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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 30. Juni 2022

NIGHTMARE ALLEY (2021)

Regie: Guillermo del Toro, Drehbuch: Guillermo del Toro, Kim Morgan, Musik: Nathan Johnson
Darsteller: Bradley Cooper, Rooney Mara, Cate Blanchett, Richard Jenkins, David Strathairn, Toni Collette, Willem Dafoe, Ron Perlman, Mark Povinelli, Holt McCallany, Mary Steenburgen, Peter MacNeill, Paul Anderson, Jim Beaver, David Hewlett, Tim Blake Nelson, Clifton Collins Jr., Lara Jean Chorostecki, Stephen McHattie, Romina Power
Nightmare Alley (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $39,6 Mio.
FSK: 16, Dauer: 151 Minuten.
USA, Ende der 1930er Jahre: Stanton "Stan" Carlisle (Bradley Cooper, "A Star Is Born") heuert beim fahrenden Zirkus von Bruno (Ron Perlman, "Don't Look Up") an. Zunächst hilft er nur aus, doch bald nehmen ihn der alkoholkranke Pete (David Strathairn, "Lincoln") und seine Frau, die Wahrsagerin Madame Zeena (Toni Collette, "Stowaway"), unter ihre Fittiche. Von den beiden lernt Stan die Kunst eines Mentalisten: durch genaue Beobachtungsgabe und ein paar Tricks überzeugend vorzugeben, Gedanken lesen und mit den Toten sprechen zu können. Als Stan glaubt, daß er alles gelernt hat, was nötig ist, verläßt er den Zirkus gemeinsam mit Molly Cahill (Rooney Mara, "Carol") und gemeinsam führen sie ihre Tricks einem gehobenen Publikum in New York vor, was sich als recht einträglich erweist. Als Dr. Lilith Ritter (Cate Blanchett, "Blue Jasmine") bei einer Vorstellung von "The Great Stanton" versucht, ihn als Betrüger zu entlarven, kontert Stan das meisterhaft und weckt so das Interesse der angesehenen Psychiaterin. Stan schlägt ihr eine Zusammenarbeit vor: Lilith verrät ihm Details von Sitzungen mit ihren Patienten, die dieser nutzt, um ihnen mit seinen "übernatürlichen Fähigkeiten" das Geld aus der Tasche zu ziehen. So auch bei dem ebenso reichen wie gefährlichen Ezra Grindle (Richard Jenkins, "The Cabin in the Woods") ...

Mittwoch, 15. Juni 2022

MOTHERLESS BROOKLYN (2019)

Regie und Drehbuch: Edward Norton, Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Edward Norton, Gugu Mbatha-Raw, Alec Baldwin, Willem Dafoe, Bobby Cannavale, Bruce Willis, Michael Kenneth Williams, Dallas Roberts, Ethan Suplee, Cherry Jones, Robert Ray Wisdom, Josh Pais, Fisher Stevens, Radu Spinghel, Leslie Mann
Motherless Brooklyn (2019) on IMDb Rotten Tomatoes: 64% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $18,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 145 Minuten.
New York, 1950er Jahre: Als der erfahrene Privatdetektiv Frank Minna (Bruce Willis, "Looper") nach einem Treffen, über dessen Hintergründe er sich seinen vier Mitarbeitern gegenüber sehr bedeckt hielt, erschossen wird, ist gerade sein Schützling Lionel (Edward Norton, "Birdman") schockiert; zudem macht er sich Vorwürfe, daß er Franks Tod nicht verhindert hat. Während seine Kollegen in der Detektei, Gilbert Coney (Ethan Suplee, "Unstoppable"), Tony Vermonte (Bobby Cannavale, "Blue Jasmine") und Danny Fantl (Dallas Roberts, TV-Serie "The Walking Dead") sich recht schnell wieder ihrer normalen Arbeit widmen, konzentriert sich Lionel – der unter dem Tourette-Syndrom leidet, welches ihn unkontrolliert Laute und Satzfetzen äußern läßt, speziell, wenn er angespannt ist – darauf, die Hintergründe von Franks Tod aufzudecken. Diese erweisen sich als reichlich komplex, haben aber offensichtlich mit dem Politiker Moses Randolph (Alec Baldwin, "To Rome with Love") zu tun. Der hält sich zumeist im Hintergrund, hat als Leiter mehrerer Stadtdezernate aber großen Einfluß vor allem auf die Bautätigkeiten in New York. Irgendwie ist außerdem die dunkelhäutige Aktivistin Laura Rose (Gugu Mbatha-Raw, "Jupiter Ascending") in die Angelegenheit verwickelt, die engagiert gegen die Vertreibung der armen, oft schwarzen Bevölkerung aus ihren Vierteln wegen der von Randolph vorangetriebenen Modernisierung ankämpft. Auch der mysteriöse Architekt Paul (Willem Dafoe, "The Northman") verfügt über erstaunliches Insiderwissen, das er mit Lionel, der sich als Enthüllungsjournalist ausgibt, teilt …

