Montag, 18. Mai:
Arte, 20.15 Uhr: "High Heels" (1991)
In Pedro Almodóvars für einen Golden Globe nominiertem Mutter-Tochter-Melodram geht es um das Mädchen Rebeca, das bei der egozentrischen Mutter Becky (Marisa Paredes, "Die Haut, in der ich wohne") - die Sängerin werden will - und einem Stiefvater, der sie nicht leiden kann, aufwächst. Als der stirbt, läßt sich Becky schnell mit Manuel (Féodor Atkine, "Ronin") ein, zieht dann aber ihrer Gesangskarriere wegen in die USA und läßt Manuel und Rebeca zurück. Als Becky 15 Jahre später zurückkehrt, muß sie feststellen, daß Manuel und Rebeca (Victoria Abril, "Das Gesetz der Begierde") inzwischen geheiratet haben ...
Außerdem:
Porträt einer jungen Frau in Flammen (dutzendfach ausgezeichnetes französisches historisches Arthouse-Liebesdrama mit Adèle Haenel und Noémie Merlant; 20.15 Uhr bei One)
Terminator: Genisys (arg mittelmäßiges und trotz ordentlicher Einspielergebnisse schnell wieder eingemottetes Reboot der Reihe, mit Arnold Schwarzenegger und "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke in den Hauptrollen; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)
Dienstag, 19. Mai:
MDR, 22.55 Uhr: "Beflügelt - Ein Vogel namens Penguin Bloom" (2020)
Naomi Watts spielt in dem überwiegend positiv beurteilten und auf einer wahren Geschichte basierenden Wohlfühl-Drama des australischen Kino-Regiedebütanten Glendyn Ivin (TV-Serie "Deadline Gallipoli") die Krankenschwester Sam Bloom, die nach einem unglücklichen Sturz querschnittsgelähmt ist und ihren Lebensmut zu verlieren droht. Die unverhoffte Rettung kommt ausgerechnet in Form eines verletzten Flötenvogels, den Sams Sohn findet und wieder zu Kräften bringen will. Der hilfsbedürftige Vogel wird auf den Namen Penguin getauft (wegen seines schwarz-weißen Gefieders) und schafft es, Sam wieder aufzurichten und die gesamte Familie einander näherzubringen.
Mittwoch, 20. Mai:
Arte, 23.30 Uhr: "Der Goldman-Prozeß" (2023)
Free-TV-Premiere des für acht Césars nominierten historischen Gerichtsdramas von Cédric Kahn ("Die Familienfeier") über den jüdischen linksradikalen Aktivisten Pierre Goldman (Arieh Worthalter), der im Jahr 1976 in Paris u.a. wegen zweifachen Mordes in zweiter Instanz vor Gericht steht (im ersten Prozeß wurde er verurteilt). Goldman wirft Polizei und Justiz Antisemitismus vor und als sein Anwalt (Arthur Harari) etliche Zeugen in Widersprüche verwickelt, heizt sich die Stimmung rund um den öffentlichkeitswirksamen Fall immer weiter auf.