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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

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Donnerstag, 21. September 2023

ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU (2023)

Originaltitel: The Little Mermaid
Regie: Rob Marshall, Drehbuch: David Magee, Musik: Alan Menken
Darsteller: Halle Bailey, Jonah Hauer-King, Melissa McCarthy, Javier Bardem, Daveed Diggs (Stimme), Awkwafina (Stimme), Jacob Tremblay (Stimme), Noma Dumezweni, Martina Laird, Art Malik, Jessica Alexander, Emily Coates, Jodi Benson
The Little Mermaid (2023) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (6,3); weltweites Einspielergebnis: $569,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 136 Minuten.
Arielle (Halle Bailey, TV-Serie "Grown-ish") ist eine Meerjungfrau und eine echte Prinzessin, denn ihr Vater ist König Triton (Javier Bardem, "Skyfall") von Atlantica. Allerdings sorgt Arielles Faszination für die Welt der Menschen wiederholt für Ärger, denn Triton ist auf die Menschen nicht gut zu sprechen und hält sie für gefährlich. So kommt es, daß Arielle eines Tages, als sie den schiffbrüchigen Menschenprinz Eric (Jonah Hauer-King, "Die unglaublichen Abenteuer von Bella") rettet und sich in ihn verliebt, sich nicht an ihren Vater wendet, sondern das Angebot ihrer von Triton einst verbannten Tante Ursula (Melissa McCarthy, "Spy") annimmt, sie für drei Tage zu einem Menschen zu machen. Jedoch muß sie innerhalb dieser drei Tage einen "Kuß wahrer Liebe" erhalten, um ein Mensch zu bleiben. Erschwert wird diese Aufgabe dadurch, daß Ursula erstens Arielle ihre sirenenhafte Stimme nimmt und zweitens ihr die Erinnerung an die "Kuß-Bedingung" raubt. Zum Glück hat sie allerdings die Hilfe ihrer treuen Tierfreunde Krabbe Sebastian (in der Originalfassung gesprochen und gesungen von Daveed Diggs, "Hamilton"), Möwe Scuttle (Awkwafina, "Shang-Chi") und Fisch Fabius (Jacob Tremblay, "Raum"), die alles geben, um Arielle und Eric in die richtige Richtung zu lenken ...

Donnerstag, 26. Januar 2023

ROALD DAHLS MATILDA – DAS MUSICAL (2022)

Regie: Matthew Warchus, Drehbuch: Dennis Kelly, Musik: Tim Minchin (Songs), Christopher Nightingale
Darsteller: Alisha Weir, Emma Thompson, Lashana Lynch, Sindhu Vee, Andrea Riseborough, Stephen Graham, Rei Yamauchi Fulker, Charlie Hodson-Prior, Meesha Garbett, Carl Spencer, Lauren Alexandra, Winter Jarrett Glasspool, Andrei Shen, Ashton Robertson, Amber Adeyinka
Roald Dahl's Matilda the Musical (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 93% (7,7); britisches Einspielergebnis: $35,6 Mio.
Altersempfehlung: 6, Dauer 117 Minuten.
Die 11-jährige Matilda Wurmwald (Alisha Weir, "Don't Leave Home") hat noch nie eine Schule von innen gesehen, weil ihre an ihr überhaupt nicht interessierten Proll-Eltern (Stephen Graham und Andrea Riseborough) einfach nicht daran gedacht haben, sie anzumelden. Geschadet hat das der aufgeweckten Matilda nicht wirklich, denn sie hat sich auch auf eigene Faust zu einer echten Leseratte entwickelt, die täglich die rollende Bibliothek von Frau Phelps (Sindhu Vee) besucht und mehrere anspruchsvolle Romane pro Woche liest. Als das Jugendamt schließlich auf Matilda aufmerksam wird, wird sie an die Schule Crunchem Hall gebracht. Ihre freundliche Klassenlehrerin Fräulein Honig (Lashana Lynch, "Captain Marvel") braucht nicht lange, um zu bemerken, welch besonderes Mädchen Matilda ist, die sich als echtes Genie herausstellt. Das ist gar nicht im Sinne der sadistischen Schulleiterin Agatha Knüppelkuh (Emma Thompson, "Tatsächlich … Liebe"), denn die ehemalige Profi-Hammerwerferin hasst Kinder leidenschaftlich und glaubt fest daran, daß man sie erst brechen muß, ehe man ihnen etwas beibringen kann. Mit ihrem schrecklichen Verhalten kam die furchterregende Schulleiterin bislang stets durch, weil selbst die Lehrer sie fürchten; doch Matilda ist nicht gewillt, sich von der Knüppelkuh alles bieten zu lassen. Sie ist der Funken, der eine Revolution entbrennen läßt ...

Donnerstag, 15. Dezember 2022

GUILLERMO DEL TOROS PINOCCHIO (2022)