Donnerstag, 9. Dezember 2021

MULHOLLAND DRIVE – STRASSE DER FINSTERNIS (2001)

Regie und Drehbuch: David Lynch, Musik: Angelo Badalamenti
Darsteller: Naomi Watts, Laura Elena Harring, Justin Theroux, Ann Miller, Mark Pellegrino, Dan Hedaya, Angelo Badalamenti, Monty Montgomery, Robert Forster, Brent Briscoe, Michael J. Anderson, Billy Ray Cyrus, Lori Heuring, Melissa George, Patrick Fischler, Lee Grant, Richard Green, Michael Des Barres, Rita Taggart, Maya Bond, Jeanne Bates, Dan Birnbaum, Rebekah Del Rio, Bonnie Aarons
Mulholland Drive (2001) on IMDb Rotten Tomatoes: 84% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $20,4 Mio.
FSK: 16, Dauer: 146 Minuten.
Als die angehende Schauspielerin Betty Elms (Naomi Watts, "Birdman") aus der kanadischen Provinz in Los Angeles ankommt – wo sie vorübergehend in der Wohnung ihrer Tante in einem luxuriösen Apartmentkomplex unterkommt, während diese bei Dreharbeiten ist –, ist sie voller Träume, Hoffnungen und unbändiger Begeisterung für die Traumfabrik. Überraschend findet sie in der Wohnung ihrer Tante allerdings die dunkelhaarige Rita (Laura Elena Harring, "Die Liebe in den Zeiten der Cholera") beim Duschen vor. Wie sich herausstellt, hatte Rita in der Nacht zuvor einen Autounfall, bei dem sie wohl eine Gehirnerschütterung erlitt und das Gedächtnis verlor. Rita nimmt die geheimnisvolle Schönheit bei sich auf und will ihr dabei helfen, herauszufinden, wer sie ist und was geschehen ist – was beide nicht ahnen: Ein Killer (Mark Pellegrino, TV-Serie "Supernatural") ist hinter Rita her! Derweil hat der angesagte Regisseur Adam Kesher (Justin Theroux, "Die Berufung") seine eigenen Probleme, denn er muß die weibliche Hauptrolle seines nächsten Films umbesetzen und obwohl sich die besten Schauspielerinnen Hollywoods darum reißen, bestehen die zwielichtigen Castigliane-Brüder (Dan Hedaya und Filmkomponist Angelo Badalamenti) als Produzenten darauf, daß er die unbekannte Camilla Rhodes (Melissa George, "Die Sinnlichkeit des Schmetterlings") erwählt. Als Adam sich weigert, erlebt er bald die unangenehmen Konsequenzen seiner Entscheidung ...

