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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

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Montag, 17. Juni 2013

Media Monday #103


Auch diese Woche nehme ich am fröhlichen Lückentext-Füllen namens Media Monday teil. Erneut gilt: Die von Wulf vom Medienjournal ersonnenen Textbausteine sind normal geschrieben, meine Antworten fett:

1. Es ist schade, dass man von Schauspielerin Q'orianka Kilcher schon länger nichts mehr gehört hat, denn insbesondere den Film "The New World" mit ihr fand ich beeindruckend, auch wenn das wie immer bei Werken von Terrence Malick nicht jeder nachvollziehen kann. Kilcher galt damals für ihre Rolle der Pocahontas sogar als OSCAR-Anwärterin, und das meiner Meinung nach völlig zurecht, doch seitdem hat sie bis auf ein paar Seriengastauftritte (von denen ich nur die leider äußerst unspektakulären in "Sons of Anarchy" gesehen habe) nichts wirklich Nennenswertes mehr gedreht. Unverständlich, daß jemand mit ihrem Talent keine besseren und größeren Rollen bekommt ...
2. SchauspielerInnen, die sich nebenbei noch humanitären Aufgaben widmen, finde ich sehr lobenswert (sofern sie es nicht zu auffällig als eigene PR ausschlachten).
3. Wenn in einer Serie Ray Wise in einer seiner vielen Gastrollen auftritt, freue ich mich immer sehr, weil einfach kaum jemand so wunderbare Bösewichte bzw. Fieslinge spielt wie er.
4. "Take This Waltz" habe ich zwar im Kino verpasst, möchte ich mir aber baldmöglichst noch ansehen, weil ich ein großer Fan von Regisseurin Sarah Polley bin. Und für die schlichte Tatsache, daß sie sich von einem Song ihres von mir ebenfalls verehrten Landsmannes Leonard Cohen zu einem Film inspirieren ließ, bewundere ich sie noch mehr als ohnehin schon.
5. Von den Serien der letzten vier bis fünf Jahre ärgert es mich am meisten, dass "Pushing Daisies" abgesetzt worden ist, denn diese wunderbare, märchenhafte Serie im Tim Burton-Stil war das Originellste, was das Fernsehen seit langem zu bieten hatte. Nur leider absolut nicht massentauglich.
6. Bücher ohne Bilder schrecken mich ja schon grundsätzlich ab. Sorry, kleiner Scherz. Also nochmal: Bücher, die schlecht lektoriert wurden, schrecken mich ja schon grundsätzlich ab. Wobei man das im Normalfall natürlich erst herausfindet, wenn man sie bereits gekauft hat ...
7. Mein zuletzt gesehener Film war Florian Henckel von Donnersmarcks "The Tourist" und der war immer noch so durchschnittlich wie beim Kinobesuch, aber trotzdem noch ganz angenehm ansehbar, weil die elegante Inszenierung und die schönen Venedig-Aufnahmen über viele Schwächen hinwegtrösten.

Kommentare:

  1. Oh ja, schlecht lektorierte Bücher sind ein Ärgernis. Das kommt mir dann immer so lieblos vor.

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  2. Dem kann man sich nur anschließen - wobei ich da zumindest bei Selfpublishern schon gerne mal ein Auge zudrücke, solange es nicht Überhand nimmt und der Rest stimmt.

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  3. Sarah Polley hab ich bei Frage 1 genannt. Ich wusste nicht mal, dass die auch Regie führt.

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    1. Tja, das ist der Grund dafür, daß man sie vor der Kamera leider in der Tat nur noch selten sieht (derzeit ist sie sogar als Regisseurin eines hochgelobten Dokumentarfilms in den US-Kinos vertreten). Bedauere ich ebenfalls sehr, aber man kann halt dummerweise nicht alles haben ...

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