Regie: Guillermo del Toro und Mark Gustafson, Drehbuch: Guillermo del Toro, Patrick McHale, Musik: Alexandre Desplat
Sprecher der Originalfassung: Gregory Mann, Ewan McGregor, David Bradley, Christoph Waltz, Ron Perlman, Finn Wolfhard, Tilda Swinton, John Turturro, Burn Gorman, Tim Blake Nelson, Tom Kenny, Cate Blanchett
Guillermo Del Toros Pinocchio (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 96% (8,3); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 117 Minuten.
Als sein geliebter Sohn Carlo während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 10 Jahren durch eine verirrte Bombe stirbt, ist der meisterhafte Holzschnitzer Geppetto (in der Originalfassung gesprochen von David Bradley aus der "Harry Potter"-Reihe) am Boden zerstört. Selbst zwei Jahrzehnte später, inzwischen hat in Italien der Faschist Mussolini die Macht übernommen, kann er sich nicht von seiner Trauer lösen, geht kaum noch der Arbeit nach und denkt von früh bis spät voller Bitterkeit an den verstorbenen Sohn. Als er eines Nachts betrunken eine Kiefer fällt und daraus eine Puppe schnitzt, die sein neuer Carlo werden soll, wird ein mitfühlender Waldgeist (Tilda Swinton, "Suspiria") darauf aufmerksam – und haucht der Puppe, die fortan Pinocchio heißen soll, Leben ein! Zudem soll die lebenskluge Grille Sebastian J. Cricket (Ewan McGregor, "Doctor Sleeps Erwachen") – die sich in der von Geppetto gefällten Kiefer gerade ein neues Heim eingerichtet hatte – auf Pinocchio aufpassen. Als Geppetto, wieder nüchtern, am nächsten Morgen auf den fröhlichen Pinocchio trifft, ist er zunächst schockiert, doch nach und nach akzeptiert er das unverhoffte Geschenk des Waldgeistes. Dummerweise erfährt bald der verschlagene Zirkusbesitzer Graf Volpe (Christoph Waltz, "Django Unchained"), der gerade vor Ort ist, von dieser wundersamen lebenden Holzpuppe und will sie als Hauptattraktion für seinen darbenden Zirkus ...

Dienstag, 6. Dezember 2022

SPIRITED (2022)

Regie: Sean Anders, Drehbuch: John Morris und Sean Anders, Musik: Dominic Lewis
Darsteller: Will Ferrell, Ryan Reynolds, Octavia Spencer, Tracy Morgan (Stimme), Sunita Mani, Patrick Page, Joe Tippett, Marlow Barkley, Andrea Anders, Jen Tullock, Aimee Carrero, Rose Byrne, P.J. Byrne, Dame Judi Dench, Jimmy Fallon
Spirited (2022) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,4); Altersempfehlung: 6, Dauer: 128 Minuten.
Seit Jahrhunderten haben es sich der Geist von Jacob Marley (Broadway-Star Patrick Page), der Geist der gegenwärtigen Weihnacht (Will Ferrell, "Eurovision Song Contest"), der Geist der vergangenen Weihnacht (Sunita Mani, Netflix-Serie "GLOW") und der Geist der zukünftigen Weihnacht (in der Originalfassung gesprochen von Tracy Morgan aus der TV-Serie "30 Rock") sowie zahllose "Hilfs-Geister" zur Aufgabe gemacht, an jedem Weihnachtsabend nach penibler Vorarbeit eine verhärtete Seele zu läutern. Als der Geist der gegenwärtigen Weihnacht zufällig dem zynischen Medienberater Clint Briggs (Ryan Reynolds, "Killer's Bodyguard") begegnet, ist er sicher, das neue Zielobjekt gefunden zu haben. Kleines Problem: Clint gilt als "unläuterbar", weshalb Patrick – der normalerweise die Ziele aussucht – jegliche Bekehrungsversuche als Zeitverschwendung ansieht. Letztlich kann sich Gegenwart jedoch durchsetzen und ein Jahr später droht dem nichtsahnenden Clint ein höchst unkonventioneller Weihnachtstag. Allerdings läuft keineswegs alles so, wie von den Geistern geplant. Beispielsweise kann aus irgendeinem Grund Clints gutherzige rechte Hand Kimberly (Octavia Spencer, "Hidden Figures") Gegenwart sehen, der sich ihr daraufhin spontan als Roberto vorstellt. Damit aber noch nicht genug, denn im Laufe des Tages stellt sich die besorgniserregende Frage, ob es nicht eher Clint ist, der die Geister verändert, als umgekehrt ...

Donnerstag, 7. Juli 2022

WEST SIDE STORY (2021)

Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: Tony Kushner, Musik: Leonard Bernstein
Darsteller: Ansel Elgort, Rachel Zegler, Ariana DeBose, Josh Andrés Rivera, Rita Moreno, Mike Faist, David Alvarez, Corey Stoll, Brian d'Arcy James, Iris Menas, Patrick Higgins, Sebastian Serra, Jess LeProtto, Paloma Garcia-Lee, Eloise Kropp, David Aviles Morales, Kyle Allen
West Side Story (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (8,2); weltweites Einspielergebnis: $76,0 Mio.
FSK: 12, Dauer: 157 Minuten.
New York, 1958: Während das reichlich heruntergekommene Viertel Upper West Side in einen gehobenen Stadtteil verwandelt wird und in der Folge die bisherigen Einwohner – überwiegend puertoricanische Immigranten und arme Weiße – nach und nach vertrieben werden, wird die heftige Rivalität zwischen zwei Jugendgangs trotz der Bemühungen von Lieutenant Schrank (Corey Stoll, "Ant-Man") und Sergeant Krupke (Brian d'Arcy James, "Spotlight") immer hitziger. Die aus den Nachkommen europäischer Einwanderer zusammengesetzten Jets um Anführer Riff (Mike Faist, "Wildling") und die puertoricanischen Sharks um den Amateur-Boxer Bernardo (David Alvarez, TV-Serie "American Rust") prallen immer wieder aufeinander, ein großangelegter "Rumble" scheint unausweichlich. Bei einem früheren dieser großen Kämpfe hätte Riffs bester Freund und damaliger Co-Anführer der Jets, Tony (Ansel Elgort, "Baby Driver"), beinahe einen Gegner getötet und mußte daher für ein Jahr ins Gefängnis – seitdem arbeitet er im Laden von Valentina (Rita Morena, "Der König und ich") und versucht, sich von den Gangs fernzuhalten, zumal er noch auf Bewährung ist. Als Tony allerdings bei einer Tanzveranstaltung ausgerechnet auf Bernardos jüngere Schwester María (Rachel Zegler) trifft und die beiden sich auf den ersten Blick ineinander verlieben, droht die Situation endgültig zu eskalieren. Während Tony und María in ihrer verbotenen Liebe schwelgen, wird der nächste Rumble vereinbart ...