Donnerstag, 29. November 2018

UNDER THE SILVER LAKE (2018)

Regie und Drehbuch: David Robert Mitchell, Musik: Disasterpeace
Darsteller: Andrew Garfield, Riley Keough, Topher Grace, Patrick Fischler, Jimmi Simpson, Riki Lindhome, Jeremy Bobb, Laura-Leigh, Zosia Mamet, Callie Hernandez, Luke Baines, Summer Bishil, Grace Van Patten, David Yow, Rex Linn, June Carryl, Adam Bartley, Wendy Vanden Heuvel, Don McManus, Sydney Sweeney, India Menuez, Chris Gann, Karen Nitsche
Under the Silver Lake (2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 58% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $2,1 Mio.
FSK: 16, Dauer: 139 Minuten.

Silver Lake, ein Vorort von Los Angeles: Ein Serien-Hundekiller verbreitet Angst und Schrecken, während die Nachrichten vom mysteriösen Fall des vermißten Milliardärs Jefferson Sevence dominiert werden. Derweil ist der Mittdreißiger Sam (Andrew Garfield, "The Amazing Spider-Man") quasi pleite und steht kurz vor dem Rausschmiß aus seiner kleinen Wohnung in einer schäbigen Apartmentanlange in Silver Lake. Trotzdem verbringt er die Zeit nicht allzu sinnvoll, sondern hängt größtenteils herum, trinkt, kifft und beobachtet per Fernglas seine ältere, meist oben ohne rumlaufende Hippie-Nachbarin sowie die attraktive Sarah (Riley Keough, "Mad Max: Fury Road"). Als er sich schließlich traut, Sarah anzusprechen, verstehen sie sich ziemlich gut und verabreden sich zu einem Treffen am nächsten Abend – doch nicht nur taucht Sarah nicht auf, Alex muß vielmehr feststellen, daß ihr Apartment ausgeräumt und sie verschwunden ist. Die Polizei interessiert das wenig, also macht sich Sam selbst auf die Suche, indem er eine junge Frau verfolgt, die er aus Sarahs verlassener Wohnung kommen sieht. Der Beginn einer Irrfahrt, die Sam in die unterschiedlichsten, von skurrilen bis exzentrischen Figuren bevölkerten Orte in Silver Lake bringt und ihn die Bekanntschaft eines paranoiden Untergrund-Comicautors (Patrick Fischler, "Hail, Caesar!"), des "obdachlosen Königs" (David Yow, "Southbound") und von Jefferson Sevences Tochter Millicent (Callie Hernandez, "La La Land") sowie diverser Indie-Schauspielerinnen mit Zweitjob, eines steinreichen Songwriters (Jeremy Bobb, TV-Serie "The Knick") und der aufstrebenden Band "Jesus and the Brides of Dracula" machen läßt …

Mittwoch, 1. August 2018

HOTEL ARTEMIS (2018)

Regie und Drehbuch: Drew Pearce, Musik: Cliff Martinez
Darsteller: Jodie Foster, Sterling K. Brown, Dave Bautista, Sofia Boutella, Charlie Day, Brian Tyree Henry, Jeff Goldblum, Zachary Quinto, Jenny Slate, Kenneth Choi, Josh Tillman
Hotel Artemis
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 57% (5,8); weltweites Einspielergebnis: $13,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 95 Minuten.

Los Angeles, 21. Juni 2028. Ein ganz normaler Mittwochabend – das behauptet zumindest die Schwester (Jodie Foster, "Flightplan"), Leiterin des vom Mafiaboß "Wolf King" (Jeff Goldblum, "Thor 3") finanzierten Untergrund-Krankenhauses "Hotel Artemis", in dem sich Kriminelle jeder Art nach mißglückten Aktionen wieder zusammenflicken lassen können (sofern sie zahlende Mitglieder sind). So ganz normal ist dieser Mittwochabend allerdings nicht wirklich, denn ein gewalttätiger Aufstand ist ausgebrochen, nachdem die Trinkwasserversorgung privatisiert wurde und inzwischen für die ganz normale Bevölkerung das kühle Naß kaum noch erschwinglich ist. Sherman (Sterling K. Brown, TV-Serie "This Is Us") und drei weitere Männer wollen das Chaos für einen Banküberfall nutzen, der jedoch nur ansatzweise gelingt. Denn Shermans Bruder Lev (Brian Tyree Henry, TV-Serie "Atlanta") wird dabei angeschossen, weshalb Sherman ihn mit letzter Kraft zu dem nach der griechischen Göttin der Jagd benannten Hotel Artemis schleppt. Dort herrschen strenge Regeln, über deren Einhaltung Everest (Dave Bautista, "Guardians of the Galaxy"), der loyale Beschützer der Schwester, sorgt – so sind Waffen ebenso verboten wie das Töten anderer Patienten. Diese Nacht wird jedoch eine echte Herausforderung nicht für Everest, denn einer der Patienten soll im Hotel Artemis einen Auftragsmord durchführen …

