der sie sich mit ganz menschlichen Problemen herumschlagen müssen. Der unkonventionelle Humor dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen, aber die Kritiker zeigen sich ziemlich begeistert, und in Neuseeland ist der Film sogar ein kommerzieller Hit.

"Zwei Tage, eine Nacht":
Die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ("Der Junge mit dem Fahrrad", "Der Sohn") sind typische Festival-Lieblinge. In Cannes, Berlin oder Venedig erfahren ihre Filme regelmäßig großes Lob, in den (Arthouse-)Kinos kommen sie dagegen kaum zur Geltung. Vielleicht läuft es dieses Mal ja etwas besser, immerhin haben sie mit OSCAR-Gewinnerin Marion Cotillard ("The Dark Knight Rises") einen echten Star in der Hauptrolle vorzuweisen. Die Handlung, in der Cotillard als Sandra innerhalb eines Wochenendes all ihre Kollegen überreden muß, auf ihre Bonuszahlungen zu verzichten, damit ihr nicht gekündigt wird, klingt allerdings nicht unbedingt Multiplex-tauglich …

"Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimer Mission im Körper" (3D):
Ein deutscher Animationsfilm über den verrückten Wissenschaftler Professor Schlotter, der mithilfe von Minirobotern, die er in menschliche Körper einsetzt, die Weltherrschaft erlangen will. Nur Nano, der kleine Enkel von Schlotters erster Testperson, kann mit seiner besten Freundin den größenwahnsinnigen Professor stoppen, indem sie sich selbst verkleinern und in Großvaters Körper implantieren lassen, wo sie die Miniroboter aufhalten wollen.

"Pioneer":
In diesem in der Tradition der Verschwörungsthriller der 1970er Jahre erzählten Thriller – einer internationalen Co-Produktion unter norwegischer Führung – geht es um einen professionellen Taucher (Aksel Hennie, "Max Manus"), der gemeinsam mit seinem Bruder zu Beginn der 1980er Jahre im Auftrag eines großen Ölunternehmens dabei helfen soll, die erste Öl-Pipeline in der Nordsee zu verlegen. Dabei kommt es zu einem Unglück, dessen Hintergründe offenbar vertuscht werden sollen. Petter versucht, der Sache auf den Grund zu gehen. In Norwegen war der Film von Erik Skjoldbjærg ("Todesschlaf", "Prozac Nation") – zu dessen internationaler Besetzung auch Wes Bentley ("Die Tribute von Panem – The Hunger Games"), Stephen Lang ("Avatar") und Jonathan LaPaglia (TV-Serien "Seven Days" und "The Slap") zählen – mit rund 170.000 Zuschauern eine der erfolgreichsten heimischen Produktionen des Jahres 2013. Die Kritiken fielen allerdings eher mittelmäßig aus.

"Das Salz der Erde":
Nach seinem OSCAR-nominierten Dokumentarfilm "Pina" präsentiert Regisseur Wim Wenders seine nächste Doku. Dieses Mal geht es um den brasilianischen Photographen Sebastião Salgado, der über Jahrzehnte hinweg die Welt bereist hat. Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado fungiert als Co-Regisseur, in Cannes gab es zwei Auszeichnungen für "Das Salz der Erde".

"Zombiber":
"Zombies? Langweilig. Zombie-Biber? Genial!" So oder so ähnlich muß man sich wohl den Ideenfindungsprozeß für die amerikanische Horrorkomödie "Zombiber" vorstellen. Und mehr dürfte man über dieses Independent-Projekt ohne bekannte Namen auch gar nicht wissen müssen ...

Das war es also mit September und Oktober, im zweiten Teil meiner Herbstvorschau wird es mit dem Programm der Monate November und Dezember weitergehen – dann auch wieder mit einigen (Weihnachts-)Blockbustern wie "Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere".


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