Donnerstag, 10. März 2022

tick, tick... BOOM! (2021)

Regie und Drehbuch: Lin-Manuel Miranda, Musik: Jonathan Larson
Darsteller: Andrew Garfield, Alexandra Shipp, Robin de Jesús, Vanessa Hudgens, Joshua Henry, Bradley Whitford, Judith Light, MJ Rodriguez, Ben Levi Ross, Jonathan Marc Sherman, Laura Benanti, Utkarsh Ambudkar, Richard Kind, Tariq Trotter, Ryan Vasquez, Roger Bart, Stephen Schwartz, Marc Shaiman, Renée Elise Goldsberry, Phillipa Soo, Bernadette Peters, Bebe Neuwirth, Daphne Rubin-Vega, Phylicia Rashad, Joel Grey, Stephen Sondheim (Stimme)
tick, tick... Boom! (2021) on IMDb Rotten Tomatoes: 87% (7,6); weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 121 Minuten.
New York, 1990: Seit acht Jahren arbeitet Jonathan Larson (Andrew Garfield, "Under the Silver Lake") an seinem Rock-Musical "Superbia", das er unbedingt auf den Broadway bringen will, während er als Bedienung in einem Diner gerade so das nötige Geld verdient, um sich über Wasser zu halten. Nun spitzt sich alles zu, als erstens Jonathans 30. Geburtstag und damit das quasi-offizielle Ende seiner Jugend unmittelbar bevorsteht und zweitens zwei Tage vorher eine erste rudimentäre Vorführung von "Superbia" stattfindet, bei der Produzenten anwesend sein werden, die eine Umsetzung des futuristischen Musicals finanzieren könnten. Jonathans großes Problem ist, daß ihm noch ein zentraler Song für seine weibliche Hauptrolle Elizabeth – gespielt und gesungen von Jonathans guter Freundin Karessa (Vanessa Hudgens, "Machete Kills") – fehlt, worauf ihn bereits vor Jahren bei einem Theater-Workshop sein großes Idol, die Broadway-Legende Stephen Sondheim (Bradley Whitford, "Get Out"), hingewiesen hatte. Auch leidet unter Jonathans obsessiver Beschäftigung mit dem Musical zunehmend sein Privatleben; speziell seine Freundin Susan (Alexandra Shipp, "X-Men: Apocalypse") ist frustriert, daß er einfach nicht mit ihr über ihr Jobangebot außerhalb New Yorks sprechen will. Jonathans bester Freund seit Kindheitstagen Michael (Robin de Jesús, "The Boys in the Band") – der seinen Traum von einer Schauspieler-Karriere inzwischen zugunsten eines gutbezahlten Jobs in einer Werbeagentur aufgegeben hat – hat ebenfalls Probleme, über die er gerne mit seinem Kumpel reden würde ...

Mittwoch, 30. Dezember 2020

JINGLE JANGLE JOURNEY: ABENTEUERLICHE WEIHNACHTEN! (2020)

Originaltitel: Jingle Jangle: A Christmas Journey
Regie und Drehbuch: David E. Talbert, Musik: John Debney und Michael Diskint
Darsteller: Forest Whitaker, Keegan-Michael Key, Madalen Mills, Ricky Martin (Stimme), Anika Noni Rose, Kieron L. Dyer, Lisa Davina Phillip, Hugh Bonneville, Phylicia Rashad, Sharon Rose, Justin Cornwell, Miles Barrow, Tobias Poppe (Stimme)
Jingle Jangle Journey: Abenteuerliche Weihnachten! (2020) on IMDb Rotten Tomatoes: 90% (7,1); Altersfreigabe: ab 6 Jahren, Dauer: 120 Minuten.
Viktorianisches England zur Mitte des 19. Jahrhunderts: Die etwa 10-jährige Journey (Madalen Mills) hat ihren Großvater, den genialen Spielzeug-Erfinder Jeronicus Jangle (Forest Whitaker, "Rogue One"), noch nie getroffen. Denn dieser ist seit einem 30 Jahre zurückliegenden Verrat durch seinen Assistenten Gustafson (Keegan-Michael Key, "Dolemite Is My Name") und dem wenig später folgenden Tod seiner Frau ein gebrochener Mann und schickte deshalb Tochter Jessica (Anika Noni Rose, "Dreamgirls") fort, weil er glaubte, sie wäre ohne ihn besser dran. Journey hat aber Jeronicus' magisches Erfindertalent geerbt und will ihren Großvater unbedingt kennenlernen, weshalb sie mit einem Trick erreicht, daß sie Weihnachten bei ihm verbringen darf. Jeronicus, der inzwischen nur noch als Pfandleiher tätig ist und unmittelbar davor steht, seinen schlecht laufenden Laden an die Bank zu verlieren, ist zunächst wenig angetan und gibt sich ziemlich ruppig, doch Journey bleibt hartnäckig und schafft es langsam, Jeronicus' Herz zu erweichen. Und Jeronicus hat Journeys gewitzte Hilfe dringend nötig – nicht nur, um seinen Laden zu behalten, sondern auch, um den mit den von Jeronicus gestohlenen Entwürfen zum erfolgreichsten Spielzeughersteller aufgestiegenen Gustafson davon abzuhalten, auch die letzte Erfindung ihres Großvaters zu rauben: den intelligenten Roboter Buddy 3000 …