Mittwoch, 4. Juli 2018

THE GOOD GERMAN (2006)

Regie: Steven Soderbergh, Drehbuch: Paul Attanasio, Musik: Thomas Newman
Darsteller: George Clooney, Cate Blanchett, Tobey Maguire, Beau Bridges, Leland Orser, Tony Curran, Robin Weigert, Jack Thompson, Ravil Isyanov, Christian Oliver, David Willis
The Good German
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 34% (5,1); weltweites Einspielergebnis: $5,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 108 Minuten.

Berlin, unmittelbar nach Kriegsende 1945: Der amerikanische Journalist Jake Geismer (George Clooney, "Michael Clayton") ist soeben angekommen, um über die Potsdamer Konferenz zu berichten. Doch das ist eigentlich nur ein Vorwand, in Wirklichkeit will Geismer seine jüdisch-deutsche Geliebte Lena Brandt (Cate Blanchett, "Carol") finden, die vor dem Krieg in Berlin für ihn gearbeitet hat. Tatsächlich trifft Jake schneller als erwartet auf Lena, die nun die Freundin seines vom US-Militär gestellten Fahrers Patrick Tully (Tobey Maguire, "Der große Gatsby") ist. Wie sich herausstellt, ist jedoch Lenas totgeglaubter Ehemann Emil (Christian Oliver, "Speed Racer") – ein Mathematiker, der im Krieg als SS-Offizier am Raketenprogramm der Deutschen beteiligt war – sehr lebendig und deshalb ins Visier sowohl amerikanischer wie auch britischer und sowjetischer Verfolger geraten. Als es auch noch zu einem Mordfall kommt, beginnt Jake, auf eigene Faust den seltsamen Geschehnissen nachzurecherchieren …

Dienstag, 16. Januar 2018

Klassiker-Rezension: GEWAGTES ALIBI (1949)

Originaltitel: Criss Cross
Regie: Robert Siodmak, Drehbuch: Daniel Fuchs, Musik: Miklós Rózsa
Darsteller: Burt Lancaster, Yvonne De Carlo, Dan Duryea, Stephen McNally, Alan Napier, Tom Pedi, Percy Helton, Griff Barnett, Edna M. Holland, Meg Randall, Richard Long, Esy Morales, Tony Curtis, Gene Evans
Gewagtes Alibi
(1949) on IMDb Rotten Tomatoes: 86% (8,0); FSK: 16, Dauer: 84 Minuten.

Steve Thompson (Burt Lancaster) kehrt nach jahrelanger Abwesenheit in seine Heimatstadt Los Angeles zurück – vorgeblich der Familie wegen, in Wirklichkeit will er vor allem seine Ex-Frau Anna (Yvonne De Carlo, "Die Piratenbraut") wiedersehen. Ihre stürmische Ehe hielt zwar nur sieben Monate, doch Steve ist noch immer hoffnungslos in sie verliebt, auch wenn er das nicht zugeben will. Wie sich herausstellt, scheint Anna seine Gefühle zu erwidern, jedoch ist sie inzwischen mit dem Gangster Slim Dundee (Dan Duryea, "Gefährliche Begegnung") liiert. Obwohl seine Familie und sein bester Freund, der Polizist Pete (Stephen McNally, "Winchester '73"), ihm dringend dazu raten, Anna endlich zu vergessen, ist er einfach nicht in der Lage, loszulassen. Als der eifersüchtige und gewalttätige Slim dahinterkommt, daß Steve und Anna sich heimlich treffen, will Steve dem Gangster helfen, jenen Geldtransporter zu überfallen, den er selbst als Wachmann begleitet, um Slim zu besänftigen …

