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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Samstag, 8. März 2014

Samstags-Update (10/2014)

Einzige Veränderung im deutschen Kinostartplan bis Ende April ist die vergangenen Sonntag OSCAR-gekrönte Dokumentation "20 Feet from Stardom" über Background-Musiker, die nun einen Startplatz am 24. April ergattert hat. Sollte sich übrigens jemand fragen, wann endlich meine Sommervorschau kommt: Ja, ich weiß, ich bin spät dran (der OSCAR-Trubel, mein Buchmanuskript und viele interessante Filme im Kino haben ihren Tribut gezollt ...), aber mit etwas Glück bekomme ich den ersten Teil in den nächsten Tagen fertig.


Box Office-News:
In Deutschland gibt es an diesem Wochenende gleich sechs namhafte Neuzugänge; da war es zu erwarten, daß nicht alle funktionieren würden. Vermutlich dank des frühlingshaften Wetters fällt die Bilanz jedoch schlechter aus als befürchtet: Im Grunde genommen kann nur Wes Andersons Berlinale-Eröffnungsfilm "Grand Budapest Hotel" als echter Erfolg gewertet werden, denn mit wohl knapp 100.000 Zuschauern bis Sonntag übertrifft er Andersons bisherigen Startrekord (je gut 63.000 Zuschauer für "Darjeeling Limited" und "Die Royal Tenenbaums") spielend. Auch nicht allzu sehr meckern kann das antike 3D-Schlachten-Spektakel "300 Rise of an Empire", das mit etwa 350.000 Besuchern zwar nicht einmal die Hälfte seines nicht ganz unumstrittenen Vorgängers aus dem Jahr 2006 erreicht, aber locker die Spitzenposition in den Kinocharts übernimmt und angesichts der 3D-Aufpreise sicherlich zufrieden sein kann. Dem neuen (und neu besetzten) Bibi Blocksberg-Jugendfilm "Bibi und Tina" gelingt ebenfalls ein solider Auftakt, mit voraussichtlich knapp 150.000 Zuschauern liegt man in etwa auf dem Niveau von "Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen" aus dem Jahr 2004. Das sollte für Platz 3 reichen, knapp hinter "Stromberg – Der Film", aber knapp vor "Vaterfreuden" und "Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman". Richtig schlecht sieht es dagegen für eine deutsche Komödie und zwei hochkarätig besetzte Hollywood-Filme (mit Arthouse-Anspruch) aus: Doris Dörries "Alles inklusive" wird laut InsideKino nur auf mickrige 20.000 Zuschauer zum Start kommen, für die Disney-Feelgood-Tragikomödie "Saving Mr. Banks" mit Emma Thompson und Tom Hanks sowie die dialoglastige Theaterverfilmung "Im August in Osage County" mit Meryl Streep und Julia Roberts sieht es nicht viel besser aus.
Auch in den USA wird "300 Rise of an Empire" die Spitze in den Charts übernehmen. Je nachdem, als wie frontlastig sich diese Quasi-Fortsetzung (die eigentlich mehr oder weniger parallel zu den Geschehnissen von "300" stattfindet) erweisen wird, sollte die $40 Mio.-Marke geknackt werden, wenn es gut läuft, könnten sogar $45 Mio. drin sein. Das ist zwar ebenfalls deutlich weniger als beim Vorgänger (der mit sensationellen knapp $71 Mio. debütierte), aber dennoch ein recht starker Auftakt. Ähnliches gilt für die neue Nummer 2, den in Deutschland bereits vergangene Woche gestarteten Animationsfilm "Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman", der auf einen Wochenendwert von $30-35 Mio. abzielt. Bronze geht an den letztwöchtigen Sieger "Non-Stop" mit Liam Neeson, der sich gut zu halten scheint und an seinem zweiten Wochenende nicht weit unter der $20 Mio.-Marke bleiben sollte.

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