Donnerstag, 3. Januar 2019

MARY POPPINS' RÜCKKEHR (2018)

Originaltitel: Mary Poppins Returns
Regie: Rob Marshall, Drehbuch: David Magee, Musik: Marc Shaiman
Darsteller: Emily Blunt, Lin-Manuel Miranda, Ben Whishaw, Emily Mortimer, Julie Walters, Joel Dawson, Pixie Davis, Nathanael Saleh, Colin Firth, Meryl Streep, David Warner, Jim Norton, Chris O'Dowd (Stimme), Mark Addy (Stimme), Edward Hibbert (Stimme), Dick Van Dyke, Angela Lansbury
 Mary Poppins' Rückkehr
(2018) on IMDb Rotten Tomatoes: 79% (7,3); weltweites Einspielergebnis: $349,5 Mio.
FSK: 0, Dauer: 131 Minuten.

London in den frühen 1930er Jahren: Michael (Ben Whishaw, "Skyfall") und Jane Banks (Emily Mortimer, "Hugo Cabret") sind inzwischen erwachsen, Michael hat gar drei kleine Kinder. Deren Mutter ist aber im vergangenen Jahr verstorben und seitdem plagt sich Michael ab, um die Familie über Wasser zu halten. So nahm der eigentliche Künstler einen Kassiererjob in jener Bank an, in der bereits sein Vater gearbeitet hatte, da während der Weltwirtschaftskrise die Menschen nur wenig Geld für Kunst ausgeben. Und Michaels Schwester Jane, eine engagierte Gewerkschafterin, hilft ihm gemeinsam mit der Haushälterin Ellen (Julie Walters, "Paddington") bei der Betreuung der Kinder. Dann droht ausgerechnet die Bank, bei der Michael arbeitet, ihm das Haus wegzunehmen, weil er nach dem Tod seiner Frau nicht mehr pünktlich die Hypothek bedient hatte – nur noch bis Ende der Woche erhält Michael eine Gnadenfrist von dem neuen Bankdirektor William Wilkins (Colin Firth, "A Single Man"). Zum Glück fällt Michael und Jane noch rechtzeitig ein, daß ihr Vater einst Anteilsscheine der Bank erwarb – doch dummerweise können sie diese nicht finden. In all das Chaos und die Sorgen platzt unerwartet Mary Poppins (Emily Blunt, "A Quiet Place") herein, Michaels und Janes früheres Kindermädchen, das zu ihrem Erstaunen überhaupt nicht gealtert ist. Haben sie sich die magischen Kindheitsabenteuer am Ende doch nicht nur eingebildet? Nun kümmert sich jedenfalls Mary Poppins um die Kinder, während Michael und Jane versuchen, das Haus zu retten …

Dienstag, 25. September 2018

CINDERELLA THE CAT (2017)

Originaltitel: La Gatta Cenerentola
Regie: Alessandro Rak, Ivan Cappiello, Marino Guarnieri und Dario Sansone, Drehbuch: Marino Guarnieri, Alessandro Rak, Ivan Cappiello, Dario Sansone, Marianna Garofalo, Corrado Morra, Italo Scialdone, Musik: Antonio Fresa und Luigi Scialdone
Sprecher und (via Motion Capture) Darsteller: Massimiliano Gallo, Maria Pia Calzone, Mariano Rigillo, Alessandro Gassmann, Federica Altamura, Chiara Baffi, Ciro Priello, Renato Carpentieri
 Cinderella the Cat (2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 67% (5,5); weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio.
FSK: 12, Dauer: 87 Minuten.
Italien, nahe Zukunft: Vittorio Basile (Mariano Rigillo, "To Rome with Love") ist ein idealistischer und visionärer Wissenschaftler und Unternehmer, der seiner heruntergekommenen Heimatstadt Neapel mit dem Bau eines Wissenschaftszentrums zu neuem Glanz verhelfen möchte. Seine Basis hat Vittorio auf dem fortschrittlichen, mit Hologrammen ausgestatteten Schiff Megarida im Hafen Neapels, wo der 50-Jährige auch die schöne Angelica (Maria Pia Calzone, TV-Serie "Gomorrha") heiraten will. Er ahnt nicht, daß Angelica und ihr Geliebter – sowie sein Freund und Geschäftspartner – Salvatore Lo Giusto (Massimiliano Gallo, "Männer al dente") bereits geplant haben, Vittorio noch am Abend der Hochzeit zu ermorden. So geschieht es auch. 15 Jahre später liegt die Megarida noch immer in Neapel vor Anker, ist inzwischen aber ähnlich ramponiert wie die Stadt selbst. Vittorios Tochter Mia ist nun beinahe volljährig, doch seit dem Tod ihres Vaters sprach sie kein Wort und von ihrer Stiefmutter und deren sechs erwachsenen Kindern wird das Mädchen ständig schikaniert. Doch während der inzwischen zum mächtigen Gangsterboß aufgestiegene Salvatore und Angelica ihre finsteren Pläne verfolgen, gibt es einen Hoffnungsschimmer: Primo Gemito (Alessandro Gassmann, "Transporter 2"), einst Leibwächter des ermordeten Vittorio, arbeitet inzwischen für die Polizei – und sein großes Ziel ist es, Mia zu befreien und die Mörder ihres Vaters zu überführen …

Mittwoch, 18. Juli 2018

THE PRODUCERS (2005)

Regie: Susan Stroman, Drehbuch: Thomas Meehan und Mel Brooks, Musik: Gen Kelly
Darsteller: Nathan Lane, Matthew Broderick, Uma Thurman, Will Ferrell, Roger Bart, Jon Lovitz, Gary Beach, Richard Kind, Michael McKean, Debra Monk, Eileen Essell, Andrea Martin, David Huddleston, John Barrowman, Mel Brooks
The Producers
(2005) on IMDb Rotten Tomatoes: 51% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $38,1 Mio.
FSK: 6, Dauer: 134 Minuten.