Mittwoch, 7. Juni 2017

Klassiker-Rezension: SCHOCK-KORRIDOR (1963)

Originaltitel: Shock Corridor
Regie und Drehbuch: Samuel Fuller, Musik: Paul Dunlap
Darsteller: Peter Breck, Constance Towers, Gene Evans, Hari Rhodes, James Best, William Zuckert, Larry Tucker, John Matthews, Philip Ahn, Chuck Roberson, Neyle Morrow, Paul Dubov, Rachel Romen
Schock-Korridor
(1963) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (7,9); FSK: 12, Dauer: 98 Minuten.
Johnny Barrett (Peter Breck, TV-Serie "Big Valley") hat ein klares Ziel: Er will den Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus gewinnen, indem er einen Mord in der Nervenheilanstalt von Dr. Cristo (John Matthews, "Goldfieber") aufklärt – wofür er sich selbst als Patient einweisen läßt! Das hat er vorbereitet, indem er von Dr. Fong (Philip Ahn, TV-Serie "Kung Fu") – einem Freund seines Chefs Swanson (William Zuckert, "Ace Ventura") – penibel darauf trainiert wurde, von den Ärzten wirklich als behandlungsbedürftig akzeptiert zu werden. Auslöser der Einweisung ist die (jedoch widerwillige) Anzeige seiner Freundin Cathy (Constance Towers, "Der letzte Befehl", TV-Serie "General Hospital") bei der Polizei, die sich dort als Johnnys Schwester ausgibt und behauptet, von ihm sexuell angegriffen worden zu sein. Johnnys Plan funktioniert und er landet in der Anstalt, wo er sich sogleich daran macht, mit den drei Patienten zu sprechen, die Zeuge des Mordes wurden, aufgrund ihres geistigen Zustandes aber schwer zugänglich sind. Dennoch macht Johnny Fortschritte bei seinen heimlichen Ermittlungen, muß aber auch feststellen, daß er selbst immer stärker mit seiner gespielten Rolle zu verschmelzen droht …

Mittwoch, 4. März 2015

INHERENT VICE – NATÜRLICHE MÄNGEL (2014)

Regie und Drehbuch: Paul Thomas Anderson, Musik: Jonny Greenwood
Darsteller: Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Katherine Waterston, Benicio del Toro, Owen Wilson, Reese Witherspoon, Joanna Newsom, Martin Short, Maya Rudolph, Hong Chau, Eric Roberts, Jena Malone, Martin Donovan, Sasha Pieterse, Peter McRobbie, Keith Jardine, Jefferson Mays, Elaine Tan, Jeannie Berlin, Serena Scott Thomas, Michael Kenneth Williams, Michelle Sinclair, Wilson Bethel, Anders Holm
Inherent Vice
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 74% (7,2); weltweites Einspielergebnis: $14,8 Mio.
FSK: 16, Dauer: 148 Minuten.