New York, Ende der 1950er Jahre: Der glücklose Broadway-Produzent Max Bialystock (Nathan Lane, "Spieglein Spieglein") kommt durch den scheuen Buchprüfer Leopold Bloom (Matthew Broderick, "Aushilfsgangster") auf eine vermeintlich grandiose Idee, um seine höchst prekäre Finanzlage zu retten: Er muß einfach einen garantierten Flop produzieren! Denn dann würde niemand bemerken, daß Max nur einen Bruchteil der gegen eine großzügige Gewinnbeteiligung eingesammelten Investorengelder tatsächlich für die Produktion des Stückes verwendet hat. So könnten Max und Leo – der schon immer davon geträumt hat, ein Broadway-Produzent zu sein – mit dem restlichen Geld unauffällig verschwinden. Die Schwierigkeit an der Sache: Wie nur bekomme ich einen garantierten Flop? Max' Lösung ist durchaus vielversprechend: Er engagiert den schlechtesten Regisseur, die schlechtesten Schauspieler und vor allem das mit Abstand schlechteste Drehbuch, das die Welt je gesehen hat! An dieser Stelle kommt der Alt-Nazi und passionierte Taubenzüchter Franz Liebkind (Will Ferrell, "The LEGO Movie") ins Spiel, dessen Drehbuch "Frühling für Hitler" unfaßbar schlecht ist. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf ...

Donnerstag, 18. Januar 2018

GREATEST SHOWMAN (2017)

Regie: Michael Gracey, Drehbuch: Jenny Bicks, Bill Condon, Musik: John Debney und Joseph Trapanese (Score) sowie Justin Paul und Benj Pasek (Songs)
Darsteller: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya, Rebecca Ferguson, Keala Settle, Sam Humphrey, Eric Anderson, Byron Jennings, Austyn Johnson, Fredric Lehne, Gayle Rankin, Cameron Seely, Paul Sparks, Shuler Hensley, Yahya Abdul-Mateen II
Greatest Showman
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 57% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $441,0 Mio.
FSK: 6, Dauer: 105 Minuten.

Um 1820 wächst Phineas Taylor Barnum als Sohn eines armen, alleinerziehenden Schneiders auf, dem er assistiert. So lernt er auch die etwa gleichaltrige Charity kennen, als sein Vater bei ihrem wohlhabenden Vater Mr. Hallett (Fredric Lehne, "Zero Dark Thirty") Maß nimmt. Phineas, von den meisten nur "P. T." genannt, und Charity verstehen sich auf Anhieb und sie ignorieren Mr. Halletts Verbot, sich zu treffen. Jahre später hat der erwachsene P. T. (Hugh Jackman, "Prisoners") als Mitarbeiter einer Handelsgesellschaft ein verläßliches Einkommen, das es ihm und Charity (Michelle Williams, "Manchester by the Sea") ermöglicht, zu heiraten. Doch P. T. träumt von Höherem als einem simplen, monotonen Angestelltenjob – und Charity unterstützt ihn bei seinen Ambitionen. Also erwirbt P. T. ein altes Museumsgebäude in New York, das er zu einem Wachsfigurenkabinett umgestaltet – in Europa der neueste Schrei, doch in den USA lockt das wenige Zuschauer an. Erst ein Hinweis seiner beiden Töchter bringt P. T. auf die entscheidende Idee: Er heuert "ungewöhnliche" Menschen an – darunter den kleinwüchsigen Charles (Sam Humphrey), die bärtige Sängerin Lettie (Keala Settle) und die afroamerikanische Trapezkünstlerin Anne (Zendaya, "Spider-Man: Homecoming") – und bindet sie in eine grandios präsentierte und mit vielen Übertreibungen arbeitende Kuriositäten-Show ein. Das Publikum ist gleichermaßen angewidert wie begeistert, die Show wird ein Sensationserfolg – die gehobene Gesellschaft und die Kritiker rümpfen jedoch nur die Nase über "Barnum's Circus". Also heuert P. T. den erfolgreichen, von seiner Arbeit gelangweilten Theaterautor Phillip Carlyle (Zac Efron, "Bad Neighbors") an, um noch atemberaubendere Shows zu kreieren …

Dienstag, 21. Februar 2017

LA LA LAND (2016)

Regie und Drehbuch: Damien Chazelle, Musik: Justin Hurwitz
Darsteller: Emma Stone, Ryan Gosling, J.K. Simmons, John Legend, Rosemarie DeWitt, Callie Hernandez, Jessica Rothe, Sonoya Mizuno, Tom Everett Scott, Finn Wittrock, Damon Gupton, Josh Pence, Marius De Vries
La La Land
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 91% (8,7); weltweites Einspielergebnis: $472,0 Mio.
FSK: 0, Dauer: 128 Minuten.

Die ersten zwei Begegnungen zwischen der jungen Schauspielerin Mia (Emma Stone, "Einfach zu haben") und dem eigenwilligen Jazzpianisten Sebastian (Ryan Gosling, "The Nice Guys") in Los Angeles verlaufen eher unerfreulich. Dabei sind sie sich eigentlich gar nicht so unähnlich: Beide suchen als Künstler ihr Glück in der "Stadt der Engel", doch für beide sieht es aktuell nicht gut aus. Mias Castings verlaufen unglücklich, ihr Geld verdient sie als Bedienung in einem Café – Sebastian wiederum, dessen Traum es ist, einen klassischen Jazzclub zu eröffnen, wurde von einem Geschäftspartner übers Ohr gehauen und muß nun seine Brötchen als Pianist in einem gehobenen Restaurant verdienen – dessen Besitzer Bill (J.K. Simmons, "Terminator: Genisys") von Jazz absolut überhaupt rein gar nichts hält! Doch als sich Mia und Sebastian ein drittes Mal über den Weg laufen, stellen sie fest, daß sehr wohl eine gewisse gegenseitige Faszination besteht. Die Frage, die sich ihnen nach und nach stellt, lautet: Was ist den beiden wichtiger? Die Liebe oder die Aussicht auf eine große Künstler-Karriere?

Donnerstag, 26. Februar 2015

INTO THE WOODS (2014)

Regie: Rob Marshall, Drehbuch: James Lapine, Songs: Stephen Sondheim
Darsteller: Emily Blunt, James Corden, Anna Kendrick, Meryl Streep, Lilla Crawford, Daniel Huttlestone, Chris Pine, Tracey Ullman, Johnny Depp, Mackenzie Mauzy, Billy Magnussen, Christine Baranski, Lucy Punch, Tammy Blanchard, Annette Crosbie, Frances de la Tour
Into the Woods
(2014) on IMDb Rotten Tomatoes: 71% (6,6); weltweites Einspielergebnis: $212,9 Mio.
FSK: 6, Dauer: 125 Minuten.

Eigentlich leben der Bäcker (James Corden, "One Chance") und seine schöne Frau (Emily Blunt, "Edge of Tomorrow") ein sehr zufriedenes Leben am Rande des Zauberwalds, nur eines fehlt ihnen zu ihrem Glück: ein Kind. Eines Tages erfahren sie, warum es einfach nicht klappen will: Ihre Nachbarin, die böse Hexe (Meryl Streep, "Glaubensfrage"), hat den Vater des Bäckers und all seine männlichen Nachfahren verflucht, nachdem der ihr einige Zauberbohnen stahl und sie damit (unwissentlich) ihrer Jugend und Schönheit beraubte. Damit die Hexe den Fluch wieder aufhebt, soll ihr der Bäcker innerhalb der nächsten zwei Tage vier Dinge bringen: eine schneeweiße Kuh, einen blutroten Umhang, maisgelbes Haar und Schuhe aus Gold. Da trifft es sich gut, daß sich im Zauberwald auch Cinderella (Anna Kendrick, "The Voices"), Rapunzel (MacKenzie Mauzy) und Rotkäppchen (Lilla Crawford) aufhalten sowie der junge Hans (Daniel Huttlestone, "Les Misérables"), der die alte, weiße Kuh seiner Mutter verkaufen soll …

Donnerstag, 27. Juni 2013

DAS PHANTOM DER OPER (2004)

Originaltitel: The Phantom of the Opera
Regie: Joel Schumacher, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Joel Schumacher, Musik: Andrew Lloyd Webber
Darsteller: Gerard Butler, Emmy Rossum, Patrick Wilson, Minnie Driver, Miranda Richardson, Ciarán Hinds, Kevin McNally, Simon Callow, Jennifer Ellison, Victor McGuire, Murray Melvin
 The Phantom of the Opera
(2004) on IMDb Rotten Tomatoes: 33% (5,0); weltweites Einspielergebnis: $154,6 Mio.
FSK: 6, Dauer: 142 Minuten.

Im Jahr 1870 erhält das Pariser Opernhaus eine neue Leitung. Da die Star-Sopranistin Carlotta (Minnie Driver, "Barney's Version") mit ihrem divenhaften Verhalten Schwierigkeiten macht, rückt die junge Sängerin Christine (Emmy Rossum, "Poseidon") stärker in den Vordergrund; letztlich erhält aber doch Carlotta die Hauptrolle in der nächsten großen Bühnenaufführung. Diese Entscheidung zeitigt unerwartet heftige Konsequenzen, da "Das Phantom" (Gerard Butler, "Olympus Has Fallen"), ein traumatisierter und aufgrund einer Entstellung maskierter Mann, der es sich seit Jahren heimlich unterhalb des Operngebäudes eingerichtet hat, im Lauf der Zeit eine Obsession für die schöne Christine entwickelt hat. Als diese ihre Hauptrolle an Carlotta verliert, schreibt das Phantom mehrere Drohbriefe an die Operndirektoren, die aber ignoriert werden. Durch das Eingreifen des Phantoms verliert Carlotta kurz vor der Premiere ihre Stimme – Christine ersetzt sie und die Vorstellung wird ein Triumph. Doch Christine verliebt sich in ihren Freund aus Kindertagen Raoul (Patrick Wilson, "Little Children"), einen reichen Adligen, der nun als Gönner des Opernhauses auftritt. Das Phantom reagiert wenig begeistert und so entwickelt sich ein erbitterter Kampf um Christines Herz ...

Donnerstag, 13. Juni 2013

Klassiker-Rezension: PHANTOM OF THE PARADISE (1974)

Regie und Drehbuch: Brian De Palma, Musik: Paul Williams
Darsteller: William Finley, Paul Williams, Jessica Harper, Gerrit Graham, George Memmoli, Archie Hahn, Jeffrey Comanor, Peter Elbling
Phantom of the Paradise
(1974) on IMDb Rotten Tomatoes: 82% (7,3); FSK: 16, Dauer: 88 Minuten.