Los Angeles, 1970: Larry "Doc" Sportello (Joaquin Phoenix, "Hotel Ruanda") ist Privatdetektiv und ein leidenschaftlicher Kiffer. Man möchte meinen, daß Letzteres für Ersteres nicht gerade zuträglich ist, doch tatsächlich hat er so einiges zu tun. Dafür, daß Doc in einen ziemlichen Schlamassel gerät, der eigentlich mindestens eine Nummer zu groß für ihn ist, ist primär seine Ex-Freundin Shasta (Katherine Waterston, "Taking Woodstock") verantwortlich. Die informiert Doc nämlich darüber, daß sie von der Frau ihres Geliebten – dem reichen Immobilientycoon Michael Z. Wolfmann (Eric Roberts, "Express in die Hölle") – und deren Liebhaber aufgefordert wurde, ihnen bei einem Komplott gegen Wolfmann zu helfen. Kurz nachdem Doc dies erfahren hat, verschwinden sowohl Wolfmann als auch Shasta scheinbar spurlos. Unterdessen erhält der Privatdetektiv weitere Aufträge, so soll er beispielsweise im Auftrag dessen vermeintlicher Witwe (Jena Malone, "Die Tribute von Panem – Catching Fire") den angeblichen Tod des Surfer-Saxophonisten Coy Harlingen (Owen Wilson, "Midnight in Paris") überprüfen. Und irgendwie scheinen all seine neuen Fälle mit Michael Z. Wolfmann in Zusammenhang zu stehen. Das ruft auch den mit Doc nicht wirklich befreundeten Detective "Bigfoot" Bjornsen (Josh Brolin, "True Grit"), das FBI sowie die Staatsanwaltschaft – in Person von Docs aktueller Freundin Penny Kimball (Reese Witherspoon, "Wasser für die Elefanten") – auf den Plan …

Donnerstag, 25. September 2014

SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR (3D, 2014)

Regie: Robert Rodriguez und Frank Miller, Drehbuch: Frank Miller, Musik: Carl Thiel und Robert Rodriguez
Darsteller: Mickey Rourke, Josh Brolin, Joseph Gordon-Levitt, Eva Green, Powers Boothe, Jessica Alba, Dennis Haysbert, Rosario Dawson, Christopher Meloni, Jeremy Piven, Jamie Chung, Ray Liotta, Christopher Lloyd, Jaime King, Jude Ciccolella, Marton Csokas, Stacy Keach, Alexa Vega, Juno Temple, Julia Garner, Lady Gaga, Billy Blair, Johnny Reno, Bruce Willis, Frank Miller, Robert Rodriguez
Sin City: A Dame to Kill For
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 43% (5,4); weltweites Einspielergebnis: $40,7 Mio.
FSK: 18, Dauer: 102 Minuten.

Drei weitere Episoden aus Sin City:
"A Dame to Kill For": Seit vielen Jahren versucht der heruntergekommene Privatdetektiv Dwight McCarthy (Josh Brolin, "No Country for Old Men"), seine frühere Geliebte Ava (Eva Green, "300 – Rise of an Empire") zu vergessen. Das fällt ihm gar nicht leicht, da Ava wunderschön und verführerisch ist, aber eben auch manipulativ und brandgefährlich. Als sie eines Tages bei ihm auftaucht und ihn um Hilfe gegen ihren sadisitschen Ehemann Damien Lord (Marton Csokas, "The Equalizer") und dessen brutale rechte Hand Manute (Dennis Haysbert, "Goodbye Bafana") bittet, ist Dwight hin- und hergerissen zwischen der leisen Stimme der Vernunft und seiner nur mühsam unterdrückten Besessenheit von der grünäugigen Schönheit …
"The Long Bad Night": Der junge Spieler Johnny (Joseph Gordon-Levitt, "Brick") ist vom Glück verfolgt – was er auch anpackt, es gelingt ihm. Folgerichtig will er sich am größten Jackpot von Sin City versuchen, einer hochkarätigen Pokerrunde, der auch der mächtige Senator Roark (Powers Boothe, "The Avengers") angehört. Am Spieltisch bleibt Johnny das Glück treu, er nimmt Roark nach Strich und Faden aus – doch den rachsüchtigen Politiker wünscht sich niemand zum Feind …
"Just Another Saturday Night" / "Nancy's Last Dance":
Der grobschlächtige Marv (Mickey Rourke, "Krieg der Götter") schlägt sich mit einer Horde randalierender Studenten herum, die zuerst einem Obdachlosen und dann ihm an den Kragen wollen. Keine gute Idee. Später bittet Stripperin Nancy (Jessica Alba, "Machete") Marv um Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Rachepläne: Sie will Senator Roark endlich für den Tod ihres väterlichen Beschützers John Hartigan (Bruce Willis, "Looper") zur Rechenschaft ziehen, für den sie ihn verantwortlich macht …