Der junge, gutgläubige Komponist Winslow Leach (William Finley, "Teufelskreis Alpha") macht die Bekanntschaft des legendenumwobenen Musikproduzenten Swan (Paul Williams, "Ein ausgekochtes Schlitzohr") und spielt diesem seine innovative Pop-Kantate "Faust" vor. Swan ist begeistert und nimmt das einzige Exemplar der "Faust"-Notation mit dem Versprechen an sich, es zu veröffentlichen. In den nächsten Wochen meldet sich Swan allerdings nicht mehr bei Winslow und reagiert auch nicht auf dessen Kontaktversuche. Als Winslow schließlich auf der Suche nach Antworten in Swans prunkvolles Anwesen eindringt, stößt er auf die schöne Phoenix (Jessica Harper, "Suspiria"), die gemeinsam mit anderen Frauen zu einem Vorsingen eingeladen wurde – und zwar zu Winslows Pop-Kantate. Der naive Komponist begreift endlich, daß Swan seine Musik gestohlen hat und als seine eigene ausgibt. Als Winslow auf seinem Recht besteht, läßt der ebenso wohlhabende wie einflußreiche Plattenmogul ihn kurzerhand wegen Drogenhandels verhaften und zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe im berüchtigten Sing Sing verurteilen. Als Winslow erfährt, daß Swan eine furchtbar weichgespülte Version seiner Komposition eingespielt hat und diese in Kürze bei der Eröffnung seiner pompösen neuen Konzerthalle namens "Paradise" präsentieren will, gelingt ihm die Flucht. Unverzüglich bricht er in Swans Produktionsstudio ein, wo er von einem Nachtwächter schwer verletzt wird und scheinbar tot in den East River stürzt. Doch kurze Zeit später beginnt es im "Paradise" zu spuken, und eine maskierte Gestalt mit schwarzem Umhang sucht Swan sowie die Sänger (darunter Phoenix) und Musiker heim, die sich auf die große Eröffnungsgala vorbereiten ...

Mittwoch, 12. Juni 2013

REPO! THE GENETIC OPERA (2008)

Regie: Darren Lynn Bousman, Drehbuch und Musik: Darren Smith und Terrance Zdunich
Darsteller: Alexa Vega, Anthony Stewart Head, Paul Sorvino, Sarah Brightman, Paris Hilton, Terrance Zdunich, Bill Mosely, Ogre, Sarah Power, Joan Jett
Repo! The Genetic Opera
(2008) on IMDb Rotten Tomatoes: 37% (4,4); weltweites Einspielergebnis: $0,2 Mio.
FSK: 16, Dauer: 94 Minuten.
In nicht allzu ferner Zukunft gibt es eine revolutionäre Neuerung: Organtransplantationen auf Raten! Auf den ersten Blick sind damit alle glücklich, denn der Unternehmenseigner Rotti Largo (Paul Sorvino, "Good Fellas", "Die Firma") ist dadurch stinkreich geworden, während jede Menge nicht so gut betuchter Menschen ansonsten tödliche schwere Krankheiten oder Unfälle überleben. Doch auf den zweiten Blick ist diese schöne neue Welt bei weitem nicht so heil, denn die Sache hat einen gewaltigen Haken: Wer mit der Ratenzahlung nicht nachkommt, dem wird das entsprechende Organ kurzerhand von einem sogenannten "Repo Man" wieder entfernt. Und zwar nicht unbedingt fachgerecht, dafür jedoch umso blutiger und vor allem: tödlich. Ohne ihr Wissen ist die 17-jährige, an einer schweren Blutkrankheit leidende Shilo (Alexa Vega, "Spy Kids", "Machete Kills") in dieses blutige Geschäft verwickelt, denn es existiert eine ebenso geheime wie unheilvolle Verbindung zwischen ihr selbst, ihrem überfürsorglichen Vater (Anthony Stewart Head alias Mr. Giles aus der Kultserie "Buffy"), ihrer bei Shilos Geburt verstorbenen Mutter und Rotti Largo ...

Freitag, 5. April 2013

ACROSS THE UNIVERSE (2007)

Regie: Julie Taymor, Drehbuch: Dick Clement und Ian La Frenais, Musik: Elliot Goldenthal
Darsteller: Evan Rachel Wood, Jim Sturgess, Joe Anderson, Dana Fuchs, T.V. Carpio, Martin Luther McCoy, Spencer Liff, Robert Clohessy, Linda Emond, Jacob Pitts, Logan Marshall-Green, Lynn Cohen, Salma Hayek, Bono, Joe Cocker, Eddie Izzard, Harry Lennix, Dylan Baker, Bill Irwin
Across the Universe
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 53% (5,9); weltweites Einspielergebnis: $29,6 Mio.
FSK: 12, Dauer: 132 Minuten.

Ende der 1960er Jahre: Der junge Liverpooler Werftarbeiter Jude (Jim Sturgess, "Cloud Atlas") hat genug von seinem geregelten, aber eher trostlosen Leben in England und heuert auf einem Kohlendampfer an, um seinen Vater (Robert Clohessy aus TV-Serien wie "Blue Bloods" und "Boardwalk Empire") in den USA zu besuchen, der in New Jersey an der Princeton University als Hausmeister arbeitet und nicht weiß, daß er einen Sohn hat. Zufällig trifft Jude auf dem Unigelände auf den den hitzköpfigen Studenten Max (Joe Anderson, "The Grey") und verliebt sich in dessen Schwester Lucy (Evan Rachel Wood, "Whatever Works"). Gemeinsam machen sich die drei auf nach New York, wo sie mit einigen Gleichgesinnten in einer Künstler-WG wohnen und ein glückliches Leben führen. Zumindest solange, bis Max von der Armee für den Dienst im Vietnam-Krieg eingezogen wird ...