Mittwoch, 24. September 2014

SIN CITY (2005)

Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller, Drehbuch: Frank Miller, Musik: John Debney, Graeme Revell, Robert Rodriguez
Darsteller: Bruce Willis, Mickey Rourke, Clive Owen, Jessica Alba, Rosario Dawson, Josh Hartnett, Elijah Wood, Nick Stahl, Rutger Hauer, Michael Clarke Duncan, Carla Gugino, Alexis Bledel, Devon Aoki, Jaime King, Benicio del Toro, Brittany Murphy, Michael Madsen, Powers Boothe, Jude Ciccolella, Tommy Flanagan, Nick Offerman, Marley Shelton, Makenzie Vega, Tommy Nix, Nicky Katt, David Hickey, Rick Gomez, Frank Miller, Robert Rodriguez
Sin City
(2005) on IMDb Rotten Tomatoes: 76% (7,4); weltweites Einspielergebnis: $158,8 Mio.
FSK: 18, Dauer: 124 Minuten.

Drei Episoden aus dem verkommenen Sin City (eigentlich Basin City):
- "The Hard Goodbye": Dem grobschlächtigen Marv (Mickey Rourke, "Krieg der Götter") wird der Mord an der schönen blonden Prostituierten Goldie (Jaime King, TV-Serie "Hart of Dixie") angehängt, neben deren Leiche er eines Morgens erwacht. Da Goldie die einzige Person war, die Marv je gut behandelt hat, läßt er keinen Zweifel daran, daß ihr Tod blutig gerächt werden wird. Auf der Suche nach den Verantwortlichen stößt Marv nach einem Zwischenstop bei seiner sexy Bewährungshelferin Lucille (Carla Gugino, "Sucker Punch") zunächst auf einige wehrhafte Kolleginnen Goldies, die ebenfalls nach Vergeltung streben, dann auf einen sinistren Kardinal (Rutger Hauer, "Batman Begins") und schließlich auf einen grausamen Serienmörder (Elijah Wood, "Der Herr der Ringe") mit kannibalistischen Neigungen …
- "The Big Fat Kill": Der Privatdetektiv Dwight McCarthy (Clive Owen, "King Arthur") tut sich nach dem Mord an seiner Geliebten Shellie (Brittany Murphy, "Durchgeknallt") mit seiner Ex Gail (Rosario Dawson, "Unstoppable") zusammen, der inoffiziellen Anführerin des Stadtviertels "Oldtown", in das sich nicht einmal die Polizei hineintraut. Gemeinsam wollen sie nicht nur Shellies Mörder "Jackie-Boy" (Benicio del Toro, "Savages") zur Strecke bringen, sondern auch Oldtown gegen einen Angriff von Polizei und Mafia verteidigen …
 - "That Yellow Bastard": Der integre Cop John Hartigan (Bruce Willis, "Looper") wird kurz vor seiner Pensionierung unschuldig verhaftet, nachdem er die elfjährige Nancy vor einem perversen Serienvergewaltiger und -mörder (Nick Stahl, "Terminator 3") rettet, der unglücklicherweise Beziehungen bis in höchste politische Kreise hinein hat. Als Hartigan nach acht Jahren Haft freikommt und sich um das von ihm gerettete und inzwischen natürlich erwachsene Mädchen (Jessica Alba, "Machete") kümmern will, findet er heraus, daß dieses inzwischen als Stripperin in einem heruntergekommene Schuppen in Sin City arbeitet. Schnell wird offenbar, daß Nancy Hartigans Schutz dringend nötig hat, denn der dank Hartigans Eingreifen körperlich entstellte Serienmörder hat es noch immer auf Nancy und Hartigan abgesehen …