Freitag, 1. März 2013

LES MISÉRABLES (2012)

Regie: Tom Hooper, Drehbuch: William Nicholson, Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer, Songs: Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer
Darsteller: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Helena Bonham Carter, Samantha Barks, Sacha Baron Cohen, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Isabelle Allen, Daniel Huttlestone, Colm Wilkinson, Stephen Tate
Les Misérables
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 70% (6,9); weltweites Einspielergebnis: $442,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 158 Minuten.

Weil er einen halben Laib Brot für das kranke Kind seiner Schwester gestohlen hat, muß Jean Valjean (Hugh Jackman) im Frankreich des frühen 19. Jahrhunderts ins Gefängnis. Nach 19 langen Jahren im Arbeitslager wird er entlassen, doch wird er bis zu seinem Lebensende auf Bewährung sein, womit er de facto ein Ausgestoßener ist, der keine ehrliche Arbeit bekommt. Nur durch die Güte eines mildtätigen Bischofs kann Valjean einem erneuten Abrutschen in die Kriminalität entkommen und so baut er sich unter neuem Namen eine gutbürgerliche Existenz auf, in der er es Jahre später sogar bis zum Fabrikbesitzer und Bürgermeister eines Pariser Vororts bringt. Doch der unerbittliche Inspektor Javert (Russell Crowe, "Robin Hood"), der nicht glaubt, daß sich Menschen ändern können, kommt dem Flüchtigen durch einen Zufall wieder auf die Spur. Gemeinsam mit der kleinen Cosette, der Tochter der nach ihrer von Valjean nicht verhinderten Entlassung aus seiner Fabrik bettelarm verstorbenen Fantine (Anne Hathaway, "The Dark Knight Rises"), muß Valjean erneut fliehen und von vorne anfangen ...

Freitag, 15. Juni 2012

ROCK OF AGES (2012)

Regie: Adam Shankman, Drehbuch: Chris D'Arienzo, Allan Loeb und Justin Theroux
Darsteller: Julianne Hough, Diego Boneta, Tom Cruise, Alec Baldwin, Russell Brand, Paul Giamatti, Malin Akerman, Catherine Zeta-Jones, Bryan Cranston, Mary J. Blige, Kevin Nash, Eli Roth
Rock of Ages
(2012) on IMDb Rotten Tomatoes: 42% (5,2); weltweites Einspielergebnis: $59,4 Mio.
FSK: 6, Dauer: 123 Minuten.

Im Jahr 1987 zieht das hoffnungsvolle Landei Sherrie (Julianne Hough, "Safe Haven") nach Los Angeles, wo sie ihren Traum verwirklichen will, Sängerin zu werden. Kaum angekommen, wird sie auch schon ausgeraubt, was sich letztlich aber sogar als positiv erweist. Denn auf diese Weise lernt sie den hilfreichen und charmanten Drew (Diego Boneta) kennen, selbst Sänger einer eigenen Amateur-Band und vor allem angestellt bei dem für seine Rock-Konzerte berühmten Nachtclub "The Bourbon Room". Durch Drews Fürsprache bei dessen Besitzer Dennis Dupree (Alec Baldwin, "To Rome with Love") ergattert Sherrie einen Job als Kellnerin – gerade rechtzeitig für das Abschiedskonzert ihres großen Idols Stacee Jaxx (Tom Cruise, "Mission: Impossible – Phantom Protokoll") mit seiner Rock-Band Arsenal im Bourbon Room. Doch der frisch gewählte Bürgermeister (Bryan Cranston, "Drive", TV-Serie "Breaking Bad") und seine Gattin Patricia (Catherine Zeta-Jones) haben es sich auf die Fahnen geschrieben, den gesamten Sunset Strip von der teuflischen Rockmusik zu befreien ...

Donnerstag, 14. Juni 2012

HAIRSPRAY (2007)

Regie: Adam Shankman, Drehbuch: Leslie Dixon, Musik: Marc Shaiman
Darsteller: Nikki Blonsky, John Travolta, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, James Marsden, Zac Efron, Amanda Bynes, Queen Latifah, Brittany Snow, Allison Janney, Jerry Stiller, Paul Dooley, Jayne Eastwood, Elijah Kelley, John Waters
Hairspray
(2007) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (7,8); weltweites Einspielergebnis: $203,6 Mio.
FSK: 0, Dauer: 116 Minuten.


Im Baltimore der 1960er Jahre kennt die Jugend nur ein Gesprächsthema: Die Musiksendung des smarten Corny Collins (James Marsden, "X-Men", "27 Dresses") im lokalen Fernsehen. Als es eines Tages ein Vortanzen gibt, da eine der Tänzerinnen in der Show neun Monate lang "verhindert" sein wird, will die zwar übergewichtige, aber musikbegeisterte Tracy Turnblad (Nikki Blonsky erhielt für ihr Leinwanddebüt eine verdiente Golden Globe-Nominierung) unbedingt teilnehmen. Ihre liebevolle, aber überfürsorgliche Mutter Edna (John Travolta im Fatsuit – das ist zum Glück bei weitem nicht so geschmacklos wie es klingt, vor allem nicht so geschmacklos wie bei Eddie Murphy in Trash-Komödien wie "Norbit") ist dagegen, da sie ihrer Tochter eine Enttäuschung ersparen will. Tracy tanzt dennoch vor und tatsächlich: Ihr Tanzstil begeistert Corny Collins und kurz darauf auch die TV-Zuschauer – Tracy ist ein Star! Das wiederum gefällt der fiesen Produzentin Velma von Tussle (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") ganz und gar nicht, die ihre zickige Tochter Amber (Brittany Snow, "Pitch Perfect") mit allen Mitteln zum landesweiten Star machen will ...