Donnerstag, 7. August 2014

BLACK DAHLIA (2006)

Regie: Brian De Palma, Drehbuch: Josh Friedman, Musik: Mark Isham
Darsteller: Josh Hartnett, Aaron Eckhart, Scarlett Johansson, Hilary Swank, Mia Kirshner, Mike Starr, Patrick Fischler, Angus MacInnes, Fiona Shaw, James Otis, John Kavanagh, Troy Evans, Rachel Miner, Gregg Henry, Rose McGowan, Ian McNeice, k.d. lang
 The Black Dahlia
(2006) on IMDb Rotten Tomatoes: 32% (4,8); weltweites Einspielergebnis: $49,3 Mio.
FSK: 16, Dauer: 121 Minuten.

Los Angeles, 1947: Zwei Polizisten, der smarte, deutschstämmige Ex-Soldat Dwight "Bucky" Bleichert (Josh Hartnett, "Sin City", "30 Days of Night") und sein Partner, der rauhbeinige Lee Blanchard (Aaron Eckhart), sind die Stars der Polizei in der sündigen Stadt der Engel. Beider Karrieren bewegen sich steil bergauf, bis eine Serie unzusammenhängender Vorkommnisse einen Wendepunkt einleitet: Zum einen wird ein gefährlicher Gangster aus der Haft entlassen, den Blanchard einst verhaftet hatte und mit dessen schöner damaliger Freundin Kay (Scarlett Johansson, "Vicky Cristina Barcelona") er seither zusammenlebt. Kay und Blanchard fürchten, daß sich nun rächen will. Unabhängig davon wird eine grausam verstümmelte Frauenleiche aufgefunden und da der Fall dieser von den Medien "Schwarze Dahlie" genannten Unbekannten für großes öffentliches Aufsehen sorgt, werden Blanchard und Bleichert auf den Fall angesetzt – ohne zunächst irgendwelche Fortschritte zu machen. Doch dann findet Bucky heraus, daß Madeleine Linscott (Hilary Swank, "Million Dollar Baby"), die schöne Tochter eines reichen Baulöwen, irgendwie in die Sache verstrickt ist ...

Freitag, 24. Mai 2013

BRICK (2005)

Regie und Drehbuch: Rian Johnson, Musik: Nathan Johnson
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Nora Zehetner, Lukas Haas, Noah Fleiss, Emilie de Ravin, Matt O'Leary, Noah Segan, Meagan Good, Brian White, Jonathan Cauff, Richard Roundtree
Brick
(2005) on IMDb Rotten Tomatoes: 80% (7,1); weltweites Einspielergebnis: $3,9 Mio.
FSK: 12, Dauer: 110 Minuten.

Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt, "Lincoln"), der sich an der Highschool von San Clemente im Bundesstaat Kalifornien in seiner selbstgewählten Außenseiterrolle eingerichtet hat, erhält einen verzweifelten Telefonanruf von seiner Ex-Freundin Emily (Emilie de Ravin, "The Hills Have Eyes"). Diese bittet ihn dringend um Hilfe, legt aber offensichtlich verängstigt auf, ehe sie Brendan Genaueres erklären kann. Tags darauf entschuldigt sie sich in der Schule bei Brendan und versichert ihm, es sei nur ein Mißverständnis gewesen. Einen weiteren Tag später ist Emily tot. Gemeinsam mit seinem schlauen Freund "The Brain" (Matt O'Leary, "Death Sentence") will Brendan den Mord an seiner Ex-Freundin aufklären und stößt dabei auf mehrere potentielle Verdächtige: den brutalen, aber dämlichen Football-Star Brad (Brian J. White, "The Cabin in the Woods"), den charismatischen Drogendealer "The Pin" (Lukas Haas, "Inception"), dessen unbeherrschten, aber ambitionierten Schläger Tugger (Noah Fleiss, "Beware the Gonzo") und die undurchschaubare Femme fatale Laura (Nora Zehetner, TV-Serien "Grey's Anatomy" und "Heroes") ...